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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gelungenes Buch
Ich finde das Buch sehr sehr gut, weil es nicht auf irgendwelche Geschichten aufgebaut ist. Ich bin selbst von dieser Krankheit betroffen und habe einige Bücher gelesen. Warum ? Das brauch ich hier nicht zuerläutern.
Aufjedenfall war es bisher immer so das ich die Bücher zwar gelesen habe aber nicht davon ergriffen wurde. Manche waren erfunden und...
Veröffentlicht am 15. November 2012 von Mell

versus
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht zu empfehlen, wenn man selbst betroffen ist
Beschreibung:
“Mit 16 Jahren beginnt Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehn, ihr Essverhalten strengstens zu kontrollieren und immer mehr abzunehmen. Obgleich sie lange Zeit abstreitet, magersüchtig zu sein, muss sie eines Tages einsehen, dass sie so nicht weitermachen kann.
Ihr Zustand ist lebensbedrohlich, als sie in eine Klinik eingewiesen wird. Dort...
Vor 23 Monaten von Zauberzeichen veröffentlicht


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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht zu empfehlen, wenn man selbst betroffen ist, 21. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KONTROLLIERT AUSSER KONTROLLE: Das Tagebuch einer Magersüchtigen (Broschiert)
Beschreibung:
“Mit 16 Jahren beginnt Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehn, ihr Essverhalten strengstens zu kontrollieren und immer mehr abzunehmen. Obgleich sie lange Zeit abstreitet, magersüchtig zu sein, muss sie eines Tages einsehen, dass sie so nicht weitermachen kann.
Ihr Zustand ist lebensbedrohlich, als sie in eine Klinik eingewiesen wird. Dort beginnt sie die Arbeit an ihrem Buch Kontrolliert außer Kontrolle, in dem sie ihre Krankheit beschreibt und nach den Gründen für ihre Essstörung sucht.
Ihre Tagebuchaufzeichnungen zeigen auf sehr eindringliche Weise, wie sie sich immer wieder in den gefährlichen Zwangsgedanken der Magersucht verliert, aber auch versucht, gegen ihre Krankheit anzukämpfen und ihre Lebensfreude wiederzugewinnen.”

