holidaypacklist Hier klicken Jetzt informieren Unterwegs_mit_Kindern Cloud Drive Photos TomTom-Flyout Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen94
3,9 von 5 Sternen
Format: Broschiert|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 24. Mai 2012
Ich liebe einfach alles was mit der griechischen Mythologie und den griechischen Göttern zu tun hat. Keine Frage dass ich da "Das göttliche Mädchen" lesen musste. Die Autorin verwebt in diesem Roman nämlich die Geschichte von Hades und Persephone in neuer Zeit und spinnt die Story sozusagen weiter.

Held im Buch ist Kate. Ein 18 jähriges Mädchen was darunter leidet, dass ihre Mutter schlimm an Krebs erkrankt ist und bald sterben wird. Sie kann ihre Mutter jedoch nicht gehen lassen. Als Kate auf einmal auf den schweigsamen, traurigen Henry trifft und dieser ihr ein Angebot macht, das sie nicht ablehnen kann, nimmt die Tragödie quasi ihren Lauf. Denn Kate muss fortan ein halbes Jahr bei Henry in der Unterwelt verbringen um ihre Mutter zu retten.

Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen, keine Frage. Der Schreibstil ist einfach, einem Jugendbuch angemessen und auch die Verkettung von Mythologie mit tragischem Schicksalsschlag hat mir sehr, sehr gut gefallen.

Die Figuren wirken allesamt sehr plastisch. Mein Liebling im Buch ist ganz klar Henry. Das sich eine Liebesgeschichte zwischen dem Gott der Unterwelt und Kate anbahnt, ist dem Leser schon vom Klappentext klar. Dennoch hat mir hier die Rollenverteilung sehr gut gefallen. Denn im Gegensatz zu manch anderen Büchern, ist es hier die Frau die quasi den traurigen Mann nach und nach zum Schmelzen bringen muss- einfach erfrischend anders. Die Autorin überstürzt die Geschichte auch nicht, was es für mich als Leser sehr glaubwürdig bleiben lies.

Einziger Kritikpunkt für mich an diesem Buch war die "schnelle Freundschaft" die Kate mit James (ganz zu Beginn des Buches) und später mit Ava geschlossen hat. Das war mir eindeutig zu schnell und daher irgendwie unrealistisch. Zudem stellte sich das Ende für mich etwas zu vorhersehbar heraus. Was für einige dann ein Knackpunkt sein wird, wusste ich irgendwie schon auf der zweiten Seite. Aber ich hatte sicherlich nur einen verdammt guten Riecher- ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.
0Kommentar|17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juni 2012
Cover: Ich liebe das Grün der Pflanzen, die weiße Schrift und das Kleid des Mädchens und dann blickt man diesem Mädchen ins Gesicht und es passt rein gar nichts mehr. Sie ist nicht hässlich, aber der Gesichtsausdruck ist schrecklich und versaut mir das ganze Bild. Die Schrift ist übrigens noch hervor gehoben.

Inhalt: Katherine Winters, genannt Kate, zieht mit ihrer Mutter nach Eden. Kates Mutter hat eine aggressive Krebsart und möchte in ihrem Geburtstort sterben. Bevor Kate sich überhaupt in Eden einleben kann trifft sie auf Henry, der ihr ein unglaublich Angebot macht: sie soll den Herbst und Winter bei ihm einziehn. Nach reiflicher Überlegung entschließt sich Kate sein Angebot anzunehmen, wobei sie sich nicht sicher ist was auf sie zukommen wird.

Meinung: Ich konnte mein Glück kaum fassen, als ich die Mail erhielt, dass ich eins der 10 Leseexemplare gewonnen habe, klick zur Erinnerung. Schon zwei Tage später erreichte mich das Buch und trotz der Leseflaute began ich zu lesen und war innerhalb weniger Tage fertig.

Gleich zu Anfang möchte ich meinen Senf über Kate loswerden. Sie erinnert mich an Elena von The Vampire Diaries. Immer nett, leicht naiv, für andere da und doch stellt sie sich selbst in den Mittelpunkt, möchte es allen recht machen. Ganz am Anfang des Buchs, im ersten Kapitel, wirkt Kate erwachsen und selbstständig, aber schon im nächsten Kapitel zeigt sich klar und deutlich, dass sie noch nicht reif genug für so hohe Erwartungen ist, wie sie sich selbst stellt. Auch hatte ich das Gefühl, dass die Autorin Kate unnahbar aber gleichzeitig als liebes Mädchen darstellen wollte. Kate verzeiht einen "Scherz" und wird Avas beste Freundin und gleichzeitig regt sie sich dermaßen über eine Lüge auf. Ihre Entscheidungen wechselten häufig. Kate ist eine ganz seltsame Protagonistin.

Über die restlichen Personen gibt es nicht viel zu schreiben. Sie waren da, haben ihre Rolle gespielt, aber waren eindimensional und wirkten nicht lebendig. Selbst Henry, der eine sehr wichtige Rolle spielt, blieb mir ein Rätsel. Er ist halt da, damit Kate sich irgendwann in ihn verlieben (und das ist kein Spoiler, das kann sich jeder Affe denken), ihr Antworten geben und ihr in wichtigen Situationen behilflich sein kann. Und damit kommen wir gleich zur geliebten Liebe, die immer wieder Probleme mit sich bringt. Zum Glück ist hier keine Liebe-auf-den-ersten-Blick-in-den-unheimlichen-und-gut-aussenden-Typen-Liebe vorhanden. Kate ist anfangs sogar misstrauisch, möchte nur befreundet sein und ganz plötzlich von einer Seite zur anderen heißt es: Ich war dabei, mich in ihn zu verlieben, jeden Tag ein bischen mehr....

Der Schreibstil ist leicht und flüssig, hat klare Linien ohne viel Ausschweifungen und Erzählungen nebenher.

