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70 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wir sind nicht außerhalb, sondern ein Teil unserer Umwelt
Dieses Buch ist faszinierend. Hans-Peter Dürr ist einer der wenigen, welche Natur- und Geisteswissenschaft miteinander zu verknüpfen versuchen.
Er ist Atomphysiker und beschreibt unter anderem, dass man im ganz kleinen keine Materie mehr findet, sondern nur Potenzialität. Er beschreibt instabile Systeme und wie sie sich gegenseitig stabilisieren. Alles...
Veröffentlicht am 1. Juni 2010 von Athene

versus
33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bin zwiegespalten
Ich finde es etwas schwierig dieses Buch zu bewerten, denn inhaltlich stimme ich zu großen Teilem mit Dürr überein, aber die Sprache in dem Buch ist wirklich...etwas wirr. Es ist schon richtig was in einer früheren Rezension hier steht - Dürr kommt einem manchmal vor wie ein Prediger. Allerdings lässt sich das verschmerzen, wenn man der...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2010 von Michael G.


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70 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wir sind nicht außerhalb, sondern ein Teil unserer Umwelt, 1. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Geist, Kosmos und Physik: Gedanken über die Einheit des Lebens (Taschenbuch)
Dieses Buch ist faszinierend. Hans-Peter Dürr ist einer der wenigen, welche Natur- und Geisteswissenschaft miteinander zu verknüpfen versuchen.
Er ist Atomphysiker und beschreibt unter anderem, dass man im ganz kleinen keine Materie mehr findet, sondern nur Potenzialität. Er beschreibt instabile Systeme und wie sie sich gegenseitig stabilisieren. Alles ist letztendlich mit allem verbunden. Er spricht nicht als religiöser Mensch, sondern immer als Naturwissenschaftler. Er bezeichnet sich sogar selbst als Atheist, wobei die Vorsilbe A nicht die Negation meint, sondern, dass Schöpfer und Gott sich nicht trennen lassen und alles Eins ist, also miteinander verbunden.

Sehr gefallen haben mir auch die Hinweise auf unsere Umwelt. Wir stehen nicht als selbsternannte Schöpfer außerhalb, die um sich herum ausbeuten können was sie wollen. Nein, wir sind ein Teil der Umwelt und wir sind mit ihr verbunden. Das weiß man schon, wenn man bedenkt, dass man saubere Luft, Nahrung, ein geregeltes Klima ohne große Naturkatastrophen, Wärme usw. braucht um existieren zu können und es so, wie wir unsere Umwelt momentan ausbeuten (die Wirtschaft muss ja auch wachsen und darf nicht anhalten, sonst geht unser schönes System kaputt) nicht endlos weitergehen kann.

Außerdem beschreibt der Autor kurz den "liebenden Dialog". Hierbei handelt es sich um mehr, als einen normalen Dialog, es geht darum, sich in den Gegenüber hineinzuversetzen, um zu verstehen was er meint. Nicht aussprechbare Sachen werden in Gleichnissen und Tonlage vermittelt, wobei keine ganzen Sätze gesprochen werden müssen. Dadurch, dass man ansonsten immer alles zu greifen und zu konkretisieren versucht, kann einiges verloren gehen, nämlich das, was man eben nicht genau begreifen und konkretisieren kann.

Dieses Buch hat mich auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht und ich kann es bestens weiterempfhelen.
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77 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Physiker, der hin und her gerissen ist, 15. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Geist, Kosmos und Physik: Gedanken über die Einheit des Lebens (Taschenbuch)
Hans-Peter Dürr ist ein Weggefährte Heisenbergs und damit durch und durch ein Quantenphysiker - und doch sagt er für einen faktenorientierten Wissenschaftler so erstaunliche Dinge wie: "Das Fundament unserer Wirklichkeit ist nicht die Materie, sondern etwas Spirituelles." Auch in diesem neusten Buch ringt er mit seinen Ansichten. Er weiss, dass die moderne Physik die letzte Wirklichkeit nicht benennen kann, sondern nur ihre Oberfläche zu streifen vermag, und so schwankt er selbst zwischen "dem Materiellen" seiner Forschung und "dem Spirituellen" seiner Überzeugung. Er weiss, dass es keine Materie gibt - aber was ist es dann?

