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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit gemischten Gefühlen ...
... habe ich das Buch gelesen. Ich hatte insbesondere im ersten Teil große Mühe, nicht einfach aufzuhören und das Buch in die Flohmarktkiste zu legen. Aber als Heinz Strunk-Fan habe ich mich nicht getraut und wollte dem Buch doch eine Chance geben.

Warum viel mir das Lesen aber so schwer? Der erste Teil erinnert mich ein wenig an Hummeldumm von...
Veröffentlicht am 20. März 2011 von Thilo Grimpe

versus
20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Heinz Strunk ist Heinz Strunk ist ... nur halt diesmal ein wenig anders ...
Hinweis vorweg: Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch.

Nachtrag am 11.01.2011: In den Kommentaren bin ich darauf hingewiesen worden, dass die Hörbuchfassung gegenüber des Buches stark gekürzt worden ist. In der Tat kann man feststellen, dass z.B. der Fleckenteufel mit knapp 220 Seiten auf 4 CDs veröffentlicht wurde, während...
Veröffentlicht am 8. Januar 2011 von Trainhardt


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit gemischten Gefühlen ..., 20. März 2011
Von 
Thilo Grimpe (Porta Westfalica) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Heinz Strunk in Afrika (Gebundene Ausgabe)
... habe ich das Buch gelesen. Ich hatte insbesondere im ersten Teil große Mühe, nicht einfach aufzuhören und das Buch in die Flohmarktkiste zu legen. Aber als Heinz Strunk-Fan habe ich mich nicht getraut und wollte dem Buch doch eine Chance geben.

Warum viel mir das Lesen aber so schwer? Der erste Teil erinnert mich ein wenig an Hummeldumm von Tommy Jaud. Nicht aufgrund der Örtlichkeit Afrika, sondern eher wegen des zähen Bemühens, wirklich witzig zu sein. Es plätschert so dahin, kein zündender Witz kommt 'rüber, der Trübsal überwiegt und ich hoffte von Seite zu Seite, dass nun endlich 'mal der Funke überspringt.

Doch das dauerte ein wenig, denn erst zur Mitte hin wurde es zunehmend angenehmer, witziger und auch die inhaltlichen Ideen zündeten bei mir. Während seines Urlaubs entwickelt Strunk u.a. zusammen mit seinem Partner eine witzige Idee zu einem Film o.ä., und diese Entwicklung nahm eine pointenreiche Fahrt auf und lies meine Mundwinkel doch nun häufiger nach oben gleiten. Aber auch die immer wiederkehrende Auseinandersetzung Strunks / Partner mit dem Hotel und seinen Gästen wurde ideenreicher und ging allmählich über das Schmunzelniveau hinaus.

Im Vergleich zu "Fleisch ist mein Gemüse", indem Strunk auch häufig Melancholie und Trübsinn beschreibt aber trotzdem immer wieder durch Situationskomik und hervorragende Beschreibungen die Stimmung des Lesers aufrecht hält, gelingt ihm dies also erst im 2. Teil des Buches. Erst jetzt kommt Fahrt auf, die Ereignisse "überschlagen" sich ein wenig und man möchte nicht mehr aufhören zu lesen.

Fazit: Ich werde mir definitiv das nächste oder ein anderes Buch von Heinz Strunk als Hörbuch kaufen. Ich hoffe, dass in Kombination mit Heinz' Stimme und seiner Betonung, sein Witz viel eher bei mir ankommt. Trotzdem ist am Ende doch noch angenehme Freizeitlektüre entstanden, nicht wahnsinnig witzig, aber doch mit gelungenen Gags und wirklich sehr treffenden Beschreibungen von Leuten und Umgebung.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Heinz Strunk ist Heinz Strunk ist ... nur halt diesmal ein wenig anders ..., 8. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Heinz Strunk in Afrika (Audio CD)
Hinweis vorweg: Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch.

