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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Dezember 2011
Das Buch liest sich, als würde Bud jemandem in der Kneipe (oder im Schwimmbad) von seinem Leben erzählen. Nicht immer chronologisch, dafür themenbezogen. Manchmal etwas sprunghaft, aber immer sympathisch, gemütlich und mit viel Herz.

Ich gebe zu, die Anekdoten über seine Zusammenarbeit mit Terence Hill haben mich am meisten interessiert. Leider aber hielten sich die Details darüber sehr in Grenzen. Ich glaube gern, dass die beiden noch immer gute Freunde sind und nie wirklich im Clinch miteinander lagen (ist ja auch gut so), dennoch hätte der gute Bud durchaus noch ein paar mehr Geschichten zum Besten geben können.

Neues erfuhr ich eigentlich bloß über Buds Kindheit und Jugend, als er sich noch Carlo nannte, fast wie ein Weltmeister schwamm und nach Südamerika reiste.

Das Buch ist mit seinen gut zweihundert Seiten definitiv kein Muss, aber dennoch ein schöner Zeitvertreib. Hilfreich ist die Filmographie am Buchende, unterteilt nach Gemeinschafts- und Solo-Projekten.
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am 20. August 2011
Als Bud Spencer Fan und in meiner Kindheit mit den Filmen aufgewachsen, hatte ich schon eine gewisse Erwartungshaltung an seine Autobiografie. Leider wurde diese für mich nicht erfüllt. Das Buch ist nicht schlecht und für jemanden der sich mit der Person noch überhaupt nicht beschäftigt hat, mit Sicherheit auch nicht uninteressant, aber es kratzt halt auch nur an der Oberfläche der Person. Er umgeht in seinem Buch alle Szenen seines bisherigen Lebens, bei denen er problemlos etwas mehr Tiefe hätte zeigen können. Wenn man sich für das Leben eines Prominenten interessiert und dessen Biografie liest, dann möchte man ja eigentlich an seinem bisherigen Leben teilnehmen, erfahren wie der Mensch war, bevor er berühmt wurde. Man möchte auch sein Privatleben kennenlernen, seine Familie und Freunde. Aber sein Buch liest sich wie ein Zeitungsartikel, man liest in fertig, aber richtig hängen bleibt man nicht. Schade, aber ich mag Buddy trotzdem :-)
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...deshalb hat es mich umso mehr gefreut, als ich letztens in einer Buchhandlung herumschmökerte und ich auf die unverhoffte (hatte da im Vorfeld nichts drüber gehört) Fortsetzung der Bud-Spencer-Biographie stieß, die im übrigen den Titel "In 80 Jahren um die Welt" trägt und vom ersten Reinschauen her sehr vielversprechend auf mich wirkt (Rezi hierzu folgt dann vermutlich später).

Jetzt aber vorerst einmal zu diesem Buch hier. Es ist sehr "leserlich" geschrieben, wobei Bud Spencer alias Carlo Pedersoli immer wieder - ganz ungezwungen - ein gewisses schriftstellerisches Talent beweist. Vor allem jene Passagen, als er sich ins Zwiegespräch mit seinem jüngeren Ich begibt, offenbaren Herrn Spencers Gespür für Sprache und Wortwitz. Des weiteren wird man das ganze Lesen hindurch - ich hab, glaub ich, drei Leseanläufe genommen und war durch (und ich bin ein sehr "genauer", eher langsamer Leser) - von einem spürbaren Charme begleitet. Mr. Spencer versteht es pointiert und vor allem in Bezug auf sich selbst sehr augenzwinkernd, offen und ehrlich zu erzählen. Man könnte auch sagen, diese Biographie ist alles in allem wie ein nettes, ungezwungenes Gespräch zwischen Erzähler (Bud Spencer) und Leser. Und da immer wieder (für den Fan wenigstens) interessante Punkte zur Sprache kommen, ist man schon gespannt, was einen auf der jew. nächsten Seite erwartet.

