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Kundenrezensionen

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am 19. April 2013
Den Kauf dieses Buches habe ich so ziemlich komplett bereut.

Für meine Begriffe ist es zu pathetisch geschrieben. Außerdem sehr Amerika-lastig. Dass der Autor Beispiele aus der US-Gesellschaft anführt, ist verständlich, aber die vielen detaillierten Hintergrundinfos dazu, welcher Minister was wann gesagt oder welche Verbindungen er in welche Bereiche der Wirtschaft hat, finde ich persönlich uninteressant. Immerhin hat sich der deutsche Herausgeber die Mühe gemacht, hin und wieder per Fußnote die Lage in Deutschland bzw. Europa grob zu ergänzen.

Über viele, viele Seiten beschäftigt sich der Autor dann ausschließlich mit Soja. Er zerpflückt eine Publikation, die sich wohl sehr kritisch mit Soja auseinandergesetzt hat und geht Argument für Argument durch. Das fand ich sehr langatmig. Gestört hat mich hier wie im restlichen Buch auch, dass unzählige - angebliche - Studienergebnisse genannt werden, jedoch keine einzige Quellenangabe dazu zu finden ist.

Überhaupt finde ich den Buchtitel irreführend, weil sich das Buch nicht unbedingt an Leser wendet, die sich für einen veganen Lebensstil interessieren, sondern auch Themen aus allen möglichen anderen Bereichen der Nahrungsmittelindustrie behandelt (Kaffee- und Kakaohandel, synthetische Getränke, Marketingtricks der Junk-Food-Konzerne). Und was nun ein Kapitel wie "Verblüffend: Bitterschokolade ist gesund!" (so verblüffend fand ich persönlich das übrigens nicht, schon tausendmal gehört) in einem Buch über vegane Ernährung zu suchen hat, ist mir schleierhaft.

2 Punkte gebe ich jetzt aber mal. Er hat sich immerhin bemüht.
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am 9. November 2012
Alle Bücher von John Robbins sind TOP ! Der Autor erklärt dem Endverbraucher, wie er gesund leben kann, was in der Welt passiert und dass man nicht die Augen verschließen darf vor dem, was wir auf der Erde anrichten. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, egal ob Veganern, Vegetariern oder Menschen, die Fleisch essen.
Wenn alle fair mit der Umwelt umgehen würden, wären die Menschen schlanker und gesünder und das Leid auf dieser Erde hätte ein Ende. All das beschreibt der Autor in seinem Buch. Vielen Dank, dass Sie all das veröffentlichen.
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am 18. September 2013
Das neue Buch des US-amerikanischen Kritikers der Lebensmittelindustrie trägt im Original den Titel "No Happy Cows". Warum es im Deutschen unbedingt "Letzter Ausweg vegan" heißen muss, ist nicht ganz klar. Zum Inhalt passt der Titel jedenfalls nicht so richtig. Das Buch enthält eine Auswahl von Texten, die im Rahmen von Robbins' Kolumne in der Online-Publikation Huffington Post erschienen sind, sowie zwei Veröffentlichungen aus vorangegangenen Büchern und einige für diesen Sammelband neu verfasste Texte. Da es bei der Tierproduktion in den USA und der in der EU ein paar Unterschiede gibt, hat der Verlag an einigen Stellen erläuternde Hinweise zur Situation in Europa ergänzt.

Robbins vertritt den Tierschutzgedanken, ihm geht es vor allem um eine etwas moralischere, etwas ethischere Form der Tiernutzung. An mehreren Stellen weist er ausführlich auf etwas nettere Ausbeutungsformen hin und gibt Tipps, wo Eier, Milch und Fleisch von "glücklicheren Tieren" erhältlich seien. Er spricht zwar auch häufig von den Vorteilen einer "überwiegend pflanzlichen" oder "pflanzenbasierten" Ernährung, doch die seitenlangen Tipps zum Erkennen von Happy-Meat-Produkten & Co. (die, wie Robbins betont, auch noch gesünder und schmackhafter seien als konventionell produzierte) wirken ziemlich absurd in diesem Zusammenhang. Auch fehlt leider eine eindeutige Definition der Begriffe 'vegan' und 'vegetarisch'. Denn an diversen Punkten fragt man sich, welches von beidem gerade gemeint sein könnte. Robbins benutzt durchgängig 'vegetarisch', meint aber vermutlich in mehreren Fällen eigentlich 'vegan'.

