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5.0 von 5 Sternen Morbide Lebendigkeit
Bei diesem Mix aus dem History und Mystery-Genre (mit einer Prise Thriller) handelt es sich um den ambitionierten und, wie ich finde äußerst gelungenen Versuch, ein Geheimnis aus der tiefen Vergangenheit (in diesem Fall der mystischen Vorzeit Britanniens) durch eine historische Figur aus der ebenfalls tiefen, aber nicht ganz so lange vergangenen Vergangenheit...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2011 von Zauberberggast

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3.0 von 5 Sternen Der fähigste Mann der Königin ermittelt
Am Anfang des Buch befindet sich eine Skizze von Glastonbury. An dieser kleinen Karte kann man sich während des Lesens orientieren und sich so die Umgebung des Handlungsortes vorstellen. Dann wird der Hauptprotagonist Dr. John Dee und die damalige Lage, und deren Bedeutung für Königin Elisabeth I., kurz beschrieben. Dadurch wird man vor dem Lesen mit den...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2011 von KimVi


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der fähigste Mann der Königin ermittelt, 27. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Gebeine von Avalon: Aus den höchst vertraulichen Papieren des Dr. John Dee, Astrologe und Berater Ihrer Majestät, der Königin (Gebundene Ausgabe)
Am Anfang des Buch befindet sich eine Skizze von Glastonbury. An dieser kleinen Karte kann man sich während des Lesens orientieren und sich so die Umgebung des Handlungsortes vorstellen. Dann wird der Hauptprotagonist Dr. John Dee und die damalige Lage, und deren Bedeutung für Königin Elisabeth I., kurz beschrieben. Dadurch wird man vor dem Lesen mit den nötigen Hintergrundinformationen versorgt. In Phil Rickmans Geschichte um die Gebeine von Avalon, spielen einige historische Persönlichkeiten eine Rolle. Im Nachwort erfährt man in welcher Form sich historisch belegte Ereignisse und Personen mit der künstlerischen Freiheit des Autors mischen. Die eigentliche Handlung wird in der Ich-Perspektive, aus der Sicht von Dr. John Dee, geschildert.

John Dee wirkt sehr sympathisch. Man kann sich gut in ihn hineinversetzen und seinen Gedankengängen folgen. Gerade dieser Aspekt ist mir bei einer Erzählung in der Ich-Form sehr wichtig. Denn wenn mir die Person, in deren Haut ich beim Lesen schlüpfe, unsympathisch ist und noch dazu vollkommen unüberlegt handelt, fällt es mir schwer, mich auf die Handlung einzulassen. Da besteht bei diesem Hauptprotagonisten allerdings keine Gefahr. Er hat natürlich auch Fehler und Schwächen, doch gerade diese lassen ihn so sympathisch und lebendig wirken.

Der Einstieg in die Geschichte gelingt auf den ersten Seiten zunächst recht mühelos. Denn durch das Auffinden der rätselhaften Wachsfigur ist das Interesse an der Handlung sofort geweckt. Doch leider hält es, meiner Meinung nach, nicht lange an. Denn schon bald verliert sich das Geschehen in langatmigen Ausführungen und Dialogen. Der Autor versteht es, wichtige Hintergrundinformationen in die Handlung einzuflechten, sodass man eine gute Übersicht über die damalige Lage und die Gepflogenheiten der Handlungszeit erhält. Doch diese Flut an Informationen, gepaart mit den philosophischen Gedankengängen und Ausführungen des Hauptprotagonisten, hemmt den Lesefluss und führt manchmal dazu, dass die Gedanken beim Lesen abschweifen. Ab etwa der Mitte des Buchs nimmt die Handlung allerdings deutlich an Fahrt auf und die bisher vermisste Spannung stellt sich ein. Wenn man diesen Punkt erreicht hat, fällt es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Denn dann möchte man, gemeinsam mit Dr. Dee, unbedingt den Geheimnissen von Glastonbury auf die Spur kommen.

Der Schreibstil von Phil Rickman ist gewöhnungsbedürftig. Gerade am Anfang einer Erzählung wirkt er oft etwas zähflüssig. Dennoch gelingt es ihm hervorragend, die Atmosphäre der damaligen Zeit einzufangen und glaubhaft zu vermitteln. Gerade die düstere und geheimnisvolle Stimmung in Glastonbury, trägt später viel zu der aufkommenden Spannung bei. Die Handlungen und Dialoge sind der Handlungszeit angepasst und wirken nicht zu modern.