Im Hinblick auf nur diesen einen Band, könnte man noch kritisch hinzufügen, dass es am Ende nicht allzu viel Neues ist, was Herr Spencer/Pedersoli hierin verrät. Denn: Dass er in Jugendtagen ein ausgezeichneter Schwimmer war, ist für Interessierte und Fans ebenso wenig neu wie das Zustandekommen seines Künstlernamens. Auch die Tatsache, dass Spencer verhältnismäßig spät zur Schauspielerei gekommen ist und - im Gegensatz zu Mario Girotti alias Trence Hill - nie eine professionelle Ausbildung in diese Richtung genoss ist kein Novum (und dazu steht Herr Spencer auch, er spricht es mehrmals im Laufe des Buches an und bezeichnet sich selbst immer wieder als "Charakterdarsteller"). Lediglich das eine oder andere Detail von Kollegen an versch. Filmsets wird oberflächlich preisgegeben, auch das eine oder andere Dankeswort ist mit dabei. Dass Spencer sich u.a. auch als Erfinder (mit einigen angemeldeten Patenten) und Sänger versucht hat (und immer noch versucht) ist mir eigentlich auch nicht neu gewesen - aber das gehört zu einer ordentlichen Biographie wohl doch auch irgendwie dazu...
Interessant hingegen ist (für mich halt), dass ein Bud Spencer - für meine bescheidenen Begriffe - sehr genau über das Filmgeschäft Bescheid weiß, auch hinsichtlich filmgeschichtlicher Details, die z.B. dann zur Sprache kommen, als Herr Spencer über italienische Filmregisseure berichtet, die seines Erachtens erheblichen Anteil am Aufstieg der vielberüchtigten "Spaghettiwestern" und der darauffolgenden "Hau-Drauf-Filme" hatten, heute jedoch nahezu unbekannt sind - weil sie (ungerechtfertigter Weise) nicht denselben kommerziellen Erfolg wie berühmtere Kollegen einheimsen konnten...

Fazit: Diese Autobiographie ist für jeden Fan und jeden, der Spencer&Hill-Filme liebt eigentlich ein Muss. Wie gesagt ist das Ganze sehr ansprechend geschrieben und mühelos seitenweise lesbar, ohne dass sich gähnende Langeweile einstellt. Auch ein gewisses schriftstellerisches Talent (des Schreibers) kommt hierbei immer wieder zum Vorschein.
Dennoch hätte ich mir als Fan noch das eine oder andere Detail mehr gewünscht, vor allem natürlich was seine Beziehung zu seinem jahrelangen Filmpartner Terence Hill betrifft bzw. lustige oder erwähnenswerte Geschichten, die er mit ihm gemeinsam bei so manchem Dreh erlebt hat...
Nun hoffe ich halt darauf, dass in zuvor besagtem zweiten Teil (Anm.: "In 80 Jahren um die Welt") davon mehr zu erfahren sein wird.

Für diesen ersten Teil seiner Biographie vergebe ich erst einmal 4 STERNE an den AUTOR Bud Spencer!

LESENSWERT und kurzweilig!
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am 3. Februar 2012
Insgesamt gefällt mir die Biografie sehr gut. Der Schreibstil ist angenehm locker, es liest sich sehr entspannt und die positive und recht sorglose Lebenseinstellung des Bud Spencer wird gut dargestellt und macht Laune. Allerdings driftet das Buch in der zweiten Hälfte sehr in eine Art Aufzählung der Filme ab, die sich oftmals darauf konzentriert, dass seine Weggefährten mit relativ ähnlichen Attributen nach ständig gleichem Muster bewertet werden. Hier wäre sicherlich die eine oder andere Anekdote mehr drin gewesen. Nachdem man den ersten Teil gelesen hat, kommt man irgendwie zu dem Schluss: der hat sicher noch richtig klasse Zeug erlebt, aber der Abgabetermim rückte wohl näher und das Buch musste fertig.

Zum Beispiel wird das Thema Fliegerei nur sehr oberflächlich behandelt, ist Bud Spencer doch der Gründer und jahrelange Besitzer der italienischen Fluggesellschaft MISTRAL AIR - was hier aber überhaupt nicht zur Sprache kommt. Das Buch wäre eine gute Gelegenheit gewesen, Dinge von einem Mann publik zu machen, die ihm ein umfangreicheres Profil gegeben hätten als dass, was er in der Öffentlichkeit pflegt - was meiner Meinung nach auch der Sinn einer vollständigen Biograpghie ist.

Den Untertitel "meine Filme" kann ich zu 100% unterstreichen. Das Kapitel ist wie gesagt etwas knapp und leicht eintönig, aber dafür wohl vollständig und allein dadurch interessant, dass es ja nun wirklich nicht so viele italienische Filmstars gibt die das Geschäft mal aus ihrer Sicht beleuchten und einem dadurch Namen von Kollegen ins Gedächtnis rufen, die man bisher nicht kannte oder bereits beinahe vergessen hatte.

