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4.0 von 5 Sternen 4 Kurzgeschichten aus dem James Bond-Universum
Fleming entführt 007 in vier Kurzgeschichten wieder mal in die abgründige und komplexe Welt der Geheimdienste zu Zeiten als der kalte Krieg noch ein heißes Thema war.

In "Octopussy" zieht Bond auf Jamaika einen pensionierten britischen Offizier zur Rechenschaft, der aus Gier nach Nazi-Gold zum Mörder wurde. Bond absolviert hier nur einen...
Vor 8 Monaten von Claus Bürvenich veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vier außergewöhnliche, aber relativ unspektakuläre Fälle für James Bond
Im letzten Band der schmucken JAMES BOND BIBLIOTHEK schickt Ian Fleming den smarten Geheimagenten auf vier Missionen in Form von Kurzgeschichten. Auf knapp 150 Seiten begleitet der Leser James Bond bei recht unspektakulären Aufträgen. Die Titelstory beispielsweise, die außer dem Titel nichts mit der gleichnamigen Verfilmung aus dem Jahr 1983 gemein hat,...
Vor 9 Monaten von Florian Hilleberg veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 4 Kurzgeschichten aus dem James Bond-Universum, 13. April 2014
Rezension bezieht sich auf: James Bond: Octopussy (Broschiert)
Fleming entführt 007 in vier Kurzgeschichten wieder mal in die abgründige und komplexe Welt der Geheimdienste zu Zeiten als der kalte Krieg noch ein heißes Thema war.

In "Octopussy" zieht Bond auf Jamaika einen pensionierten britischen Offizier zur Rechenschaft, der aus Gier nach Nazi-Gold zum Mörder wurde. Bond absolviert hier nur einen Cameoauftritt und spielt quasi die Rolle eines passiven Henkers. Der Schwerpunkt liegt auf dem Flashback des Verbrechens in den Wirren nach dem 2. Weltkrieg. Das Fleming eine große Schwäche für seine 2. Wahlheimat Jamaika hatte, dürfte jedem Fan der Reihe inzwischen klar geworden sein. Der Fluss, der eigentlich interessanten Geschichte wird leider durch einen ähnlich übertriebenen Exkurs auf die Fischwelt Jamaikas empfindlich gebremst, wie man es schon in "Leben und Sterben lassen" erdulden musste.

"Der Besitz einer Dame" führt einem vollkommen actionfrei, aber auch sehr unterhaltsam vor Augen, wie verwinkelt und kompliziert die Welt der Geheimdienste ist. Der KGB muss sich der Versteigerung eines Kunstobjektes bedienen, um einen Maulwurf beim Secret Service für seine Dienste diskret zu bezahlen. Allerdings ist die Spionin bereits längst aufgeflogen und M schickt Bond auf die Auktion um die Hintermänner der Aktion aufzudecken. Die Story ist ein schönes Beispiel dafür, dass nicht immer geschossen und gemordet werden muss, um subtile Spannung zu erzeugen. Zudem ist es immer wieder erfrischend, wenn sich der gute James außerhalb seiner reinen Agententätigkeit bewegt. So verwundert es nicht, dass der sonst so souveräne 007 auf der Versteigerung ähnlich hilflos wirkt, wie als vermeintlicher Ahnenforscher in "Im Geheimdienst ihrer Majestät".

"Der Hauch des Todes" handelt von einem Tötungsauftrag in Berlin und offenbart dabei schonungslos Bonds unangenehme Rolle als Auftragskiller für sein Vaterland . Fleming verpasst dabei seinem sonst eiskalt und unfehlbar agierenden Superagent eine überraschend menschliche und emotionale Note, die der Figur durchaus gut tut.

"007 in New York" ist eher ein 9-seitiger Reisebericht und Flemings Statement zum Big Apple als Agentengeschichte. Diejenigen, die sich immer darüber aufregen, dass immer viel zu ausführlich über Bonds Essgewohnheiten berichtet wird, sollten diese recht belanglose Story besser auslassen.

