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am 6. August 2014
Es ist schon beeindruckend, mit welcher offensichtlichen Begeisterung und eigener Freude sich Matthias Ennenbach immer wieder neu den unterschiedlichen Möglichkeiten des buddhistisch psychotherapeutischen Weges annähert und diese umkreist und spezifiziert. In diesem Buch nun wird es lebenspraktisch(er). Auch wenn der Titel eine Verführung enthält, macht Ennenbach immer wieder klar, dass Leichtigkeit auf diesem Weg durch stetiges Gehen, Praktizieren und Ausrichten entsteht und dass der Alltag "ohne Abkürzungen" alles ist, was ist als Weg der Praxis. Und dass es möglicherweise gar nicht so leicht fällt, sich tatsächlich auf einen Weg zu machen, der Veränderung ermöglicht, selbst wenn diese theoretisch gewünscht wird. Der Autor beschreibt allerdings wiederum auch sehr differenziert, wie sich dem Prozess von Entwicklung und damit von persönlicher Veränderung doch auf eine sanfte und ermutigende Weise angenähert werden kann. Mir gefällt dieser Bezug zum alltäglichen Leben, zu den schlichten, kleinen Dingen, besonders gut. Der Vorschlag einer Buddhistischen Sozialtherapie mag wieder insbesondere die professionellen HelferInnen ansprechen und inspirieren. Auch eine erste wissenschaftliche Untersuchung zur Wirksamkeit der Buddhistischen Psychotherapie ist in diesem Buch enthalten und zeigt einmal mehr, dass buddhstische Vorschläge zur Bewusstseinsausrichtung und Lebensführung hoch wirksam sind.
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am 26. April 2014
"Der leichte Weg" ist ein absolut herausragendes Buch des Autors Matthias Ennenbach.
Es ist ihm gelungen, seinen Ansatz vom leichten Weg unglaublich sensibel, differenziert, mit Weisheit, Mitgefühl und auch Humor für das Leben hier und jetzt des jeweiligen Lesers zu schreiben. Da schreibt jemand, der weiß wovon er spricht und immer wieder hatte ich den Eindruck, dass dieses Buch mit einer ordentlichen Portion Herzblut geschrieben ist.

Wie wir es schaffen können unsere heilsamen Anteile zu aktivieren und dies aufrecht erhalten, wird sehr strukturiert, fundiert und motivierend dargestellt. Besonders gut fand ich, wie Matthias Ennenbach die Grundlagen, die Bedeutung und die Perspektiven einer stabilen Meditationspraxis erklärt und wie wichtig die Verwirklichung der 'auf dem Kissen' eingeübten Fähigkeiten im Alltag ist.
Der Autor macht ganz klar, dass es erforderlich ist, aktiv zu werden, um den "leichten Weg" zu gehen, und bietet dafür die Orientierung mit Bezug auf wichtige buddhistische Lehren, konkreten Übungen/Meditationen sowie gut erklärten Erkenntnissen aus den Neurowissenschaften. "Der leichte Weg" bedeutet (kurz zusammengefasst und nach meinem Empfinden):
Durch das achtsame Wahrnehmen dessen, was hier und jetzt ist, aus dem Hamsterrad auszusteigen, sich NICHT in den üblichen Alltags-Verhaltens-Automatismen zu verheddern, sondern sein Verhalten mit Bewusstheit zu steuern. Sehr motivierende Perspektive, finde ich.
Es gibt viele Stellen, an denen es Möglichkeiten gibt seine eigenen Einstellungen achtsam zu reflektieren, die bereits beim Lesen das Interesse wecken sich mit den jeweiligen Fragestellungen (vertieft) auseinander zu setzen. Konsequent wird der Aspekt der Achtsamkeit behandelt, immer wieder werden die wichtigen Stufen des Innehaltens, des Überprüfens der Körperspannung, der gezielten Wahrnehmung/Ergründung der eigenen Gefühle und Gedanken konkret empfohlen.

