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4.0 von 5 Sternen Kräftiger Neubeginn - Wonder Woman wird neu erschaffen
Wonder Woman ist mit einer eigenen Serie zurück! Das allein ist schon Grund zum Feiern. Dass diese Rückkehr zudem gelungen von Brian Azzarello (100 Bullets, Hellblazer), Cliff Chiang (Red Sonja, Green Arrow and Black Canary) und Tony Akins (Jack of Fables, House of Mystery) umgesetzt wurde, setzt noch einen drauf.
Brian Azzarello ist offenbar kein Freund...
Veröffentlicht am 24. November 2012 von Sandra Wiegratz (Media-Mania)

versus
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Quietsch bunt allein - reicht nicht!
Wie viel Amerika verträgt ein europäischer Comic-Leser? Diese Frage mag provozierend klingen, aber sie sei hier trotzdem gestellt. Nun mag man sagen: „Batman“ und „Superman“ kommen doch auch aus den USA. Und die sind sehr verträglich. Richtig. Nur sind diese Helden inzwischen international und europäisiert. Vielleicht sogar...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2012 von HPeters


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4.0 von 5 Sternen Kräftiger Neubeginn - Wonder Woman wird neu erschaffen, 24. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Wonder Woman, Bd. 1: Blut (Broschiert)
Wonder Woman ist mit einer eigenen Serie zurück! Das allein ist schon Grund zum Feiern. Dass diese Rückkehr zudem gelungen von Brian Azzarello (100 Bullets, Hellblazer), Cliff Chiang (Red Sonja, Green Arrow and Black Canary) und Tony Akins (Jack of Fables, House of Mystery) umgesetzt wurde, setzt noch einen drauf.
Brian Azzarello ist offenbar kein Freund der großen Worte, denn mit Text hält er sich etwas zurück, lässt seine Kollegen Cliff Chiang (Heft 1 - 4) und Tony Akins (Heft 5 - 6) viel nur mit Bildern erzählen. Keinesfalls mindert dies aber die Spannung oder Unterhaltungswert der Story. Die Panels beider Zeichner sind in den Hintergründen eher detailarm, konzentrieren sich dabei auf das Hauptgeschehen. Besonders in den Kampfszenen ist diese Fokussierung sehr gut gewählt, so konzentriert sich alles auf das Wichtigste und wird nicht durch eine komplexe Hintergrundlandschaft "gestört". Trotzdem unterscheiden sich die Arbeiten der zwei Künstler deutlich. Cliff Chiangs Artwork unterstreicht dabei den modernen Stil von Wonder Woman besser, als das von Tony Akins. Chiang verwendet einen dicken schwarzen Strich, umreißt damit auch häufig die Konturen. Alle Figuren wirken dadurch stärker, sogar selbstsicherer und seine Kunst passt damit perfekt zur Amazonen-Prinzessin. Tony Akins Zeichnungen fallen im Vergleich dazu durch kein besonderes Merkmal auf. So wirken auch die allesamt von Chiang gestalteten Cover, die am Ende des Bandes komplett und ganzseitig abgedruckt sind, wesentlich kraftvoller als Akins Illustrationen.

Azzarellos Neubelebung Wonder Womans wirbelt wirklich alles durcheinander und macht gerade deshalb Lust auf eine Fortsetzung. Die 140 Seiten sind viel zu schnell gelesen. Spannend wird das Ganze auch durch Azzarellos Angewohnheit Götter und Mythengestalten auftreten zu lassen, ohne gleich zu verraten, wer sich hinter den Figuren verbirgt. Zwar ist es oft klar, wer sich da auf den Seiten zeigt, trotzdem macht es das Lesen interessanter, wenn nicht alles sofort mitgeteilt wird und auch mal gemutmaßt werden darf. Letztendlich werden ja immer alle Figuren offenbart, ihre Namen genannt.

Weiter geht es erst im Sommer 2013 mit dem zweiten Wonder Woman Band. Wenn es so weitergeht, ist Wonder Woman wieder eine feste Größe im DC Universum.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Quietsch bunt allein - reicht nicht!, 18. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Wonder Woman, Bd. 1: Blut (Broschiert)
Wie viel Amerika verträgt ein europäischer Comic-Leser? Diese Frage mag provozierend klingen, aber sie sei hier trotzdem gestellt. Nun mag man sagen: „Batman“ und „Superman“ kommen doch auch aus den USA. Und die sind sehr verträglich. Richtig. Nur sind diese Helden inzwischen international und europäisiert. Vielleicht sogar schon ein wenig interkontinental angepasst. „Wonder Woman“ hingegen kommt wie eine übergroße Jane Russell daher, die so mächtig gezeichnet ist, dass sie jegliche erotische Ausstrahlung – wie auch die anderen Amazonen – verliert. Überhaupt wirkt so manches einfach überdimensioniert und manchmal zu einfältig. Eine schlüssige Geschichte will nicht so recht Fahrt aufnehmen. Und Tiefe erhalten die Figuren auch nicht. Vielleicht ist das aber auch schon zu viel verlangt.

Natürlich kann man von griechischer Mythologie sprechen und damit wieder vom europäischen Geist. Doch die Handlung selber vermischt das mutig mit US-Hintergrund. Wobei die 1. Geschichte „Die Heimsuchung“ packend geschrieben und gezeichnet ist. Nichts dagegen zu sagen. Ansonsten aber hatte ich bis zum Schluss das Gefühl in einem B-Movie Hollywoods zu stecken, indem alles sehr bemüht ist: Hier als weibliches Pendant zu den männlichen Heroen des Heldenkosmos. Trommelklang im Hintergrund. Ein Zeus mit blitzenden Augen. Eine Göttin, die sich schrumpft.

Und das Titelbild? Wer hat denn das ausgesucht?! Es wirkt hilflos gezeichnet und zeigt eine grantig-hilflose Heroine. Gewinnend ist das nicht gerade. Vielleicht vertraut Panini selber nicht ganz dieser Serie, denn eine Fortsetzung ist ab Sommer 2013 angedacht. Schade – wenn man an andere Figuren aus der Comicwelt von DC denkt. Aber vielleicht lässt sich eben nicht jede Phantasie in unsere – europäische - Welt ohne Reibungsverluste übertragen.

Lohnt es sich? Nur für besondere Comicliebhaber – und da nur in Grenzen.
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Wonder Woman, Bd. 1: Blut
Wonder Woman, Bd. 1: Blut von Brian Azzarello (Broschiert - 9. Oktober 2012)
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