Kundenrezensionen

51
4,0 von 5 Sternen
Die Schöne Münchnerin: Kriminalroman (Ein Chefinspektor-Mader-Krimi, Band 2)
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. März 2012
Der Anfang des Buches "die schöne Münchnerin" ist spannend und kreativ geschrieben; eine wilde Verfolgungsjagd die tödlich endet. Zufällig schaut es so aus, als wäre es ein Unfall gewesen.
In den weiteren Seiten wird der Leser in kurzen Kapiteln in die weitverzweigten Wurzeln eines Netzwerks für menschliche "Ersatzteile" eingeweiht. Nasenkorrektur war gestern - eine Nasentransplantation ist moderner. Eine "schöne Münchnerin" wird tot aufgefunden und eine findige Pathologin findet heraus, daß ihre perfekte Nase eine andere DNA hat als der restliche Körper. Das bringt den Stein ins Rollen...
Das bewährte Team um Kommissar Mader und Kollegen ermittelt bei Ärzten, Model-Agenturen... Dabei verflechten sich deren private Geschichten mit denen der Verdächtigen.
Bis zum Ende ist es nicht eindeutig, wer aller genau in diesen Fall verwickelt ist; das macht das Buch spannend und kurzweilig zu Lesen.
Das Thema an sich ist interessant; noch nicht so oft durchgekaut wie Menschenhandel, Drogenhandel usw.
Das Buch liest sich flüssig; der Schreibstil ist etwas eigenwillig jedoch interessant.
Ich finde das Buch durchaus empfehlenswert!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2012
Ich bin nur durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und bin einfach nur froh darüber. Für mich ist es einfach Kult, ein regelrechter Überraschungserfolg.

Die Ermittler Hummel, Dosi und Zankl sowie Chefinspektor Mader haben einen neuen, ungewöhnlichen Fall. Die außergewöhnlich hübsche Leiche ist doch sehr ungewöhnlich. Wie Schneewittchen liegt sie da und doch ist etwas merkwürdig, denn ihre Nase ist nicht ihre Nase, sondern hat eine andere DNA. Aber wieso? Bei den Ermittlungen stehen die Kollegen vor einem sensationellen Fall. Scheinbar handeln hier bekannte Chirurgen mit Organen. Immer mehr Personen sind tödlich von dem Fall betroffen, selbst die Ermittler müssen dies bald am eigenen Leib erfahren.

Mit viel Witz und Charme bringt Harry Kämmerer sein Ermittlerteam an den Leser. Die verschiedenen Charaktere sind so originell, dass man immer jemanden findet, mit dem man sich identifizieren kann. Der Fall ist spannend geschildert, immer wieder gespickt mit komischen Situationen.

Fazit: Ich habe herzhaft lachen müssen und konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Tolles Buch, was ich uneingeschränkt empfehle. Unbedingt lesen!

Ich werde mir auf jeden Fall noch den Vorgängerband "Isartod" organisieren und auf ein ebenso tolles Leseerlebnis hoffen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. März 2012
Dr. Hanke probiert in Bayerns Bergen seinen neuen Maserati aus. Doch er ist nicht allein unterwegs. Zwei dubiose Typen in einem BMW sind ihm auf den Fersen. Und diese Verfolgungsjagd endet für Hanke in einem Moorsee. Tödlich. Dass die zwei Rumänen Loki und Helmut nicht zufällig zur gleichen Zeit wie Hanke in den Bergen waren, ist schnell klar. Hatte wohl mit seinen Geschäften mit dem Organ-Ersatzteilhandel Beautybusiness zu tun...
Zur gleichen Zeit wird in München Milbertshofen die Leiche einer jungen Frau namens Veronika Saller gefunden. Bekannt als "die schöne Münchnerin". Todesursache: Überdosis Kokain. Doch nur auf den ersten Blick, denn das Model hat die Drogen offensichtlich nicht freiwillig genommen. Bei der Obduktion bemerkt die Pathologin Gesine Fleischer, dass die Tote eine falsche Nase hat. Und zwar die, eines anderen Menschen.
Nun ist es an den Kommissaren Mader, Dosi, Hummel und Zankl, die Fäden zu entwirren und den Täter zu überführen. Doch die Ermittlungen in der Schönheitschirurgie-Szene gestalten sich nicht gerade leicht.

Harry Kämmerer wirft den Leser gleich mitten rein ins geschehen. Und beschreibt ohne zuviel detailverliebtheit die Protagonisten und Schauplätze sehr gekonnt. Rasante Szenenwechsel und kurze Kapitel lassen Langeweile gar keine Chance. Ein Buch, das man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Und für mich als Münchnerin natürlich ein besonderes "Schmankerl".
Das Team um Kriminalhauptkommissar kommt super sympathisch rüber, und ihr Humor lies mich des öfteren beim Lesen schmunzeln.

