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5.0 von 5 Sternen Tolles Buch
Ob Fake oder nicht wie in manchen Kommentaren....
ich find das Buch super geschrieben. ich lese nicht gerne doch hab ich das buch in 2 tagen verschlungen weil ich es nicht weg legen konnte. klar sind paar stellen wo man sich denkt hmmmm also ob das alles so leicht geht und keiner reagiert ?

wenn man es als wahre geschichte betrachtet dann möchte ich...
Vor 19 Tagen von Heidi Brückmann veröffentlicht

versus
86 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gelogen? - Ja- Fake? - eher nicht
Mir,  Scheidungsanwalt von Beruf, hat ein Kollege Strafrechtler das Buch empfohlen, von Fernsehberichten und Interviews habe ich nichts mitbekommen. Der Kollege meinte, das Buch zeigt, was aus Scheidungskindern so werden könnte. 

Seltsam, dass noch in keiner Besprechung des Buches auf dies Frage, auf die Motivationslage des 14 jährigem Mädchens...
Vor 22 Monaten von Beowulf veröffentlicht


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86 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gelogen? - Ja- Fake? - eher nicht, 27. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Nimm mich, bezahl mich, zerstör mich! - Mein Leben als minderjährige Prostituierte in Deutschland (Broschiert)
Mir,  Scheidungsanwalt von Beruf, hat ein Kollege Strafrechtler das Buch empfohlen, von Fernsehberichten und Interviews habe ich nichts mitbekommen. Der Kollege meinte, das Buch zeigt, was aus Scheidungskindern so werden könnte. 

Seltsam, dass noch in keiner Besprechung des Buches auf dies Frage, auf die Motivationslage des 14 jährigem Mädchens wirklich eingegangen wurde- obwohl sie das relativ deutlich beschreibt. Sie fühlt sich ungeliebt, selbstunsicher, hässlich und will Bestätigung, sie will gefallen und die Männer auf sie treffen wollen Sex. Deshalb macht sie um ihre fehlende Selbstbestätigung zu ersetzen mit. Da buhlt ein Kind, das körperlich schon eine Frau ist, aber geistig noch ein Kind um Anerkennung und Zuneigung und was passiert? Sie wird als Frischfleisch konsumiert. Diese Sexualpartner müssten alle bestraft werden, da sie die Jugend dieses Mädchens zerstört haben, dessen scheinbare Freiwilligkeit ausgenützt haben und nur die Hülle und nie das Kind darin wahrgenommen und wie einen Gegenstand, eine Zigarette oder ein Glas Wein zu ihrer eigenen Genussbefriedigung mißbraucht haben. Die Reaktionen auf solche Angebote wie das Spielen der eigenen Tochter sind doch entlarvend.

Dennoch- wie bei jeder Autobiographie ist hier viel gelogen. Normalerweise wird in einer Autobiographie geschönt- nur was könnte hier geschönt heißen? Nur ein paar Bemerkungen: das Jugendamt taucht hier nicht einmal auf- spätestens nach dem Einsatz als Lockvogel bei dem schweren Raub existiert dort eine fortlaufend gepflegte Akte mit ständiger Überwachung, gegebenenfalls wäre der Mutter das Sorgerecht entzogen und das Kind in eine Heimunterbringung verbracht worden. Auch das "Ergebnis" dieser Tat wird nicht berichtet, sie taucht nur später noch mal kurz auf, als berichtet wird bei dem polizeilichen Verhör sei ja klar, dass Lisa Müller aktenkundig wegen dieses Vorfalls sei. Bei diesem Verhör passiert dann der Knaller - ein Polizist lässt einen unterschriebenen Haftbefehl in der Akte legen und tut nichts. Wenn das in der Realität passieren würde, wäre der Herr heute vielleicht Parkplatzwächter oder Kaufhausgreifer, nach Absitzen seiner Freiheitsstrafe wegen Strafvereitelung im Amt und Freiflug aus dem Polizeidienst. Für einen Haftbefehl ist der Richter- und nur der Richter zuständig. So gibt es noch weitere Ungereimtheiten und Widersprüche, die mir zeigen, dass da jemand ein Leben in ein bestimmtes, von ihm gewünschtes Licht setzen wollte- für völlig erfunden und gefälscht halte ich das Buch nicht. 

