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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seltsame Begegnungen......
Neapel kurz nach dem zweiten Weltkrieg und Mitte der fünfziger Jahre:
der kleine Junge, Icherzähler dieser Geschichte, kann zwischen den Beinen einer Statue hindurchklettern und den Ball zurückholen. Jetzt darf er bei den Großen mitspielen, und sein Glück ist vollkommen!

Viele Jahre später sitzt er mit Don Gaetano zusammen,...
Veröffentlicht am 15. September 2010 von cl.borries

versus
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naja...: Maßlos überschätzt... Bestseller = best verkäuflich eben...
"Eines der schönsten, erfolgreichsten Romane des italienischen Bestsellerautors nun auf Deutsch" - solche Worte wecken in mir tendenziell Skepsis...

Im Falle des vorliegenden Buches habe ich den Klappentext leider erst NACH Online-Bestellung und Lektüre der rund 170 Seiten gelesen. Die Skepsis wäre sonst berechtigt gewesen:

Das...
Veröffentlicht am 5. August 2011 von doggo-doggo


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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seltsame Begegnungen......, 15. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Tag vor dem Glück (Gebundene Ausgabe)
Neapel kurz nach dem zweiten Weltkrieg und Mitte der fünfziger Jahre:
der kleine Junge, Icherzähler dieser Geschichte, kann zwischen den Beinen einer Statue hindurchklettern und den Ball zurückholen. Jetzt darf er bei den Großen mitspielen, und sein Glück ist vollkommen!

Viele Jahre später sitzt er mit Don Gaetano zusammen, dem Hausmeister in dem Mietshaus, in dem er eine Kammer bewohnt, und dieser erzählt vom Krieg. Viele Menschen verloren damals ihr Leben, als die Deutschen kamen und barbarisch wüteten. Don Gaetano hatte einen Juden in dem Bretterverschlag hinter der Statue versteckt. Der kleine Junge entdeckt eines Tages darin eine Kiste mit vielen Büchern, die er mit Begeisterung liest.

Don Gaetano und der kleine Junge, der später nicht mehr ganz so klein ist, freunden sich an, und Don Gaetano weiß viel zu erzählen: von dem, was er über die Menschen weiß und von den Bewohnern des Hauses, in dem er "portiere" ist, von seiner Fähigkeit, Gedanken zu lesen, und immer wieder vom Krieg und seinen Erfahrungen bei der Landung der Alliierten 1943 hier unten in Neapel. Auch er ist früh Waise geworden wie der Protagonist dieser kleinen Geschichte, und so vereint sie das Schicksal zwangsläufig.

Und was hat das alles mit dem Tag vor dem Glück zu tun?
Das ist der Tag vor dem Neuen Jahr, wo man sich alles Glück der Welt erwünscht!

Erri De Luca fügt die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs in einen poetischen Rahmen und kleidet seine Erzählung in die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft.
In feiner, geheimnisvoller Manier teilt man eine Zeit lang den Lebensweg des jungen, interessierten Icherzählers. Dieser ist lernbegierig, neugierig und erfährt von Don Gaetano auch etwas über seine Eltern, die ihm unbekannt waren. Hinter einem der Fenster im großen Haus sieht er eines Tages Anna mit den großen Augen, die sich selber als "verrückt" bezeichnet.

Wie es mit ihm und Anna weiter ging, wie er immer wieder mit Don Gaetano zusammensitzt und so viel von ihm lernt, das ist in eine kluge und weise kleine Erzählung eingebettet.
Neapel mit seinen engen Gassen, das Leben auf engstem Raum, die Schönheit des Golfes von Neapel, der Himmel und das Wasser bilden den eindrucksvollen Rahmen für die Geschichte.
Man spürt dem Leben nach, das sich im Süden Italiens in der großen Stadt Neapel während und nach dem Zweiten Weltkrieg abspielte. Lokalkolorit und offene Begegnungen, Skizzen von menschlichen Beziehungen und nur angedeutete Lebensverläufe verdichten sich zu einer anrührenden Lebensgeschichte, erzählt in kurzen Momentaufnahmen.
Dass auch die Camorra und der Tod nie ferne sind, wenn man in diesem Milieu zu Hause ist, kulminiert in der Erzählung zu einem unerwarteten Höhe -und Schlusspunkt.

