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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwiespältiges Lesevergnügen
Ginge es hier nur darum, den autobiografischen Teil des Buches zu bewerten, bekäme "Bud Spencer - In Achtzig Jahren um die Welt" von mir die volle Punktzahl. Leider beinhaltet dieses Buch auch Kapitel, die fast schon eine Frechheit sind....aber der Reihe nach:
Nach einem einleitenden Epilog und etwas schleppenden Beginn geht es ab Kapitel 2 endlich los. Bud...
Veröffentlicht am 26. April 2012 von Kulturbanause

versus
2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider unnötig verschwendete Zeit
Es gibt ja Menschen die ihren Fankult zum dicken Italiener arg übertreiben. Auch die Wertungen zum zweiten Buch aus der Schwarzkopf - Reihe ist eher mit Augenzwinkern zu betrachten.
In weiten Teilen langweilt das Buch mit überflüssigen Passagen und wenig informativen Neuheitigkeiten.
Wers braucht!!!
Vor 11 Monaten von Vincent Price veröffentlicht


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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwiespältiges Lesevergnügen, 26. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Bud Spencer - In achtzig Jahren um die Welt - Der zweite Teil meiner Autobiografie (Gebundene Ausgabe)
Ginge es hier nur darum, den autobiografischen Teil des Buches zu bewerten, bekäme "Bud Spencer - In Achtzig Jahren um die Welt" von mir die volle Punktzahl. Leider beinhaltet dieses Buch auch Kapitel, die fast schon eine Frechheit sind....aber der Reihe nach:
Nach einem einleitenden Epilog und etwas schleppenden Beginn geht es ab Kapitel 2 endlich los. Bud Spencer bzw. Carlo Pedersoli erzählt von seinen Reisen in andere Länder, von diversen Filmdrehs, sein Verhältnis zu einigen Regisseuren, Schauspielern etc. und von seiner Familie. Auch auf seine Tätigkeiten als Pilot, Unternehmer und Erfinder geht er ein. Zwar wiederholt er sich manchmal und greift auch Themen auf, die bereits im ersten Teil seiner Autobiografie behandelt wurden, insgesamt sind diese Kapitel jedoch durchgehend lesenswert und sehr interessant. Am meisten bin ich von seinen Reisen fasziniert; aber auch das Kapitel über seine Familie ist ein Highlight dieses Buches, da man hier Einiges über den Privatmensch Pedersoli erfährt. Die dazugehörige Fotostrecke rundet diesen Teil angemessen ab.
Ein komplettes Kapitel widmet Bud Spencer seinem langjährigen Filmpartner Terence Hill. Zwar gibt es hier auch die ein oder andere nette Anekdote, insgesamt ist dieses Kapitel aber eher eine Danksagung an Terence Hill und enthält für den Leser nur wenig Informationswert. Wäre die Autobiografie hier beendet gewesen, hätte man wohl rundum zufrieden sein können, bis auf ein paar wenige Kritikpunkte.
Was nun kommt, läßt mich immer noch mit dem Kopf schütteln. Auf knapp 20 Seiten werden Zitate und Dialoge aus seinen Filmen vorgetragen. Einfach so....ohne das zwischendurch dazu was erläutert wird, reiht sich Dialog an Dialog. Das braucht kein Mensch. Auf den nächsten Seiten wird dargestellt, wie die Filmfigur Bud Spencer im fiktiven Kampf mit anderen Filmfiguren bzw. Superhelden abgeschnitten hätte (Bud Spencer vs. Spiderman, Bud Spencer vs. Superman, Bud Spencer vs. Godzilla etc.). Was soll das? Dieses Kapitel zieht sich unheimlich in die Länge und ist noch nicht einmal witzig geschrieben.
Danach gibt es eine Art Wörterbuch in dem einzelne (vollkommen alltägliche) Begriffe mit einem Bezug zu Bud Spencer erklärt werden, was arg konstruiert daher kommt und weder lustig noch informativ ist. Schlußendlich gibt es noch ein Kapitel, indem Bud Spencer Fragen seiner Fans beantwortet, die im Vorfeld dieser Autobiografie eingereicht werden konnten. Richtig interessant finde ich das auch nicht, da die Fragen überwiegend belanglos sind, jedoch hat dieser Teil wenigstens noch irgendwie eine Berechtigung in diesem Buch zu stehen.
Die abschließenden Kapitel versauen einem den erfreulichen Gesamteindruck, den man von dieser Autobiografie zuvor bekommen hat.
Von daher "nur" 4 Punkte von mir....über dieses Füllwerk kann man nicht hinwegsehen und muß dieses auch entsprechend in die Bewertung einfließen lassen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von seinen Fans gewünschte Fortsetzung, 23. April 2012
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Bud Spencer - In achtzig Jahren um die Welt - Der zweite Teil meiner Autobiografie (Gebundene Ausgabe)
Der riesige Erfolg von Bud Spencers Autobiografie "Mein Leben, meine Filme" überraschte den Autor wahrscheinlich ebenso wie den Buchmarkt und die Literaturkritik. Nur die große Fangemeinde fand es normal, dass die Geschichten ihres Idols auf so große Zustimmung stießen. Und zu dieser Gemeinde gehöre ich ebenfalls. Allerdings nicht, weil ich die Filme von Bud Spencer und Terence Hill als Meisterwerke betrachte, sondern weil mir die Art des ehemaligen Schwimm-Cracks gefällt. Meine Bewunderung für den Neapolitaner geht in die Zeit zurück, in der ich in Rom lebte und dank einem Bekannten mehrmals die Filmstadt Cinecittà besuchen durfte. Und da drehten eben auch die beiden Haudegen.

