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Kundenrezensionen

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am 22. Januar 2012
Jakob Portman wächst in einer intakten Familie auf. Er liebt seine Eltern und diese ihn, doch zu seinem Großvater Abraham Portman hat er ein ganz besonderes Verhältnis, denn sein Großvater hat die besten Geschichten auf Lager. Jakob ist fasziniert, denn alle Geschichten spielen in der Vergangenheit seines Großvaters. Lange Zeit sind sie seine Welt, doch dann wird er in der Schule gehänselt, weil er noch an Märchen glauben würde und er erklärt seinem Großvater, dass er von nun an keine Geschichten mehr hören wolle.

Als Jakob 15 ist, hat sich ein Leben eingependelt. Er verbringt nicht mehr so viel Zeit bei seinem Großvater, sondern arbeitet in den Ferien in einer Filiale des Firmenunternehmens. Mit seinen Eltern versteht er sich nach wie vor gut, doch um seinen Großvater macht er sich langsam sorgen, da dieser ein immer merkwürdigeres Verhalten an den Tag legt und behauptet, Monster wären hinter ihm her. Eines Tages ruft sein Großvater Jakob an und klingt gehetzt und in Sorge. Jakob seinerseits macht sich ebenfalls Sorgen und macht sich sofort auf dem Weg zu ihm, doch er kommt zu spät. Sein Großvater ist nicht in seinem Haus. Jakob begibt sich auf die Suche und findet ihn, schwer verletzt, im angrenzenden Wald. Es sieht so aus, als wäre Abraham von einem Tier angegriffen worden - er stirbt noch in den Armen seines Enkels. Doch vorher hat er Jakob eine Botschaft gegeben, die diesen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt.

Einige Wochen später ist Jakob noch immer völlig am Ende. Ihn plagen nachts Alpträume und auch ein Psychiater, zu dem ihn seine Eltern schicken, scheint keinen wirklichen Erfolg zu bringen. An Jakobs 16. Geburtstag überreicht ihm seine Tante ein Geschenk seines Großvaters für ihn. Als Jakob sich das Geschenk, ein Buch, näher betrachtet, stößt er auf eine Spur, die weit in die Vergangenheit seines Großvaters führt und die den Anschein erweckt, als währen die Märchen gar keine ...

Zusammen mit seinem Vater macht sich Jakob auf den Weg nach Wales um endlich Klarheit zu erlangen und macht dabei eine unheimliche Entdeckung ...

Faszinierend - das ist das Wort, das mir zu diesem Buch einfällt. Der Autor hat es geschafft, eine Geschichte zu erzählen, die auf alten Bildern beruht. Diese sind in den jeweiligen Situationen des Buches auch abgebildet. Die Figur des Jakob fand ich sehr glaubhaft dargestellt und auch die Nebencharaktere wurden mit viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt. Der Schreibstil war flüssig zu lesen, jedoch fehlte es ihm ab und an an der nötigen Spannung. Nicht desto trotz macht dieses Buch auf jeden Fall neugierig auf den nächsten Band der Reihe.
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am 1. November 2011
Auf dieses Buch habe ich mich seit Monaten gefreut. Allein die Aufmachung laut Bildern hat mich sehr neugierig gemacht. Hinzu kamen diverse Trailer auf Youtube und Informationen des Verlages selbst, sodass ich den Erscheinungstermin nur so entgegen fieberte.
Als es dann endlich soweit war, und ich das Buch "Die Insel der besonderen Kinder" in meinen Händen halten konnte, war es um mich geschehen: Das Cover glänzt, wie oftmals vom PAN Verlag gewohnt und das schwebende Mädchen wirkt gespenstisch gruselig und fantastisch zugleich. Ein kurzes Reinblättern hatte dann zu Folge, dass ich dieses Buch sofort lesen musste, obwohl ich dato noch an einem anderen las, denn die innere Aufmachung hat mich besonderes mit ihren zahlreichen gruseligen und verstörenden Bildern sofort in ihren Bann gezogen.