Dieses Bemühen ist interessant zu verfolgen, wenn manchmal auch ein wenig verbal-pompös in seiner Ausstattung. Er spricht von Gott als dem Ganz-Einen, dem "liebenden Dialog" und von "uns Teilhabenden des Lebendigen" oder schreibt Sätze wie: "Die Wirklichkeit ist ein nicht-auftrennbares, immaterielles Beziehungsgefüge, eine Art "Erwartungsfeld" für zukünftige energetisch-materielle Manifestationen" - natürlich ist das alles schwierig in Worte zu fassen, aber Bücher bestehen nun einmal aus Worten. Der Grundansatz von Hans-Peter Dürr ist aber zweifellos sehr wesentlich: Er plädiert dafür, wieder vermehrt auch die spirituelle Dimension zuzulassen, mit unserer Umgebung verantwortungsvoller umzugehen und ganz grundlegend einen neuen Lebensstil zu finden. Er zeigt uns auf, dass wir durch die Erkenntnisse der Quantenphysik immer "die Mitschöpfer des Leben" sind. Wir haben immer Einfluss und Möglichkeiten. Gleichzeitig aber zieht er auf Seite 128 auch das Fazit, dass vermutlich nur ein Kollabieren unseres ganzen jetzigen Systems eine wirkliche Veränderung bringen kann.

Der renommierte Physiker möchte glauben, glaubt aber nicht so recht daran. Das ist sehr menschlich. Sein Interesse, die Gegensätze zwischen Materiellem und Spirituellem zu vereinen, sind bewundernswert. Auch wenn er über 140 Seiten um eine Lösung ringt und gleichzeitig weiss, dass sie sich nicht benennen lassen wird, ist es interessant, diesem Versuch zu folgen. Und wenn wir das Buch dann zuklappen, können wir uns mit dem einen Satz von Hans-Peter Dürr trösten, den er bereits auf Seite 22 festhält: "Unsere Wirklichkeitserfahrung ist reicher als die Erfahrung, die uns durch wissenschaftlich Erkenntnisse erschlossen wird."

Ein grosser Satz eines Wissenschafters, der weiss, dass die Antworten, die wir alle suchen letztendlich nur aus unserem eigenen Leben kommen können.

Peter Steiner, Autor von "Weisheit für Minimalisten", "Das Zen des glücklichen Arbeitens". u.a.
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72 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt keine Materie!, 31. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Geist, Kosmos und Physik: Gedanken über die Einheit des Lebens (Taschenbuch)
Hans Peter Dürr (1929 in Stuttgart geboren) ist ein deutscher Atomphysiker. In den 60er und 70er Jahren arbeitete er zusammen mit Werner Heisenberg, dem Begründer der Heisenbergschen Unschärferelation, wonach in der Quantenphysik zwei Teilchen nicht gleichzeitig messbar sind. Bis 1997 war Dürr Direktor am Max Planck Institut für Physik in München. 1987 gründete er in Starnberg die Initiative "Global Challanges Network", deren Mitglieder sich mit politischen, sozialen, kulturellen Fragen auseinandersetzen und das Ziel verfolgen, konstruktive Lösungen für die Erhaltung und Verbesserung der Umwelt zu finden. Dürr setzt sich für Friedenslösungen auf der Welt ein und ist Mitglied des Clubs of Rome sowie der Organisation "World Future Council".

Dieses knapp 100 Seiten umfassende Traktat behandelt neue Ansichten im Bereich der Physik aus geisteswissenschaftlicher Sicht. Das größte Problem und aller größte Fehler besteht für Hans Peter Dürr darin, dass wir noch immer jene wissenschaftlichen Ansichten in geisteswissenschaftlichen Fragen haben, die dem physikalischen Weltbild des 19. Jahrhunderts entsprechen:

"Neue Technologie altes Denken
Das nächste Problem ist eine Inkonsistenz zwischen Denkweise, Technologie und zukünftigen Erfordernissen. Wir haben eine Denkweise, die immer noch die alte ist - nämlich die des 19. Jahrhunderts - in der wir die Welt als eine materielle, mechanistische Maschine betrachten, ein mechanistisches und materialistisches Weltbild. Aber unsere heutige Technik ist auf einer ganz anderen Vorstellung aufgebaut, eben auf den Errungenschaften dieser neuen Betrachtung, die Physiker vor etwa hundert Jahren herausgefunden haben. Daraus folgt ein ganz anderes Weltbild. Diese neuen Vorstellungen haben wir uns aber nicht zu eigen gemacht, wir denken noch immer genauso wie die Menschen im 19. Jahrhundert gedacht haben. Sowohl der Marxismus als auch der Kapitalismus sind Denkmuster des 19. Jahrhunderts."