Wenn nun ein zweiter Band auf den Markt kommt, überrascht mich dies wenig. Denn auch ich dachte bei der Lektüre des Erstlingswerkes, dass Bud Spencer noch viele Geschichten auf Lager hat, deren Lektüre sich lohnen würde. Und tatsächlich halten sich die Überschneidungen mit Textpassagen aus dem ersten Buch in engen Grenzen. Das liegt sicher auch an der Professionalität von Lorenzo De Luca, den Bud Spencer als Ghostwriter verpflichtete.

Was sich mit dem Erstlingswerk jedoch zum Glück deckt, ist die Erzählhaltung. Obwohl es Bud Spencer schaffte, dass er inzwischen auf der halben Welt bekannt ist, hält er sich nicht für einen Schauspieler, dem das Publikum zu Füssen liegen soll. Im Gegenteil, er betont immer wieder, wie viel Glück er im Leben hatte und wie dankbar er für all die wunderlichen Zufälle ist, die ihm den Weg ebneten. Und vor allem kennt er seine Grenzen. Zumindest was die Schauspielkunst betrifft.

Auf anderen Gebieten jedoch überschreitet er Grenzen so oft, dass er sich wundert, keine größeren Blessuren davongetragen zu haben. Wie so viele Neapolitaner hat auch Bud Spencer das Kind in ihm nie abgelegt. Und in Kombination mit seinem Optimismus führt das eben dazu, immer wieder Dinge zu wagen, die auch finanziell ein Risiko sind. Treffend lauten die Überschriften zweier Kapitel deshalb "Bud der Erde, des Meeres und der Lüfte" und "Bud da Vinci: Erfindungen und Bruchlandungen."

Was sich in der Kleinstadt Schwäbisch Gmünd ereignete, passt zu Bud Spencer wie die Faust aufs Auge. Denn viele Fans des italienischen Schauspielers Carlo Pedersoli kümmern sich so wenig um offizielle Ehrungen wie der Mann mit dem berühmten Dampfhammer. Also wollten sie wenigstens einen Tunnel nach dem Namen ihres Idols benennen. Das scheiterte zwar aus verschiedenen Gründen, führte aber letztlich dazu, dass das Gmünder Freibad heute "Bud Spencer Bad" heißt. Das ist auch deshalb stimmig, weil Carlo Pedersoli dort tatsächlich einen Wettkampf bestritt, als er noch zur italienischen Nationalmannschaft gehörte. Aber das wissen die Fans von Bud Spencer natürlich längst.