Der Plot der Geschichte ist schnell und kurz erzählt, denn dieses Buch muss man von Anfang an selbst erleben. Ich ging soweit völlig unbefangen an dieses Buch heran und wurde nur so in einen Sog von Spannung, Grusel und Fantastik gesogen, dass ich mich nicht mehr herausziehen konnte.
Jacob ist 16 Jahre alt und lebt zusammen mit seinen Eltern und seinem Großvater. Dieser erzählte ihm von kleinauf Gruselgeschichten und versprach Jacob, dass sie wahr seien. Als kleines Kind glaubte Jacob dies, doch je älter er und sein Großvater wurden, desto mehr distanzierte er sich von den Geschichten und schenkte bald all den Beweisfotos seines Großvaters, welches man zuhauf im Buch abgebildet vor findet, keinerlei Glauben mehr.
Als sein Großvater eines Tages wieder in seine Todesangst vor den fantastischen Wesen verfällt, will Jacob nur nach Hause, um nach dem Rechten zu schauen. Doch als er dort ankommt, findet er seinen Großvater tot vor - ermordet unter mysteriösen Umständen. Jacob ist fassungslos und schaut sich wie wild am Tatort um ' und wen oder was entdeckt er da auf einmal hinter einem Baum? Wird er jetzt auch verrückt, oder hatte sein Opa gar nicht so Unrecht mit seinen Gruselgeschichten?

Was nun beginnt ist ein Abendteuer der besonderen Art und Weise. Nie zu vor habe ich so ein Fantasybuch gelesen, welches so mystisch und gruselig ist. Ich war sofort gefangen in Jacobs Leben und die wenige Zeit, die ich zusammen mit seinem Großvater zu Beginn verbringen durfte, habe ich sehr genossen, denn der Autor hat es hier geschafft, den Großvater als absolut authentisch wirken zu lassen. So ist dem Leser von Anfang an bewusst, dass der Großvater keineswegs verrückt ist und auch Jacob wirkt unsicher, ob und was er nun genau glauben soll.
Jacob war mir von Anfang an unglaublich sympathisch. Für seine sechzehn Jahre habe ich ihn als sehr reif und erwachsen empfunden. Er ist keineswegs kindlich oder unreif und handelt auch absolut nicht so! Er ist einer der Protagonisten, welche ich gerne während des Lesens die ganze Zeit um mich herum habe. Umso erfreuter war ich zu diesem Zeitpunkt darüber, dass dieses Buch der erste Teil einer Reihe sein soll. So werden wir Jacob wieder treffen und darauf freu ich mich jetzt schon! Er wirkte auf mich wie ein Nachbarsjunge, mit dem man im Sommer abends herumtollte und mit dem man sich einfach gut versteht. Sehr toller Charakter und die Entwicklung, die er über das Buch hinweg nimmt, ist glaubhaft und eine wirklich starke.
Der Autor hat einen unglaublich packenden und faszinierenden Schreibstil. Die Geschichte war mir an keiner Stelle zu fantasylastig, als dass ich ihr nicht mehr folge könnte oder als wäre sie mir zu abgedreht. Absolut nicht! Trotz der Fantasyanteile überwiegt das Gruselige und Verstörende. Die zahlreichen Bilder unterstützen und fördern den Lesegenuss sehr, sodass ich das Buch auch gar nicht beiseite legen wollte, ohne beim nächsten Bild angekommen zu sein. Dies führte dazu, dass ich dieses Buch binnen zwei Tagen verschlang. Ich konnte und konnte es einfach nicht beiseite legen. Die Fotos sind auch sehr besonders, denn sie zeigen die besonderen Kinder des Buches. Dies war so super, dass ich mich total gut in diese Geschichte hineinfühlen konnte und den Figuren noch viel näher war, als sonst beim Lesen.

Ein wunderbares und besonderes Buch, welches ich oft verschenken werde, denn ich bin so sehr davon begeistert, dass ich mir wünsche, dass viele LeserInnen hierzu greifen werden und sich auf dieses besondere Abendteuer begeben!
Für mich ganz klar ein heißer Anwärter auf den 2. Halbsjahresfavoriten 2011!
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am 17. November 2011
"Die Insel der besonderen Kinder" ist ein besonderes Buch. Mich persönlich hat ja schon das Cover angesprochen und ich freue mich, dass hinter der interessanten Aufmachung auch noch ein gutes Buch steckt. Besonders wird es vor allem durch die vielen Fotografien, die die Geschichte unterstützen und teilweise ziemlich zum Gruselfaktor beitragen. Ich denke, dass Riggs die meisten Bilder schon vorher hatte (laut ihm sind alle authentisch) und um sie herum seine Geschichte gesponnen hat. Die Fotografien sind wirklich sehenswert und lassen einen tief in die Handlung eintauchen.