Ein Buch, das ich mit Sicherheit ganz und in Abschnitten einige Male lesen werde. Irgendwie ist "Lesen" bei diesem Buch fast zu kurz ausgedrückt, da es z.B. zum Handeln, zum Reflektieren genauso wie zum Meditieren so überzeugend einlädt, dass ich den Begriff "Auseinandersetzung mit..." eigentlich viel passender finde.
Daher: meine von Herzen kommende Empfehlung.
Und ein großes Kompliment an den Autor für dieses wunderbare Buch !
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am 13. Mai 2014
Ich war sehr neugierig auf das neue Buch von Matthias Ennenbach, vor allem nachdem ich im Vorfeld auf Anfrage beim Autor erfahren hatte, dass es sich bei diesem Buch um die Verbindung Buddhistischer Techniken, u. a. der Achtsamkeitspraxis mit den Arbeitstechniken der wissenschaftlichen Positiven Psychologie nach Seligmann handeln würde.
Ein kurzer Exkurs:
Ich betone hierbei explizit das Wort wissenschaftlich, da es heutzutage vieles gibt, dass sich gerne mit dem Titel Positive Psychologie schmückt und nichts mit der wissenschaftlichen Arbeit zu diesem Thema zu tun hat. Dieses spezielle Arbeitsfeld der Psychologie, welches hauptsächlich im angelsächsischen Raum beheimatet ist, beschäftigt sich mit einem ressourcenorientierten Ansatz zur Beratung und Behandlung von Klienten, anstatt diese hauptsächlich über Defizite zu definieren.

In 17 Kapiteln erfährt der Leser, wobei zur Zielgruppe sowohl Ratsuchende, als auch Behandler zählen, wie es gelingen kann auf einem neuem, einen leichten Weg, sich im Hier und Jetzt inmitten aller Verstrickungen des Seins zu befreien. Mit Befreien ist keineswegs eine Flucht in Irrationalität und Illusionen gemeint, ein Wegignorieren aller Probleme, das widerspricht den Grundgedanken sowohl des Buddhismus als auch der Positiven Psychologie. Vielmehr werden Techniken gezeigt die einer Person innewohnenden Ressourcen zu fördern, um mehr Stabilität und Zufriedenheit im eigenen Leben zu fördern, wie auch immer die aktullen Lebensumstände sich gestalten.

Dies gelingt Matthias Ennenbach, indem er Thematiken des Buddhismus mit dem aktuellen Stand der Neurowissenschaft verbindet und diese in einer klaren verständlichen Art und Weise darlegt, die es der/ dem geneigten Leser/in leicht macht sich durch die 526 Seiten des Buches zu arbeiten. Was mir in diesem Zusammenhang persönlich sehr gefallen hat: Der Text ist immer wieder durchsetzt mit Zitaten u. a. des Buddha Shakyamuni und des 14. Dalai Lamas, auf die der Autor konkret eingeht und diese somit einen festen Bestandteil des Textes bilden. Auch die erläuternden Zeichnungen erfreuen das Auge.

Somit ist das Buch eine Wegbeschreibung, Übungsanleitungen eingeschlossen, wie die/ der Leser/in mit Hilfe der Meditationspraxis, der vier Edlen Wahrheiten, dem Achtfachen Edlen Pfad und der Verinnerlichung der Achtsamkeitspraxis sein Leben unter Einbeziehung des Gedankenguts der Positiven Psychologie neu ausrichten kann, weg von der Problemtrance hin zum Lösungsfokus.

An dieser Stelle möchte ich noch ein paar Kapitel ansprechen, die mich persönlich sehr angesprochen haben:

Das Ziel über allen Zielen: Hier werden Grundlagengedanken zur Definition der eigenen in jedem Menschen enthaltenen Ressourcen erläutert. Des Weiteren werden ganz konkret Thematiken psychischer Hürden und der damit auftretenden Konflikte beim Erlernen einer spirituellen Praxis und Lösungsansätze hierzu aufgezeigt.
In vier Schritten zur Achtsamkeit: In diesem Kapitel werden anhand des Satipatthana Sutra, der Lehrrede über die Achtsamkeit, die Techniken zur Ausbildung der Achtsamkeitspraxis klar und strukturiert dargelegt.
Heilsame Geistestzustände: Hier werden nach einer Definition des Begriffs diverse heilsame Geisteszustände erläutert und wie diese im eigenen Leben integriert werden können.
Die Heilsamen Qualitäten der Behandler: Hier werden konkret Konzepte für Behandler dargelegt, die es den TherapeutInnen ermöglichen aus einer Haltung des Leichten Weges heraus diesen an Klienten zu vermitteln. Ich persönlich nutze Techniken des Buches für meine Arbeit mit Klienten.
Für heilsame äußere Bedingungen sorgen: Buddhistische Sozialtherapie (BST): In diesem Kapitel werden die Wirksamkeit und Methodik durch das Ändern innerer und äußerer, beeinflussbarer Bedingungen erläutert.
Abgerundet wird das Buch noch durch eine Studie zur Wirksamkeit der Buddhisitschen Psychotherapie.