>>Selbst wenn alle an mich glaubten, hieß das noch lange nicht, dass sie recht hatten, und es bedeutete nicht, dass ich es schaffen würde. Alles, was daraus folgte, war, dass ich mir jetzt zusätzlich zu allem anderen auch noch darüber Sorgen machen musste, sie zu enttäuschen. Oder in Henrys Fall, ihn zum vorzeitigen Ruhestand von seiner gesamten Existenz zu verdammen.<< S. 137

Der Spannungsbogen war niedrig und auch gegen Ende wurde es nicht besser. Die Aufgaben waren während des Lesens zwar präsent, aber nicht von sehr großer Bedeutung und am Ende kommt die Auflösung darüber. Auch das Geheimnis um den Rat ist so schnell gelöst, sobald man sich die letzte Seite anschaut. Und wer die Mädchen sabotiert hat lässt sich nach einiger Zeit auch schon sagen. Alles sehr vorhersehbar. Die Handlung muss ich als langweilig bezeichnen, denn der einzig wirkliche spannende Moment ist der, in der die Entscheidung über die Aufgaben fallen, wobei der auch nicht gerade der Wahnsinn ist. Die Geschichte geht knapp über 6 Monate und in dieser Zeit ist rein gar nichts Interessantes passiert. Alles plätschert seicht vor sich her ohne wirklich Gestalt anzunehmen.

Fazit: Ein Wort beschreibt das Buch perfekt: Langweilig. Die Geschichte kommt ohne viel Handlung aus und die Protagonistin ist einfach nur nervig, während man von den anderen Personen fast nichts an Informationen hat. Seltsamerweiße möchte ich trotzdem wissen, wie es weitergeht und daher erhält Das göttliche Mädchen knappe 2 von 5 Punkten.
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juni 2012
Inhalt:
Kate ist verzweifelt, denn ihre Mutter ist sterbenskrank und es ist nur eine Frage der Zeit bis sie auf sich selbst gestellt ist. Als letzten Wunsch reist Kate mit ihrer Mutter nach Eden, wo ihre Mutter lange Zeit gelebt hat und aufgewachsen ist. Obwohl Kate sich weigert in der Kleinstadt zu bleiben, umgeht das Schicksal sie, denn als sie eines Abends Avas Leben bewahren will, verspricht sie einem mysteriösen jungen Mann etwas. Doch die Tage verstreichen und als Kate plötzlich zwischen Leben und Tod entscheiden muss, will sie ihren Freunden und vor allem ihrer Mutter helfen, denn Henry verspricht ihr ihre Mutter am Leben zu halten, wenn Kate sich verpflichtet bei ihm als Wintermädchen zu bleiben, 6 Monate lang ' Doch damit beginnt erst Kates Abenteuer, denn es warten Aufgabe auf sie, die sie zu bewältigen hat.

Story 2/5
Spannung 2/5
Romantik 2/5
Charaktere 2/5
Tiefgang 1.5/5
Recherche 2/5

Meinung:
'Das göttliche Mächen' ist der Start einer neuen Jugendbuch Trilogie. Die Reihe ist im englischen unter dem Titel 'Goddess Test' bekannt geworden und stammt aus der Feder von Aimée Carter. Der Roman richtet sich vor allem an Jugendliche/junge Erwachsene und ist eine Mischung aus Fantasy/Mythologie und Romantik. Stark hervorgehoben wird vor allem die griechische Mythologie.

Die Geschichte wird aus Kates Sicht erzählt. Sie lebt mit ihrer sehr kranken Mutter zusammen, die dabei ist zu sterben. Aus diesem Grund reisen beide nach Eden, damit Kates Mutter noch einmal ihre Heimat sehen kann. Kate ist von Anfang an klar, dass sie so schnell wie möglich wieder nach New York zurück möchte, jedoch hängt sie sehr stark an ihrer Mutter. Während sie sich damit abfindet in Eden zu hausen, passieren seltsame Dinge, denn sie rettet einem etwas arroganten Mädchen das Leben bzw. trägt sie dazu bei, denn der mysteriöse junge Mann Henry tut ihr diesen Gefallen, wenn sie ihm ein Versprechen gibt. Sie soll sein Wintermädchen werden und 6 Monate lang bei ihm verbringen. Kate sieht ihn ihm zunächst einen Verrückten, doch als Henry anbietet das Leben ihrer Mutter aufrecht zu erhalten, wird sie hellhörig.

Ich schluckte. Dafür, dass er null Sozialkompetenz besaß, war ich für ihn wie ein verdammtes offenes Buch. (31)

Als Charakter ist Kate sehr einfach gestrickt. Sie ist sehr liebevoll und zudem extrem naiv. Sie liebt ihre Mutter über alles und hängt so sehr an ihr, dass sie sogar auf Henrys Deal eingeht. Zudem kann sie zwar durchgreifen, jedoch bereut sie solche Entscheidung schnell wieder, da sie sehr sanftmütig beschrieben wird.

Während ihrer Zeit bei Henry wird auch einiges klarer, denn Henrys Anwesen und Grundstück sind etwas ganz besonderes, denn Henry wacht über das Totenreich, ist so zusagen Hades. Kate soll zu ihm kommen, um ihm dabei zu helfen über die Unterwelt zu regieren. Damit geht die Autorin direkt auf den Mythos um Hades und Persephone ein. Allerdings belässt es die Autorin nicht dabei, sondern Kate wird nicht mal eben so zu seinem Wintermädchen, sie muss nämlich vor dem Rat der anderen Götter 7 Aufgaben bestehen und nur wenn sie diese Aufgaben besteht wird sie offiziell zum Wintermädchen und verbringt alle 6 Monate an Henrys Seite.