Denn auch die ist nicht von schlechten Eltern. Klar, letztendlich handelt es sich um ein Jugendbuch, manches ist doch etwas vorhersehbar. Aber insgesamt gibt es doch einige spannende Wendungen und gruslige Momente (hartgesottene Horrorfans können darüber bestimmt nur schmunzeln, aber ich hab mich besonders durch die Bilder schon ein wenig gegruselt). Riggs baut eine ziemlich düstere Stimmung auf und man weiß lange Zeit nicht, was eigentlich Sache ist. Gibt es die besonderen Kinder oder nicht? Mal gibt es Anzeichen dafür, mal wieder nicht.

Jacob ist eine sehr angenehme Hauptperson. Keine Teenager-Allüren und eine Portion Bodenständigkeit. Ich kam gut mit ihm klar, wie auch mit den meisten anderen Charakteren, die zwar meistens verrückt sind, aber mit einem gewissen Charme.

Überraschend fand ich das doch sehr offene Ende. Ich frage mich, ob es wohl eine Fortsetzung geben wird. Obwohl ich auch mit diesem Schluss zufrieden wäre, würde ich mir den zweiten Teil auf jeden Fall zulegen. Immerhin hat mich dieses Buch überzeugt.
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am 18. September 2013
Die Insel - richtig
Die Kinder - auch wahr
Das Grauen - ???

Das Buch fängt wahnsinnig fesselnd an, mit den Geschichten die Jacobs Großvater ihm als Kind über eine Insel mit ganz besonderen Kindern erzählt hat. Die Geschichten waren so fantastisch, dass Jacob irgendwann den Glauben daran verlor und sein Großvater von allen für etwas verrückt erklärt wurde, insbesondere da er auch immer wieder von Monstern redete die ihn verfolgten.
Somit fängt die Geschichte wirklich sehr fantastisch an und scheint wirklich Potential zu haben. Auch die weiteren Ereignisse: der mysteriöse Todesfall des Großvaters, die Trauerbewältigung und die Suche Jacobs nach der Glaubwürdigkeit der Geschichten seines Großvaters sind wirklich schön zu lesen und geben eine sehr gute Geschichte her. Was dabei auch sehr hilfreich ist, ist dass Jacob einem als etwas aufmüpfiger junger Mann vorgestellt wird. Auch gibt es immer wieder kleine witzige Passagen die das Lesen auflockern und auch wenn der Hintergrund (der Tod des Großvaters) recht schwer wiegt, so lockern solche Passagen das Ganze etwas auf.

Das erste Drittel des Buches ist wirklich unterhaltsam geschrieben und bis zu dem Zeitpunkt da Jacob die Insel findet und hinter die geheimnisvollen Geschichten seines Großvaters blickt, wirklich gut zu lesen. Dann allerdings kommt ein Teil des Buches, der zwar schön ist aber langweilig, Es passiert einfach nichts. Die Story um das Haus und die Kinder zieht sich mit vielen Infos und viel Hin und Her von Jacob und irgendwie bewegt sich einfach nichts. Mir war diese Passage einfach viel zu ruhig.
Ca. 90 Seiten vor Schluss kommt dann noch mal etwas Bewegung in die ganze Geschichte und auch die 'Monster' bekommen noch ihren Auftritt, allerdings ist dieser auch nicht wirklich überzeugend. Selbst in diesem Showdown ist einfach nicht genug Bewegung, es bleib eben doch recht ruhig.

Das Buch an sich ist wirklich schön gestaltet. Hier vor mir liegt die gebundene Version. Die Aufmachung mit den zwischengeworfenen Fotos, passend zu Geschichte, ist eine schöne Idee und auch die sonstige Gestaltung der Seiten ist wunderschön. Selbst die Idee der Geschichte ist wirklich gut, aber leider schmeckt der Inhalt einer so schönen Verpackung eben nicht jedem.