Nachtrag am 11.01.2011: In den Kommentaren bin ich darauf hingewiesen worden, dass die Hörbuchfassung gegenüber des Buches stark gekürzt worden ist. In der Tat kann man feststellen, dass z.B. der Fleckenteufel mit knapp 220 Seiten auf 4 CDs veröffentlicht wurde, während Strunk in Afrika mit knapp 270 Seiten auf 3 CDs beschränkt ist. Auf Nachfrage beim zuständigen Publisher Roof, erhielt ich folgende Antwort:

"Heinz Strunk in Afrika" wurde in einem für Hörbücher sehr üblichen ( Anm.d.Verf.: aber nicht für Heinz Strunk Bücher ) Umfang gekürzt: um ca. 90 Seiten, also auf ca. 180 Seiten. Da es sich ausschließlich um sogenannte "Binnenkürzungen" handelt, ist die wesentliche Textstruktur erhalten. Gekürzt wurden "nur" immer wieder einzelne Abschnitte, also keine kompletten Teile oder
Kapitel. Das Hörbuch ist als Pendant zum Buch zu verstehen."

Und nun zur Rezension:

Heinz Strunk in Afrika ist zu gut, um nur mit ein oder zwei Sternen bewertet zu werden. Dafür gibt es zu viele Stellen, die - was meinen Humor angeht - genial sind. Wenn in etwa eine gutaussehende Kellnerin Heinz Strunk nach seinem Namen fragt und er sich denkt "eine unpassendere Gelegenheit Heinz zu heißen, kann es nicht geben" dann gehts eigentlich kaum witziger. Auf den drei CDs gibt es mehrere solche Knaller, auf die man aber auch eindeutig länger warten muss. Dazwischen die typischen, amüsanten Beobachtungen und Beschreibungen, die man aus vorangegangenen Werken Strunks kennt.

Problematisch dabei ist, dass viele seiner Monologe situationsabhängig sind und nicht unbedingt in einen größeren Kontext eingebunden sein müssen. Dadurch gab es für mich wenigstens eine gewisse, nicht-prickelnde Spannung zwischen der einerseits gewohnt brillianten Heinz Strunk Philosophie und der austauschbaren "Reise-nach-Afrika"-Geschichte. Es ist also am Ende eigentlich total wurscht, ob er nach Afrika reist, an irgendeinen anderen Ort der Welt oder zu Hause bleibt. Jedenfalls wurscht für die Geschichte, so wie sie vorliegt. Atmosphärisch hätte es sicherlich interessantere und bessere "Umfelder" gegeben.

Dass dann am Ende die kriegsähnlichen Zustände nach einer Wahl beschrieben werden und Heinz Strunk Teil dieser lebensbedrohlichen Situation wird ... die Motivation dafür ist mir nicht so recht klar geworden. Es ist auf der einen Seite nicht witzig ( was es auch nicht sein soll ) und auf der anderen Seite auch nicht politisch ( was es wohl auch nicht sein soll ). Ich konnte damit nicht so recht was anfangen. Es war irgendwie "unpassend".

Auf der Hörbuch-Rückseite wird damit prinzipiell auch noch geworben, da es dort so aussieht, als würde sich der Großteil der Geschichte um diese Situation drehen. Zitat: " ... und plötzlich hallen Gewehrschüsse durch die Nacht. Allen Warnungen zum Trotz sind die beiden nicht davon abzuhalten, das nächste Taxi nach Mombasa City zu nehmen ..."

So jedenfalls endet der Klappentext. Tatsache aber ist: Die ersten Schüsse fallen erst Ende des 20. Kapitels ( von insgesamt 24 Kapiteln auf den Hörbuch CDs ). Ganz abgesehen davon, dass nicht beide "nicht davon abzuhalten" sind, sondern Strunk sich mehr oder weniger von seinem Kumpel breitschlagen lässt, trotz Warnungen die Krawall-City zu betreten. Aber das nur am Rande ...

Wiederum Punkten kann das Hörbuch durch die Stimme Strunks und die Interpretation seines eigenen Textes. Da stelle ich mir die Lesefassung teilweise bedeutend schwächer vor, da viele Stellen nicht durch den Inhalt witzig sind, sondern einzig und allein durch die Stimmakrobatik des lesenden Autors witzig werden. Wenn er dann statt 7-Tage-Trennkost 7-Jahre-Trennkost liest, sich über seinen Fehler selbst kaputtlacht, diesen korrigiert und das Ganze nicht dem Schnitt zum Opfer gefallen ist, dann finde ich auch das lustig.