Insgesamt gesehen habe ich mich beim Lesen dieses historischen Romans recht gut unterhalten. Ab der zweiten Hälfte hätte das Buch sicher mindestens eine vier Sterne Bewertung verdient. Aufgrund des eher zähen Starts und der zum Teil recht langatmigen Ausführungen, bekommt dieses Exemplar auf meiner persönlichen Bewertungsskala allerdings nur drei Sterne.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Morbide Lebendigkeit, 25. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Gebeine von Avalon: Aus den höchst vertraulichen Papieren des Dr. John Dee, Astrologe und Berater Ihrer Majestät, der Königin (Gebundene Ausgabe)
Bei diesem Mix aus dem History und Mystery-Genre (mit einer Prise Thriller) handelt es sich um den ambitionierten und, wie ich finde äußerst gelungenen Versuch, ein Geheimnis aus der tiefen Vergangenheit (in diesem Fall der mystischen Vorzeit Britanniens) durch eine historische Figur aus der ebenfalls tiefen, aber nicht ganz so lange vergangenen Vergangenheit (dem England des 16. Jahrhunderts) zu lösen.

Der Hofwissenschaftler der jungen Königin Elizabeth Tudor (zum Zeitpunkt der Handlung erst 2 Jahre auf dem Thron), Dr. John Dee, wird mit der schier unlösbaren Aufgabe konfrontiert, die seit der Auflösung der Klöster verschollenen Gebeine ihres 'Vorfahren' König Artus aus Glastonbury nach London zu holen, um ihre Regentschaft gegen ihre Feinde und Gegner abzusichern , aber auch, wegen ihrer Ängste und ihres Aberglaubens. In einer Zeit, in der die neue Religion, der Protestantismus, von Staatswegen wieder durchgesetzt wird und es dennoch unterschwellig im ganzen Volk brodelt, einem Volk, dass sich seine eigenen Götter sucht, dem Aberglauben anhängt und in der Höflinge bereit sind die Religion wie die Kleidung zu wechseln, ist es für den Wissenschaftler Dee ein Canossagang in die einstige Hochburg des britischen Katholizismus und gleichzeitig des vorchristlichen Heidentums zu gehen. Er trifft auf ehemalige Mönche, Kräuterfrauen und Reliquienhändler und muss einen grausamen Ritualmord an einem Diener seiner Königin erleben, um näher zum Geheimnis der 'Gebeine von Avalon' zu gelangen.

Was an diesem Buch so besonders ist und mich absolut anspricht: obwohl es um Altes und Abgelebtes geht, also um Jahrhunderte alte Knochen, um das Zurücklassen des Überholten (sei es um Religion oder den Aberglauben, der sich in Hexenverbrennungen etc. geäußert hat) und schließlich um das ultimative Nicht-Sein, den Tod (zartbesaitete Leser ' zu denen ich mich auch zähle ' müssen sich hin und wieder auf äußerst morbide und teilweise grausame Szenarien einstellen) und die Angst davor (das 'memento mori'-Motiv wird oft anzitiert), atmet dieser Roman auf jeder Seite Lebendigkeit. Rickman schafft es wie kaum ein anderer das Glastonbury des 16. Jahrhunderts so greifbar werden zu lassen, als wäre man selbst ein Teil dieser Stadt, die ' durch die zerstörte Abtei repräsentiert ' nur noch ein Anachronismus ihrer Selbst ist. Man spürt förmlich die kalte Luft des Februarmorgens, wenn der Schmied seine Pferde beschlägt, man isst mit Dr. John Dee die verschrumpelten Winteräpfel auf dem Markt und spürt schließlich die unwirklich schleierhafte Atmosphäre, den Spirit an diesem Ort, der etwas ganz Besonders ist.

John Dee ist in der Überlieferung eine eher dunkle Gestalt, die sich der Alchemie und Astrologie verschrieben hat. Diese Vorstellung von ihm geht aber ganz und gar nicht mit der sympathisch-menschlichen Charakterisierung von ihm durch Phil Rickman einher. Dr. Dee ist Anfang dreißig und beschreibt sich selbst ganz faustisch als einer, der zwar viel Wissen angesammelt, aber wenig erlebt hat und mit Menschen nicht so gut umzugehen weiß. Sehr bescheiden lebt er trotz seiner (unbezahlten) Eigenschaft als Haus- und Hofwissenschaftler der Königin mit seiner Mutter zusammen auf dem Land, die spärlichen erotischen Kenntnisse hat er bei der heimischen Magd gesammelt. Im ruinenhaften Glastonbury begegnet er nun bewusstseinserweiternden Zuständen und: der Liebe.