Durch diese alten Ansichten, dieser Wunsch, die Realität sei etwas Vorbestimmbares, etwas genau Erklärbares, verbauen wir uns viele Möglichkeiten, die Welt, unsere Realität selber zu gestalten und im richtigen Licht zu sehen. Genau betrachtet bedeutet Realität für Hans Peter Dürr nichts anderes als Potenzialität. Die Wirklichkeit kann nur zum Teil vorbestimmt werden, jeder Mensch hat die Möglichkeit seine "weiße Spielkarte" selbst zu beschriften und zu gestalten. Die Zukunft ist gleichzusetzen mit Möglichkeit.
Im Prinzip erklärt Dürr, warum wir Menschen uns das Leben selber schwer und eingeschränkt gestalten, der Grund ist unser Bedürfnis nach Sicherheit und Macht. Aber die Quantenphysik - wenn sie auf den Geist extrapoliert wird - bedeutet Unsicherheit, Wahrscheinlichkeit und Unbeobachtbarkeit. Andererseits ist es, gerade aufgrund dieser Wahrscheinlichkeiten und Unsicherheiten, möglich, die Wirklichkeit offen zu lassen und selbst zu gestalten. Wenn alles vorherbestimmt ist und die Wirklichkeit, wie im 19. Jahrhundert, nur auf das objektiv Feststellbare reduziert wird, dann fehlt der entscheidende Teil: das Geistige, Mystische, das, was nicht erklärbar ist, was aber zum Leben dazugehört und das Wichtigste im Leben ist.
Die materialistische, kapitalistische Welt des Westens hat einen großen Nachteil: das Geistige kommt dabei zu kurz. Wir sehnen uns nach Geistigem, deshalb fühlen sich heute viele Menschen einsam und verloren.

Dürr gelangt auch zu dem Schluss, dass Materie eigentlich eine Illusion ist. Wenn man einen Gegenstand, den man greifen kann, näher betrachtet, zerfällt er zum Nichts:

"Es gibt keine Materie!
Ich habe als Physiker fünfzig Jahre lang - mein ganzes Forscherleben - damit verbracht zu fragen, was eigentlich hinter der Materie steckt. Das Endergebnis ist ganz einfach. Es gibt keine Materie! Ich habe somit fünfzig Jahre an etwas gearbeitet, was es gar nicht gibt. Das war eine erstaunliche Erfahrung: Zu lernen, dass es das, von dessen Wirklichkeit alle überzeugt sind, am Ende gar nicht gibt."

Für Dürr ist Wirklichkeit ein besseres Wort als Realität, denn für ihn besteht die Welt, das Universum aus wirksamen Kräften, alles was ist wirkt in irgendeiner Weise durch energetische Kräfte. Alles verändert sich und wandelt sich ständig, wie Heraklit bereits meinte, Leben bedeutet Veränderung, Wandel, Möglichkeit:

"Wirklichkeit ist keine starre Realität draußen, sie ist voller Möglichkeiten draußen und in uns. Sie kann von uns geändert und neu gestaltet werden. Wenn wir alle diese offenere Wirklichkeit als Vision in uns und vor uns haben, dann wird es uns letztlich auch gelingen, diese lebendigere Welt mit verwirklichen zu können."

Interessant ist auch der Gedanke, dass es eigentlich nichts gibt, "was man greifen kann, sondern nur das, was dazwischen ist." Dass wir denken, wissen und glauben, die Umwelt um uns sei begreif- und greifbar, resultiert daher, dass wir die Welt auf das reduziert haben, was wir wirklich begreifen können, damit wir uns miteinander verständigen können. Wir benutzen Wörter und Begriffe, die wir selbst willkürlich erfunden haben, vergessen aber, dass sämtliche Wörter, ja sogar unsere Beobachtungen, unsere Sinnes Eindrücke auf Konventionen beruhen, die sich im Laufe der Zeit unter den Menschen etabliert haben. Schon allein unser Farbsinn, d.h., dass wir verschiedene Farben sehen und benennen, war für die Menschen im Altertum nicht selbstverständlich oder wichtig. In der Ilias und der Odyssee von Homer werden keine Farben genannt, warum bloß? Mit diesem Thema, sowie mit dem Thema, wie und warum wir unsere Kommunikation beliebig gestalten und unsere Sprache nach bestimmten Regeln benutzen, beschäftigt sich Guy Deutscher in seinem neuen Buch "Im Spiegel der Sprache. Warum die Welt in anderen Sprachen anders aussieht". Wenn alleine die Sprache die Macht hat uns verschiedene Weltbilder zu liefern, je nachdem welche Sprache wir sprechen, wie falsch müssen wir dann mit all unseren anderen Erkenntnissen liegen? Man denke nur wie wir einen Roman lesen und interpretieren, je nachdem ob wir uns auf die Handlung konzentrieren oder es aus sprachwissenschaftlicher Sicht analysieren; es gibt so viele, unterschiedliche gedankliche Annäherungen an einem Thema, selbst an greifbaren Objekten, dass man unmöglich die Realität als ganzes erfassen kann. Wenn zwei Menschen das gleiche Zimmer betreten, sehen sie jeweils eine andere Welt vor sich liegen. Es ist beiden unmöglich, genau das gleiche zu sehen. Und so ist es unmöglich, die zukünftige Wirklichkeit objektiv zu beschreiben.

