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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein "normaler" Hexenroman, 8. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Hexengesicht (Gebundene Ausgabe)
"Hexengesicht" von Heike Schulz ist etwas so noch nicht Dagewesenes. Der Roman für Jugendliche und junge Erwachsene erzählt die Geschichte von zwei jungen Mädchen, die auf einer Klassenfahrt Unglaubliches erleben. Sie sehen sich mit unheimlichen und bedrohlichen Geschehnissen konfrontiert, die sie in die Zeit der Hexenverfolgung versetzen. Nein, es ist kein Zeitreiseroman. Trotzdem wird die Geschichte lebendig.

Tamara und Jo stoßen auf die Spuren abscheulicher Verbrechen und müssen sich der Sache stellen, sonst finden sie keine Ruhe mehr. Werden sie aus diesem Albtraum wieder herausfinden?

Heike Schulz legt mit ihrem Debüt eine eindrücklich und einfühlsam geschilderte Geschichte über Freundschaft, Liebe und die nicht endende Suche nach Gerechtigkeit vor. Sie beschreitet dabei neue Wege. Die Lektüre dieses Romans lohnt sich, nicht nur, weil er gut erzählt ist und eine neue Idee enthält, sondern auch, weil liebenswerte, realistische Charaktere entstehen, die man genau so im wahren Leben kennt. Die Sprache der Autorin ist authentisch und glaubhaft. Absolut empfehlenswert!

Auch die Aufmachung des Buches ist mehr als gelungen, aber davon kann sich ein jeder überzeugen, wenn er es aufschlägt.Hexengesicht
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hexengesicht, 24. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Hexengesicht (Gebundene Ausgabe)
Tamara und ihre Klasse machen ihren jährlichen Ausflug diesmal unter dem Motto "Hexenverfolgung" in einen kleinen Ort in Mecklenburg-Vorpommern. Die Jugendherberge ist ein ehemaliges Herrenhaus und vermittelt Tamara gleich bei ihrer Ankunft ein gutes Gefühl. Dies wird nur von der Zimmerverteilung getrübt, die sie in den Genuss von Josephine, einem Glamourgirl kommen lässt. Nach kurzen, anfänglichen Schwierigkeiten der beiden, die einen Waffenstillstand nach sich ziehen, landen beide bei einer Besichtigung zufällig in einer alten Kirche, in der plötzlich Merkwürdiges geschieht. In einem abgelegenen Teil des Gebäudes finden sie ein Gemälde, das einen ziemlich alten Eindruck macht. Ein Mädchen ist darauf abgebildet und es ist wunderschön, jedoch ist eine ihrer Gesichtshälften leider entstellt. Es hat den Anschein, als würde der nebenstehende Cherubim sie bewachen. Aber - hat sich das Mädchen da tatsächlich bewegt? Jo will das nicht glauben, doch ihre geistesgegenwärtig gemachten Handyaufnahmen belehren sie schnell eines Besseren. Gemeinsam versuchen die beiden das Geheimnis des Bildes zu lösen. Wer war das Mädchen? Und warum hat es sie angesehen?