Das Gegenteil von Dee ist der großsprecherische Sir Robert Dudley, Geliebter, Höfling und Oberstallmeister der Königin, der Dee auf seiner Reise nach Glastonbury begleitet und unfreiwillig durch Krankheit in die Rolle des Untätigen gelangt. Auch er ist trotz seiner vielen Fehler und inneren Zerrissenheit (er schwankt zwischen der Liebe zu seiner Frau Amy und der zur Königin) sympathisch charakterisiert. Die beiden geben ein fast schon amüsantes frühneuzeitliches 'Ermittler-Duo' ab, ihre lebendigen Dialoge sind ein sehr schöner Nebenaspekt des Buches.

Außerdem: Rickman schafft es bei aller schwierigen Thematik sowohl Lesbarkeit zu erzeugen als auch den: 'Muss-weiterlesen'-Effekt zu kreieren ' und das ohne spektakuläre Cliffhanger (wobei die Kapitel sehr gut in sich strukturiert und angenehm kurz sind). Einfach die Story an sich ist so gut, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht und was Dr. Dee auf die Spuren der Gebeine von Artus bringen wird.

Zum Schluss noch ein Lob für die geniale Covergestaltung mit dem erhabenen haptischen Titel und überhaupt den Softumschlag, der beim Lesen sehr angenehm ist und auch nachher im Regel viel hermacht.

Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben und kann es nur allen empfehlen, die gerne durch das Zwielicht dringen und sich für historische Mysterien interessieren: 5 Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Konnte mich nicht vollends überzeugen, 16. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Gebeine von Avalon: Aus den höchst vertraulichen Papieren des Dr. John Dee, Astrologe und Berater Ihrer Majestät, der Königin (Gebundene Ausgabe)
Zum Inhalt:

Es könnte für Königin Elisabeth kein schwererer Start ihrer Regentschaft sein. Die Schreckensherrschaft ihrer Halbschwester Mary ist zwar gerade erst vorüber, doch wurde während deren Regentschafzszeit die Hexenjagd wieder eröffnet und mehrere hundert Menschen fanden den Tod auf dem Scheiterhaufen. Selbst die Klöster blieben nicht verschont, denn Mary war, im Gegensatz zu ihrem Vorgänger Heinrich VIII., überzeugte Katholikin und machte Jagd auf Protestanten. Dadurch wurden viele Klöster zerstört und geplündert.
Doch auch ihre Abstammug lastet auf der jungen Königin: Ihrer Mutter Anne Boleyn wurden Ehebruch und Hexenkünste nachgesagt, woraufhin sie auf dem Schaffott landete.
Die politische Situation ist angespannt und nicht wenige wollen Elisabeth von ihrem wackeligen Thron stürzen. Da kommt die Prophezeiung des bekannten Astrologen Nostradamus gerade richtig, denn er sagt ausgerechnet ihren Sturz voraus, wenn es ihr nicht gelinge die 'Knochen ihres Ahnherrn zu finden'. Somit setzt sie alles daran, diese in ihren Besitz zu bekommen.
Da König Artus als ihr Vorfahre gilt und dessen Gebeine angeblich in dem zerstörten Kloster Glastonburys aufgetaucht sein sollten, wird Dr. John Dee, Wissenschaftler und Astrologe der Königin, angewiesen, nach dessen Gebeinen zu suchen und sie nach London zurück zu bringen, bevor die Feinde sie in die Hände bekommen. Sie sollen in dem zerstörten Kloster in Glastonbury aufgetaucht und nun verschollen sein.
Dort lernt er eine junge Ärztin kennen, die ihm sofort ins Auge springt und sein Interesse weckt. Leider jedoch passiert genau das, wovor John Dee sich gefürchtet hat: Die von Elisabeth abgeschaffte Hexenverfolgung wird wieder zum Thema und mittendrin John Dee, der unter Marys Regentschaft selbst in letzter Sekunde dem Scheiterhaufen entkommen ist.