Da der Cross & Cult Verlag inzwischen sämtliches Bond-Material des leider viel zu früh verstorbenen Ian Fleming in sehr schöner Aufmachung neu aufgelegt hat, werden wir wohl nie erfahren, ob es in seiner Weltanschauung auch Männer gab, die Anti-Alkoholiker und Nichtraucher sind. Wirklich schade, aber die Bond-Serie wird ja durch die Werke Flemings Nachfolger fortgesetzt. Im September geht es mit Band 15 "Colonel Sun" von John Markham weiter.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rührei James Bond, 2. August 2014
Von 
Highlightzone - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: James Bond: Octopussy (Broschiert)
Mit diesem Buch liegen alle 12 Romane und 9 Kurzgeschichten vor, die Ian Fleming über den britischen Agenten James Bond von 1953 bis zu seinem Tode im Jahre 1964 schrieb. Die gesamte Edition von Cross Cult ist auch etwas preiswerter als Gesamtausgabe in einem schmucken mit Zeichnungen von Michael Gillette versehenen Schuber zu erwerben. Flemings letztes 007-Buch erschien posthum und enthält vier bereits vorab veröffentlichte Kurzgeschichten von unterschiedlicher Qualität. Auch in diesem Buch ist genau wie bei der Story-Sammlung “In tödlicher Mission“ festzustellen, dass Fleming eher ein Roman- als ein Kurzgeschichten-Autor war.

Eins der beiden Highlights ist die erste Story “Octopussy“ in der James Bond nur eine kleine aber entscheidende Rolle spielt. Hauptfigur ist ein gewisser Major Dexter Smythe, der es in Österreich kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs auf höchst skrupellose Weise zu beträchtlichen Reichtum gebracht hat. Doch Jahrzehnte später ist die Sache aufgeflogen und der von Smythes Untaten persönlich betroffene James Bond stellt diesen auf Jamaika vor die Wahl sich vor Gericht zu verantworten oder eleganter abzutreten. Diese Geschichte spielt eine kleine Rolle im 1983 entstandenen 007-Kinofilm “Octopussy“, denn Maud Adams verkörpert in der Titellrolle die Tochter von Dexter Smythe.

Auch die zweite Geschichte “Der Besitz einer Dame“ fand Verwendung im Drehbuch von “Octopussy“. Geschildert wird hier wie James Bond bei der Sotheby's-Versteigerung einer Kostbarkeit des legendären Goldschmiedes Peter Carl Fabergé einem russischen Agenten aufspürt. Während es sich in Flemings Geschichte, die er im Auftrag von Sotheby's schrieb, um einen wunderschönen edelsteinbesetzten Globus mit Uhrwerk handelt, dreht es sich in einer kurzen Szene des Filmes "Octopussy" um ein Fabergé-Ei.

Die dritte Geschichte “Der Hauch des Todes“ um eine junge osteuropäische Frau, die am Cello über mehr Talent als am Scharfschützen-Gewehr verfügt, inspirierte den gleichnamigen Film. Sehr interessant ist hier der mit viel Gespür für Trümmer-Atmosphäre und Wirtschaftswunder am Horizont geschilderte Handlungsort Berlin. Doch während “Der Hauch des Todes“ auch eine sehr spannende Story erzählt, ist die letzte 10-seitige Geschichte "007 in New York" nicht viel mehr als die Beschreibung der Highlights in Manhattan. Es wirkt fast ein wenig so, als wenn Fleming hier quasi als Entschuldigung noch das kalorienreiche Rezept für “Rührei James Bond“ angefügt hat.