Das Buch "Hexengesicht" ist optisch wirklich eine Augenweide. Die Oberfläche ist samten, der Titel prankt mit goldenen Lettern auf dem Cover, das ein hübsches, junges Mädchen darstellt, umgeben von Ranken. Es hat mir gleich von Anfang an gefallen und ist ein echter Hingucker.
Der Schreibstil ist flüssig und der Roman beginnt mit einem Prolog aus der Vergangenheit. Hier erfährt der Leser etwas über das Schicksal eines jungen Mädchens namens Friederike. Sie wurde der Hexerei bezichtigt, verfolgt und dann gestellt.
Ihre Geschichte ist grundlegend für den nachfolgenden Teil des Romans, der in der heutigen Zeit spielt. Dabei müssen sich die Hauptcharaktere zunächst erst einmal zusammenraufen. Da ist auf der einen Seite, die etwas flippige Tamara, die stets wallende Gewänder trägt, sich mit alternativer Heilkunst beschäftigt und eine Anhängerin der Wiccas ist. Dem gegenüber steht die stets durchgestylte Jo, mit ihren Markenklamotten, die Mitglied einer angesagten Mädchenclique ist und von sich selbst sehr überzeugt wirkt. Doch die Fassade trügt und hinter Jos Äußerlichkeiten steckt doch ein sehr verletzlicher Mensch, der sein Augenmerk nur ein wenig zu lange auf die Oberflächlichkeiten des Lebens gelegt hat. Es war sehr schön zu verfolgen, wie sich die beiden Charaktere entwickelten und sich im Laufe der Handlung immer mehr annäherten, bis hin zu einer aufkeimenden Freundschaft.
Sehr bewegend waren die Szenen, in denen Tamara in die Vergangenheit abglitt und das Ende von Friederikes Leben noch einmal miterlebte. Die Beschreibungen waren sehr bildhaft und detailgetreu. Dadurch hatte ich während des Lesens das Gefühl, dabei zu sein und habe mit Friederike mitgelitten. Hier konnte man sehr gut feststellen, dass die Autorin sehr ausführlich recherchiert haben muss, da sie das Geschehen so authentisch und lebendig geschildert hat.

Eine wundervolle Geschichte über die Macht von Freundschaft und Gerichtigkeit und, die zudem am Beispiel der Hexenverfolgung aufzeigt, wie gefährlich Vorurteile sein können. "Hexengesicht" ist der spannende Debütroman der Autorin Heike Schulz, von der ich in Zukunft hoffentlich noch viel lesen werde.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hexengesicht, 8. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Hexengesicht (Gebundene Ausgabe)
Hexengesicht von Heike Schulz erzählt die Geschichte von Jo und Tamara, welche sich mit dem Thema Hexenverfolgung intensiver befassen müssen, als ihnen zunächst lieb ist. Hierbei treffen zwei Mädchen aufeinander, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch durch eine Verkettung unglücklicher Umstände haben sie auf ihrer Klassenfahrt mehr miteinander zu tun, als ihnen zunächst lieb ist.

Die Geschichte um Jo und Tamara ist flüssig und leicht zu lesend geschrieben. Zu Beginn eröffnet ein Prolog die Geschichte, welcher einen ins Jahr der Hexenverfolgung zurückversetzt. Hierdurch eröffnet sich ein Szenario, welches für die Haupthandlung sehr wichtig ist und hierdurch den Grundstein für die Geschichte legt.

Nach dem Prolog folgt man durch die auktoriale Erzählperspektive der Handlung. Hierdurch folgt man sowohl den Handlungssträngen von Tamara als auch von Jo, welche die Hauptprotagonisten darstellen. Beide können sich zunächst nicht leiden, doch durch die gemeinsame Entdeckung des Bildes in der Kirche aber auch, weil sie sich ein Zimmer miteinander teilen müssen, entwickelt sich langsam aber sicher eine Freundschaft zwischen den beiden. Besonders gelungen ist der Autorin hier, die beiden Mädchen nicht von jetzt auf gleich in eine Freundschaft zu stürzen, sondern diese erst nach und nach aufleben zu lassen. Diese Entwicklung wirkt durch den stetigen Verlauf mit einigen Höhen und Tiefen sehr authentisch.

Die Charaktere von Tamara und Jo könnten unterschiedlicher nicht sein. Tamara hat einen Hang zur Esoterik, zieht sich an, wie es ihr gefällt und gibt sehr wenig auf die Meinung von anderen. Hierdurch wirkt sie sehr sympathisch, weil sie sich trotz einiger Sticheleien nicht unterkriegen lässt, sondern selbstbewusst zu dem steht, wie sie ist. Jo hingegen ist das genaue Gegenteil. Sie legt sehr viel Wert auf ihr Äußeres und ist Tamara gegenüber nicht sonderlich aufgeschlossen, geschweige denn begeistert, sich mit ihr ein Zimmer teilen zu müssen und eine Woche lang in dem Kaff festzuhängen. Doch nicht nur dies liegt ihr schwer im Magen. Auch der Streit mit ihrem Freund belastet sie während der Klassenfahrt sehr, was jedoch keine ihrer Freundinnen wirklich zu interessieren scheint...