Meine Meinung:

Wer kann sich schon dem faszinierenden Mythos Artus und seiner Tafelrunde entziehen? Die englische Geschichte im Allgemeinen finde ich unheimlich interessant,was mitunter ein Grund war, weshalb ich mich bei vorablesen.de auf dieses Buch beworben habe. Schnell war dann klar: Durch dieses Buch musst du dich durchbeißen.
Die ersten Seiten haben mich durch ihre sehr schwerfällige Sprache abgeschreckt und es mir sehr schwer gemacht, in die Geschichte einzufinden, sodass ich die ersten 40 Seiten noch einmal lesen musste. Ich hatte dadurch die Hoffnung doch noch etwas gespannt auf den weiteren Verlauf der Geschichte zu sein. Es half leider alles nichts und da ich ungern Bücher abbreche, wurden aus den restlichen 600 Seiten gefühlte 2000.

Hier ein kleines Beispiel:

'Der morgendliche Himmel hatte sich sehr schnell unheilvoll verdüstert: Eine dünne Linie lachsfarbenen Lichts am Himmel zauberte schon einen sandfarbenen Schimmer auf den langgestreckten Hügel, als die aufgehende Sonne plötzlich dichten Wolken verhüllt wurde, die scheinbar ganz Glastonbury ersticken wollten.'

Der Sprachstil nahm mir definitiv die Spannung, auch wenn ich mich mit der Zeit einigermaßen daran gewöhnt habe.
Es machte mich richtig mürbe meine Konzentration oben zu halten, um bei den weitreichenden Verstrickungen den Überblick zu behalten. Leider kann ich nicht beurteilen, inwieweit der Sprachstil bei der Übersetzung verändert wurde, wodurch ja einiges gezwungenermaßen verloren geht.

Auch der Aufbau des Buches hat mich zusehends verwirrt. Es gibt mitten in den Kapiteln plötzlich Rücksprünge, in denen vorwiegend auf John Dees Vergangenheit Bezug genommen und näher erläutert wird. Diese werden nicht erkennbar markiert, sondern man merkt es erst während des Lesens, was mich schlussendlich dazu brachte, gewisse Absätze zwei mal lesen zu müssen.

Wie das Cover ist auch die Stimmung im Buch durchweg sehr düster, mysteriös und unheimlich. Auch die Charaktere sind wohl durchdacht und eindrucksvoll geschildert. Von dem kleinsten Nebencharakter bis zu den Hauptprotagonisten wirken sie sehr real und fügen sich perfekt in die Geschehnisse hinein.
Die ganze Geschichte wird aus Dr. John Dees Sicht beschrieben, wodurch man einen Einblick in seine innere Gefühlswelt bekommt und was ihn beschäftigt (z.B seine panische Angst vor dem Scheiterhaufen).

Ich hab versucht mich mit dem Buch anzufreunden denn der Inhalt der Geschichte ist wirklich sehr interessant. Es ist beeindruckend, wie Phil Rickman die unheimliche Fülle an Informationen und Recherchen zusammengetragen hat und einen Roman daraus spinnen konnte.
Würde ich den gewöhnungsbedürftigen Schreibstil außer Acht lassen, hätte ich hier 4-5 Sterne vergeben, da sich die Story an akribisch recherchierten Fakten hält, die Stimmung im Buch sich wie ein roter Faden durchzieht und die Charaktere sehr schön herausgearbeitet sind. So aber reicht es leider nur für 2,5 ' 3 Sterne , da mir leider die Lust am weiterlesen genommen wurde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Absolut stimmig und gelungen!, 12. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Gebeine von Avalon: Aus den höchst vertraulichen Papieren des Dr. John Dee, Astrologe und Berater Ihrer Majestät, der Königin (Gebundene Ausgabe)
Panik am Hofe von Elisabeth I.: Der berühmte Astrologe Nostradamus hat den Sturz der Königin vorhergesagt, sollte es ihr nicht gelingen, "die Knochen ihres Ahnenherrn", angeblich Artus, zu finden. Sofort schickt Elisabeth ihren engen Vertrauten und Hofastrologen Dr. John Dee, der zudem ein überaus gebildeter Mann ist, auf die Suche nach Artus Gebeinen. Zusammen mit Robert Dudley, dem Oberstallmeister der Königin und offensichtlich auch ihr Liebhaber, macht sich John Dee auf die Reise nach Glastonbury. Dort, so heißt es, sei das Grab von König Artus zum ersten mal entdeckt worden. Doch Glastonbury ist eine Stadt voller Geheimnisse und Dee und sein Begleiter merken gleich, dass man in dieser Stadt nicht jedem trauen kann! Als Meister Robert dann auch noch von einer seltsamen Fieberkrankheit heimgesucht wird, sieht Dee sich gezwungen, einen Wunderheiler herbei zurufen. Zu seinem Erstaunen handelt es sich hierbei um eine Frau. Schon bald verliebt sich der junge Gelehrte in die zweifellos wunderschöne, jedoch mystisch angehauchte junge Frau. Erst spät erfährt er, dass ihre Mutter als Hexe starb. Der Hexenwahn flammt erneut in Glastobury auf und die Bewohner fordern Schuldige für die grausamen Morde, die sich zur selben Zeit in der kleinen Stadt ereignen. Doch Schuld ist nicht immer so offensichtlich, manchmal ist sie tief unter der Oberfläche verborgen und manchmal versteckt sie sich unter alten Gewölben einer zerstörten Abtei.

