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5.0 von 5 Sternen Atemberaubend, Phänomenal und verdammt unfaires Ende!
Meine Meinung:

Der erste Band der Trilogie, der eigentliche Auftakt, war einfach schon phänomenal und atemberaubend. Jedoch hatte das Ende einen so miesen Cliffhanger, dass das Jahr Wartezeit unerträglich war. Doch das Warten hatte sich definitiv gelohnt!

Zu Beginn wird dem Leser endlich gelüftet, was aus Tom geworden ist, den Alex...
Veröffentlicht am 7. September 2012 von Lisa Ullrich

versus
3.0 von 5 Sternen Ashes ist eine Reihe, die ich gerade im Jugendbuchbereich für zu brutal, zu ekelig und zu gewalttätig halte.
Das Cover

Das Cover des Buches gefällt mir total gut. Ich finde dieses Mädchen einfach total sympathisch und mit der Farbgestaltung und den betonten Augen, sowie den verwehten Haaren, wirkt es einfach nur toll. Das interessante am Cover ist, dass es irgendwie warm wirkt und trotzdem düster und bedrohlich. Das ist echt ein gelungener Effekt...
Vor 2 Monaten von Lilly McLeod veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubend, Phänomenal und verdammt unfaires Ende!, 7. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Ashes - Tödliche Schatten (Gebundene Ausgabe)
Meine Meinung:

Der erste Band der Trilogie, der eigentliche Auftakt, war einfach schon phänomenal und atemberaubend. Jedoch hatte das Ende einen so miesen Cliffhanger, dass das Jahr Wartezeit unerträglich war. Doch das Warten hatte sich definitiv gelohnt!

Zu Beginn wird dem Leser endlich gelüftet, was aus Tom geworden ist, den Alex seit Band Eins verzweifelt sucht. Man erfährt, dass er am Leben ist und was nach seinem verschwinden bei ihm passiert ist. Irgendwie wusste man ja eh die ganze Zeit, dass er unmöglich tot sein kann – das wäre viel zu einfach gewesen.
Für mich war es interessant festzustellen, dass die Geschichte nicht nur aus Alexs Sicht erzählt wird, die auf die Veränderten getroffen hat, sondern auch aus Lenas und Chris in Rule, Peters, der schon bald sich außerhalb von Rule herumtreibt und natürlich Toms, den man auf seiner Suche nach Alex auch ab und an begleitet. Man erfährt dabei auch erstmals mehr über Tom, was er beim Militär eigentlich durch machen musste und was ihn quält, aber auch mehr über Lena und die anderen Personen.
Bei Alex kommt es so, wie es laut dem ersten Cliffhanger kommen musste: sie muss um ihr Leben kämpfen. Das Ganze wird sehr blutig und brutal dargestellt, viel schlimmer als im Vorgänger und mindestens genauso actiongeladen. Ich fand diese Art von Kampf schon fast abartig – und das war auch nicht der einzige dieser Art. Der Kannibalismus steigert sich um noch eine Stufe und brachte mich zum Schlucken. Meiner Meinung nach war das die höchste Stufe – doch vielleicht wird man in Band Drei eines besseren belehrt?

Schon auf den ersten Fünfzig Seiten wird man überrascht und das Blatt wendet sich des Öfteren. Egal, bei wem: es bleibt spannend und abwechslungsreich. Durch die verschiedenen Sichten gab es einige Handlungsstränge: Alex, Tom, Peter und Chris. Ich war sehr gespannt, wo das alles hinführen würde. Manchmal wurden die Szenen zwar zu abrupt unterbrochen, was mich etwas verwirrte. Man sollte also sehr konzentriert lesen. Ansonsten hat das nicht weiter gestört, denn so ist immer genug Abwechslung und ein Spannungsbogen vorhanden, der sich durch das ganze Buch zieht.
Doch gestört hat, dass man ohne Band Eins wirklich gar nichts weiß. Das Lesen ohne diesen ist wirklich unvorteilhaft, auch wenn man den Teil vor Monaten gelesen hat, kann es schwierig werden. Deswegen ein Tipp: Man sollte davor unbedingt die Handlung des ersten Bandes wiederholen, das hilft ungemein!
Jedoch war mir manchmal beim Lesen alles etwas zu viel und ich fühlte mich erschlagen. Zu viel Action, zu viel Spannung, zu viel Abenteuer. Nicht unbedingt schlecht, aber mir kurzzeitig mal zu viel, sodass ich Pausen brauchte. Wahrscheinlich war ich einfach zu unkonzentriert, oder es war doch alles etwas überladen. Kann ich nicht genau sagen.

Mit der Zeit Geschehen den Jugendlichen seltsame Dinge. Alex spürt, dass irgendetwas in ihr merkwürdig vor sich geht – ob es ihr Tumor ist, der doch wieder zum Leben erwacht ist oder etwas ganz anderes? Fakt ist: sie verändert sich. Genau wie Lena, die ebenfalls mit komischen Sachen zu kämpfen hat, jedoch auf andere Weise. Auf die Auflösungen der Probleme bin ich ziemlich gespannt!
Schlag auf Schlag passiert alles, man bekommt überhaupt keine Verschnaufpause. Gegen Ende hin führen dann so gut wie alle Stränge zusammen – auch Alex und Tom werden zusammengeführt, jedoch verlieren sie sich schon bald wieder aus den Augen. Mich hat es fast vor Spannung zerrissen!
Was mir dann aufgefallen ist: sehr viele Personen hat das Zeitliche gesegnet, die meiner Meinung nach ziemlich wichtig waren. Wozu? Und, ist das so alles wahr, wie es dargestellt wird? Oh man, Fragen über Fragen, die erst in Band Drei beantwortet werden können.
Denn dieses Ende! Es hinterlässt viel mehr offene Fragen als das erste und der Cliffhanger ist meiner Meinung nach noch viel mieser! Wer hat überlebt? Und wie geht es nun weiter? Und eine wichtige Sache, worauf nicht eingegangen wurde: Was ist aus der kleinen Ellie geworden?

Fazit:

Ein Buch, wo so viel Abenteuer, Action und Spannung drin war, dass es mich fast überrannt hat. Ich hätte des Öfteren einfach nur Platzen können, so gespannt und aufgeregt war ich. Nach einem Jahr ging es weiter – und das noch viel besser als Band Eins! Jedoch bleiben so viele offene Fragen, das es fast schon schmerzt und die Tatsache, dass man über ein Jahr auf den Abschluss warten muss, macht es auch nicht viel besser. Erneut heißt es: Gespannt warten! Aber das tut man doch gerne bei einer so atemberaubenden Trilogie! Die Hoffnung auf ein Happy-End für Alex und Tom habe ich noch nicht aufgegeben!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mehr Tempo, mehr Action, mehr Brutalität, mehr Perspektiven, 7. August 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Ashes - Tödliche Schatten (Gebundene Ausgabe)
Zitat:
"...denn sie waren zwei Seiten derselben Medaille, die eine hell, die andere der dunkle Doppelgänger. Und keine war schlecht. Beide gehorchten lediglich ihrer eigenen Natur."
(S.180)

Inhalt:
Normalerweise gebe ich den Inhalt des Buches selbst wieder. Aber aufgrund der so häufig wechselnden Perspektiven greife ich ausnahmsweise auf den Klappentext zurück. Genaueres über den Inhalt erfahrt ihr bei der Beschreibung der Protagonisten.
Klappentext:
Den verheerenden Anschlag auf die Welt hat Alex überlebt, aber nun muss sie sich den schwerwiegenden Folgen stellen. In den Städten, die nicht zerstört wurden, rotten sich diktatorische Tyranneien zusammen, in denen sich menschliche Abgründe auftun. Außerhalb der Schutzwälle droht der sichere Tod. Denn dort lauern Horden Jugendlicher, die sich seit dem Unglück in bestialische Kannibalen verwandeln. Und schließlich bleibt noch die Ungewissheit, ob Alex selbst zu so einem Monster mutiert. Warum sind ausgerechnet sie und ein paar wenige Ausnahmen von dieser Verwandlung bisher verschont geblieben?

