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am 22. Februar 2010
Na super: Der Verlag verschweigt auf Wunsch des Autors den Inhalt eines Buches, denn "The magic is in how it unfolds". Ist das ein schlauer Marketing-Gag für ein mittelmäßiges Werk? Oder doch ein nachvollziehbarer Gedanke für ein ganz und gar außergewöhnliches Buch? Und wie kann man eine Bewertung über einen Roman schreiben, über dessen Handlung man nichts verraten soll?

Soviel gibt der Buchrücken dann doch her: "Little Bee" (in der britischen Ausgabe "The Other Hand") erzählt von zwei Frauen, die so unterschiedlich wie nur irgend möglich und dennoch durch eine ganz besondere Geschichte miteinander verbunden sind. Diese Geschichte ist bis zum Schluß nie ganz das, was sie scheint und stellt die beiden Protagonistinnen - und damit auch den Leser - immer wieder vor Entscheidungen, die niemand freiwillig treffen möchte. Daß dabei der moralische Zeigefinger nicht allgegenwärtig ist, liegt an den beiden Erzählstimmen. Die eine ist nicht immer sympathisch, mit ihren Fehlern aber sehr menschlich, die andere ist schlicht und einfach absolut liebenswert und sorgt mehr als einmal für einen unerwarteten Blick auf die Welt, in der wir leben.

Fazit: Kein Marketing-Gag, sondern wirklich ein ganz und gar außergewöhnliches Buch. Der Bitte des Autors um Verschwiegenheit ist unbedingt Folge zu leisten. "Little Bee" ist traurig, witzig, aufwühlend und zu Herzen gehend - leicht zu lesen, aber nicht leicht zu vergessen.
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am 6. September 2010
First of all: This whole thing about "not telling" is just a marketing gag for me and completely unnecessary. So I will write this review with references to the plot but obviously trying not to spoil it, as I would with any review about any novel. The novel is excellent, and having a basic idea about it does not take away from the quality of story, language, and narrative.

Now:
The story is told from two perspectives: that of Little Bee, a girl from Nigeria who as the novel sets in is about to leave a British Immigration detention center, and a successful middle class white English woman. The lives of these two women were joined in a most horrid incident two years earlier. This incident is finally related towards the middle of the novel. The English woman is forced to deal with its consequences on her husband and her marriage. For the African girl it means she has to be on the run, both in Nigeria, and in the UK to where she fled but where she has not been granted asylum.

The life of refugees and their reasons for fleeing form one part of the book. The other (closely related) aspect it artfully illustrates are the human cost of the clash between the third and first worlders.

The main characters are presented skilfully. Their inner conflict is plausible and touching. The character of Charlie a.k.a. Batman, the English woman's 4-year-old, is endearing and truly works as the "emotional center" the author wanted to create (interview with Cleave).

My only criticism would be with some of the dialogues, which sometimes seem to stretch beyond the necessary.

Of all the good things I can say about this book (Narrative, voice, language, characters), what I find most important is that it tells a story that needs to be told. In times when Europe braces itself against immigrants and is getting ever more unwilling to grant asylum, when our oil companies continue to exploit Nigerian oil at any human cost, we need stories like this to make us grasp emotionally what we read about in the papers as we eat our breakfast cereal.
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am 10. Dezember 2010
Ich habe dieses Buch schon vor längerer Zeit auf Englisch gelesen und kann nur bestätigen, was meine VorgängerInnen geschrieben haben: Es ist ein außergewöhnliches, tolles Buch, vor allem die Sprache ist einfach wunderschön. ABER: Das Buch beschreibt viele sehr, sehr grausame Szenen und die bleiben einem erhalten - zumindest bei mir war es so. Ich habe beim Lesen des Buches ständig geheult :()
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TOP 500 REZENSENTam 5. Oktober 2011
Für Chris Cleave ist "Little Bee" sein 2.Roman und ich finde er packt ein "heißes Eisen" an, an dem sich die Industriestaaten irgendwann verbrennen werden.Asylpolitik, ein Thema, was sich in letzter Zeit immer mehr verschärft hat, nicht zuletzt für die afrikanischen Flüchlinge, die jüngst in Italien strandeten.