Dürr geht davon aus, dass Lebendigkeit nur dann entstehen kann, wenn man Zeit und Raum offen lässt, wir Menschen aber teilen alles zeitlich und räumlich ein, weil wir uns sonst verloren vorkommen. Wir merken aber, dass die Realität, wie wir (Wissenschaft und Wirtschaft) sie uns zurecht gedacht haben, keine Chance hat uns davon zu überzeugen, dass sie die einzige Realität ist, die es gibt. Wenn das so wäre, würden wir uns nicht ständig den Kopf darüber zerbrechen, was nach dem Tod ist und wir würden auch nicht ständig neue wissenschaftliche Entdeckungen machen und alte Entdeckungen revidieren und für falsch erklären. Laut Dürr müssen wir uns einer Dimension öffnen, die es uns erlaubt nicht nur über uns selbst hinaus zuwachsen, sondern ein größeres, umfassenderes Weltbild zu bekommen, als wir derzeit besitzen. Zum Schluss versucht Dürr sogar neue physikalische Gesetzmäßigkeiten auf den Menschen zu projizieren und meint, dass unser Geist, unser Bewusstsein, das, was wir "Ich" nennen, nicht etwas ist, was in uns selbst eingeschlossen ist, begrenzt in Zeit und Raum insofern, dass es in unseren Körpern steckt, sondern über uns hinaus, über Raum und Zeit ausgebreitet ist:

"Mein "Ich" ist nicht im Raum lokalisiert, verbirgt sich nicht unter meiner Haut oder nah an meinem Herzen, sondern ist unendlich ausgebreitet. Du und Ich kommunizieren nicht über räumliche Distanz miteinander, wir sind in Kommunion, wo mein Ich und dein Du ausgedehnt sind, so dass beide sich nicht nur treffen, sondern den anderen mit einschließen."

Insgesamt wird in diesem Buch erklärt und darauf hingewiesen, dass wir Menschen von unserer Umwelt nicht getrennt sind, alles beeinflusst sich gegenseitig, auch über Zeit und Raum hinweg (Chaostheorie). Genau genommen gibt es Zeit und Raum und all die Gegenstände, die wir zu sehen glauben, gar nicht. Es gibt nur Beziehungen und das was sich zwischen den Gegenständen, zwischen Raum und Zeit befindet. Ich würde das zwar nicht so streng sehen, denn es wird schon einen Grund haben, warum wir Menschen genauso wie jetzt miteinander sprechen und leben, aber ich finde auch, dass der Mensch sich viel zu sehr durch konventionell bestimmte Erscheinungen einschränken lässt. Die geistige Komponente wird heutzutage insofern vernachlässigt, als das versucht wird, mit alten "Werkzeugen", etwas Neues zu bestimmen (alle religiösen und geistigen Sekten, sowie Sprache und Wissenschaft rechne ich zu alten Werkzeugen). Natürlich ist es schwer mit unseren begrenzten Mitteln (Sprache und Maschinen) die Welt richtig zu sehen, die Realität und die Wirklichkeit so zu sehen, wie sie auch wirklich ist, deshalb finde ich die Beschreibungen und Gedanken von Dürr wichtig und gut, dass wir uns für das Neue öffnen sollten und unser Weltbild zeitgemäß verändern müssen.
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bin zwiegespalten, 15. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Geist, Kosmos und Physik: Gedanken über die Einheit des Lebens (Taschenbuch)
Ich finde es etwas schwierig dieses Buch zu bewerten, denn inhaltlich stimme ich zu großen Teilem mit Dürr überein, aber die Sprache in dem Buch ist wirklich...etwas wirr. Es ist schon richtig was in einer früheren Rezension hier steht - Dürr kommt einem manchmal vor wie ein Prediger. Allerdings lässt sich das verschmerzen, wenn man der Predigt zumindest zustimmen kann.