Meinung:
Selten ist mir das Lesen einer Fortsetzung so dermaßen schwer gefallen. Das hat vermutlich mehrere Gründe: a) ist es ein paar Wochen her, dass ich Band 1 gelesen habe (was aber nicht "störend" sein dürfte), b) der Stil sich so dermaßen geändert hat, dass ich im ersten Moment völlig überrumpelt dasaß und überlegt habe, ob ich etwas verpasst habe oder noch die richtige Reihe lese...

Denn in "Ashes 02 - Tödliche Schatten" erzählt nicht mehr nur Alex die Geschichte, sondern all diejenigen, deren Weg Alex im ersten Band gekreuzt hat, schildern ihre Erlebnisse... und wenn ihr euch erinnert, waren es viele, viele, viele!
Die Handlung schließt nahtlos an Band 1 an. Im Prolog erfahren wir, was während Alex' Erlebnisse in Rule mit Tom geschah.
Und auch jeder der anderen Protagonisten aus "Brennendes Herz" führt seinen eigenen Kampf ums Überleben. Und es droht nicht nur Gefahr von außen...
Zug um Zug erkennen wir eine brutale Wahrheit und zittern um jeden der Charaktere.

Allen voran natürlich Hauptprotagonistin Alex. Sie kommt vom Regen in die Traufe. Gleich zu Beginn sieht sie sich der Gruppe Veränderter gegenüber. Nach einem kurzen Kampf wird sie von ihnen mitgenommen und zu den anderen Gefangenen gebracht, die alle einen grausamen Zweck erfüllen. Und so erkennt Alex, was rund um Rule tatsächlich passiert und wer diese speziellen Veränderten sind.
Währendessen brodelt es in ihrem Inneren. "Das Monster" scheint doch überlebt zu haben und gibt ihr Einblicke, auf die sie lieber verzichten würde. Ist es verantwortlich für die seltsame Anziehungskraft, die der Veränderte Wolf auf sie ausübt?

Tom wurde von alten Leuten aufgelesen, nachdem Alex ihn verlassen musste. Das Paar hat ihn gesund gepflegt und gut versteckt. Doch er entscheidet sich, die beiden zu verlassen - keinen Tag zu früh! Der kleine Funken Hoffnung, Alex zu finden, hält ihn am Leben, als er von einem Horror-Szenario ins nächste driftet.

Auch in Rule tut sich einiges: Die Flucht von Alex hat fatale Folgen: Die "Mächtigen" wollen die scheinbar Verantwortlichen nicht ungeschoren davonkommen lassen und so muss eine weitere Gruppe in den Machtbereich der Veränderten fliehen. Chris ist einer davon. Er muss nun der Wahrheit ins Gesicht blicken. Auch ihn hält der Gedanke an Alex auf dem richtigen Weg.
Er kommt hinter das Geheimnis von Lena, das schreckliche Folgen hat.

Peters Track gerät in einen Hinterhalt: Doch nicht die Veränderten nehmen ihn gefangen - es gibt beinahe noch grausamere Zeitgenossen, deren Schikane Peter an seine Grenzen bringen. Oder gar darüber hinaus?

Ihr seht, es passiert einiges in "Tödliche Schatten" und jeder der Handlungsstränge hat seine eigene Perspektive. Was mich zu meinem Negativpunkt überhaupt bringt:
Zu viele Charaktere - zu viele unterschiedliche Perspektiven machen "Ashes 02" um einiges schwerer zu lesen als den Vorgänger. Aber nur so ist es dem Leser möglich, zu erfahren, wie es um die anderen steht.
Der ganze Perspektivenwechsel, der kapitelweise stattfand, gipfelte in dem finalen Teil VI, der keine Kapitel mehr enthielt, sondern in dem die "erzählenden" Protagonisten absatzweise wechselten.

Der Schreibstil selbst ist nach wie vor flüssig zu lesen, die düstere Stimmung und die Brutalität haben eindeutig zugenommen. Die Spannung ist beinahe durchweg vorhanden, wird durch eingeschobene Perspektiven/Szenenwechsel ins Unerträgliche gesteigert.
Auffallend war für mich, dass so ziemlich jeder der Protagonisten zu Gott betet, aber das nur als Anmerkung am Rande.
Ich bekam tatsächlich die ein oder andere der erwarteten Antworten, wurde aber mit weit mehr neuen Fragen am Ende sitzengelassen.

Urteil:
"Ashes 02" ist anders als sein Vorgänger. Er hat mehr Tempo, mehr Action, mehr brutale Szenen... und leider auch mehr Protagonisten, die ihre Geschichte erzählen wollen. Diese Mischung macht das Buch etwas verwirrend und undurchsichtig. Und so schrammt "Tödliche Schatten" knapp am Siegerkrönchen vorbei, erhält aber dennoch empfehlenswerte 4 Bücher von mir.

Es ist ein klares Must-Read für die Leser des ersten Bandes. Von einer Empfehlung für alle anderen muss ich ganz klar absehen, denn ohne Band 1 kann man "Tödliche Schatten" nicht verstehen. Ich rate aber ganz klar zum Kauf beider Bände!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlich!, 27. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Ashes - Tödliche Schatten (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Den verheerenden Anschlag auf die Welt hat die siebzehnjährige Alex überlebt, aber nun muss sie sich den schwerwiegenden Folgen stellen. In den Städten, die nicht zerstört wurden, rotten sich diktatorische Tyranneien zusammen, in denen sich menschliche Abgründe auftun. Außerhalb der Schutzwälle droht der sichere Tod. Denn dort lauern Horden Jugendlicher, die sich seit dem Unglück in bestialische Kannibalen verwandeln. Und schließlich bleibt noch die Ungewissheit, ob Alex selbst noch zu so einem Monster mutiert. Warum sind ausgerechnet sie und ein paar wenige Ausnahmen von dieser Verwandlung bisher verschont geblieben?

Cover:
Passend. Ich denke, das ist der richtige Ausdruck für dieses Cover. Man sieht das Gesicht eines Mädchens, aber wichtiger finde ich die Farbgestaltung, denn es sieht aus, als würde der Himmel Feuer fangen. Oder als würde das Buch brennen!
Bei diesem Buch finde ich besonders gut, dass es auch ohne Umschlag spitze im Regal aussieht.

Zitate:
Vielleicht war Hoffnung eine schreckliche Sache, aber er hielt trotzdem daran fest, egal, was er zu Lena gesagt hatte.
Ein eineinhalb Meter langer Zeitzünder, der mit einer Geschwindigkeit von zehn Zentimetern in fünfzehn Sekunden abbrennt, lässt einem grob gerechnet nicht einmal vier Minuten.

