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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Buch gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights
An ihrem 16. Geburtstag verliert Alice Bell ihre ganze Familie. Als sie mit ihrem Vater, ihrer Mutter und ihrer 8-jährigen Schwester Emma auf dem Rückweg von einer Schulaufführung ist, werden sie von Zombies angegriffen. Alle sterben, bis auf Alice. Bis zu dem Angriff hat Alice nicht gewusst, dass es Zombies gibt. Zwar hat ihr Vater sie immer vor "Monster"...
Vor 4 Monaten von Astrid "Letannas Bücherblo... veröffentlicht

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Nicht-Remake eines Klassikers.
Buchgestaltung

Das englische Cover finde ich wirklich hübsch, daher freue ich mich, dass der deutsche Verlag es übernommen hat. Man könnte jetzt zwar sagen, dass e eher weniger mit der Geschichte zu tun hat, aber trotzdem mag ich das Motiv. Allerdings ist der Titel Alice im Zombieland etwas irreführend, da das Buch in erster Linie...
Vor 2 Monaten von Tanjas Rezensionen veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Buch gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights, 18. Dezember 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Alice im Zombieland (Gebundene Ausgabe)
An ihrem 16. Geburtstag verliert Alice Bell ihre ganze Familie. Als sie mit ihrem Vater, ihrer Mutter und ihrer 8-jährigen Schwester Emma auf dem Rückweg von einer Schulaufführung ist, werden sie von Zombies angegriffen. Alle sterben, bis auf Alice. Bis zu dem Angriff hat Alice nicht gewusst, dass es Zombies gibt. Zwar hat ihr Vater sie immer vor "Monster" gewarnt und sie sogar trainiert, aber sie hat ihn für verrückt gehalten. Von den Ereignissen völlig traumatisiert lebt sie jetzt bei ihren Großeltern in Birmingham. In ihrer neuen Schule freundet sie sich mit Kat an, die sie mit ihrer offen Art schnell aus ihrem Schneckenhaus herausholt. Und dann ist da noch Cole Holland, ein richtiger Bad Boy. Direkt bei ihrer ersten Begegnung hat sie eine Vision von ihm, eine ziemlich heiße :) Und ihm scheint es nicht anders zu gehen. Auch scheint er etwas über die Zombies zu wissen und nicht nur dass, er scheint sogar gegen sie zu kämpfen. Sie will unbedingt in sein Team, um ihre Familie rächen. Schafft sie es, sich gegen seine Teamkollegen zu behaupten?

Ich weiß schon, warum Gena Showalter eine meiner Lieblingsautorinnen ist. Dieses Buch ist einfach nur genial, die Autorin versteht einfach ihr Handwerk. Insgesamt ist die Handlung ziemlich brutal, die Kampfszenen mit den Zombies haben es ganz schön in sich. Außerdem fand ich den Anfang sehr traurig. Im ersten Kapitel lernen wir Alices Familie kennen und dann sterben direkt alle, das war wirklich sehr heftig.
Besonders gut hat mir die Liebesgeschichte zwischen Alice und Cole gefallen. Cole ist einfach nur zum Niederknien. Nach Außen hin wirkt er erst einmal wie ein typischer Bad Boy. Er ist tätowiert, hat Piercings und scheint ständig in Schlägereien verwickelt zu sein, ebenso all seine Freunde. Natürlich verbirgt sich hinter dieser harten Schale ein weicher Kern.
Alice ist anfangs sehr verstört und hat den Tod ihrer ganzen Familien noch nicht überwunden. Das prägt ihr Verhalten sehr, aber Kats Freundschaft tut ihr sehr gut. Kat ist ehrlich gesagt etwas anstrengend, sie labert ziemlich viel und hat eine ziemlich große Klappe, was mich manchmal etwas genervt hat.
Am Ende gibt es ein ziemliches Gemetzel und die Autorin schreckt auch nicht davor zurück, einige Charaktere sterben zu lassen. Es gibt zwar keinen richtigen Cliffhanger, aber viele Raum für eine Fortsetzung.

Das Buch gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights und deshalb gibt es die volle Punktzahl.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin verliebt in diese Geschichte und ihre Figuren, 12. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Alice im Zombieland (Gebundene Ausgabe)
Lange ist es her, dass ich ein richtig gutes Buch gelesen habe. Ein Buch, bei dem mich schon nach den ersten gelesenen Seiten ein ungutes Gefühl begleitet hat, eine Ahnung, dass diese Geschichte viel zu schnell gelesen sein wird. Dieses Gefühl hatte ich schon fast vergessen, denn nur wenige Autoren schaffen es, diese Empfindungen in mir heraufzubeschwören. Gena Schowalter konnte es mir mit ihrem neuen Jugendbuch „Alice in Zombieland“ wieder bringen. Zugegeben, „Alice in Zombieland“ hört sich verdächtig nach dem Klassiker „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll an, weißt aber bis auf ein winziges Detail keinerlei Ähnlichkeiten auf.

Alice würde einiges dafür tun, wenn sie den Tag ihres 16. Geburtstages noch einmal von vorne beginnen und alles ändern könnte. Ohne Vorwürfe an ihre Eltern, die sie und ihre kleine Schwestern zu einem sehr ungewöhnlichen und einengenden Leben zwingen. Sie durften nie in der Dunkelheit vor die Tür, um wie andere Mädchen und Jungen ihres Alters ins Kino oder auf eine Party zu gehen. Einzig die Alkoholsucht und die Wahnvorstellungen ihres Vaters sind schuld daran, dass Alice kein normaler Teenager sein darf. Sie hat diese alptraumhaften Wesen, die sich ihr Vater einbildet, so satt und glaubt nicht an deren Existenz…bis sie ihnen wirklich begegnet und eine falsche Entscheidung ihr ganzes Leben auf grausamste Weise verändert.