Ich ging durch das Tor auf das Gelände, und die Atmosphäre veränderte sich sofort. (77)

Henry scheint zunächst sehr nett. Er ist ein zuvorkommender, attraktiver Mann, der lange Zeit alleine war. Im Grunde besteht er fast nur aus positiven Aspekten, lediglich gerät er ab und an schnell in Rage. Er scheint irgendwie nicht wie der typische Hades und angeblich ist er dann auch noch Jungfrau ('). Zu Henry gesellen sich dann viel weitere Charaktere, die auf Henrys Grundstück leben. Dabei handelt es sich vorwiegend um Tote. Dennoch ist sehr viel Trubel los, sodass Kate nicht langweilig wird.

Die gesamte Geschichte ist ein typisches Jugendbuch mit Fantasy- und Romantikelementen. Der Fantasyanteil besteht hier aus der griechischen Mythologie, wozu dann noch das Christentum kommt. Im Gesamtpaket werden Mythos und Glaube gemischt, wodurch die Autorin meiner Meinung auf etwas größeres hinaus möchte. Im großen und ganzen ist die Geschichte auch nett zu lesen. Es gibt ein wenig Spannung, es gibt ein wenig Fantasy und ein wenig Liebe. Alles in allem hat 'Das göttliche Mädchen' aber nur Fanfiktion Potenzial. Wieso? Hier drei Gründe:

1. Der Plot bietet meiner Meinung nach Potenzial, das jedoch nicht genutzt wird. Die Geschichte beginnt spannend doch dann pendelt sich alles ein. Kate bleibt die ganze Zeit auf Henrys Grundstück und macht dies und das. Ab und an gibt es spannende Szenen, aber man hätte das Buch auch in der Hälfte von Seiten erzählen können, denn die Tiefe der Charaktere ist relativ flach, sodass die Seitenzahl weder durch die Handlung noch durch die Charaktere begründbar ist.

2. Die Idee. Ja, ich muss zu geben, dass ich die Idee gar nicht so übel finde. Mich stört es auch nicht, dass die Autorin verschiedene Mythen und Ideen miteinander vermischt, dass ihre Recherche an manchen Stellen etwas fragwürdig ist. Allerdings stört es mich extrem, dass die Idee dann nicht richtig und konsequent ausgeführt wird. Es gibt ständig etwas anderes, die Autorin springt und geht nur sehr oberflächig auf ihre Idee ein. Es gibt kaum Informationen zu den ganzen griechischen Mythen und dann ist die Autorin auch schon wieder beim Christentum mit den 7 Sünden. Hier fehlte einfach die Konsequenz und das herum gespringe nahm mir beim Lesen einfach die Spannung.

3. Kate als Charakter. Sie ist einfach zu lieb und nett, dass freundliche Mädchen von nebenan, das alles für seine Mutter tun würde. Sie wirkt nicht echt, nicht authentisch und ich konnte ihr Handeln nur ab und an nachvollziehen. Das sie sich dann auch noch in Henry verliebt verstehe ich noch weniger. Das ganze erinnert stark an das Stockholm Syndrom, bei dem man Gefühle für seinen Kidnapper entwickelt. Zudem fehlt hier wieder die Tiefe! Kate hat überhaupt keine Probleme damit ein Wintermädchen zu werden, sie denkt nicht einmal richtig darüber nach was das ganze heißt. Sie findet sich damit ab dort zu leben, denn plötzlich sind ja alle ihre Familie. Über das Ende darf ich dann noch weniger nachdenken, denn das trumpft dann nur noch mit Gedankenchaos auf.

Diese drei Punkte rauben dem Roman meiner Meinung nach eindeutig das vorhandene Potenzial der Idee. Selbst ein Jugendroman sollte eine gewisse Tiefe erhalten und spannend sein. Wo der Anfang noch interessant war, flachte die Geschichte mehr und mehr ab, leider. Das Ende war dann für mich der Schlusspfiff. Ich will natürlich hier keinen Inhalt vorgreifen aber am Ende war ich nicht gefesselt oder gebannt, sondern eher verwundert über so eine vorhersehbare und langweilige Variante der Lösung. Dummerweise wurde eine gewisse Namensliste hinten auch so positioniert, dass ich beim ersten durchblättern schon wusste was Sache ist '

Die Tür öffnete sich, und alles Blut wich mir aus dem Gesicht, als ich sah, wer auf der anderen Seite stand. (160)

Insgesamt gebe ich dem Roman 2 Sterne. Das Cover hat mich wohl einfach zu bezaubert und der Inhalt dann extrem enttäuscht. Man kann die Geschichte lesen, aber es ist nichts neues und gerät garantiert schnell wieder in Vergessenheit. Wenn die oben genannten Punkte einem Leser egal sind, wird 'Das göttliche Mädchen' garantiert eine gute Unterhaltung für zwischendurch sein.

Der Schreibstil ist einfach und wieder nichts besonders. Man liest den Roman schnell und flüssig, dass war es dann aber auch schon. Ich konnte zudem mit der durchgehenden Perspektive von Kate kaum etwas anfangen. An vielen Stellen war diese Ich Perspektive langweilig. Außerdem sind mir in der deutschen Taschenbuchausgabe auch so ein paar Fehler aufgefallen ;-)

Das Cover ist wunderschön und war der ausschlaggebende Grund wieso ich das Buch so gerne rezensieren und besprechen wollte. Auch die weiteren Bände haben sehr schöne Cover und ich finde die Idee und das Cover einfach nur schön. Dennoch kann selbst das hübscheste Cover auf Erden nicht den Inhalt verbessern, schade.

Ich Dummerchen. Wie sollte ich den Zeit mit ihr verbringen, wenn ich tot war und sie nicht? (252)

Fazit:
'Das göttliche Mädchen' erhält von mir 2 Sterne für einen guten Ansatz und einer netten Idee. Das Cover hat mir an dem ganzen Roman am besten gefallen, denn mir ist die Geschichte einfach zu oberflächig. Das Niveau erinnert nicht an einen guten Jugend-/Fantasyroman was ich sehr schade finde. Dennoch kann der Roman für zwischendurch eine nette Unterhaltung sein, wenn man sich nicht zu viele Gedanken über Tiefe, Inhalt und Charaktere macht.
0Kommentar|14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Dezember 2014
Da ich ein großer Fan der griechischen Mythologie bin und schon einige dieser vielen Sagen verschlungen habe und mich sehr dafür interessiere, ging ich mit voller Vorfreude an dieses Buch heran. Ich war gespannt darauf, wie die Autorin das Thema in einer etwas moderneren Sichtweise umsetzen würde.