Zur Hörbuch-Aufmachung gibt es nicht viel zu schreiben: Das dicke Doppel-Jewelcase ist keine Schönheit, das Booklet definitiv zu dünn und inhaltslos, um leidenschaftlich darüber ins Schwärmen zu geraten, aber zu meckern gibt es hier eigentlich auch nix. Standard halt ...

Am Ende bekommt man Heinz Strunk. Nicht mehr und nicht weniger. Für 5 Sterne fehlt das durchgängig hohe Niveau von Gag und Anti-Gag bzw. ein durchgängig ausgeglichenes Verhältnis zwischen bloßer Beschreibung und interessanter Deutung. Zu viele Passagen sind einfach zu wenig eingängig und bleiben nicht in Erinnerung. Das beliebige Afrika-Setting kostet dann den vierten Stern.

Trotzdem kann und will ich diesem Werk nicht vorwerfen, dass es vorschnell auf den Markt geworfen worden wäre, um nach dem Fleckenteufel und der Zunge Europas noch einmal ordentlich abzukassieren. Dafür scheint mir "Heinz Strunk in Afrika" zu nah am Autor zu sein. Heinz Strunk erzählt aus seiner Welt und da bleibt es nunmal nicht aus, dass er auch Dinge erzählt, die nur wenig spannend, wenig prickelnd, wenig witzig, wenig nachdenklich und wenig was-weiß-ich-nicht-was sind. Jedenfalls hat mich das Hörbuch nicht immer und ständig angesprochen und auf Trapp gehalten.

Die vielen kleinen, positiven Elemente - die man überall verstreut zusammenklauben muss - bringen mich am Ende dann aber doch zu einer Bewertung von glatten 3,5 Sternen ! Die Tatsache, das gut ein Drittel des Buches für das Hörbuch herausgekürzt wurde, rechtfertigt dann am Ende die ( nur mögliche ) 3-Sterne-Bewertung.

