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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der bessere von 2 deutschen Weinführern
Nachdem die beiden bisherigen Rezensionen den GM sehr einseitig beleuchten möchte ich aus Sicht eines langjährigen Weinfans doch ein paar objektivere Anmerkungen zum Buch machen:

Erstens stellen GM und Eichelmann seit Jahren die beiden einzigen halbwegs vollständigen Führer im Bereich deutscher Wein dar. Pigott geht in seinem Mammutwerk...
Veröffentlicht am 22. Februar 2011 von hartmutw

versus
8 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lieber nicht!
Bin mit vielen Ergebnissen absolut nicht einverstanden.Lese und vergleiche Gault Millauu und Eichelmann schon seit Jahren.Dann lese ich doch viel lieber den Eichelmann,der ist in meinen Augen authentischer,mit den treffenderen Bewertungen!
Veröffentlicht am 26. Dezember 2010 von Winefan


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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der bessere von 2 deutschen Weinführern, 22. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Gault Millau WeinGuide 2011: Der Weinführer für Genießer. Dei 984 besten Weinerzeuger. Über 12.500 Weine verkostet , 7.514 Weine ausgewählt und bewertet (Gebundene Ausgabe)
Nachdem die beiden bisherigen Rezensionen den GM sehr einseitig beleuchten möchte ich aus Sicht eines langjährigen Weinfans doch ein paar objektivere Anmerkungen zum Buch machen:

Erstens stellen GM und Eichelmann seit Jahren die beiden einzigen halbwegs vollständigen Führer im Bereich deutscher Wein dar. Pigott geht in seinem Mammutwerk leider kaum auf die einzelen Winzer ein - abgesehen davon, dass die Intention seines Opus Magnum ja auch nicht die Beurteilung ist - und das jährlich erscheinende Supplement des Feinschmeckers porträtiert ebenfalls nur die Winzer. So weit, so schade.

Nun kann man dem GM natürlich einiges vorhalten:
Zum einen nervt beim Blättern der selbstreferenzielle Aufbau - innerhalb der Weinbaugebiete wird nicht etwa alphabetisch, sondern nach GM-Trauben sortiert. Das empfinde ich als eine ziemliche Zumutung, da es ein Suchen durch Vor- oder Zurückblättern deutlich erschwert. man muss meistens über den Index am Ende des Buchs gehen, um ein bestimmtes Weingut zu finden, wenn man nicht gerade Müller oder Prüm et al. sucht.
Zum zweiten ist der GM m.E. nach wie vor zu sehr auf rest- und edelsüße Weine fixiert. Für große Gewächse mehr als 92-93 Punkten zu bekommen ist ein Kunststück, das nur den üblichen Verdächtigen wie Becker, Keller etc. hin und wieder gelingt.
Überhaupt Keller: Ein großartiger Winzer fraglos und darüber hinaus auch eine ungemein sympathische Familie. Aber den Status als Monolith in der deutschen Weinlandschaft, den der GM ihm seit 10 Jahren angedeihen lässt, hat er nun auch wieder nicht - auch das stört.