Die Handlung folgt einem roten Faden, welcher sich konstant durch das Buch zieht. Zusammen mit Tamara, Jo sowie einem überraschend auftauchenden Charakter begibt man sich auf die Suche, was sich hinter dem Bild und dessen Verschwinden wohl verbergen mag. Gebannt habe ich den Handlungsverlauf verfolgt, mit den Mädchen gefiebert und gerätselt. Durch den bildlichen Schreibstil hatte ich immer das Gefühl die Protagonistine während ihrer Recherchen zu begleiten. Die Umgebung war für mich immer vorstellbar und der doch düstere Hintergrund der Geschichte passend in Szene gesetzt. Die Atmosphäre, welche Heike Schulz hiermit geschaffen hat, hat mich von der ersten Seite gepackt. Gemeinsam mit den beiden Protagonisten erlebt man die damalige Zeit der Hexenverfolgung mit und dies, obwohl die Geschichte in der heutigen Zeit spielt. Eine mysteriöse Geschichte gepaart mit Intrigen sowie den alltäglichen Problemen jungendlicher Mädchen lassen diese sehr authentisch erscheinen.

Mein Fazit:
Hexengesicht ist eine sowohl spannende als auch fesselnde Geschichte um zwei Mädchen, die der Hexenverfolgung näher kommen, als ihnen lieb ist. Umgeben von mysteriösen und intriganten Umständen, versuchen sie dem Geheimnis der Frau auf dem Bild in der Kirche auf die Schliche zu kommen. Der bildliche und flüssig zu lesende Schreibstil sowie die Verknüpfung von der Gegenwart mit der Vergangenheit machen dieses Buch zu etwas besonderem. Denn es erzählt nicht nur eine spannende Geschichte, es vermittelt der angesprochenen Zielgruppe ebenso eine Botschaft über die Werte von Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Buch, 6. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Hexengesicht (Gebundene Ausgabe)
[ASIN:3862651819 Hexengesicht]]

Eine Klassenfahrt der speziellen Art mit viel Spannung

Ich habe dieses Buch verschlungen. ;) Es handelt sich hier um einen fesselnden Fantasyroman, den jeder gelesen haben sollte. Die Geschichte ist atemberaubend geschrieben und die Hauptprotagonisten kann man sich bildlich sehr gut vorstellen, da sie so verschieden (und eigen) sind. Die Erzählweise der Autorin ist sehr gelungen (denn leider ist es sehr selten, dass man sich in ein Buch sehr "hineinleben" und mitfiebern kann wie in diesem Exemplar - hier ist auch dies der Autorin sehr gelungen). Mittelalterischer Flair, neue Freundschaften und ein bisschen Liebe versüßen dem Leser die Neugierde darauf, wie es weitergeht und wird nicht enttäuscht! Der Sprachstil der Autorin ist humorvoll und sarkastisch zugleich, was ich sehr mag und dem Leser so oft ein Lächeln auf das Gesicht zaubert. Der Zauber kommt hier definitiv nicht zu kurz und das Ende ist sehr ergreifend und vielleicht auch ein wenig traurig, wie es der wirklichen "Hexe" ergangen ist.