Meinung:
Ich habe vor längerer Zeit eine Reportage über Hanna Blumroth bei Stern TV gesehen. Ich habe schon etliche Bücher über Essstörungen gelesen und musste mir dieses Buch auch zulegen. Warum? Ehrlich gesagt habe ich gehofft, dass es die ganzen Teenymagersuchtsgeschichten übertrifft und wirklich mal ein “erwachsenes” Buch über die Thematik ist. Das war es aber ganz und gar nicht. Man sollte meinen, dass ein 20 Jähriges Mädchen doch anders mit dem Thema umgeht, als eine 14 Jährige. Da lag ich wohl ziemlich falsch. Hanna ist so verfahren in ihrer Situation und so uneinsichtig. 4mal geht sie in eine Klinik und 4 mal bringt es nicht wirklich etwas. Hanna hintergeht alle nach Strich und Faden. Sie sagt zwar immer, dass sie gesund werden will, doch davon sieht man überhaupt nichts. Wenn man gesund sein will, reicht eben ein BMI von 15 nicht. Man muss mitmachen, sich auf die Therapie einlassen und sich auch nach der Entlassung daran halten. Es bringt nichts, alle zu belügen und immer weiter abzunehmen. So landet man wieder in der Klinik – ob man will oder nicht. Volljährigkeit ist da auch kein Hindernis – wie Hanna feststellen musste. Ein BMI von 12 kann keiner mehr verantworten und da wird man zwangseingewiesen, ob man will oder nicht. Hanna ist sehr uneinsichtig, kindlich, weinerlich und vor allem sehr egoistisch. Sie ist nur auf sich bedacht. Wie es ihrer Familie damit geht ist ihr vollkommen egal. Hannas Mutter leidet. Immer wieder muss sie mitansehen, wie ihr Kind sich Richtung Tod hungert, sie anmault, wenn sie helfen will, wegläuft, um unter Druck zu setzen. 4 mal hat sie Hanna in eine Klinik gebracht und 4mal kam Hanna wieder raus und hat absolut nichts geändert. Dazu muss man sagen, dass die ersten 3 Versuche gegen Hannas willen waren. Man kann seine Magersucht nur überwinden, wenn man das auch selber möchte. In der Klinik können sie dich zwar auf einen bestimmten BMI bringen, aber es bringt langfristig nichts, wenn du nicht selbst einsiehst, dass du etwas verändern musst. Irgendwann geht Hanna mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit. Das finde ich einerseits sehr mutig, auf der anderen Seite finde ich die ganze Geschichte sehr verantwortungslos. Hanna wollte anderen Mut machen. Womit den? Sich weiter in der Krankheit zu suhlen? Ich finde es sehr interessant, auch die kranke Seite kennenzulernen. Es ist verblüffend, wie ich Hannas Gedankengänge nachempfinden kann. Verblüffend und gleicherweise verängstigend. Ich kenne mich mit diesen Thema aus und ich weiß, wie schwer es ist, die Krankheit loszulassen. Ich denke ganz loslassen kann man sie nie. Sie wird dich immer ein Stück begleiten. Du wirst wahrscheinlich nie vor dem Spiegel stehen und zufrieden sein. Nicht mit 48 Kilo (was gerade mal die Untergrenze zum Normalgewicht ist), nicht mit 40 und auch nicht mit 35 Kilo. Du bist immer unzufrieden und musst dir immer wieder bewusst machen, dass du ein verzerrtes Selbstbild hast und dass du nur vernünftig Leben und auch glück sein kannst, wenn du ein gesundes Gewicht hast. Denn mal ganz ehrlich. Was bleibt dir mit 35 Kilo? Nichts. Du bist magersüchtig; wunderbar. Aber du siehst doch auch, was die Magersucht dir alles kaputt macht. Hanna ist nur auf ihr Gewicht fixiert. Gewicht, Kalorien, Schummeln, Einsparen, Fasten, Essen. Sie hat gar keinen Platz mehr für andere Sachen. Sie schafft es zwar in dieser Zeit ihr Abi zu machen (was ich sehr bewundernswert finde), doch ist ihr von ihrem Sozialleben nichts geblieben. Als sie nach ihrem letzten Klinikaufenthalt einen Studienplatz in München bekommt, hat sie die Chance in eine Betreute WG für Essgestörte zu gehen. Doch auch diese Chance ergreift sie nicht. Sie zieht zwar dort ein, aber sie hält sich an keine Regeln. Wofür zieht sie dann dorthin und nimmt anderen den Platz weg? Auch ihrer Mitbewohnerinen tun mir leid. Sie leiden alle an ihrer Essstörung, doch sie kämpfen und machen mit. Es ist auch für sie nicht einfach, doch sie haben eingesehen, dass das der richtige Weg ist. Wie schlimm muss es dann sein, wenn eine andere neben dir sitzt und nur eine Tomate isst? Ganz ehrlich? Ich wäre wohlmöglich ausgeflippt. Natürlich besteht Hanna die Probezeit nicht und muss gehen. Auch die nächste Chance nutzt sie nicht. Man sieht sehr klar, dass Hanna noch ganz tief in ihrer Magersucht gefangen ist und eigentlich auch keine Lust hat, wirklich etwas zu verändern. Das finde ich persönlich sehr schade. Sollte so ein Buch den betroffenen nicht zeigen, dass man gekämpft hat und dass man weiter macht? Ich finde es gerade für betroffene Patienten kein geeignetes Buch, weil Hanna überhaupt kein Vorbild ist. Im Gegenteil.

