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am 24. Oktober 2013
Auf Reisen zu zeichnen war früher gang und gäbe, viele berühmte Schriftsteller, Reisende und Künstler brachten von ihren Fernreisen Zeichnungen und Skizzen mit nach Hause. Inzwischen hat das Zeichnen und Aquarellieren unterwegs etwas Anachronistisches, das es aber umso sympathischer macht. Im Buch erzählt der Autor von einem Afrikaner in Addis Abeba, der ihn beim Zeichnen im Zoo beobachtete und bemerkte: "Sie können sich keine Kamera leisten, stimmt's?". Der Autor schmunzelte nur, denn der Verzicht auf eine Kamera beim Reisen bringt Vorteile mit sich. "Verlangsamung" ist das Zauberwort, das genaue Sehen, das Aufnehmen einer Stimmung und das Eintauchen in eine Atmosphäre, anstatt nur schnell ein Foto zu knipsen und wieder weiterzuziehen.

Die Bilder im Buch vermitteln genau das, was eine Kamera mit ihrer erbarmungslosen Genauigkeit nicht wiedergeben kann. Es sind Stimmungsbilder, manchmal flüchtige Skizzen mit Bleistift von irgendeiner Besonderheit am Wegesrand, meist jedoch Aquarelle, die eine spontane Stimmung oder einen neuen Reise-Eindruck wiedergeben. Was spontan aussieht, ist so spontan allerdings nicht entstanden, sondern genau komponiert nach Vorstudien. Im hinteren Teil des Buches beschreibt der Autor sein Vorgehen mit ersten Skizzen unterwegs und späterer Ausarbeitung im Hotelzimmer oder im Zelt. Die Kombination von Skizzenbuch oder Zeichnen auf gefundenen Materialien und den Aquarellbildern, die daraus entstehen, macht den Reiz des Buches aus. Man bekommt Lust, es dem Autor gleichzutun, auch wenn man die hohe Qualität der Aquarelle sicher nicht gleich nachmachen kann.

Neben den Abbildungen gibt der Autor Tipps zum Zeichnen und Aquarellieren unterwegs, zu Materialien, Zeichenbüchern, einzelnen Zeichentechniken (Schraffieren), zum Lasieren beim Aquarell oder zur Bildkomposition. Interessant wird es jedoch insbesondere bei eher unkonventionellen Methoden, die der Autor kreativ umsetzt. So empfiehlt er an einer Stelle das Kolorieren mit Kölsch (sein Malwasser war gerade aufgebraucht), das Abrubbeln von Schriften auf Gullideckeln, das Malen auf Ziegenhaut oder rostigem Wellblech (am Wegesrand gefunden), das Stempeln der Zeichnung mit örtlichen Stempeln (z.B. vom Hotel mit exotischen Adressen) oder das Malen mit Saharasand. Wer künstlerisch interssiert ist und gerne experimentiert, findet hier viele Anregungen, die man so ähnlich sicher auch zuhause anwenden kann (vielleicht mit Sand vom Baggersee?). Ich finde, das Buch macht Spaß, es ist etwas Neues, Experimentelles, keine der üblichen trockenen Zeichen- oder Aquarellanleitungen. Deshalb 5 Sterne.
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am 3. Mai 2015
Gerade die Aussicht, mit wenigen Strichen in nur kurzer Zeit (die man womöglich nur zur Verfügung hat) das Wichtigste zu erfassen und zu skizzieren, um es dann später in Ruhe auszuarbeiten, hat mich gereizt an diesem Buch.

Man kann es von vorne bis hinten durchblättern - und bekommt auf jeder neuen Seite dieses bestimmte Kribbeln in den Fingern, sofort seine Siebensachen zu schnappen und das im Buch gesehene selbst auszuprobieren.
Es ist mit 144 Seiten kompakter als andere Bücher in diesem Genre. Aber der Autor versteht es, seine Arbeitsweise anschaulich und plausibel darzustellen. Die Techniken werden erklärt und ständig erweitert, die Fülle der verwendeten Materialien ist erstaunlich, allein schon, was alles an Fundsachen in die Skizzen eingearbeitet wird (Kassenbons, Eintrittskarten, Servietten, Stempel, Vogelfedern, Schmetterlinge usw...)! So werden aus Skizzenbüchern höchst individuelle Kunstwerke. Umso schöner, dass der Autor umfangreiche Tipps gibt, wie jeder Interessierte Ebensolches auch schaffen kann. Es kommt darauf an, die Augen offen zu halten und sein zeichnerisches und malerisches Können zu erweitern.