Den Untertitel "mein Leben" finde ich etwas hoch gegriffen. Man ahnt (oder weiss) dass da mehr war (oder bei einem Typ seines Formates mehr gewesen sein muss), wird aber dann halb abgefertigt stehen gelassen.

Ein schöner Zeitvertreib ist das Buch trotzdem.
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am 26. Juni 2011
Als Bud Spencer-Fan war das Buch natürlich ein Muss für mich. Üblicherweise lese ich selten mehr als 20-30 Seiten eines Buches am Stück, von diesem Buch hier habe ich abends gegen 18 Uhr begonnen und erstmals kurz nach Mitternacht und fast 180 gelesenen Seiten zur Seite gelegt. Für meinen Geschmack ist das Buch leichte Lektüre. Leider fallen die Erinnerungen von Bud Spencer relativ oberflächlich aus..oder sie wurden nur von den beiden eigentlichen Autoren so herabgestuft.
Einen nicht unbedeutenden Teil des Buches geht es um die Schwimmerkarriere des talentierten, aber an Selbstüberschätzung leidenden Carlo, der es zwar bis zur Olympiade,aber nie zu größeren Meistertiteln schaffte. Später siedelte er nach Südamerika über, welches er in den höchsten Tönen lobt, obwohl eigentlich zu keiner Zeit richtig klar wird,wieso es ihm dort so gefiel. Der für Fans wohl interessanteste Teil dürfte wohl aber die Filmkarriere als Bud Spencer sein. Zwar ist dieser Teil ausführlich geschrieben, jedoch werden Filmfans ziemlich enttäuscht sein,wenn sie großartige Anekdoten von den Dreharbeiten erwarten. Klar gibt es diese, allerdings beziehen sich diese meist auf die Interaktion zwischen Bud als Darsteller und dem betreffenden Regisseur. Zum Dauer-Filmpartner Terence Hill verliert Bud im Buch nur verhältnismäßig wenig Worte, auch die gemeinsamen Filme werden weitestgehend nur beiläufig erwähnt. Dieser rote Faden zieht sich durch den Rest des Buches: viele Filme werden gar nicht erwähnt, andere nur in einem Satz. Nur selten wird ein Film länger als 1 Seite "behandelt". Es macht den Eindruck,als sehe Spencer diese Werke auch im Nachhinein nur als Mittel zum Geldverdienen, was es ja zeitweise tatsächlich auch war.
Für Filmfans ist das Buch ganz interessant,auch wenn es -zumindest meinen- Erwartungen nicht ganz gerecht wird,weil viele wünschenswerte Hintergrundinformationen und Beweggründe für einzelne Aktionen in Buds Leben einfach fehlen. Nicht-Fans diese Biographie vielleicht mit "Geschichte eines Typs,der einfach die Chance nutze, seinen Lebensunterhalt zu verdienen" zusammenfassen. Im Großen und Ganzen könnte man das Buch als etwas zu lang geratenen Aufsatz eines Neuntklässlers bescheiben.
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am 1. Oktober 2011
Ich habe das Buch gekauft und in kürzester Zeit gelesen. Erwartet habe ich etwas Anderes, aber dennoch finde ich es sehr interessant. Wer dieses Buch kauft sollte wirklich ein eingefleischter Fan sein, da Bud Spencer zwar über sein Leben schreibt abe rnur sehr kurz und nicht sehr ausführlich. Hauptsächlich geht es darum wie er "Schauspieler" wurde, was er für Filme gedreht hat und mit wem. Es werden viele italienische Regisseure und darsteller, aber auch Leute aus anderer Welt benannt. Es gibt etliche Fußnoten in dem Buch und am Ende eine ausführliche Filmographie, all seiner Filme und Serien die er gedreht hat. Ich finde es etwas schade das sein Schwerpunkt auf seiner Arbeit beruht und er z.B. auch die freundschaft zu seinem langjährigen Filmpartner Terence Hill nur kurz anschneidet. Andererseits versteht man warum, wenn man das Buch liest. Ich denke seine Autobiographie ergänzt das Grundwissen, was man so hat, dennoch fehlen mir mehr biographische Aspekte, welche vielleicht aber auch absichtlich nicht so sehr vertieft wurden. Enttäuscht bin ich keinesfalls und kann das Buch nur empfehlen.
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am 7. Juli 2011
Nun, dieses Buch ist aus folgenden Gründen interessant:
1. Man erfährt etwas aus der Jugend von Carlo Pedersoli bevor er Bud Spencer wurde.
2. Die Zeit als "herumtreiber" im Amazonas wird gut durchleuchtet.