Auch gehe ich davon aus, dass es Lieschen Müller selbst geschrieben hat- ein professioneller Verlag hätte für eine Auftragsarbeit jemand genommen, der Schreiben kann und stilistisch ist dieses Buch schon eine größere Zumutung und sicher nicht von einer erfahrenen Autorin verfasst, gerade wenn man davon ausgeht, dass da ein Lektorat noch die schlimmsten Hämmer ausgebügelt hat. 

Irritierend ist tatsächlich, dass das Buch in seiner "Körpersprache" eine andere Botschaft verkündet als der Text. Im wirklichen Leben ein Hinweis auf eine Lüge. Was bitte sollen im Text immer diese auf Werbeschönheit gestylten Bilder- das ist doch keine Setcard für den nächsten Pornofilm, das Buch tut doch so, als wolle es die
Männer, die für Geld Sex bekamen angreifen, warum dann diese optische Prostitution? 

Zusammenfassend meine ich- ein Buch das mich zwiespältig zurücklässt, ein Buch dessen Botschaft mich nicht völlig überzeugt, weil es dazu zu widersprüchlich ist. MeinTipp: Leihen sie es sich und lesen sie rein, dann ärgern sie sich nicht, wenn sie es für rausgeschmissenes Geld halten aber - lesen sie rein und machen sie sich ein eigenes Bild von dem Buch und vorallem: beobachten sie ihre Umwelt und schreiten sie ein, wenn sie so etwas beobachten wie es hier geschildert wird.
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen So ein widersprüchlicher Schwachsinn, 14. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Nimm mich, bezahl mich, zerstör mich! - Mein Leben als minderjährige Prostituierte in Deutschland (Broschiert)
Neugierig durch Fernsehbeiträge und weil ich fast aus dem gleichen Ort komme hab ich das Buch im Schnelldurchlauf überflogen.

Was mich am meisten irritiert: Wenn Sie über die zahllosen Sexabenteuer mit Bekannten, Freiern usw schreibt, dann ist da keine kritische Distanz drin - das hört sich teilweise an als sei sie stolz drauf, als schwelge sie in schönen Erinnerungen. "Er hatte einen echten Prachtschw*nz, wollte nur gefic*t werden, blabla". Vulgärer kann man über sowas nicht schreiben. Und in gefühlt jeden dritten Schw*nz verliebt sie sich. Herrje.
Später kommt sie selbst zu der Erkenntnis, dass wohl ein Teil von ihr immer noch "geil" darauf ist, anschaffen zu gehen bzw. ein ausschweifendes Sexleben zu haben. Das Buch schließt dann aber aus S. 280 mit einer Ansage / Beleidigung an die Freier dieser Welt: "Arschlöc*er! Ihr habt mich zerstört, krank gemacht, blabla. Schweine! Ich schwöre euch, keine Nut*e der Welt macht es gerne mit euch. Gott bestrafe euch". Unfassbar so eine Aussage, nachdem sie auf den 270 Seiten davor (nur unterbrochen von selbstverliebten Fotos von ihr) in jedem Detail beschrieben hat, wie sehr sie es teilweise genossen hat. Zum Totlachen.

Zielgruppe des Buches: Voyeure, Freier, Neugierige (wie mich), sonstiges.

Mich hat schon vor dem Lesen des Buches irritiert, wie sie z.B. bei Presseterminen auftritt. Als eine Ex-Prostituierte, die das alles hinter sich lassen will, kommt sie so aufreizend, gestylt, aufs Äußere bedacht daher, dass das irgendwie nicht zusammenpasst.

Nun, und wieso schreibt sie so ein Buch? Die Antwort gibt sie indirekt selbst: Ohne Anschaffen hat sie kein Geld, will evtl. ein "Domina-Studio" in Mannheim eröffnen - da bringt so ein Buch natürlich Publicity.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aus ernstzunehmendem Thema ein nicht lesenswertes Buch gefertigt, 22. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nimm mich, bezahl mich, zerstör mich! - Mein Leben als minderjährige Prostituierte in Deutschland (Broschiert)
Sehr vielversprechend klang die Thematik. Das es Kinderprostitution in Deutschland gibt und von diversen Herrn gerne zugegriffen wird, steht außer Frage.