Erri de Luca mischt reales Erleben mit archaischen Erzählstrukturen, die eine geheimnisvolle Dichte gewinnen.
Er weiß wirklich, Geschichten zu erzählen und gehört zu den beliebtesten Autoren Italiens.
2010 wurde er mit dem Petrarca - Preis ausgezeichnet.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Poetisch-realistisches Meisterwerk, 30. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Tag vor dem Glück (Gebundene Ausgabe)
Italien erzählt - wenn es gut drauf ist - Geschichten auf unnachahmliche Art und Weise: Caro Diario von Nanni Moretti, Pane e Tulipane von Soldini, oder Seide von Baricco. Man könnte noch viele solcher Beispiele nennen. Wem dieser italienische Stil gefällt, wird bei dem hier besprochenen Buch voll auf seine Kosten kommen.
Erri de Luca lässt einen Waisenjungen in der Ich-Form seine Kindheit erzählen. Der Hausmeister oder Portiere (Don Gaetano) eines großen Wohnhauses übernimmt so eine Art Vater-Rolle und versucht den Jungen mit den Geheimnissen des Lebens vertraut zu machen. Don Gaetano erzählt dem Jungen die sehr interessante Geschichte von der Befreiung Neapels durch die Amerikaner und von der Zeit danach, bringt ihm das Kartenspielen bei und lässt ihn einfache Tätigkeiten im Haus verrichten. Der Leser begleitet den Jungen in die Schule, auf den Fußball-Platz, wird Zeuge seiner ersten Erfahrungen in Sachen Liebe und muss am Schluß tatenlos mitansehen, wie sich für ihn ein bitteres Schicksal erfüllt. Dazwischen gibt es ein ungeheures Panoptikum an Hausbewohnern und Nachbarn, die die ganze Palette menschlichen Daseins von der Tragik bis zur Komik darstellen. Das Beste aber ist, das de Luca die ganze Melancholie, Sehnsucht und Tragik dieser Geschichte mit einer Leichtigkeit zu Papier gebracht hat, die das Herz erwärmt, nie bedrückend wirkt und dadurch eben typisch mediterran, typisch italienisch ist.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kostbar, Kostbar..., 2. November 2010
Von 
A. Zanker (CH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Tag vor dem Glück (Gebundene Ausgabe)
Also ich muss es ehrlich sagen, solche Bücher begeistern. Es ist frisch geschrieben. Es hat feine Beobachtungen. Es ist anspruchsvoll, leicht, tiefsinnig, poesiehaft und zarter gekonnter Sprache geschrieben. Es ist liebevoll produziert. Man liest es gerne. Man freut sich, wenn man es liest. Und man ist schon fast ein wenig enttäuscht, wenn es dann, bei dem eher schmaleren Umfang von 172 Seiten und grösseren Buchstaben schon zu Ende ist. Macht nichts, gut oder besser sehr gut ist es trotzdem. Ob man dem Zitat auf dem Backcover "Bester Autor des Jahrzehnts" nun Glauben schenken soll...mich hatte es eher zunächst in leichte Skepsis versetzt, doch ich muss es leider oder Gott-Sei-Dank sagen, dieses Buch, ist ein kleines literarisches Juwel!

Das Buch erzählt von dem kleinen Waisenjungen der gleichzeitig auch Ich-Erzähler und Hauptprotagonist in einem vereint, von der Freundschaft zu dem Erwachsenen Don Gaetano. Der Junge lebt in einem neapolitanischen Mietshaus in einer Kammer, wo er sich Erinnerungen aus den vierziger Jahren, wo Krieg herrscht, und Deutsche das Land besetzen und plündern, von seinem "Ziehvater" Don Gaetano erzählen lässt, der mit dem Jungen das gleiche Schicksal teilt, nämlich vaterlos aufzuwachsen. Der Junge entdeckt u.a. ein Versteck voller Bücher, in dem einst ein Jude sich versteckt hielt, um vor den Nazis zu überleben. Und da ist die geheimnisvolle Anna, das Mädchen aus dem dritten Stock und nicht richtig zu greifen ist. Don Gaetano ist eine Art "Vaterfreund" für den Jungen, er wird ihm Einiges beibringen, das Kartenspiel, Gedanken zu lesen...und dem was diesem Dorf in den Kriegsjahren wiederfahren ist, bis er ihm irgendwann von seinen Eltern erzählen wird....

