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Kundenrezensionen

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am 7. Dezember 2010
...wollte nur die irrige Beschreibung zurechtweisen... bei dem Artikel handelt es sich um die wunderbare Hörspielfassung des WDR unter der Regie von Angeli Backhausen mit der Musik Rainer Quades... und (!)nicht(!) etwa um das O-Ton-"Hörspiel" des Kinofilms... wer für drei Stunden in eine andere Welt abtauchen will, die düster fantastische Geschichte Preußlers in einer zauberhaften Soundkulisse mit hervoragenden Sprechern gespickt nacherleben will... der darf sich dieses Kleinod einfach nicht entgehen lassen. Mein Fazit: GRANDIOS!
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Erster Eindruck: Raben, eine Mühle und jede Menge Zauberei

Der Waisenjunge Krabat wird vom Meister als Lehrjunge in der Mühle im Koselbruch aufgenommen. Erst mit der Zeit bemerkt er, dass sein Meister ein schwarzer Zauberer ist, der seine Gesellen mit übermenschlichen Fähigkeiten ausstattet und allerlei schwarze Magie praktiziert. Krabat beginnt, gegen den Meister aufzubegehren, doch es gibt nur eine Möglichkeit, ihn zu vernichten...

Otfried Preußler ist bekannt für seine zahlreichen erfolgreichen Kinder- und Jugendbücher, die sich gerne auch Motiven aus der Magie bedienen. Doch so stark wie bei 'Krabat' ist dies sonst nicht der Fall, die Geschichte ist seine düsterste. Vom WDR wurde Krabat nun erstmals als aufwändiges Hörspiel produziert, bisher gab es die Geschichte nur als Lesung oder O-Ton Filmhörspiel. Das Hörspiel ist nun beim Audioverlag auf 3 CDs erhältlich. Es überträgt die Stimmung des Buches sehr genau auf das neue Medium und wirkt bedrückend, ja teilweise bedrohlich. Dabei wird nicht mit billiger Effekthascherei gearbeitet, vielmehr ist die Spannung eher subtil, aber immer greifbar und allgegenwärtig. Schnell verliert sich der Hörer in dem dunklen Geflecht zwischen Traum und Wirklichkeit, und kann so eng die Entwicklung Krabats vom einfachen Lehrjungen zum angesehen Gesellen mitverfolgen, ebenso das Treiben des mächtigen Meisters und die merkwürdigen Vorkommnisse in der Mühle. Mit etlichen wirkungsvollen Bildern und Motiven schafft einerseits Preußler mit seiner Geschichte, andererseits aber auch das Produzententeam mit seinen stilistischen Mitteln eine sehr intensive Atmosphäre, die einen gefangen nimmt. Obwohl ein Kinderbuch und somit nicht mit Schockmomenten überfüllt, sind auch Erwachsene bestens unterhalten, ein wahres Familienhörspiel also. Eine grandiose Produktion mit genialer Vorlage, die ich nur wärmstens für lange Winterabende weiterempfehlen kann.

Auch die Sprecherriege tut ihr bestes, um die drückende Stimmung zu vermitteln und die Charaktere zum Leben zu erwecken. Als Krabat ist Max Mauff zu hören, der die Doppelbelastung als handelnde Person und Ich-Erzähler bravurös und sehr eindringlich meistert. Seine facettenreiches Spiel trifft die jeweilige Situation haargenau und beschwört so ein intensives Bild von Krabat hervor. Sein Meister, der dunkle Zauberer, wird von Michael Mendl mit donnernder Stimme gesprochen, der somit die düstere Kraft bestens unterstreicht, die von der Figur ausgeht. Wanja Mues hat eine wichtige Rolle als Tonda, auch hier kann man die nahezu perfekte Leistung nur loben. Weitere Sprecher sind unter anderem Laura Maire, Marion Kittel und Siemen Rühaak.

Die Kompositionen von Rainer Quade schmiegen sich hervorragend an die Geschichte an und unterstreichen mit effektvollen Musikstücken die düstere Stimmung. Auch hier wird nicht mit hochtrabender, lauter Effekthascherei gearbeitet, sondern mit dem Gefühl leisen Grusels und unterschwelliger Gefahr, was die Vorlage ebenso ausmacht. Eine sehr gelungene Umsetzung!

Wie immer in dieser Reihe ist die Gestaltung ein wenig nostalgisch angehaucht, was in reizvollem Kontrast zu der klaren Gliederung im modernen Look steht. Das Titelbild zeigt die alte Mühle, die von vielen Raben umreist wird in einer einfachen Zeichnung. Die übrige Gestaltung wird von ähnlichen Zeichnungen und einem Foto des Autors aufgelockert.