Wie schon beim ersten Band gilt: Wer Bud Spencers Autobiographie Oberflächlichkeit vorwirft, wird sich auch kaum an Gesprächen von Neapolitanern beteiligen können und wollen. Von den üblichen Ausnahmen abgesehen, kann sich der Südländer zwar stundenlang über Fußball, Fernsehprogramme, Politik und Essen unterhalten, behält aber seine Gedanken für sich, wenn es um so genannt Wesentliches geht. Über Freundschaft soll man ebenso wenig sprechen wie über persönliche Ängste und Verletzungen. "Domani è un altro giorno" heißt eben nicht nur, dass jeden Morgen ein neuer Tag beginnt, sondern ist auch Ausdruck eines positiven Schicksalsglaubens. Und von diesem typisch süditalienischen Fatalismus ist Bud Spencer ebenfalls geprägt.

Daher gibt es in seiner Autobiographie auch keine seitenlangen Betrachtungen, was passiert wäre, wenn A oder B eingetroffen wäre. Und wenn Bud Spencer nur am Rande über Krankheit und Verlust spricht, so steht das in vollem Einklang mit der Kultur, in der er aufgewachsen ist. Der fast völlig Verzicht auf psychologisierende Erklärungen hat etwas Archaisches und Anarchistisches an sich, das mir Bus Spencers Autobiographie so sympathisch macht. Statt über Freundschaft zu reden, lebt er sie. Statt lange zu erklären, erzählt er Geschichten.

Was Bud Spencer den neapolitanischen Instinkt nennt, ist ein Erfahrungswissen, das man sich eher auf der Straße und in den Bars als in der Schule aneignet. Und weil er diesem Instinkt auch vertraute, als er durch Zufall ins Filmgeschäft kam, war es ihm wichtiger, die Menschen zu unterhalten als sie zu belehren.

Mein Fazit: Der zweite Band von Bud Spencers Biografie enthält weitere Geschichten aus dem Leben eines Mannes, der mit seiner geradezu archaischen Natürlichkeit gar nicht recht in die Promiwelt passt. Aber genau das ist es wohl, was seinen Erfolg ausmacht. Dieses Buch ist kein formales Meisterwerk. Doch es gibt eine Lebenshaltung wieder, die sich in Neapel bestimmt häufiger finden lässt als an deutschsprachigen Bildungsstätten oder unter intellektuellen Weltverbesserern.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene und überaus herzliche Fortsetzung, 4. Januar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bud Spencer - In achtzig Jahren um die Welt - Der zweite Teil meiner Autobiografie (Gebundene Ausgabe)
Carlo Perdersoli a.k.a. Bud Spencer weist es weit von sich ein Schauspieler zu sein. Er sieht sich eher als Darsteller eines bestimmten Charaktertyps, der seinem eigenen Charakter vergleichsweise nahe ist, weswegen er zum Filmen nie viel tun musste, was seinem natürlichen Phlegma, das ihn von wichtigeren und edleren Beschäftigungen abgehalten haben soll, immer sehr entgegenkam.
Für einen phlegmatischen Menschen war der neapolitanische Riese aber ziemlich viel in Bewegung, wie seine beiden Autobiographien zeigen. Er hatte bereits vor seiner Schauspielkarriere als Sportler und Unternehmer weite Teile der Welt bereist und alle möglichen unternehmerischen Ideen, die sein ganzes Leben durchziehen - wie auch seine anderen kreativen Experimente, zeichnen eigentlich das Bild eines sehr bewegten - und geistlich beweglichen - Menschen.
In diesem Teil der Autobiographie erfüllt er einige Leserwünsche, wie mehr Erzählungen zu seiner filmischen Arbeit und insbesondere mehr zu seiner Familie, die er bisher immer sehr aus der Öffentlichkeit herausgehalten hat, obwohl zum Beispiel sein Sohn selbst sehr erfolgreich im Filmgeschäft tätig ist.
Eine Art Zitateninterview und ein Facebook-Fragenkatalog schließen dieses Buch ab, das unter anderem auch ein Aufruf zum moralischen Handeln und zu großer Toleranz ist, den dieser Außenstehende zur menschlichen Gesellschaft, der "Marziano" (Marsmensch), wie er sich selbst nennt nach über 80 Jahren Beobachtungszeit vorsichtig vorzubringen beliebt. Auch für Nichtfans überaus lesenswert und sei es nur um eine italienische Perspektive auf das letzte Jahrhundert in Politik und Filmschaffen zu bekommen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buddy haut den Lukas!, 7. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Bud Spencer - In achtzig Jahren um die Welt - Der zweite Teil meiner Autobiografie (Gebundene Ausgabe)
Ich muss gestehen, dass ich den ersten Teil von Buds Biografie nicht wirklich soooo gelungen fand. Irgendwie erinnerte mich das Buch an eine nachmittägliche "Promisendung" aus dem Privatfernsehen. Reiner oberflächlicher Promiklatsch, den niemand wirklich interessiert!