Eine wunderbar erzählte Geschichte, um Erwachsenwerden, um Vaterlosigkeit, um erste Liebe, ersten Begegnungen mit dem Weiblichen und der Erotik, der Neugier auf das Leben, der Akzeptanz der Vergangenheit, es handelt von dem was uns Menschen an Kostbarem vermitteln können, z.B. Lebenserfahrung ein Stück weit, es handelt aber vor allem von der Liebe eines Mannes zu einem Jungen, den er liebt, zu ihm hält, und ihm vielleicht das gibt, was er selber vom eigenen Vater nie bekam. Ein zutiefst menschliche und feinfühlige Erzählung, wo Lebensverläufe und Erinnerungen wie in Momentaufnahmen in aller Stille erzählt werden, das man darin die Kostbarkeit, der Menschen darin förmlich spüren kann, ganz grosse Klasse. Ein Kompliment an einen Autor, der für mich zumindest völlig unendeckt ist und wohl bis dato, noch viel zu wenig beachtet wurde.

Das Buch hat den Petrarca-Preis 2010 erhalten, der von der Hubert Burda Stiftung vergeben wird. (siehe dazu: [...]) In der dortigen Jury sitzen Peter Hamm, Peter Handke, Alfred Kolleritsch (Manuscripte) und Michael Krüger (Verlagsleitung Hanser / Akzente). Der Name "Petrarca" geht auf den italienische Dichter und Humanist Francesco Petrarca zurück, der im 14. Jhd. gelebt hat, und dessen Liebesgedichte noch heute im Reclam-Verlag erwerbbar sind. Siehe dazu: Canzoniere: 50 Gedichte mit Kommentar oder auch Dichtungen. Briefe. Schriften (insel taschenbuch).

Empfehlung.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naja...: Maßlos überschätzt... Bestseller = best verkäuflich eben..., 5. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tag vor dem Glück (Gebundene Ausgabe)
"Eines der schönsten, erfolgreichsten Romane des italienischen Bestsellerautors nun auf Deutsch" - solche Worte wecken in mir tendenziell Skepsis...

Im Falle des vorliegenden Buches habe ich den Klappentext leider erst NACH Online-Bestellung und Lektüre der rund 170 Seiten gelesen. Die Skepsis wäre sonst berechtigt gewesen:

Das Büchlein kommt ansprechend daher: Liebevoll gebunden, ansprechender Schutzumschlag, allenfalls ein Lesebändchen könnte man sich noch wünschen. Ich hatte mich richtig aufs Lesen gefreut!

Dieses ging sich auch zunächst interessant an: Mediteranes Flair, dazu die Ereignisse des sich dem Ende nähernden 2. Weltkrieges mal aus einer ganz anderen, individuelle Untiefen nicht aussparenden Perspektive geschildert. Das Ganze eingebettet in den (väterlichen bzw. wissbegierigen) Dialog der Vertreter zweier Generationen. Genau das Richtige für einen Sommerabend auf Balkonien. Zum Entspannen UND Bilden, so dachte ich mir. Zunächst...

Bis ich dann vom ersten Geschlechtsverkehr eines Pubertierenden mit der liebeshungrigen Witwe im Mietshaus las. (Vielleicht habe ich so etwas - gähn... - einfach schon zu oft gelesen? Oder hatte ich selbst schon genug Erektionen, als dass ich davon gerne lese?)

Weiter verliert sich das Geschehen in einer unglücklichen Liebesziehung, die (welch kitschige, überzogene Dramaturgie) in einem Zweikampf auf Leben und Tod (welche "Mannwerdung"...) endet...

Naja, wenn es sich denn (= Bestseller...) so am besten verkauft?

Schade!
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3.0 von 5 Sternen Schöne Sprache, 30. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Tag vor dem Glück: Roman (Taschenbuch)
Erzählt wird die Kindheit eines Waisenjungen in Neapel, der den portiere Don Gaetano als väterlichen Freund gewinnt. Von ihm lernt er Karten spielen und mit ihm kann er über all die Dinge reden, die ihn beschäftigen: Den Krieg, seinen Vater, Bücher, Juden und nicht zuletzt Anna, das Mädchen aus dem 3.Stock, in die er sich heftig verliebt.