Mit den Erlebnissen der Schreiberin hätte man sicherlich ein gutes Buch konstruieren können. Leider aber wird derart selbstverliebt, kindisch und niveaulos über die Einstellung der Lisa geschrieben, so dass es mir sehr schwer fiel Symphatien für die "Heldin" zu entwickeln.

Schade.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fragwürdig und unseriös, 4. Februar 2014
Von 
Jimmy K. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nimm mich, bezahl mich, zerstör mich! - Mein Leben als minderjährige Prostituierte in Deutschland (Broschiert)
Lisa Müller ist eine blonde, gut aussehende junge Frau mit einer Hochglanzwebsite. In Talk Shows zeigt sie ihre nahezu makellosen Zähne, lächelt ein unverbrauchtes, ehrliches und aufrichtiges Lächeln und erzählt... von ihren langen, langen Jahren als Kinderprostituierte.

Zum ersten Mal verkaufte sie sich als 14-jährige, später tat sie es immer und immer wieder für Geld. Irgendwann war sie psychisch am Ende und stieg aus. Ihre Kindheit war Horror, alles in allem eine furchtbare, grässliche Zeit.

Diese Zeit hat sie in einem selbst verfassten Buch verarbeitet. Wie sie selbst einmal in einem SWR-Interview aussagte, habe sie zur Verarbeitung ihrer schrecklichen Erlebnisse keine psychologische Hilfe gebraucht, sondern nur das Buch. In einem anderen Interview erklärt sie, sie habe sich damals, als sie das Buch geschrieben habe, nichts sehnlicher gewünscht als ein normales Leben.

Doch da, an genau diesem Punkt, setzen in einem kritischen Betrachter die Gefühle der Irritation ein. Wenn man ein normales Leben will – sollte man dann die Öffentlichkeit nicht meiden? Diese junge Frau wird das Stigma, das sie sich selbst oktroyiert hat mit ihrer Veröffentlichung, nie wieder los werden – ein normales Leben wird sie nicht wieder führen können. Aber damit nicht genug: Diese junge, gutaussehende Frau macht in allen Fernseh- und Radioauftritten keineswegs den Eindruck einer psychisch angeknacksten Person – ganz im Gegenteil: Zu fröhlich sind ihre öffentlichen Äußerungen, in manchen TV-Shows macht sie beinahe den Eindruck eines komplett sonnigen Gemüts. Viel zu frei und völlig unbefangen erzählt sie von ihrer Zeit als Hure – selbst die Berichte von ihrer angeblichen Vergewaltigung lassen sie nicht zögern, innehalten oder nachdenklich werden. Wer Natascha Kampuschs Fernsehauftritte gesehen hat, weiß, wie jemand aussieht, die Schreckliches durchgemacht hat und traumatisiert ist – aber Lisa Müller scheint mir nichts von alldem, was sie angeblich erlebt haben will, tatsächlich durchgemacht zu haben.

Hinzu kommt dann dieses unsägliche, unerträgliche, jedem guten Geschmack Hohn sprechende Buch. Auf 280 Seiten werden überwiegend pornographische Szenen zum Besten gegeben – und das mit einem Genuss, der gleich wieder für Irritation sorgt. Sagt sie nicht immer, sie sei an ihrer eigenen Prostitution zugrunde gegangen? Heißt nicht ein Teil des Titels „Zerstör’ mich?“ Danach klingt es aber im Buch nicht. Überhaupt nicht.

Darüberhinaus gibt es viele andere, irritierende Dinge in dem Buch. Vor allem auf Widersprüche wurde an anderer Stelle immer wieder hingewiesen – gerade, was die angebliche Durchführung ihrer Prostitution angeht. Je länger man sich mit dem Buch beschäftigt, desto mehr kommen dem Leser Zweifel an der Authentizität der dargestellten und berichteten Dinge. Und wenn man die Dame dann auch noch im Fernsehen sieht, hat man endgültig das Gefühl, dass da etwas nicht stimmt. Ist am Ende alles erfunden? Handelt es sich um eine Masche, mit deren Hilfe man berühmt werden will?

Und dann zum Thema Bilder. Hier fragt man sich – was soll denn das? Macht sie Werbung für sich? Will sie sich irgendwelchen Model-Agenturen auf diese Weise als Newcomerin anbieten? Was will sie damit erreichen? Gehört das auch zur angeblichen psychologischen Aufarbeitung ihrer traumatischen Erfahrungen? Erfahrungen, die sie freiwillig gemacht hat, wohlgemerkt?