Little Bee ist Nigerianerin und aus ihrem Land geflohen, um dem Tod zu entgehen,dem ihre Familie schon zum Opfer gefallen ist.Um die Ausbeutung des Landes, die "schwarzes Gold"in Mengen zur Verfügung hat, nicht publik werden zu lassen, werden die Menschen verfolgt und getötet,die Augenzeugen dieses Raubbaus sind.

In Chris Cleaves Buch"Little Bee"kommen zwei Stimmen zu Wort, die in abwechselnden Kapiteln ihre Gedanken und Eindrücke äußern.

Little Bee beginnt mit der Geschichte, indem sie über ihre Erfahrungen im englischen Abschiebelager berichtet,in das sie durch dramatische Ereignisse und nach ihrer Flucht gelangt ist.
Sarah und Andrew, ein englisches Ehepaar, dass um seine Ehe zu retten, Urlaub in Nigeria macht, lernen Little Bee kennen, als afrikanischen Soldaten sie und ihre Schwester, die geflüchtet waren, töten wollen. Um Little Bes Leben zu retten, opfert Sarah den Mittelfinger ihrer Hand,Andrew ist nicht dazu bereit und versucht sich einzureden, dass er dieses Ereignis nicht beeinflussen kann und nicht für alle Schicksale der Welt verantwortlich ist.
Bei der Auseinandersetzung mit den Soldaten, verliert Andrew seine Papiere, die Little Bee an sich nimmt und nach der Entlassung aus dem Abschiebelager, sind Sarah und Andrew ,die einzige Fluchtmöglichkeit,die Little Bee hat. Der Zeitpunkt an dem Little Bee bei Sarah eintrifft, ist allerdings schlecht gewählt, denn ihr Mann hat sich gerade das Leben genommen. Seine Depressionen haben nach dem Aufenthalt in Afrika und seinem Erlebnis mit den Soldaten noch zugenommen und ihm keinen anderen Ausweg gelassen.Die Bemühungen Sarahs, Little Bee zu helfen und mit dem Tod ihres Mannes fertig zu werden, werden eindrucksvoll von Sarah erzählt, ebenso Little Bees Geschichte, die neben ihrer ständigen Angst entdeckt zu werden, mit dem Kulturschock fertig werden muss, der sie befällt, als sie englichen Boden betritt.Die Lebensweise der Engländer und die Bedeutung ihrer Sprache sind für sie eine nur schwer zu überwindende Barriere.
Zu Anfang dieses Buches war ich etwas irritiert, weil ich nicht wusste, was der Autor mit seinen Anfangskapiteln bezweckte. Diese Irritation hat sich aber schnell gelegt und ich kann sagen,dass ich ein Buch gelesen habe, dass mich tief berührt und nachdenklich zurückgelassen hat.
Anhand der Geschichte von Andrew und Sarah wird dem Leser veranschaulicht,welche Mechanismen Menschen anwenden, um sich nicht "mit dem Elend anderer Leute"auseinandersetzen zu müssen.Dem einen gelingt dies perfekt, ein Zweiter versucht zu agieren und sein Möchlichstes zu tun und ein Dritter zerbricht daran. Doch Tatsache ist,dass wir alle an dem Elend dieser Menschen beteiligt sind.Durch unseren Wohlstand, der auf der Ausbeutung sogenannter "dritte Weltländer" aufgebaut wurde.Kriege werden geführt, um an Rohstoffe heranzukommen und die Leidtragenden sind die einfachen Bürger dieser Länder, die unter Verfolgung, Hunger und Folter zu leiden haben. Wenn dann diese Leute versuchen in unsere Länder zu flüchten, da ihnen sonst der Tod droht,erleben sie hier Ablehnung, Respektlosigkeit und Gewalt.

Little Bee öffnet dem Leser die Augen über ein Thema, dass wir am liebsten unter den Teppich kehren möchten. Die Asylpolitik der Industriestaaten ist und bleibt menschenunwürdig.Wir müssen uns entscheiden, entweder den Menschen vor Ort zu helfen und sie nicht zum Müllabladeplatz unserer aussortierten Technologien und Waffen zu machen, oder ihnen einen menschenwürdigen Platz in unserer Gesellschaft zu geben.