Ein schönes, melancholisches Buch in einer sehr schönen Sprache. Dennoch: das Buch hat mich nicht bewegt, seltsam fremd bleiben mir die Protagonisten. Interessant sind die Schilderungen über die Befreiung Neapels. Für Italien-und Neapelfans in jedem Fall geeignet.
Sehr schöne Textstelle: Seine Erzählungen wurden zu meinen Erinnerungen. Ich erkannte, woher ich kam, ich war nicht mehr Sohn des Hauses, sondern einer Stadt. Ich war kein Waisenkind, sondern der Angehörige eines Volkes. Wir verabschiedeten uns um Mitternacht. Als ich mich vom Stuhl erhob, war ich gewachsen, ich war größer, unter den Füßen gab es eine Sohle, die mich um neue Zentimeter anhob. Er hatte mir eine Zugehörigkeit vermittelt. Ich war einer aus Neapel, durch Mitleid, Wut und durch die Scham desjenigen, der zu spät geboren wurde
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5.0 von 5 Sternen Eines meiner Lieblingsbücher, 8. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tag vor dem Glück (Kindle Edition)
Luca schreib hier eine Liebeserkärung an Neapel in seiner einmalig kraftvollen Sprache, die aber auch die leisen Töne so gut beherrscht! Nebenher noch ein geschichtlicher Rückblick auf die Zeit des zweiten Weltkrieges und danach in Neapel. Ein Roman für Frauen aund Männer aller Altersklassen!
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4.0 von 5 Sternen Die Tage vor dem Glück, 15. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tag vor dem Glück: Roman (Taschenbuch)
Das Buch war vom Inhalt interessant. Leider wird die Autistin als aggressiv dargestellt, entspricht nicht meiner Erfahrung.
Das ist schade.
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5.0 von 5 Sternen Die Entdeckung der Höfe, 16. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tag vor dem Glück: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch führt in einer der großartigen Wohnhöfe Neapels, zu einem kleinen und dann großen Jungen, dessen Eltern quasi das Haus und der Hausmeister sind, und es führt in das Neapel des letzten Kriegsjahres, in den Widerstand der Neapolitaner und in die Nachkriegszeit. Es lehrt Umgang mit Fussball, mit Witwen, mit Lichtreflexen, mit Liebe. In meinem inneren Auge tauchten all meine Erinnerungen an diese schwierige, tolle Stadt auf, an die Bassi, an den Golf. Und an eine Kindheit, so anders als die meine, die ich mit großer Empathie und Begeisterung für eine sehr einfache, sehr kunstvolle Sprache aufbringen kann.
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3.0 von 5 Sternen Nicht jedes stille Wasser ist tief., 11. April 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Tag vor dem Glück (Gebundene Ausgabe)
Ein stehendes Wasser kann interessant sein, wenn es dabei tief ist. Andernfalls ist es eine Pfütze. Diese Geschichte bleibt mir als "literarischer Goldfisch-Teich" in Erinnerung. Die Tiefe des Erzählten trägt nicht annähernd die - fast schon eitle - Langsamkeit der Erzählung. Zeichnet sich die Geschichte zu Beginn durch eine gewisse Leichtigkeit und Anekdotenhaftigkeit aus, wühlt sie im weiteren Fortgang für meinen Geschmack zu ehrgeizig nach Bedeutsamkeit und archaischer Gültigkeit - um doch nur in recht abgeschmackten Versatzstücken einer Dramaturgie steckenzubleiben (wie in der Rezension von doggo-doggo zu Recht angemerkt).
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein feines kleines Büchlein, 10. Juli 2011
Von 
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(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Tag vor dem Glück (Gebundene Ausgabe)
Don Gaetano ist Hausmeister eines Häuserkomplexes im Neapel der fünfziger Jahre. Und er ist Ersatzvater des Waisenjungen und namenslosen Erzähler dieses Buches. Ihm bringt er alles bei, was er weiß und erzählt beim gemeinsamen Kartenspiel alte Geschichten: über den Krieg; über die Neapolitaner, die stolz auf ihre Stadt sind; über das Leben. Und er animiert ihn zum Bücherlesen. Bis die Jugendliebe des Jungen zurückkehrt und er endlich den 'Tag vor dem Glück' erlebt. Auch wenn das Glück nur flüchtig ist.

Warm und lebensklug erzählt Erri de Luca vom Leben in seiner Heimatstadt. Und erschafft so Literatur, in die man hineintaucht und verwundert und glücklich wieder auftaucht. Seine Sätze sind präzise, kein Wort wird zu viel gesagt und doch entfaltet das Buch eine ganz besondere Wirkung. Einziger Wermutstropfen: Das Buch hat 'nur' 173 Seiten. Doch kann man getrost sagen, kleines Buch mit großer Wirkung.
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Der Tag vor dem Glück
Der Tag vor dem Glück von Erri De Luca (Gebundene Ausgabe - 8. September 2010)
EUR 16,95
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