Um ein Wort zur Spannung zu verlieren, muss ich leider sagen, dass diese im Laufe des Buches etwas gelitten hat. Keinesfalls würde ich sagen, dass mich der Inhalt gelangweilt hat, aber mitreißend und spannend war es auch nicht. Zu viele lange Stellen, die mir alle fast gleich vorkamen und in meinen Augen eher unwichtige Situationen wurden beschrieben. Der Schreibstil, der mir viel zu normal vorkam, konnte die ganze Geschichte auch nicht wirklich rausreißen. Carter hat noch keine eigene spezielle Note dafür entwickelt, aber hat auf jeden Fall das Potenzial dazu - Ideen sind ja vorhanden.

- Wo wir auch schon beim Inhalt wären. Ich war begeistert von der Idee, die hinter der Geschichte steckte, doch war am Ende enttäuscht, weil ich das Gefühl hatte, dass die griechische Mythologie etwas zu kurz gekommen war. Aimée Carter hat es nicht wirklich geschafft mich in die Welt der Götter des antiken Griechenlands zu bringen. Wenn es nicht an manchen seltenen Stellen teilweise erwähnt wurde, hätte ich das Gefühl gehabt, eine ganz normale Fantasygeschichte zu lesen, die nicht auf einer berühmten Sage basiert.

Die Handlung war sozusagen teilweise wirklich flach und kaum tiefgründig. Viele Nebenpersonen hätte ich nie erraten können und habe ich auch nicht, bis ich am Ende das Namensverzeichnis ganz hinten entdeckt habe. Das Verhalten mancher Charaktere hat kaum einen Hinweis darauf gegeben, welche Gottheit wem entsprach.

Nach all den Kritikpunkten war ich aber froh, dass die Autorin eine halbwegs symphatische Protagonistin erschaffen hat, von deren Naivität ich einmal absehen möchte. Gleich zu Anfang konnte man mit ihr mitfühlen, weil ihre Mutter sterbenskrank war. Es war wirklich rührend, wie sie sich um ihre Mutter gekümmert hat und teilweise musste ich mir auch ein paar Tränen verdrücken. Manchmal war ich mir mitten in der Story aber auch nicht mehr sicher, was sie nun fühlte. Urplötzlich war es Liebe und dann wieder nur Freundschaft. Das schnelle Hin und Her ohne jede nachvollziehbare Entwicklung empfand ich als ein wenig unlogisch.

Auch Henry - Hades, der Gott der Unterwelt - war ein Charakter mit Stil. Er war nicht einer dieser typischen Aufreißer, wie man sie häufig in Jugendbüchern findet, sondern hat überlegt und klug gehandelt und sich anfangs - Kate gegenüber - distanzierter gegeben. Er wirkte sehr geheimnisvoll doch im Laufe des Buches hat er sich ein wenig geöffnet, wodurch man dann seinen wirklichen Charakter sehen konnte. Doch allein seine traurige Vorgeschichte hätte bei mir schon gereicht, um Symphathien für ihn zu entwickeln.

FAZIT
Leider konnte die Autorin ihre erstklassige Idee mit der Verbindung einer griechischen Sage mit der heutigen Zeit nicht richtig umsetzen. Der sehr einfache, kaum besondere oder spezielle Schreibstil der Autorin hat sein Übriges dazu beigetragen, dass ich mich nicht richtig für das Buch begeistern konnte. Die Charaktere, die mich teilweise für sich gewinnen konnten, haben dazu beigetragen, dass ich die Wertung des Buches noch ein wenig erhöht habe. Trotzdem werde ich mit der Trilogie wahrscheinlich nicht fortfahren.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Februar 2014
....und war nach ein paar Seiten sofort gefesselt.

Inhalt:

Kates Mutter Diana ist an Krebs erkrankt und Kate möchte ihrer Mutter ihren letzten Wunsch erfüllen, Diana möchte noch einmal ihre Geburtsstadt Eden sehen bevor sie gehen muss. Als beide in Eden ankommen, habe sie gleich einen seltsamen Zwischenfall mit einer Kuh aber Kate denkt sich noch nichts dabei. Als Kate am nächsten Tag an ihrer neuen High School ankommt, kommt sie sich ziemlich fehl am Platz vor, besonders ihre Mitschülerin Ava ist ihr nicht gut gesonnen. Wenig später ladet Ava Kate als Friedensangebot zu einer Party im Wald ein und Kate nimmt die Einladung unter Druck an. Ava holt Kate ab und bringt sie in den Wald, nichts ahnend folgt ihr Kate und erlebt kurz darauf eine böse Überraschung. Ava lockt sie auf Steinen über den Fluss und lässt Kate im Dunkeln stehen wohl wissend dass Kate Angst vor Wasser hat. Als Ava in den Fluss springt, schlägt sie sich den Kopf an und treibt bewusstlos im Fluss, Kate rennt ihr am Ufer hinterher und zieht sie schließlich heraus, doch für Ava kommt jede Hilfe zu spät. Während Kate um Ava trauert nähert sich ihr Henry den sie zuvor kennengelernt hat und unterbreitet ihr ein unglaubliches Angebot.....

Mein Eindruck:

Ich fand die Geschichte gut erzählt, allerdings hätte ich mir gewünscht etwas mehr griechische Mythologie zum lesen zu bekommen, das war mir persönlich etwas zu wenig. Nicht desto trotz war die Geschichte gut und flüssig zu lesen. Kleiner Kritikpunkt noch am Rande >>> ich hätte es schöner gefunden wenn die Götter ihre neumodischen Namen nur unter Fremden benützt hätten, denn wenn man mal ehrlich ist, so ist doch der Name Hades wesentlich imposanter als Henry oder!?