Ich freue mich schon auf die nächsten Werke von Heike Schulz!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zwischen Fantasie und Wirklichkeit, 11. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Hexengesicht (Gebundene Ausgabe)
Ich liebe Bücher die zwischen Fantasie und Wirklichkeit geschrieben sind . In dem Buch Hexengesicht von Heike Schulz ist dies auserordentlich gut gelungen. Die beiden Mädchen Tamara und Jo können unterschiedlicher gar nicht sein und doch müssen sie sich auf der Klassenfahrt ein Zimmer teilen und später zu einem Team werden um ein Verbrechen aufzuklären welches schon Jahrhunderte zurückliegt. Es ist ein spannendes Buch das man nicht gerne aus den Händen legt. Die Sprache der
Jugendlichen wird in diesem tollen Buch autentisch benutzt, da kann man als Oldie noch was lernen.
Ich finde dieses Buch ist absolut gelungen und nicht nur für junge Leser geeignet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hexengesicht, 18. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Hexengesicht (Gebundene Ausgabe)
Erster Satz:
Sub tuum praesidium confugimus, Sanecta Dei Gentrix ... " Keuchend stieß Friederike die Gebetsformel aus, die ihre Mutter sie einst gelert hatte.

Cover:
Das Cover sieht in echt noch viel schöner aus als auf dem Bild. Der Titel schimmert in gold und hebt sich so perfekt von dem dunklen Hintergrund ab. Auch das junge Mädchen sieht hübsch aus und passt gut dazu.

Meinung:
Hexengesicht ist ein gelungener Urban-Fantasy-Roman für Jugendliche, der aber auch alle anderen begeistern wird. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Die Verknüpfung von Gegenwart und Vergangenheit ist der Autorin sehr gut gelungen und macht das Buch zu etwas Besonderem. Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von Tamara und Jo.

Schon im Prolog des Buches ist man als Leser mitten in der Geschichte und fiebert mit. Auf diesen ersten Seiten wird aus der Sicht von Friederike erzählt, die in der Zeit der Hexenverfolgung lebt. Dieser Abschnitt reißt einen sofort in die Geschichte und ist ein wichtiger Teil für den weiteren Verlauf. Der Prolog wurde wirklich toll geschrieben und man konnte sich sofort in Friederike hineinversetzen. Eigentlich haben schon dieser ersten Seiten dafür gesorgt, dass ich begeistert von dem Buch bin.

Im Ersten Kapitel gibt es dann einen großen Zeitsprung. Man befindet sich in der Gegenwart wieder und sieht die Welt plötzlich durch Tamaras Augen. Tamara ist gerade mit ihren Mitschülern auf Klassenfahrt. Sie ist selbstbewusst und macht was sie will. Tamara zieht sich an, wie eine richtige Esoterikerin, was sie ja eigentlich auch ist und ist eher ein Außenseiter und Einzelgänger. Etwas das mir sehr gut an ihr gefallen hat ist, dass sie sich trotz ihrer besonderen Art nicht von den anderen ärgern lässt und sehr aufgeschlossen ist. Tamara war mir von Anfang an sehr sympathisch.

Jo ist das ganze Gegenteil von Tamara. Sie gehört zu den beliebten Mädchen der Klasse und legt natürlich sehr viel Wert auf ihr Äußeres. Als sie erfährt dass sie sich mit Tamara ein Zimmer teilen muss, ist sie überhaupt nicht begeistert. Trotzdem nimmt sie sich vor, sich deswegen nicht die Klassenfahrt vermiesen zu lassen. Nachdem sie zusammen mit Tamara das unheimliche Bild entdeckt hat, ist sie was Tamaras Meinung über dieses Bild angeht nicht sehr aufgeschlossen.

Trotzdem schaffen es verschiedene Umstände, dass die beiden Mädchen zusammen versuchen das Geheimnis um das Bild zu lüften. Jo lässt sich dabei von Tamara mitreißen und im Laufe der Geschichte freunden sich die beiden sogar an. Jo merkt das sie mit ihren alten Freundinnen eigentlich nur eine oberflächliche Beziehung hatte und nabelt sich etwas von ihnen ab. Es beginnt eine spannende und geheimnisvolle Suche.

Die Autorin hat es in diesem Buch geschafft das Thema Hexenverfolgung perfekt umzusetzen. Als Leser erfährt man viel über die damalige Zeit und wie grauenhaft Leute, die anders waren und aufgefallen sind, behandelt wurden. Es herrscht überwiegend eine sehr dunkle Stimmung, das natürlich für viel Spannung sorgt. Alles wurde so toll beschrieben, dass ich mich gefühlt habe als wäre ich mittendrin.

