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Kundenrezensionen

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am 21. Februar 2013
Es gibt alle möglichen Zusammenstellungen von Kriminalfällen, aber diese hier hat eine recht seltene Stärke: Es handelt sich um den lupenreinen Blick eines Kriminalpolizisten, ohne wenn und aber. Das bedeutet: Um die Lebensgeschichte(n) der TäterInnen geht es (außer ein Mal) nicht. Es geht in diesem Buch auch nicht um CSI-mäßige Details der Spurensicherung, sondern klar und schnurstracks nur um das, was den Todesermittler interessiert: "Wer hat was genau getan und wie kann ich es gerichtsfest beweisen?"

Das ist deshalb prima, weil seit vielen Jahren nicht nur Superermittler/-innen über die Leinwände geistern, sondern auch in der polizeilichen Ausbildung vieler deutscher Bundesländer "breitenverwendbare" PolizistInnen entstehen sollen. Dieses Buch zeigt, dass das ein Traum bleiben muss. Denn das kriminalpolizeiliche Gespür braucht lange, bis es entsteht und funktioniert. Todesermittler Starke und sein journalistischer Adlatus Kloft zeigen das an zwölf prima ausgewählten Beispielen, die nicht unnötig viel über Taktisches verraten, aber doch eines klar machen:

Wer wann wen wie befragt, das ist für ein Geständnis alles entscheidend. Notfalls kann man sich auch mal vom Täter duzen (lassen). Wer wann wie den Tatort besichtigt, ist grundlegend. Andernfalls kommt vielleicht die bescheuerte Ausrede, ein Kind sei dem Täter unter dem Arm weg- und den Hang hinabgerutscht, vielleicht doch durch. Und dass sehr klare Gefühle für das, was Gut versus das, was Böse ist, im kriminalpolizeilichen Herzen schlagen, wird in den Fällen dieses Buches ebenfalls in angenehm kargen, undramatischen, aber ernsten Worten klar.

Wer wissen will, wie ein gestandener Todesermittler ohne Flitter und Flausen arbeitet, denkt und fühlt, wird dieses -- angenehm und positiv gemeint -- karge und klare und kriminalpolizeilich ausgerichtete Buch so schätzen wie ich.

Mark Benecke, Kriminalbiologe
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am 15. Dezember 2012
Gerhard Starke berichtet offen und mit seinen eigenen Worten über oft sehr brutale Kriminalfälle, die ihn in seiner langjährigen Laufbahn als Kriminalhauptkommissar aus verschiedenen Gründen besonders bewegt haben. Zudem schildert er auch seine Gefühle gegenüber den Opfern, Tätern und Hinterbliebenen und das hebt dieses Buch eindeutig gegenüber anderen Büchern mit ähnlicher Thematik hervor. Nichts ist so grausam wie die Realität. Kleiner Minuspunkt: Der sprachliche Stil ist eher einfach und ab und zu kommt auch noch etwas das Beamtendeutsch durch. Trotzdem ist das Buch sehr spannend und äußerst interessant, gerade auch im Hinblick auf die Polizeiarbeit. Klare Leseempfehlung!

Fazit: Erschreckend und teilweise sehr blutig. Alles wird ungeschönt geschildert.
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am 23. Oktober 2012
Der ersten Rezension kann ich mich nicht anschließen. Bücher müssen nicht in einem ausgereiften sprachlichen Stil verfasst sein, um beim Leser Spannung aufkommen zu lassen. Dem Verfasser ist es hier gelungen, aus seiner Sicht einen bewegenden Eindruck in seinem Berufsalltag zu verschaffen.....zusätzlich gewinnt man einen Einblick in die Abgründe menschlichen Tuns! Es ist sehr gut nachzuvollziehen, dass derartige Fälle den Ermittler ein Leben lang "begleiten" und ihm bereits viele schlaflose Nächte bereitet haben. Die angesprochenen Fälle sind sehr spannend und mit Liebe zum Detail geschildert und lassen auch die sehr oft außen vor bleibende persönliche Betroffenheit der Familie, des Umfeldes und der Kolleginnen und Kollegen nicht außer Betracht. Insgesamt eine sehr zu empfehlende Lektüre!!!
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am 23. Dezember 2012
Ich kanns nur immer wieder sagen-mich interessiert der Sprachstil dieser Bücher herzlich wenig-Beamtendeutsch? Jugendsprache? Umgangssprache?