Details und meine Meinung:
Dieses Buch ist einfach: WOW! Brutal, nervenaufreibend, spannend, actionreich, aber auch schön, beschreibt die Autorin den Weltuntergang. Totale Zerstörung, Krieg, Mord, all das sind Dinge, die Alex Welt einnehmen und mit denen sie zu Recht kommen muss. Sie wird von den Chuckis (Jugendliche, die sich verändert haben und jetzt wie wilde Tiere sind) entführt und muss ständig damit rechnen, von ihnen gefressen zu werden. Das einzige, was sie immer wieder aufstehen lässt, ist der Gedanke an Tom, den sie liebt und den sie wiederfinden will, auch wenn sie weiß, dass er wahrscheinlich tot ist.

Hoffnung spielt generell eine große Rolle in dem Buch, den jeder Charakter hofft auf irgendetwas. Eigentlich mag ich es ja nicht, wenn die Protagonisten wechseln, weil ich denke, dass es leichter und auch schöner ist, sich in eine Person hineinzuversetzen, aber bei diesem Buch ist man einfach sofort drin. Der Personenwechsel hat das ganze einfach viel spannender gemacht, weil man dann unbedingt wissen wollte, wie es jetzt weiter geht. Man will wissen, was mit Chris passiert, und das nächste Kapitel geht mit Alex weiter. Da verspürt man schon einmal das Bedürfnis, weiterzublättern, ich hab es aber geschafft das nicht zu tun!
Alex ist einfach die Protagonistin, bei der sich jeder wünscht, selbst so zu sein: schlau, stark und sie weiß immer, was sie sagen bzw. machen soll. Auch den anderen Charakteren merkt man das an, denn dann liest man schon mal: „Ich bin aber nicht Alex…“
Hab ich schon erwähnt dass es spannend ist? Als ich gesehen habe, dass die ersten die Rezension veröffentlicht haben, wollte ich unbedingt weiterlesen, hatte aber nie wirklich Zeit dazu. Das Buch lag neben mir auf dem Beifahrersitz und an jeder roten Ampel wollte ich es am liebsten aufschlagen und lesen!
An manchen Stellen ist das Buch aber auch echt brutal. Wenn sich der Magen nach einer langen Nacht noch nicht ganz erholt hat, kann einmal auch mal übel werden. Aber das macht das Leseerlebnis noch einmal zu etwas besonderem!

Es gibt diese Bücher, die Fragen stellen, die irgendwann klar beantwortet werden. Und es gibt Bücher, die ohne Fragen auskommen. Oder die viele Fragen aufwerfen, aber keine Lösungen bringen. Ashes ist keines dieser Bücher. Fragen werden gestellt, manche werden beantwortet, manche bleiben offen, dann kommen neue Fragen und man KANN ständig nachdenken und nach Antworten suchen, so wie es die Charaktere tun. So wie sie stellt man Spekulationen auf und Vermutungen, von denen sich manche bestätigen, manche aber auch nicht. Alles so, dass man unbedingt weiterlesen muss!

Da es ja der zweite Band ist und noch einer folgt, weiß man mehr als nach dem ersten, aber eben immer noch nicht genug, was aber auch gut so ist! Es soll nämlich nicht aufhören.
Wieder ist da also die Hoffnung darauf, dass alles gut wird und dass das Warten sich nicht so hinzieht.
Und am Ende bleibt die Frage: Wie geht es weiter!

Fazit:
Kein Mädchenbuch mit Glitzer und Märchenprinzen, sondern viel brutaler, aber auch spannender. Da steht schon mal das Gewehr im Vordergrund oder die nächste Taktik. Dabei aber auch irgendwie wieder schön.

Wie würdest du das Buch in einem Satz beschreiben?
Man will es nicht mehr aus der Hand legen.

Widmung:
Weil die Widmung so schön und passend ist, will ich sie noch hier aufführen. Die hat mich irgendwie ganz besonders gerührt, weil die Worte so einfach und doch so treffend sind:
Für jene, die kämpfen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur viel MEEEEHR, 19. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Ashes - Tödliche Schatten (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch rauscht an einem vorbei wie ein sehr guter Actionfilm. Nachdem mich Ashes Band 1 sehr beeindruckt hatte musste ich natürlich weiterlesen, und nicht nur wegen dem sehr fiesen Cliffhanger den dieser Band zu bieten hatte. Anfangs hat mich der zweite Band einfach nur weggefegt. Ich habe gelesen wie im Fieberwahn und musste einfach wissen wie es weitergeht. Doch dann wurde die Geschichte zur Mitte hin etwas zäh. Woran dies lag kann ich euch genau sagen, denn die extrem vielen Perspektivwechseln die dieses Buch ab der Mitte zu bieten hat behindern den Lesefluss leider und das schmälert dann auch den Lesespaß. Aber das war dann auch mein einziger Kritikpunkt und so mache ich dann jetzt mit den vielen positiven Dingen weiter.
Fangen wir doch mal mit der aus dem ersten Band bekannten blutdrünstigkeit des Buches an. Hier wird noch einmal eine Schippe drauf gelegt und rumgeballert, Kehlen zerfetzt und abgehackt was das Zeug hält. Es spritzt das Blut, es fliegen die Innereien … hach was liebe ich das. „Ja ein bisschen krank ist das schon, aber ab und zu brauche ich das auch mal ;)“ Am besten haben mir wieder einmal die Veränderten gefallen. Ja ich weiß sie sind die Bösen und sie sind schon ziemlich ekelig, aber in diesem Band bekommen wir einen größeren Einblick in ihr Leben und in ihre Gefühlswelten. Denn ich glaube dass diese „Menschen“ wirklich noch Gefühle besitzen auch wenn diese sich anders äußern als unsere.
Als Alex von ihnen gefangen genommen wird beginnt ein Spiel auf Leben und Tod. Sie erfährt viel über die Veränderten, lernt ihre Lebensweise kennen und entdeckt ein Geheimnis das es wirklich in sich hat und das gute Licht von Rule stark ins Wanken bringen könnte. Alex ist nicht allein bei diesen Veränderten und lernt andere Menschen kennen die ihr Schicksal teilen, ein Fleischvorrat sein zu müssen. Alex ist auch in diesem Band wieder wie ein zu zäh gebratenes Stück Fleisch. Sie lässt sich nichts sagen, versucht Fluchtmöglichkeiten zu finden und Gerechtigkeit aufrecht zu halten. Sie ist eine kleine Überlebenskünstlerin und das gefällt mir so an ihr. Jedes Mal wenn man denkt, dass sie aufgeben will und nichts mehr hin bekommt, rappelt sie sich auf und wird zur wilden Kämpferin. Ihre Kapitel haben mir persönlich am besten gefallen und waren in meinen Augen auch die ausdrucksstärksten und vor allem aussagekräftigsten ;)
Dann gibt es wie oben erwähnt noch sehr viele andere Perspektiven aus denen die Geschichte des Buches erzählt wird. Viele sind uns bekannt, andere müssen wir noch erforschen und wieder andere sind eine wahre Überraschung als sie wieder auftauchen. Aber wie man schon sagt: „Zu viele Köche verderben den Brei.“ War es auch hier keine gute Entscheidung zu viele Charaktere auftauchen zu lassen. Wenn schon so viele mitspielen sollen, so muss ich aber nicht allen eine eigene Stimme oder ganze Kapitel zuweisen. Sie können stumm mitlaufen und trotzdem zum Fluss der Geschichte beitragen, denn das wäre einfach besser gewesen.
Der Schreibstil von Ilsa J.Bick ist etwas Besonderes. Sie schert sich nicht darum gewalttätige Szenen zu umschreiben oder sie aus zu lassen, sie erzählt die Geschichte wie sie sich vor ihrem inneren Auge abspielt und das merkt man auch wenn man dieses Buch liest. Ihr Schreibstil und das Gewalttätige des Buches passen unglaublich gut zur Geschichte. Die Geschichte ist brutal aber das Leben das Alex jetzt führt ist auch brutal, es ist hart und unglaublich streng. Die Menschen müssen um ihr Überleben kämpfen und das mit allen Mitteln. Es wird geraubt, getötet und belogen. Es zeigt einfach wie es auch in der Realität wäre. Denn würde dies wirklich passieren, würden wir alle auch nur noch schauen das WIR durchkommen, dass wir überleben und andere würden uns auch nicht mehr interessieren. So würden wir auch manchmal Dinge tun die anderen Schaden und uns bereichern und daran ist in dieser Situation, in meinen Augen nichts Verwerfliches. Diese Menschen versuchen ihre Familien zu schützen und das mit allen Mitteln. Deshalb finde ich die „Realität“ die hier geschildert wird auch so unglaublich gut. Die Geschichte wird lebendig und die Personen greifbar und ihre Emotionen spürbar.
Ashes „Tödliche Schatten“ zeigt die knallharte Variante einer Endzeitstory auf und das auf unverblümte Art und Weise. Hier werden keine Liebesschwüre gesäuselt während andere ums Überleben kämpfen, hier kämpfen alle mit und die Liebe steht hinten an. Das muss ich sagen, ist eine Ausnahme in der weiten Welt der Jugenddystopien und das finde ich auch gut so. Hier wird sich auf das Wesentliche konzentriert und dieses wird „perfekt“ umgesetzt.
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3.0 von 5 Sternen Ashes ist eine Reihe, die ich gerade im Jugendbuchbereich für zu brutal, zu ekelig und zu gewalttätig halte., 20. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Ashes - Tödliche Schatten (Gebundene Ausgabe)
Das Cover