Nachtrag am 20.01.: Vielleicht könnte mal jemand, der das Buch hat, nachkucken, ob das Buch auch mit diesem Satz endet: "Ich winke, bis der Junge hinter der Kurve verschwunden ist." Erfährt man tatsächlich nicht mehr, was Lucy Heinz geschenkt hat ? Sie überreicht ihm ein Geschenk und meint, er solle es erst zu Hause aufmachen. Das kriegt man aber nicht mehr mit.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man kann auch trinken ohne Spass zu haben und Urlaub ist erholsamer ohne Erlebnisse, 28. März 2011
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Heinz Strunk in Afrika (Gebundene Ausgabe)
Ein wenig von der tragisch-komischen Schilderung eines Ausseinseiters in "Fleisch ist mein Gemüse" von Heinz Strunk und ein wenig vom Reisetagebuch "Schrecklich amüsant" light von David Foster Wallace steckt in "Heinz Strunk in Afrika", eine Light Variante des ebenfalls depressiven (inzwischen an Suizid verstorbenen) Wallace, weil es bei Strunk weniger literarisch ausgefeilt klingt. Strunk weiß das und spielt damit, etwa wenn er seine Reiselektüre (White Line Fever von Motörheads Lemmy und Abbitte von Ian McEwan) gegenüberstellt oder sich an besonders kunstvollen Passagen versucht - amüsant!
Ganz so turbulent wie die Buchrückseite verkündet ist das Buch nicht. "Sonne, Palmen, Black Jack, Bürgerkrieg", klingen reißerischer als Strunks Schilderung seines zweiwöchigen Kenia-Urlaubs 2007 tatsächlich war. Die Revolte kommt erst auf den letzten Seiten des Buches, ebenso wie ein ernsterer Tonfall, in dem der Autor auf das Schicksal des vergessenen Kontinents Afrika aufmerksam macht und am Ende gar ein wenig verzückt wirkt. Dabei ist er doch mit dem Vorsatz weggeflogen: egal wohin, hauptsache warm und nicht zu weit weg, an Gewicht verlieren, nichts erleben und sich richtig erholen. Ein Artikel aus dem Hamburger Abendblatt bestätigt, dass genau das die erholsamste Art sei zu verreisen. Im Urlaub überfordert, dafür aber im Alltag top, so sieht sich Strunk selbst und gibt zu bedenken, dass manch Extremurlauber im Alltag scheitert und das gerade die Leute mit den langweiligsten Leben am längsten leben wollen. Der erste Teil des Buches ist etwas zäh. Strunk philosophiert über sein eher tristes, unbefriedigendes Leben und schwadroniert über seine diversen Defizite. Das ist, ebenso wie die Spielsucht, die im zweiten Teil des Buches die Handlung dominiert, bereits aus "Fleisch ist mein Gemüse" hinlänglich bekannt. Statt Problemen eines Heranwachsenden gibt es nun Probleme eines Verwelkenden. Oft liest sich das weniger lustig als (vom Autor?) erhofft. Manche Beobachtungen, etwa gehässige Kommentare über das Verhalten anderer Touristen, werden viele Reisende teilen. Strunk ist ein kluger Kopf und einige Stellen in diesem Buch sind sehr unterhaltsam und lustig und geistreich, meist aber sehr depressiv und verbittert. Die verbalen Attacken gegen Brettspiel-Freunde und Senioren wirken bemüht provokativ - auf mich wirkte das so als wäre Strunk es anderen Menschen neidig, mit denen es das Leben besser gemeint hat als mit ihm.
Wie gewohnt spielt Musik für den Heinzer auch in diesem Werk wieder eine grosse Rolle - besonders die positive Beschreibung des Afrika-Liedes zeigt, dass Strunk auch voller Leidenschaft sein kann und zumindest beim Thema Musik alles andere als einsilbig und stumpf ist.
Sehr böse, aber leider sehr zutreffend und lustig: Strunks kurzer Seitenhieb auf die Orthographie- und Wirrkopf-Spielwiese Internet-Foren!
Wer von diesem Buch erwartet viel über Afrika oder zumindest über Kenia zu erfahren kann nur enttäuscht werden, Strunk und sein österreichischer Reisebegleiter C. schaffen es zumindest mal nach Mombasa, aber viel mehr als ein Spielcasino und eine Disco sehen sie dabei nicht. Die allermeiste Zeit wird im All Inclusive Ferienclub mit Essen und Dösen verbracht. Strunk zelebriert es, sich anders als die anderen zu fühlen und damit dürfte er eindeutig nicht die Zielgruppe von Mario Barth (den er in diesem Buch verspottet) oder Tommy Jaud ansprechen. Und das finde ich auch sehr erfeulich!
Alkoholiker, Spielsüchtiger, Neurotiker - wenn er das alles therapieren wollte, hätte er gar keine Zeit mehr für anderes, schickt Strunk dieser Reiseschilderung voraus, Aufschreiben kann ja auch therapeutisch sein, insofern erfüllt "Heinz Strunk in Afrika" einen guten Zweck - Autor und Leser können ihrem Frust über sehr vieles Luft verschaffen, durchaus befreiend!
Wer Bestätigung dafür sucht, dass Reisen überbewertet wird und sarkastischen Humor mag, dem sei dieses Buch als (Urlaubs-)Lektüre empfohlen.

3,5 Sterne

270 Seiten, gebunden, Rowohlt 2011
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett, aber so ohne den richtigen Biß, 31. März 2011
Von 
Dancer "JH" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Heinz Strunk in Afrika (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich eine schöne Idee: im Winter ist's in Deutschland (und Österreich) traditionell kalt, naß und unfreundlich.Da liegt es nahe, in die Sonne zu fliegen... Strunk tut's mit seinem besten Kumpel (aus Wien), und ausgerechnet Mombasa ist das Ziel. Dort trifft man auf die erwartbar typische Menschenkonstellation - Touristen (vornehmlich aus D und UK) und Eingeborene (die mehr oder weniger erfolgreich versuchen, die Touris auszunehmen). Was kann man in Mombasa machen? Nach Lektüre dieses Romans ist man geneigt zu sagen, sehr wenig... essen, schlafen, spielen, trinken, Tiere schauen, Touris ärgern. Wem's reicht.

