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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Davon gerne mehr..., 12. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Fluch, Folge 1: Schatten über Port Hardy (Audio CD)
Nachdem das junge Label "Innovative Fiction" bereits im vergangenen Jahr noch mit der Produktion "Experiment Zero" auf sich aufmerksam machen konnte, legt man mit der Auftaktfolge zur Miniserie "Der Fluch" nun ein weiteres Hörspiel vor.

Diesmal bewegt man sich im Mystery-Genre und erzählt eine Geschichte, die stilistisch an amerikanische TV-Serien dieser Sparte angelehnt ist. Es gelingt, typische Elemente einzubinden, dabei aber mehr als die bloße Folie zu bieten.
Die Geschichte bietet nicht nur einen interessanten Aufhänger, mit den merkwürdigen Paralellen zwischen den Romanen des Autors Glen Snider und einer Mordserie, sie kippt auch, mit einem spektakulären, aber geheimnisvollen Katastrophenszenario. Trotz "Auftaktfolge" wird hier schon inhaltlich sehr viel geboten. Auch wenn man die Ziele der Handlung noch nicht kennt, wirkt hier alles sehr gut strukturiert, so dass man hier deutlich den Eindruck hat, dass hier ausschließlich inhaltliche Geheimnisse zu ergründen sind und diese nicht nur formal, beziehungsweise als Merkmal der Inszenierung gelten.

Bei der Umsetzung fällt schon mal das im Gegensatz zu "Experiment Zero" deutlich größere Ensemble auf. Die entsprechend größere Herausforderung an Skript und Regie wurde nicht nur angenommen, sondern auch gut bewältigt. Das Ensemble stimmt in den Figuren, soweit man ihre Funktion zum jetztigen Zeitpunkt schon einordnen kann. Sehr gut gefallen hat mir hier insbesondere Bert Stevens, der als mürrischer Autor Glen Snider eine sehr hörenswerte Performance abliefert.

Auch beim Sounddesign hat man nun deutlich mehr Hintergründe auszufüllen. Aber auch hier gibt man sich keine Blöße. Ein sehr durchdachtes und in sich stimmiges Musikkonzept, das sich stets auf Tempohöhe der Handlung bewegt, bildet die Grundlage. Dazu gibt es eine sehr passende Vergeräuschung, die insbesondere zum Finale hin sehr viel des Geschehens transportieren muss, dies eben aber auch kann.

Mit "Der Fluch (1) Schatten über Port Hardy" beweisen Falk T. Puschmann und Dennis Schuster, dass "Experiment Zero" kein Einzelfall war und man in der Lage ist, auch ein in Ensemble und Szenario umfangreiches Hörspiel in einer sehr ansprechenden Form zu präsentieren. Hier können nicht nur ausgewiesene Freunde des Mystery-Genres gerne mal ein Ohr riskieren.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Hörspiel, versehen mit Thriller- und Horroranteilen..., 7. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Fluch, Folge 1: Schatten über Port Hardy (Audio CD)
Meinung:

Mit Der Fluch 1 Schatten über Port Hardy veröffentlicht das junge Label Innovative Fiction (Schuster und Puschmann GbR) nach experiment zero das zweite Hörspiel. Der Fluch ist ein Zweiteiler, der bei positiver Resonanz vermutlich in Serie gehen wird. Schatten über Port Hardy habe ich mir sofort in Hamburg auf der Hörspielmesse gesichert und jetzt schon mehrfach gehört.

Eine wirklich gelungene Folge, die aus einer Art Verschwörungs-Mystery mit Thriller- und Horroranteilen besteht. Dazu noch eine klasse Sprechercrew und eine sich stetig aufbauende Spannung. Die Folge lässt einiges offen und bietet so eindeutig das Fundament für mehr. Das Sounddesign trifft auch meinen Nerv und der etwas verworrene Anfang wird im Laufe des Hörspiels immer klarer. Meine Ohren blieben sofort an den Lautsprechern kleben und die 55 Minuten Laufzeit sind wie im Flug vergangen

Seltsames geht um in dem Ort Port Hardy im Norden Vancouver Islands. Anomalien häufen sich, Protokoll Alpha ist in Kraft getreten und ein gespenstischer Exodus steht bevor.