Laut Robbins ist die Realität des Leidens in der Tierhaltung in der EU weniger schlimm (wie auch immer man das überhaupt messen will) als in den USA, etwa, weil es hier offiziell keine Käfighaltung bei Legehennen mehr gibt. Zum einen: Aus der Käfighaltung ist die sogenannte Kleingruppenhaltung in "Volieren" geworden. Diese "Volieren" sind ein bisschen größer als die alten Käfige, sind mit einer Plastikmatte zum Scharren und einer Sitzstange ausgestattet. Der einzige Sinn und Zweck dieser als "innovativ" deklarierten Haltung ist es, dem Konsumenten ein besseres Gewissen zu verschaffen. Und zum zweiten: Das Know-how für die alte Käfighaltung wird nun fleißig in außereuropäische Länder verkauft und dort freudig umgesetzt.

Neben Kapiteln über Hühner und Rinder in der Tierproduktion und die Praktiken der Züchter und Hersteller (Hormonbehandlung bei Rindern und die Folgen für die Konsumenten, Salmonellen u.a.) enthält der Band kritische Betrachtungen über moderne Sklaverei auf Kaffee- und Kakaoplantagen, die zeigen, dass die weltweite Nahrungsmittelproduktion nach dem Prinzip des größtmöglichen Profits funktioniert - egal, ob Mensch, Tier und Natur dabei zu Schaden kommen. Robbins sensibilisiert für einen anderen Konsum, plädiert für regional erzeugte Lebensmittel aus fairer Produktion - aber eben auch für "humane" und "nachhaltige" Tierprodukte. Wie human oder nachhaltig kann ein Produkt sein, für das am Ende immer jemand sein Leben lassen muss? Wenn es für Kaffeebohnen ein Label "von glücklichen Kindersklaven geerntet" gäbe, ob Robbins das auch empfehlen würde?

Robbins trägt zwar viele wissenswerte Informationen zusammen, nennt Zahlen und Fakten des modernen Tierausbeutungssystems, deckt Täuschungstaktiken der Produzenten auf und weist auf die engen Beziehungen zwischen Vertretern aus Wirtschaft und Politik hin. Doch er zieht aus seinem Wissen nicht den Schluss, auf Tierprodukte einfach zu verzichten. Als Durchschnittskonsument kann man nie sicher sein, wie sie erzeugt worden sind und man wird immer in Kauf nehmen, dass hierfür Tiere getötet werden (das gilt nicht nur für die Fleischproduktion, sondern für alle anderen Tierprodukte von Milch über Eier bis zu Honig). Hier wäre mehr Mut zur Konsequenz schön gewesen. Wer Informationen über moderne Lebensmittelproduktion und ihre vielen Schattenseiten sucht, wird bei Robbins fündig. Wer Ausreden für seinen Tierproduktkonsum sucht, leider auch.
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am 28. Januar 2013
War von dem Buch sehr begeistert, konnte gar nicht aufhören zu lesen. Sehr informativ und motivierend, wenn man sich für diese Art zu leben entschlossen hat.
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am 15. Februar 2013
dieses Buch ist sehr gut übersetzt worden. Es ist wirklich sehr lesenswert, auch wer vor dem Wort vegan noch unsicherheit verspürt, wird in einfachen Worten hilfreich in dessen Bedeutung geführt. Keine Belehrungen sondern nur mit Tatsachen und Erkenntnissen. Sehr empfehlenswert
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am 8. September 2014
Ich interessiere mich für vegane Ernährung und hab mir deshalb einiges an 'Infomaterial' bestellt! Hab noch einiges zu dem Thema bestellt!
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