Das Cover des Buches gefällt mir total gut. Ich finde dieses Mädchen einfach total sympathisch und mit der Farbgestaltung und den betonten Augen, sowie den verwehten Haaren, wirkt es einfach nur toll. Das interessante am Cover ist, dass es irgendwie warm wirkt und trotzdem düster und bedrohlich. Das ist echt ein gelungener Effekt.

Kurze Inhaltsbeschreibung
[Spoiler Band I]

Alex ist aus Rule geflohen, aber keineswegs in Sicherheit. Im Gegenteil sie wird von Veränderten gejagt und fällt ihnen schließlich sogar in die Hände.
Peter wird derweil von einer Gruppe Soldaten aufgegriffen, die Veränderte und Jugendliche jagen, um Experimente durchzuführen. In Rule fällt das Verschwinden von Alex auf und Geheimnisse werden entdeckt, die wiederum neue Fragen aufwerfen. Chris und Lena werden in diesen Strudel hineingerissen und finden sich, bevor sie sich versehen, im nackten Überlebenskampf wieder.
Währenddessen macht sich auch ein genesener Tom auf die Suche nach Alex. Wird er sie rechtzeitig finden und kann er sie aus den Klauen der Veränderten befreien?

Schreibstil und Storyverlauf

Der Schreibstil von Ilsa J. Bick ist wirklich rasant. Es geht im Buch spannend daher und man ist wirklich von Anfang an drin und kann gar nicht anders, als immer weiterzulesen. Außerdem liest sich alles sehr leicht und man kommt trotz der sehr vielen Seiten schnell voran. Die Kapitel sind übersichtlich kurz, enden jedoch meistens irgendwie so fies, dass man immer versucht ist, noch ein weiteres Kapitel zu lesen.
In diesem Teil gab es so viele Handlungsstränge, dass es mich jedoch oftmals gestört hat, dass man nach einem Kapitel in eine ganz andere Handlung geworfen wurde. Dadurch wirkte die Geschichte oft gestückelt und ich konnte dem Geschehen auch nicht immer richtig folgen.
Während ich die Idee nach wie vor großartig finde, habe ich mich in diesem Teil daran gestört, dass es Ereignisse gibt, die sich entwickeln und dann irgendwie nicht richtig zu Ende geschrieben werden. Es gibt Handlungssprünge, die mich gestört haben und ganze Handlungen, die einfach rückblickend kurz zusammen gefasst wurden, anstatt, dass sie aktiv passieren. Das hat nicht zu dem spannenden und rasanten Schreibstil gepasst und mich im Lesefluss gestört.
Weiter Kritikpunkt ist die vorherrschende Brutalität und der hohe Ekelfaktor. Für mich war beides schon grenzwertig. Ich bin zwar auch kein typischer Thriller-Leser oder Horrorbuchleser, so dass ich da vielleicht nicht abgehärtet bin, wie andere Leser. Aber trotzdem finde ich, dass die Geschichte es nicht nötig gehabt hätte, immer wieder so ins Detail zu gehen, wenn Menschen gegessen, gefoltert, gequält etc. werden. Gerade für ein Jugendbuch ist mir die ausgeschriebene Gewalt im Buch zu heftig.

Die Charaktere und ihre Entwicklung

Im ersten Teil bin ich den Figuren nicht wirklich nah gekommen und ich muss sagen, dass mir das auch in diesem Buch nicht wirklich gelungen liegt. Ich glaube nicht, dass es direkt an den Figuren liegt. Aber die Story ist so brutal, dass ich irgendwie automatisch dicht mache. Dafür, dass man auch sehr wenig Gefühl bekommt und nur wenige Einblicke in die emotionale Ebene der Figuren, ist die Identifikation einfach nicht so stark. Ich bin auf Distanz geblieben. Zwar habe ich natürlich mit Alex mitgelitten und war entsetzt, ob allem was sie erlebt und durchmachen muss, aber es hat mich nicht so berührt, wie andere Charaktere das schaffen.

Peter, der mir bislang total unsympathisch war, trifft es hier im Buch wirklich hart. Seine Story hat mich echt mitgenommen und auch sie fand ich für ein Jugendbuch zu extrem. Obwohl meine Sympathie für diese Figur eher niedrig war, habe ich ob seines Schicksals Mitgefühl entwickelt.

Tom, der endlich wieder mehr auftaucht, ist im Buch eine der interessantesten Figuren. In all der Brutalität steht er irgendwie für das Schöne. Er liebt Alex aufrichtig, er kümmert sich um andere, ist hilfsbereit und hat ein gutes Herz. Er sorgte für Lichtmomente in dem Schatten aus Gewalt. Auf jeden Fall ein Lichtblick im Buch.

Obwohl es eine totale Nebenfigur ist, ging mir auch die Story im Lena sehr nahe. Ich bin sehr unzufrieden, wie diese in Buch 2 endete und hoffe, dass im dritten Buch noch mal darauf eingegangen wird.

