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am 4. September 2011
Ein hervorragend recherchiertes und spannend geschriebenes Buch über die vielfach ausgezeichneten Magda & André Trocmé; äußerst hilfreich, den eigenen Lebens-Kompass zu justieren. Einem, dem bisher nur das (zu Recht kritisierte, aber doch wichtige) Buch von Philip Hallie zur Verfügung stand ("Dass nicht unschuldig Blut vergossen werde. Die Geschichte des Dorfes Le Chambon und wie dort Gutes geschah") erschließen sich wesesntliche neue Aspekte über die Trocmés, ihre Wurzeln, ihre Biografien, ihre Motive und die Reichweite ihres Wirkens.
Unbedingt lesenswert!
Der Titel "Von Liebe und Widerstand" wirkt allerdings fast harmlos und unbeholfen angesichts der Horizonte, die sich auftun. Es wäre nicht vermessen, die Trocmés in den Kreis von Gandhi, Martin-Luther-King, Albert Schweitzer oder in die Nähe eines Oskar Schindler, zu stellen. Dem Buch sind auf alle Fälle viele Leserinnen und Leser und jede Menge positive Rezensionen zu wünschen. In "meinen" TOP 10 wird es auf alle Fälle seinen Platz einnehmen.
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In dieser auch literarisch gesehen, äußerst ansprechenden Doppelbiografie gelingt es Hanna Schott dem Leser das Leben des Ehepaares Magda und Andre Trocme nahe zu bringen.

Auch wenn es eine uns heute völlig fremde Zeit ist, fast Hundert Jahre sind vergangen, ist durch Farbigkeit und Lebendigkeit der Schilderungen der Autorin, ein verfolgen der spannenden Geschichte um das Ehepaar Trocme sehr gut möglich.

Beide scheinen sehr unterschiedlich gewesen zu sein. Hanna Schott beschreibt wie die beiden zueinandergefunden haben und wie sie zu Helden wurden. Weit über 3000 Menschen haben sie in einer politisch gefährlichen Zeit das Leben gerettet. Das Positive an diesem Buch: Die Autorin hebt die Trocmes nicht auf einen für uns heute unerreichbar hohen Sockel. Gerade weil Schott neben der politischen Botschaft des Buches, auch die Liebesgeschichte von Magda und Andre nachzeichnet, erscheinen die beiden heute so menschlich nah.

Schott macht den Leser bekannt mit zwei außergewöhnlichen Helden und stellt sie als positive Vorbilder dar, deren Einfluß man sich nicht entziehen mag!
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am 11. August 2011
Als die deutschen Truppen Frankreich besetzen, verwandelt das Ehepaar Trocmé ihren kleinen Luftkurort im Gebirge in einen zentralen Ort der französischen Résistance. Sie retten mehr Juden vor der Deportation als Oscar Schindler. Über 3.000 jüdische Kinder und Erwachsene werden von ihnen versteckt, mit Nahrung versorgt und teilweise mit falschen Pässen ausgestattet und außer Landes geschleust.

Ein bewegendes Buch, erstklassig geschrieben und genau recherchiert. Unbedingte Kaufempfehlung!
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TOP 500 REZENSENTam 16. Februar 2015
die anderen halfen, zu überleben: das waren in den wenigsten Fällen Militärs. Nein, es war die Zivilbevölkerung der verschiedenen so gebeutelten Länder, die über sich hinauswuchs und reihenweise Menschenleben rettete und vielen, vielen Flüchtlingen dabei half, nicht zu verhungern und diese Zeit zumindest mit einem Rest von Würde zu überstehen.

Oft gab diesen Menschen ihr Glauben die Kraft zu diesem Wirken - so auch bei Magda und André Trocmé, die im kleinen Dorf Le Chambon mitten im französischen Zentralmassiv während des Vichy-Regimes Unglaubliches geleistet und vielen Juden das Leben gerettet haben.

André Trocmé, ein protestantischer Pfarrer mitten im katholischen Frankreich mit einer Menge Prinzipien - so war er Pazifist, was damals von seiner Kirche nicht gerade toleriert wurde - hatte sich den Dienst am Menschen zum Prinzip gemacht und wurde dabei jahrzehntelang von seiner italienischen Frau Magda unterstützt. Ein ungewöhnliches Paar mit höchst unkonventionellen Biographien, die von der Autorin Hanna Schott im Detail dargelegt werden und sich spannend wie ein Krimi lesen.

Es waren keine Heiligen, André und seine Magda, auch wenn sie es durchaus verdienen würden, heilig gesprochen zu werden. Dazu wird es in der protestantischen Kirche nicht kommen und mit Sicherheit wäre es den beiden, pragmatisch, wie sie stets ans Werk gingen, auch nicht Recht gewesen. Sie taten halt, was aus ihrer Sicht getan werden musste - und das war unglaublich viel.