„Wie lange kannst du glauben, bevor du zu zweifeln beginnst?“ Seite 205

Gleich zu Beginn macht Alice dem Leser klar, dass ihre Geschichte keine zuckersüße und leichte wird. Sie erzählt von ihrem bisherigen Leben, von den Schwierigkeiten mit einem vermeidlich verrückten Vater und dessen ungewöhnliche Erziehungsmethoden. Es dauert nicht lange, bis Alice durch ihre eindringliche Erzählweise eine besondere Atmosphäre erschafft, durch die der Leser in ihre Welt abtaucht und mit ihr den schrecklichsten Tag ihres Lebens durchlebt. Doch erst nach diesem alles verändernden Moment, lernt man die literarische Figur Alice, ihr liebenswertes und kämpferisches Wesen und ihre Fähigkeit, an einem schrecklichen Ereignis zu wachsen, wirklich kennen.
Gena Showalter hat ein Talent, Charaktere so zu beschreiben, dass man als Leser sofort mehr als nur einen Draht zu ihnen findet. Für mich ist Alice ein außergewöhnlicher Charakter und ich habe es sehr genießen können, sie auf ihrem holprigen Weg zu begleiten. Sie schaffte es immer wieder, trotz der vielen aufregenden und ungeheuerlichen Szenen mich mit ihrer humorvollen Art und ihren witzigen inneren Monologen zum Lachen zu bringen. Showalter erschaffte noch einen weiteren Protagonisten, der wohl jede Leserin um seinen Finger wickeln kann. Gerade wegen Cole Holland – von dem ich nicht zu viel verraten möchte-,wirkt die Liebesgeschichte besonders und überhaupt nicht störend wie in anderen Büchern dieses Genre. Durch ihn kam ich mir teilweise vor, als würde ich noch einmal 17 Jahre alt und frisch verliebt sein.

„Vergiss nie, dass das Böse böse ist. Du kannst es nicht verändern. Du kannst es nicht zum Licht führen, doch wenn du es zulässt, kann sich das Böse in die Dunkelheit ziehen.“ Seite 378

Mit vielen neuen Ideen hat die Autorin neben den lebenden zusätzlich untote Kreaturen kreiert. Wie der Titel dieses Buches verrät, handelt es sich um Zombies. Da ich diese eigentlich als ziemlich ekelerregend empfinde, war ich am Anfang sehr skeptisch, ob eine solche Geschichte mich überzeugen kann und mich nicht eher abstößt. Showalter beschreibt diese auf eine mir unbekannte und neue Art, die sie zwar nicht liebenswerter macht, mich aber auch nicht schreiend das Buch wegwerfen lässt. Alles war perfekt auf einander abgestimmt.

Trotz der umwerfenden und authentischen Charaktere und der eingebauten Liebesgeschichte bleibt „Alice in Zombieland“ eine durchweg spannende und Nerven aufreibende Geschichte. Viele dramatische Szenen werden glänzend von der Autorin platziert, um die Handlung voranzutreiben, die literarischen Figuren zu zwingen, sich weiterzuentwickeln, und dem Buch eine ganz besondere Atmosphäre zu verleihen. Und selbst nach dem Lesen dieser Geschichte kann ich einfach nicht loslassen, weil sie mich wehmütig zurückgelassen hat und ich viele liebenswerte Charaktere verlassen musste. Allerdings nicht für sehr lange Zeit, denn im Juli 2014 erscheint mit „Rückkehr ins Zombieland“ die Fortsetzung dieses Buches.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Nicht-Remake eines Klassikers., 9. Februar 2014
Von 
Tanjas Rezensionen (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Alice im Zombieland (Gebundene Ausgabe)
Buchgestaltung

Das englische Cover finde ich wirklich hübsch, daher freue ich mich, dass der deutsche Verlag es übernommen hat. Man könnte jetzt zwar sagen, dass e eher weniger mit der Geschichte zu tun hat, aber trotzdem mag ich das Motiv. Allerdings ist der Titel Alice im Zombieland etwas irreführend, da das Buch in erster Linie Urbanfantasy ist und nicht im Wunderland spielt oder eine Nacherzählung ist.

Meinung

Da ich das Buch im Vergleich zu anderen relativ spät gelesen habe, wusste ich bereits, dass ich meine Erwartungen bezüglich einer Nacherzählung gleich vergessen konnte. Im Grunde muss das auch nichts Schlechtes sein und durch die „Warnung“ konnte ich mich vielleicht sogar besser auf die eigentliche Geschichte konzentrieren als andere Leser. Im Grunde spielt sich alles nämlich in unserer Welt ab. Es gibt Menschen, die über eine Gabe verfügen, mit denen sie ihren Geist aus dem Körper drücken und so in eine andere Sphäre einsteigen, in der sie böse Geister = Zombies sehen und somit auch bekämpfen können. Nachdem sich diese Information erst mal verarbeitet war, fand ich das ganze Konzept eigentlich nicht schlecht. Zumindest kann man sagen, dass es etwas ähnliches, die Zombies betreffend noch nicht gab.

Alice ist ein Charakter, mit dem ich persönlich gar nicht zurecht gekommen bin. Allgemein hatte ich große Schwierigkeiten Zugang zu ihr oder jemand anderen zu finden, da sowohl die Gedanken als auch Motive der meisten Figuren in diesem Roman für mich alles andere als nachvollziehbar waren. Nehmen wir zuerst Alice selbst. Sie ist ein unbeschriebenes Blatt und daran ändert sich auch im Verlauf der Geschichte nicht wirklich etwas. Ihre Persönlichkeit war oberflächlich und wenn sich durch einige Handlungen endlich Eigenschaften herauskristallisierten, dann machte mir das ihren Charakter nur noch unsympathischer. Da gäbe es einige Beispiele. Zum einen ist sie wie ein hormongesteuerter Teenager sofort hin und weg von Cole und will ihm aus nicht ersichtlichen Gründen unbedingt nahe sein, zum anderen ist sie sehr eingebildet und denkt, ihr liegt alles zu Füßen. Trotz der Erwähnung des Tods ihrer Familie hatte ich nie das Gefühl, das Alice diesen Schmerz auch tatsächlich spürt. Vielmehr hat die Autorin versucht uns zu sagen, was Alice fühlt, ohne es glaubhaft zu zeigen. Gefühle erschließen sich doch durch das Verhalten einer Person. Alice war die meiste Zeit ein munteres Schulmädchen, das einem Jungen hinterher sabbert. Noch unerträglicher als das fand ich jedoch die späteren Entwicklungen als Alice zu einer Art Zombie-Jägerin wird. Sie denkt doch tatsächlich es wäre OK ihre Großeltern zu betäubten, um sich aus dem Haus zu schleichen! Mal im Ernst? Welches junge Mädchen zieht so etwas überhaupt in Erwägung!

