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Fähnrich Thirishar ch'Thane soll nach Andor reisen, um dort seine Mutter Vretha gegen ihre politischen Gegner zu unterstützen, die ihr den Platz im Föderationsrat streitig machen wollen. Auch Lieutenant Commander Phillipa Matthias wird nach Andor eingeladen, allerdings um dort an der Begräbniszeremonie von Shars früherer Bündnispartnerin Thriss teilzunehmen. Prynn Tenmei, die seit der Mission Gamma, zu Shars engsten Freunden zählt und für den schweigsamen Andorianer romantische Gefühle hegt, begleitet die beiden Sternenflottenoffiziere. Und sie tut gut daran, denn sowohl die politische, als auch die gesellschaftliche Lage auf Andor sind alles andere als entspannt. Da die Andorianer aus vier Geschlechtern bestehen, bei denen unklar ist, ob das von der Natur so vorgesehen wurde, ist die Gefahr, dass ein Bündnis bestehend aus vier Partnern zerbricht relativ hoch. Die Andorianer sehen ihrer unaufhaltsamen Ausrottung entgegen. Da werden Gerüchte laut, dass in geheimen Wissenschaftslaboren an einem Verfahren gearbeitet wird, dass aus vier Geschlechtern zwei machen kann. Dadurch erlebt das Volk der Andorianer eine Spaltung in zwei Lager. Während die eine Hälfte in dem Verfahren die Rettung des Volkes von Andor sieht, fürchtet die andere Hälfte den Zerfall ihrer Kultur. Die Folge ist eine extreme Spannung, die sich auch in terroristischen Anschlägen entlädt. Doch für Prynn Tenmei ist die Reise nach Andor auch eine wichtige Erfahrung, bei der sie die Lebensart und Kultur von Shar kennenlernt und sich über ihre Gefühle dem Andorianer gegenüber klar wird ...

Der zweite Band der Reihe DIE WELTEN VON DEEP SPACE NINE beschäftigt sich mit dem geheimnisvollen Volk der Andorianer, das in den TV-Serien sträflich vernachlässigt wurde und allenfalls in der klassischen Serie mit Captain Kirk und Co vereinzelte Auftritte verbuchen konnte. Über die Kultur und Gesellschaft dieser Spezies hat man jedoch kaum etwas erfahren. Bei DEEP SPACE NINE haben die Andorianer während der TV-Serie überhaupt keine Rolle gespielt. Erst mit der Fortsetzung in Form von Romanen wurde mit Fähnrich Tirishar ch'Thane ein Andorianer als Hauptfigur eingefügt. Dadurch schufen sich die Autoren die einmalige Gelegenheit sich näher mit diesem Volk auseinanderzusetzen. Heather Jarman hat sich dieser nicht leichten Aufgabe gewidmet und in ihrem Buch „Paradigma“, das in den USA gemeinsam mit dem ersten Band „Cardassia – Die Lotusblume“ in einem Buch veröffentlicht worden ist, die Chance ergriffen eine komplexe und höchst interessante Kultur zu beschreiben. Die Idee mit den vier Geschlechtern und der dahinterstehenden Mythologie ist nicht nur innovativ und neu, sondern auch originell. Vor allem wenn man bedenkt, welche Konsequenzen sich daraus für die Andorianer ergeben. Allerdings muss man sich bewusst machen, dass die Welten-Romane vor allem Charakter-Geschichten darstellen und weniger auf Action ausgelegt sind, wie viele der herkömmlichen DS9-Romane. Die Autorin hat in dem vorliegenden Band die Gelegenheit ergriffen, die Charaktere Shar und Prynn Tenmei und ihre Beziehung zueinander näher in Augenschein zu nehmen und den Figuren so mehr Tiefe zu verleihen. Dies ist insofern schwieriger, da es sich bei beiden Charakteren um Figuren handelt, die in der TV-Serie nicht vorkommen. Andererseits hat sich der Autorin dadurch ein enorm größerer Spielraum in der Ausarbeitung der Charaktere geboten, den sie auch weidlich ausgenutzt hat. Auch die Kultur wird, wie oben bereits erwähnt, sehr genau und komplex beschrieben, insbesondere die Bündnisse und die damit einhergehenden Zeremonien. Das macht die Lektüre des Buches nicht immer einfach, aber auf jeden Fall interessant und bietet dem STAR TREK-Fan zumindest die einmalige Gelegenheit sich näher mit den Andorianern auseinanderzusetzen. Es lohnt sich.
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Nach Cardassia widmet sich "Die Welten von Deep Space Nine" dem Volk der Andorianer. Mit ihren vier Geschlechtern, ihrem langsamen Aussterben und den schwierigen, innenpolitischen Problemen, handelt es sich um eine der interessantesten Gesellschaften innerhalb der Sternenflotte.
Bereits im Verlauf der ersten Buchstaffel wurde mit Shar eine spannender - von inneren Zweifeln getriebener - Charakter etabliert. Während sein Volk von ihm erwartete, mit seinen Bündnispartnern für Nachwuchs zu sorgen, entschied Shar sich stattdessen für seinen Traum und damit die Expedition in den Gamma-Quadranten (Mission Gamma 1). Dies führte dazu, dass eine seiner Bündnispartnerinnen, sich aus Verzweiflung das Leben nahm.

Die Nachbeben dieser Ereignisse bestimmten noch lange darauf die Handlung und werden nun, in "Paradigma" wieder aufgenommen. Dabei steht zum einen Shar im Mittelpunkt, der noch immer innerlich zerrissen ist. Die unterschiedlichsten Personen versuchen im Verlauf der Handlung, ihn zu manipulieren und als politisches Instrument zu verwenden. In seiner Trauer steht Prynn Tenmei dem Andorianer bei und zwischen beiden entwickeln sich zunehmend Gefühle. Das macht die Situation jedoch nur noch problematischer. Denn der innere Zwiespalt des Andorianders wächst.
Dies alles spielt sich vor dem Hintergrund einer gespaltenen Gesellschaft ab, die große Veränderungen durchmacht. Heather Jarman beschreibt die Ereignisse auf Andor flüssig und spannend. Die Story besticht zwar weder durch überraschende Wendungen, noch Action, dafür sind die Charaktere tiefschichtig und ausgefeilt.

Fazit:
Ein gut gewähltes Setting, vielschichtige Charaktere und große Veränderungen. "Paradigma" versteht es, den Leser gekonnt zu fesseln. Wer schon immer mehr über die Welten von Deep Space Nine wissen wollte, kann gefahrlos zugreifen.
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am 14. April 2013
Zusammen mit Prynn Tenmei und Phillipa Matthias reist Thirishar ch'Thane zu seiner Heimat: Andor. Dort herrscht eine Krise. Einerseits hat Thirishars Entscheidung in den Gammaquadranten zu reisen und die Folgen seiner Verweigerung seiner persönlichen Verpflichtung nachzukommen und seinem Volk zu dienen auf dem gesamten Planeten die Runde gemacht. Andererseits hat seine "Mutter", die für Andor im Föderationsrat sitzt, die lokale Presse auch schon über seine Rückkehr informiert, sodass er bereits erwartet wird.

Teil seiner Rückkehr ist die Trauerfeier um seine verstorbene "Gefährtin", zu der er nicht eingeladen, sondern ausdrücklich ausgeladen wurde. Die Umstände sorgen aber dafür, dass er gerade bei diesem Clan zuflucht suchen muss. Den lokalen Gepflogenheiten nach muss der Clan Thirishar aufnehmen und versorgen. Spannungen sind vorprogrammiert...

Der zweite Teil der "Zwischenseason" dreht sich rund um die Föderations-Gründungswelt Andor. Der auf Deep Space Nine diensthabende Engsin ch'Thane und sein Volk stellen im Star Trek Universum etwas ganz besonderes dar: Ein Volk mit vier Geschlechtern! Stellt euch doch nur die Dramen und Achtecksbeziehungen in der Unterhaltungsliteratur dieser faszinierenden Welt vor!

Heather Jarman gelingt mit diesem Band ein großer Beitrag zur Erforschung dieses Volkes. Da die Romane vor der Serie Star Trek Enterprise erschienen sind, ergeben sich Widersprüche zwischen der Darstellung der Andorianer in der Serie und der der Andorianer in den Büchern. Die Andorianer in den Büchern stellen eine sehr viel vielschichtigere Gesellschaft dar. Ein auf vier Geschlechtern basierendes Volk ist nunmal ein Hingucker. Allerdings kommt man bei den ganzen Pronomen, Kosenamen und Beziehungszusammenhängen teilweise etwas durcheinander. (Von hier aus ein großes Lob an die Autorin, denn ihr hat dies schienbar nichts ausgemacht.)

Herausgekommen ist ein sehr guter und spannender Roman. Dieser hat hier und da seine Längen, hält aber das Niveau des ersten Bandes der "Zwischenseason".
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am 23. September 2012
Heather Jarman setzt ihre vertiefte Geschichte über die Andorianer fort. Auch die Beziehung zwischen Tenmei und Shar wird hier erstmals fortgesetzt. Des Weiteren erhält man einige intime Einblicke in eine Gründungswelt der Föderation, die in der Serie bisher recht übersichtlich behandelt worden ist.
Die Geschichte selbst ist stringent erzählt, in sich geschlossen und der Autorin gelingt es auch in ihrer Schreibweise Spannung, Anspannung oder auch erholende Passagen stilistisch gut zu umschreiben, sodass der Leser sich sehr gut in die Figur hineinversetzen kann. Allerdings stehen die Charaktere in dieser Geschichte stark im Vordergrund, da man die Hintergründe der Story bereits kennt. Ich finde hierbei ist es Jarman auch gut gelungen eine gesunde Mitte zwischen Story und Charakterentwicklung zu finden. Die Entwicklung von Shar und Tenmei steht absolut im Vordergrund des Romans und ist sehr glaubhaft geschrieben.
Auch das Ende wiederspricht den eigentlichen Erwartungen erfreudiger Weise, was die Glaubhaftigkeit nur noch unterstützt.