Nein, nein, nein. Ich habe ja, wenn ich neue Veröffentlichungen sichte, normalerweise immer ein sehr wohlwollendes Gefühl für neue Autoren, insbesondere wenn es um autobiographische Erzählungen geht. Lisa Müller ist für mich eine Person, deren Erlebnisse ich zutiefst skeptisch sehe und an deren Authentizität ich nicht mehr glauben kann – nicht nach diesem Buch, nicht nach den werbewirksamen und beinahe selbstherrlichen Auftritten im Fernsehen. Das Maß ist dann noch endgültig voll, wenn sie sich unter realem Namen hier bei amazon anmeldet und empörte Kommentare über negative Rezensenten abgibt.

Nun denn, warten wir mal ab, in wie vielen Jahren sie zugibt, Blödsinn erzählt zu haben, nur um berühmt zu werden. Eines steht jedenfalls fest: Ihr Leben hat sie zerstört – so oder so.
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein einziger Widerspruch, 22. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Nimm mich, bezahl mich, zerstör mich! - Mein Leben als minderjährige Prostituierte in Deutschland (Broschiert)
Ich fasse mich kurz, da in den anderen 1-Sterne-Rezensionen bereits alles gesagt wurde. Nimm mich, bezahl mich... ist mit Abstand das dümmste Buch, was ich jemals gelesen habe.

Die Geschichte ist schlecht und monoton erzählt und wirkt völlig unglaubwürdig. Sollte der ganze Quatsch, der dort steht, tatsächlich war sein, ist mein Fazit zur Autorin: Lisa Müller ist völlig hohl und gestört, eine billige geldgeile Schlampe, die für ihre gesamte Umgebung einfach nur eine anstrengende Last ist. Sie baut permanent S******, nutzt Menschen aus, betrügt Freunde/ Familie, gibt ausschließlich anderen die Schuld, verweist auf das durch ihr Alter eingeschränktes Urteilsvermögen (Stimmt, man kann ja erst ab der Volljährigkeit klar denken) und stellt sich eindeutig als Opfer dar (Warum?).
Eine selbstverliebte Heuchlerin ohne Verstand und Hirn, die mit dieser Veröffentlichung keine Warnung aussprechen will, sondern einfach nur ins Rampenlicht möchte. De Fotos sind übrigens nutzlos, künstlerisch anspruchslos, und untermauern eig nur den Verdacht, das hier einfach nur eine untalentierte, geldgeile Medienhure am Werk ist. Und nein, Lisa, du bist nicht so toll und hübsch, wie du das ganze Buch hindurch betonen musst.

Ich sollte das Buch lieber verbrennen anstatt es weiter zu verkaufen. Mit dem schlechten Gewissen, jemand anderem diesen hirnverbrannten Schwachsinn angedreht zu haben, könnte ich nicht normal weiterleben.
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60 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Genommen gekauft zerstört, 17. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nimm mich, bezahl mich, zerstör mich! - Mein Leben als minderjährige Prostituierte in Deutschland (Broschiert)
Vorweg: Ich kann das Buch nicht empfehlen und bedauere den Kauf.

Dass das vorliegende Buch von Amazon angebotstechnisch in Zusammenhang gebracht wird mit dem Buch von Mandy Kopp "Die Zeit des Schweigens ist vorbei" ist entsetzlich. Ich bin darauf hereingefallen. Die beiden Bücher haben inhaltlich und qualitativ nicht das Geringste miteinander zu tun.

Als Zeugnis gesellschaftlichen Werteverfalls und als mahnendes Beispiel für Verrohung in der Jugend ist das Buch ok - dafür meinetwegen der von Amazon vorgegebene 1 Bewertungsstern.

Ansonsten: Ein öder Erlebnisbericht einer gelangweilten, ziellosen und wertefreien Dorfjugendlichen in der Pubertät, die Zerstreuung und Aufmerksamkeit in maßloser Promiskuität mitunter aber nicht ausschließlich bei regelmäßigen Besäufnissen sucht und schließlich das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden will und sich vermeintliche Anerkennung plus Taschengeld mit Sex erkauft.