Ein schneller, spannender Provinzkrimi mit wenig bayrischer Mundart, aber super authentisch. Bereits das Cover ist ein Hingucker. Etwas Altmodisch gestaltet, ohne jedoch bieder zu sein, lässt es sofort Vorfreude auf das Lesen aufkommen. Passend zu Hauptkommissar Mader und seinem Dackel Bajazzo.

Dies ist der zweite Teil einer Reihe, was ich bis zum Lesebeginn nicht wusste. Jedoch wird es nicht lange dauern, bis auch der erste Teil "Isartod" in meinem Besitz ist :)

Bewertung: '''''
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. August 2012
Zunächst einmal ein Leichenfund. Besonderheit - ihr wurde eine ganze Nase transplantiert, was sehr merkwürdig ist, da man dazu erst einmal eine Leiche braucht, deren Nase man entwenden kann. Um diesen Mordfall herum passieren diverse "Unfälle", bei denen unliebsame Personen aus dem Weg geräumt werden. Einer fährt mit voll aufgedrehter Stereanlage mit seinem neuen Sportwagen in einen See, vermisst wird er zunächst nicht, weil er eine Fahr nach Italien unternehmen wollte, um den Wagen richtig einzufahren, ein anderer stürzt einfach mal in die Partnachklamm. Die Kripo ermittelt, die Ehefrau des Kommisssars ist schwanger und er muss Interesse an Geburtsvorbereitung und Kinderzimmereinrichtung heucheln, da der Haussegen sonst schief hängt, "Dosis" Freund verfolgt sie mit dem Moped ins Gebirge, weil er befürchtet, sie würde da nicht ermitteln, sondern sich ein schönes Wochenende mit einem Kollegen machen. Außerdem wird noch die Schickeria auf die Schippe genommen und wie ein Schönheitschirurg abhängig von einer Frau ist und laufend an ihrer Oberweite nachbessern muss, weil sein Vorgänger nicht korrekt gearbeitet hat.

ein super Krimi mit spannenden Wendungen und viel witzigem Drumherum, ich wollte das Buch kaum auf die Seite legen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. März 2012
Harry Kämmerer nimmt den Leser in schneller Abfolge der Handlungen mitten ins Geschehen. Die Schilderung einer rasanten Autofahrt in alpinen Bergstrecken gleich zu Beginn der Leseprobe lässt in jedem, der solche Straßen schon mal in gemäßigtem Tempo er-fuhr, lebhafte Erinnerungen wachwerden. Und passend zu einem Kriminalroman gibt es gleich den ersten Toten ...

Die zweite, der an der "schönen Münchnerin", lässt nicht lange auf sich warten - wie es nun mal in einem Kriminalroman so ist ;-)

Und jetzt kommt Hauptkommissar Mader mit seinem ungleichen, aber ausgewogenem Kleeblatt an Ermittlern ins Spiel und Zusammen mit der Gerichtsmedizinerin Dr. Fleischer beginnt es, richtig spannend zu werden ... Mader, Hummel, Dosi und Fränki - selbst Maders Dackel Bajazzo - kommen richtig in Fahrt, haben schnell den richtigen Riecher und können in einem packenden Showdown doch noch erfolgreich werden.

Harry Kämmerer hat einen lebendigen und packenden Schreibstil, der Lust auf mehr macht. Er erinnert mich vor allem wegen der kurzen Kapitel und schnell wechselnden Blickwinkel auf die Handlung an den - leider schon verstorbenen - Andreas Franz.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. März 2012
Inhalt:

Der Kriminalroman "Die schöne Münchnerin" beginnt rasant: Die beiden halbseidenen Ganoven Ludwig und Helmut sind nicht gerade mit Intelligenz gesegnet und bei der aus dem Ruder laufenden Beschattung von Hanke versenkt sich dieser leider selbst mit seinem schönen Maserati. Der schönen Münchnerin ging es auch schon mal besser bis zu dem Zeitpunkt als ihre Nase zu tief in Koks versenkt wurde. Bei der Obduktion kommt man schnell ihrer transplantierten Nase auf die Spur und die beiden Beauty-Docs Dr. Gessner und Dr. Schwarz alias Dr. No(se) werden verdächtigt die Grenze zur Legalität überschritten zu haben. Während das Münchner Kripoteam Mader, Hummel, Dosi und Zankl samt Dackel Bajazzo ermittlungstechnisch in die Schickeriawelt eintaucht geht es auch schon munter weiter mit dubiosen tödlichen Unfällen und offensichtlichen Morden. Das Ermittlungsteam kämpft jedoch auch mit ganz anderen Problemen: Mader grübelt über eine mögliche berufliche Herausforderung nach, Hummel verliebt sich in Modelchefin Chris und geht nebenbei schriftstellerischen Ambitionen nach während Zankls Countdown für den Kreissaal tickt.