Fazit
Ashes ist eine Reihe, die ich gerade im Jugendbuchbereich für zu brutal, zu ekelig und zu gewalttätig halte. Die Idee ist klasse und die Story so spannend, dass solch hohes Maß an Gewalt eigentlich nicht nötig gewesen wäre. Zumindest nicht in so ausgeschriebener Art und Weise. Stattdessen hätte ich mir mehr emotionale Tiefe gewünscht und weniger Sprünge in der Handlung. Ashes ist eine Reihe, die ich eigentlich abbrechen würde. Da die Idee mich aber nach wie vor interessiert, werde ich den dritten Band trotzdem noch lesen. Empfehlen würde ich sie jedoch nur jungen Erwachsenen ab 17/18 und Lesern, die eventuell schon mal öfter zu Thrillern, Horrorbüchern oder Zombiebüchern gegriffen haben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tödliche Schatten, 15. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Ashes - Tödliche Schatten (Gebundene Ausgabe)
Meinung: Es ist äußerst wichtig, zuerst Band 1 zu lesen und sich die Charactere und ihre Eigenschaften genau zu merken. Brennendes Herz habe ich erst im März gelesen, aber ich hatte trotzdem große Schwierigkeiten, mich zu erinnern. wer Lena ist, wie Alex geflohen ist und warum überhaupt. Ich habe noch nie eine Fortsetzung gelesen, wo so wenig vom ersten Teil wiederholt wird, nämlich fast gar nichts. Und auch während des Lesens hatte ich dauernd das Gefühl, in Band 1 etwas verpasst und/oder überlesen zu haben. Gut kann ich mich noch an den fiesen Cliffhanger erinnern, der hier nahtlos weiter geführt wird.

Alex wird von den Veränderten als Gefangene genommen und muss sich nun mit denen auseinandersetzen. Sie lernt dort einige Menschen kennen, die aber für das Buch keine große Bedeutung haben, und macht sich viele Gedanken über sich, ihr Monster und wie das Leben weiter gehen wird, sofern sie überlebt. Diesmal dreht sich aber nicht alles um Alex, sondern es sind mehrere Handlungsstränge vorhanden, die von Tom, Peter und Chris, Lena und Nathan. Tom hat überlebt und wurde von einem alten Ehepaar "aufgepäppelt". Er begibt sich auf die Suche nach Alex, findet aber zu einer anderen Gruppe. Peter wird entführt und die 3 anderen Personen werden aus Rule verbannt und müssen nun ihren eigenen Weg finden. Wie bei Band 1 auch schon, passiert unheimlich viel und doch so wenig und es bleiben weiterhin eine Menge Fragen offen, die eventuell nie geklärt werden. Eine Person habe ich aber stark vermisst: die kleine Ellie, die mir ans Herzchen gewachsen ist und in Brennendes Herz entführt wurde. Eigentlich macht sich Alex auf die Suche nach ihr, aber das ist schnell vergessen, weil sie nun auch entführt wird.

Das Buch ist in 4 große Teile mit den 88 kleineren Kapitel gegliedert. Jedes neue Kapitel führt zu einer anderen Person. Es gibt kaum 2 oder 3 Kapitel hintereinander über das gleiche Geeschehen. Alles passiert gleichzeitig, aber als Leser hatte ich einige Schwierigkeiten dem Geschehen zu folgen und gleichzeitig mitzudenken. Außerdem werden sich manche Leser mit der steigenden Brutalität nicht zurecht finden. Da wird schon mal ein Kind am Spieß gegrillt und das ist nur eins der eckligen Erlebnisse. Die Veränderten, nun Chuckies genannt, entwickeln sich weiter, können mit Waffen umgehen, kommunizieren und werden allmählich reifer und schlauer.

Spannung bietet das Buch viel. Es hält sich konstant auf dem selben Level, da alle Protagonisten gegen den Tod kämpfen. Leider schaffen das nicht alle und es müssen Verluste hingenommen werden. Und auch zu Ende des Buchs erwartet uns ein riesen Cliffhanger, denn was da passiert ist, kann schließlich nicht das Ende sein. Während des ganzen Buchs hatte ich allerdings immer das Gefühl, fernab von der Geschichte zu sein. Ich konnte mich einfach nicht richtig in die Story einlesen und musste mich manchmal regelrecht zwingen noch die letzten Seiten des Kapitels zu lesen.

Der Schutzumschlag ist wenig einfallsreich. Spiegelverkehrt und eine andere Farbe. Fertig. Aber trotzdem schön. Was sich dagegen unter dem Schutzumschlag befindet, ist ein wunderschöner Anblick. Ein Bild habe ich gemacht und ihr seht es hier in der Rezension.

Fazit: Ein sehr unterhaltsames, schockierendes Buch über das Ende der Welt mit starken Characterer, aber vielen, manchmal verwirrenden Szenenwechseln. Insgesamt fand ich Tödliche Schatten nicht so gut wie sein Vorgänger, dem ich damals 4 von 5 Sternen gab, also bleibt mir nichts anderes übrig, als diesem Teil 3 von 5 Sternen zu geben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher von der anstrengenden Sorte, die aufmerksames Lesen fordert, ja es geradezu voraussetzt., 8. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Ashes - Tödliche Schatten (Gebundene Ausgabe)
Zitate:
"Zum ersten Mal seit Wochen fühlte sie sich real; es gab kein anderes Wort, das besser beschrieb, wie sie sich fühlte. Als gäben seine Arme ihr nicht nur Halt, sondern auch Gestalt und verhinderten, dass sie auseinander fiel, in kleine Stücke zersprang."S.381

"Ihre Stimme klang tonlos, wie ausgelaugt, kraftlos baumelten ihre Hände. Ein überwältigendes Gefühl der Niederlage schlug über ihr zusammen, wie dunkle Wogen, die einen hinaus aufs Meer ziehen, die einen ertränken. Was auf dasselbe hinauslief."S.383

Meine Meinung:
Ashes 2 hat es mir wirklich nicht leicht gemacht. Selten so ein anstrengendes Buch gelesen. Ich habe regelrecht damit gekämpft und so lange daran gelesen. Dabei hat mir Band 1 noch so gut gefallen. Aber erst mal von vorne.

Der Einstieg gestaltet sich als äußerst schwierig, da es nahezu keine Wiederholungen gibt, man viele der bereits aufgetauchten Personen aus Band 1 nicht mehr sofort zuordnen kann, gleichzeitig aber auch so viele neue Namen dazukommen, andere Gegebenheiten herrschen und sich die Umgebung konstant ändert.

Die ständig wechselnden Sichten erschweren zusätzlich das Hineinkommen in die Geschichte und meiner Meinung nach, vor allem auch das Mitfiebern. Zwar schreibt Ilsa J. Bick wie gewohnt schonungslos brutal und nimmt kein Blatt vor den Mund; auch Spannung ist eigentlich durchgehend da, dennoch wird man immer an den entscheidenden Stellen aus dem Kapitel und in eine andere Perspektive geworfen.
Das soll einen eigentlich "anspornen" schneller zu lesen, ist aber kaum möglich, wenn man sich erst einmal wieder erinnern muss, wo und bei wem man sich gerade befindet und was einem vor zwei actionreichen Kapiteln aus einer anderen Perspektive, in dieser Perspektive eigentlich passiert ist. Ich brauchte immer eine ganze Weile und wurde so ziemlich oft, ziemlich unsanft aus dem Lesefluss gerissen.