Fazit:
Ein ehrliches Buch über die Magersucht der Autorin. Jedoch nicht dafür geeignet zu lesen, wenn man selbst betroffen ist, denn die Autorin bestärkt immer wieder die kranke Seite, anstatt sich endlich mal zusammen zu nehmen und zu zeigen, dass man seine Magersucht bekämpfen kann. Es hat mich teilweise mitgerissen, da ich mich in einigem wiederfinden konnte, jedoch hatte ich am Ende nur noch Wut auf Hanna. Was wollte sie mit diesem Buch? Bloß an die Öffentlichkeit und sich selbst darstellen? Dafür ist dieses Thema meiner Meinung noch zu heikel.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja...., 1. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: KONTROLLIERT AUSSER KONTROLLE: Das Tagebuch einer Magersüchtigen (Broschiert)
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich einmal die Gedankengänge einer Magersüchtigen verfolgen wollte (ich selbst bin nicht magersüchtig, aber im Bekanntenkreis gibt es 2 Fälle). Ich wollte einfach mal lesen, was in einem Kopf einer 30-Kilo-Frau vorgeht. Und nach über 230 Seiten bin ich froh, dass ich diese Welt wieder verlassen darf... Hannah Blumroth schreibt ganz unverblümt, wie es ihr und ihrer Familie/Umfeld mit der Magersucht ergeht. Sie schreibt knallhart, was ich sehr gut finde, denn sie nimmt kein Blatt vor dem Mund. Am Anfang habe ich totales Mitleid mit der jungen, zarten Hanna. Aber umso mehr ich in dem Buch lese, umsomehr wird aus meinem Mitleid eher Unverständnis und zum Schluss das Gefühl "selbst Schuld, sie will es so". Sie kommt zur Magersucht, wie die Jungfrau zum Kind. Sie muss schwere Schicksalschläge erleben (Verlust von geliebten Menschen), und fängt dann irgendwann mit dem diäten an, bis es ein Ausmaß annimmt, das mich als Leserin zum einen schockiert zum anderen total anekelt (sie beschreibt, wie sich sich nach dem Essen Finger in den Hals steckt, sie isst teilweise nur Eiswürfel mit ein paar Kuchenkrümel, sie nimmt Abführmittel, dass sie sich leicht wie eine Feder fühlt). Nach einer gewissen Intervalle wiederholen sich die Kapitelinhalte (was halt die Krankheit so an sich hat, da es wie ein Teufelskreis ist und immer wieder von vorne beginnt, also sprich sie nimmt ein bisschen zu, sie nimmt stark ab, sie nimmt ein bisschen zu, sie nimmt stark ab). Ich dachte, dass ihre Geschichte ein Happy End hat, aber leider ist dem nicht so. An dem letzten Kapitel angekommen, stößt man schon wieder auf eine ihre Aussagen "ich weiß nicht, wie es mit mir weiter geht. Ich weiß nicht, ob ich Magersüchtig bleibe oder nicht". Also für mich scheint es so, als wäre sie nach 4 Klinikaufenthalten immer noch nicht genesen und sie dreht sich dadurch immer im Kreis. Was mich auch total nervt (meine persönliche Meinung) ist, dass man immer wieder raushört, dass sie eigentlich mit ihrem tiefsten Gewicht von 29 kg sehr zufrieden war und eigentlich besteht ihrerseits kein großes Interesse, zu zunehmen. ich finde es daher persönlich schade, wie viel Geld man durch sie in Klinkaufenhalte von mehreren Monaten gesteckt hat, wie viel Zeit und Aufwand Therapeuten, Ärzte, Familienangehörige in sie gesteckt haben, aber leider alles letztendlich ohne Erfolg, weil sie bereits beim Entlassen aus der Klinik wieder als erstes darüber nachdenkt, wie sie schnell wieder abnehmen kann. Sie lernt nix... gar nix aus ihren endlosen Gesprächen mit der Mutter, Ärzten, Therapeuten, Psychologen. Ich habe die Aussage auch schrecklich gefunden, dass sie nicht "normal" sein will, sonder lieber die magersüchtige Hanna. Insofern sieht man, dass sie in ihrer Denkweise nix geändert hat und vom Anfang des Buches bis zum Schluss des Buches kein Umdenken, keine Einsicht vorhanden ist. Wenn ein Leser selbst von Magersucht betroffen ist, und durch dieses Buch Antworten geschweige dem eine Lösung sucht, wird hier NICHT fündig. Alles in einem finde ich das Buch sehr ehrlich geschrieben, man bekommt Einblicke in den Alltag einer Magersüchtigen, aber mehr auch nicht. Schade.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen sternTV in Buchformat, 11. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KONTROLLIERT AUSSER KONTROLLE: Das Tagebuch einer Magersüchtigen (Broschiert)
Nachdem ich die sternTV-Reportagen über die Autorin verfolgt hatte, habe auch ich dem Buch mit großem Interesse entgegengesehen. Nicht zuletzt aufgrund einer vorangegangenen persönlichen Erfahrung mit Essstörungen. Resümierend komme ich jedoch zu einer eher negativen Kritik.