Im Grunde war Alice ununterbrochen so sehr von sich überzeugt, dass darunter die Beziehungen und auch der gesunde Menschenverstand arg gelitten haben. Das fand ich teilweise schon richtig erschreckend. Auch die Tatsache, dass sie als unerfahrene Person so heiß darauf ist, Zombies abzuschlachten, ohne mit der Wimper zu zucken, sondern nur daran zu denken: Seht ihr, ich bin ja sooooo taff und stark.

Wenn ihr jetzt bei der Erwähnung von den ganzen Zombie Aspekten denkt, das Buch würde eine Menge Action und Blut bieten, dann muss ich auch enttäuschen. Der Roman ist nämlich zuallererst ein High School Drama, wie viele andere Leute es so treffend in ihren Rezensionen beschrieben haben. Die Hackordnung der sozialen Gefüge an der Schule, Freundschaften, Romanzen und mehr steht im Vordergrund. Man könnte meinen, dass dann zumindest diese Aspekte interessant wären, nehmen sie schon einen Großteil des Buches ein, aber Fehlanzeige. Die viele Alltagsbeschreibungen findet man nun wirklich in jedem 0815 Roman, der bisher so auf dem Markt erschienen ist. Originell ist leider das Letzte als was ich Alice im Zombieland bezeichnen würde.

Dazu kommt, dass die Erwachsenen, welche in diesem Buch die Verantwortung tragen, die ganze Jugendlichen tun und machen lassen, was sie wollen. Meiner Meinung nach wurde kein richtiges System erkenntlich, mit dem die Jäger arbeiten und die ganze „Organisation“ wurde dadurch mehr als unglaubwürdig. Dazu kommen die vielen paranormalen Elemente, wie Visionen oder Kräfte, welche einfach nicht logisch genug erklärt wurden. Sicher gibt es manchmal Dinge, die einfach in einem Setting existieren, aber da die Geschichte nun einmal in unserer Welt gespielt hat, bedürfen solche Plotelemente nun wirklich einer kleinen Erklärung.

Gegen Ende konnte mich das Buch allerdings überraschen. Obwohl ich fleißig weiter gelesen habe und das Gesamtkonzept mehr Tortur als Spaß für meine Leseraugen waren, so fand ich die Wenden zum Abschluss des Buches hin nicht schlecht. Etwas mehr Action, ein paar Kämpfe, Alice, die zumindest kleine Ansätze einer Entwicklung zeigte, die nicht allzu schlecht rüber kam und auch die etwas nachdenkliche Stimmung, all dem konnte ich dann für kurze Zeit noch etwas abgewinnen.

Anhand der vielen positiven Rezensionen und den begeisterten Leuten lässt sich abmessen, dass Alice im Zombieland bei manch anderem eingeschlagen hat wie eine Bombe, bei mir war das leider nicht der Fall, auch, wenn ich mir große Mühe gegeben habe und bis zum Schluss durchgehalten habe, damit mir später niemand sagen kann, es würde ja noch besser kommen oder dergleichen.

Fazit

Meiner Rezension nach bekommt das Buch keine Empfehlung von mir. Ich kann mir auch wahnsinnig schwer vorstellen, was andere daran mögen, aber das ist eben persönliches Empfinden. Die Leseprobe schafft da sicher Abhilfe. In meinen Augen war Alice im Zombieland ein Möchtegern Drama, mit flachen Charakteren, handlungsarmen Plot und wenig Spannung. Die meiste Zeit war es doch Langeweile, die mich in ihrem Bann hielt, wenn ich auch der Enttäuschung wegen der Hoffnung auf eine coole Nacherzählung von Alice entgehen konnte.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht mein "Märchen", 29. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Alice im Zombieland (Gebundene Ausgabe)
Alice Bell hielt ihren Vater immer für verrückt - bis zu ihrem 16. Geburtstag, an dem Monster ihre ganze Familie auslöschen. Die Waise zieht zu ihren Großeltern und wechselt somit auch auf eine neue Schule. Schon am ersten Tag begegnet sie den geheimnisvollen Cole.
Doch Ali wird immer mehr von komischen Visionen geplagt und sie sieht grauenhafte Kreaturen herumschleichen ...
Ihr Vater war nicht verrückt. Er konnte die Zombies ebenfalls sehen.

Ich war wahnsinnig gespannt auf dieses Buch. Die Romane von Darkiss haben mir bis jetzt großteils ziemlich gefallen und die Idee klingt ja auch wirklich toll. Leider wurde mir bei diesem Buch wieder bewiesen, dass Gena Showalters Bücher und ich nie wirklich Freunde werden würden.

Wie schon gesagt, die Idee an sich ist ganz gut: Ein Mädchen verliert ihre Eltern und ihre geliebte kleine Schwester bei einem Zombieangriff. Sie verbündet sich dann mit einem heißen Kerl, der sie ebenfalls sehen kann, und jagt Zombies.

"Alice im Zombieland" hat nicht viel mit der eigentlichen Geschichte zu tun, außer vielleicht den Namen der Hauptprotagonistin, die weiße Kanninchen-Wolke, die den Vorfall irgendwie ankündigt und vielleicht sollte Cole mit seinem Baseball-Cap der verrückte Hutmacher sein. Natürlich ist die Geschichte genauso abgedreht, wie die ihrer Namensverwandten.

Ich konnte mich absolut nicht mit Alice - Ali - Bell als Hauptcharakter anfreunden. Sie war mir einfach zu ... Kennt ihr das, wenn ihr gleich von Anfang an ahnt, dass ihr einfach nicht mit einem Charakter klar kommt? Das war hier leider der Fall. Schon im ersten Kapitel wusste ich, dass mir Alice nicht gefallen würde. Irgendwie war sie mir zu stereotyp. Einen Chara wie sie trifft man in beinahe jeden Young-Adult-Fantasy-Roman: Das flippige Mädchen freundet sich gleich mit ihr an, auf den heißesten Typ der Schule wirft sie schon am ersten Tag ein Auge, er natürlich auch, sie ist hübsch, ein klein wenig schüchtern, aber auch schlagfertig und etwas besonderes.
Vielleicht sollte ich echt mal das Genre wechseln ...