Ausnahmsweise möchte ich mich kurz der Aufmachung des Romans widmen, auch wenn ich das normalerweise nicht tue. Die Aufmachung von "Die Gebeine von Avalon" ist allerdings so gelungen, dass ich es jetzt doch kurz erwähnen möchte. Am Anfang des Buches findet der Leser eine kleine Karte der Stadt Glastonbury. Ich persönlich fand sie sehr hilfreich, da man sich so ein besseres Bild von der Stadt machen und sich in der Umgebung zurecht finden konnte. Die Titel der einzelnen Kapitel sind nicht nur ganz wundervoll und passend gewählt, sondern auch von einem verschnörkelten Rahmen umgeben, der wunderbar zu der Athmosphäre passt, die der Roman dem Leser vermittelt. Das Cover jedoch ist das Gelungenste an der Aufmachung des Romans. Es zeigt allen Anschein nach die Ruine der Abtei von Glastonbury. Zusammen mit dem Titelschriftzug und dem dunklen Hintergrund wirkt das Cover nicht nur stimmig sondern zugleich auch düster, mystisch, geheimnisvoll und bedrohlich. Genau diese vier Adjektive charakteresieren auch den Inhalt des Romans perfekt.

Phil Rickman scheint sich unheimlich umfassend mit der Thematik des Romans befasst zu haben. Die geschichtlichen Hintergrundinformationen sind allesamt schlüssig und vor allem detailliert. Der Autor hat hier ganz offensichtlich gute Recherche betrieben! Das sieht man auch an den Buchverweisen und Textbelegen im Nachwort, die sich auf mehrere geschichtliche Sachbücher beziehen, die sich näher mit der Thematik beschäftigen.
Sehr spannend fand ich auch die Tatsache, dass Dr. John Dee tatsächlich existiert hat und einige der Begebenheiten, die in der Geschichte geschildert werden, sich tatsächlich so zugetragen haben. Das macht den Roman nicht nur interessanter, sondern verleiht ihm auch eine gewisse Authentizität.

Dazu beigetragen, dass die ganze Geschichte authentischer wirkt, hat in großem Maß auch der altertümliche Sprachstil, den Rickman angewandt hat. Dieser entführt sogleich in die Welt des 16. Jahrhunderts und nimmt den Leser mit auf eine Reise voller Gefahren und Ungewissheiten.
Generell empfand ich den Schreibstil als sehr detailliert und vorallem sehr verschnörkelt. Es fanden sich immer wieder Metaphern und Vergleiche, die es dem Leser leicht gemacht haben, sich ein genaues Bild von den einzelnen Personen, deren Emotionen, aber auch der Landschaft, zu machen.

Auch die Charaktere empfand ich als eine gelungene Abwechslung. Sowohl Dr. Dee als auch Dudley sind auf ihre ganz eigene Art sehr sympathisch. Zwar ist Dudely vielleicht charakterlich nicht unbedingt ein feiner Mensch, schließlich hat er eine Affäre mit der Königin, obwohl er verheiratet ist, allerdings ist er dennoch sehr amüsant. Er hat einen aufbrausenden Charakter und den typisch britischen schwarzen Humor.
Auch Dr. Dee ist nicht unbedingt der typische Sympathieträger, da er ein ziemlich schrulliger, seltsamer Mann ist, aber genau das fand ich so erfrischend. Endlich mal ein Protagonist, der nicht der typische Strahlemann und Held ist. Dem Autor ist hier eine wirklich gute Abwechslung gelungen!

Allerdings finde ich, dass einige Dinge dennoch verbesserungswürdig sind. Mein Hauptkritikpunkt ist, dass die Geschichte kaum ins Rollen kommt. Erst nach etwa 400 Seiten kommt ein wenig Spannung auf. Aufgrund des Mangels an Spannung hatte ich als Leser Schwierigkeiten, mich auf den Inhalt des Romans zu konzentrieren. Dabei ist gerade diese Konzentration dringend erfordert! Es kommen sehr viele Charaktere vor, deren Namen man sich möglichst merken und sie später zuordnen muss. Außerdem werden einige Dinge nicht explizit ausgesprochen, sondern leicht verschlüsselt dargestellt. Da ist natürlich ein großes Maß an Konzentration gefragt! Leider viel es mir persönlich teilweise schwer, mit den Gedanken nicht abzuschweifen.

Der nächste, allerdings nicht allzu schwerwiegender, Kritikpunkt ist das merkwürdige Ende. Viele Fragen bleiben offen und dennoch ist das, was sich am Ende herausstellt nicht wirklich überraschend. Zudem hätte man eigentlich von selbst auch gar nicht darauf kommen können, da (abgesehen vom Klappentext, denn aufmerksame Leser werden schon hier auf die Schliche des Feindes kommen) viel zu wenig Hinweise gegeben werden. Somit war man am Ende des Romans eher verwirrt als überrascht.

Trotzdem möchte ich dem historischen Roman "Die Gebeine von Avalon" 4 Sterne geben. Das Gesamtpaket des Romans ist schlichtweg überzeugend! Wer ab und zu gerne mal einen historischen Roman liest und Abstand von den üblichen langweiligen und heldenhaften Protagonisten sucht, der sollte sich "Die Gebeine von Avalon" auf jeden Fall einmal genauer anschauen. Ich fand es unglaublich lesenswert und kann es daher nur absolut weiterempfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Historischer Krimi mit viel Mystik, 8. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Gebeine von Avalon: Aus den höchst vertraulichen Papieren des Dr. John Dee, Astrologe und Berater Ihrer Majestät, der Königin (Gebundene Ausgabe)
Da ich mich im England des 16. Jahrhunderts nicht auskenne, kann ich nur schwer beurteilen wie authentisch dieser historische Roman ist.

Es gibt eine kleine Einführung in die Geschichte, dann 5 Kapitel die als 'Erster Teil' und so weiter gekennzeichnet sind und ein kleiner Nachtrag.

Man begleitet Dr. John Dee durch London und lernt ihn etwas besser kennen. Er ist ein junger Gelehrter der am eigenen Leib zu spüren bekommen hat wie schnell man plötzlich im Kerker sitzt und der Hexerei angeklagt ist. Doch unter Elisabeth I. kann er all dem Mystischen nachgehen was man noch nicht wissenschaftlich erklären kann bzw. was man religiös erklären aber nicht beweisen kann. Er möchte all das ergründen und bewegt sich in dieser Zeit (1560) an einem schmalen Grad entlang.

Es ist gefährlich, lebensgefährlich was er tut. Das vermittelt Rickman auch sehr gut. Man spürt regelrecht die Unsicherheit und Angst der Leute die so vieles als 'Übernatürliches' bezeichnen und hinterher 'dämonisch' zischen.

Die Königin hat eine schwere familiäre und religiöse Bürde zu tragen. Einerseits wurde ihre Mutter als Hexe verbrannt und andererseits muss sie nun versuchen ein Land zu beruhigen in dem sich Katholiken und Protestanten an die Kehle gehen.

Da ich absolut nichts mit Religion am Hute habe, war es manchmal für mich etwas schwer alles zu verstehen und nachzuvollziehen. Trotzdem war auch mir klar was für eine schwere Aufgabe Elisabeth I. hatte.

Als ihr dann auch noch Pamphlete zugetragen werden in denen es heißt sie muss die Gebeine von Artus finden und küssen sonst wird sie untergehen, entsendet ein hoher Adeliger am Hofe Dr. John Dee um diese zu finden und zu holen.

Mit seinem guten Freund Robbie Dudley reist er nach Glastonbury, die Stadt mit dem ehemals größten und schönsten Kloster in England. Es wird vermutet das hier die Knochen von Artus liegen bzw. lagen. So beginnt die Suche die einen immer mehr in den tiefen und dunklen Strudel dieser Stadt und deren Bewohner zieht.

Mehr der Handlung kann und darf man eigentlich nicht verraten. Denn jetzt beginnt erst richtig die Handlung und böse Geheimnisse kommen nach und nach zum Vorschein. Es wird einem nahe gebracht was alles unter dem Deckmantel des Glaubens passieren kann und wie groß die Angst vor Veränderung und Umdenken sein kann.

Ein wirklich spannendes Buch das für so manche Überraschung sorgt, besonders der Schluss hatte es in sich und war sehr überraschend.

Am Ende gibt es eine Anmerkung und Danksagung des Autors, in derer er erwähnt welche Charaktere des Buches es wirklich gab und wo er seine Informationen her hat.

Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen der das historische England mag und einen guten Krimi zu schätzen weiß.
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4.0 von 5 Sternen Spannend und abwechslungsreich, 5. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Gebeine von Avalon: Aus den höchst vertraulichen Papieren des Dr. John Dee, Astrologe und Berater Ihrer Majestät, der Königin (Gebundene Ausgabe)
Dr. Dee, der Mathematiker und Hofastrologe am Hofe von Elizabeth I., wird zu einem mysteriösen Fund gerufen und entdeckt so im Laufe der Geschichte einige Geheimnisse, die es in sich haben und das Weltbild der Zeit merklich erschüttern könnten. Mystik, Liebe, Zweifel, Verrat - alles scheint möglich, nichts unmöglich und Dr. Dee versucht Licht ins Dunkel zu bringen.

Zwar historisch, aber auch für Leute, die historische Romane nicht mögen, da der Schreibstil alles andere als "mittelalterlich" ist und die Geschichte ebenso auch in der heutigen Zeit angesiedelt sein könnte. Glaubhafter Plot sowie Charaktere und äußerst sympathische Protagonisten. Von einigen Kapiteln mal abgesehen, ist das Buch überaus fesselnd und lässt einen Stunde um Stunde weiterlesen. Andere Kapitel stören dagegen eher den Lesefluss und wurden von mir teilweise nur diagonal gelesen. Aber diese Passagen haben auch ihr Gutes: Auf diese Weise bekommt man genügend Schlaf und liest nicht nächtelang durch. Zumindest war es bei mir so, dass ich danach oft das Buch zur Seite gelegt habe, da die "Fesselung" nicht mehr gegeben war. Auch das Ende wirkte glaubhaft und nicht an den Haaren herbeigezogen.

Ein historischer Roman, der den Leser in das elisabethanische Zeitalter entführt und dennoch nahezu zeitlos scheint. Spannend, fesselnd und abwechslungsreich wird hier eine Jagd auf Geheimnisse präsentiert, die den Leser kaum loslässt. Großartig!
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5.0 von 5 Sternen Dr Dee und Elisabeth, 13. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Gebeine von Avalon: Aus den höchst vertraulichen Papieren des Dr. John Dee, Astrologe und Berater Ihrer Majestät, der Königin (Gebundene Ausgabe)
Ich muss zugeben, dass mich dieser Roman von Anfang an fasziniert, denn ich bin ein großer Fan der britischen Historie. Hinzu kommt, dass ich vor einiger Zeit die Klosterruinen von Glastonbury und das vermeindliche Artusgrab besichtigt habe. Das ist ein ganz besonderer Ort.'
Doch denke ich, dass es einige Kenntnisse der Geschichte braucht, um 'Die Gebeine von Avalon' wirklich genießen zu können, doch lässt man sich auf die Story ein, so findet man einen spannenden, mystischen Thriller der Extraklasse.
Dabei erzählt Phil Rickman aus der Sicht des aufgeklärten Dr. Dee auf amüsante Art, die den Leser häufig zum Schmunzeln bringt. Gewürzt wird das alles mit einer Prise britischen Humors.
Auch eine nette Liebesgeschichte ist in die Handlung eingebunden.
'Rickman versteht es gekonnt, Fiktion und Geschichte zu verquicken, so dass ein unterhaltsamer Mix entsteht und der Leser einen Einblick in die Intrigenwelt des elsabethanischen Hofes bekommt.'Die Protagonisten sind lebensnah und sympathische geschildert, der Leser liebt und leidet mit.
Auch die eher düstere Atmosphäre kommt gut rüber, passt ganz fabelhaft zur Story.'Das Cover und die aufwendige Ausstattung des Romans tun ein Übriges und runden den positiven Eindruck ab

.'Fazit: Ein Mix aus Krimi, düsterem Mysterienthriller und unterhaltsamer Geschichtsstunde.
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5.0 von 5 Sternen Etwas Besonderes, 4. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Gebeine von Avalon: Aus den höchst vertraulichen Papieren des Dr. John Dee, Astrologe und Berater Ihrer Majestät, der Königin (Gebundene Ausgabe)
Dieser Roman spielt im 16. Jahrhundert in England. Der Hofastrologe von Königin Elisabeth, John Dee, soll aufgrund eines mysteriösen Gerüchtes, welches die Königin gehört hat, die Gebeine vom legendären König Artus suchen damit sie diese küssen und somit einem frühen Tod entgehen kann. So reist John Dee mit seinem Freund, der gleichzeitig Höfling und Geliebter der angeblich jungfräulichen Königin ist, nach Glastonbury. Dort soll sich die letzte Ruhestätte von König Artus befinden.