Allerdings hätte ich mir an manchen Stellen wirklich etwas mehr Physik gewünscht, da viele Dinge sonst einfach völlig unklar bleiben. Ich studiere selbst Physik und konnte manche Lücken, die das Buch offen lässt, mit meinem eigenen Wissen füllen. Dummerweise kann das eben nicht jeder Leser, weswegen ich vermute das an einigen Stellen große Fragezeichen bei vielen Leuten auftauchen dürften - oder noch schlimmer - falsche Vorstellungen.
Im Grunde spricht Dürr aber tatsächlich das aus, was ich mir auch schon lange so oder so ähnlich gedacht habe. Er sollte es nur etwas klarer und mit weniger Pathos formulieren lernen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Quantenphilosophische Weisheiten, 22. Mai 2011
Von 
Thomas Schmelzer (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Geist, Kosmos und Physik: Gedanken über die Einheit des Lebens (Taschenbuch)
Prof. Hans-Peter Dürr ist der vielleicht bekannteste lebende Quantenphysiker. Trotz hohem Alter reist er unermüdlich um die Welt, um zu einem vertieften Nachdenken über den erforderlichen Wandel unseres Weltbildes einzuladen.

Schon in den 1920er Jahren lieferte die Quantenphysik eine völlig andere Sicht der Welt, als noch heute in unseren Schulbüchern gelehrt wird: Materie an sich gibt es nicht. Alles ist miteinander verbunden. Zunächst zeigt Dürr, wie unsere Annahmen von der Wirklichkeit entstehen: Alltagserfahrungen spinnen das Netz, mit dem wir jene Partikel einfangen und benennen, die das Netz festhält. Kleinere oder andersartige Dinge werden schlicht nicht wahrgenommen. Tatsächlich aber scheint das Leben etwas Fließendes, Prozesshaftes zu sein, nicht dinghaft und klar abgrenzbar. Anhand des "Liebenden Dialogs", den Dürr oft mit Werner Heisenberg geführt hatte, schildert er diesen Fluss des Lebens, der Gedanken.

Was können wir tun, um die jetzige Krise zu überwinden? "Wir müssen nicht sechseinhalb Milliarden Menschen überzeugen, wir müssen sie nur erinnern, was sie in den dreieinhalt Milliarden Jahren richtig gemacht haben", meint der Träger des alternativen Nobelpreises. Und das bedeutet: Von der Natur und ihren Abläufen lernen und sich wieder mehr mit ihr zu verbinden.
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50 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Große Enttäuschung, 7. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geist, Kosmos und Physik: Gedanken über die Einheit des Lebens (Taschenbuch)
Ich hatte von Dürr als Lichtgestalt gehört und da ich mich sehr für Quantenphysik und Philosophie interessiere, habe ich mir einige neue Erkenntnisse oder Begründungen von Erkenntnissen von diesem Buch erhofft. Es ist aber nur wie ein Gespräch, teilweise tatsächlich in Interviewform, unter naturwissenschaftlich und philosophisch interessierten Freunden, die ihre Meinung kundtun. Begründungen findet man in diesem Buch selten, und seine Ansichten hat man auch alle schon hier und dort gehört.

Natürlich ist es schön zu wissen, dass es so vernünftige Leute wie Dürr gibt, denen man praktisch zu 100% zustimmen kann, nur möchte man sich ja auch weiterbilden. Ich muss auch zugeben, dass ich von Anton Zeilingers Buch verwöhnt war, das von Grund auf alles erklärt und begründet.