Ich hab schon viel Positives über das Buch gehört und ich will das Buch jetzt auch nicht als totalen Flop darstellen. Es hat mir einfach nicht so gut gefallen, da es trotz dem Zombie-Thema viel zu stereotyp war und ich einfach nicht mit den Charakteren klar kam. Ich konnte einfach keine Verbindung mit ihnen aufbauen und habe mich durch die Seiten gequält.

Das Cover ist einfach wahnsinniges schön. Eins der schönsten, stimmigsten und passendsten Cover, die ich je auf einem Buch gesehen habe. Selbst die Überschridten sind nicht so langweilig wie in anderen Bücher und spielen auf die andere Alice an.

Wie gesagt, das Buch ist so typisch YA-Fantasy udn mir hängt es langsam zum Hals raus, aber wer immer noch gerne solche Geschichten liest, sollte mal einen Blick reinwerfen ;)

Die Idee an sich war gut, das Cover ist wunderschön und es gibt genügend Leute, die das Buch gut finden. Obwohl ich ziemlich viel Kritik hatte, bekommt das Buch gerade noch 3 Herzen von mir.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alice im Zombieland · White Rabbit Chronicles I, 16. April 2014
Von 
Ka "Happy-End-Buecher.de" (Wiesendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Alice im Zombieland (Gebundene Ausgabe)
Alice Bell ist wohl das, was man als typischen Teenager bezeichnen kann auch wenn sie ihren Vater durchaus auch mal als "gestört" bezeichnet. Mit einem Schlag jedoch steht die 16-jährige vor den Trümmern ihres Lebens. Als sie nach einer Schulaufführung von Zombies angegriffen werden, kommt es zu einem tragischen Autounfall, bei dem ihre Eltern und ihre kleine Schwester Emma ums Leben kommen. Alice muss sich der Tatsache stellen, dass es allem Anschein nach eventuell doch Zombies gibt. Vielleicht war ihr Vater gar nicht so paranoid, wie sie immer dachte!

Von nun an lebt sie bei ihren Großeltern und geht auf eine neue Schule. So muss sie sich auch neue Freunde suchen und versuchen, eine Leben ohne ihre Familie, vor allem ohne ihre kleine Schwester zu führen. Dabei ist ihr Kat, eine Mitschülerin, eine Hilfe. Sie lockt Alice aus ihrem Schneckenhaus. Doch die Untoten scheinen immer in Alices Nähe zu sein und so will sie lernen, wie man Zombies vernichten kann, was ihr letztendlich über ihre Trauer hinweg hilft. Da tritt Cole in ihr Leben, ein richtiger BadBoy, der einiges über Zombies zu wissen scheint und dieses Wissen, braucht Alice unbedingt.

Cole Holland ist ein toller "Held". Er ist eine Führernatur, hart und beschützend, dominant doch mit einer mitfühlenden Seite und er trägt viele Informationen in sich. Informationen, die Alice braucht um endlich Klarheit darüber zu erlangen, ob sie noch richtig tickt, oder so verrückt ist wie ihr Vater, der überzeugt davon war, dass es Zombies gibt und Alice dementsprechend trainierte.

Alice Bell ist eine sehr interessante junge Frau, die ihre Trauer offen fühlt. Und obwohl sie viel durchgemacht - und noch durchmachen wird - hat sie einen erstaunlichen Sinn für Humor. Alice hat Ecken und Kanten wie Cole und ist bereit, ihre Freunde und die Familie, die ihr noch geblieben ist zu beschützen. Alice lässt sich nicht unterkriegen und mit Cole bildet sie eine lesenswertes Team.

"Alice im Zombieland", der erste Teil der "White Rabbit Chronicles" ist ein absoluter Lesegenuss. Gena Showalter hat wieder bewiesen, was sie schriftstellerisch auf dem Kasten hat. Es gibt keine Längen, keine Langeweile und das Heldenpaar, zwischen denen sich eine romantische Liebesgeschichte entwickelt ist einfach eine Wucht! Cole ist ein männlicher Charakter, bei dem man bereits jetzt dahinschmelzen kann und das, obwohl er eigentlich noch ein paar Jährchen brauchen würde um zu "reifen". Einfach zum Niederknien ;-) Auch die Nebencharaktere und ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten, sind bunt gemischt, gut ausgeleuchtet und stimmungsvoll in die Geschichte integriert. Vorsicht, stellenweise geht es ziemlich gruselig und blutrünstig zur Sache!

Kurz gefasst: "Alice im Zombieland" ist ein Geschichte, die man lesen muss, egal ob man nun eher der Typ "Märchen für Erwachsene" ist, oder auf Zombies abfährt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Wolke, die die Form eines weißen Kaninchens hat, kündigt das Unheil an ..., 25. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Alice im Zombieland (Gebundene Ausgabe)
Kurzbeschreibung

An ihrem 16. Geburtstag sieht Alice "Ali" Bell eine Wolke, die die Form eines hat. Kurz darauf passiert, was Alice nie für möglich gehalten hätte: Ihre Eltern, ihre Schwester und sie werden von Zombies angegriffen. Nur Ali überlebt. Sie zieht zu ihren Großeltern nach Birmingham und fängt an einer neuen Schule an. Um ihre Familie zu rächen, will Ali lernen, Untote zu besiegen. Um zu überleben, muss sie dem undurchsichtigsten Typ an der Asher High vertrauen: Cole Holland weiß, wie man Zombies jagt. Aber er hat selbst Geheimnisse; und es scheint, dass die größten Gefahren dort lauern, wo Ali sie am wenigsten vermutet.

Inhalt

Alis Leben ist alles andere als normal. Nie war sie auf einer Party, hatte ein Date oder durfte bei einer Freundin übernachten. Ihr Vater scheint paranoid zu sein. Er hat das Haus gesichert, ist bewaffnet und verbietet der Familie nach Sonnenuntergang ins Freie zu gehen. Er will seine Familie vor den Monstern beschützten, welche in der Finsternis lauern, die aber noch niemand zu Gesicht bekommen hat. Ali hält ihren Vater für verrückt. Als sie eines abends ihre Familie bei einem Autounfall verliert, beobachtet sie etwas schreckliches und beginnt langsam zu begreifen, das ihr Vater vielleicht doch zurecht Angst hatte ...