Erwähnen möchte ich hier auch ein Buch,dessen realen Geschichten sich um das Thema Asylpolitik in Östereich drehen"Allein zu Hause" von Susanne Scholl.Eindringlich und erschreckend zugleich.
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am 22. Februar 2010
Na super: Der Verlag verschweigt auf Wunsch des Autors den Inhalt eines Buches, denn "The magic is in how it unfolds". Ist das ein schlauer Marketing-Gag für ein mittelmäßiges Werk? Oder doch ein nachvollziehbarer Gedanke für ein ganz und gar außergewöhnliches Buch? Und wie kann man eine Bewertung über einen Roman schreiben, über dessen Handlung man nichts verraten soll?

Soviel gibt der Buchrücken dann doch her: "The Other Hand" (in der amerikanischen Ausgabe "Little Bee") erzählt von zwei Frauen, die so unterschiedlich wie nur irgend möglich und dennoch durch eine ganz besondere Geschichte miteinander verbunden sind. Diese Geschichte ist bis zum Schluß nie ganz das, was sie scheint und stellt die beiden Protagonistinnen - und damit auch den Leser - immer wieder vor Entscheidungen, die niemand freiwillig treffen möchte. Daß dabei der moralische Zeigefinger nicht allgegenwärtig ist, liegt an den beiden Erzählstimmen. Die eine ist nicht immer sympathisch, mit ihren Fehlern aber sehr menschlich, die andere ist schlicht und einfach absolut liebenswert und sorgt mehr als einmal für einen unerwarteten Blick auf die Welt, in der wir leben.

Fazit: Kein Marketing-Gag, sondern wirklich ein ganz und gar außergewöhnliches Buch. Der Bitte des Autors um Verschwiegenheit ist unbedingt Folge zu leisten. "The Other Hand" ist traurig, witzig, aufwühlend und zu Herzen gehend - leicht zu lesen, aber nicht leicht zu vergessen.
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am 4. November 2011
Chris Cleave gelingt mit "Little Bee" eine vom ersten bis zum letzten Augenblick fesselnde, berührende, aber niemals kitschige Erzählung über das Schicksal zweier völlig unterschiedlicher Frauen, deren Lebenswege sich auf schicksalhafte Weise begegnen. Beide verbindet von nun an ein dramatischer Moment, doch während Sarah wieder in ihr behütetes Zuhause nach England fliegen kann, bleibt die 16jährige "Little Bee" mit ihrer Todesangst (zunächst) in ihrer Heimat Nigeria zurück.
Doch vergessen können beide den tragischen Moment nicht. Ihr Leben ist von nun an nicht mehr das selbe und ihr Schicksal miteinander verknüpft.
Chris Cleaves Roman stößt beim Leser viele Fragen an: Wie gehen wir mit Flüchtlingen um? Wie können wir es mit unserem Gewissen vereinbaren, diese oft traumatisierten Menschen (nur weil sie sich bei uns ein sicheres Leben versprochen haben) einzusperren (was ja in Deutschland genauso passiert wie in England, wo der Roman spielt)? Ist es unmoralisch, in Krisenregionen Urlaub zu machen? Bis hin zu der Frage, ob wir für das Leben eines Fremden einen Teil unseres Körpers opfern würden.
Chris Cleave beantwortet diese Fragen nicht mit dem erhobenen Zeigefinger. Vielmehr treten in seinem Roman verschiedene Personen auf, die diese Fragen auf ganz unterschiedliche Weise beantworten. Wie der Leser die Entscheidungen dieser Figuren bewertet, bleibt ihm überlassen. Immer wieder stellt er sich beim Lesen die Frage, wie er wohl in dieser oder jener Situation gehandelt hätte. Somit löst der Roman immer wieder starke emotionale Betroffenheit aus.
Bei all diesen moralischen Fragen kommt aber die Lesespannung nicht zu kurz. Der Roman besticht durch die Schilderung aus zwei Perspektiven (Sarah und "Little Bee"). Die Persönlichkeiten der Protagonisten entwickeln viel Tiefgang. Die Handlung ist dramatisch und selten vorhersehbar. Ich kann das Buch daher uneingeschränkt weitermpfehlen.
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am 18. August 2014
Ich bin drauf hereingefallen, auf die Geheimnistuerei um den Inhalt dieses Buchs- man wolle vorab nicht verraten worum es gehe, damit sich die "Magie der Geschichte frei entfalten könne". Wenn einem Magie versprochen wird, dann liegt die Messlatte entsprechend hoch, und obwohl "Little Bee" (oder "The Other Hand") nicht schlecht ist, wird es der Erwartungshaltung nicht gerecht.