persönliche Meinung:

Anfangs war das Buch für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Die vielen teilweise extrem kurzen Kapitel mit ständig wechselnden Personen machten es mir schwer in einen Lesefluss zu kommen. Doch irgendwann sprang dann doch noch der Funke über und ich genoss besonders die zweite Hälfte des Buches. Manche Situationen sind so komisch, das ich Tränen lachte. Als Zankel von seiner hormonell gebeutelten schwangeren Frau Liebesentzug bekommt und von seinen Sexvisionen erzählt...einfach "närrisch gued". Unklar ist mir aber bis zum Schluss geblieben, was denn die Trocknerhauben auf dem Cover mit dem Fall zu tun haben sollen und leider war die Lösung des Falles auch schon viel zu früh für mich erkennbar was die Spannung gemindert hat.

Fazit:

Ein etwas ungewöhnlicher bayrischer Krimi, gewürzt mit Dialekt, einer Prise Satire und deftigem Humor.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. März 2012
' habe ich Teil zwei der Serie mit den Ermittlern Mader, Hummel, Zankl und Dosi in Händen. Und schon ausgelesen. Nachdem mir bereits Isartod so gut gefallen hat, geht es jetzt Schlag auf Schlag weiter: böse Jungs in schnellen Autos, Erotik in der Leichenhalle, schöne Model-Leichen und schlimme Schönheitschirurgen. Der Autor lässt auch diesmal nichts aus und nichts anbrennen. Und immer wieder gibt es neue Highlights mit Kommissar Hummel, der dazu noch sämtliche Fallstricke der Liebe austestet ' super! Ich mag es, wenn der Held niemals aufgibt. Ein Buch für alle Freunde von schwarzem Humor, die wissen wollen, was nicht nur in München, sondern auch in Himmel und Hölle los ist. Hummel macht ja an allen drei Orten so seine Erfahrungen'
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2012
Wahnsinn, die Bayern. Jetzt habe ich nach Isartod auch diesen Krimi von Harry Kämmerer gelesen und es nicht bereut. Das Personal ist bekannt, aber die Handlung ist diesmal ganz anders. Das Tempo wird gleich auf den ersten Seiten hochgepeitscht, dass ich erst mal Luft holen musste. Als würde man selbst in dem Auto sitzen. Richtig lustig sind auch die Szenen mit dem Patholgen Dr. Weiß, der irgendwie zwei Leben hat, bevor er ungewöhnliche Art das Zeitliche segnet. Es gibt so viele überraschende Wendungen, ungewöhnliche Situationen und herrlichen Unfug, dass ich das Buch nur jedem empfehlen kann, der schwarzen Humor mag.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Juni 2012
Es liest sich, als wäre sie Frankensteins Braut. Denn an der Toten, die auch die Schöne Münchnerin genannt wird, ist so gut wie nichts echt. Sogar die Nase scheint von einer fremden Person zu stammen, denn die DNA der Nase stimmt nicht mit der DNA des Körpers überein.
Kommissar Mader und sein Team, die die Tote in ihrer Wohnung gefunden haben, stoßen auf so manche Ungereimtheiten.