Meinung

Alice Bell, genannt Ali, hatte eine nicht alltägliche Kindheit. Nach dem Tod ihrer Familie steckt sie in einem See aus Schuldgefühlen fest. Ihr Rachewunsch gibt ihr Kraft, sie will diejenigen beschützen die sie liebt. Ein toughes Mädchen mit Mut und Neugierde. Cole und seine Freunde bleiben unter sich. Eine Schlägertruppe die tätoviert und gepierct Aufmerksamkeit erregt. Einige fürchten sie, einige bewundern sie. Cole ist ein unnahbarer, undurchschaubarer Bad Boy. Kat ist ein aufgedrehtes, manchmal schon nerviges Mädchen, das ständig den Mund offen hat. Sie freundet sich mit Ali an und diese Freundschaft tut Ali gut.
Mit den erdachten Figuren deckt Gena Showalter ein breites Spektrum an verschiedenen Charakteren ab.

Titel und Gestaltung haben mir sofort gefallen, jedoch habe ich mir unter "Alice im Zombieland" eine etwas andere Geschichte vorgestellt. Unerwarteterweise hatte die Geschichte erstaunlich wenig mit "Alice im Wunderland" zu tun und zeigte kaum Züge auf, die dem Original entsprungen sind. Die Idee der Zombies wurde von der Autorin auf eine neue Weise umgesetzt, wodurch sich dieses Buch ein wenig abhebt. Die Liebesbeziehung von Ali und Cole nimmt einen wichtigen Part ein und ist ein wenig schnulzig dagestellt, jedoch findet der Leser ebenso actionreiche, kampflastige Szenen vor, trifft auf Geister und muß von einigen Charakteren gewaltsam Abschied nehmen.

Die Geschichte wird von Ali in der Ich Perpektive erzählt. Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig, jugendlich und angenehm rasch zu lesen.

Der Einstieg in das Buch ist mir leichtgefallen. Schnell konnte mich Gena Showalter für Alis Schicksal interessieren, doch im Mittelbereich des Buches flaute meine Begeisterung ein wenig ab. Gegen Ende des Buches hatte mich die Autorin wieder am Haken.

"Alice im Zombieland" ist der erste Band einer Trilogie. Das Ende ist so gestaltet, das das Buch auch als Einzelband gelesen werden kann.

Fazit: "Alice im Zombieland" von Gena Showalter erzählt die Geschichte der 16. Jahre alten Ali, deren Leben sich am Tag als sie eine Wolke in Form eines weißen Kaninchens am Himmel sah, für immer veränderte. Ein Trilogieauftakt der mir gut gefallen hat, mich aber nicht vollkommen überzeugen konnte und noch Potential nach oben hat.

Zitat

"Mein Name ist Alice Bell, und am Abend meines sechzehnten Geburtstags verlor ich meine geliebte Mutter, die von mir angebetete Schwester und den Vater, den ich erst verstand, als es zu spät war, nämlich in dem Moment, als meine Welt zusammenbrach und sich eine vollkommen neue vor mir auftat."
(Seite 9)

Trilogie

Band 1: Alice im Zombieland
Band 2: Rückkehr ins Zombieland (Juli 2014)
Band 3:
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für mich ein wenig zu schnulzig, aber ein toller Hauptcharakter!, 5. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Alice im Zombieland (Gebundene Ausgabe)
Zur Aufmachung

Das Cover ist einfach geil und der Titel ebenfalls. Ob es so sehr zum Buch passt ist allerdings eine gute Frage. Ich persönlich glaube das die Aufmachung toll ist, aber das Märchen wird nur in Ansätzen umgesetzt. Was ja auch nicht schlimm ist.
Was ich allerdings sagen muss, das ist, dass mir die Übersetzung nicht ganz so gut gefallen hat wie normalerweise. Zu Beginn waren da einige Holpler drin. Das legte sich allerdings zum Ende.

Zum Buch

Alice im Zombieland. Man erwartet ein Loch im Boden, ein weißes Kaninchen, eine Grinsekatze und einen verrückten Hutmacher. Und natürlich die rote Königin oder ihre Kartenmenschen. In Ansätzen erhält man dies auch, aber hätte man mir dieses Buch ohne Titel und Cover gegeben, ich hätte die Parallelen sicher nicht gesehen. Die Parallelen, die da waren, fand ich sehr clever gewählt, eben weil sie nicht auffielen, aber ich hätte mir noch mehr Aspekte aus der Geschichte gewünscht. Das ist allerdings sicher Geschmackssache.
Ich bin was das Buch angeht hin und her gerissen. Denn Alice als Hauptcharakter war sehr willensstark und hat grundsätzlich zu kämpfen anstatt anderen die Drecksarbeit zu überlassen. Das sind zwei Charakterzüge, die ich in Hauptcharakteren sehr schätze. Auch ist es hier so, dass sie wirklich auch kämpft und nicht so wie andere *hust* Bella *hust* anderen das Feld überlässt um im Hintergrund die Fäden zu ziehen. Auch mochte ich Cole (auch wenn er mit dem typischste Love-Interest-Namen der Welt geschädigt ist) sehr gern. Die Geschichte verlief auch sehr originell und ich hatte das Gefühl, als wäre die Autorin, was das anging durchaus in der Lage außerhalb des üblichen Schemas zu denken. Die Gefahr, in der sich die Charaktere befinden, war fast greifbar und die Idee war auch etwas sehr Originelles. Ich hatte auch nicht damit gerechnet, dass das hier ein Urban Fantasy Roman werden würde, aber dem war so. Die Zombies hier sind an sich zwar genau wie man es erwartet, aber die Idee dahinter wie sie entstehen und wie man sie bekämpfen muss, war mir völlig neu.
Was mich also dazu bringt hin und her gerissen zu sein? Die Liebesgeschichte und einige Charaktere... Die Liebesgeschichte ist wirklich... schnulzig. Ja, man kann das durchaus so sagen. Die beiden haben jedes Mal, wenn sie sich am Tag zum ersten Mal sehen Visionen voneinander und zu Beginn himmelt Alice Cole geradezu an. Wobei ich auch sagen muss, dass Coles Freunde zwar als gutaussehend beschrieben werden, aber von Beginn an auch herüber kommt, dass sie sich von anderen abgrenzen und die meisten einen großen Bogen um sie machen. Auch raten ihr so gut wie alle ihre Freunde davon ab, sich auf Cole einzulassen und beenden teils sogar die Freundschaft, weil sie Cole für nicht vertrauenswürdig halten. Und dann ist da noch Kat. Ich kann euch gar nicht sagen wie sehr ich mich über sie geärgert habe. Sie ist so ein Charakter, der wirklich viel Potential hat, dem aber nicht genug Tiefgang gegeben worden ist. Als sie durch die Gänge der Highschool läuft und alle Schüler mit einem Satz ala "Der ist hässlich" in Schubladen steckt, hätte ich am liebsten geschrien. Auch bekommt man bei ihr immer den Eindruck als wolle sie die Nummer eins der Oberbitches an der Schule werden. Nicht dass sie gemein wäre. Sie will einfach diese... Macht. Es war wirklich seltsam. Ein ähnliches Gefühl hatte ich bei Alice' kleiner Schwester. Die Beziehung der beiden zu Beginn der Geschichte war einfach unrealistisch. Ich habe zufällig eine kleine Schwester, die auch gern das kleine Prinzesschen spielt, aber davon hat man als große Schwester die Nase voll. Wenn meine kleine Schwester mich an meinem Geburtstag, an den sowieso niemand denkt und an dem ich nie etwas geschenkt bekomme, dazu drängen würde, meinen großen Wunsch dazu zu verwenden, dass sie zu ihrer Ballett Aufführung gehen kann? Ich glaube nicht, dass ich da Ja und Amen sagen würde. Aber da dieser Abschnitt nur sehr kurz war, fällt dieser Aspekt nicht ganz so stark ins Gewicht.