Stilistisch habe ich zwar kein Meisterwerk erwartet, da sie keine professionelle Autorin ist. Allerdings gehe ich bei einem erwachsenen Mensen mit Abitur doch von etwas mehr Eloquenz und der Fähigkeit aus, sich mit der Theorie des Schreibens zu befassen. Es wimmelt nur so Capslock-Sätzen und permanenten Wiederholungen. Auch ein paar Rechtschreibfehler sind mir aufgefallen (das liegt jedoch sicherlich nicht an der Autorin, sondern am Verlag) Auch bei den Schilderungen über ihren Krankheitsverlauf drückt sie sich meiner Meinung häufig ziemlich „ungeschickt“ aus.

Inhaltlich ist das Buch sehr oberflächlich, denn die Autorin fokussiert sich primär auf Gewicht, Abnehmmethodik, Möglichkeiten zum Schummeln bei Ärzten, Klinikpersonal und Eltern und ihre strikte Antihaltung gegen einen Klinikaufenthalt und sekundär, allenfalls am Rande, auf ursächliche Faktoren. Es wird deutlich, dass sie familiär wohl starken psychischen Belastungen ausgesetzt war, aber auch hier bleibt sie ziemlich oberflächlich in ihren Schilderungen. Auch wird ersichtlich, dass die Essstörung für Hanna eine Kompensationsmethode für ihr geringes Selbstbewusstsein darstellt, auch wenn sie dies nicht deutlich zum Ausdruck bringt. Ich finde gerade nicht, dass es sich hierbei um ein sonderlich hilfreiches Buch handelt, da es Betroffene, die noch in der Essstörung stecken, genau wie ihre sternTV-Auftritte, vielmehr in ihrer Position bestärken wird, als zu helfen. Auch Angehörige oder Menschen, die sich mithilfe des Buches eine Perspektive in die (Gedanken-)Welt Magersüchtiger verschaffen wollen, werden wohl enttäuscht sein, denn Hanna berichtet wenig reflektiert über ihre Situation. Eher wirkt sie, genau wie im Fernsehen, pubertär, bockig und selbstgerecht. Nach meinem Dafürhalten ist Hanna einfach noch nicht an dem Punkt angelangt, an dem es „klick“ gemacht hat und daher ist sie m. E. wohl noch zu krank, um als hilfreiches Vorbild in den Medien fungieren zu können.

Als positiv empfinde ich ihrer Schilderungen über den inneren Konflikt der gesunden und der kranken Seite/Stimme, oder wie auch immer man es bezeichnen möchte. Sie bringt durch ihre kontroversen Gedanken sehr gut auf den Punkt, welcher Kampf sich in einem anorektischen Kopf abspielt. Schockierend finde ich auch, wie leicht sich Ärzte und Klinikpersonal bei der Gewichtskontrolle täuschen lassen. Selbst nachdem es etliche Berichte Magersüchtiger über manipulatives Verhalten gibt.