Beide Hauptcharaktere fand ich gut umgesetzt und man konnte sich in beide gut hinein versetzen. Die anbahnende Liebe wirkte nicht überhastet ala einmal gesehen sofort verliebt, sondern es wird sich in warmen ruhigen Tönen voran getastet. Die restlichen Charaktere blieben meistens ziemlich farblos bzw hatten wenig zu tun. Von mir gibt es für den ersten Teil 4/5 Sternen.

Bisher in deutsch erschienen und in chronologischer Reihenfolge:

01. The Goddess Test - Hades und das zwölfte Mädchen (Eine Kurzgeschichte allerdings nur als E-Book zu erwerben)
02. The Goddess Test - Das göttliche Mädchen
03. The Goddess Test - Die vollkommene Kämpferin (Wieder eine Kurzgeschichte und auch diese nur als E-Book zu erwerben)
04. The Goddess Test - Die unsterbliche Braut
05. The Goddess Test - Der Preis der Ewigkeit
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Oktober 2012
Inhalt:
Die 18-jährige Kate zieht mit ihrer todkranken Mutter in das kleine Dörfchen Ideen, wo diese in ihrer alten Heimat in Ruhe sterben kann. Doch Kate ist noch nicht bereit, sich endgültig von ihrer Mutter zu verabschieden. Als sie auf Henry trifft und erlebt, wie er ihre Klassenkameradin Ava wiederbelebt, willigt sie daher auch sofort in seinen Vorschlag ein. Er verlängert das Leben ihrer Mutter, wenn Kate den Winter über bei ihm bleibt und sich sieben Prüfungen unterzieht.

Meine Meinung:
Als ich den Klappentext von Aimee Carters erstem "Goddess-Test"-Band "Das göttliche Mädchen" gelesen hatte, war ich sofort gespannt auf die Geschichte. Mythologie verknüpft mit unserer realen Welt reizt mich eigentlich immer und in diesem Buch ist beides mal auf eine, wie ich finde, neue Art und Weise verknüpft. Doch leider verrät bei diesem Buch der Klappentext ein bisschen sehr viel, so dass man eigentlich gar nicht mehr miträtseln kann und vieles in der Geschichte vorhersehbar ist.

Auch war der Anfang für meinen Geschmack ein wenig holprig und nicht so ganz realistisch. Die Freundschaft zwischen Kate und ihrer Mitschülerin Ava, die sie am ersten Schultag noch zu hassen schien, ging mir viel zu schnell und auch die Schlüsse, die die beiden zusammen mit ihrem anderen Mitschüler James nach Henrys Auftauchen ziehen, kamen zu leicht. Am Ende des Buches kann man dies zwar besser verstehen, aber mich hat es auch da noch gewundert, dass Kate nicht einmal stutzig geworden ist und alles viel zu einfach hingenommen hat. Das hat auf mich dann leider so gewirkt, als ob die Autorin Kate und Henry einfach nur schnell zusammen bringen wollte, ohne großartig um das Drumherum einzugehen.

Damit komme ich aber auch gleich zu einem Punkt, den ich sehr positiv in der Geschichte fand. Die Beziehung zwischen Kate und Henry. Dies ist mal keine klassische Liebe-auf-den-Ersten-Blick-Geschichte, wo sich die beiden sofort kriegen. Kate merkt erst so langsam, wie sehr sie sich zu Henry hingezogen fühlt, und beginnt um ihn zu kämpfen. Die Szenen zwischen den Beiden zu lesen, hat mir wirklich Spaß gemacht.

Fazit:
"Das göttliche Mädchen" von Aimee Carter ist ein Buch, bei dem ich beim Lesen immer hin und her gerissen war. Mal hat es mir wirklich Spaß gemacht, es zu lesen, dann fand ich es einfach nur unrealistisch und leider auch ziemlich vorhersehbar. Die Mythologie wird hier zwar mal mit einer neuen Idee umgesetzt, doch leider hat die Geschichte bei mir nur 3 von 5 Muscheln öffnen können.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. September 2012
Erster Satz:
"Wie ist es diesmal passiert?"

Cover:
Das Cover gefällt mir eigentlich ganz gut. Das Mädchen darauf mit ihren weißen Kleid passt gut zur Geschichte da Kate dort zum schluss wirklich eins trägt. Der Hintergrund dagegen macht eher einen düsteren Eindruck.

Meinung:
Nachdem ich ja erst Göttlich verdammt von Josephine Angelini gelesen habe und es dort auch um die griechische Mythologie ging kam mir das göttliche Mädchen gerade recht. In diesem Buch geht es hauptsächlich um Hades und Persephone. Aimee Carter hat das Ganze, wie ich finde, richtig gut umgesetzt. Die Liebesgeschichte zwischen Kate und Henry hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil von Aimee Carter ist flüssig und leicht zu lesen, so wie man es von einem Jugendbuch erwartet.

Die Geschichte beginnt eigentlich ziemlich traurig. Kates Mutter liegt im sterben und Kate hofft, wie auch schon die letzten Jahre, dass ihre Mutter noch eine Weile durchhält. Das letzte was Kate will ist allerdings nach Eden ziehen. Dass alles macht sie nur ihrer Mutter zu liebe. Dass dieser Umzug ihr ganzes Leben verändern wird ahnt sie noch nicht.

Kate war mir mit ihrer lieben und ruhigen Art von Anfang an sympathisch. Das sich in ihrem Leben alles um ihre Mutter dreht kann man gut nachvollziehen. Ich habe richtig mit Kate mitgelitten. Mit dem Gewissen zu Leben dass die Mutter so schwer krank ist und bald sterben wird muss wirklich schrecklich sein. So ist es nicht erstaunlich dass ihrer Mutter auch den Part der besten Freundin einnimmt. Kate hatte schließlich noch nie richtig Zeit für Freunde weil sie immer bei ihrer Mutter sein wollte und sie pflegen musste. Doch in Eden soll nun alles anders werden.

