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TOP 50 REZENSENTam 13. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Ausreißversuch: Roman einer Karriere (Kindle Edition)
Wie man gestrickt sein muss, um bei der Tour de France etwas zu reißen, hat Rudi Altig vorexerziert, nie habe ich diese Schinderei gut geheißen. Und schon gar nicht einen Charakter wie Rudi Altig oder Didi Thurau oder Armstrong. Armleuchter und Blutpanscher für den Erfolg. Aber das waren und sind sie wohl alle.

Der Autor zeichnet mit der Person Max Witt, aus der man unschwer unseren Tour de France Sieger erkennen kann, eine Sportart nach, die wir so endlich aus dem Hotelzimmer verfolgen können, in dem nachts um 2 gerannt wird, um das Blut auf Vordermann zu halten. Es ist besonders krasses Beispiel für alle Mechanismen im Sport bzw. das eigentliche Dilemma: gewinnen sollen sie ja, aber bloß nicht dopen.

Nah, ganz nah kommt man allen großen und kleinen Problemen, man fährt förmlich auf dem Lenker von Max Witte mit, dessen erster Tour de France Erfolg begleitet wird, über Brücken, Blumen, Abstiege, Keuchen und Versagen der Wettbewerber. Raubtiere, behütet vom Stall und aufgeputscht je nach Notwendigkeit. Eingepfercht in Formel Eins Hotels hässlichster Güte, im Zwiespalt von Freundin, Eltern, Teamkameraden, Beratern, Funktionären, Politikern, Hinweisgebern - ein umfassendes Netz der Mitschuldigen wächst aus sich heraus und wird klar.

Super recherchiert (am Ende werden einige Bücher genannt, die dazu gelesen wurden, aber auch ein Interview mit Udo Bölts) und perfekt in verbale, vor allem auch philosophische Höhenflüge gebracht. Ein Buch, das mich fasziniert und die Leiden der Tour in jene Bereiche ausdehnt, von denen Normalsterbliche keine Ahnung hatten.

Ich halte es lieber mit dem Vorwort zu diesem Buch:
Das Rad an sich ist schon eine Form von Doping. Was die Sache nicht leicher macht. Es ist ein Instrument, dem die Schnelligkeit innewohnt, es ist die beste Möglichkeit für den Menschen, über sich hinauszuwachsen: doppelt so schnell, doppelt so frisch, doppelt so viel Wind im Gesicht. (Paul Fournel, Die Liebe zum Fahrrad)
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Autor Johannes Schweikle schlüpft in die Rolle des Radsportlers Max Witt. Was eigentlich als Abspeckprogramm für den zu dick geratenen Schüler einst begann, endet es als Tragödie?

Es brauchte sicher einiges an Recherchearbeit den Alltag eines Radsportlers so glaubhaft mit all seinen Facetten aufzuschreiben. Aber dem Autor ist es sehr gut gelungen die ersten quälenden Anfänge des Schülers zu beschreiben. Aber es machte auch mal Spaß, Erfolge stellten sich ein, dann wurde zur Spritze gegriffen...

Es geht in diesem Roman nicht um die kriminelle Energie des Radfahrers. Dem Autor genügt es nicht nur auf den Radsport zu schauen. Auch die Freundin von Max arbeitet mit Präparaten, natürlich alles für die Schönheit. So wandert des Autors Blick einmal durch die Leserrunde. Ist da noch jemand der sich aufputscht? Ethische Überlegungen braucht es um das mehr an Spritzen auf der Radrennbahn und im Schönheitssalon zu erklären.

Eigentlich erschrocken war ich beim Lesen über den beinah normal verlaufenden Einsatz einer Spritze. Steht das tatsächlich ab einem bestimmten Punkt auf der Tagesordnung? Was wenn der Sportler sich dem entzieht? Hat er dann noch eine Chance zu sportlichen Ehren zu gelangen? Wohin wird Max Witt steuern? Dies ist für mich die wichtige Frage die sich durch den Roman zieht.

Das was der studierte Theologe hier zu Papier gebracht hat, ist ein Spiegel unserer selbst. Deutlich zeigt Johannes Schweikle die zerstörerische Brutalität hinter sportlichem Erfolg und Schönheit!
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am 11. Mai 2014
Ich bin begeisterte Rennradlerin. Das Buch wurde bei uns im Rahmen der Lesewochen in der "Rheinmühle" in Büsingen am Hochrhein vorgestellt. Nun habe ich es auch gelesen. Er schreibt so aus dem Herzen. Ich liebe diesen Sport. Die Anstrengungen während einem Rennen ist irre hart. Oft menschenunwürdig. Den Tieren wird mehr Schutz und Sicherheit gewahrt. Tolles Buch. Einfach nur lesenswert.
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am 28. Dezember 2013
Absolut Super interessantes Buch zum Thema Doping in Cycling. Sehr einfach zu lesen mit guter Story line. Ich kann es nur empfehlen!!!
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am 24. Juli 2013
Super geschrieben und toll recherchiert. Jeder der sich im Radsport auskennt wird seine Pappenheimer wiedererkennen. Und nicht zuletzt bekommt jeder die Brille aufgesetzt die er verdient.
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am 10. November 2015
Man nehme die Biografien einiger bekannter Radrennfahrer, mische diese zusammen, ändere die Namen und Ortsbezeichnungen sowie einige zeitliche Abläufe.
Und schon entsteht ein Roman, der zumindest für mich, der besagte Biografien bereits gelesen hat, äußerst fad und langweilig daherkommt.
Schade - ich hatte mir mehr erhofft......
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am 25. Oktober 2013
Leider erhält der Roman wenig Spannungselemente; die Schauplätze sind fast wahllos ineinander geschachtelt. Es fehlt eine übergreifende Stringenz. Der Roman hat eher die Form einer Berichtserstattung. Die Förderung eines kritischen Bewusstseins gegenüber einer dopingbasierten Leistungsgesellschaft kommt zu platt rüber; die Ambivalenzen hätten tiefgründiger aufgearbeitet werden können.

Das Werk hält nicht was man sich bei der Vorstellung z. B. im WDR versprochen hat.
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am 7. August 2013
Abgesehen von den vielen Fehlern im Text ist der Preis völlig überzogen.
Wer mal wirklich in dieser Welt der Leiden hinter die Kulissen schauen möchte kauft sich besser ein anderes Buch
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