Abschließend wünsche ich Hanna natürlich alles Gute und hoffe, dass es irgendwann auch bei ihr „Klick“ machen wird.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gelungenes Buch, 15. November 2012
Rezension bezieht sich auf: KONTROLLIERT AUSSER KONTROLLE: Das Tagebuch einer Magersüchtigen (Broschiert)
Ich finde das Buch sehr sehr gut, weil es nicht auf irgendwelche Geschichten aufgebaut ist. Ich bin selbst von dieser Krankheit betroffen und habe einige Bücher gelesen. Warum ? Das brauch ich hier nicht zuerläutern.
Aufjedenfall war es bisher immer so das ich die Bücher zwar gelesen habe aber nicht davon ergriffen wurde. Manche waren erfunden und somit für mich nicht real, andere waren echt aber dennoch war diese Person dahinter nicht greifbar. Hanna jedoch ist damit direkt an die Öffentlichkeit und somit habe ich hinter diesem Buch was ich gelesen hab ein Gesicht dazu. Und deshalb hat mich das Buch auch so ergriffen. Anfangs musste ich es zur seite legen um mir nicht darüber den Kopf zu zerbrechen. Aber irgendwann hab ich dann fast von morgens bis abends gelesen, so das ich das Buch in 2 1/2 Tagen durchgelesen habe.
Ich finde auch gut wie sie es gegliedert hat und ihren Schreibstil find ich prima. Es ist nicht gekünzelt, sondern so wie SIE es geschrieben hat und das mag ich daran.
Den Schluss vom Buch finde ich auch gelungen. Es ist nicht das Typische Happyend oder die spontanheilung. Denn das ist in den seltesten Fällen so. Bei ihr kann man sagen das es ihr vielleicht etwas besser geht aber sie dennoch in der Magersucht steckt und das vergessen leider die Mitmenschen immer wieder. Oft habe ich erlebt das andere sagten: Du siehst ja wieder richtig gut aus, schön das es dir gut geht.
Wer nur aufs Gewicht schaut hat die Krankheit nicht begriffen. Und in HannaŽs Buch kommt das gut rüber.

Ich hab das Buch gerne gelesen und würde es jedem empfehlen. Aber es ist kein Jugendbuch oder so. Man sollte nicht irgendeine Geschichte lesen wollen, sondern speziel den Kampf mit der Magersucht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr bewegend, 22. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KONTROLLIERT AUSSER KONTROLLE: Das Tagebuch einer Magersüchtigen (Broschiert)
Vorab: es gibt einen Punkt Abzug von mir, da ich finde, dass es Magersüchtige selber nicht lesen sollten. Mir als Freundin einer Magersüchtigen hat es geholfen, einige ihrer Handlungen und Gedanken nun zu "verstehen", soweit man das als gesunder Mensch kann. Den Punktabzug begründe ich damit, dass ich finde, dass die Tipps, wie man Ärzte hereinlegen kann und sich ums Essen drückt, oder beim Wiegen betrügt, nicht weiter gegeben werden sollten. Das Buch ist meiner Meinung nach für Magersüchtige keine Hilfe um die Krankheit zu besiegen, sonder eher um weiter zu tricksen. Das Ende der Geschichte, das ich hier nicht verraten möchte, ist nicht das, was ich erwartet hätte. Das Buch ist gut geschrieben, ich hätte es in einem Rutsch durchlesen wollen, hätte ich es nicht mehrmals Tränenaufgelöst und fertig zur Seite legen müssen. Es geht sehr unter die Haut. Aber am Ende bleiben viele Fragen offen. Und einige Themen erwecken den Anschein, dass sie doch nicht sooo offen über alles reden mag, denn der neue Freund der Mutter scheint eine gewichtigere Rolle zu spielen, als sie es darstellt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solider Erfahrungsbericht, 6. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: KONTROLLIERT AUSSER KONTROLLE: Das Tagebuch einer Magersüchtigen (Broschiert)
Das Buch "Kontrolliert außer Kontrolle" ist für Menschen geeignet, die die Gedanken Magersüchtiger verstehen möchten, sich in sie hineinversetzen möchten. Die junge Frau hat viel durchgemacht und es ist sehr interessant für Betroffene, wie mich, zu lesen, wie es ihr ergangen ist, da man Parallelen aufbauen kann und sich, in meinem Fall, mit ihr identifizieren kann. Inhaltlich also super.

Doch ihr Sprachstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Vieles wiederholt sie, auch wenn das die Spirale ist, aber irgendwann wird es langweilig, da man den Text fast auswendig kann. Schade finde ich auch, dass sie so gut wie nur von ihrer Krankheit erzählt, und nicht weiter ihr Privatleben bis auf die Beziehungen innerhalb ihrer Familie. Mich hätte z.B. auch interessiert, wie sie in der Schule zurecht gekommen ist etc.