Fazit

Schreibstil: 3,5 Herzen
Charaktere: 3 Herzen
Emotionale Tiefe: 3 Herzen
Spannung: 4 Herzen
Humor: 3,5 Herzen
Originalität: 3 Herzen

Ich bin sicher Alice im Zombieland wird vielen sehr gut gefallen, da Alice sich zu einem Kickass Hauptcharakter entwickelt! Wenn ihr gerne Liebe-auf-den-ersten-Blick-Geschichten lest, die ab und an auch mal ein bisschen schnulzig werden dürfen, dann könnte Alice im Zombieland genau das Richtige für euch sein! Ich bin wie gesagt noch hin und her gerissen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die etwas andere Alice mit etwas anderen Zombies..., 18. Januar 2014
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Alice im Zombieland (Gebundene Ausgabe)
Zitat:
„Wogegen haben wir gerade gekämpft?“
Das Schweigen dauerte nur einen kurzen Moment, dann kam seine Antwort. Nur ein einziges Wort. Doch dies würde, so fürchtete ich, mein Leben für immer verändern.
„Zombies.“
(S. 175)

Inhalt:
An ihrem 16. Geburtstag gelingt Ali(ce) das Unfassbare: Sie kann ihre Eltern dazu überreden, wie eine normale Familie den Abend zu verbringen und einer Veranstaltung beizuwohnen.
Diese Ausnahme des vom Vater auferlegten strikten Ausgehverbots im Dunkeln wird ihnen jedoch zum Verhängnis. Denn Alice‘ Vater ist nicht verrückt. Er kennt die Wahrheit über die Monster der Nacht.

Alice hat nun keine Familie mehr und zieht zu ihren Großeltern. Sie muss sich auf die Suche nach den Monstern machen, ihre Existenz beweisen, wie es bereits ihr Vater versucht hat. In der Nacht entdeckt sie sie tatsächlich überall. Einbildung?

Auf der neuen Schule trifft Ali auf Kat, die sie bereits nach dem Unfall im Krankenhaus kennengelernt hat, und auf Cole Holland, den Anführer einer offensichtlichen Verbrecher-Gang. Eine Art Vision trifft Alice wie ein Blitz: wie sie Cole küsst und nicht mehr los lässt. Kat warnt sie vor ihm, dennoch scheint Cole ein gewisses Interesse an Ali zu haben.

Bei ihren nächtlichen Observationen sieht Ali eines Tages sogar ihre verstorbene Schwester Emma, die sie vor dem Hinausgehen warnt…

Meinung:
Die vielen extrem positiven Meinungen zerstreuten schnell meine Zweifel an dieser Geschichte und ich musste sie einfach lesen.

Der Einstieg ging leicht von der Hand. Die „Vorbemerkung von Alice“ gibt einen kleinen Ausblick auf die Geschehnisse und schürt die Neugier. Das erste Kapitel selbst spielt ein halbes Jahr vorher. Ich lernte Alice‘ Familie kennen, insbesondere Alice‘ verrückten Vater, der die Familie mit seinen Wahnvorstellungen belastet, den ganzen Tagesrhythmus bestimmt. Der Vater, der vor den Ungeheuern in der Nacht warnt, weshalb kein Familienmitglied nach Einbruch der Dunkelheit außerhalb des gut geschützten Heims sein darf. Alice‘ Mutter steht ihrem Mann beruhigend zur Seite, verteidigt seine Haltung gegenüber der fordernden Alice. An ihrem 16. Geburtstag jedoch gibt es eine Ausnahme: Alice kann die Familie überreden, zu einer Abendveranstaltung zu fahren. Auf dem Heimweg passiert es dann: Der Vater will die Mutter warnen, es kommt zu einem Unfall und seltsame Gestalten verbeißen sich in Alice‘ Eltern. Ihr Vater hatte stets Recht mit seinen Theorien über Monster.

Der Anfang hat mir richtig gut gefallen, durch den besonderen Prolog konnte die Autorin eine gewisse Grundspannung aufbauen. Dann glitt die Geschichte leider etwas in diese typische 08/15-Story à la „Mädchen an neuer Schule fühlt sich wie magnetisch von gutaussehendem Typen angezogen“, wenngleich die Autorin durchaus neue Details einfügte. Nach dem Herumgeplänkel ging es dann aber richtig los.