Fazit: Die unterschwellige Spannung, der leise aber stetige Grusel,die wunderbar eindringlichen Bilder ' all das macht die Vorlage so reizvoll, die hier wunderbar eindringlich umgesetzt wurde.
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am 27. Dezember 2010
Dieses Hörspiel ist eine besondere Kostbarkeit im Hörspielbereich, die einem drei Stunden fantastisch düstere Unterhaltung mit einem großartigen Sound und engagierten Sprechern bietet. Erstmals als Hörspiel erschienen, neu inszeniert vom WDR, kann Otfried Preusslers "Krabat" auch heute noch absolut begeistern. Großen Anteil daran tragen natürlich die Schauspieler/Sprecher, die allesamt voll und ganz in ihren Rollen aufgehen. Besonders beeindruckend sind aber tatsächlich die beiden Hauptakteure.
Michael Mendl übernahm die Rolle des Müllermeisters, in der sich sein Talent richtig entfalten kann. Mühelos wechselt er von einem liebenswürdigen Ausdruck zu einem hinterhältigen Unterton, wird vom freundlichen Meister zum teuflischen, furchteinflößenden Zauberer. Man hat das Gefühl, er verschmilzt buchstäblich mit seiner Rolle. Stellenweise spielt er so intensiv, dass er bei mir ein echtes Gruselgefühl erzeugt hat und das auch noch beim zweiten oder dritten Hören.
Ebenso beeindruckend habe ich die Leistung des jungen Schauspielers Max Mauff empfunden. Mauff geht in seiner Rolle des Krabat auf, spielt mit viel Gefühl und führt nebenbei gekonnt als Erzähler durch die Geschichte. Er stellt Krabat und dessen Entwicklung zum jungen Mann mit großer Selbstsicherheit dar und schafft es so von Anfang an, die Aufmerksamkeit des Lauschers zu wecken.

Unter der Regie von Angeli Backhausen wurde Preusslers Jugendbuch-Klassiker mit Leben gefüllt und zu einem großartigen Lauschgenuss gemacht. Die Atmosphäre stimmt ab der ersten Sekunde, mal ist die Stimmung düster und beklemmend, zwischendurch auch mal heiter, aber oft ebenso traurig und melancholisch. Komponist Rainer Quades hat seine Werke genau auf die Geschichte abgestimmt, spricht den Hörer emotional an und zieht ihn regelrecht in Krabats düsterer Welt. Auch die Geräuschkulisse ist eindrucksvoll, alles wirkt sehr greifbar und real, perfekt, um sich die Erlebnisse Krabats bildlich vorzustellen.

Eine wunderbare Adaption, die mich, je öfter ich ihr lausche, immer noch ein Stückchen mehr begeistert.
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am 9. Januar 2011
Mein Sohn (10 Jahre) ist von diesem Hörspiel begeistert und hat es schon ein gutes Dutzend mal gehört. Auch ich konnte mich der Magie der Geschichte nicht entziehen. Die Sprecher sind hervorragend und man fühlt sich sofort in die grausige Atmosphäre der Mühle versetzt. Gerade die Erzählerstimme weiß den Zuhörer so zu fesseln, dass es ein leichtes ist, 180 Minuten am Stück durchzuhalten. Aber Achtung: Für jüngere oder ängstliche Kinder könnte die Geschichte zu gruselig sein!
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TOP 500 REZENSENTam 4. Mai 2012
Die Lausitz während des Großen Nordischen Kriegs Anfang des 18. Jahrhunderts. Der 14-jährige Waisenjungen Krabat schlägt sich mit anderen Waisenjungen mehr schlecht als recht durch, bis er Lehrling in der Mühle im Koselbruch bei Schwarzkollm wird. Diese Mühle jedoch ist mehr, als sie auf den ersten Blick erscheint. Die ist ein "Schwarze Schule", eine Schule dunkler Magie und der Müller ist der Meister, der seine zwölf Mühlknappen in der Schwarzen Kunst unterweist. Krabat verfällt langsam dem Lockruf der Macht, aber Macht hat ihren Preis und in Schwarzkollm ist dieser Preis das ein Leben, das jedes Jahr zu Sylvester gezahlt werden muss. Einmal Müllerknappe immer Müllerknappe, denn der Meister entscheidet wer lebt oder stirbt.

Der Roman Krabat wurde 1972/73 mit Preisen überhäuft, umso erstaunlicher, dass er erst 2010 vom WDR unter der Regie von Angeli Backhausen zum Hörspiel verarbeitet wurde. Die Musik lieferte Rainer Quade.
Wenn das Hörspiel im Radio läuft, muss man ein wenig aufpassen, denn es gibt zwei Versionen, eine gekürzte Version, die oft am Stück gesendet wird und die auf CD erhältliche Version, die meist über mehrere Tage verteilt wird:

Die Mühle im Koselbruch (1. Teil)
Zauberlektionen (2. Teil)
Das zweite Mühlenjahr (3. Teil)
Kampf gegen dunkle Mächte (4. Teil)