Fazit: Für Menschen, die ein literarisches Meisterwerk erwarten, ist dieses Buch nichts. Da es aber sehr persönlich ist und Angehörigen/Betroffenen eine Hilfe sein kann, würde ich das Buch nur bedingt empfehlen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naja, 26. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KONTROLLIERT AUSSER KONTROLLE: Das Tagebuch einer Magersüchtigen (Broschiert)
Ich habe schon einige bücher von magersucht gelesen, dies ist mir ehrlich gesagt ein bisschen zu selbstverliebt. Die autorin schreibt über ihre fernsehauftritte und vor jedem kapitel ist ein foto von ihr. 2 sterne gibts nur weil sie den mut hatte von ihrer krankheit zu berichten, ansonsten empfehle ich dieses buch eher nicht, lest lieber,, magersucht ist kein zuckerschlecken"!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen traurige Wahrheit, 24. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: KONTROLLIERT AUSSER KONTROLLE: Das Tagebuch einer Magersüchtigen (Broschiert)
Dieses Buch ist unglaublich ehrlich. Ehrlich was die Gedanken und die Gefuehle betreffen, nicht nur die der Anorexie sondern auch die ihres Privatlebens. Es wird hier sehr schoen dagestellt , dass die Anorexie und das "Privatleben" ineinanderfliessen, so sehr man sich auch selbst vormacht alles unter Kontrolle zu haben. Was es wirklich heisst magersuechtig zu sein. Ich denke jeder Betroffene findet sich in diesem Buch ein bisschen wieder. Das Buch ist auch Angehoerigen zu empfehlen, da es oft sehr schwierig ist ,die Gedanken und Empfindungen eines Betroffenen nur ansatzweise zu verstehen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einblicke in die Seele einer Magersüchtigen, 18. November 2012
Rezension bezieht sich auf: KONTROLLIERT AUSSER KONTROLLE: Das Tagebuch einer Magersüchtigen (Broschiert)
Hanna Blumroth's erstes Buch über ihr Leidensweg mit dieser heimtückischen Krankheit Magersucht (anorexia nervosa) hat mich sehr bewegt und bedeutet mir persönlich sehr viel.
Hanna Blumroth fängt mit 15 an zu hungern und immer mehr Sport zu machen .Viel zu schnell hat sie das Monster Magersucht im Griff und sorgt dafür, dass sie egal wie dünn sie auch sein mag, sich viel zu dick fühlt.
Sie kapselt sich immer mehr ab, ihre Freunde und ihre Familie müssen hilflos zusehen wie Hanna sich zu Tode hungert.
Desöfteren muss sie in eine Klinik und zu Therapeuten doch jede Therapie scheitert und kurz vor ihrem 18. Geburtstag wiegt Hanna bei einer Größe von 162 cm nur noch 29 kg. ...

Mit diesem Buch trägt Hanna ihr Innenleben an die Öffentlichkeit. Denn es besteht aus ihren zahlreichen Tagebucheinträgen die sich in den vielen Jahren angesammelt haben.

Erschreckend und ohne etwas zu Verschönern berichtet sie wie ihr Leben mit der Magersucht abläuft, was sie tut um ihre Familie und Ärzte auszutricksen, wie es ihr in den Kliniken ergeht und wie sie zu STERN TV kam.

Mir hat dieses Buch wahnsinnig gut gefallen, wahrscheinlich auch aus diesem Grund , dass ich selber seitdem ich 10 Jahre alt bin an Magersucht und Bulimie leide.
Aus diesem Grund hat mich dieses Buch sehr mitgenommen und sehr gefesselt. Ich war wieder einmal verblüfft wie sehr sich die Gedankengänge der Essgestörten doch ähneln und es tat gut zu wissen, dass man nicht der einzige Mensch auf diesem Planeten ist, der so gestörte und unnormale Gedankengänge hat.

Hanna sagte selber das sie die Magersucht hasst und echt kein Bock mehr hat ,aber gleichzeitig liebt sie sie auch und genau das ist das heimtückische bei so gut wie jeder Suchterkrankung.