Fazit:
Die Geschichte ist in ihrer hier vorliegen Form nichts für mich. Sie ist mir einfach viel zu ruhig, gerade nach ca. dem ersten Drittel. Die Idee und Gestaltung des Buchs ist wirklich sehr gut, das allein bewertet würde locker für 4, wenn nicht sogar 5 Sterne reichen. Leider ist das aber für mich nicht das Maß der Dinge, sondern die Geschichte selbst und diese hat mir zu Beginn einfach etwas anderes suggeriert als eine doch recht langweilige Story. Ich erwartete eben doch etwas mehr Mystik und bedrohlichere Momente. Hätte man im Mittelteil gut 100 Seiten weggelassen, wäre die Geschichte für mich wesentlich interessanter gewesen, oder aber wenn zu Beginn keine Andeutungen über Monster gemacht worden wären und die Geschichte hätte kurz nach dem Lüften der Geheimnisse geendet, wäre ich auch nicht traurig gewesen, aber ist es für mich nicht mehr als ein 3 Sterne Buch.
Ich würde dieses Buch wirklich nur jemanden empfehlen, der 'Das Grauen' im Klappentext überliest und auf recht ruhige Erzählungen steht, die etwas in die mystische Ecke laufen.
Ein möglicher 2. Teil wird sicher nicht auf meinem SUB erscheinen.
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am 4. Juni 2016
Als erstes muss ich dazu sagen, dass ich ohne den neu erschienenen Trailer wahrscheinlich nie von diesem Buch erfahren hätte.
Aber nun zu meiner Rezension.

Ich habe mir zunächst die vorherigen Rezensionen durchgelesen.
Die "schlechten" kann ich zu keinem Teil unterstützen. Wie sich der Autor immer wieder neue Details und Besonderheiten zu der Geschichte einfallen lässt, ist bemerkenswert.
Ich habe wirklich selten so ein fesselndes und spannendes Buch gelesen. Man will immer wissen, wie die Geschichte weitergeht und kann das Buch kaum aus der Hand legen.

Wer sich allerdings nicht in eine Fantasiewelt versetzen lassen kann, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen.

In jedem Falle eine hundertprozentige Weiterempfehlung von mir, aber natürlich muss sich jeder selbst davon überzeugen. Es lohnt sich aber auf jeden Fall.
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am 18. November 2011
Worum geht es:
Jacob wächst behütet in Amerika in einer sehr vermögenden Familie auf, verlebt eine schöne Kindheit und erinnert sich immer wieder gerne an die Geschichten seines Opas zurück. Klar weiß er, dass diese nur Blödsinn sind, Märchen eben, aber irgendwie faszinieren sie ihn. Sein Opa erzählte besonders oft von diesen Kindern, besondere Kinder, mit denen er auf einer kleinen britischen Insel aufgewachsen sind. Einige hatten ganz tolle Fähigkeiten, aber natürlich glaubt Jacob nicht mehr daran.
Als einiges Tages sein Opa umgebracht wird, beginnt für ihn ein Abendteuer, mit dem er so sicherlich nie gerechnet hat.

Meine Meinung:
Das Buch ist fantastisch. Es ist spannend, lustig aber auch traurig und regt zum Nachdenken an. Besonders schön finde ich auch das es die Insel der "besonderen" Kinder ist, und nicht die der "anderen" oder "merkwürdigen" Kinder. Sie sind besonders. Punkt.
Mir hat es so unglaublich viel Spaß gemacht, Jacob auf seiner Reise ins Unbekannte und die Geschichte seines Opas zu begleiten, dass ich alles um mich rum vergessen habe. Es gab nur noch mich, und die Geschichte.
Auch denke ich nicht, dass es ein Buch nur für Kinder oder Jugendliche ist, sondern für alle. Teilweise ist es sogar ziemlich gruselig und an manchen Stellen auch echt eklig :D Aber langweilig war mir kein einziges Mal.
Nur das Ende war ein bisschen enttäuschend für mich, ich fand es irgendwie nicht abgeschlossen, obwohl es ja (bis jetzt zumindest) keine Buchreihe ist. Da hätten ruhig noch 200 Seiten Geschichte mehr erzählt werden können :)

