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am 1. März 2012
Was lässt sich zu diesem Buch sagen... offensichtlich ist, dass es sich um ein übersetztes Werk handelt.
Der für ein "Sachbuch" nicht unbedingt naheliegende Versuch einer wortgetreuen Übersetzung aus einem
eigenwilligem italenisch wirkt dabei gelegentlich unnötig kompliziert und holperig. An einigen stellen auch
Fehlinterpretiert. Ähnliches gilt auch für die Übersetzung der Songtexte ins Deutsche. Hier fehlt es der
Übersetzung gelegentlich an Sprachegefühl für das Englische. Dies wird an einem Beispiel kurz deutlich gemacht.
"We struggle for love" bedeutet keineswegs "Wir kämpfen für Liebe" sondern schlimmstenfalls "Wir kämpfen um Liebe"
als sprachlich korrekt aus dem Kontext heraus würde ich "Wir ringen um Liebe" empfinden. Diese und ähnliche sprachliche
Versatzstücke mag der Sprachkundige insgesamt jedoch verziehen, manch einer wird jedoch durch Missverständliches irritiert sein.
Auch hätte ich mir gewünscht, dass wie sonst oft in solchen Werken üblich, Interview- und Magazintexte auch in der original Sprache,
zumindest Auszugsweise, angeführt werden.

Inhaltlich wird zugunsten des Umfangs doch sehr detailliert auf die meisten Aspekte in der Historie der Band "Death in June"
und dem Freundes- bzw. Feindeskreis (von dem in der Neofolkszene, wenn nicht in der ganzen Musikwelt grundsätzlich, immer gern
viel geredet wird) von etwa einem dutzend Protagonisten (so dennen sich offensichtlich auch der Autor zählt) eingegangen.
Da bleiben Wiederholungen nicht aus, halten sich aber in Grenzen.

Was sich nicht in Grenzen hält ist die nicht abreissende Lobhudelei, die sie nach immer
bombastischeren Adjektiven bis ins lächerliche steigert. Ein bisschen weniger dick aufgetragen hätte dies der Seriösität
des Werkes sicher nicht geschadet. Man kann als Aussenstehender, auch bei präziser Faktenlage, nicht umhin hier das Werk
eines "Fanboys" wenn nicht gar Fanatikers zu erkennen. Damit schliesst der Autor das Werk als Informationsquelle für eine
wissenschaftliche Arbeit und Bewertung aus. Kritik oder Skepsis gibt es nicht. Hinterfragt wird nichts.

Gegen Ende hin straffen sich die Texte deutlich. Man bemerkt nach 3/4 des Buches hat der Autor gesagt was zu sagen war.
Was man bis dahin erfahren hat, sind Songtext-Interpretationen auch aus erster Hand, Konzertbesprechungen und Einblicke in das
Privatleben der zentralen Figuren allen voran natürlich Douglas P. gefolgt von den üblichen verdächtigen David T., Boyd R.,
Ian... und deren Werdegang in so fern dies Di6 betrifft und die Entwicklung der Beziehungen zueinander.

Was man daraus lernt... ein Verständnis für das Werk des Künstlers... welches auch teilweise entzaubernd wirkt zumindest aber den
eigenen Blickwinkel korrigiert. Als gesamtgesellschaftliche Erkenntniss kann die problematische Gewichtung der Meinungs- ja selbst
Gedankenfreiheit in zentral Europa eruiert werden. Die ein düsteres Licht auf unsere gegenwärtig Lebensituation in Europa wirft.

Mein Fazit: Dem Verständnis des Gesamtwerks von Death in June ist dieses Buch sicher zuträglich.
Darüber hinaus bietet es eine interessante Historie des Genres "Neofolk" und ihrer zentralen Personen.
Vermisst habe ich eine korrekte Darstellung des Indizierungsprozesses rund um "Roseclouds" in Deutschland.
Für die hiesige Leserschaft wäre dieses Kapitel in der Bandgeschichte sicher von tieferen Interesse gewesen.
Dass man ausgerechnet an dieser Stelle eine damals "folgenschwere" Fehlübersetzung im Liedtext wiederfindet zeigt,
dass der Fokus des Autor doch an anderer Stelle lag.
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am 2. Januar 2015
Ich will gar nicht abstreiten daß der Autor ein Fanboy ist, aber Fakten bleiben Fakten.
Wenn ich lese wann die Band gegründet wurde, und wer die Gründungsmitglieder waren,
dann bleibt das die Wahrheit, egal ob der Autor ein Fanboy oder Gegner ist.
Bisher wurden Bücher über diesen Künstler nur von seinen Gegnern geschrieben,
deren einzig erklärtes Ziel es war ihm einen Faschismus anzuhängen.
Verglichen damit tut es gut mal eine Biographie aus der anderen Perspektive zu lesen.
Ich bin sehr froh darüber daß der Autor ebenfalls ein Fan ist, und somit auf meiner Wellenlänge.
Hasserfüllte Antifa-Autonome die hinter jeder Ecke einen Faschisten vermuten sind auch
nicht in der Lage ein neutrales Buch zu schreiben. Wenn es schon kein neutrales Buch zu
diesem Thema gibt, dann les ich lieber eines vom Fanboy statt von paranoiden Antifaschisten.
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am 15. Januar 2013
Um es ganz kurz zu machen: Das Buch ist für Leute die DIJ erst in den letzten Jahren kennengelernt haben, sehr interessant. Von "Fanboy putzt Stiefel" kann ich bisher noch nichts feststellen (Selbst wenn! Ansonsten kann ich mir gleich das linke "Ästhetische Mobilmachung" zulegen...), ich bin aber auch gerade erst bei der Hälfte angelangt. Bisher absolut Top und sehr informativ.
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am 13. April 2012
Ich kann mich Boa Thor "LeGeek" nur anschliessen: dieses Buch wurde von einem Fanboy geschrieben. Aber ich vermute ohne diese Eigenschaft wäre es Aldo Chimenti auch gar nicht möglich gewesen ein Buch über Death in June zu schreiben - andere Personen lässt Douglas P. gar nicht in seinem Umfeld zu. Entweder man küsst ihm wohlwollend seine Stiefel oder man ist auf Lebenszeit ein Verräter.

Für mich wäre es müssig über den Inhalt des Buches zu diskutieren - er ist es einfach nicht Wert. Es ist einfach nur Propaganda eines Fanatikers und daran verschenke ich keine Energie mehr. Wer sich etwas mit dem Death in June und deren Umfeld auskennt weiß wovon ich rede.

Ich besitze die limitierte Ausgabe dieses Buches. Es ist sehr schön aufgemacht und wer ein solch schön aufgemachtes Buch in seinem Regal haben möchte ist damit bestens bedient. Wer aber Wert auf guten, sachlichen, vielleicht auch mal kritischen Inhalt eines Werkes legt sollte sein Geld für etwas anderes ausgeben.

5 Punkte für die tolle Aufmachung des Buches. Da mit der Wert des Inhaltes eines Buches aber wichtiger ist gibt es nur einen Punkt.
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