Mein Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Buch, dass es der/ dem Leser/in ermöglicht echte Veränderungen im Leben zu bewirken, sei es als Ratsuchender oder als Behandler.
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Beginnen wir mit einem Schlüsselsatz des Buches:

" Wenn Sie Frieden des Geistes und des Herzens anstreben,
müssen Sie Ihre geistigen Gewohnheiten ändern" ( XIV. Dalai Lama)

Automatismen in uns helfen uns, aber hindern uns oft auch ein glückliches Leben zu führen! Und ein glückliches Leben impliziert ein gesundes Leben. Automatismen, die wir uns als Schutzmechanismen in der Kindheit zugelegt haben, benötigen wir als Erwachsene nicht mehr, Mechanismen der Pubertät sind auch überflüssig und können uns in der weiteren Entwicklung negativ beeinflussen. Der Mediziner Dr. Ennenbach predigt einen "leichten Weg", einen "Buddhismus light" ohne einen Blätterwald von philosophischen oder religiösen Ansichten, er beschreitet den Weg des "einfachen Glücklichseins" und seine 500 Seiten starke "Bibel" des Glücklichseins führt den Laser tatsächlich in effiziente und leicht begehbare Strategien mit dem Ziel, sein Leben positiv zu verändern!

Ein Beispiel ist die Achtsamkeit: Jetzt und hier, Sie, der Leser meiner bescheidenen Rezension: was hören Sie jetzt? Was sehen Sie jetzt? Was riechen Sie jetzt? Was schmecken Sie jetzt? Was fühlen Sie jetzt? Was denken Sie jetzt? Den Augenblick bewußt leben und tief im Inneren glücklich sein. Probleme werden nicht weggeschoben, sondern sie werden im Inneren angegangen, sie werden ausgelebt. Dieses Handbuch macht niemanden sofort zum Buddhisten, aber der Weg, um Buddha zu werden, wird aufgezeigt und viele Ideen und Vorschläge werden nach der Lektüre des Buches sicher hängenbleiben und Gutes bewirken!

Ein Buch, das eindrucksvoll und leicht zeigt, wie man leichter lebt und "loslassen" kann!
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Das Buch „Der leichte Weg“ von Matthias Ennenbach, erschienen im Windpferd Verlag, zeigt wie wir mit buddhistischen Strategien Leid vermeiden können.
Das attraktive Ziel liegt in der Auflösung und Linderung unheilsamer Empfindungen. Keiner möchte leiden, sondern glücklich sein!
Dabei wird der leichte Weg ebenso ans Ziel führen wie der beschwerliche Weg.
Der Fokus des leichten Weges bedeutet allerdings nicht, dass wir alles leicht nehmen sollen.

Der leichte Weg bietet Strategien, Sichtweisen zu ändern und vorhandene Fähigkeiten zu kultivieren die uns dabei helfen Leid zu vermeiden.
Dieser leichte Weg hat auch nichts mit „positivem Denken“ zu tun.
Wenn es uns schlecht geht, können wir uns nicht selbst suggerieren alles sei gut. Wenn es regnet, dann regnet es nun mal.
Der leichte Weg sollte keineswegs zu einem Zwang werden, dass nun alles leicht sein muss, er könnte uns aber davor bewahren, die Dinge noch schlimmer zu sehen als sie schon sind.
Ein Anhaltspunkt der hierbei hilfreich ist, ist der Wechsel unseres Fokus: weg von Überlegungen, was gut oder schlecht wäre, und hin zu der Differenzierung zwischen dem was heilsam für uns ist.
Vieles was ich anfangs noch gut anfühlt, kann sich zu etwas schmerzhaftem entwickeln. Dieses Buch möchte dazu anregen, den Blick wieder auf viele verschiedene Aspekte der bereits in uns angelegt und vorhandenen Fähigkeiten zu lenken dies zu erkennen.

Die meisten Menschen haben sich angewöhnt Signale des Körpers, die beispielsweise auf eine Überlastung hinweisen zu ignorieren, oder sie mit verschiedensten Tricks zu betäuben die häufigsten Strategien sind es sich abzulenken, oder noch schlimmer es gar nicht mehr zu fühlen.
Oft glauben wir es gibt keinen Ausweg aus der Situation, es ist ebenso und wir müssen uns damit abfinden!