An ihrem ersten Schultag lernt sie James kennen. James ist eher ruhig und anscheinend ein Außenseiter unter den Schülern. Zumindest trifft man ihn immer alleine an und mit den beliebteren Schülern wechselt er kein Wort. Am ersten Tag kommen die beiden ins Gespräch. Und danach sind sie plötzlich sehr eng befreundet. Da gab es irgendwie kein Übergang. Ich konnte überhaupt keinen Grund erkennen warum Kate James plötzlich so sehr vertraut. Leider erfährt man über James nicht sehr viel und so kann man ihn nur schlecht einschätzen.

Das gleiche denke ich auch über Ava. Ava hat sich am ersten Schultag als eine arrogante Zicke, die nur ihr Revier verteidigen will herausgestellt. Dann kam ihr anscheinend plötzlich ein Sinneswandel und sie hat Kate zu einer Party eingeladen. Das sie ihr damit aber nur übel mitspielen will hat mich doch ein bisschen schockiert. Noch merkwürdiger fand ich aber dass die beiden kurz darauf plötzlich bestes Freundinnen sind. Warum? Habe ich etwas verpasst? Ich konnte ja noch ein bisschen nachvollziehen das Kate gegenüber Ava Schuldgefühle hatte aber den Rest leider nicht. Das ging mir einfach viel zu schnell. Ava kommt im Laufe der Geschichte noch öfters vor und ich hätte mir gewünscht das die Autorin sich mit Avas Charakter ein bisschen mehr beschäftigt hätte. Auch alle anderen Charaktere, außer Henry, werden immer nur erwähnt ohne das man diese danach einschätzen kann.

Henry ist am Anfang auch nicht leicht einzuschätzen. Doch nach und nach hat er mir immer besser gefallen. Henry ist eigentlich auch eher ein stiller Typ. Im laufe der Geschichte erfährt man so einiges ihn. Immer wieder wird erwähnt wie sehr ihm immer noch der Verlust von Persephone schmerzt. Er muss sie wirklich geliebt haben. Schon allein diese Sache lassen ihn auf mich sympathisch wirken. ich fand es sehr schön das er sich so um Kate bemüht hat. Diese war ihm nämlich nicht sofort, wie in so vielen anderen Büchern, verfallen. Ihre Liebe musste er sich erst erkämpfen. Und ich habe wirklich mit ihm mitgefiebert und die ganze Zeit gehofft das Kate ihn noch lieben lernt.

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, habe ich allerdings eine etwas andere Geschichte erwartet. Das lag an den sieben Prüfungen die auf dem Klappentext erwähnt werden. Ich dachte auf Kate kommen sehr schwierige und gefährliche Prüfungen zu. Irgendwie sind diese aber ganz anders gewesen als in meiner Vorstellung. Im laufe der Geschichte ging es zwar auch immer wieder um diese aber trotzdem sind sie auch ein bisschen untergegangen. Etwas dass das Buch spannend gemacht hat war der Aspekt dass alle Mädchen die vor Kate auf den Hof geholt wurden diese Zeit nicht überlebt haben. Kate ist nun die Letzte der Henry die Chance gibt. Sollte Kate scheitern will auch Henry vergehen. Kate muss also unbedingt die sieben Prüfungen bestehen um ihre Mutter am Leben zu halten und damit Henry einen Grund hat um weiter leben zu wollen. Alles hängt nun von ihr ab.

Fazit:
Das göttliche Mädchen konnte mich an vielen Stellen begeistern. Doch einige Dinge haben mir nicht so gut gefallen. Trotzdem konnte mich das Buch fesseln und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung. Deshalb vergebe ich 4 von 5 Bücher.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. August 2012
Der Inhalt:

Kate erfüllt ihrer Mutter ihren letzten Wunsch und zieht mit ihr nach Eden. Nachdem Ava, eine Schülerin ihrer neuen Schule sie mitten im Wald ausgesetzt und sich beim davonlaufen tödlich verletzt hat, trifft sie auf Henry. Er fragt sie was sie tun würde damit sie wieder leben würde und Kate sagt: alles. Daraufhin erwacht Ava wieder und es scheint so als wäre nichts geschehen. Einige Tage später taucht Henry dann bei ihr auf und verlangt von ihr das sie ihr Wort hält und mit ihm geht. Doch Henry ist kein gewöhnlicher Mensch sondern Hades der Gott der Unterwelt. Nachdem Persphone gegangen ist braucht er eine neue Königin an seiner Seite. Henry macht ihr ein unwiderstehliches Angebot, indem er ihr mehr Zeit mit ihrer Mutter schenkt um sich von ihr verabschieden zu können. Doch der Preis ist sehr hoch: Kate muss dafür die Wintermonate bei ihm verbringen und davor noch sieben Prüfungen bestehen um die Königin an seiner Seite zu werden. Eigentlich ja keine schwierige Sache, allerdings haben alle Mädchen vor ihr mit dem Tod bezahlt und der Mörder scheint in der Nähe zu sein. Kate allerdings entwickelt eine tiefe Liebe zu Henry und setzt alles daran die Prüfungen zu bestehen.