Ebenso besonders positiv hervorzuheben sind kleinere Anmerkungen und Andeutung, die
zwar nur Trekkies auffallen, aber ein sehr sehr gutes Allgemeinbild abrunden. Einzige Ausnahme hierbei die Tatsache, dass Andor/Andoria nicht als DER Eisplanet dargestellt wird, wie man ihn z.B. aus Enterprise kennt, wobei hier aber auch zu sagen ist, dass zu einer Erwähnng von Wetterkontrollsystemen kommt. Insofern lassen sich eventuelle Ungereimtheiten auch logisch erklären.

Somit ist dieser Roman ein sehr starker Band, der in Sinne von Star Trek eine sehr gewichte Message in puncto gesellschaftliche Zwänge und Individualität mitbringt, die sogar individuell auslegbar ist.
Somit ist "Paradigma" ein Roman, den ich uneinschränkbar weiterempehlen kann.
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Nach dem Freitod von einer von Shars Bondmates ist dieser von seiner Mutter nach Andor beordert worden. Dort hat er diverse Schwierigkeiten mit seinen alten Geschlechtspartnern.

- Obwohl ich befürchtete, dass der zweite Teil langweilig wird, weil ich das Hin und Her bei dieser andorianischen Teilgeschichte eh nie verstanden hatte, ging es so. Mir war nie klar, wo jetzt das Problem liegt, denn Shar hatte ohnehin mitgeteilt, dass er nach der dreimonatigen Mission wiederkommen würde. Warum also sich selbst umbringen, wenn man ganz genau weiß, dass die Bindung nach eben diesen drei Monaten stattfindet. Ich fand das war konstruierter Hickhack. Die Autorin versuchte hier einige Ungereimtheiten zu klären. Z. B., warum die Andorianer vier Geschlechter haben sollten. In der Episode Data's Day" teilte Data mit, dass Andorianer zu Viererpaaren heiraten und hier endete er mitten im Satz bei der Erklärung bis er unterbrochen wurde! D. h. wohl zwingend notwendig ist das nicht! Die Autoren sind dann den Weg der ihrer Ansicht nach interessantesten Geschichtenerzählung gegangen. Obwohl mir nicht ganz einleuchtet, warum die Andorianer bei vier Geschlechtern, wenn es nur zu ganz bestimmten Zeiten Paarungsmöglichkeiten gibt und erst vier Bondmates gefunden werden sollten, nicht schon viel früher ausgestorben sind. Eine Aufrechterhaltung über Generationen hinweg in großer Zahl erscheint doch da eher unwahrscheinlich, dass die Andorianer erst in 10 bis 15 Generationen aussterben sollten. Im Übrigen lässt sich aus der genannten Episode eben nicht schließen, dass eine Viererheirat auch zwangsweise vier Geschlechter nach sich zieht. Im Übrigen wurde massiv nicht nur gegen Enterprise verstoßen und dieser Verstoß aufrechterhalten obwohl die Serie danach schon längst angelaufen war und es eher so war, dass Serien und Filme den bestehenden Bänden widersprachen als andersherum. Die Erklärung, dass zu der Zeit nicht gewusst werden konnte, ob und welche Richtung eingeschlagen wird, verkennt, dass in TOS auch bereits Andorianer gezeigt wurden... Die Autorin versucht dann auch tollerweise die Brücke zu schlagen zwischen Enterprise und diesem Fehlgriff und zeigt bspw. den Shran-Obelisken und die imperiale Garde. Desweiteren wirft sie hier die Frage auf, ob die Andorianer nicht bereits schon von einer sterbenden Welt nach Andor gereist sind und spricht den Unterschied der Namen Andoria/Andor an. Hier endet jedoch schon die Gemeinsamkeit und der Versuch, konform zu bleiben, da Andor eigentlich eine eisige Klasse-M-Welt sein soll... - Wie bereits beim ersten Band bleibt es bei dem Gesagten, dass sowohl Cardassia als auch Andor in den Staaten jeweils zu einem Roman gehörten. Warum gerade diese beiden Welten zufällig in ein Buch kamen ist fraglich. Daher ist der deutsche Mittelweg die Bände zwar in der richtigen Veröffentlichungs- aber falschen Chronologie zu bringen der gute Mittelweg. Die Welten von Deep Space Nine beschreibt den Übergang von der 8. zur 9. Staffel.
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Sehr gelungene Einsicht in das Leben auf Andor. Hier wird Andor und sein Volk gelungen porträtiert. Spannend und unterhaltsam. Super.
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am 26. Februar 2013
Ein super Lückenfüller bis zur 9. Staffel von DS9. Endlich gibt es mehr Informationen über die geheimnisvollen Andorianer zu lesen.
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