Während zu Beginn der Handlung Hanke seinen neuen Maserati in den Kurven wiegt und wenig später von einem Moorbad samt Wagen vereinnahmt wird, wechseln die Handlungsstränge des Autors Harry Kämmerer, wie manch Anderer seine Unterwäsche. Etwas verwirrend ziehen sich anfänglich die ersten Begegnungen der einzelnen Figuren durch die Handlung. Wer Dosi, Hummel, Zankl usw. aus dem 1.Teil Kämmerers Krimi 'Isartod' nicht kennt, wird es so wie ich, erst einmal schwer haben, sich mit den einzelnen Figuren und Namen anzufreunden. Noch dazu, wenn jeder dieser Figuren, sei es Polizist oder Gerichtsmediziner etwas auf dem Kerbholz haben und auch sie versuchen, ihr Taschengeld auf recht abnormaler Weise aufzubessern.
Schließlich führen die Ermittlungen der Polizei in die Welt der Schönen und Reichen bzw. in die Welt, die die einen reich und die anderen schön werden lassen. Etwas bizarr stellt sich die Handlung schon dar, denn es geht um Organhandel. Wenn man bedenkt, dass so jedes Organ und Körperteil mittlerweile verpflanzt werden kann, kommen einem schon die Ängste. Als Nichtfachmann fragt man sich dennoch, was ist an dem Plot glaubwürdig und was nicht.
Der Autor lässt seinen Leser damit ziemlich allein und so kann sich jeder seine eigenen Vorstellungen dazu bilden.
Kämmerer glänzt in seinem Werk damit, in dem er immer wieder von einem Handlungsstrang zum anderen springt und man so eine gewisse Zeit benötigt, um sich in die Story einzufinden. Allein die Namen, die der Autor verwendet, lässt einen annehmen, dass die Handlung auf etwas humoristische Weise dargestellt wird. Dem ist nicht ganz so. Diese Art der Einlagen wirken eher verkrampft als amüsant.
An sich finde ich das Thema, das der Autor in seinem Krimi verarbeitet hat, nicht unwichtig. Doch wie er dieses dargestellt hat, fand ich eher grotesk. Dies hängt vielleicht auch damit zusammen, dass für Meindafürhalten keine richtige Spannung in dem Plot aufkam und ich so manches Mal auf das Aha-Gefühl sehnsüchtig wartete. Obwohl der Krimi nur so von Toten wimmelt, lässt auch die Aufklärung der Fälle zu wünschen übrig.
Die Figuren und deren Charaktere sind typisch bayerisch dargestellt und natürlich mit den entsprechenden Klischees behaftet. Eine Beziehung zu den Figuren konnte ich nicht wirklich herstellen, hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich mich insgesamt mit dem Sprach- und Schreibstil von Harry Kämmerer schwer getan habe.
Sehr gut gefallen hat mir allerdings die Einteilung der Story in kleine Kapitel, das einem das Springen in die verschiedenen Handlungsstränge vereinfacht hat. Auch die jeweils dafür ausgewählten Überschriften fand ich sehr passend, haben mitunter sogar zum Schmunzeln angeregt.

Fazit: "Die schöne Münchnerin" ist ein gut aufgebauter Krimi, der mit einem rasanten Tempo und ständig wechselnden Handlungssträngen aufwartet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. April 2012
'Die schöne Münchnerin' ist der zweite Fall für Kommissar Mader und sein Team, der zweite Roman von Harry Kämmerer. Bei dem sogenannten Model handelt es sich allerdings weder um die erste noch die einzige Leiche in diesem turbulenten Reigen um Schönheitswahn, Organhandel und Geldgier. Vom ersten Moment an wuseln viele Menschen und diverse Tote in diesem Krimi über die Seiten. Der Einstieg reißt den Leser gleich beim ersten Wort mit - "Wwwrrroooaaaarrrrrrrrrr..." - und die wiederholt enorm unprätentiöse Darstellung im Angesicht des Todes ist beeindruckend: "Wenn er wenigstens an die Anlage käme, um sie abzustellen. Keine Chance. Orchester und Chor schwollen noch einmal machtvoll an, als er das schwarze Wasser schluckte. So schmeckte also der Tod.
Dann verstummte auch Verdi."

Schnelle Sprünge zwischen den Personen und Situationen führen jedoch dazu, dass es eine Weile dauern kann, bis die einzelnen Charaktere genug Eindruck hinterlassen habe, um als Figuren jeweils ihren Platz in der Geschichte einzunehmen. Dosi und Gesine, Hummel, Zankl, Mader, Dr. Schwarz, Dr. No, Dr. Hanke, Dr. Weiß... Mir selbst fiel ca. bei Seite 180 auf, dass ich sie nun endlich alle zusammensortiert hatte.

Aber diese Geschichte lebt auch durch das hohe Tempo. Kämmerer schafft es, dem lesenden Geist mit seinen eher knappen Beschreibungen viel Raum für Phantasie zu geben, aber auch nicht zu viel. Pointiert erfasst er das Wesentliche: "Punkt Viertel vor acht entstieg sie einem Taxi - ihr beim Aussteigen freigelegtes Strumpfbein wirkte irritierend attraktiv auf ihn. Öha." Gerade durch den kompakten und schnellen Erzählstil mündet seine Erzählung immer mal wieder in einem gelungenen Witz.

Die für meinen Geschmack interessanteste Frage wird leider nicht befriedigend beantwortet: Warum lässt sich eine schöne Frau mit einer schönen Nase eine andere anoperieren?
Davon abgesehen können Mader & Co. es sich nach dem Lesen ganz beruhigt im Regal gemütlich machen. Da noch mehrere Fälle für das Team zu erwarten stehen, kann die geleistete Kennenlernarbeit beim nächsten durchaus in einem vertrauten Wiedererkennen münden. Und vielleicht hat man ja irgendwann mal keinen neuen Roman zum Feierabend zur Hand - dann kann es bei Bedarf auch einfach noch einmal 'Die schöne Münchnerin' sein, die zur Unterhaltung herhält.
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