Ganz besonders an diesem Buch sind ja aber auch die Bilder. Viele Seiten enthalten Fotos zum Text, Bilder die übrigens alle echt sind, und aus Sammlungen stammen. Ich habe sie mir aber immer alle erst dann angeschaut, wenn ich auf der entsprechenden Seite war, ich wollte mir nichts vorweg nehmen '
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am 21. Oktober 2013
Dieses Buch steht auf meiner Wunschliste, seit damals die Leseprobe bei Vorablesen veröffentlich wurde. Magisch angezogen von dem auffälligen grünen Cover, auf dem ein Mädchen abgebildet ist, welches knapp über dem Boden in der Luft schwebt, habe ich mich auf die Leseprobe gestürzt und sie quasi inhaliert. Jetzt, nachdem das Taschenbuch erschienen ist, musste ich die Gelegenheit beim Schopf packen.

Als Kind hat Jakob Portman ein sehr inniges Verhältnis zu seinem Großvater. Ganz besonders angetan haben es ihm die Geschichten, die Abraham Portman seinem Enkel erzählt und die in ihm den Berufswunsch des Entdeckers wecken, als er sechs Jahre alt ist. Doch je älter Jakob wird, umso mehr ist er davon überzeugt, dass nichts an den Geschichten über das Waisenhaus, in dem sein Großvater lebte, wahr sein kann und Monster gibt es ja schon mal gar nicht - ebenso wenig wie Kinder mit magischen Fähigkeiten. Irgendwann bittet Jakob seinen Großvater, ihm keine Geschichten mehr zu erzählen. Doch als Jakob 15 ist, ändert sich sein Leben schlagartig, als er einen Anruf von seinem Großvater bekommt. Dieser ist auf der Flucht vor seinen Monstern aus seinen Geschichten. Jakob macht sich auf dem Weg zu dem verwirrten alten Mann und findet ihn schwer verletzt mit blutdurchtränkter Kleidung im Wald. Er kann Jakob noch mitteilen, dass dieser unbedingt auf die Insel gehen soll, um den Vogel zu finden, in der Schleife, auf der anderen Seite vom Grab des alten Mannes und verstirbt dann in den Armen seines Enkels.

Jakob kann das Geschehene nicht verarbeiten und muss die Hilfe eines Psychiaters in Anspruch nehmen. Dieser rät Jakob sogar, zusammen mit seinem Vater die Insel seines Großvaters zu besuchen und so machen sich die beiden schließlich auf den Weg. Für Jakob wird diese Reise eine Reise in eine andere Welt - in die Welt seines Großvaters. Und er muss erkennen, dass nichts von dem, was Abraham Portman ihm erzählt hat, gelogen war ...

Zusammen mit Jakob konnte ich als Leserin in eine neue Welt abtauchen. Hinter dem außergewöhnlichen Cover mit dem geheimnisvoll klingenden Titel verbirgt sich eine ebenso besondere wie auch spannende Geschichte. Nichts an ihr lässt sich auch nur annähernd vorausahnen. Ich wusste von Anfang an überhaupt nicht, auf was ich mich bei diesem Buch einlasse und bin mir selbst, nachdem ich die Geschichte kenne, noch immer nicht sicher, ob es nun anders ist. Sicher ist, dass ich mich dem Schreibstil des Autors nicht entziehen konnte und permanent hin- und hergerissen war, ob mir die Geschichte nun gefiel oder nicht. Sie ist gewöhnungsbedürftig, aber definitiv etwas Besonderes und unterscheidet sich von allem bis jetzt Dagewesenen. Spannung war mein stetiger Begleiter auf dieser Reise - vermisst habe ich jedoch die Nähe zu den Charakteren. Es ist dem Autor leider nicht gelungen, seinen Figuren Leben einzuhauchen.

