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5.0 von 5 Sternen Das ist kein Schulkochbuch!!!
Ich wundere mich immer wieder über Rezensionen von Personen, die ein Buch nach dem bloßen Durchblättern bewerten...

Dieses Buch ist eigenwillig. Dies ist nicht weiter verwunderlich, denn die Autorin ist eine Australierin.
Das Buch ist also keineswegs "deutsch". Und natürlich ist es anders, als die Kochbücher, die...
Vor 6 Monaten von Clara M. veröffentlicht

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Sechs Umeboshi-Pflaumen sind verschwunden, Sir." - "Dann gibt's eben keinen Lachs mit Daikon-Salat. Ich sag's den Kindern."
Vielleicht kommt Ihnen ja der obige Dialog bekannt vor. Ganz sicher sogar, wenn Sie viel Zeit in Springfield verbracht haben. Ich jedenfalls mußte beim Durchblättern des Kochbuches von Michele Cranston das ein oder andere Mal an jene schicksalhaften sechs Ziegel denken - aber der Reihe nach.

Michele Cranstons Kochbuch verspricht uns 600 gute...
Veröffentlicht am 6. Februar 2012 von Tristram Shandy


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Sechs Umeboshi-Pflaumen sind verschwunden, Sir." - "Dann gibt's eben keinen Lachs mit Daikon-Salat. Ich sag's den Kindern.", 6. Februar 2012
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Kochbuch: 600 gute Gründe zum Kochen (Gebundene Ausgabe)
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Vielleicht kommt Ihnen ja der obige Dialog bekannt vor. Ganz sicher sogar, wenn Sie viel Zeit in Springfield verbracht haben. Ich jedenfalls mußte beim Durchblättern des Kochbuches von Michele Cranston das ein oder andere Mal an jene schicksalhaften sechs Ziegel denken - aber der Reihe nach.

Michele Cranstons Kochbuch verspricht uns 600 gute Gründe zum Kochen und wirkt auf den ersten Blick auch sehr einladend und motivierend, denn die bunten Photos, auf denen die leckeren Gerichte zu sehen sind, wirken wie kleine Appetitanreger. Cranston konzentriert sich auf die moderne und eher leichte Küche (u.a. asiatisch und mediterran), ohne dabei jedoch gänzlich die deftigen Gerichte zu vergessen - nur sind sie hier in der Unterzahl, was sicher auch ganz gut ist. Einige der Gerichte dürften sich eher an den Anfänger richten, bei anderen benötigt man sicherlich mehr Erfahrung. Dies entspricht wohl dem in der Einleitung vom Autor vorgestellten Konzept, mit seinem Buch "Kochschule und 'Greatest Hits' in einem" (S.9) bieten zu wollen.

Dennoch gibt es an dem Buch auch einiges, das mich eher stört. Zum einen entbehrt das Buch einer grundlegenden Systematik, die es einem ermöglichte, themenzentriert nach Ideen zu suchen. Gut, es gibt am Ende einen Index, aber der hilft mir ja eher, ein ganz konkretes Rezept zu finden und weniger mich generell zu orientieren. Die Aufteilung der Kapitel in "Frühstück, Geliebte Leibspeisen, Salate, Sommer satt, It's Teatime, Cocktails, Dinner und Desserts" erschloß sich mir dagegen nicht ganz in ihrer Logik, vor allem, weil man unter "Cocktails" durchaus auch Rezepte für Blini, Dips und anderes findet, was nicht unbedingt als Cocktail gilt, während unter der Rubrik "Frühstück" beispielsweise das Rezept für eine Bloody Mary zu finden ist. Überhaupt würde ich Cocktails in einem Kochbuch nicht unbedingt vermissen.