Der zweite Teil der Biografie hat mich jedoch überzeugt. Bud erzählt wesentlich detailierter und offener über all die Jahre als Schwimmer, Schauspieler und Kultpartner von Terence Hill. Vor allem der sehr ausführliche Bildteil ist für jeden Fan eine Fundgrube an Erinnerungen an die Filme und das Leben von Bud Spencer!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mehr mehr mehr, 11. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bud Spencer - In achtzig Jahren um die Welt - Der zweite Teil meiner Autobiografie (Gebundene Ausgabe)
Wer die erste Biografie von Bud Spencer gelesen hat, wird um dieses Buch nicht herumkommen. Es ist wieder mit viel Liebe geschrieben. Mir gefallen besonders die Stellen, wenn er von seiner Familie spricht, auch die Freundschaft zu Terence Hill. Er hat einen sehr schönen Schreibstil, bei dem man merkt: Was er schreibt ist wahr. Er bringt die Ereignisse auf den Punkt und schreibt wie er redet. Offen und ehrlich.
Ich hoffe sehr auf weitere Werke von ihm :)
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5.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung, 22. Mai 2014
Von 
dvd-sucht (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bud Spencer - In achtzig Jahren um die Welt - Der zweite Teil meiner Autobiografie (Gebundene Ausgabe)
Nachdem schon der erste Teil seiner Autobiografie ein voller Erfolg war, können sich die Fans nun auf Bud Spencer – In achtzig Jahren um die Welt: Der zweite Teil meiner Autobiografie aus dem Hause Schwarzkopf & Schwarzkopf freuen. Das Buch enthält 323 Seiten, welche fest in Einband gebunden sind. Dazu gibt es noch einem schönen Umschlag, der das Konterfei Bud Spencers zeigt. Das Buch erzählt nicht nur aus dem Leben des beliebten Stars, sondern zeigt auch viele s/w und Farbbilder. Diese sind nicht auf die Filme begrenzt, sondern zeigen Bud Spencer auch privat. Dazu gibt es am Ende des Buches noch eine Filmografie zu lesen, so dass der Fan nachsehen kann, in welchen Filmen Spencer zu sehen war. Auch werden noch einige Filmzitate aufgelistet, welche der Fan sicherlich auch ohne Hinweis den jeweiligen Film zuordnen kann.