Diese sehr merkwürdige Geschichte lebt von den Fotos, die, wie der Autor am Ende des Buches schreibt, alle authentisch und Leihgaben aus privaten Archiven sind. In Verbindung mit Ransom Riggs' Kunst des Erzählens verbreiteten sie bei mir eine leichte Gänsehaut. Jedes noch so kleinste Detail eines Fotos findet Erwähnung in der Geschichte und es ist einfach faszinierend, wie der Autor eine Geschichte zu diesen alten Aufnahmen konstruiert hat. Sie ist in sich zwar abgeschlossen, schließt eine Fortsetzung jedoch nicht gänzlich aus. Die Insel der besonderen Kinder" bekommt von mir eine ganz klare Empfehlung, dennoch reicht es nicht für eine Vergabe von fünf Sternen, da mir die Nähe zu den Charakteren einfach gefehlt hat.
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am 8. Mai 2013
Jacob hat als Kind eine innige Beziehung zu seinem Großvater Abraham. Dieser erzählt ihm immer abenteuerliche Geschichten von Kindern mit besonderen Fähigkeiten, die sich auf einer Insel verstecken und von Monstern gejagt werden. Er zeigt ihm sogar Fotos zu den Personen, die in seinen Geschichten vorkommen. Als Kind glaubt ihm Jacob, doch je älter er wird umso mehr glaubt er, in den Geschichten Lügen und Märchen zu entdecken. Doch eines Tages wird er eines Besseren belehrt.
Er erhält einen aufgebrachten Anruf seines Großvaters, der behauptet die Monster hätten ihn gefunden und er bräuchte Hilfe.
Jacob, der seinen Großvater für verrückt hält, macht sich auf den Weg und möchte nach dem Rechten sehen. Doch als er am Haus seines Großvaters ankommt, ist das Haus verwüstet und sein Großvater verschwunden. Jacob macht sich auf die Suche und findet ihn schließlich im nahe gelegenen Wald. Die Brust des Großvaters ist zerfetzt und mit den letzten Atemzügen versucht er Jacob vor den Monstern zu warnen und möchte, dass er die die Kinder auf der Insel findet und sich in Sicherheit bringt.
Plötzlich sieht Jacob ein Monster mit schlangenähnlichen Zungen im Unterholz, welches jedoch verschwindet.
Konfrontiert mit der Wahrheit, dass sein Großvater all die Jahre doch Recht hatte, macht er sich auf den Weg zur Insel, um endlich Abrahams Geheimnisse zu lüften.

Das Buch ist mir in der Buchhandlung sofort ins Auge gestochen. Das Cover ist in Grün- und Schwarztönen gehalten und hat an den Buchecken schöne verschnörkelte Linien. In der Mitte prangt ein Foto, auf dem ein schwebendes Mädchen abgebildet ist. Insgesamt macht das Buch somit einen gruseligen und gespenstischen Eindruck.
Beim Durchblättern fallen zusätzlich noch die vielen Fotografien auf, die im Buch abgedruckt sind. Sie zeigen schwebende Kinder, Menschen mit Mündern am Hinterkopf und andere skurrile Gestalten. Man wird automatisch neugierig, was es mit all diesen Personen auf sich hat und in welcher Verbindung sie zu Abraham und Jacob stehen.