Mit der Auflistung zahlreicher, wahlloser, sexueller Bekanntschaften und der endlos wiederholten Darstellung sexueller Handlungen wird billiger Voyeurismus bedient. Verstörend hierbei sind weniger die vorgeführten Männer als die permanent dargestellte Distanzlosigkeit, Fahrlässigkeit und Skrupellosigkeit der "Autorin", die beim Lesen unvermeidlich Antipathie und Ablehnung ihr gegenüber verursachen. Hinzu kommt der abstoßende, pornografische Schreibstil. Das ist m.E. das Dilemma des Buches. Mögliche Empathie mit der Verfasserin wird durch die andauernde Widersprüchlichkeit, die einer selbstreflektorischen Auseinandersetzung bedürfte, zusätzlich erschwert. Darüber hinaus wird der Leser über die Intention des Buches verunsichert und bleibt ratlos zurück.

Es ist richtig und gut, dass die Verfasserin zu ihrer Vergangenheit steht. Die Vergangenheit aber will bewältigt, verarbeitet und verstanden werden, bevor sie derart achtlos und weltfremd in die Öffentlichkeit gezerrt wird. Allein die Veröffentlichung dieses Buches in dieser selbstinszenierenden Form samt aufdringlicher Bebilderung offenbart eigentlich, dass die Schreiberin maßgeblich das Opfer ihres eigenen, selbst attestierten und offensichtlich nicht überwundenen Geltungsdrangs ist und sie sich nun zum wiederholten Mal unter ihrem wahren Wert "verkauft". Ich würde ihr professionelle Hilfe (in jeder Hinsicht) anraten und den Buchtitel ändern in "Tagebuch einer minderjährigen narzisstischen Nymphomanin". Dann erreicht es zumindest die Zielgruppe, die damit etwas anfangen kann, nämlich den parthenophilen Leser.

Sicher wusste Frau Müller als Jugendliche nicht was sie da tat. Mit der Veröffentlichung eines Buches in dieser Form weiß sie es leider immer noch nicht. Man fragt sich, wer oder was sie vor sich selbst schützen könnte? Zu ihrem eigenen Wohl sollte sie ihre unüberlegte, exhibitionistische Abrechnung, die nicht ihren Mut, sondern ihren selbstzerstörerischen Hang offenbart, vom Markt nehmen, da sie damit sich, ihre Glaubwürdigkeit und ein sensibles Thema einer sensationshungrigen Öffentlichkeit zum Fraße vorwirft. Man kann ihr nur alles Gute, echte Therapie, Heilung und ehrliche, professionelle Ratgeber wünschen, verbunden mit der Bitte von der Verfassung weiterer unreflektierter Bücher abzusehen.

Maßlos ärgerlich sind darüber hinaus die gehäuften, offensichtlich lancierten 5-Sterne-Fake(?)-Bewertungen diverser (Erst!-)Rezensenten, die die maximale Bestnote dafür geben, dass die vorliegende Dokumentation über Kinderprostitution (!) "Spaß gemacht hat", "einen mit seiner Ehrlichkeit bannt", "sehr emotional" oder "Geschmackssache" ist.
Die sprachliche und stilistische Ähnlichkeit der meisten 5-Sterne-Rezensionen legen die Vermutung eines Ursprungs aus ein und derselben Feder nahe.

Fazit: wenn man schon auf den roten, reißerischen und irreführenden Titel des schwarzlackierten Hochglanzeinbands hereingefallen ist, in dem Sinne, dass man das Buch genommen und bezahlt hat, sollte man es der letzten Aufforderung entsprechend im Altpapier seiner Vernichtung zuführen.