Das Ganze ist leidlich nett zu lesen, aber nach der Hälfte des Buchs stellt sich doch ein Gefühl von "es reicht jetzt eigentlich" ein. Dann zieht es sich nur noch. Einige schöne Ideen und gute Dialoge machen leider noch kein gutes Buch aus.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich seht lustiges Buch, 23. Oktober 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Heinz Strunk in Afrika (Gebundene Ausgabe)
Eines seiner besten Bücher wie ich finde.
Dieses Buch ist mit einer Menge Humor geschrieben.
Ich freue mich schon auf das nächste.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Afrika: Schmoren im eigenen Saft, 19. März 2012
Von 
RockBrasiliano (Costa Banana) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Heinz Strunk in Afrika (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mich lange vor dem Buch gedrückt, weil ich mir dachte, das Heinz Strunk sich mit seinem im Grunde doch ewig gleichen Strickmuster des misanthropischen Antihelden irgendwann mal in Grund und Boden schreiben müsste. Das hab ich mir übrigens schon seit dem vorletzten Buch von Strunk gedacht. Aber nee.. Der Meister kriegts noch gebacken. Heinz Strunk in Afrika ist ein Buch, das ich wieder überhaupt nicht aus der Hand legen konnte. Diesmal verschlägt es unseren Freund nach Kenia in einen Ferienclub in dem er nach nervenzermürbendem Flug, schließlich seinen österreichischen Freund in die Arme schließen kann, der ,ein leidenschaftlicher Automatenkiller, allerdings ganz schlimm erkältet ist. Der Freund ist außerdem ziemlich tyrannisch veranlagt und verwickelt den neurasthenischen Heinz dauernd in irgendwelche Psychospielchen. Tja, wenn man schonmal im Urlaub ist, will man natürlich auch was erleben und da gibt es allerhand Alkoholisches, Disco und Spielhalle, sowie natürlich auch die Arbeit am Drehbuch und Versuche eines eigenen Romans, der seiner Schöpfung harrt. Das Buch zeigt gut das Empfinden und die Ängste, die doch viele Leute in ihrem Leben umtreiben. Etwas richtiges zu Erleben gibts auch erstmal nicht, unsere Freunde sind voll und ganz mit der Jagd nach den "Kugeln" (Spielerjargon) beschäftigt. Die Europäer im Ferienclub werden alle als tragisch-komische Existenzen gezeigt, die Jagd nach dem Erlebnis muss, gegen Dösen und sich Büffet den Bauch-Vollschlagen antreten. Das Dilemma, der "Menschen der Industrienationen" kommt hier voll durch. Man dreht sich um sich selbst. Was jetzt aber nach trostloser Ödnis klingt, wird bei Heinz Strunk natürlich wieder in erstklassige Satire verwandelt. Hoffentlich geht das noch ein paar mal gut...
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht sein Bestes !, 13. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Heinz Strunk in Afrika (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch von meinem Bruder zu Weihnachten bekommen und als großer Strunkerfan mein laufendes Buch abgebrochen um dieses zu beginnen. Nach anfänglicher Freude stellte sich zunehmend eine leichte Langeweile ein, die auch bis ans Ende anhielt.Das Buch ist wahrlich nicht schlecht aber eben auch kein Highlight so wie "Fleisch ist mein Gemüse" oder "Fleckenteufel". Es wird sich zu sehr in Details verloren und die X-te Spielhallentour lockt niemanden mehr hinter dem Ofen hervor.Es gibt natürlich trotzdem jede Menge Momente wo man denkt "geil, typisch Heinzer - genial",aber alles im allem hatte man sich doch mehr von dem Werk versprochen.
Wo ich jetzt den Preis sehe müsste man eigentlich nochmal einen Stern wegen Preis/Leistung abziehen - für nen Zehner wärs O.K. gewesen - heute bin ich aber mal freundlich und belasse es bei gnädigen 3 Sternen.Sorry Heinz.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Astrein abgeliefert!, 29. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Heinz Strunk in Afrika (Audio CD)
Ja, der Heinzer. Wie kaum ein anderer versteht er die Kunst, aus Scheiße Gold zu machen. So zumindest lässt sich sein Schaffen interpretieren. Glaubt man den Schwierigkeiten und depressiven Episoden, von denen sein Heranwachsen nach eigener Aussage geprägt war.

Entweder man liebt den Schnack - oder halt nicht. Für Liebhaber seiner Kunst ist das Lesen seiner Bücher schon gut, aber so richtig gut isses erst, wenn der Struncker sich ins Aufnahmestudio setzt. Er liest dann in einem Rutsch, haspelnd, drängend und im besten Hamburger Schnack. Muggelig!