Der Schriftsteller Glen Snider, gesprochen von Bert Stevens, befindet sich auch dem Weg nach Port Hardy, als er von Sheriff Kate O'Conner, gesprochen von Sabrina Heuer, angehalten wird. Glen Snider, der normalerweise nicht auf Personenkult steht, wird sofort einer der Hauptfiguren des Hörspiels. Sabrina Heuer, die ebenfalls eine Hauptrolle spielt, kenne ich aus anderen Hörspielen und weiteren Produktionen. Sie gefällt mir in der Rolle als Sheriff Kate O'Conner sehr gut. Wie etwas weiter oben schon beschrieben, konnten mich Martin Sabel als Commander Harris, Tobias Diakow als Mr. Smith, Horst Kurth als Lt. Jeffreys, Rene Wagner als Bürgermeister Bob Ramsy, Dirk Hardegen als Insp. Fouler, Falk T. Puschmann als Bellerophon, Oda Plein und weitere Sprecher überzeugen. Im Abspann werden nochmals die "Verantwortlichen" erwähnt. Schöne Idee und so kann es weiter gehen!

Cover/ Booklet
Auf dem Cover sind Bilder aus Originalschauplätzen von Vancouver Island zu sehen. Im Booklet findet man interessante Infos zu dem Hörspiel und eine Sprecherübersicht.

Fazit:
Ein klasse Hörspiel, versehen mit Thriller- und Horroranteilen und einer Mischung aus Akte X. Ich kann jedem Freund von Verschwörungstheorien und düsteren Settings mit klassischem Scoring diese Folge empfehlen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Auftakt, der Lust auf Mehr macht!, 6. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Fluch, Folge 1: Schatten über Port Hardy (Audio CD)
Anfangs war ich etwas skeptisch, da in letzer Zeit einfach zu viele Hörspiele auf den Markt kommen, die irgend etwas mit Flüchen, Prophezteiungen und dergleichen zu tun haben - und dies nicht nur von kleinen Labels! Leider wird es einem Hörer und Sammler wie mir da nicht gerade leicht gemacht, zu entscheiden, welcher Tonträger es in die heiligen vier Wände und den CD-Player schafft udn welche nciht. Ich kann daher nur von Glück sprechen, wenn cih sage, das ich froh bin mich für DER FLUCH entschieden zu haben.

VORSICHT! ENTHÄLT DETAILS AUS DEM INHALT DER GESCHCIHTE!!!

WIe oben ja schon in der Kurzzusammenfassung zu lesen ist, wird ein berühmter (oder berüchtigter) Autor von Horror-Romanen in das kleine Städchen Port HArdy verschlagen. Er möchte sich dort zur Ruhe setzen und die Dinge vergessen, die hinter ihm liegen. Leider lassen sich die Geister der Vergangenheit nicht gänzlich abstreifen; erst recht nicht, wenn man seine Frau und seinen Sohn verloren hat ... Und da machen es einem die Leute des kleinen Örtchens Port Hardy nicht gerade einfacher, wenn sie plötzlich in der neuen Bleibe stehen und eine Überraschungs-Willkommens-Party für besagten Autoren schmeißen. Was lieb gemeint war, endet abrupt - Snider schmeißt sie aus seiner Wohnung.
Schnell wird klar, das es keineswegs nur die gute Luft und der Klimawechsel sind, die den Autoren in diese Gegend verschlagen haben. Und als dann auch noch grausame Morde geschehen, die mitunter so arrangiert wurden, wie es der Autor in seinen Büchern geschildert hat, macht die ganze Sache nicht leichter. Doch anstelle Licht in das Dunkel zu bringen, verfinstern sich die Vorzeichen auf einen positiven Ausgang. Was steckt hinter diesen Morden und warum ausgerechnet jetzt? Was treibt den Autor wirklich nach Port Hardy und warum verhängt der amerikanische Katastrophenschutz den Ausnahmezustand über den Ort. Nun, alleine würde Snider diesen Umstand wohl kaum aufklären können, denn er will nur eines - vergessen. Doch in der Polizistin Kate hat er eine ebenso entschlossene wie toughe PArtnerin, auch wenn er es lieber sehen würde, das sie ihn und seinen Wohnort so schnell wie möglich vergisst.