Was zu immer größerem Leid führt. Das Buch zeigt auf wie man über den leichten Weg danach forscht Trauer, Angst, Schmerz und Wut zu lindern und zu überwinden. Wer sich tiefer in diese Gefühle hinein begibt fordert das Leid heraus.

Der buddhistische Übungsweg bedeutet analysieren, erkennen und mit gezieltem Training die in uns angelegten heilsamen Qualitäten zu aktivieren.
Dazu ist eine aktive selbst Arbeit nötig.
Die Nervenzellen in unserem Gehirn sind nicht wie lange vermutet stabil und fest, im Gegenteil sie bleiben ein Leben lang dynamisch und flexibel.
Sie sind in der Lage sich innerhalb weniger Tage auf neue Erfahrungen einzustellen und diese auch strukturell anzupassen.

Es liegt also an uns selbst, was wir wiederholen und dadurch in uns stärken.
Matthias Ennenbach beschreibt anschaulich und sympathisch die Grundlagen für den leichten Weg.
Gut verständlich mit vielen anschaulichen Beispielen, zeigt er einen Weg heraus aus dem Leid, durch Umdenken und eigener Kraft. Sehr empfehlenswert!

Dieses Buch wurde mir zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt, was jedoch keinen Einfluss auf meine Bewertung nimmt.
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am 10. April 2014
Es ist dem Autor Matthias Ennenbach gelungen, dem Leser die Möglichkeit zu offenbaren,
einen leichten Weg im Alltag zu finden mithilfe der vier edlen Wahrheiten und buddhistischen Strategien.
Es hört sich kompliziert an - wenn man das Buch liest, ist es eine Offenbarung und tatsächlich :
es ist ein ganz leichter Weg.
Für mich ist es DAS Buch, das unglaublich gut, leicht und verständlich geschrieben ist und im Alltag
sehr gut umsetzbar ist. Und das ist es, was wir brauchen !
Danke Herr Ennenbach ! Das beste Buch, das Sie geschrieben haben.
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am 26. Juli 2015
Wieder mal ein sehr sehr spannendes Buch, wie eigentlich immer von Matthias Ennenbach und zu diesem Thema.

Das Buch enthält viele kniffe und Hilfen für den Alltag. Es bringt einem die Lehre des Buddha nahe. Leider sind die Inhalte in vielen Wiederholungen eingebettet, was das Lesen, wenn man Seite für Seite liest, doch sehr mühsam macht. Dennoch hat es einen Sinn, wie der Leser merken wird. Wie immer bin ich von den Büchern von Ennenbach begeistert, auch trotz der vielen "Auffüllern" oder Wiederholungen.

Es gibt, wie bereits erwähnt, Tipps für den Patienten und Einblicke in die Rolle des Behandlers. Ich fände eine Ausbildung in dem Bereich der BPT, die von Matthias Ennenbach angeboten wird, nun immer spannender, aber leider kann ich mir das nicht leisten, aber dafür kann ich auf gute Bücher zurückgreifen und verstehe auch was Buddha, Ennenbach und andere wichtige Meister und Lehrer mitteilen wollten.
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am 31. August 2014
500 Seiten Einladung, Ermutigung und Inspiration, geistigen Ballast abzuwerfen. 500 Seiten, auf denen der Autor jedes diesem Medium gegebene Mittel nutzt, um dem Leser die Vision des leichten Weges nahezubringen, den Sound hörbar, Leichtigkeit als innere Veranlagung spürbar zu machen, auf denen er handfeste Strategien und Anregungen gibt.
Kultiviere das Heilsame und unterlasse das Unheilsame, so die ultra-kurz-Version, ‘denn nur gestärkt schauen wir in unsere Abgründe‘, und stehen diese Fähigkeiten in Form von Verhalten, Persönlichkeitsanteilen und Geisteszuständen, die trainiert werden können, auch in schwierigeren Situationen verlässlich zur Verfügung.
Der leichte Weg bedeutet auch, bereits eine Handvoll einfacher aber wirksamer Übungen (z.B. zur Gedankensteuerung) regelmäßig mit Bewusstheit wiederholt, bewirkt spürbare Veränderungen und „beginne mit dem Körper“ (Atem-Haltungs-Übungen als wichtige Einflussmöglichkeiten).
Eine ausführliche Meditation im Buch zum Edlen Inneren Kern vermittelt z.B. die Erfahrbarkeit des Heilseins und spiritueller Aspekte als stützende, menschliche Ressource.
Ein weiteres Kernstück des Buches ist die Darlegung der Lehrrede zur Achtsamkeit. Gilt sie doch im buddh. Sinn als Königin der heilsamen Geisteszustände und ist gleichzeitig als Strategie, zur Klärung der, auch in Bezug auf eine mögliche Einflussnahme, wichtigen Frage „was ist jetzt (besonders auch in mir)?“, erlernbar. Bewusstheit und Anfänger-Geist sind unerlässliche Wegbegleiter, denn schließlich sollen alte Muster nicht einfach durch neue ersetzt werden und ist nicht für jeden der nächste Schritt derselbe. In dieser Hinsicht hinterfragt der Autor auch feste Vorstellungen z.B. über immerwährende buddhistische Gelassenheit, Loslassen oder das Ego.
Eine Vielzahl von Fragen zu den verschiedensten Themen bietet viel Übungsmöglichkeit der Introspektion.
Immer wieder nimmt der Autor Bezug auf verschiedene östliche und westliche buddhistische Lehrer (z.B.Dalai Lama, Zen-Meister Dogen,Huineng etc.) und stellt beschriebenen Wegen in die Befreiung (z.B. Sangharakshita, achtfacher Pfad) einen 10-Stufen-Weg der buddhistischen Psychotherapie als mögliche Orientierungshilfe an die Seite. Der integrative Charakter des Ansatzes wird hierin ebenso deutlich wie in den vielfältigen angebotenen Übungen.