Dennoch ist der GM für meine Begriffe dem Eichelmann überlegen: Nicht nur dass Eichelmann es sich mit einigen Spitzenwinzern soweit verscherzt hat, dass er ihre Weine nicht mehr beurteilen darf, macht ihn angreifbar. Auch seine Bewertungen sind nicht immer nachvollziehbar - 3 Sterne für ein weltweit anerkanntes Weingut wie Prüm sind einfach absurd. Insofern nehme ich die Debatte um Blind- und offene Verkostungengerne in Kauf.
Enttäuscht hat mich der GM jedenfalls noch nie, wenn ich ihn als Einkaufshilfe benützt habe. Empfehlen kann man im Prinzip beide Bücher, wenn man sich mit dem Prinzip eines Weinführers anfreunden kann und will. Viele Länder oder Weinregionen wären froh um die Qualität und Sorgfalt, mit der bei beiden Produkten gearbeitet wird.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie immer zuverlässiger Lotse auf dem Weg zum Weingenuss, 6. Februar 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gault Millau WeinGuide 2011: Der Weinführer für Genießer. Dei 984 besten Weinerzeuger. Über 12.500 Weine verkostet , 7.514 Weine ausgewählt und bewertet (Gebundene Ausgabe)
Wie bereits in der Vergangenheit bin ich auch diesmal wieder sehr zufrieden mit dem Weinführer Gault Millau. Zuvor hatte ich bereits den französischen Führer 2010 und den Südtirol Führer 2009 und 2010 studiert. Für mich ist die Gault Millau Bewertung immer wieder ein Garant neue gute Weine zu entdecken in Regionen, wo man sich nicht auskennt oder von Winzern, die man neu kennenlernen möchte. Mich interessieren dabei nicht die Weine, die mit den Höchstnoten bewertet werden (95 Punkte und mehr). Das sind dann fast immer Weine, die preislich sehr teuer sind und wo man als Nicht-Profi nicht immer unbedingt die Nuancen herausschmecken kann, die zu dieser Top-Bewertung führen. Nein, es sind vielmehr die Weine zwischen 84 und 90 Punkten, die mich als begeisterten Weinliebhaber interessieren. Das sind Weine, die man oft noch preiswert bekommt (außer es handelt sich um ein sehr rennomiertes Weingut) und die wirklich ausgezeichnet schmecken. Und zumindest mir geht es so, dass wenn ich einen Wein probiere, der in dieser Range bewertet wurde, dass er mir hervorragend schmeckt. Außerdem hat sich das Team von Gaullt Millau sehr viel Arbeit gemacht und präsentiert sehr viele nützliche zusätzliche Auswertungen, z.B. "Die süffigsten Schoppenweine". Das sind dann günstige 1-Liter Weine, die immer noch so gut sind, dass sie hier hervorgehoben werden. Oder die Liste an Weinen, die Slow Food extra hervorhebt. Diese Auswahl setzt auf der Gault-Millau Bewertung auf, d.h. Slow-Food sieht sich nur Weine an, die schon sehr hoch bewertet wurden und sucht davon aber nur Weine aus, die biologisch angebaut werden und preislich so gestaltet sind, dass sie sich jeder noch leisten kann. Interessante Infos rund um die verschiedenen Weinregionen und Winzer runden das Ganze ab. Also von mir gibt es ganz klar 5 Sterne, weiter so!
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8 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lieber nicht!, 26. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Gault Millau WeinGuide 2011: Der Weinführer für Genießer. Dei 984 besten Weinerzeuger. Über 12.500 Weine verkostet , 7.514 Weine ausgewählt und bewertet (Gebundene Ausgabe)
Bin mit vielen Ergebnissen absolut nicht einverstanden.Lese und vergleiche Gault Millauu und Eichelmann schon seit Jahren.Dann lese ich doch viel lieber den Eichelmann,der ist in meinen Augen authentischer,mit den treffenderen Bewertungen!
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0 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Anmaßend, 5. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Gault Millau WeinGuide 2011: Der Weinführer für Genießer. Dei 984 besten Weinerzeuger. Über 12.500 Weine verkostet , 7.514 Weine ausgewählt und bewertet (Gebundene Ausgabe)
Die Absicht des Autors in allen Ehren. Da ist der Mensch und seine anderen Profis also durch Deutschland gereist, haben alle Weinerzeuger (80.000 Winzer im Jahr 2008) getestet und bewerten für uns daraus 7514 Weine aus 984 Kellereien. Wie geht das? Ich meine: 80.000 Winzer in einem Jahr! Natürlich haben sich die Meisten in Genossenschaften oder sonst wo zusammengeschlossen. Aber dennoch eine ganz schöne Menge an Weingütern und Genossenschaften, die die da abgeklappert haben. In einem Jahr. Ich kenne mich mit Weinen aus. Aber wenn ich bedenke, dass ich alle Württemberger Weine eines Jahrgangs verköstigen müsste - Oh Gott! Kann man sich da noch an den Wein der ersten Verkostung erinnern? Niemals.
Und zudem: Kennen die meinen Geschmack? Beim Wein ist es wie mit dem Essen: Was einem Tester oder Gourmet schmeckt, muss mir noch lange nicht schmecken. Der Titel des Buches müsste heißen: Mein ganz persönlicher Weinführer.
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