Aber noch einmal zum Anfang des Buches. Hier bekommt der geneigte Leser erst einmal einen kleinen Epilog geboten. Danach geht es mit Geschichten aus dem Leben von Bud Spencer weiter. Er erzählt von seinen Reisen, von seinen Kollegen und Filmen. Aber auch seiner Familie sind etliche Worte gewidmet. Alles liest sich flüssig und ohne Längen, so dass der Fan hier gut unterhalten wird. Dank der Bilder wird alles ein wenig aufgelockert, so dass man das Buch entspannt lesen kann.

Besonders für die, die Bud Spencers Leben noch nicht so gut kennen, ist sicherlich interessant zu lesen, dass Bud Spencer nicht nur ein „einfacher“ Schauspieler war. Hier ein kleiner Einblick in die seine Biografie:
Bud Spencer wurde als Carlo Pedersoli am 31. Oktober 1929 in Neapel (Italien) geboren. Er hat eine Schwester, die 1934 ebenfalls in Neapel geboren wurde. Verheiratet ist Bud Spencer seit 1959 mit der sechs Jahre jüngeren Maria Amato, die er bei der Hochzeit bereits seit 15 Jahren kannte. Nur ein Jahr, nachdem die beiden geheiratet haben, wurde der älteste Sohn Guiseppe Pedersoli geboren. 1962 kam Christina, Carlos' älteste Tochter zur Welt. Carlo Pedersolis jüngste Tochter, Diamante, wird 1972 geboren.

Bereits in der Grundschulzeit in Neapel versuchte sich Carlo im Schwimmen und entdeckte seine Leidenschaft für den Sport: Er trat in den örtlichen Schwimmverein ein. Nachdem Carlo zunächst mit 17 Jahren an der römischen Universität ein Chemie-Studium begonnen, aber nach wenigen Monaten wieder abgebrochen hat, geht er mit seiner Familie nach Südamerika. Ende 1948 kehrt Carlo wieder nach Italien zurück und studiert nun Jura. So verbleibt ihm mehr Zeit für den Schwimmsport. Da sein Schwiegervater einer der größten Filmproduzenten Italiens ist, spielt er 1950 seine erste kleine Rolle als Leibwächter in dem Hollywood-Monumentalepos "Quo Vadis". Nach seiner aktiven Sportlerzeit hat Carlo 1957 einen Doktortitel in Jura, einen Meistertitel im Brustschwimmen und einen Championtitel im Freistil in der Tasche.

"Kommt der Ruhm zu schnell, steigt er einem leicht zu Kopf", so Carlo. Daher ändert er sein Leben und geht wieder nach Südamerika um dort in einer Automobilfirma zu arbeiten. Er kehrt 1959 zurück nach Rom. Zunächst interessiert ihn das Filmgeschäft zumindest als Schauspieler eher wenig. Er widmet sich der Musik und komponiert für damals populäre italienische Schlagersänger, auch einige Filmmusiken schrieb er. Carlo kündigt 1964 seinen Vertrag mit der Schallplattenfirma RCA und eröffnet 1965 ein eigenes Unternehmen - eine Publicity- und Produktionsfirma. Seine Firma produzierte vor allem Dokumentarfilme für das italienische Fernsehen.

Letztendlich verdanken wir es Carlos' Freund, dem Regisseur Giuseppe Colizzi, dass trotz anfänglichem Zögerns er 1967 seinen ersten Italo-Western "Gott vergibt – wir beide nie" dreht. Sein Filmpartner ist Mario Girotti. Beide ändern aus Prestigegründen ihren Namen: Mario Girotti wird Terence Hill, Carlos Pedersoli wird Bud Spencer (eine Kombination aus der Kurzform seiner bevorzugten Biermarke Budweiser und seines Lieblingsschauspielers Spencer Tracy). Das erfolgreichste Team des europäischen Films war geboren!