Man sollte das Hörspiel auch nicht mit der Tonspur des Film verwechseln, die es auch als nicht so richtiges Hörspiel zu kaufen gibt.
Die Umsetzung ist extrem gelungen und weit über so mancher direkt für den Hörspielemarkt produzierten Vertonung. Die Geräuschkulisse ist passend aber sparsam, die Musik stimmig und stimmungsvoll und dabei sehr sparsam eingesetzt, denn ein klassisches Radiohörspiel setzt auf die Dialoge, um die Handlung zu erzählen.
Die Sprecher sind durchgehend äußert gut und sehr passend besetzt, viel besser als man das aus einigen Hörspielelabels so kennt, dabei werden jedoch eher unverbrauchte Stimmen eingesetzt, die noch nicht so sehr mit Rollen belegt sind, wie die oft von Hörspielelabels eingesetzten Synchonsprecher.

Sprecher:
Meister: Michael Mendl
Tonda: Wanja Mues
Krabat: Max Mauff
Kantorka: Laura Maire
Juro: Nic Romm
Lyschko: Jesco Wirthgen
Lobosch: Oskar Köppen
Micha: Jonas Baeck
Merten: Fjodor Olev
Andrusch: Marlon Kittel
Gevatter: Siemen Rühaak
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am 28. Juni 2013
Ein sehr schön insziniertes Hörspiel nach der bekannten Geschichte von Otfried Preußler, gruselig und spannend. Mit bekannten Stimmen und passender Musikuntermalung.
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am 2. Oktober 2015
Eines der besten Jugendbuchhörspiele der letzten Jahre. Unverbrauchte, toll ausgewählte Sprecher, eine gut für das Medium aufbereitete Geschichte, tolle klangliche Atmosphäre - wer die Geschichte mag und sie "für die Ohren" mitnehmen will, ist hiermit allerbestens bedient. Einziges "Manko": Es nimmt einen so mit, dass es sich für den Weg zur Arbeit nicht anbietet, weil man sonst den Rest des Tages gedanklich noch in der Mühle sitzt. ;) Aber super für den Heimweg! Ein Muss für Hörspielfans.
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am 18. Juli 2012
Man kann die Geschichte selbst mögen oder auch nicht; die Umsetzung ist auf alle Fälle auf höchstem Niveau, sehr spannend, gute engagierte Sprecher und ein passend abgemischte Atmosphäre

Mir hats sehr gut gefallen.
Eins von den Hörspielen, welches man nicht nur einmal hört.
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am 28. November 2012
Die Umsetzung des Preußler-Klassikers "Krabat" als Hörspiel ist gut gelungen. Die Geschichte des 14-jährigen Waisenjungen Krabat, der sich als Lehrling in einer in der Oberlausitz gelegenen Zaubermühle verdingt und den Meister letztlich durch seine Fähigkeit zu Freundschaft und Liebe bedingt, hat bis heute nichts von der Faszination auf mich verloren. So war ich gespannt auf das Hörspiel des WDR, zumal es zuvor lediglich eine Autorenlesung Preußlers erschienen war. Die Leistung aller Protagonisten, insbesondere Max Mauffs als Krabat (der hier im Gegensatz zur literarischen Vorlage als Ich-Erzähler fungiert) und auch Michael Mendls als Meister überzeugen.

Leider überzeugen mich nicht die Kürzungen im zweiten und dritten Jahr. So wird im ersten Jahr die Geschichte um die Werber, die sich in den Koselbruch verirren, vollständig gebracht, aber die wichtige Geschichte um die - zerbrochene - Freundschaft von Jirko und dem Meister im zweiten Jahr, die die Traumszene um den Adler des Sultans im dritten Jahr einleitet (in der der Meister versucht, Juro durch Krabat töten zu lassen, was ihm nicht gelingt (während er seinen damaligen Freund Jirko tötete) wird weggelassen. Ebenso die langwierigen Übungen Juros und Krabats, sich dem Willen des Meisters zu widersetzen. Wenn man schon nicht alle Szenen eines Romans in ein Hörspiel integrieren kann, so sollte man doch wissen, was wichtig ist und was nicht. So hätte man neben der Werberszene auch die Szenen um Ochsenblaschke aus Kamenz oder die Szene, in der die Schwarzkollmer Bauern den Meister um Schneefall bitten, um ihre Ernte zu retten, weglassen können aber nicht die - zentrale - Szene um den Adler des Sultans und die Vorbereitungen Krabats und Juros, den Meister zu besiegen.

Mit diesen Einschränkungen (die dazu führen, dass ich einen Punkt abziehe) ein insgesamt überzeugendendes Hörspiel nach Preußlers faszinierender Romanvorlage.
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am 1. November 2013
Hat alles super geklappt! Hörspiel ist eine tolle Ergänzung zum Buch. Gerade, wenn man das Buch für die Schule lesen muss. Dadurch kann man das gelesene noch mal auffrischen und spannend ist es außerdem auch.
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