Obwohl die Geschichte in der Gegenwart spielt, kann man sich alles bildhaft von der Vergangenheit vorstellen. Es ist einfach eine perfekte Mischung aus beiden. Natürlich kommen in diesem Roman auch die Probleme von Tamara und Jo nicht zu kurz. Beide haben die üblichen Teenagerprobleme zu bewältigen und sind auf dem Weg erwachsen zu werden. Sowohl Jo als auch Tamara entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter und wirken zum Ende hin viel erwachsener, als noch am Anfang.

Fazit:
Hexengesicht beinhaltet eine tolle Geschichte mit sympathischen Charakteren. Am liebsten würde ich dem Buch 4,5 von 5 Sterne geben. Da das aber leider nicht geht und ja eigentlich ab 5 aufgerundet wird, werde ich 5 von 5 Sterne vergeben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen scary, spooky, spannend, 19. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Hexengesicht (Gebundene Ausgabe)
„Hexengesicht“ ist das 2012 als Herzklopfen-Fantasy bei Schwarzkopf&Schwarzkopf erschienene Debüt von Heike Schulz.

Es erzählt die Geschichte von Tamara und Josephine, die während einer Klassenfahrt nach Mecklenburg-Vorpommern nicht nur die üblichen Jugenderfahrungen mit Freundschaft, Liebe und Pubertät machen, sondern auch auf das Geheimnis einer längst vergangenen Zeit und dessen düstere Folgen treffen.

Jo und Tamara sind völlig unterschiedlich, Jo ist eher eine Modepüppi, während Tamara sich für Geschichte und Mystik interessiert. Bei einer Besichtigungstour stoßen sie auf das geheimnisvolle Gemälde eines Mädchens, welches vor Hunderten von Jahren als Hexe verfolgt wurde. Doch das Bild bewegt sich und die beiden Mädchen hören Stimmen… Nun recherchieren beide Mädchen eifrig was dahinter steckt und begeben sich in viele spannende, gruselige und nervenaufreibende Situationen.

Ich wurde auf das Buch aufmerksam, da es sich um Urban-Fantasy handelt und ich seit „Harpyienblut“ von Daniela Ohms von diesem Genre fasziniert bin. Auch bei „Hexengesicht“ hab ich mich selbst als Erwachsene mächtig gegruselt, obwohl es ein Jugendbuch ist, aber im Endeffekt hab ich diesen spooky Faktor sehr genossen.

Es ist kaum zu glauben, dass es sich hier um ein Debüt handelt, denn nicht nur die Geschichte, sondern auch die Personen und Umgebungsbeschreibungen sind wunderbar ausgearbeitet. Der Schreibstil ist sehr gut, es las sich flüssig und mir gefiel sehr, dass es in Kapitel eingeteilt war, die die Spannung bis an die Spitze trieben. Mir klopfte das Herz oft bis zum Hals und ich erschrak beim Lesen mächtig als ungewohnte Umgebungsgeräusche auftraten, dennoch war es keinerzeit zuviel Aufregung, sodass ich das Buch durchaus als Jugendbuch durchgehen lassen kann. Besonders positiv fielen mir auch die Veränderungen der Jugendlichen auf, es wird jungen Lesern leicht fallen, sich mit deren Problemen zu identifizieren. Außerordentlich gut fand ich auch, dass es am Ende noch einige Wendungen gibt, die die Spannung bis zur letzten Seite nicht abreißen ließen.

Der Verlag verzichtet auf einen Schutzumschlag und verleiht dem Buch einen samtig weichen Einband, bei dem der Titel golden eingeprägt ist… es ist so unglaublich schön und fühlt sich fantastisch an. Ich hab es „Streichelcover“ genannt, denn ich musste immer wieder über das Buch streicheln, weil es sich so gut anfühlt.