Der Weg dahin führte sie über die Vereinigten Staaten und - zumindest André, dessen Mutter Deutsche war - im übertragenen Sinne auch über Deutschland - vielschichtige Familiengeschichten sind es, die hinter beiden Teilen des Paares stehen und sozusagen die Basis dessen sind, was aus ihnen wurde. Tapferkeit und die heutzutage so vielzitierte Zivilcourage: die Trocmés haben sie auf unglaubliche Weise gelebt und ihr Leben Gott und ihren Mitmenschen geweiht, ohne auch ein Fitzelchen von sich selbst aufzugeben. Ein Buch, das ich jedem Menschen empfehle, ganz besonders jedoch denjenigen, die gegenwärtig in der Flüchtlingshilfe - ob kirchlich oder nicht - tätig sind. Ein Buch, aus dem man Kraft und Zuversicht schöpfen kann!
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am 5. Februar 2012
Eine wirklich beeindruckende Geschichte, sehr persönlich und lebendig erzählt, trotz des eigentlich ernsten Themas auch mit einer Prise Humor. Das Ganze ist gut recherchiert und mit genügend Hintergrundinformation verbunden, so dass man sich gut in die Zeit und die Menschen hineinversetzen kann.
Erstaunlich, was manche Menschen so auf sich nehmen und wie uneigennützig sie handeln können - davon müsste es viel mehr geben!
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TOP 500 REZENSENTam 17. Februar 2015
„...Wer Gott nicht liebt, wird die Menschen immer in Rassen, Klassen oder andere Gruppen einteilen...“

Wir schreiben das Jahr 1926. In New York treffen der Theologiestudent Andrè Trocmè und die angehende Sozialarbeiterin Magda Grilli di Cortona aufeinander. Andrè glaubt, die Frau seines Lebens gefunden zu haben. Doch noch zögert er. Er möchte protestantischer Pfarrer werden und ist Kriegsdienstverweigerer. An dem Tag, an dem sie sich zum dritten Mal sahen, fragt Andrè Magda ob sie seine Frau werden will.
Der Roman erzählt das Leben der beiden. In einem Rückblick erfahre ich als Leser, wie sie ihre Kindheit verlebt haben. Dort wurden Spuren gelegt, die sie durch das Leben führen.
Das Buch lässt sich zügig lesen. Dazu beigetragen hat die Kombination aus Biografie und Behandlung theologischer Themen. Sehr gut herausgearbeitet werden jeweils die politischen Zeitverhältnisse.
Nach einigen Jahren in Amerika kehrt das Paar in Andrès Heimat nach Frankreich zurück. Bald zeigt sich, dass die verschiedenen politischen Gruppen versuchen, den Pfarrer zu vereinnahmen. Doch Andrè bleibt seiner Überzeugung als Pazifist treu. Im Mittelpunkt seines Handelns steht das Wort der Bibel. Magda, in gut situierten Verhältnissen aufgewachsen, gewöhnt sich schnell an das eher ärmliche Leben einer Pfarrersfamilie. Nach mehreren anderen Arbeitsstellen finden sie in Le Chambon eine neue Heimat. Magda, die praktischere von beiden, widmet sich der Gründung einer Schule.
Und dann kam das Jahr 1939. Le Chambon wird zur Heimat verfolgter Juden vieler Nationen. Obwohl der Ort in der freien Zone lag, war das nicht ungefährlich. Andrè gelingt es durch intensive Bibelarbeit im Ort, die Einwohner von der Richtigkeit des Handelns zu überzeugen. Die alttestamentarischen Asylstädte gelten dabei als Vorbild.
Das Schriftstil ist dem Thema angemessen. Die Autorin versteht es ausgezeichnet, die Lebensumstände anschaulich zu beschreiben. Es wird deutlich, dass sich alle Beteiligten den Konsequenzen ihres Handelns bewusst sind. Gottesfurcht steht über Angst um das eigene Leben. Emotionale Höhepunkte lockern die Geschichte auf. Persönliche Briefe und Niederschriften von Andrè ergänzen den Text.
Viele historische Zusammenhänge werden gekonnt in die Biografie integriert, sei es die Geschichte der Hugenotten in Frankreich oder der Zusammenhang zwischen Camus` Roman „Die Pest“ und den Vorgängen in Le Chambon..
Private Fotos sind dem Buch beigefügt. Im Anhang erfahre ich als Leser, was aus den verschiedenen Protagonisten geworden ist. Außerdem wird auf einige Quellen verwiesen.
Das dreigeteilte Cover mit dem Paar im oberen Teil und den Kindern im unteren passt zur Geschichte. Der rote Streifen dazwischen symbolisiert für mich die Liebe, die die Grundlage ihres Tuns war.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Biografie arbeitet ein Stück französischer Geschichte an konkreten Lebensbildern auf und zeigt, wozu Menschen fähig sind, wenn sie sich allein von ihren Glaubensüberzeugungen leiten lassen.
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am 15. Februar 2015
Für ganz Frankreich, auch für die sogenannte „freie Zone“ galt seit Oktober 1940: „Alle Juden waren den deutschen Behörden auszuliefern. Alle, geflohene Deutsche, Österreicher, Polen ...“ (Seite 141)