Dieses Buch wird von meinen vielen inzwischen angesammelten Zeichen-Büchern das Einzige sein, das ich mit in den nächsten Urlaub nehmen werde. Dazu ein paar Skizzenbücher und Mal- und Zeichenutensilien. Der Rest findet sich an Ort und Stelle. Darauf freue ich mich jetzt schon!
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am 3. Februar 2015
Ich hatte ein Seminar "Urban Sketching" mit dem Autor gebucht und dort auch sein Buch kennengelernt. Der Autor ist talentiert, hat eine "flotte" Sicht auf die Dinge des Alltags und setzt entsprechend mit Farbe und Feder auf dem Papier um: schnell, spontan, spritzig und immer die aktuelle Stimmung treffend.

Wie das gehen kann beschreibt er in seinem schönen Buch. Ich schreibe bewußt "kann", denn eigenes Talent oder wenigstens Initiative benötigt man schon. Dies hier ist kein "Malen nach Zahlen".

Alles ist aber nachvollziehbar, teilweise erklärt er wirklich Basics, was aber nicht stört. Er bietet viele Beispiele für Flächen, Strukturen, Figuren oder Kompositionen. Fast immer zitiert er dabei aus seinen Erfahrungen von seinen vielen Reisen. Ein Buch also zum nachmachen, entdecken oder einfach nur zum schmökern.
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am 21. März 2016
Viel Inspiration!
Hübner inspiriert mit vielen kreativen Ideen und regt an, ein Tagebuch zu führen. Ein Tagebuch der anderen Art, mit viel Bild und wenig Schrift. Aus meiner Sicht nichts für Anfänger, was aber vor dem Kauf klar war und auch nicht erwartet wurde. 5 Punkte!
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am 4. Oktober 2014
Die sehr guten Illustrationen seiner Reisen bebildern das Buch nicht einfach nur, sondern der Autor hat hier eine Zusammenstellung in puncto Skizzieren, Aquarellieren und Collagieren abgeliefert. Es handelt sich somit um ein Lehrwerk im besten Sinne, ohne dröge oder unverständlich daherzukommen!

Das Buch ist übersichtlich und strukturiert aufgebaut und erläutert ausführlich die Herangehensweise des Autors. Er beschreibt außerdem das von ihm favorisierte Material (Pinsel, Aquarellpapier usw.) und er erklärt die drei klassischen Aquarelltechniken (Lasieren, Granulieren und Lavieren).

Allen, die bei der Lektüre des Buches auf den Geschmack gekommen sind, sei die Teilnahme an einem Zeichenkurs Jens Hübners empfohlen. Termine können auf der Webseite des Autors eingesehen werden.