Die Charaktere:

Kate: Kate ermöglicht ihrer Mutter ihren letzten Wunsch und fährt mit ihr nach Eden, damit sie dort ihre letzten Tage verbringen kann. Als sie von Ava reingelegt wurde, passiert etwas schreckliches. Ava, schlägt sich im Bach den Kopf an und droht zu ertrinken. Kurz entschlossen, springt Kate hinterher, obwohl sie nicht schwimmen kann und eine große Angst vor dem Wasser hat. Als sie Ava aus dem Wasser gezogen hat, taucht plötzlich Henry auf und schlägt ihr einen Deal vor. Als Kate Tage später aber Henrys Vorschlag ausschlägt, stirbt Ava plötzlich. Vollig verzweifelt geht sie zu Henry um einen neuen Deal auszuhandeln. Er soll ihre Mutter retten und dafür verbringt sie die Wintermonate bei ihm. Aber um die neue Königin zu werden muss sie sieben Prüfungen bestehen. Leider weiß sie auch nicht wann und von wem sie geprüft wird und der Tod sitzt ihr auch im Nacken, denn jemand in Henrys Nähe möchte nicht das eine neue Königin ernannt wird. Aber wer ist es?

Henry: Henry ist der Gott der Unterwelt Hades. Seid seine Frau Persphone ihn verlassen hat, muss er die Aufgaben der Unterwelt alleine bewerkstelligen. Seid über 100 Jahren ist er nun schon auf der Suche nach einer neuen Königin, aber jede starb bis jetzt. Er setzt nun seine letzten Hoffnungen in Kate, da er, wenn sie nicht besteht seine Herrschaft aufgeben wird.

Ava: Ava ist eine Klassenkameradin von Kate. Anfangs hatten die beiden nicht den besten Start, da Ava eifersüchtig auf Kate war. Um ihr eines auszuwischen, bringt sie ihn unter einem Vorwand in die Nähe des Grundstückes Eden Manor, nur um sie dort zurückzulassen. Allerdings missglückt ihr Abgang, den sie stößt sich beim Sprung in den Bach den Kopf an und stirbt an ihrer Kopfverletztung. Als sie dann allerdings von Henry wieder ins Reich der Lebenden zurück geholt wird, ist alles anders als davor. Die beiden sind nun die besten Freunde.

James: James war vom ersten Augenblick an der neuen Schule an Kates Seite. Er ist auch nicht allzu begeistert, als sie ihr von der Begegnung mit Henry erzählt und dem Deal den er ihr vorgeschlagen hat.

Erster Satz:

Wie ist es diesmal passiert? Beim Klang ihrer Stimme versteifte sich Henry.

Meine Meinung:

Das Cover finde ich sehr schön. Ein Mädchen in einem weißen Kleid, das im grünen liegt. Darüber in einem anderen grün der Name der Autorin und weiter unten in weißer Schrift mit Schnörkeln der Titel des Buches. Auf jeden Fall finde ich den Kontrast von dem grünen Hintergrund und dem weißen Kleid richtig toll und würde das Buch als Eyecatcher bezeichnen.

Im Prolog lernen wir Henry kennen wie er verzweifelt mit ansehen muss, wie schon wieder ein Mädchen umgebracht wurde. Er möchte aufhören mit dem ganzen und kein weiteres Mädchen in Gefahr bringen, aber jemand überzeugt ihn es noch einmal zu versuchen. Dieses Mädchen ist Kate.
Auf Eden Manor trifft Kate auf viele Personen die sie dort eigentlich nicht erwartet hätte. Einige waren mir sofort sympatisch, andere wiederum fand ich einfach nur nervig. Aber auch solche Charaktere muss es im Buch geben und machen es nur interessanter.
Sehr schön fand ich auch die Darstellung der Griechischen Götter. Auch die Idee mit den neuen Namen finde ich toll, so kann man nicht gleich erkennen wen man nun vor sich hat. Allerdings wusste ich auch am Ende noch nicht genau wer wer war, aber hinten im Buch findet man hierzu eine Auflösung.

Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive von Kate. Der Schreibstil von Aimée Carter ließt sich flüssig und zügig. Auch den Spannungsbogen finde ich angemessen. So wird die Spannung langsam aufgebaut bis sie schlussendlich ihren Höhepunkt erreicht und man zu diesem Zeitpunkt das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.

Mein Fazit:

“Das göttliche Mädchen” ist ein wirklich gelungener, mythisch-fantastischer Roman, den ich nur weiterempfehlen kann. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. August 2012
Bei diesem Buch bin ich echt am grübeln, was ich davon halten soll! Zum einen finde ich die Idee, die hinter dem Buch steckt wirklich klasse und die Autorin hat sich auch einiges einfallen lassen, aber irgendwie hat's für mich an der Umsetzung ein wenig geharpert.

Vorweg möchte ich sagen, wer auf klassische Göttergeschichten steht, sollte dieses Buch vielleicht nicht allzu ernst nehmen, denn die Götter in diesem Buch sind zwar die, die wir zu kennen meinen und doch werden sie ganz anders beschrieben. Sehr verwirrend fand ich die ganzen Personen, die in dem Buch auftauchen und auf einmal eine Gottheit verkörpert. Denn die Götter tragen nicht ihre normalen Namen und so wurde aus Aphrodite einfach Ava und aus Hades Henry. Denn die Götter wollen sich dem Zeitalter in dem sie leben anpassen. Um meine Verwirrung ein wenig zu besänftigen gab es allerdings zum Glück hinten eine Liste, auf der alle Götter mit ihren "menschlichen" Namen nochmals aufgelistet sind.

Katherine gefiel mir als Protagonistin des Buches gut. Nicht sehr gut, da es mir ein wenig so vorkam, als würde sie sich einfach zu schnell fügen und sich mit ihrer Situation abfinden. Klar, hatte sie anfangs bedenken, aber irgendwann hat sie diese einfach in den Wind geschossen. Ich weiß nicht, wie ich in so einer Situation gehandelt hätte, aber ich denke ich wäre doch noch eine längere Zeit der Situation über kritischer gewesen. Die anderen Charakter, wie schon gesagt es waren ziemlich viele und es war ein ziemliches durcheinander, gefielen mir nur durchschnittlich gut. Ich konnte einige Dinge nicht so wirklich gut nachvollziehen, wie zum Beispiel den Kampf, der sich auf einmal in Avas Zimmer zugetragen hatte und wer nun zu wen steht und überhaupt.