Das Durcheinander setzt sich fort in den Rezepten selbst: Einige sind so geschrieben, wie man es in einem Kochbuch erwartet, d.h. zunächst mit einer Auflistung der Zutaten, und dann mit einer Beschreibung des Zubereitungsvorganges. Bei unzähligen anderen allerdings muß man sich die Zutaten erst aus dem Zubereitungsvorgang herauslesen. Einige Rezepte sind mit durchaus nützlichen Tips und Tricks versehen, andere werden nur recht kurz dargestellt. Auch wäre es sicher benutzerfreundlicher, hätte man eine etwas größere Schriftart verwendet, denn dies würde das Hin- und Herpendeln zwischen Buch und Kochtopf, Wok oder ... Cocktailschwenker erleichtern.

Ein weiterer Nachteil dürfte sicher nicht unbedingt von jedem als Nachteil erachtet werden, und zwar ist dies der Punkt, den ich mit meiner Überschrift andeuten wollte: Manche der Zutaten sind so exotisch, daß es durchaus Schwierigkeiten geben kann, sie ohne weiteres zu besorgen. "Haben wir eigentlich noch genug Matsutake im Haus?" - "Hm, ich glaube schon, schau mal hinter dem Eimer mit den eingeweichten Hijiki nach!" Für ein Anfängerkochbuch - als solches wird es ja auf der Rückseite beworben - scheinen mir solche Gerichte außerdem eine sehr große Herausforderung zu sein.

Insgesamt habe ich mich für das Kochbuch nicht wirklich erwärmen können, denn die Verheißung, unkomplizierte und frische Gerichte für jeden Tag zu finden, wurde m.E. nicht durchgängig erfüllt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist kein Schulkochbuch!!!, 7. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Kochbuch: 600 gute Gründe zum Kochen (Gebundene Ausgabe)
Ich wundere mich immer wieder über Rezensionen von Personen, die ein Buch nach dem bloßen Durchblättern bewerten...

Dieses Buch ist eigenwillig. Dies ist nicht weiter verwunderlich, denn die Autorin ist eine Australierin.
Das Buch ist also keineswegs "deutsch". Und natürlich ist es anders, als die Kochbücher, die hierzulande massenweise von deutschen Köchen verkauft werden.

Und damit ein tolles Buch für alle, die nicht nur nach Lafer & Co kochen wollen.

Es ist ein Mischung zwischen Kochbuch und Kochschule. Warum bei dem Begriff "Kochschule" an Anfänger gedacht wird, ist mir schleierhaft. Es ist sicherlich kein Kochbuch für Anfänger, die kein Wasser kochen können.
Das Buch enthält zu vielen Rezepten "Tips & Tricks" und zwischendurch Texte zu einem Thema. Es ist ein Buch für jemanden, der Ungewöhnliches sucht. Hier wird man fündig.

Wesentlich: alle Rezepte funktionieren richtig gut. Die Tips & Tricks sind sehr hilfreich.

Ich habe viele Rezepte und Zutaten entdeckt, die ich so noch nicht kannte.
Wenn man bedenkt, dass das Buch von Australierin geschrieben wurde, weiß man, dass man sich auf Zutaten einstellen muss, die hierzulande nicht jeder kennt. Für Zutaten gibt es hinten im Buch im Glossar. Viele Zutaten bekommt man hierzulande nur gefroren, so Venusmuscheln und Sardinen. Dafür im nächsten größeren E-Supermarkt um die Ecke. Und den Preis kann man auch verkraften. Es ist so typisch deutsch, ausgerechnet an Lebensmitteln immer sparen zu wollen.

Ich habe aus diesem Buch für Freunde gekocht und alle waren begeistert. Das Buch werde ich in Zukunft verschenken.

Wenn man nicht immer nur 08/15 essen will, muss man dieses Buch einfach lieben.
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4.0 von 5 Sternen 600 von 1000 guten Gründen zum Kochen..., 29. Januar 2012
Von 
Eskalina (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Kochbuch: 600 gute Gründe zum Kochen (Gebundene Ausgabe)
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Man sagt ja, es gäbe 1000 gute Gründe zum Kochen - 600 davon sollen sich in diesem Kochbuch befinden, das erstmals 2004 mit dem Titel "Marie Claire Kitchen" bei Murdoch Books in London erschienen ist. Die Autorin Michele Cranston hatte eigentlich vor, eine Grundkochschule zu schreiben, doch dazu gesellten sich recht bald einige ihrer beliebtesten Rezepte aus der Vergangenheit und so wurde dieses Kochbuch mit ihren Worten ein "gemischtes Doppel aus Kochschule und Greatest Hits" in einem.
In acht Kapiteln finden sich Schritt- für- Schritt Anleitungen, viele wichtige Techniken werden illustriert und Tipps und Tricks zum Abwandeln einiger Rezepte, oder zum Variieren der Zutaten, sind auch vorhanden.

Schon beim Frühstück merkt man schnell, dass es sich um englische Küche handelt, denn die Rezepte für einen deftigen Start in den Tag überwiegen und so "lernt" man die Herstellung von perfektem Rührei, Omelette, gebratenem oder pochiertem Ei, sautierten Champignons und gebackenen Bohnen, doch auch Toast-Varianten und Müsli-Rezepte, sowie Backanleitungen für Muffins und Frühstücksbrote fehlen nicht. Dazu kommen leckere Tipps für gesunde Smoothies und Shakes. Über die Rubriken "Leibspeisen", "Salate", "Sommer satt", mit schnellen und schmackhaften Sommerrezepten wie "Garnelen mit Minze-Joghurt-Soße" oder "Grünteenudeln mit Zitronengras" (was zugegeben ein wenig merkwürdig klingt), geht es weiter und es wird zur Teatime geladen, in der die legendären Scones nicht fehlen dürfen.
Ich war überrascht, wie viele Rezepte es zur Teatime gibt und habe mich immer wieder über die zwischendurch eingestreuten Anleitungen für Mixgetränke gefreut, da ist die Vielfalt doch recht groß. Auch die Cocktailzeit wird hier nicht nebenbei erwähnt, sondern es gibt erstaunlich viele Rezepte, mit unter anderem sehr appetitlichen Bildern zu Blinis mit Kaviar, Crostinis und Bruschetta. Ausführlich beschriebene Rezepte für klassische und Partycocktails finden sich ebenfalls hier in großer Auswahl.

Beim Dinner macht die typische englische Küche wieder den Anfang und wer immer schon mal wissen wollte, wie man einen Yorkshire-Pudding herstellt, frische Minzsauce erschafft, oder seine Gäste mit einer Brotsauce erfreut, der kommt hier voll auf seine Kosten - doch auch Fans von asiatischer oder mediterraner Küche gehen nicht leer aus. Vielerlei Dessert-Rezepte runden den guten Gesamteindruck ab. Einziger Kritikpunkt ist der Schriftsatz - hier werden die Überschriften oft auf beide Seiten verteilt, was zu Irritationen führt, da man meist erst die linke Seite von oben nach unten liest und dann erst die rechte Seite anschaut, aber das tut meinem guten Eindruck von diesem Kochbuch keinen Abbruch.

Mein Fazit: Ein schön aufgemachtes Kochbuch mit sicher sehr vielen guten Gründen zu Kochen, das mit umfangreichen Rezepten und vielen appetitlichen Bilder dazu einlädt, sich in die Küche zu begeben und für sich, seine Familie, oder Gäste leckere Gerichte zu zaubern.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ohne roten Faden, 31. Januar 2012
Von 
bjoern@u2tour_de (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Kochbuch: 600 gute Gründe zum Kochen (Gebundene Ausgabe)
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600 gute Gründe zum Kochen möchte mir die Autorin Michele Cranston mit diesem Buch auf den Weg geben. Dass sie diesem Ansatz nicht gerecht werden kann, zeigt schon, dass sich in den 600 Rezepten viele für Cocktails oder Shakes verbergen - das hat mit Kochen ebenso wenig zu tun wie viele Ihrer Frühstücks'rezepte'. Da geht es mehr ums Vorbereiten.

Eigentlich liebe ich Kochbücher und bin jedes Mal inspiriert nachd er Lektüre sofort loszulegen: bei diesem Buch war das leider nicht so. Zu durcheinander sind die Rezepte: viel zu unterschiedlich das Schwierigkeitsniveau. Manhcmal sind Basis-Rezepte drin, die kein Mensch braucht (Rührei), dann wieder schwierige Ansätze, die dann aber zu knapp beschrieben sind (Sushi-Zubereitung). Zudem ist das Buch stark vom amerikanisch-asiatischer Küche geprägt, so dass man Mühe hat einige der benötigten Zutaten mal eben zu besorgen. Das buch wirkt wie ein Sammelsurium ohne Inspiration und das finde ich sehr schade. Die teilweise schönen Fotos versöhnen mich, aber insgesamt würde ich das Buch nicht empfehlen - weder von den Anfänger noch für den ambitionierten Amateur.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen leider kein Lehrkochbuch, sondern Rezepte im Tagesverlauf, 9. Januar 2012
Von 
Astrid_Hannover (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Kochbuch: 600 gute Gründe zum Kochen (Gebundene Ausgabe)
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Verwöhnt vom Buch "KOCHEN - die neue große Schule" von Arnold Zabert, erwarte ich eine Ergänzung mit tollen und raffinierten Rezeptideen für Alltag und mal etwas Spezielles.

Auch die Beschreibung ließ genau dies erhoffen "Die ultimative Rezeptsammlung! Über 600 Rezepte für jede Tageszeit und jede Gelegenheit. Tipps und Basiswissen für ein stressfreies Kochen. Einfache Tricks, die Gerichten einen Hauch von Luxus geben."
Mh.
Das Buch ist nach dem Tagesablauf aufgebaut und beginnt somit mit Frühstück und endet nach Teatime und Cocktails mit Dessert nach dem Dinner.

Für Anfänger wird beschrieben wie ein Ei gekocht oder Rührei gemacht wird. Das fand ich niedlich, weil soll ja ein Kochbuch für Basiswissen sein. Allerdings bei komplexeren Rezepten werden die Teilschritte auch nur kurz erläutert - für ein "Kochbuch für Basiswissen" zu wenig.
Dann folgen einige Fruchtcocktails/Smoothies. Hier kamen mir schon erste Zweifel, da für meinen Geschmack Platz geschunden wird indem ähnliche Smooties nacheinander gezeigt werden (und dann beim Mittag=Leibspeisen noch mehr).
Danach wechseln sich aufwändige ungewöhnliche internationale Rezepte mit Basisnahrung ab (z.B. selbstgemachte Pizza und Nudeln).
Irgendwie unrund und folgt auch nicht wirklich einem Konzept oder Aufbaurezepten.
Grüner Faden ist, dass es sich am very british Tagesablauf und britischer Küche orientiert.

Für Erwachsene ist das eine oder andere zum Ausprobieren dabei, für Familien mit Kindern ist das meiste eher nicht alltagstauglich da Rezepte zu international/ungewöhnlich sind.
Anfänger finden nicht genug fundierte Erklärungen (dazu sei das zu Beginn genannte Buch empfohlen) obwohl teils Grundrezepte vorgestellt und dann Ergänzungen beschrieben werden, Fortgeschrittende einzelne Ideen und einige Anregungen mal etwas anderes zu Probieren.

Ansonsten nette Bilder (aber im Vergleich zum einstiegs erwähnten Kochbuch nur mittelmäßig).

FAZIT
Dennoch vier Sterne, wenn es der Fortgeschrittene als Anregung und zum netten Stöbern für internationale Gerichte nimmt (und gern dicke Bohnen und britisch angehauchte Küche mag).
Sieht nett im Regal aus.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenig überzeugend!, 26. Februar 2012
Von 
Ulf Borkowski (Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Kochbuch: 600 gute Gründe zum Kochen (Gebundene Ausgabe)
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Auf den ersten Blick macht Michele Cranston's "Das Kochbuch" einen guten Eindruck. Sehr schlichte Aufmachung, hervorragende Fotos und eine große Vielfalt an Rezepten.

Da hört es dann aber auch schon auf. Während sich die meisten Kochbücher an eine Aufteilung nach Hauptzutaten wie Nudeln, Fleisch, Fisch, Dessert etc. halten, ist die Aufteilung in Cranston's Kochbuch nach den Tagesmahlzeiten (Frühstück, Teatime, Dinner, Dessert) und anderen Kategorien (Leibspeisen, Sommer, Cocktails) gehalten. Das wirkt alles etwas unstrukturiert. Auch die Rezepte selber sind alles andere als übersichtlich. Die Schrift ist klein, es wird viel drumherum geschrieben und die Texte sind meist zu lang. Bei vielen Rezepten fehlt auch die typische Mengenübersicht am Anfang des Rezeptes, so dass man sich die Zutaten erst aus dem Text erschliessen muss. Auch mittlerweile übliche Angaben zur Zubereitungszeit, zu Kohlenhydratwerten, Fett und Kalorien fehlen gänzlich.

Inhaltlich kann das Kochbuch allerdings auch kaum überzeugen. Zwar sind eine Menge Informationen über das Rezept hinaus enthalten, für ein echtes Grundkochbuch ist dies aber zu wenig. Auf teilweise sehr hilfreiche und ausführliche Einführungen, wie z.B. zu Wokgerichten, folgt dann nur eine handvoll Rezepte. Die Auswahl der Rezepte insgesamt wirkt sehr willkürlich, auch wenn sehr viele leckere dabei sind, fehlt dem Kochbuch alles in allem der rote Faden.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Komische Sortierung und weniger wäre mehr gewesen, 2. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Kochbuch: 600 gute Gründe zum Kochen (Gebundene Ausgabe)
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Mir ist die Gliederung des Kochbuchs ein Rätsel und ich frage mich ernsthaft, ob hier ein Fehldruck vorliegt? Denn in der Rubrik Cocktails (die ich in einem Kochbuch sowieso total unpassend finde) stehen Rezepte für klassische Crostini und Bruschetta. Dann folgen wieder einige Seiten mit Cocktail-Rezepten, um dann von Rezepten für Dips unterbrochen zu werden. Haben die Autoren sich gedacht, sie empfehlen mir ein paar Snacks zu den Cocktails? Habe ich so bei einem Kochbuch noch nie erlebt, und ich mag es dann doch eher klassisch mit logischen Rubriken. So ist es doch sehr unübersichtlich.

Auch die Rezepte selbst sind sehr unübersichtlich. Denn die Zutaten sind nicht getrennt aufgelistet, sondern befinden sich bei vielen Rezepten im Fließtext. Einige Rezepte hingegen listen sie vorher auf, so wie man das eigentlich von Kochbüchern gewohnt ist. Diese fehlende Einheitlichkeit finde ich störend, mal so, mal so. Auch ist die Schrift recht klein, was ich beim Kochen sehr anstregend finde, weil man eben nicht direkt "über dem Buch hängt".

Schöne Bilder sind in Kochbüchern ein Muss. Und schöne Bilder gibt es in diesem Buch viele. Aber hier wäre weniger mehr gewesen. Fast könnte man meinen, dies sei ein Bildband über das Kochen und kein Kochbuch. Die Bilder zeigen oftmals auch nicht, wie das Gericht aussehen soll, wenn es fertig ist, sondern bilden nur ein Lebensmittel ab (zwei Birnen oder Feigen). Der 400-Seiten Schmöker wäre durch kleinere oder weniger Bilder/geschicktere Auswahl auch weniger dick - denn so ist das Buch schon fast unhandlich.

Auch fehlt mir der rote Faden bzw. eine Logik hinter der Auswahl der Rezepte. Der Autor konnte/wollte sich auch nicht festlegen bezüglich seiner Zielgruppe. Wollte er ein Kochbuch für Anfänger machen? Darauf deuten die vielen, vielen Rezepte für die Zubereitung von Rührei hin. Oder wollte er ein Kochbuch für "Profis" machen (Nori Röllchen)? Hinzu kommt, dass man schon einen Feinschmeckerladen braucht, um die ganzen Zutaten aufzutreiben. Viele der Rezepte wirken sehr teuer und sind bei weitem nicht für den Alltag zu gebrauchen. Also auch hier die Frage: Wer war die Zielgruppe?

Es kommt mir so vor als sei dies einfach eine unüberlegte Sammlung von Rezepten, die dem Autor in den letzten Jahren zufällig untergekommen sind. Er hat nicht überlegt, wen genau er mit dem Buch erreichen will und in welche Richtung die Rezepte gehen sollen. Manche Dinge gehören meines Erachtens nach einfach nicht in ein Kochbuch. Dazu gehören die eingangs erwähnten Cocktails, für die es extra Cocktailbücher gibt.

Vorteil des 400-Seiten-Wälzers ist, dass jeder etwas darin findet, was ihn anspricht. Ob es ums Brotbacken, Marinieren, Saucen, Süßspeisen, Nudeln, Nachtische, Suppen, Salate, Beilagen usw. geht, es ist für jeden was dabei. Auch das Glossar gibt Auskunft über Zutaten, wo sie herkommen, was sie bedeuten und wofür sie verwendet werden können.
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4.0 von 5 Sternen Ein gutes Basis Kochbuch, 29. Januar 2012
Von 
Cecilie (Castrop-Rauxel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Kochbuch: 600 gute Gründe zum Kochen (Gebundene Ausgabe)
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Kochbücher gibt es viele, unzählige!
Wenn es stimmt, was ich einmal las, fangen die Arbeiten an einem Kochbuch mit den Aufnahmen der fertigen Gerichte an. Erst später wird anhand des Fotos ein Rezept geschrieben! Dies führt wohl dazu, dass viele Kochbücher, die ich kenne, herrlich bebildert sind, aber die Rezepte entweder viel zu kompliziert oder zu aufwendig sind.
"Das Kochbuch" von Michelle Cranston gefällt mir, weil es von Beginn an einen guten ANsatz verfolgt.
Die Rezepte werden nicht einfach aufgeschrieben und durch ein Foto aufgezeigt, vielmehr erinnert mich das Buch an eine Kochschule, wo durch hilfreiche Fotos der Weg zum fertigen Gericht gezeigt wird.
Ein Beispiel aus dem Kochbuch mit dem Vermerk "Leibgerichte". Pizzateig! Hier beginnt die Autorin in kleinen Schritten darzustellen, wie man einen Hefeteig zubereitet! Auf kleinen Fotos wird der Weg vom Mehl, Salz und Hefe zum fertigen Teig dargestellt! Für Anfänger sicher eine sehr gute Hilfe.
Die Rezeptsammlung ist sehr umfangreich und erstreckt sich über einfache Gerichte bishin zur asiatischen Küche.
Als ich das Buch durchblätterte, fiel mir sofort ein Bekannter von mir ein, der bald Geburtstag hat! Philip wird 25 und interessiert sich seit kurzem fürs Kochen! "Das Kochbuch 600 gute Grründe zum Kochen" ist genau das richtige Geburtstagsgeschenk für einen Kochanfänger! Er wird viele Informationen erhalten und Spaß am Kochen haben!
Fazit: ein wirklich tolles Kochbuch besonders für Kochanfänger!
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4.0 von 5 Sternen Gutes Kochuch, thematisch leider etwas durcheinander!, 15. Januar 2012
Von 
RJ + YDJ (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Das Kochbuch: 600 gute Gründe zum Kochen (Gebundene Ausgabe)
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Gutes Kochbuch - Thematisch leider etwas durcheinander
Das Kochbuch: 600 gute Gründe zum Kochen von Michelle Cranston ist im Gesamteindruck ein wunderschön und edel aufgemachtes Kochbuch, welches auch durch schöne Fotographien der Speisen glänzt. Die vorgestellten Rezepte sind unkompliziert und gut nach zu kochen.

Küchenbasics wie Rührei, Omelett, Pizzateig, Nudelteig u.s.w. sind bebildert Step-By-Step erklärt. Zu jedem Thema gibt es 1 - 2 Klassiker, z.B. bei den Quiches der Quiche Lorraine. Dazu gibt es dann auch neue Rezepte wie z.B. den provenzalischen Tarte. Dabei achtet die Autorin auf eine einfache Zubereitung nach dem Motto mit Geringem Aufwand ein tolles Gericht zaubern".

Auch verzichtet die Autorin darauf mit exotischen Lebensmitteln zu experimentieren. Ebenso wird auf die Verwendung von außergewöhnlichen Gewürzen verzichtet. Lediglich bei den asiatischen Rezepten werden Gewürze ab und an verwendet, welche nicht zum Küchenstandard gehören.

Die negativen Punkte des Kochbuches sind meiner Meinung nach vor allem in der Aufteilung des Buches zu finden. Die Rezepte sind unübersichtlich und nicht zusammenhängend sortiert. So finden sich z.B. Dips auf den Seiten 62 - 63, aber auch auf den Seiten 250 - 251. Ähnlich ist es mit den Desserts und Süßspeisen.

Einige Rezepte sind schnell zu übersehen, da sie in allgemeinen Beschreibungen zu einem Thema versteckt sind. Auch sind die Rezepte nicht einheitlich geschrieben. Bei einigen Rezepten sind die Mengenangaben im Fließtext versteckt und müssen mühsam rausgesucht werden.

Das Kochbuch: 600 gute Gründe zum Kochen ist kein Buch zum schnellen Nachschlagen von Rezepten, eher muss man sich Zeit nehmen um sich durch das Buch zu lesen. Macht man dies, dann ist es ein vielseitiges und informatives Kochbuch.
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4.0 von 5 Sternen ein guter grund mehr zum kochen, 12. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Kochbuch: 600 gute Gründe zum Kochen (Gebundene Ausgabe)
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Dieses Kochbuch ist nicht nur eines unter vielen. Es ist wirklich ein Kochbuch, das unter vielen herausragt.
Hardcover und sehr gutes Papier sowie sehr guter Druck. Am Material wurde hier nicht gespart und auch die Bilder sind sehr gut und auch zudem sehr anschaulich.
Doch wie bei allen Büchern kommt es hier nicht ausschließlich auf das Äußere an, obwohl das Auge in diesem Falle zwar nicht mitisst, aber doch gekitzelt werden möchte. Auch, und gerade bei einem Kochbuch kommt es auf den Inhalt an.
'Das Kochbuch-600 gute Gründe zum Kochen' heißt es vollmundig auf dem Deckel des Einbands. Und es wird nicht zu viel versprochen. Was sich zwischen diesen beiden Deckeln verbirgt, ist sein Geld allemal wert. Gegliedert in mehrere Kapitel, angefangen vom Frühstück über Teatime bis zu den Desserts findet sich alles, was den Gaumen und den Magen erfreut. Selbst Cocktails bekommen ein eigenes Kapitel.
Es gibt Tricks und Kniffe, die einem das Kochen erleichtern sollen. Alles ist sehr anschaulich beschrieben, dass selbst ein Laie etwas damit anfangen kann. Schließlich ist es ja kein Kochbuch für Profis. Und, was ich vor allem sehr gut finde, es finden sich hier Rezepte der neuen Küche ebenso wie die Standards und Klassiker. Da ist etwas für jede Generation dabei und jeder kann noch etwas lernen. Ein Kochbuch sozusagen für alle Generationen und geschrieben für alle. Im Grunde genommen gibt es für mich hier keinen Kritikpunkt. Rezepte, Kochhilfen, Tipps, da ist alles dabei. Und zum Ende hin noch ein Glossar und das übliche Register. Es fehlt in diesem Kochbuch an nichts (naja, vielleicht doch noch der Koch).
Ohne Abstriche gebe ich hier die volle Punktzahl und eine uneingeschränkte Weiterempfehlung. Und an alle Kochmuffel, einfach mal selbst probieren. Es funktioniert.
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Das Kochbuch: 600 gute Gründe zum Kochen
Das Kochbuch: 600 gute Gründe zum Kochen von Michele Cranston (Gebundene Ausgabe - 6. September 2011)
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