Zunächst das Gute:
Das Thema Abschiebung und Asylanten ist wichtig und wurde auch geschickt angegangen- die Hauptperson Little Bee hat eine interessante Sichtweise, so daß die Materie zwar jederzeit ernst genommen wird, aber dennoch nicht allzu schwer im Magen liegt. Auch die Verstrickung zwischen Little Bee und der zweiten Hauptperson Sarah fand ich interessant- in Rückblenden erfährt man nach und nach, wie ihre beiden Schicksale zusammenhängen. Die Hauptpersonen sind nicht perfekt und daher ziemlich realistisch und nachvollziehbar.

Nun das Enttäuschende:
Die Art der Rückblenden-Erzählung ist nichts Neues- warum der Verlag dennoch so ein großes Gewese um die „Entfaltung der Geschichte“ macht hat wohl eher was mit Marketing als mit origineller Literatur zu tun. Ich hätte gewarnt sein sollen, besteht die komplette Buchrückseite doch einzig und allein aus positiven Rezensionen von renommierten Printmedien. Ein wirklich gutes Buch hat eine solche Selbstbeweihräucherung nicht nötig.

„Extrenmely funny“ (lt. Verlag) ist das Buch auf gar keinen Fall, auch wenn hier und dort Humor aufblitzt. Auch hier hat die Marketing-Abteilung dem Buch keinen Gefallen getan.

Am meisten hat mich jedoch das Ende enttäuscht. Ich hätte mir ein halbwegs versöhnliches Ende für Little Bee gewünscht, aber das hat Chris Cleave leider nicht hinbekommen. Er hat zwar wohl versucht, es noch abzumildern, aber letztendlich endet das Buch traurig und negativ.

FAZIT:
Ich habe das Buch zwar einigermaßen gern gelesen, weil Story und Charaktere interessant sind, aber letztendlich ist es nicht gut genug, als daß ich es weiterempfehlen möchte.
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am 13. Juli 2011
Eben habe ich Little Bee ausgelesen und stehe immer noch total unter Schock, eigentlich wie während der ganzen Zeit, in der ich es gelesen habe. Ich wusste ja nicht, was mich erwartet, und das "magical", etc, wies doch eher auf etwas Fröhliches, Zaberhaftes hin. Das hier hätte ich echt nicht erwartet. Nach leichten Anfangsschwierigkeiten konnte ich dann aber fast nicht mehr mit Lesen aufhören, auch wenn ich oft pausieren musste, weil ich den Schrecken einfach zu stark fand. Dennoch, es ist eine ausgezeichnete und extrem realitische Geschichte, wie sie sich wohl jeden Tag abspielt, und vor der wir einfach die Augen verschliessen. Das darf einfach nicht sein, wir müssen sie öffnen und unseren Teil beitragen.

Das Buch ist exzellent, zum Inhalt werde ich, wie gebeten, nichts verraten, aber es braucht wirklich starke Nerven, mir wurde nämlich einige Male einfach nur schlecht.
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am 7. November 2010
Little Bee erzählt eine Geschichte über Immigration, über Entscheidungen, die man trifft, über die Gratwanderung von Moral und Humanität und die Realität, die einen letztendlich einholt. Die Sprache ist ein einziges Lesevergnügen, die Charaktere sind vielfältig gezeichnet und nicht eindeutig nur goodies und baddies, wie der 4jährige Charlie mit der verkehrten Grammatik es bezeichnet. Dunkle Abgründe gehören zu jedem Ich und es ist die Wahl des Einzelnen, welcher Seite seiner Persönlichkeit er mehr Raum gibt, sofern er in die Verlegenheit kommt, diese Wahl tatsächlich treffen zu müssen. Es ist trotzdem kein moralisierendes Buch. Das Ende ist perfekt, aber etwas in mir hätte es sich anders gewünscht.
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am 26. Mai 2016
There were quite a few moments in this novel when I think the author hit a wrong note or failed to convince. This reservation applies especially to the character of Sarah. But the passionate onslaught on the detention and deportation of refugees overcomes these shortcomings.
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