Phil Rickman lässt Glastonbury mit seinem verlorenen Glanz wieder auferstehen. Er zeigt ausgefallene Charaktere, Mystik, die Verlogenheit des schnellen Glaubenswechsels in dieser Zeit, die Überheblichkeit der an die Macht gekommenen, die Hilflosigkeit der Armen, den Hexenwahn, satanistische Rituale und einen perfiden Plan um die Königin zu töten. Fiktionale Charaktere werden genauso lebendig beschrieben wie historische Persönlichkeiten und politische Hintergründe. Das Buch ist durch die verschiedenen Themen, die in einander fließen, sehr abwechslungsreich, der Plot absolut spannend. Es ist ein etwas anderer "Mittelalterroman", ein etwas anderer Krimi mit einer angenehmen Sprache. Mir persönlich hat er sehr gut gefallen, und deshalb kann ich ihn nur weiterempfehlen.
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3.0 von 5 Sternen Wo bleibt die Spannung?, 28. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Gebeine von Avalon: Aus den höchst vertraulichen Papieren des Dr. John Dee, Astrologe und Berater Ihrer Majestät, der Königin (Gebundene Ausgabe)
Ich gestehe, daß ich ich mich durch dieses Buch regelrecht durchgequält habe und 640 Seiten wirklich darauf gewartet habe, daß endlich etwas passiert, daß es spannend wird, aber leider bleib das Buch langatmig und langweilig. Lange schon, habe ich nicht mehr das Bedürfnis gehabt ein Buch abzubrechen, aber hier war ich tatsächlich kurz davor. Historisches fasziniert mich meist sehr und ich habe wirklich etwas Großes erwartet, schon alleine durch das wirklich ansprechende Cover. Artus und seine Gebeine entpuppt sich als Aufhänger, der sich durch das komplette Buch zieht, mich aber nicht in seinen Bann ziehen konnte, obwohl ich die Sage um Artus und Morgaine le Fey wirklich spannend finde und auch schon einige Bücher darüber gelesen habe. John Dee, um den es sich in diesem Buch dreht, hat Tagebücher hinterlassen, auf die dieser Roman aufgebaut ist. Wo ist Wahrheit, wo Fiktion? Normalerweise stört mich die Ich - Form in einem Buch nicht, aber die Hauptperson und ihre Gedanken haben es einfach nicht geschafft mich mitzureissen, sondern mich eher gelangweilt.

Bücher sind eindeutig Geschmackssache, wie ich immer wieder feststellen muss. Mich hat es einfach nicht gepackt, daher 3 gutgemeinte Sterne. Mehr ist leider nicht drin!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen lud zum Überblättern ein, 6. Februar 2012
Von 
C. Voigt (Stanford/California) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Gebeine von Avalon: Aus den höchst vertraulichen Papieren des Dr. John Dee, Astrologe und Berater Ihrer Majestät, der Königin (Gebundene Ausgabe)
Ich hatte viel mehr erwartet. Die Geschichte ist meines Erachtens recht zäh ausgefallen. Die spektakulären Varianten habe ich völlig vermisst. Ich hatte das Gefühl, dass mir nach dem Klappentext schlicht mehr versprochen wurde. Dem entsprechend viel das Gelesene dann doch enttäuschend aus. Teilweise gab es seitenweise Beschreibungen, die einem spannenden Krimi gerne hätten weichen dürfen

Dazu beschlich mich ziemlich schnell das Gefühl, dass der eine oder andere Fehler entweder in der Geschichte selbst war oder der Übersetzer schlechte Arbeit geliefert hatte. Wer sich als Leser nicht nur berauschen lies, sondern auch gewissenhaft mitdachte, stolperte auf mehreren Seiten über Unstimmigkeiten. Mal stimmten Wörter oder Jahreszahlen einfach nicht. Es war etwas irritierend und müssig, zurückblättern zu müssen, um noch einmal nachzuhaken. Ich habe das als sehr anstrengend gefunden.
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