Essstörungen sind die am schwersten therapierbaren Suchterkrankungen und genau das merkt man auch wieder in diesem Buch. Bei jeder anderen Sucht muss man "einfach nur" auf den Suchtstoff verzichten. Doch mit dem Essen muss man sich tagtäglich auseinander setzen, denn es gehört zum Leben dazu und DAS macht das Ganze wahnsinnig schwer.

Auch ihre Klinikaufenthalte und ihr Wunsch einfach nur nach Hause zu wollen waren wahnsinnig bewegend! Ich musste selber beim lesen an meinen Klinikaufenthalt denken. Ich hatte auch nur diesen einen Wunsch :" Ich will nach Hause!" Und genau das war wohl der Grund weshalb ich kränker aus der Klinik raus bin als ich reinkam. Wie bei Hanna.

Aber auch der Alltag und die vielen Auseinandersetzungen zwischen Hanna und ihrer Mutter waren sehr bewegend!

Ich kann dieses Buch Betroffenen, die nicht allzu labil sind, da dieses Buch triggern könnte, sehr empfehlen. Aber auch Angehörigen von Betroffenen kann ich es nur sehr ans Herz legen, denn es macht deutlich wie wir Essgestörten denken und ticken.

Ich bedanke mich bei Hanna für den Mut mit ihren Tagebucheinträgen an die Öffentlichkeit zu gehen.
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindrucksvoll, ehrlich, schonungslos!, 4. November 2012
Rezension bezieht sich auf: KONTROLLIERT AUSSER KONTROLLE: Das Tagebuch einer Magersüchtigen (Broschiert)
Nach dieser Leidensgeschichte, an der Hanna uns hier teilhaben lässt, merkt man, was eigentlich hinter der oft betitelten Modeerscheinung Magersucht steckt. Viel mehr, als sich jeder nur vorstellen mag. Der Kampf mit den zwei Stimmen in einem Körper, Selbstzweifel, Selbsthass, Konflikte, sozialer Rückzug und vor allem die gesundheitlichen Folgen sind für Außenstehende schwer zu begreifen und nachzuvollziehen. Warum macht ein Mensch das freiwillig? Warum isst man nicht einfach? Ich finde, Hanna beschreibt hier authentisch, wie sehr eine Magersüchtige mit sich selber ringt, wie sehr sie die Krankheit liebt und dennoch hasst, wie sehr sie ihr Leben bestimmt und wie stark sich Hanna selbst dadurch verändert hat, Menschen verletzte und ihr altes Leben aufgab - obwohl sie es selbst am wenigsten wirklich wollte. Schonungslos beschreibt sie ihre Gefühle und Gedanken - das finde ich äußerst beeindruckend, denn so kann sich der Leser wirklich in die Krankheit und Hannas persönliche Situation hineinversetzen. Denn bei der Magersucht geht es nicht nur um die Gewichtsabnahme - dahinter steckt so viel mehr, was für andere Menschen nicht sichtbar ist.
Hanna ist sehr stark. Sie schreibt unfassbar ehrlich - auch wenn es in manchen Situationen sicher schwer war, über das Erlebte zu reflektieren. Wenn sie zum Beispiel ihre Oma durch Worte und Taten verletzte oder ihre Mutter in Todesangst versetzte. Die Aufrichtigkeit und ihre absolut authentische Schreibweise machen dieses Buch zu einem der wenigen, sehr guten Werken über die Krankheit Anorexia nervosa und zeigt, dass es sich mitnichten um eine Modeerscheinung handelt. Magersucht ist ein Ventil, um seine wirklichen Probleme auszulöschen.
Danke Hanna, für deinen Mut mit deiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen, um anderen Menschen zu zeigen, wie gefährlich diese Krankheit ist. Hoffentlich geht es bei dir auch durch diese Verarbeitung bergauf und du bemerkst, wie schön das Leben sein kann, wenn man es schafft, die Stimme in sich zum schweigen zu bringen!
Bleib stark!
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KONTROLLIERT AUSSER KONTROLLE: Das Tagebuch einer Magersüchtigen
KONTROLLIERT AUSSER KONTROLLE: Das Tagebuch einer Magersüchtigen von Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehn (Broschiert - 1. November 2012)
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