Besser gar nicht erst kaufen!
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Realistisch betrachtet ein Fake, 8. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Nimm mich, bezahl mich, zerstör mich! - Mein Leben als minderjährige Prostituierte in Deutschland (Broschiert)
Leider muss ich sagen das dieses Buch, meiner Ansicht nach nicht der Realität entspringt. Ich arbeite seit 13 Jahren mit Jugendlichen, einige davon in einer Großstadt als "Streetworker".
Es gibt in Deutschland ähnliche Schicksale, weit schlimmere als hier beschrieben, doch vom Ablauf her halte ich diese Geschichte schlichtweg für in sich unstimmig und "erlogen"
Es tut mir leid dies hier so hart sagen zu müssen, vor allem bei solch einem krassen Thema, aber ich halte dieses Buch für einen Versuch der Protagonistin (und Schriftstellerin) sich in den Mittelpunkt zu spielen und dabei noch richtig Geld zu verdienen.
Vielleicht mögen einige der Passagen stimmen, vor allem ihr Wunsch nach schnellem Geld und Anerkennung mögen der Wahrheit entsprechen, diese Zeigen sich auch in der Art ihres Buches.
Leider nur 1 Stern, weil es keine 0 Sterne gibt, und weil dieses Buch als ein Schlag ins Gesicht für solche minderjährigen gelten kann welche wirklich ein solches Leben führen (müssen).
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Und der eine Stern ist noch zu viel ..., 8. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Nimm mich, bezahl mich, zerstör mich! - Mein Leben als minderjährige Prostituierte in Deutschland (Broschiert)
Ich kann mich vielen Rezensionen nur anschließen. Das Buch ist unglaublich schlecht geschrieben und teilweise einfach nur langweilig zu lesen. Vieles wiederspricht sich in ihrer Geschichte und fraglich ist auch, was diese gestellten Bilder in dem Buch verloren haben. Besonders merkwürdig finde ich die Mutter: Wie verpeilt muss diese Frau sein um nichts zu merken? Woher z.B. das Geld kommt, ganz zu Schweigen davon, dass sich die 14! - jährige Tochter immer die ganze Nacht rumtreiben kann wo sie will. Kaufen lohnt sich absolut nicht!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schlecht geschriebenes Buch von Dorfkind, 2. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Nimm mich, bezahl mich, zerstör mich! - Mein Leben als minderjährige Prostituierte in Deutschland (Broschiert)
Das Buch handelt von einem Dorfkind in Baden-Württemberg, das, wie viele andere Dorfkinder auch, rauchend und saufend an der Tanke oder dem Bahnhof abhängt. Irgendwann macht sie mit den ganzen Männern und Jungs im Dorf eben nicht mehr kostenlos rum, sondern nimmt dafür Geld. Das ist schon die ganze Geschichte.
Sie ist zudem ziemlich schlecht und langweilig geschrieben, es reihen sich einfach irgendwelche Ereignisse aneinander, die auch recht emotionslos und naiv beschrieben werden.
Was die zwischen die normalen Buchseiten gestreuten extra-Seiten mit Fotos der Autorin und nochmal Textpassagen drauf, die eh im Buch stehen, bezwecken sollen, ist mir ein Rätsel. Aber vielleicht wirkt das Buch dadurch dicker.
Ich bereue den Kauf.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ein überflüssiges Buch mehr, 27. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Nimm mich, bezahl mich, zerstör mich! - Mein Leben als minderjährige Prostituierte in Deutschland (Broschiert)
Zunächst einmal: rund 10 % des Buchumfangs bestehen aus nichtssagenden Fotos (von Lisa Müller???, falls es die wirklich gibt) und Rezitaten des Textes aus eben diesem Buch. Also nur ein Geschinde, um mehr Seiten zu produzieren. Das einzig Gute, was über den den Schreibstil zu sagen ist: es sind kaum Rechtschreibfehler vorhanden. Der Rest ist Gähnen. Sei es weil, die Wörter Fixxx, Blxxx, Schwxxx etc. ständig vorkommen und der Erzählbogen an Monotonie nicht zu überbieten ist. Sicher, die Geschichte zeigt auf, dass (Kinder)Prostitution auch in Deutschland gegenwärtig ist. Und das kann und darf nicht sein!!! Aber offensichtlich hat Lisa Müller (mit ihren verschiedenen Lisa Persönlichkeiten) nichts aus ihrer Vergangenheit gelernt. Koma-Saufen, Sex, schnelles Geld usw. scheint sie noch immer nicht zu verachten. Und meinen Kindern würde ich das Buch sicherlich nicht empfehlen, weil es eine Gratwanderung zwischen Glorifizierung und Verdammung der eben genannten Dinge ist. Frau Müller sollte sich dringend einer psychologischen Behandlung / Betreuung unterziehen, um sich aus diesem Kreislauf heraus helfen zu lassen. Ich habe das Buch nur zu Ende gelesen, weil ich generell nicht kapituliere. Die hier aufgeführte Meinung über dieses Buch spiegelt die all unserer Familienmitglieder wider, die es gelesen haben.
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Nimm mich, bezahl mich, zerstör mich! - Mein Leben als minderjährige Prostituierte in Deutschland
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