Sehr besonders ist für mich die Fähigkeit des Autors, Themen zu entwickeln und diese dann in einem Zitat/Sinnspruch verdichtet auf den Punkt zu bringen, den Lesern Geleit zu geben und an die (Selbst)Erfahrung heranzuführen.
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TOP 500 REZENSENTam 24. Juni 2014
ich schätze Matthias Ennenbach sehr als einen reflektierten Menschen, der wertvolle Bücher aus der Praxis heraus schreibt. In seinem neuen Buch gibt er uns einen Leitfaden an die Hand, mit dem wir unsere inneren heilsamen Anteile wieder erfahrbar machen können. Mithilfe verschiedener Aspekte wie den Vier Schritten zur Achtsamkeit werden heilsame Geisteszustände im Sinne der Buddhistischen Psychotherapie gefördert und führen bei regelmäßiger Anwendung zur inneren Befreiung. Die Vier Edlen Wahrheiten bieten alle Grundvoraussetzungen, das 4-stufige buddhistische Achtsamkeitsmodell gibt der Körperweisheit ihre Stimme zurück und die 4 Stufen der Problemlösung sind Wegweiser für den Leichten Weg. Mit dem Beschreiten entwickeln wir die zwei „Erleuchtungsqualitäten“ Mitgefühl und Weisheit. Erkennen, Verinnerlichen und Verwirklichen – der Weg in die Freiheit war noch nie ein leichter ... Man muß nur den ersten Schritt tun - und dann dranbleiben.
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am 2. April 2014
wir benutzen das Wort "leicht" so leichtsinnig! Matthias Ennenbach erklärt uns aber ganz genau an vielen vielen Beispielen was BEDEUTET eigentlich "etwas leichter zu nehmen" ? Er spricht die Sprache der neuer Generation des Westens", und doch so klar in Buddhistische Sinne , wie es nur sein kann. Unterschied zwischen das oft nicht verstandenes "Mitgefühl", und "Mitleid", wie wir Leerheit verstehen sollen, vor allem fühlen und verinnerlichen können...was das für uns bedeutet... Er führt uns eben ganz leicht auf ein leichteren (= sehr verständlich und klar ausgedrückte Beschreibung der Phänomene) Weg zu UNSEREN persönlichen "leichteren Weg des Lebens"
Wenn alle Schulmediziner nur ein winziger Teil seines Verständnisses über die Ereignisse die uns im Leben begegnen, hätten, würde der Bezug zu Krankheiten einen ganz anderes; eben leichteres, weniger Schmerzhaftes Erfahrung.
Tausend Dank Dr. Ennenbach! Die Glückseligkeit die ich bei Studium Ihres Buches erfahren habe, widme ich all die Menschen die sich in diese Richtung noch nicht geöffnet sind. Möge ihr Geist gesegnet sein.
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