Jedem Fan wir dieses Buch leider nicht viel neues offenbaren.
Es ist so geschrieben, dass auch Menschen die nur am Rande je von Bud Spencer gehört haben einen Eindruck vermittelt bekommen.

Ich als ehemaliger Schwimmer habe mich schon als Jugendlicher mit dem italienischen Schwimmstar Carlo Pedersoli befasst, als ich herausfand dass der im Film so unglaublich gut schwimmende Bud Spencer über lange Jahre sehr erfolgreicher Schwimmer war. So wurde Carlo mein sportliches Vorbild, da ich über eine ähnliche Statur verfügte, wie Carlo damals (Bilder im Buch auch vorhanden - äh, natürlich von carlo, nicht von mir... ;-)).

Ich finde es daher recht enttäuschend, dass nicht mehr wirklich privates in diesem Buch zu finden ist. Viele Menschen die sich näher mit Bud Spencer, oder halt Carlo Pedersoli beschäftigt haben werden wenig neues über Ihn dort finden. Das Privatleben kommt meiner Meinung nach völlig zu kurz, dafür werden italienische Schauspieler und Regiseure erwähnt und gelobt, von denen die Meisten bei uns als unbekannt angesehen würden. Nun ja, Carlo ist halt Italiener (Neapolitaner um genau zu sein) - das erklärt natürlich seinen Stolz über die im Buch genannten Darsteller und Regiseure. Einem "Nichtitaliener" werden die Namen nicht wirklich etwas sagen.

Sei es drumm - früheste Kindheit, Verlust des behüteten Daheims durch Krieg und Nachkriegsfolgen, die Erfolge im Sport und das Auswandern werden recht umfangreich beschrieben. Dann werden die Filme behandelt. Mal mehr, mal weniger umfangreich. Praktisch eine Aufzählung aller Werke in denen Carlo sich selbst spielen durfte, nur das er damals "Bud" gerufen wurde.

Fehlen tut mir sehr, dass er sehr wenig über Seinen Sohn schreibt zum Beispiel. Wie es ihm zwischen den Filmen ging wird nur kurz angesprochen. Hier auch nur eine Tumorerkrankung die die Dreharbeiten ein wenig störte, ansonsten aber doch recht verharmlost wird.

Es ist bekannt, dass "Bud" jede Menge Geld verloren hat - wobei schreibt er nicht, wie es dazu kam schreibt er nicht, wie er sich dagengestemmt hat nicht zu verarmen schreibt er nicht.

Das sind Dinge die zum Leben und aus meiner Sicht zu einer Autobiografie unbedingt dazu gehören!
Es liest sich daher so, dass man gerne an die jungen Jahre trotz allem Not und Elend zurück gedacht wird, aber an die Schauspielkarriere und die Zeit danach nicht. Hier klafft für mich eine riesige Lücke und es fehlen fast 30 Jahre von den 80ern bis heute. Die Filme die er gespielt hat kennen wohl fast alle Käufer des Buches, aber wie ging es dem Menschen, dem Privatman "Bud", oder "Carlo" nach und zwischen den "tollen, erfolgreichen Tagen" als Selbstdarsteller (wie er sich selber nennt).
Was bewegte ihn zu der Zeit? Was geschah ausserhalb der Filme? Er besass eine Airline zum Beispiel - wie kam es dazu, was ist daraus geworden? Nur als Beispiel genannt.....

Vielleicht hat sich Carlo noch nicht damit näher beschäftigt, oder ist noch nicht bereit das in dieser Zeit erlebte (vor allem Dingen halt privat erlebte) zu beschreiben und es gibt irgendwann einen "Nachschlag" aus dieser Zeit, die mit Sicherheit erneut buchfüllend wäre?

Ich zumindest hoffe, dass das hier vorliegende Buch nicht alles war, was einem Interessierten, oder auch Fan, sei es von Bud Spencer, oder aber auch von Carlo Pedersoli, aus diesem langen und interessanten Leben erreicht.

Bis dahin: "Carlo - mille grazie!" :-)
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am 23. Juli 2011
Ich hab mir als ich erfahren habe das Buch natürlich sofort selbst gekauft, so gehört es sich für einen Fan von Bud Spencer natürlich. Klingt wie ein dummer Werbespruch, ist aber wirklich so.

Kaum jemand anderer hat mir in meiner Jugend so viel Freude im Fernsehen bereitet wie Buddy. Kaum jemand schaffte es in einem solchen Umfang zu unterhalten und zu belustigen, da war es natürlich selbstverständlich dieses Buch zu erwerben.