Die Geschichte fängt spannend an und man ist neugierig auf die weitere Handlung, doch mit jeder Seite wurde das Buch langweiliger.
Die Charaktere sind sehr platt beschrieben und ich persönlich konnte mich bis zum Ende des Buches nicht mit einer einzigen Person im Buch anfreunden.
Die ganze Geschichte ist so konstruiert, dass den Charakteren gar kein Spielraum bleibt, um sich entwickeln zu können. Sie werden zwar kurz beschrieben und kommen auch mit einigen Dialogen zum Zug, aber richtig in den Vordergrund tritt keiner. Selbst Jacob als Hauptcharakter kam nicht richtig zur Geltung.
Was beim Durchblättern noch als nette Idee erschien, um das Buch aufzuwerten, entpuppt sich jetzt als ziemlich störend beim Lesen. Die Fotos zeigen die Personen im Buch mit ihren Fähigkeiten. Hier habe ich die Befürchtung, dass der Autor bewusst auf ausführliche Charakterbeschreibungen verzichtet hat, da man sich ja anhand der Fotos ein Bild der Personen machen kann. Hier geht jegliche Fantasie verloren, da man ständig die Bilder und die vorgegeben Tatsachen im Kopf hat und es keine Chance gibt, die eigene Fantasie miteinfließen zu lassen. Das hat mir persönlich beim Lesen aber sehr gefehlt und meiner Meinung nach sind die Fotos einfach überflüssig.
Außerdem stören die Fotos den Lesefluss, denn immer wenn man gerade gut in der Handlung vorankommt, tauchen mehrere Fotos auf, die man überblättern muss und einen ganz aus dem Konzept bringen. Das ist ziemlich lästig und nimmt einem auch noch den restlichen Spaß am Lesen, wenn das nicht schon die Handlung an sich übernommen hat.
Bei jeder weiteren Seite wirkte die Handlung erzwungener und gekünstelter. Selbst eine Liebesgeschichte zwischen Jacob und Emma, der früheren Geliebten Abrahams, hat der Autor versucht einzubauen. Das ist ihm aber gänzlich misslungen. Es kommen absolut keine Gefühle rüber und alles wirkt recht emotionslos. Die ganze Geschichte ist sehr an den Haaren herbeigezogen und entwickelt sich ziemlich schnell so, dass alles vorhersehbar wird.

Ich habe das Buch mit großen Erwartungen in die Hand genommen und wurde sehr enttäuscht. Erwartet habe ich ein fesselndes Fantasy-Buch, da mir die Idee mit den besonderen Kindern auch sehr gut gefiel, doch im Endeffekt war das Buch nur schöner Schein.
Der Autor hat versucht möglichst viel Handlung und viele Personen ins Buch zu pressen, aber dann leider nur alles kurz angerissen, so dass am Ende nichts herauskam. Keine Spannung, keine Handlung und keine Möglichkeit die eigene Fantasie mitspielen zu lassen. Statt im Buch massenweise Fotos abzudrucken, hätte der Autor lieber die Charaktere und die Handlung ausbauen sollen. Damit wären die Seiten besser gefüllt gewesen.
Insgesamt war das Buch für mich ein absoluter Fehlgriff und nur für das schöne Cover bekommt es noch eine Bewertung von zwei Sternen.

© Das Buch-Cafè
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Der junge Jacob leidet an einem akuten Stresssyndrom, als er sich in die Behandlung eines Psychiaters begibt. Nachdem er jahrelang Schauergeschichten von seinem Großvater über dessen Leben gehört und auch geglaubt hat, muss er diesen schließlich sterben sehen. Die Ungeheuer aus den Geschichten sollen am Tod von Jacobs Opa Schuld sein. Zusammen mit seinem Vater überquert er den Atlantik und macht sich auf einer kleinen Insel in Wales auf die Suche nach der Vergangenheit seines Großvaters ...

Von "Die Insel der besonderen Kinder" habe ich mir aufgrund der vielen guten Rezensionen einiges versprochen. Die Aufmachung des Buches fand ich ebenfalls besonders. Die vielen Bilder im Buch gefielen mir persönlich zwar nicht so gut, vor allem auch, weil durch den Druck ja doch einiges vom Charme originaler Fotos abhanden kommt, aber ich war dennoch sehr gespannt, was die Fotos genau mit der Geschichte zu tun haben würden und wie sie in die Geschichte hinein passen. Die Idee an sich fand ich super, allerdings fand ich das ganze dann doch viel zu konstruiert. Es war an einigen Stellen nett, aber mehr nicht. Die Fotos hätte es nicht gebraucht, meine Fantasie hätte ausgereicht.

Von der Geschichte an sich war ich sehr enttäuscht. Jacob, der Hauptcharakter, war sehr unnahbar und leider auch sehr unglaubwürdig. Seine Geschichte konnte ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Andere Charaktere kamen erst gar nicht wirklich in den Vordergrund.
Insgesamt fand ich die Geschichte sehr langatmig und langweilig und außerdem zu bemüht konstruiert, so dass ich bei Seite 200 dann schließlich entnervt aufgegeben und das Buch gar nicht zu Ende gelesen habe, was mir wirklich selten passiert. Die Idee ist sehr schön, aber nach einigen Seiten geht schon die besondere und geheimnisvolle Atmosphäre flöten, so dass am Ende nicht viel bleibt. Von mir gibt es dafür nur zwei Punkte.
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am 22. Dezember 2011
Was für ein gutes Buch hätte das werden können!
Man muss laut stöhnen, wenn man mitbekommt, wie der Autor Chance um Chance verstreichen lässt und das Buch nach den ersten beiden Kapiteln weit unter Mittelmaß sinken lässt.
Die Schreibe fängt interessant an. Was passiert, haben andere Leser bereits beschrieben, das muss ich nicht wiederholen. Zu Anfang wird die Hauptfigur Jakob recht gut charakterisiert. Die vielen Fotos im Buch lassen die Geschichte ausgesprochen lebendig rüberkommen und es klingt alles schön mysteriös.
Aber dann geht es leider bergab. Der Hauptdarsteller schlägt sich mit einem Psychiater und seinen Eltern rum, was dermaßen langweilig zu lesen ist, dass ich beinahe einschlief. Schließlich schafft Jakob es, seinen Vater zum Besuch der Insel zu überreden, auf der sein Großvater als Jugendlicher eine Weile in einem Kinderheim lebte.
Jakob sucht und findet das Kinderheim der besonderen Kinder und diese werden kurz vorgestellt. Eins kann schweben, eins kann Feuer machen, eins hat Bienen im Bauch, eins ist sehr stark und so weiter.
Es erfolgt keinerlei Charakterisierung. Die besonderen Kinder bleiben schrecklich flach und leblos. Sie wirken wie kleine Notizblätter, auf denen ihre besonderen Eigenschaften aufgeschrieben wurden und sonst nichts. Und bei Jakob setzt sich das fort. Er läuft durch die Handlung wie eine zweibeinige Kamera und filmt gewissermaßen das Geschehen. Man sieht praktisch nie in seinen Kopf; erst recht nicht in die Köpfe der besonderen Kinder. Es wird einem unmöglich gemacht, sich mit den Figuren zu identifizieren. Geradezu akribisch vermeidet es der Autor, Gefühle und Spannung aufkommen zu lassen. Er hat wohl den obersten Grundsatz des Schreibens vergessen: Show! Don Žt tell! - Zeige! Erzähle nicht!" Aber er erzählt, statt zu zeigen und das weckt vor allem Langweile.
Jakob geht mit ein paar besonderen Kindern in die Hütte. Dann kommt ein Monster. Dann haben alle Angst. Dann rennen alle weg. Dann wirft ein besonderes Kind dem Monster ein Haus auf den Kopf. Dann rennen sie wieder weg. Dann kommt das Monster. Dann hat Jakob Angst. Dann zieht ihn das Monster am Bein. Dann merkt Jakob, dass er dem Monster eine Schafschere ins Auge gepiekt hat. Dann ist das Monster tot. Dann geht Jakob mit Emma ins Kinderheim zurück.
So spult sich der ganze Roman weiter. Es liest sich, als hätte der Autor seine Notizen abgeschrieben und bestenfalls leicht aufgefüllt. Es klingt leblos und wirkt dadurch lieblos. Keine der Figuren bekommt eine Chance, sich vom Papier abzuheben und zu echtem Leben zu erwachen. Das ist wirklich schade. Hier wurde viel Potential verschenkt.
Jakob verarbeitet nicht das verquere Verhältnis auf, das er zu seinem Großvater hatte. Die Liebesgeschichte" zwischen Jakob und Emma ist trocken wie fünf Jahre alter Zwieback und die Monster sind auch nicht zum Fürchten. Sie tauchen einfach auf. Der Autor schreibt, dass alle Angst haben und sie irgendwie besiegen.
Auch wenn das Buch eher auf Jugendliche zielt, ist es meiner Meinung nach zu trocken und leblos herunter geleiert. Wirklich empfehlen kann ich es nicht. Drei Sterne und die vor allem für die guten ersten Kapitel und die geniale Aufmachung mit den vielen alten Fotos.
Viel verschenkt. Leider zu viel!
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