Es ist so ultraschwer, bei den ganzen Handlungssträngen, den Faden nicht zu verlieren und den Überblick zu behalten. Auch dadurch, dass die verschiedenen Perspektiven in einer unregelmäßigen Reihenfolge ablaufen, entsteht, zumindest an den Kapitelanfängen, Verwirrung. Weiterhin führt es auch zu Vergessen, wenn die eine Perspektive eine ganze Weile nicht erwähnt wird.

Es liegt vielleicht noch nicht mal so an den Perspektiven. Gäbe es auch ruhigere Teile beziehungsweise Sichten, wäre ein Wechsel mit Schockmomenten besser und einfacher zu verfolgen gewesen. Aber dadurch, dass man bei jedem Handlungsstrang so extrem aufpassen muss, gestaltet es sich als ungeheuer anstrengend und ist deshalb, in meinen Augen, etwas unglücklich gewählt.

Generell finde ich es deshalb so ungünstig, weil es eine vollkommene Veränderung zum ersten Band darstellt. Es fand eine Verlagerung von einer Protagonistin auf mehrere statt, die viele Leser unglücklich machen könnte, da man sie liebgewonnen hat, einen ihr Schicksal interessiert und man über die anderen, wie hart sich das auch anhören mag, vielleicht gar nicht lesen will. Man sich anfangs eventuell sogar wünscht, die Kapitel aus anderen Sichten, überspringen zu können, um zu erfahren, was mit Alex los ist und wie es ihr geht.

Die oftmals technischen Begriffe oder mathematisches, kompliziertes Denken haben meinen Enthusiasmus, was das Lesen dieses Buches betraf, noch dazu gemindert.

Ashes 2 ist vor allem für diejenigen anstrengend, die den letzten Teil vom ersten Band, der in Rule spielt, nicht so gut fanden oder ab da auch nicht mehr so aufmerksam gelesen haben. Selbst wenn man "Brennendes Herz" gerade erst gelesen hat, ist ein Register mit Namen und den wichtigsten Fakten unbedingt notwendig! Auch während dem Lesen hat sich das Aufschreiben neuer Charaktere und Entwicklungen als absolutes Muss für mich herausgestellt.

Gegen Ende wird es besser, weil man natürlich irgendwaaaaaann dann doch in der Geschichte drin ist und die verschiedenen Handlungen geordnet in seinem Gehirn beziehungsweise fein säuberlich auf einem Blatt notiert hat. Dann wird es auch richtig emotional. Natürlich bleibt das Schicksal einiger Charaktere weiterhin unklar- gibt ja immerhin noch zwei Folgebände- dennoch empfand ich das Ende nicht direkt als gemeinen Cliffhänger.

Zwischen verschiedenen brutalen und manchmal auch lebensgefährlichen Szenen, erhält man auch Informationsfetzen zu den "Veränderten", eventuellen Auslösern und Rule. Oftmals muss man aber selbst wirklich nachdenken, um darauf zu kommen, denn Ilsa J. Bick gibt diese Hinweise nur versteckt.

In "Tödliche Schatten" gibt es weiterhin nervenaufreibende Handlung, die aber nicht unbedingt allzu notwendig für das Fortschreiten der Geschichte scheint. Nach dem Lesen bleibt, zumindest bei mir, nicht das Gefühl, dass viel Wichtiges passiert wäre.

Fazit:
"Ashes: Tödliche Schatten" ist wie sein Vorgänger "Brennendes Herz" schon, keine locker leichte Lektüre für schöne Sommertage, sondern schonungslos brutal und spannend. Durch die Verlagerung von einer Protagonistin auf mehrere und die damit verbundenen vielen verschiedenen Perspektiven, ist es eher von der anstrengenden Sorte, die aufmerksames Lesen fordert, ja es geradezu voraussetzt. Das kann zu Problemen, beim Hineinfinden in die Geschichte führen. Weiterhin machen die Perspektiven, besonders zu Anfang, ein Mitfiebern schier unmöglich und einem das Leben schwer.
Vor dem Lesen sollte man definitiv noch mal die Namen aus dem ersten Band auffrischen und sich, sollte man schon beim letzten Teil des ersten Bandes Probleme gehabt haben, eventuell überlegen, ob man sich durch diesen noch hindurchkämpfen mag.
© bookeauty.blogspot.de
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Blut...sehr, sehr viel Blut, 15. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Ashes - Tödliche Schatten (Gebundene Ausgabe)
‟Ashes – Tödliche Schatten“ von Ilsa J. Bick ist der zweite Band einer endzeitlichen Trilogie für junge Erwachsene.

Inhalt: Immer noch herrscht Chaos in Nordamerika. Nach dem merkwürdigen Impuls vor einigen Monaten, haben sich immer mehr Jugendliche in Menschenfleisch-fressende Wilde verwandelt, doch ihre Entwicklung wird sogar noch beunruhigender, denn sie scheinen klüger zu werden. Nach ihrer Flucht aus Rule trifft Alex auf eine Horde veränderter Jugendlicher und muss um ihr Überleben kämpfen, während Tom sich weit entfernt aus einem sicher geglaubten Versteck auf die Suche nach ihr macht und in Rule, der sicheren Stadt, harte Entscheidungen getroffen werden, die einige in die Wildnis zwingen. Dort ist es nicht nur wegen der Veränderten gefährlich, denn jemand macht Jagd auf junge Leute, wie Peter, der nach einer letzten Versorgungsfahrt nicht nach Rule zurückkehrte, schmerzhaft feststellen muss. Was steckt hinter diesen Entführungen? Woher kam das Signal, dass die Veränderungen auslöste? Und was steckt hinter der Sicherheit von Rule?

Wie so oft bei Trilogien leidet meiner Meinung nach auch der zweite Band von ‟Ashes“ darunter, der Mittelteil zu sein. Nach dem ersten Kennenlernen der Figuren und der eingeleiteten Krise im ersten Band, darf der zweite diese zwar fortführen, aber unter gar einen Umständen auch nur ansatzweise lösen, um genügend Sprengstoff für das große Finale im letzten Band übrig zu lassen. Dem Mittelband steht daher einmal mehr nur die Lückenfüller-Rolle zu, die ihn dazu verdammt ohne große Höhepunkte auszukommen. So geht es auch ‟Tödliche Schatten“, das sich im Vergleich zum Vorgänger leider nicht nur zum Positiven entwickelt hat.

Schon am Anfang hatte ich große Schwierigkeiten mit dem Buch. Es gab kaum Rückblicke, welche mir Ereignisse aus dem ersten Band noch einmal in Erinnerung hätten rufen können. Normalerweise stellt dies für mich auch kein Problem dar, aber im Vergleich zu ‟Ashes – Brennendes Herz“ entwickelte sich dieser zweite Band sofort nicht etwa nach vorne, sondern ging sehr stark in die Breite. Während der Fokus vorher auf Alex lag, war Toms Schicksal nach dem ersten Band ungeklärt. Dies ändert sich gleich zu Beginn des zweiten Bandes. Der Leser erfährt, wie es Tom ergangen ist und er wird fortan zu einem aktiv erzählendem Protagonisten. Das allein wäre als Änderung sicher noch leicht nachzuverfolgen gewesen, aber es ist nicht nur Tom, der ab jetzt seine eigenen Kapitel erhalten wird, welche die Lage der Dinge aus seiner Sicht erzählen, sondern auch noch einige andere Charaktere, die ich kaum noch auf dem Schirm hatte, bekommen diese Gelegenheit.