Die Charaktere konnten mich ebenfalls überzeugen. Alice ist nicht dieses typische Fantasy-Mädchen. Durch das „Training“ ihres Vaters wurde sie auf das Unglaubliche vorbereitet. Als dieser Fall dann eintritt, nimmt sie erst einmal ein Bad in der Schuld, die sie sich am Tod ihrer Familie gibt. Aber nur, um aus diesem Gefühlsbad gestählt aufzutauchen. Mit ihren selbst gesteckten Zielen wächst sie über sich hinaus, wird stark und selbstbewusst, was man an ihr nur lieben kann. Der gute Draht zu ihr war von Anfang an vorhanden, die teils direkte Ansprache in Verbindung mit der Ich-Perspektive verstärkte die Beziehung noch.

Aber was wäre eine tolle Protagonistin ohne ihren männlichen Gegenpart? Cole konnte mich in dieser Rolle mehr als überzeugen. Der Schlagabtausch zwischen den beiden gibt der Geschichte zusätzliche Würze und ich genoss die Auflockerung des ansonsten „ernsten“ Themas.
Vor dem „Zombie“ im Titel sollte sich übrigens niemand abschrecken lassen. Die von Gena Showalter entwickelte Variante ist etwas anders als die altbekannte Endzeit-Version.

Man könnte vielleicht bemängeln, dass der Titel nur wenig bis gar nichts mit dem Inhalt zu tun hat, höchstens das „weiße Kaninchen“ und die Kapiteltitel spinnen Elemente von „Alice im Wunderland“ weiter. Dennoch „stürzt“ sich Alice in eine Welt, die nur wenigen vorbehalten ist. Und vielleicht werden die Übereinstimmungen der Fortsetzung ja noch größer.
Gestört hat mich diese Tatsache im Übrigen gar nicht, ich wollte nur keine falschen Erwartungen schüren. Durch die Fülle an neuen Ideen und überraschenden Wendungen fiel das gar nicht ins Gewicht. Die Spannung wurde konsequent auf hohem Niveau gehalten, nachdem die kurze 08/15-Episode überwunden war. Im Showdown holte Gena Showalter noch einmal alles aus der Geschichte heraus, ehe diese zu einem vorerst beruhigenden Ende führte.

Urteil:
Mit „Alice im Zombieland“ hat Gena Showalter eine geniale Idee fantastisch umgesetzt, auch wenn der Titel mehr Parallelen zum Namenspatron erwarten lässt. Nach einer kurzen „ruhigeren“ Episode fesselt die Geschichte mehr und mehr und lässt den Leser mit überraschenden Wendungen mehr und mehr ins Zombieland stürzen. Knappe 5 Bücher für Alice.

Ein Muss für Fans von High-School-Fantasy-Geschichten, die durchaus mal in eine ganz andere Richtung gehen dürfen. Zombie-Toleranz wäre von Vorteil, aufgrund der Andersartigkeit der Buch-Spezies jedoch nicht zwingend erforderlich.

Die Serie:
1. Alice im Zombieland
2. Rückkehr ins Zombieland
(Erscheinungstermin: Juli 2014)
3. Originaltitel: Queen of Zombie Hearts
(Erscheinungstermin: September 2014)

©his-and-her-books.blogspot.de
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4.0 von 5 Sternen Tolle Figuren, frecher Schreibstil! Toll!, 29. Januar 2014
Von 
Nicole W. - lilstar.de "N.W." (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Alice im Zombieland (Gebundene Ausgabe)
Alice Bell muss mit ansehen, wie ihre Eltern nach einem Autounfall, bei dem auch ihre Schwester starb, von Monstern gefressen werden. Von den Monstern, von denen ihr Vater sie jahrelang gewarnt und geschützt hat, die sie aber nie sehen konnte und ihn deswegen für verrückt hielt. Nun bereut sie, dass sie ihren Vater für verrückt gehalten hat, denn nun weiß sie, dass es seine Monster wirklich gibt, aber nicht alle Menschen sie sehen können. Alice wohnt fortan bei ihren Großeltern und geht auf eine neue Schule, auf der sie ganz schnell Menschen kennen lernt, die die selbe Fähigkeiten haben wie Alice selbst und die Monster ebenfalls sehen können ...

"Alice im Zombieland" empfand ich als erfrischendes Jugendfantasiebuch für zwischendurch. Der freche und lockere Schreibstil der Autorin die die Hauptfigur der Geschichte erzählen lässt, hat mir sehr gefallen und ich konnte die Lektüre wirklich sehr genießen.

Bereits der erste Eindruck des Buches war toll. Aufmerksam geworden bin ich zunächst mal durch den toll Titel, der natürlich an "Alice im Wunderland" angelehnt ist. Dieser hat mir direkt gefallen und neugierig gemacht. Auch die Optik hat gepasst, ich finde die Covergestaltung sehr ansprechend und das düstere um das unschuldig scheinende Mädchen rum, drückt auch richtig aus, worum es im Buch schließlich gehen wird. Lediglich den Titel finde ich jetzt im Nachhinein betrachtet nicht allzu sehr gelungen, weil er in mir Erwartungen geschürt hatte, die nicht erfüllt wurden. Erwartet hatte ich viele Parallelen zu "Alice im Wunderland", aber tatsächlich gab es da kaum welche. Alice heißt allerdings die Protagonistin und es geht auch um Zombies, allerdings in unserer normalen Welt. Nun ja, was halt so normal ist, wenn es um Zombies geht. Aber nun gut, trotzdem mag ich den Titel.

Die Idee, die Gena Showalter hier umgesetzt hat, ist mal erfrischend anders. Zombies, die allerdings nicht in körperlicher Gestalt, sondern in ihrer geistlichen Gestalt auf den Plan treten und Menschen, die sie ebenso mit ihrem Geiste und nicht mit ihrem Körper bekämpfen. Die Idee fand ich schon mal richtig gut. Einige Fragen bleiben offen, die ich noch sehr gerne beantwortet hätte um mit der Geschichte auch wirklich zufrieden sein zu können, aber es wird ja auch noch eine Fortsetzung geben, auf die ich auch schon sehr gespannt bin.

Alice hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, die wirkt tough und sympathisch, ihre Gedanken und Handlungen konnte ich nachvollziehen, das mochte ich. Auch ihre Freundin Kat hat mir sehr gut gefallen, frech und erfrischend! Cole, die männliche Hauptfigur fanden ich hingegen etwas stereotypisch angelegt. Er ist halt der typisch gut aussehende, gute Typ, der unnahbar und gefährlich erscheint und seine Angebetete um alles in der Welt beschützen will. Bei ihm hätte ich mir ein wenig mehr Hintergrund und Charakter gewünscht. Insgesamt war ich mit der Ausarbeitung der Figuren im Buch aber sehr zufrieden.

Insgesamt mochte ich dieses Buch und speziell diese Idee wirklich sehr und freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung Rückkehr ins Zombieland, die im Sommer erscheinen wird.
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5.0 von 5 Sternen Eine tolle Atmosphäre und doch ganz anders als erwartet, 23. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Alice im Zombieland (Gebundene Ausgabe)
"Hätte mir jemand gesagt, dass sich mein gesamtes Leben von einem Herzschlag zum nächsten völlig umkehren würde, ich hätte denjenigen ausgelacht." (Erster Satz)
Alice durfte nie ein normales Leben führen, denn ihr Vater sah Monster, was für Alice einfach verrückt und unvorstellbar klang. Das hieß im Klartext für Alice, dass sie nie nach Einbruch der Nacht aus dem Haus durfte, also keine Pyjama-Partys und keine Dates.
Aber an ihrem Geburtstag wünscht sie sich so sehr den Tanzauftritt ihrer kleinen Schwester sehen zu dürfen, dass sie es mit viel Überzeugungskraft schafft ihre Eltern zu dieser Vorführung zu überreden, aber dies hat verheerende Folgen, denn auf dem Rückweg bauen sie einen Unfall und als Alice zu sich kommt, weiden die Monster gerade ihren Vater aus.
Sie kommt als einzige lebend davon und ihr Leben ändert sich drastisch, aber die Monster bleiben. Und Ali will sich rächen.

Meinung:
Als ich mit dem Buch angefangen hatte, hatte ich wirklich Angst - wenn nicht Panik, davor, was passieren wird, denn man ahnt sehr schnell, dass draußen etwas böses lauert und Alice mit ihren Entscheidungen geradezu eine Katastrophe provoziert. Und so kommt es schließlich auch. Alice Eltern und auch ihre geliebte Schwester sterben und Alice muss ein neues Leben beginnen. Und hier fängt man an Alice und auch ihre durch den Unfall neu gewonnene Freundin besser kennenzulernen und ab diesem Zeitpunkt fängt die Geschichte auch erst richtig an.
Und dennoch liest sich das Buch schon von der ersten Seite relativ flüssig, wobei die Passagen gegen Mitte des Buches immer schneller verstreichen. Parallel dazu steigt auch die Spannung an, weshalb mich das Buch sehr schnell gepackt hat, zumindest nach dem ich meinen Graul gegen Fleisch- bzw. Seelenfressende Monster abgelegt hatte.
Unerwarteterweise hatte die Geschichte erstaunlich wenig mit dem Original zu tun und zeigte nur wenige Züge auf, die "Alice im Wunderland" entsprungen sind. Und obwohl man zunächst vermuten könnte, das Thema Zombies ist so lange ausgelutscht und die Autorin bedient sich an vielen schon dagewesenen Aspekten, hat die Autorin unglaubliche viele neue und vor allem durchdachte Ideen in Bezug auf das Thema Zombie - wie die Ebene der Seele - eingebaut. Vor allem der Ausmaß der Ironie, den ich so nicht erwartet habe, überraschte mich vollkommen, wirkte aber auch recht erfrischend.
Das ist vor allem der Protagonistin Alice "Ali" zu verdanken, denn sie ist nicht nur ein sehr authentischer Charakter, sondern hat auch viele Fehler, die sie einmalig machen, so dass man sich zum einen gut identifizieren kann. Sie wächst auch ständig aus sich heraus und lernt auch Fehlern und Erfahrungen (hier müssen sich noch viele Menschen ein Vorbild nehmen), so dass man alle paar Seiten neue Facetten ihres Charakters kennenlernen durfte, eine besonders tolle Eigenschaft ist ihre Willensstärke und ihr Gefühl, von dem sie sehr viel an den Tag legt.
Auch Kat, Alice neue beste Freundin, ist ein wundervoller Charakter, denn sie hat Power und Biss, wie ihn
wenige Charaktere, sowohl in Büchern, als auch in der realen Welt haben. Außerdem ist auch ihr Selbstbewusstsein etwas auf das sie stolz sein kann und auch wenn sie manchmal echt fies scheint, ist sie eine umso bessere Freundin. Auch die anderen Charaktere legen ihre - zunächst unsympatischen - Panzer schnell ab und zeigen ebenfalls viel Tiefe.
Aber vor allem Ali und Kat, die ich - ehrlich - zu gerne persönlich kennen würde, sprühen gerade zu vor Emotionen und versorgen auch das ganze Buch damit, so dass man mit ihnen lachen und weinen kann und zwar ohne dass es theatralisch wird. Und obwohl es eine Menge Emotionen gab, verloren einige besondere Momente dennoch nicht ihre Wirkung, da das Buch, wie ich finde, zu keinem Zeitpunkt überladen wirkte.
Diese positive Auffassung des Buches verblieb bis zum - runden aber fiesen - Ende und dennoch konnte es mich definitiv für sich gewinnen.

Fazit
Nach einer kurzen Überwindung meiner Angst, hat mich das Buch mich von den ersten Seiten bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Aber das hat die Autorin nicht, wie bei so vielen anderen Büchern, durch Spannung und einen flüssigen Schreibstil geschafft, viel mehr faszinierte mich die vorherrschende Atmosphäre, die mich - da ich etwas ganz anderes erwartet hatte - total überrascht hat.
Auch die Protagonistin und ihre Freundin Kat, die vor Emotionen und Überraschungen nur sprudeln, trugen dazu bei, dass ich die Geschichte genießen und lieben lernen konnte.
Deshalb kann ich das Buch sowohl an Zombiefans, als auch an zartbeseitete Menschen empfehlen, die aber vor etwas Gewalt nicht zurückschrecken würden.
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Alice im Zombieland
Alice im Zombieland von Gena Showalter (Gebundene Ausgabe - Dezember 2013)
EUR 14,99
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