Mit dem Film "Vier Fäuste für ein Halleluja", welcher 1970 entstand, werden Bud Spencer und Terence Hill zu den Topstars. Die Zeiten des brutalen Spaghetti-Westerns sind vorbei, Ulk-Western sind angesagt. Die Idee zum ersten Film der Plattfuss-Reihe "Sie nannten Ihn Plattfuss" (1973) kam von Bud Spencer selbst, der fortan den Kommissar Rizzo zu seiner Lieblingsrolle erklärte. Bud nimmt auch bei seinen folgenden Filmen wesentlich Einfluss. Er erhielt schließlich 1979 den Cinema Jupiter als Deutschlands beliebtester Star.

Bud Spencer ist ein Mensch, der sich zusammen mit seinem Filmpartner Terence Hill in die Herzen von Jung und Alt gespielt hat. Noch heute haben seine Filme Kultstatus und es macht auch nach all den Jahren viel Spaß sich diese Kultstreifen anzusehen.

Wer sich für Bud Spencer interessiert, sollte sich Bud Spencer – In achtzig Jahren um die Welt: Der zweite Teil meiner Autobiografie aus dem Hause Schwarzkopf & Schwarzkopf nicht entgehen lassen. Mir hat das Buch Spaß gemacht und ich habe noch einige Sachen erfahren, die ich vorher noch nicht wusste.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als Teil eins, 13. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bud Spencer - In achtzig Jahren um die Welt - Der zweite Teil meiner Autobiografie (Gebundene Ausgabe)
Interessante Biografie von einem sehr interessanten Menschen. Das Buch schildert Geschichten, welche in Teil eins vielleicht etwas zu kurz gekommen sind (vor allem die Zusammenarbeit mit Terence Hill) noch ausführlicher.
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5.0 von 5 Sternen großartige Unterhaltung, 9. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bud Spencer - In achtzig Jahren um die Welt - Der zweite Teil meiner Autobiografie (Gebundene Ausgabe)
Der zweite Teil der Biografie ist noch eine Spur unterhaltsamer und bietet mehr Informationen und Anekdoten, die noch nicht allgemein bekannt sind. Außerdem enthalten: Fotos und Filmzitate. Nachdem ich die Biografie ausgelesen hatte, kamen die Zitate als Abrundung gerade recht. Ich war fast traurig, dass das Buch zu Ende ist, die Zitate waren da als Ausklang sehr gelegen.
Das Buch ist sehr persönlich geschrieben, mir machte das Lesen sehr viel Freude und jede Zeile erinnerte mich wärmstens an den großartigen Schauspieler, der mich seit meiner Kindheit begleitet hat.

Sehr zu empfehlen!
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5.0 von 5 Sternen verzaubernd, 16. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bud Spencer - In achtzig Jahren um die Welt - Der zweite Teil meiner Autobiografie (Gebundene Ausgabe)
wie auch schon beim ersten teil, war ich einfach nur traurig, als ich das buch durch hatte. in diesem teil, erfahren wir sehr viel mehr über carlos pedersoli den geschäfts- familien- und lebemann. natürlich erzählt er auch über seine filmrollen, sodass es parallelen zum ersten buch gibt. hier geht es dann doch eher um den menschen carlos als um die filmfigur bud. im selben stil geschrieben wie der erste teil, liest sich auch dieses buch wie von selbst.
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23 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzenklasse!!!, 12. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Bud Spencer - In achtzig Jahren um die Welt - Der zweite Teil meiner Autobiografie (Gebundene Ausgabe)
Viel schöner und ausführlicher als der erste Teil der Autobiografie. Mit viel Humor geschrieben und mit einigen, teils privaten Bildern von Bud und seiner Familie versehen.
Sehr empfehlenswert!
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Bud Spencer - In achtzig Jahren um die Welt - Der zweite Teil meiner Autobiografie
Bud Spencer - In achtzig Jahren um die Welt - Der zweite Teil meiner Autobiografie von Lorenzo de Luca (Gebundene Ausgabe - 15. März 2012)
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