Cross Cult setzt seine chronologisch veröffentlichte James-Bond-Reihe fort, demnächst erscheinen dort mit “Colonel Sun“ von Robert Markham und “Kernschmelze“ von James Gardner, die ersten der mittlerweile bereits knapp dreißig 007-Romane, die nicht von Fleming stammen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vier außergewöhnliche, aber relativ unspektakuläre Fälle für James Bond, 23. März 2014
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: James Bond: Octopussy (Broschiert)
Im letzten Band der schmucken JAMES BOND BIBLIOTHEK schickt Ian Fleming den smarten Geheimagenten auf vier Missionen in Form von Kurzgeschichten. Auf knapp 150 Seiten begleitet der Leser James Bond bei recht unspektakulären Aufträgen. Die Titelstory beispielsweise, die außer dem Titel nichts mit der gleichnamigen Verfilmung aus dem Jahr 1983 gemein hat, kommt 007 nur auf wenigen Seiten vor, während er dem Major einen denkwürdigen Besuch abstattet. Der Rest der Geschichte beschäftigt sich mit dem Leben und der Karriere des Majors und seiner Liebe für die Unterwasserwelt der Karibik, die ihm letztendlich zum Verhängnis wird. Denn im Gegensatz zum Film mit Roger Moore, handelt es sich bei Octopussy in der Kurzgeschichte tatsächlich um einen Tintenfisch. Im Film wird dafür aber gleich eine weitere Szene aus einer Story dieses Bandes mitverwendet. Die Rede ist von der Fabergé-Versteigerung aus der Erzählung „Der Besitz einer Dame“. In beiden Geschichten ist Bonds Aufgabe eher theoretischer Natur. Erst in der dritten Story „Der Hauch des Todes“, darf er wieder zur Waffe greifen, wenn auch nur als Heckenschütze und Auftragskiller. Die Handlung der Kurzgeschichte findet sich auch in der gleichnamigen Verfilmung mit Timothy Dalton in der Hauptrolle wieder. Dem Leser begegnet in Flemings Story ein sehr menschlicher Bond, während in der letzten Geschichte der Lebemann und Kosmopolit in 007 zum Vorschein kommt. Hier beschränkt sich Bonds Tätigkeit auf einen Botengang, der durch eine gravierende Falschinformation in einem Desaster zu enden droht.
Unterm Strich bietet „Octopussy“ kurzweilige Lektüre, wobei die Kurzgeschichten, insbesondere die Titelstory auch ihre Längen haben. Flemings Stärke lag eindeutig bei den komplexen Romanen. Ein richtiges Highlight ist in dem vorliegenden Buch nicht dabei. So ist der Band in erster Linie für Sammler und Komplettisten interessant. Die besseren Kurzgeschichte mit 007 findet der Leser in dem Buch „In tödlicher Mission“.

Michael Gillette hat auch für diesen Titel ein treffendes Covermotiv kreiert. Auffallend ist vor allem die stabile und hochwertige Verarbeitung des Taschenbuchs, das mit knapp 13 Euro für gut 150 Seiten aber auch recht teuer ist.
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4.0 von 5 Sternen Eine schöne 007-Anthologie mit ein paar echten Perlen, 14. Oktober 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: James Bond: Octopussy (Broschiert)
James Bond hat in dem vorliegenden Band gleich vier „Missionen“ zu meistern. In diesem Band sind die letzten Geschichten aus Ian Flemings Feder gesammelt. Darunter befinden sich ein paar echte Perlen

Wie schon in dem Band „In tödlicher Mission“ sind in dieser Sammlung ein paar Kurzgeschichten Flemings enthalten, in denen der berühmteste fiktive Agent des Secret Service eine Rolle spielt. Auch hier gilt dass die Geschichten von sehr unterschiedlicher Qualität präsentiert werden.

Die erste Geschichte trägt den Titel Octopussy. Bond findet sich einmal mehr in der Rolle des Gentleman Agenten, der dem pensionierten Agenten Major Smythe in Flemings Wahlheimat Jamaika einen Besuch abstattet. Durch Bonds auftauchen wird dieser daran erinnert, dass die Schatten der Vergangenheit einen immer einholen können. Bonds Rolle ist hier verhältnismäßig klein und er kommt hier nicht recht zum Zuge. Hauptperson sind hier der Major und seine unrühmliche Rolle während des zweiten Weltkriegs. Einmal mehr ist es eine Detail verliebte Charakterstudie, die dem Leser den Major und seine Gedankenwelt ergründen lassen. Daneben erfährt der Leser auch einiges über die Karibische Unterwasserwelt, für die der Major ein Faible hat. Die Geschichte hat nur den Titel mit dem gleichnamigen Film gemein.