"..in Afrika" beschreibt die Reise zweier Freunde, die sich in ihrer Übellaunigkeit, Misanthropie und eiserner Disziplin all-inclusive dem kreativen Schaffen unter der heißen Sonne Afrikas verschrieben haben. Zwischen Crunches und Buffet schlägt man sich mit grippalen Infekten, Suff und dem Füttern hungriger Automaten herum. Das ist Liebe! "Bursche, darf ich dich einladen gemeinsam mit mir den Mond zu betrachten?"

Insgesamt etwas mürrischer geraten als seine Vorgänger, bekommt man doch den Heinzer, den man schätzt und liebt.

Astrein abgeliefert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als Buch ein großer Spaß, als Hörbuch noch besser!, 23. April 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Heinz Strunk in Afrika (Audio CD)
Das Hörbuch zu "Heinz Strunk in Afrika" kaufte ich mir, um die grandiose Lesung des Strunk in wohliger Erinnerung zu behalten, bei der ich Tränen lachte und mit Bauchschmerz fast vom Stuhl viel.
Nun sind in dieser Hörbuchversion leider einige durchaus amüsante Teilchen weggelassen worden, dies tut der Genialität jedoch keinen Abbruch.
Mit Sprachwitz und Stimmverstelltalent liest Heinz Strunk sein Buch in einer Art und Weise, wie es mir noch nicht untergekommen ist.
Sowieso schon witzige Passagen werden noch einmal übertroffen und- was ich prsönlich als absolutes Highlight empfinde- "Burschi" hat einige Versprecher drin gelassen, die mich immer wieder aufs Neue laut loslachen lassen.
Gute Arbeit, well done!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen „Heinz Strunk in Afrika“ ist keine Reiseliteratur. Eher ist es der Gegenentwurf eines Reiseromans., 18. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Heinz Strunk in Afrika (Gebundene Ausgabe)
Heinz Strunk und sein Freund C. verreisen gern zusammen. Das Land ist nebensächlich. Hauptsache: möglichst wenig erleben. So gestalten sich die gemeinsamen Urlaube in einvernehmlicher Routine: Frühstück – Pool – Mittag – Strand – Abendessen. Dazu gute Gespräche, Lesen, Dösen. Der Gipfel an Aktivität sind das abendliche Hotelunterhaltungsprogramm und Casinobesuche. Erholung ist, wenn nichts passiert!

Nun also Afrika. Dieses Weihnachten soll es nach Kenia gehen. Pure Lethargie und latente Depression statt Neugier und Abenteuerlust. Zunächst ist alles so, wie es sein soll: Die erste Urlaubswoche verläuft ohne gefürchtete Zwischenfälle und Risiken. Die beiden Freunde genießen den Stumpfsinn ihres Alltags in der Hotelanlage.

Dass soweit nichts geschieht, ist für den Leser dennoch ziemlich amüsant. So zum Beispiel Strunks Beobachtungen seiner Mitmenschen – herrlich provokant und böse („Wovon träumen Leute, die so aussehen?“). Oder die mal mehr, mal weniger philosophischen Fragespiele der beiden Freunde („Würdest du dich für 40 000 Euro ein halbes Jahr lang nicht zudecken?“). Und das Zusammenspiel der beiden Charaktere: der eine passiv, lethargisch und kein Stück neugierig („Ein Tag gleicht dem anderen schon jetzt wie ein Ei, herrlich!“), der andere hypochondrisch und wunderbar nervtötend.

Der vergleichsweise kurze zweite Teil des Buches verlässt die Hotelanlage. Und damit verläuft nichts mehr wie geplant: Glücksspiel und Schmerzen, manipulierte Wahlen und Gewehrschüsse in Mombasa…

„Heinz Strunk in Afrika“ ist keine Reiseliteratur. Eher ist es der Gegenentwurf eines Reiseromans. Man trifft hier nicht auf einen weltgewandten Reisenden, der sich voller Neugier in fremden Kulturen bewegt. Man trifft auf Heinz Strunk: Teil des Humorkollektivtrios Studio Braun und Autor des Bestsellers „Fleisch ist mein Gemüse“.

Skurril, komisch und dank intelligentem Humor keineswegs so stumpfsinnig, wie sich die Reise im Buch gestaltet. [...]
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Heinz Strunk in Afrika
Heinz Strunk in Afrika von Heinz Strunk (Gebundene Ausgabe - 3. Januar 2011)
EUR 13,95
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