Die Story klingt mitunter nach nicht gerade neuen Ideen. Ein Unbekannter kommt in einen kleinen Ort, merkwürdige Dinge geschehen pülötzlich usw. Auch die Umsetzung erinnert an Hörspiele a la Caine, Schwarze Sonne und Hellboy, mit einem Spritzer Gabriel Burns. Aber seien wir mal ehrlich - kann man heute das wirklich neu erfinden? Oder anders gefragt - muss man dies? Ich bin der Meinung nein, denn eine lockere Vielzahl von Serien ist allemal besser, als zu viele Folgen von einer Serie, die sich mitunter mit jeder weiteren Folge in neue Fußangeln verrennt, sodass der Hörer manchmal gar nicht mehr weiß, um was es eigentlich am Anfang mal gegangen war (siehe Gabriel Burns). Nein, meiner Meinung nach sollen viel mehr solcher Geschichten auf den Markt gebracht werden. Einzige Voraussetzung: Sie müssen gut und spannend gemacht werden. Und das ist DER FLUCH in jeder Hinsicht.

Sieht man einmal von der Riege der (noch) nciht gar so bekannten Sprecher ab, so ist auch die technische Umsetzung wirklich gut gelungen. Dramaturgische Schnitte an den richtigen Stellen und der Einsatz von hübschen Effekten unterstreichen die Atmospähre. Hier sei z.B. die Stelle erwähnt, an der Snider von der Polizistin an den ersten Tatort gebracht wird, da man sich Hilfe von ihm erhofft. Ähnlich wie bei TV-Serien a la CSI usw., in denen immer wieder Hergehensweisen und entsprechende Dialoge durch grafische Darstellungen verdeutlicht werden (z.B. wie eine Kugel in einen menschlichen Schädel eindringt und was dann geschieht), wurden hier die Dialoge am Tatort durch akustische Untermalungen hervorgehoben. Dies ist wesentlich besser für den Hörer, als wenn eine monotone Elefanten-Stimme einen Tathergang in allen blutigen Einzelheiten beschreibt, und sich dabei in der Grausamkeit einer solchen tat schier verrennt.

Ähnlich wie in den o.g. Serien, allen voran, hat bei den Ereignissen in Port Hardy auch eine weitere Partei ihre Finger im Spiel, die jedoch vorerst noch im Dunkeln verborgen bleibt. UNd wenn ich sage, das es deutliche Anleihen an bereits veröffentlichte Serien gibt, so ist dies hier keineswegs negativ zu verstehen. Was es mit dieser Partei möglicherweise aufsich hat, und warum der Katastrophenschutz der USA plötzlich auf der Matte steht, nun, diese Frage werde ich hier nicht beantworten, denn - ich kann es nicht. Der 1. Teil endet mit einem netten Cliffhanger und es bleibt daher wirklich abzuwarten, wann der 2. erscheint.

Meine Hoffnungen auf einen neuen Stern am Mystery-Thriller-Himmel sind jedenfalls mit dem Start dieser Serie sehr gut getroffen worden. Schöne Dialoge, sympathische Stimmen (allen voran die des weiblichen Sheriff ;-) ) und die erwähnten Effekte zaubern ein tolles Hörvergnügen in die Bude, an deren Machart sich ein paar andere Serien ruhig mal etwas orientieren sollten. Ich habe zwar keinen Schimmer, wie DER FLUCH in Zukunft weitergehen wird, doch denke ich, man wird mit ziemlicher Sicherheit nicht so in die Irre gelotst, wie dies, leider, bei mitlerweile namhaften Serien der Fall ist. Außerdem verzichtet der Produzent darauf, seinen Namen dick und fett auf Booklet und Back-Cover gedruckt zu sehen! In diesem Sinne - WEITER SO!

Aufgrund der o.g. Ähnlichkeiten mit anderen Hörspielen vergebe ich jedoch nur 4 von 5 Sternen. Zwar widerlegt das meine Aussage die Erfindung des Rades betreffend, doch um wirklich fünf Sterne geben zu können, fehlt einfach noch das gewisse Quentchen Etwas, das diese Folge gänzlich von seinen Mit-Konkurrenten abhebt. Der Preis ist jedoch, was die gebotene leistung betrifft, akzeptabel. Im Vergleich zu aderen Hörspielen liegt dieser hier durchaus im Mittel derer, die man sonst als Hörer dafür hinblättern muss.
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