Auch bei der Geschichte „Der Besitz einer Dame“ kommt James Bond nur eine wenig aktive Zuschauerrolle zu. Detailliert beschreibt Flemming einen Clou des Geheimdienstes, der eine feindliche Agentin zu seinem Vorteil ausnutzt. Als die Agentin unverhofft in den Besitz eines einzigartigen Kunstwerk des Juweliers Fabergé kommt und dieses versteigern lässt, wittert der Secret Service die Chance mehr über Ihre Hintermänner zu erfahren. Bond besucht die Versteigerung und sieht sich dabei um. Das ist, grob gesagt alles, mehr passiert eigentlich nicht. Es ist trotzdem eine gut geschriebene Geschichte, die zeigt, dass man auch ohne Gewalt und Action Spannung aufbauen kann.

In der dritten Kurzgeschichte wird Bond von M nach West-Berlin entsandt, um einen Agenten die Flucht über die Grenze zu ermöglichen. Dazu gehört ein Duell mit einem Scharfschützen des KGB, der die Flucht verhindern soll. Bond sieht hier seine Rolle als „Werkzeug des Todes“ hier viel kritischer, als noch in den Geschichten zuvor. Selbst seine Position als Doppelnull-Agent stellt er in Frage. Es ist gerade zu eine Antithese zu den Geschichten, wie zum Beispiel „In tödlicher Mission“, in denen Bond keine moralischen Bedenken gegen die Ziele seine Angriffe hegt. Aus meiner Sicht ist es die beste Geschichte der Sammlung. Sie ist packend geschrieben und hat sehr dicht erzählt. Die Geschichte trägt übrigens den Titel „Der Hauch des Todes“ und hat nichts mit dem gleichnamigen Film zu tun.

Die letzte Geschichte trägt den Titel „007 in New York“. Bond soll hier eine alte Mitarbeiterin des Geheimdienstes warnen. Im Verlauf dieser recht einfach erscheinenden Mission verbringt Bond die meiste Zeit damit darüber zu sinnieren wie er seinen Aufenthalt in New York so gut wie möglich nutzen kann. Es ist ein weiterer Blick in Bonds Innenleben, der auch hier ein paar schöne Informationen über sein Leben preisgibt. Zum Abschluss gibt es noch ein typisch britisches Rezept für ein Rührei al la „James Bond“. Das Rezept ist so einfach gehalten, dass es sogar absolute Anfänger ohne Probleme nachkochen können.

Fazit: „Octopussy“ versammelt vier mehr oder minder gute Geschichten unterschiedlicher Länge, die einmal mehr in die nostalgische Welt des Kalten Krieges Ende der Fünfziger und Anfang der Sechziger des 20. Jahrhunderts führen. Nicht immer gibt es viel Action, aber dafür ein paar sehr gute Charakterstudien. Mein Persönlicher Favorit ist die dicht erzählte Geschichte „Der Hauch des Todes“, die in Westberlin spielt und James Bond in ein Duell mit einem Scharfschützen des KGB verwickelt. Die anderen Geschichten fielen dagegen etwas ab. Insgesamt wirken die Geschichten ein wenig wie Fingerübungen mit denen Flemming experimentierte. Wer jetzt das Buch zum gleichlautenden Film erwartet wird allerdings hier enttäuscht. Die Namensgebende Kurzgeschichte hat damit rein gar nichts gemein.
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4.0 von 5 Sternen Nur in Filmform interessant, 21. November 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: James Bond: Octopussy (Broschiert)
Man sagt späterem Fleming-Schaffen nach, es fehle die kurzweilige und dennoch detailgetreue Beschreibungskunst früherer Werke, lediglich mit OHMSS fand der Autor zur gewohnten Genialität zurück. OP besteht "nur" aus Kurzgeschichten, vier an der Zahl. Diese sind sehr lesenswert, jedoch keineswegs spektakulär.
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James Bond: Octopussy
James Bond: Octopussy von Ian Fleming (Broschiert - März 2014)
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