Was mir auch nicht so gefallen hat, ist Dürrs Sprachstil, der mich (aber nur ein wenig) an einen Prediger oder einen der modernen Philosophen erinnert hat, wo ich immer das Gefühl habe, dass sie etwas aufbauschen und sprachlich manipulieren, was sie mittels Logik nicht vermögen. Aber nichts für ungut. Interessant und neu war für mich die Schilderung seiner Gespräche mit Heisenberg.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geist, Kosmos und Physik: Gedanken über die Einheit des Lebens, 9. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geist, Kosmos und Physik: Gedanken über die Einheit des Lebens (Taschenbuch)
Eine schwere Kost für den oberflächlich geprägten, manipulierten menschlichen Verstand !
Hier hat Dürr sich in genialer Weise von der Oberfläche gelöst und die Realität oder Wahrheit in ihrer begrenzten menschlichen Vorstellung als Maja oder oberflächlich, partielle Hilfe enttarnt. Wer seine Ideen und Anregungen begreift - das ist sicher einem Teil der Leser (s. Rezensionen) nicht gelungen - der müsste seine Vorstellung (wissenschaftlich oder religiös) total überdenken und das will kaum ein Mensch. Deshalb wird dieses Juwel auch nur wenige Leser finden, die das Geschenk auspacken können - Viele werden es, weil es ihren überholten oder einseitig geprägten Vorstellungen widerstrebt, sehr schnell wieder aus der Hand legen. Das spricht für H.-P. Dürr und nicht für den menschlichen Entwicklungsstand.
Derartige Menschen, wie der Verfasser und deren Wissen oder auch Zweifel sind die Basis einer inspirierten und lebensfähigen Welt !
Bert Spuhn
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Oft wiederholte, unbelegte Meinungen, 12. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geist, Kosmos und Physik: Gedanken über die Einheit des Lebens (Taschenbuch)
Struktur:
Das Buch besteht strukturell aus 2 Teilen. Einem Vortrag in Textform und einem Interview.
Dabei wiederholen sich viele Aussagen mehrfach (auch innerhalb der jeweiligen Teile).

Inhalt:
Der Autor legt seine Gedanken in vielerlei Gleichnissen und Beispielen dar, die aber (lt. dem Autor selbst) nur unzureichend beschreiben (eher nur eine Idee vermitteln) können was er meint.
Leider war es das auch schon. Es ist kein nachvollziehbarer Weg von der Quantenmechanik oder Physik im allgemeinen aufgezeigt, über den er zu diesen Spekulationen kommt.
Die Physik wird überhaupt nur relativ schwach referenziert und die Aussagen des Autors werden auch sonst nicht belegt.
Es gibt auch zahlreiche kurze Überlegungen zu anderen Gebieten wie: Politik, Umwelt und Wirtschaft.
Hier merkt man leider sehr schnell (falls man sich im jeweiligen Gebiet etwas besser auskennt), dass der Autor nicht sehr viel Ahnung davon hat. Mir viel das vor allem bei den Referenzen in die Wirtschaft deutlich und sehr negativ auf.
Man kann sich, dank der Gleichnisse, relativ einfach auf die Gedankenwelt des Autors einlassen und auch ein paar interessante Denkanstöße mitnehmen (daher 2 Sterne).
Bei intensiverem Nachdenken über diese Ansichten kamen mir direkt mehrere Problem in den Sinn, die eben diese für mich stark in Zweifel zogen (womit ich nicht unbedingt Recht haben muss, aber das Buch versucht generell nicht auf mehr oder minder offensichtliche Gegenargumente einzugehen).
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geist Kosmos und Physik Hans Peter Dürr, 20. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geist, Kosmos und Physik: Gedanken über die Einheit des Lebens (Taschenbuch)
Ein ganz wunderbares Buch das den Spagat von "anerkannter Wissenschaft" und "Esoterikquatsch" als Überbrückung schafft und so mit dem einen oder anderen Vorurteil entgegen zu wirken. Da ich selber Energetikerin/Heilerin bin, ist es für mich so eine Art Rückversichrerung, dass ich nicht völlig daneben liege oder am Rande des WAhnsinns oder in dieser Gegend mich aufhalte sondenrn mich in bester Gesellschaft fühle. Und ich auch besser verstehe, WARUM es so fein wirkt....

Inhaltlich relativ gut verständlich- obwohl ich als sehr intelligent gelte, gibt es natürlich trotzdem Lücken. Mir ist es aber wichtiger, es wenigstens halbwegs zu erahnen- und die restliche Zeit nicht mit der Theorie, sndern mit gelebter Praxis zu verbringen.

Dies ist ein Buch das Hoffnung gibt- dass es die sogenannte Zeitenwende geben wird können- auf sanfte, nicht auf die harte Tour...!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weisheit, 8. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Geist, Kosmos und Physik: Gedanken über die Einheit des Lebens (Taschenbuch)
Das Buch enthält erstaunliche Zusammenhänge und Ansichten über die Welt und das Leben. Hans-Peter Dürr ist ein Weiser unserer Zeit!
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Geist, Kosmos und Physik: Gedanken über die Einheit des Lebens
Geist, Kosmos und Physik: Gedanken über die Einheit des Lebens von Hans-Peter Dürr (Taschenbuch - 10. März 2010)
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