Ich hab dann direkt als es mittags kam angefangen zu lesen und erst am Abend als es durch war aufgehört. Selten, und das ist nicht übertrieben, habe ich ein solch tolles Buch in den Händen gehabt. Endlich mal eine Biografie von Bud Spencer, endlich mal sein Leben bis ins Detail erklärt.

Ich war am Ende sogar echt gerührt und hoffe Carlo hat noch viele gute Jahre vor sich und dieses Buch ist nicht das letzte was man von ihm gehört hat.
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am 11. Oktober 2011
Carlo Pedersoli ist ein absolut interessanter Mann, der viel zu erzählen hat und noch mehr erlebte. Auch wenn viele denken, dass er nur der typische Bud Spencer "Haudrauf" ist.

Die erste Hälfte des Buches habe ich verschlungen. Er erzählt von seiner Familie, seiner Sportkarriere, dem Privatmenschen. Leider erzählt Carlo in der 2. Buchhälfte fast ausschliesslich, in welchem Film er wann und wo mitgespielt hat. Da reihen sich Namen von Schauspielern, Regisseuren und Daten aneinander, dass einem fast schwindelig wird.

Also, gäbe es 6 Sterne für Carlo, würde ich 7 geben! Das Buch bekommt wegen der langatmigen Auflistung seiner Werke leider nur 3 Sterne.
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am 29. Juni 2011
Wenn ich an Bud Spencer denke, dann kommen in mir wunderschöne Erinnerungen hoch. Erinnerungen an meine Kindheit, in der ich die Filme Bud Spencers geliebt habe. Mein Vater und ich konnten uns dabei immer königlich amüsieren, wir liebten es, wenn es so richtig heiß herging und die Geräuschkulisse während der Prügeleien fanden wir einfach herrlich. Meiner Mutter hat das meist nur ein Kopfschütteln entlockt, aber sie liebte unsere gemeinsame Begeisterung dafür. Ich denke, diese Erinnerung teile ich mit vielen Altersgenossen - dieser Brummbär war der Held unserer Kinderzeit! Und auch wenn es Ohrfeigen regnete, so bekamen die doch nur die Bösen.
Also war es ganz klar, dass ich die Autobiographie Carlo Pedersolis lesen musste. Nach der Lektüre bin ich jetzt nicht direkt enttäuscht, aber mehr erhofft hatte ich mir schon. Sicher ist, dass ich von einer Autobiographie weniger erwarte als von einer Biographie, denn wer über sich selbst schreibt, ist selten so gnadenlos ehrlich wie ein Fremder, der den nötigen Abstand zu den Geschehnissen hat. Und so ist es auch mit diesem Buch: es hat Charme, keine Frage, aber es kommt so bruchstückhaft daher, dass es eine kleine Recherche via Google auch getan hätte. Gut war die Autobiographie an den Stellen, an denen Carlo kleine private Anekdoten erzählte, von Geschehnissen während eines Drehs berichtete oder über Begegnungen mit anderen Berühmtheiten schrieb. Dort blitzte der besondere Charme dieses schelmischen Mannes durch und entlockte mir das ein oder andere Schmunzeln. Doch leider geht er viel zu sehr auf seine einzelnen Filme ein, nennt unzählige Namen italienischer Größen, die mir alle nichts sagten und die ich mir bei Bedarf auch aus jedem Wikipedia-Artikel hätte fischen können. Hinzu kommt, dass das ganze Buch einfach schrecklich ungeordnet wirkt. Der Mann kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen, manche Kapitel wirken, als seien sie vollkommen unreflektiert eingeschoben worden und wirken sehr deplatziert. Ganz so, als wäre dieses Buch zu schnell zurechtgeschustert worden. Dies könnte ich verzeihen, wenn Bud Spencer sich alleine für dieses Buch verantwortlich zeichnen würde, doch hatte er zwei professionelle Autoren an seiner Seite, die es eigentlich besser wissen sollten.
Gut ist, dass der Schreibstil vollkommen unanstrengend daherkommt, so dass man nicht das Gefühl haben muss, man hätte Zeit verplempert. Diese Autobiographie hat man in kürzester Zeit durch, ist danach ein wenig schlauer, aber sehr nachhaltig wirkt sie nicht.
Schade, dass Carlo Pedersoli sich nicht ein bisschen mehr Zeit genommen hat für sein Vermächtnis an die Welt, denn dass in seinem Leben viel geschehen ist, von dem es sich zu berichten lohnt, wird ganz deutlich - nur leider tat er es nur selten.
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