Ein Buch das wirklich Lust aufs Aquarellieren und Skizzieren macht!
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am 12. Mai 2014
Das Buch ist gefüllt mit atmosphärisch dichten Skizzen und Aquarellen. Ich wünschte, ich könnte so zeichnen. Ich hoffe, seine Tipps bringen mich dazu, in meinem Stil besser zu werden. Jedenfalls inspiriert es mich, und ich freue mich schon auf meine nächste Reise.
Besonders hilfreich finde ich das Kapitel über seine Ausrüstung: zuviel will man ja nicht mitschleppen.
Außerdem gibt es Kapitel über das Material, Skizzier- und Aquarelliertechniken. Die gibt es gewiss auch in vielen anderen Büchern zu diesem Thema, aber dieses Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben. Ich lese es ganz von vorn bis hinten.
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am 20. Februar 2016
Jens Hübner zeigt uns in seinem Buch „Reisemomente“, wie Sie ohne Vorkenntnisse und mit einfachen Mitteln Spaß am Skizzieren, Zeichnen und Kritzeln finden werden.
Schon die Aufmachung des Buches-ein stabiler Einband und ein handliches Hochformat- erinnert an ein Skizzenbuch. Beim Aufschlagen finden Sie großformatige Abbildungen von Reiseimpressionen des Künstlers. Neben vielen Bildbeispielen erwartet Sie auf 142 Seiten eine Flut an Informationen. Die kompakten ausführlichen Texte mögen manchen Leser, der lieber malt als liest, abschrecken. Aber Jens Hübner versteht es, das Wichtigste durch kurze farblich abgesetzte Sätze am Rand und gute Ratschläge zusammenzufassen.
Aber nehmen Sie sich einfach die Zeit, jedes Kapitel gründlich durchzulesen. Allein die Beschreibung der Ausstattung für Jens Hübners Fahrradreise ist lesenswert, wie er mit wenigen Farben, Hilfsmitteln aus Müll und recyceltem Papier seine Vorräte auffüllt. Dabei kommen ihm sicher sein Improvisationstalent und Erfindungsgeist, die er als früherer DDR-Bürger oft erproben musste, zugute. Nebenbei erfahren wir in Anekdoten Wissenswertes über Menschen, die ihm begegneten, begleitet von Bildbeispielen.
Das Buch ist aber nicht nur für Reiselustige interessant. Sie müssen keine 2-jährige Afrikareise mit dem Fahrrad unternehmen. Eine Busreise, eine Ruhepause im Café, eine Warteschlange am Flughafen und viele andere Gelegenheiten bieten interessante Motive, die man schnell mit dem Stift festhalten kann.
Mit einfachen Fragen wie Was? Warum? Wo? Wie? führt Sie der Künstler in die Geheimnisse der Bleistiftskizze im illustrierten Reisetagebuch ein. Zahlreiche Zeichentechniken werden vorgestellt. Abbildungen der Reiseskizzen aus Nah und Fern lockern die Theorie unterhaltsam auf.
Ein umfassendes Kapitel widmet der Autor dem Aquarellieren unterwegs. Hier werden die klassischen Techniken, aber auch Effekte, um Strukturen zu betonen, gezeigt. Ebenso spielt die Bildkomposition eine wichtige Rolle.
Abschließend befasst sich der Künstler mit der Methodik des Aquarellierens, d.h. die Ausarbeitung der Reiseeindrücke und Umsetzung in Aquarellbilder. Dabei dienen Digitalfotos als Gedächtnisstütze und Detailvorlage, nicht als 1:1 Vorlage.
Fazit:
„Reisemomente“ von Jens Hübner ist sowohl ein umfassendes Lehrbuch als auch ein amüsanter Ausflug in exotische Länder und Begegnungen mit Fremden.
In guter didaktischer Form werden dem fortgeschrittenen Maler, der schon immer mal ein Reisetagebuch führen wollte, Grundkenntnisse und weiterreichende Techniken vermittelt. Neben digitaler Fotografie können persönliche Reiseskizzen Erinnerungen in einzigartiger Weise festhalten.
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am 1. Februar 2015
Die Tips sind gut aber nicht wirklich neu.
Die präsentierten Darstellungen sind von höchst künstlerischer Qualität und für einen Hobbykünstler nicht
annähernd erreichbar. Dennoch erhält man einen Motivationsschub das eigene Reisetagebuch
nicht aus der Hand zu legen.
Nicht jeder kann ein Jens Hübner sein...nur Mut.
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am 7. Juli 2015
Da ich Herrn Hübner seine tolle Reisen sehr bewundere, reizte es mich, das buch zu kaufen und wurde nicht enttäuscht. ich habe viel zur eigenen Verwendung entnommen und seine Beschreibungen dazu sind herzerfrischend!
Kann es nur empfehlen!
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am 22. Dezember 2015
Es ist sehr amüsant zu lesen, bringt gute Ideen und Vorsätze diese Ideen auch umzusezten und empfehlen kann ich das Buch allen die bisher nur im Lehrsaal oder studio gemalt haben. Hat meine Erwartungen voll erfüllt.
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