Sehr gut hat mir wiederrum gefallen die sieben Todsünden als Prüfung für Kate zu nehmen. Sie passen sehr gut zu dem Thema des Buches. Dennnoch hätte ich mir die Prüfunden ein wenig anders vorgestellt und ich war am Ende genau so verwunder wie Kate, als es hieß, sie hätte alle Prüfungen abgeschlossen, denn man bekam teilweise gar nicht mit, das es sich um eine Prüfung handelte.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. August 2012
Beschreibung

Kates Mutter ist an Krebs erkrankt und ihr bleibt nicht mehr viel Zeit. Ihr letzter Wunsch ist es nach Eden zu ziehen. In Eden findet Kate mit John und Ava zum ersten Mal in ihrem Leben richtige Freunde. Als Ava einen tödlichen Unfall hat lernt Kate den geheimnisvollen Henry kennen der Ava das Leben rettet.

Doch Henry ist kein gewöhnlicher Mensch sondern Hades der Gott der Unterwelt. Nachdem Persphone gegangen ist braucht er eine neue Königin an seiner Seite. Henry macht ihr ein unwiederstehliches Angebot indem er ihr mehr Zeit mit ihrer Mutter schenkt um sich von ihr verabschieden zu können. Der Preis ist hoch: Kate muss die Wintermonate bei ihm verbringen und Prüfungen bestehen um die Königin an seiner Seite zu werden. Bisher haben alle Mädchen vor ihr mit dem Tod bezahlt, doch Kate entwickelt eine tiefe Liebe zu Henry und setzt alles daran die Prüfungen zu bestehen.

Meine Meinung

In >>Das göttliche Mädchen<< von Aimée Carter wird die Geschichte von Kate und ihrer sterbenskranken Mutter erzählt. Gleich zu Beginn wird deutlich wie stark die Verbindung zwischen Mutter und Tochter ist und wie unglaublich schwer es Kate fällt ihre Mutter gehen zu lassen.

Als Kate durch Henry/Hades die Möglichkeit bekommt mehr Zeit mit ihrer Mutter zu verbringen lässt sie sich auf sein Angebot ein. Sie wird die kalte Jahreszeit bei ihm auf Edan Manor verbringen und sich den Prüfungen unterziehen die nötig sind um an seiner Seite über die Unterwelt wachen zu können.

Auf Eden Manor begenet man unterschiedlichen Charaktere, die einen liebt man, die anderern hasst man. Ich für meinen Teil mochte sie irgendwie alle denn egal ob es die quirlige Ava ist oder das strenge Zimmermächen Ella – sie wuchsen mir einfach ans Herz.

Im Mittelpunkt steht natürlich Kate die sich einerseits ganz schön viel vorschreiben lässt dann aber doch noch durch ihre Liebe zu Henry einen übermächtigen Kampfwillen zeigt. Henry ist ganz anders als ich ihn mir als Gott der Unterwelt vorgestellt hätte. Eigentlich bin ich davon ausgegangen das er keine Gefühle kennt und ein strenger Zeitgenosse ist. Doch Henry wirkt verletzlich, nachdenklich und in vieler Hinsicht ziemlich jung, außerdem trauert er noch immer seiner verlorenen Liebe Persphone nach. Das macht es Kate nicht gerade einfach eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Egal wie schwer es sich gestaltet die alte Liebe zu überwinden und bereit für eine neue Liebe zu sein, irgendwie schafft es Kate in den märchenhaften Szenen Henry für sich zu gewinnen.

">>Darf ich was versuchen?", fragte ich zaghaft. "Wenn's dir nicht gefällt, hör ich sofort auf.<<
Er nickte, und ich holte tief Luft und versuchte meinen Magen davon abzuhalten, Purzelbäume zu schlagen. Und dann nahm ich all meinen Mut zusammen, lehnte mich vor und drückte keusch meine Lippen auf seine." (Seite 196, Das göttliche Mädchen)

Die Dialoge die sich zwischen Henry und Kate abspielen machen den Charme dieses Buches aus und verleiten zum träumen.

"Du bist mir so wichtig, dass ich nicht weiß, wie ich es dir sagen soll, ohne das meie Worte im Vergleich zu meinen Gefühlen bedeutungslos erscheinen." (Seite 225/226, Das göttliche Mädchen)

Trotz der wunderschönen Liebesgeschichte hat >>Das göttliche Mädchen<< auch eine traurige Schattenseite, denn der Tod lauert an jeder Ecke. Trauer und Wut sind ständige Begleiter von Kate die ihre Mutter einfach nicht gehen lassen möchte und dann sind da noch die Prüfungen die sie zu bestehen hat um Henry zu retten.

Bis zum Ende gibt es Spannung gemischt mit griechischer Mythologie. Auch wenn es zu Beginn den Aschnein macht das es nur um Hades und Persphone geht wird man zum Schluss doch noch überrascht!

Ich vergebe 5 von 5 Grinsekatzen und freue mich schon riesig auf den Folgeband >>Die unsterbliche Braut<< der im November 2012 erscheinen wird!

Über die Autorin

Aimée Cater wurde 1986 in Michigan geboren, wo sie heute noch lebt. Bereits mit elf Jahren hat sie angefangen, Romane zu schreiben. Sie geht gern ins Kino, spielt mit ihren Hunden und liebt es, jeden Morgen das Kreuzworträtsel in der Zeitung zu lösen. (Quelle: Mira Taschenbuch)

Information zur Reihe
2012 Das göttliche Mädchen (eng. The Godess Test)
2012 Die unsterbliche Braut (erscheint im November) (eng. Godess Interupted)

Fazit

Eine gefühlvolle Geschichte über Trauer und Liebe mit einem erfrischend mythologischen Touch!
------------------------------------------------------------
© Bellas Wonderworld; Rezension vom 23.08.2012
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden