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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Hörspielversion des Theaterstückes
Diese CD gibt den Prinzen von Homburg von Kleist als Hörspiel (Und nicht als bloßen Mitschnitt einer Theateraufführung) wieder. Ich hatte bedenken, daß die Sprache modernisiert, doch das ist nicht der Fall. Die Sprache ist haargenau wie das Original. Die Kürzungen sind moderat. Die CD hat eine Länge von 80 Minuten, eine...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2007 von Mathias von Gersdorff

versus
2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Friedrich von Homburg als Schullektüre?
Aufgrund des neuen Sternchenthemas für das Landesabitur in Hessen quälen sich die Schülerinnen der Grund- und Leistungskurse durch Kleists Drama "Prinz Friedrich von Homburg". Obgleich mit handlungs- und produktionsorientierten Methoden angereichert, bleibt einigen der träumierische Prinz fern. Sowohl Sprache als auch Inhalte stellen eine Barriere...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2011 von Deutschlehrer


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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Hörspielversion des Theaterstückes, 20. Oktober 2007
Von 
Mathias von Gersdorff - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Prinz Friedrich von Homburg (SWR) (Audio CD)
Diese CD gibt den Prinzen von Homburg von Kleist als Hörspiel (Und nicht als bloßen Mitschnitt einer Theateraufführung) wieder. Ich hatte bedenken, daß die Sprache modernisiert, doch das ist nicht der Fall. Die Sprache ist haargenau wie das Original. Die Kürzungen sind moderat. Die CD hat eine Länge von 80 Minuten, eine Theateraufführung dauert etwa 120. Der Vorteil eines Hörspiels ist, daß genug Tonelemente eingebaut werden, um beim Mithören alles verstehen zu können, was mit einem bloßen Mitschnitt einer Theateraufführung nicht unbedingt der Fall ist. Aus diesem Grund kann man diese CD durchaus als Alternative zum Text und zum Theaterbesuch nehmen.
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Friedrich von Homburg als Schullektüre?, 20. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Prinz Friedrich von Homburg (Taschenbuch)
Aufgrund des neuen Sternchenthemas für das Landesabitur in Hessen quälen sich die Schülerinnen der Grund- und Leistungskurse durch Kleists Drama "Prinz Friedrich von Homburg". Obgleich mit handlungs- und produktionsorientierten Methoden angereichert, bleibt einigen der träumierische Prinz fern. Sowohl Sprache als auch Inhalte stellen eine Barriere für das Verständnis dar.
Bekanntlich schafft erst das Wissen über die Lektüre die Freude an ihr. So heißt es also Frustrationstoleranz beweisen und ggf. Sekundärtexte als Leitfaden hinzuziehen. Persönlicher Höhepunkt ist für mich der Anfang des Dramas: Die gesamte Reuterrei ist aufgesessen und wartet auf den Prinzen, der sitzt jedoch im Garten und schläft.
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3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sinfonie für die Ohren, 24. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Prinz Friedrich von Homburg (SWR) (Audio CD)
Der Pisa-Schock sitzt uns allen in den Knochen, und es wird in den Kultusministerien unter Schweiß und Tränen überlegt, wie der Abiturientenjugend beizubringen sei, was schönes, edles Deutsch nun wirklich sei und ausmache, wie Schiller die Exposition in den ?Räubern? oder in ?Kabale und Liebe? mit leichter Hand gestaltet habe, oder was der junge Goethe unter einer kessen und theatralischen Dreiecksbeziehung mit Decknamen ?Stella? dramaturgisch alles versteckt hielt. Und so haben sich jüngst die Hörspielredaktionen von SWR und MDR und der Argon Verlag zusammengeschlossen um mehrere Klassiker wie ?Emilia Galotti? (Lessing), ?Urfaust?, ?Iphigenie auf Tauris?, ?Stella? (Goethe), ?Die Räuber?, ?Kabale und Liebe? (Schiller), ?Der Hofmeister? (Lenz), ?Der zerbrochene Krug?, ?Prinz Friedrich von Homburg? (Kleist) und ?Woyzeck? (Büchner) via CD ins Klassenzimmer zu bringen. Wobei es dem leitenden Projektregisseur Leonhard Koppelmann nicht um wie auch immer geartetes ?Regiehörspiel? ging, sondern um ganz textnahe und unprätentiöse Auslegung der jeweiligen Vorlage. Koppelmann erläutert hierzu: ?Dialoge zu lesen, ist schwierig für Ungeübte. Gesprochen jedoch entfalten sie ihren unentrinnbaren Reiz. Dazu bestechen die Theatertexte der deutschen Klassik durch ihre zeitlose Würde, ihre tiefe Humanität, ihre hohe Sprachkunst. Die Dialoge sind wie Musikstücke. In ihnen ist jene sprachliche Virtuosität zu hören, die Goethe, Schiller, Lessing, Kleist und die anderen zu Klassikern hat werden lassen, zu Tragsäulen unseres kulturellen Erbes.? Unterstützt wird das Projekt im übrigen durch die Kultusministerien von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz und die Stiftung Medienkompetenzforum Südwest (MKFS). Zu einigen der Produktionen sind auch didaktische Handreichungen für den Unterricht vorbereitet worden, die wie beim Begleitmaterial zu ?Emilia Galotti? Möglichkeiten einer modernen Theater- und Medienpädagogik für die Schule aufzeigen. Die Besetzungslisten der einzelnen Stücke würden jedem Theater zur Ehre gereichen. Hier finden sich alle Namen, die derzeit auf den deutschsprachigen Bühnen Furore machen. Fritzi Haberlandt (Maxim Gorki Theater, Berlin; Filme: ?Kalt ist der Abendhauch?, ?Erbsen auf halb 6?) ist Lessings ?Emilia Galotti?, Sybille Canonica (Residenztheater, München; Filme: ?Der Campus?, ?Die Braut?) Goethes ?Stella?, Oliver Stokowski (Schauspiel Zürich; Filme: ?Der Ermittler?, ?Das Experiment?) bricht als Karl Moor aus kleinbürgerlicher Provinzialität aus, während Ulrich Matthes (Deutsches Theater, Berlin; Filme: ?Der Untergang?, ?Der neunte Tag?) als ?Urfaust? mit Sven-Erik Bechtolf (Burgtheater, Wien, zweifacher Nestroy-Preisträger; Filme: ?Im Namen des Herrn?) als Mephisto um seine Seele ringt. Für den märkischen Adel von Kleists ?Prinz Friedrich von Homburg? finden edelste Repräsentanten deutscher Schauspieler-Aristokratie, wie z.B. Matthias Habich (?Der Untergang?, ?Unkenrufe?), Ulrich Noethen (?Der Untergang?, ?Das wahre Leben?), Corinna Kirchhoff (?Die Kirchkönigin?), Peter Fitz (?Lautlos?, ?23?)und Wanja Mues (?Die Bourne Verschwörung?, ?Yella?) den rechten Ton. Und jener gefallenen Maria aus Büchners apokalyptischer Unterschichtenwelt leiht die unvergleichliche Sandra Hüller (?Requiem?) ihre Stimme. Aber ist es wirklich nur ihre Stimme? So gerne man jeden einzelnen der genannten Akteure leibhaftig vor sich wissen würde, so gewiss Theater nur als Einheit von Szene, Körper und Text existiert, so sehr verblüfft es doch, wie viel es in den subtilen Ohreninszenierungen des Regisseurs Leonhard Koppelmann (Hörspiele: ?Baudolino?, ?Elementarteilchen?, ?Wassermusik?) zu entdecken gibt. Auf knapp 80 Minuten hat er die Vorlagen zurechtgestutzt. Und doch triumphiert hier das Wort, das aus sich selbst eine Vielfalt von Farben, Rhythmen und Bewegungen freisetzt, ja, eine Drastik, die sich in mancher Hinsicht den vergegenwärtigenden Einschränkungen auf der Bühne sogar als überlegen erweist. Mit welcher innigen Charakterisierungskunst etwa beatmet Hans Michael Rehberg die Lebenstäuschung des um seinen Sohn gebrachten alten Moor in Schillers ?Räubern?, und wie kalt hallt zu Beginn von Goethes ?Iphigenie? Ulrike Krumbiegels Eröffnungsmonolog aus dem Tempelinneren wider, in das es sie verschlagen hat. Hier entsteht eine Intimität, eine Verstärkung kleinster Nuancen, die auf der Bühne kaum erreicht wird. Frische und Klarheit sind für Koppelmann und die Ensembles in allen Inszenierungen unüberhörbar Programm. Fern von theatralischer Deklamation, fern auch von modischen Regiegags wagt der junge Regisseur die Konzentration auf die ?Sprach-Sinfonien?. Die textnahe Inszenierung ist wohltuend für die Ohren und dürfte auch in den Schulen Fürsprecher finden. Die CD-Edition ?Klassik: Jetzt!? dürfte ein Renner werden, da das Hören allemal komfortabler ist als das Blättern in vergilbten Reclam-Seiten.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Brins, 1. November 2011
Das Drama "Prinz Friedrich von Homburg", geschrieben von Heinrich von Kleist, handelt von einem Prinzen, der im Laufe des Dramas in einen Konflikt zwischen Liebe, Leben und Tod gerät.
Der Kurfürst findet den Prinzen schlafwandelnd vor und spielt ihm einen Streich. Davon verwirrt nimmt er am Kriegsrat teil, jedoch missachtet er den ihm zugeteilten Befehl, weswegen schließlich aber erst der Sieg in der Schlacht errungen werden kann. Trotz des Sieges wird er wegen Befehlsverweigerung zum Tode verurteilt. Der Prinz fleht um Gnade, doch im weiteren Verlauf reift er mental und möchte schließlich mit Würde aus dem Leben scheiden. Bei seiner Hinrichtung erwartet er den nahenden Tod, doch plötzlich bekommt er die Augenbinde abgenommen und erfährt von seiner Begnadigung, welche seine große Liebe Natalie für ihn errungen hat.
Die zentralen Themen des Dramas sind Leidenschaft und Gehorsam und ganz besonders der Konflikt zwischen diesen beiden Aspekten. Die Leidenschaft wird durch die Liebe des Prinzen zu Natalie vertreten. Um Natalie zu beeindrucken und um sich somit der Leidenschaft hinzugeben, greift er in die Schlacht ein um den Sieg zu erringen, obwohl er den ausdrücklichen Befehl hatte dies nich zu tun. Diese Verweigerung des Gehorsams gegenüber dem Kurfürsten hat jedoch eine Strafe zur Folge, die der Prinz zugunsten der Leidenschaft bewusst riskiert, doch er war sich dessen nicht bewusst, deswegen die Todesstrafe zu erlangen.
Meiner Meinung nach kann man sich die Lektüre "Prinz Friedrich von Homburg" gut als Schulmaterial verwenden und weiterempfehlen, da sie den Leser zum Mitdenken anregt und dennoch leichtverständlich ist.
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Drama - kein Schulbuch, 1. November 2011
In dem Drama "Prinz Friedrich von Homburg" in den Jahren 1809-1811 von Heinrich von Kleist geschrieben, geht es um eine preußische Schlacht, mit einem Sieg gegen die schwedische Armee und wie Prinz Friedrich von Homburg kurz vor seiner Hinrichtung, weil er eigenständig in die Schlacht eingegriffen hat, im Schlosspark von seiner Geliebten Natalie im Traum einen Lorbeerkranz aufgesetzt bekommt. Das Drama endet mit der Frage: "War es ein Traum".

Dieses Drama basiert auf dem Kampf zwischen Leben und Tod, da der Protagonist um sein Leben fleht und deswegen auf seine große Liebe Natalie verzichtet. Dementsprechend spielen Liebe und Knade eine große Rolle in diesem Drama. Friedrich liebt Natalie und sie hat Mitleid mit ihm, weswegen er auch am Leben bleibt. Ein weiteres wichtiges Oberthema in dem Werk von Heinrich von Kleist ist die millitärische Gehorsamkeit. Erkennbar wird dies am umgang mit dem eigenständigen Handeln des Prinzen. Durch den Eingriff wird er zum Tode verurteilt. Damals spielte die menschliche Freiheit keine große Rolle, weil sich alle an die millitärischen Ansagen halten mussten. Wurde dies nicht eingehalten, wird man mit einer Todesstrafe bestraft. Aus Liebe zu seinem Vaterland, greift der Prinz in die Schlacht ein, obwohl er wegen 2 Niederlagen den Befehl erhielt, sich zurück zuhalten. Er trifft eine individuelle Entscheidung und vergisst dabei Pflicht und Gehorsamkeit, weil er seinen Eingriff für nötig hält. Er überhört durch das Träumen von Natalie den Befehl seines Feldherren und verwechselt somit Traumwelt mit der Realität. Erst der Kurfürst kann ihn durch Drohung mit dem Tod wieder in die Realität zurückholen.

Ich empfehle dieses Buch für Menschen, die gerne Dramen lesen, da dieses Drama viele Themen enthält und somit für jeden etwas dabei ist. Es sollte allerdings meiner Meinung nach, aus dem Schulunterricht genommen werde, da die Sprache sehr anspruchsvoll ist und für Schüler schwer verständlich sein könnte.
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8 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Letztes Kampfgeschrei, 24. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Prinz Friedrich von Homburg (Taschenbuch)
Warum sollte man so ein Stück heute noch lesen? Vielleicht, weil die Themen leider nicht aus der Mode geraten? Weil auch heute noch der Krieg den Charakter deformiert, Soldaten zwischen einer Pflichterfüllung bis zum letzten und einem gefährlichen Idealismus stehen, sowie natürliche menschliche Schwächen zeigen, die im Militär plötzlich schrecklich unnatürlich erscheinen. Und weil auch heute der Zwiespalt von Gesetz und Individuum noch lange nicht überwunden ist. "Prinz Friedrich von Homburg" ist kein völkisches oder militaristisches Stück, wohl aber ein ungutes Beispiel dafür, wie auch ein feiner Geist wie Heinrich von Kleist den Auswüchsen von Preußens Glanz und Gloria nicht widerstehen konnte und aus seinem kaum verborgenen Hass gegenüber dem napoleonischen Frankreich eine Steilvorlage für das spätere Deutschtum lieferte, das Europa in eine größere Katastrophe stürzte, als es Napoleon je möglich gewesen wäre. Dieses Drama gehört nicht zu Kleists besten Werken, doch- ein Jahr vor seiner Selbsttötung fertig gestellt- lässt es einen tieferen Blick in die romantischen, gesellschaftlichen und militärischen Sehnsüchte und Ängste des Dichters zu, als alle anderen seiner Arbeiten. Ohne Materialien und Erläuterungen sind diese Zusammenhänge allerdings kaum zu verstehen und das Drama erscheint wie das Werk eines kriegs- und liebestollen Jungschreiberlings.
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0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Prinz von homburg, 3. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prinz Friedrich von Homburg (Kindle Edition)
Nicht mein Ding, hat mir mein Sohn aufgespielt, ohne mich zu fragen. Für von Kleist-Liebhaber aber wohl genau das Richtige
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Prinz Friedrich von Homburg
Prinz Friedrich von Homburg von Heinrich von Kleist (Audio CD - 19. August 2011)
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