Nicht nur in Deutschland war während des zweiten Weltkrieges Widerstand angesagt. Auch in Le Chambon, einem Luftkurort im französischen Zentralmassiv, wurden Juden und andere Verfolgte versteckt. Magda und André Trocmé kümmerten sich um die Unterbringung und Versorgung unzähliger Flüchtlinge, vor allem um Kinder, die ihre Eltern verloren hatten.

Hanna Schott erzählt in dieser Biografie das Leben der Magda Grilli di Cortona (1901 – 1996) und des André Trocmé (1901 – 1971). Die beiden Weitgereisten hatten sich 1926 in New York kennengelernt und verlobt. Magda, die Florentinerin mit einer russischen Großmutter war ebenso mutterlos aufgewachsen, wie der Franzose André ab seinem zehnten Lebensjahr. Zuvor hatte er aber noch mehrmals seine deutschen Großeltern, ein Pastorenehepaar, besuchen können. Das hatte sein Leben so nachdrücklich beeinflusst, dass er selbst Pastor wurde. Doch als Patriot war er in der evangelischen Kirche zu seiner Zeit nicht sehr angesehen, weshalb ihm und seiner Familie bei der Berufsausübung viele Steine in den Weg gelegt wurden...

Nachvollziehbar und in gut leserlicher Sprache beschreibt die Autorin den Werdegang des Ehepaars mit vier Kindern. Wie sie, nachdem sie sich auf dem Plateau eingelebt hatten, eine Schule gründeten und sich später für Verfolgte stark machten. Denn auch in Frankreich gab es Lager für alle, die nicht als Bürger Frankreichs erwünscht waren. Dort wurden die Menschen zwar nicht gezielt vernichtet, aber Hunger, Kälte und tägliche Erniedrigungen führten auch zum Tod. Für André hieß Widerstand zunächst: „einen Menschen davor bewahren, in eins der Lager eingewiesen zu werden. Ihn irgendwo fürs erste unterzubringen, verschwinden zu lassen, der Aufmerksamkeit der Behörden zu entziehen.“ Das brachte ihm schließlich eine Verhaftung ein …

Das Buch über dieses bewegte Leben endet mit einem Brief, den André 1958 an seine Tochter schrieb (einer seiner Söhne war bereits 1945 mit 14 Jahren viel zu früh verstorben) und in dem er ein Loblieb auf seine Ehe mit Magda singt. Magda traf nach dem Krieg so bedeutende Menschen wie die spätere indische Ministerpräsidentin Indira Gandhi und kämpfte an der Seite von Martin Luther King für die Emanzipation der schwarzen Amerikaner.

Zahlreiche Fotos illustrieren das spannende Leben dieses außergewöhnlichen Paares.
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am 15. Mai 2012
Hanna Schott ist es gelungen, ein Paar aus dem Vergessen zu holen, deren Zivilcourage damals wie heute vorbildlich ist. Kein Heldenepos, sondern zwei Menschen aus Fleisch und Blut, die hier nachgezeichnet werden. Und ein christliches Buch ist es: Magda und Andre Trocme verkörpern einen Glauben, der durch die Liebe nicht nur tätig, sondern auch einfallsreich und enorm mutig ist.
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am 30. Mai 2013
...jenseits von Oskar Schindler und anderen, weit bekannteren Widerständlern während des Dritten Reiches, waren für mich Magda und André Trocmé.
Hanna Schott ist es gelungen, in dieser Biographie auf nahezu ideale Weise Lesbarkeit, Faktenreichtum und Tiefgang zu verbinden. Gekennzeichnet von einer zutiefst christlichen Humanität können die Trocmés Inspiration für eine Generation sein, die das Glück hat, in weitaus weniger existenziellen Lebenssituationen hineingeboren zu sein. Danke für dieses anregende Buch!
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am 25. Dezember 2013
...ich wünsche mir, dass dieses Buch wahrgenommen, gelesen, reflektiert wird.
Eine unglaublich mutmachende Geschichte, die einen Lichtblick des 20. Jahrhunderts darstellt.
Magda und André Trocmé haben getan, was getan werden musste.
Nicht mehr, nicht weniger und genau dies war unglaublich.
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