Alles in allem ist dieses Buch absolut empfehlenswert. Das Innere hält was das Äußere verspricht und ich freue mich sehr auf Heike Schulz‘ Folgewerke und noch mehr Urbanfantasy von Schwarzkopf&Schwarzkopf!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Buch nicht nur für jugendliche Hexenliebhaber, 29. August 2012
Von 
Lea - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hexengesicht (Gebundene Ausgabe)
Inhalt
Eine Klassenfahrt unter dem Motto Hexenverfolgung. Allein das ist ja schon richtig spannend. Stilgemäß wird in einem alten, viktorianisch anmutenden Herrenhaus übernachtet. Da kommt wirklich gleich das richtige Flair auf. Leider wird Tamara mit Jo zusammen in ein Zimmer gepackt. Jo, die auf Gucci und Abendkleider steht, zusammen mit Tamara, die bunte, wallende Kleider und Tücher liebt und den Wiccas anhängt. Na toll, wie soll das den gut gehen? Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein, aber sie müssen sich nun nicht nur ein Zimmer teilen. Bei einer Burgbesichtigung mit Folterkammer und gruseligen Geschichten zur Hexenverfolgung, entdecken die beiden ein seltsames Gemälde in einer alten Kapelle. Ein Mädchen mit zwei Gesichtern, eine Hälfte wunderschön, eine Hälfte total entstellt. Und es macht den Anschein, als ob dieses Bild sich bewegt hätte!
Meinung
Ich denke allein durch das Cover und den verheißungsvollen Titel Hexengesicht wird ein potentieller Leser das Buch schon zur Hand nehmen. Nach den ersten Seiten, dem fesselnden, spannenden Prolog über diese Hexenjagd auf ein junges Mädchen hat das Buch einen im Griff. Die Geschichte wird danach in der Jetztzeit erzählt. Erfrischender weise einmal ohne Ich-Erzählerin, das fand ich sehr angenehm. Es eröffnet dem Leser den objektiveren Blick auf die Charaktere. Der Stil ist flüssig erzählt. Äußerst spannend und durchaus auch ein wenig gruselig, wie zum Beispiel der Vorfall mit dem sich bewegenden Gemälde in der Kapelle. Es ist eine spannende Geschichte für alle Hexenfans und nicht nur für Jugendlich sehr gut lesbar, sondern durchaus auch für erwachsene Hexenliebhaber geeignet.
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4.0 von 5 Sternen Gelungenes Romandebüt, 1. Januar 2013
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hexengesicht (Gebundene Ausgabe)
Tamara und Josephine (genannt Jo) sind wie Feuer und Wasser: Tamara trägt ausgeflippte Klamotten und interessiert sich für alternative Heilmethoden, während Jo am liebsten hipp und cool ist und sich nur für Shopping, Schminke und Jungs interessiert. Jedenfalls können sich die zwei nicht ausstehen. Doch ausgerechnet diese beiden müssen sich im Landschulheim ein Zimmer teilen. Das kann ja nicht gutgehen, denken sich beide.

Beim Besuch ihrer Klasse in einer Kirche landen die Mädchen zufällig gemeinsam vor einem mysteriösen Gemälde. Es zeigt eine wunderschöne, junge Frau, deren eine Gesichtshälfte völlig entstellt ist. Tamara hat plötzlich den Eindruck, das Mädchen auf dem Bild verfolgt sie mit ihren Blicken, aber Jo glaubt nicht daran. Doch Jos Handyvideo bestätigt das später. Tamara, die sich für alles Mystische und Geheimnisvolle interessiert, findet schließlich heraus, dass es sich bei dem Mädchen um Friederike handelt, die zur Zeit der Hexenverfolgung hingerichtet wurde. Will Friederike den beiden Mädchen eine Botschaft senden? Und wer war überhaupt für ihren Tod verantwortlich? Langsam entwickelt sich zwischen Tamara und Jo eine Art Freundschaft und die beiden Mädchen beginnen zu recherchieren, was zur Zeit der Hexenverfolgung in dem Ort passiert ist.
Jo hat aber inzwischen noch ganz andere Sorgen: Ihr Freund Kilian reist ihr ins Landschulheim nach und immer wieder kommt es zwischen den beiden wegen banaler Dinge zum Streit. Doch schließlich unterstützt Kilian die Mädchen bei ihren Recherchen über Friederike und die Zeit der Hexenverfolgung. Ein Wappen und ein alter Kamin sollen in dem Rätsel eine Rolle spielen. Aber wo sollen die Mädchen den alten Kamin finden? Und was verbirgt sich dahinter?
Tamara, Jo und Kilian machen sich auf eine abenteuerliche und gefährliche Suche in die Vergangenheit.