Es sind mehrere Figuren aus Rule, die plötzlich von – für mich – unbedeutenden Nebenfiguren zu wichtigen Handlungsträgern werden. Dadurch wird die Geschichte sehr breit: viele Perspektiven von sich an unterschiedlichen Orten aufhaltenden Personen erzählen nicht direkt zusammenhängende Handlungsstränge. Dem konnte ich gerade am Anfang gar nicht folgen. Die Charaktere, plötzlich so wichtig, waren mir als Randfiguren nur noch in dunkler Erinnerung, die ich erst mühsam wieder hervorkramen musste, wobei das Buch durch fehlende Rückblicke nicht gerade hilfreich war. Bei anderen Reihen würde ich zu viele Rückblenden durchaus kritisieren, da sie ein Buch am Anfang oft ein wenig ausbremsen und es im Spannungsaufbau behindern, aber in diesem Band ist das Gegenteil der Fall: Zu wenige Rückblicke, wenn vormals Nebencharaktere plötzlich zum Fokus der Handlung wurden, verschafften mir einen sehr holprigen Zugang zum Buch..

Zudem empfand ich Alex' Aufenthalt in Rule im ersten Band schon als den schwächeren und uninteressanteren Teil der Geschichte und hatte gehofft, dass sich dieser Abschnitt mit ihrer Flucht nun erledigt hätte – immerhin gäbe es genug spannendere Fragen zu klären, als die, warum Rule ist, wie es ist. Die Herkunft des Impulses zum Beispiel, der das alles erst ausgelöst hat. Mit einer Entwicklung in diese Richtung hätte ich gerechnet, aber nicht im Traum damit, dass Rule und seine Bewohner plötzlich solch tragende Rollen übernehmen würden. Gerade der Anfang braucht in vielen Handlungssträngen – eigentlich in allen abgesehen von demjenigen, der von Alex handelt – sehr lange, bis er in Schwung kommt und war dadurch eher langweilig. Nur mit Alex ist der Leser gleich wieder mitten im Geschehen, doch durch die oft wechselnden Perspektiven kann er nicht lange bei ihr bleiben.

Spannung kam dadurch leider erst mit einer gewissen Verzögerung von etwa 150 Seiten auf. Danach wurde es aber richtig gut und hat mir sogar besser gefallen, als große Teile des ersten Bandes. Nach der ersten Eingewöhnungszeit konnte ich mich mit den neuen Handlungsträgern abfinden, von Tom war ich sogar begeistert und mit mindestens einem weiteren – Chris – konnte ich mich mehr oder weniger anfreunden. Eine der schwierigsten, aber dafür auch intensivsten Geschichten entfaltete sich allerdings um eine andere Figur aus Rule, Peter, den im zweiten Band ein schreckliches Schicksal ereilt. Leider wurde seine Perspektive eher sporadisch in die Handlung eingestreut und das, obwohl sie neben Alex und Tom eine der spannenderen und auch die einzige war, die sich sehr nahe am Kern der zentralen Fragen dieses Romans abspielte.

Nach dem schleppenden Anfang wurde es allerdings in allen Handlungssträngen sehr spannend. Aber – und das sollte man nicht vergessen, wenn man zu dieser Reihe greift – auch sehr blutig. Sehr, sehr blutig. Es ist ein Endzeitroman, zu vergleichen mit einem Zombiefilm, und es wird nicht ‟nur“ getötet: Es ist ein einziges Gemetzel. Mit Blut oder den Beschreibungen herausgerissener Körperteile sollte man also definitiv keine Probleme haben, sonst wird dieses Buch einem möglicherweise ein schreckliches Kopfkino mit großem Potenzial für einige schlaflose Nächte bescheren.
Ein wenig frustrierend bleibt die Handlung leider, vermutlich aufgrund ihres Daseins als mittlerer Band einer Trilogie, vor allem, was das Zusammenspiel der einzelnen Figuren angeht. Aber da möchte ich nicht zu viel verraten.

Sprachlich ist ‟Ashes – Tödliche Schatten“ sehr überzeugend. Die Autorin fürchtet die direkte Beschreibung schrecklicher Details nicht, versteht sich aber auch darin, nur mit leichten Andeutungen Gänsehaut zu erzeugen. Kapitel brechen oft an den spannendsten Stellen ab, was die Sogwirkung des Romans sehr stark macht. Nach dem eher schwerfälligen Anfang, konnte ich das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen. So eine düstere Atmosphäre, mit so eindringlichen Schilderungen perfekt vermittelt, erlebe ich ganz selten. Es war, als wäre der tiefste Winter Nordamerikas zu mir ins Wohnzimmer gekrochen.

Fazit: Der plötzlichen Masse an neuen Hauptprotagonisten war ich am Anfang des Buches, auch durch fehlende Rückblicke, kaum gewachsen. Leider wurde es dadurch zu Beginn etwas langatmig, bevor es zu alter Stärke zurückfand und abermals einen atemberaubenden Endzeit-Roman präsentierte. Definitiv nichts für Zart-Besaitete, aber die Spannung und die packende Atmosphäre ließen mich den langweiligen Anfang fast vergessen – aber nur fast. Dafür gibt es 4 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zombieteeny-Alarm die Zweite, 6. November 2012
Von 
Julia "von the dreamerLand" (Hörsching, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ashes - Tödliche Schatten (Gebundene Ausgabe)
Achtung Spoilergefahr! Das ist bereits Teil 2 der Reihe!

Der Scherbenhaufen Erde nach einem verheerenden Angriff auf die Menschheit. Nachdem Alex einige Hindernisse überwunden hat und den Veränderten" wiederholt entkam, merkt sie schnell, dass nichts mehr so ist wie es war.

Städte wurden zerstört und die, die noch existieren werden von tyrannischen Diktatoren geführt. Rule ist da keine Ausnahme und schon bald sucht sich Alex wieder ihren eigenen Weg. Außerhalb der Städte lauern jedoch die tödlichen Veränderten" und allmählich fühlt Alex wieder dieses düstere Wispern im Ohr. Wird sie sich auch verändern und warum wurden sie und einige andere Jugendliche nicht vom Wahnsinn befallen?

****Meine Meinung****

Das blutige Abenteuer geht weiter. Schon Teil 1 entführte in die Welt von morgen inkl. jugendlicher Kannibalen und exkl. jeglicher elektronischer Geräte. Auch in Teil 2 geht es blutig weiter mit der einen oder anderen Überraschung.

Das deutsche Cover ist dem von Teil 1 sehr ähnlich und nicht recht spektakulär, genauso wie der Titel. Vom Original US Cover allerdings bin ich wieder positiv überrascht und finde es mit der schemenhaften Gestalt im Schriftzug wieder sehr gelungen, wobei das UK Cover ähnlich schlicht ist wie das Deutsche.

Die Idee der zerstörten Welt und den Veränderten faszinierte schon im Vorgänger. Zwar ist die Handlung wieder sehr blutig und man ist nicht nur einmal geschockt, aber das gehört bei diesem Buch einfach dazu :) Zombies, Kannibalismus und Intrigen - das zeichnet dieses Buch aus und ist damit nun mal nicht für jeden etwas.