Mir doch latte :-)

Ich möchte Bücher lesen über Mord, Totschlag und die tiefsten Abgründe.

Das Buch ist super. Spannende Fälle, leicht verständlich und ohne große Umschweife erzählt. Dabei tragisch und empathisch (erzählt)- da muss Herr Starke auch schonmal die Faust in der Tasche machen bei alle dem was er in seiner Laufbahn zu sehen und zu hören bekommt.

Laut Herrn Starke soll es auch eine Fortsetzung geben-ich freu mich drauf
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am 27. Februar 2013
Eine einwandfreie sachliche Darstellung von Kriminalfällen aus der Sicht eines Kriminalhauptkommissars. Die Präsentation gelingt im Wesentlichen auch spannend und detailreich, nur vereinzelt kommt es zu Längen. Die Sprache ist eher einfach, das Buch somit rasch und entspannt zu lesen. Übrigens seit langem mal wieder ein von mir gelesenes Buch ohne größere Mengen an Tippfehlern - im Anhang auf Seite 201 taucht dann doch noch einer auf, bei der Web-Adresse des Herrn Starke.
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am 24. August 2014
Die Geschichten sind nicht schlecht,vor allem handelt es sich um Fälle,die nicht bereits mehrfach in allen möglichen Publikationen behandelt wurden. Gut war die Darstellung der z.T. extrem frustrierenden Ermittlerarbeit ,auch die persönlichen Probleme des Umgangs mit den Kriminellen, d.h.die eigenen Gefühle im Verlauf der Ermittlung extrem kontrollieren.
Es ist zwar authentisch, stört aber trotzdem gewaltig: im großen Ganzen wurde die Standardsprache der Polizeiprotokolle beibehalten, die nicht gerade der üblichen Umgangs-oder der gehobenen Akademiker-Sprache entspricht.
Bei einem Taschenbuch für deutlich weniger Geld wäre ich vermutlich weniger kritisch :).
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am 9. Oktober 2012
Anders als der vorangegangene Bewerter dieses Buches, bin ich weder ein Gramatik-Ass, noch ist es für mich wichtig, ob Konjunktiv oder Indikativ. In einem guten Krimi achtet man doch eher selten auf korrekte Pronomen, sondern man läßt sich von der Spannung mitreißen. Fast glaubt man sogar, man stünde neben dem Erzähler.
So war es zumindest bei mir.
Ich finde das Werk von Gerhard Starke sehr gelungen. Ich werde es meinen Freunden empfehlen.
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am 10. Oktober 2012
Ich kann mich Herrn Thomas Kern nur anschließen.
Ein wirklich sehr gut gelungener Krimi, der nur zu empfehlen ist.
Sehr spannend geschrieben und es kommt sehr wirklich rüber.

Also Leute kauft das Buch und lest es. Ihr werdet anfangen zu lesen und könnt nicht mehr aufhören.
Ein Krimi der 100% unter die Haut geht.
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am 25. April 2015
Man kann es sehr zügig lesen. Die Sprache ist einfach und nüchtern, liest sich wie ein Polizeibericht. Es wird zu wenig auf die Psychologie der Täter eingegangen.
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am 6. Oktober 2012
Noch ein Buch mit Texten über wirkliche Kriminalfälle. Die Abteilung "True Crime" in den Verlagen boomt. Da muss man sich sehr anstrengen, um Lesenswertes zu produzieren. Das ist nicht gelungen. Die Fälle wären geeignet dafür. Durch die, vornehm ausgedrückt, schlichte Sprache werden sie verschenkt. Da heißt es "Die Leiche lag in Rückenlage...". An vielen Stellen blitzt die unsägliche Amtssprache hervor: "Dies bedarf eines hohen Maßes an Einfühlungsvermögen." Dann wieder wird in Umgangssprache verfallen. Statt des Konjunktivs 2 steht "würde", statt des Konjunktivs 1 der Indikativ. Häufig heißt es "hier" statt "dort", obwohl der Erzähler nicht an der beschriebenen Stelle gewesen ist. Die aus dem Schreibstuben- und Politikerdeutsch leider nicht mehr zu verbannende Kurzform des Demonstrativpronomens ("dies") wird so oft statt des guten alten "das" verwendet, dass sich einem die Fußnägel kräuseln. Also: Schade! Wenn die interessanten Fälle etwas erzählerischer beschrieben worden wären, hätten wir vermutlich ein spannendes Buch in Händen.
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