Mein Fazit:

Zuerst einmal ist mir das tolle Cover des Buches ins Auge gestochen und die wunderschöne, erhabene Goldschrift. Das allein wirkt schon sehr anziehend und ist wie ein "Eye-Catcher".
Die Geschichte des Buches beginnt in der Vergangenheit mit dem Schicksal von Friederike. Diese Passagen gefallen mir sehr gut. Sie vermitteln das ganze Grauen, die verzweifelte Ausweglosigkeit und die Todesangst dieser Zeit der Hexenverfolgung. Ich fühlte mich sofort in ihren Bann gezogen und habe mit Friederike gelitten.

Dann wechselt die Perspektive zu den so unterschiedlichen Schulkameradinnen Tamara und Jo, die nach und nach Friederikes Geheimnis aufdecken und sich zwischendurch immer wieder (vor allem Jo) im normalen Liebes-Alltag wiederfinden. Insofern fühlt sich die Zielgruppe des Buches (Jugendliche ab ca. 12 Jahren) sicherlich angesprochen.

Zuerst hat mich etwas gestört, dass der Roman nicht durchgängig aus einer einzigen Perspektive erzählt wird, sondern der personale Erzähler zwischen Tamara und Jo hin- und herspringt. Das hat mich auf den ersten Seiten etwas aus dem Konzept geworfen. Mir ist es in der Regel lieber, wenn eine Geschichte aus einer einzigen Perspektive heraus erzählt wird und ich mich auf diese eine Person komplett einlassen kann. Aber nach einiger Zeit hatte ich mich daran gewöhnt, dass ich abwechselnd die Sicht beider Mädchen miterlebe und konnte mich schließlich darauf einlassen.

Die Geschichte ist insgesamt spannend erzählt, die Sprache ist flüssig und gut zu lesen, wenn mich persönlich auch das pupertäre Liebes-Hin-und-Her von Jo nicht ganz so interessiert hat, aber das ist bestimmt eine Geschmacks- bzw. auch eine Altersfrage. Die angesprochene Zielgruppe empfindet dies bestimmt anders, deshalb soll das auch keinen gravierenden Kritikpunkt darstellen. Am Ende des Buches steigert sich die Spannung, so wie es sein sollte. Das hat mir sehr gut gefallen. Von diesem Moment an konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.
Der Roman ist mit seinen 256 Seiten weder zu lang noch zu kurz. Ich hatte ihn nach ca. 1 Woche ausgelesen.

Ich finde, dass Heike Schulz mit ihrem Roman "Hexengesicht" ein sehr ansprechendes Debüt gelungen ist. Ich habe mich auf den Roman gefreut und wurde nicht enttäuscht. Nun bin ich gespannt, welche Bücher es in Zukunft von der Autorin noch geben wird.
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4.0 von 5 Sternen Spannender, paranormaler Jugendroman, 9. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Hexengesicht (Gebundene Ausgabe)
So hat sich Josephine die Klassenfahrt nicht vorgestellt. Nicht nur, dass sie sich mit der Esoterikerin Tamara ein Zimmer teilen muss, auch das Kaff, in das sie die Reise geführt hat, ist total öde. Wer will es ihr da verübeln, dass sie sich während einer Besichtigungstour lieber verdrückt? Auch Tamara treibt etwas dazu, sich während des Rundganges abzusetzen. Seltsamerweise begegnen sich die beiden Mädchen vor einem Gemälde in einer kleinen Kirche. Fasziniert ­betrachten sie das geheimnisvolle Bild bis ihnen die Porträtierte plötzlich den Blick zuwendet. Josephine tut das Ereignis als Sinnestäuschung ab. Doch Tamara lässt sich nicht so leicht beruhigen. Schon gar nicht, als sie erfährt, dass die unheimliche Frau vor Hunderten von Jahren als Hexe angeklagt und gefoltert wurde. Was will sie nur von den beiden Mädchen? Gemeinsam beschließen Tamara und Josephine, der Sache nachzu­gehen. Doch als sie die Kirche erneut aufsuchen, ist das magische Gemälde verschwunden. Dafür dringt nun ein Wimmern durch das Gemäuer ...