In "Tödliche Schatten" (eng. "Shadows") bekommen wir einen besseren Einblick in das Leben der Veränderten und nicht nur einmal überrascht die Autorin mit schrägen Details den Leser. Ich möchte nicht zu weit vorgreifen, aber die Verständigung der Teeny-Zombies und ihr Verhalten in Gruppen sind Thema.

Leider war auch in Teil 2 der Schreibstil ein kleines Manko. Zwar liest sich das Buch stellenweise sehr leicht und locker, dann kommen aber wieder Passagen die sich sehr ziehen und auch der Sprung der Standorte und Personen an den Kapitelenden gehen oft nicht ganz reibungslos über die Bühne. Auch die Spannung lies, im Gegensatz zum Vorgänger, etwas nach, auch wenn wir noch einige Überraschungen erleben.

Die Weiterentwicklung der Charaktere ist allerdings wieder sehr gelungen. Auch wenn ich selbst manchmal schon verwirrt war, wer eigentlich wer ist in diesem Tohuwabohu, konnte ich vor allem bei Alex die Veränderung miterleben, aber auch bei einigen anderen Jugendlichen die verschont blieben. Was mir allerdings etwas gefehlt hat war das Herz, wobei in einer blutrünstigen Zombiegeschichte sollte man eigentlich damit rechnen ;)

****Fazit****

Keine üble Fortsetzung, könnte aber besser sein. Diesmal gehen wir mehr auf die Veränderten ein und lernen ihre Welt kennen mit blutigen Passagen und einigen Schreckensmomenten - die Spannung blieb aber etwas auf der Strecke.

Von mir gibt es 4 von 5 Wölkchen mit Tendenz nach unten.

****Reihe****

1."Brennendes Herz" (eng. "Ashes")
2."Tödliche Schatten" (eng. "Shadows")
3. eng. "Monsters" FEB 2013
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannende Fortsetzung..., 9. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Ashes - Tödliche Schatten (Gebundene Ausgabe)
Der erste Band von Ashes endete ja mit einem sehr fiesen Cliffhanger, und genau dort setzt der zweite Band an.
Sehr gut gefallen hat mir die Einleitung auf den ersten Seiten, in der man nochmal so einiges über die Ereignisse des ersten Bandes nachlesen kann. Ich habe das Buch ja erst letzten Monat gelesen und die Handlung ist bei mir noch recht frisch im Gedächtnis. Aber für andere Leser bei denen es schon etwas länger her ist, ist das eine gute Auffrischung der Geschehnisse, da zwischen dem Erscheinen der beiden Bücher fast ein Jahr vergangen ist. Desweiteren gibt es auf der Homepage des INK Verlages für alle, die nochmal etwas genauer nachlesen wollen, eine kurze Zusammenfassung des ersten Bandes. Ich finde das echt toll vom Verlag und der Autorin, sowas anzubieten :)

Im Gegensatz zum ersten Band, der nur aus der Sicht von Alex geschrieben ist, erzählt der zweite Teil aus verschiedenen Perspektiven, einiger schon bekannten Personen aus dem ersten Band, sowie einigen neuen Charakteren. Und genauso rasant und spannend wie der erste Band geendet hat, geht es im Zweiten weiter.
Alex ist es gelungen aus Rule zu fliehen, um sich auf die Suche nach Tom zu machen. Denn sie ist davon überzeugt dass er noch am Leben ist. Doch schon in den angrenzenden Wäldern rund um Rule läuft sie den veränderten Jugendlichen, von nun an auch Chuckies genannt, in die Arme und wird gefangen genommen. Während ihrer Gefangenschaft löst ein Grauen das Nächste ab und Alex muss mit ansehen, wie einer ihrer Mitgefangenen nach dem Anderen von den Veränderten verspeist wird. Eine Gewaltszene wechselt die nächste ab und auch die verschiedenen Kämpfe enden in der Regel brutal und blutig. Schließlich wird Alex in eine Art Basislager gebracht, das sich in einem alten Bergwerk befindet. Ihr Schicksal scheint besiegelt zu sein, denn Alex rechnet nicht damit, das Bergwerk nochmal lebend zu verlassen. Trotz der hoffnungslosen Situation, in der sich Alex befindet, finde ich dass sie immer noch eine sehr starke und mutige Protagonistin ist, die sich ihrem Schicksal nicht einfach so ergibt. Sie gibt sich weiterhin kämpferisch und tapfer. Sehr interessant finde ich auch, dass die Verwandlung der Jugendlichen noch nicht abgeschlossen zu sein scheint, bzw. dass die verschonten Jugendlichen sich auch immer noch in Veränderte verwandeln können. Außerdem haben die Chuckies auch dazugelernt, denn mittlerweile haben sie den Nutzen von Waffen für sich entdeckt, hausen in den verlassenen Gebäuden und feiern wilde Orgien. Auch haben sie sich in verschieden Clans aufgeteilt und das Bergwerk scheint ein zentraler Treffpunkt der Chuckies zu sein.

Und endlich erfahren wir auch was aus Tom geworden ist. Er wurde von einem alten Ehepaar gefunden, das ihn mitgenommen und gesundgepflegt hat. Auch er plant sich auf die Suche nach Alex zu machen. Doch vorher wird das Haus des alten Ehepaares von brutalen Kopfgeldjägern angegriffen, die auf der Suche nach verschonten Jugendlichen sind, und mit Mühe gelingt Tom die Flucht. Unterwegs trifft er auf die Anhänger einer Milizgruppe, der er sich widerstrebend anschließt, denn der Anführer Heller scheint den Aufenthaltsort von Alex zu kennen. Sehr schade finde ich dass es in diesem Band nicht zu einem wirklichen Wiedersehen zwischen Tom und Alex kommt.
Lediglich über Ellie, die Tom und Alex zu Beginn ihrer Reise begleitete, erfährt man sehr wenig und ich hoffe, dass sie im dritten und letzten Band wieder auftaucht und wir erfahren, was ihr zwischenzeitlich zugestoßen ist.

Und auch beim zweiten Band von "Ashes" muss ich sagen... er ist außerordentlich spannend, nervenaufreibend und fesselnd geschrieben, so dass man kaum zum Luftholen kommt und erfahren möchte, was als nächstes passiert. Allerdings wird es in diesem Teil noch um einiges brutaler und blutiger als im Vorhergehenden. Er ist also nichts für Leute mit schwachen Nerven. Und wie beim ersten Band schon geschrieben, finde ich auch hier die Altersangabe, ab 14 Jahre, auf Grund der brutalen Geschehnisse und Einzelheiten sehr grenzwertig.
Das Cover gefällt mir sehr gut und man kann es dank der ähnlichen Gestaltung sehr gut dem ersten Band zuordnen.
Zusammenfassend gesagt ist "Ashes- Tödliche Schatten" für mich eine außerordentlich gut gelungene Fortsetzung des ersten Bandes. Genauso spannend und fesselnd wie dieser. Nun fiebere ich dem letzten, finalen Teil entgegen...
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Ashes - Tödliche Schatten
Ashes - Tödliche Schatten von Ilsa J. Bick (Gebundene Ausgabe - 9. August 2012)
EUR 19,99
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