"Hexengesicht" von Heike Schulz ist ein spannender, paranormaler Jugendroman mit einem wichtigen Thema des 15./16. Jahrhunderts.
Neben der eigentlichen Handlung erfährt der Leser auch ein paar Details aus der Zeit der Hexenverfolgung, die aber größtenteils auch ohne die blutigen Details auskommen, dafür aber die wesentlichen Grundzüge dieses prekären Themas anschaulich darstellen.
Dabei ist die Handlung stets spannend und dem roten Faden wird ohne Abschweifungen gefolgt, dadurch kommt das Wesentliche dieses Buches stärker zum Tragen, ohne dass der Lesesfluss von Nebensächlichkeiten gestört wird.
Auf Jo's und Tamara's Suche nach der Wahrheit eröffnen sich dem Leser nach und nach die Details, ohne dabei zu viel vorweg zu nehmen. Somit bleibt die Spannung gewährleistet und die Neugier geweckt.
Der paranormale Faktor spielt in "Hexengesicht" eine große Rolle, denn viele unerklärliche Begebenheiten tragen sich zu, die am Ende auf einen zufriedenstellenden Schluss zu laufen, der all diese Begebenheiten nachvollziehbar erscheinen lässt.
Ein weiterer wichtiger Punkt innerhalb dieser Geschichte bezeichnet die Alltagsprobleme der Hauptprotagonisten im Teenageralter, welche immer mal wieder eingesät wurden. Manchmal erschienen mir diese an der ein oder anderen Stelle etwas unpassend und hätten meiner Ansicht nach ein wenig reduziert werden können, um den Fokus stärker auf das eigentliche Thema zu legen.
Die Atmosphäre besitzt stets etwas Düsteres und Geheimnisvolles, wodurch ein passendes Umfeld für die von Heike Schulz erdachte Geschichte geboten wird und sich das Thema der Hexenverfolgung gut darin einfügt.

Die beiden Hauptprotagonistinnen aus deren Sicht "Hexengesicht" geschildert wird, könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Eine ist ein esoterischer Hippie und die Andere ein blondes Modepüppchen. Ihre Freundschaft entwickelt sich langsam aber stetig und wirkt daher authentisch, auch ihre Probleme mit dem anderen Geschlecht erscheinen für ihr Alter sehr real.
Beide wurden interessant und facettenreich gestaltet, sie besitzen die für Hauptcharaktere wichtigen Ecken und Kanten, die für Bücher dieser Art unerläßlich sind.

Der größte Teil dieses Buches ist umgangssprachlich geschrieben worden. Zwar ließ sich der Schreibstil immer flüssig lesen, doch wirkte die Jugendsprache oftmals zu überladen, es erschien mir sehr gewollt.
Dennoch hat mich "Hexengesicht" auf eine schöne Art und Weise gefesselt und mir unterhaltsame Lesestunden beschert, auch wenn dieses Buch mit seinen etwas über 200 Seiten doch ziemlich dünn ist.

Das Cover sei positiv erwähnt, denn es ist wirklich wunderschön gestaltet worden und weißt viele schöne Details auf. Auch innerhalb des Buches finden sich immer mal wieder optische Hingucker.
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Hexengesicht von Heike Schulz (Gebundene Ausgabe - 15. August 2012)
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