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am 2. März 2001
Wer sich von der Aufmachung und dem Klappentext des 1990 veröffentlichten Romans „Der Mann in Papis Bett" von Michael Tremblay verleiten läßt, wird enttäuscht sein. Auf den ersten Blick erwartet man einen humorvollen Roman. Die Inhaltsangabe verspricht die witzige Geschichte eines schwulen Paares, die Ihre komischen Momente aus der Vaterschaft des einen Partners beziehen soll.
In Wirklichkeit schlägt Michael Tremblay ernstere Töne an. Der Autor erzählt vom vorsichtigen kennen lernen seiner beiden Protagonisten. Da ist zum einen Jean-Marc, ein 39jähriger Lehrer, der mit seinen lesbischen Freundinnen in einer Wohngemeinschaft lebt. Deprimiert von seiner dauernden Suche nach einem Lebensgefährten und enttäuscht von seiner letzten Beziehung zieht er durch die schwule Szene im kanadischen Montreal. Dort trifft er den 24jährigen Mathieu. Der lebt nach der Trennung von seiner Ehefrau wieder bei seiner Mutter und hofft auf seinen Durchbruch als Schauspieler. Grund für das Scheitern seiner Ehe war das bewußt werden seiner Homosexualität. Jetzt versucht er sein Leben als schwuler Mann in den Griff zu bekommen. Vorsichtig läßt er sich auf eine feste Beziehung mit Jean-Marc ein. Erschwert wird das Zusammenfinden der beiden durch den vier-jährigen Sohn von Mathieu, dem Jean-Marc anfangs sehr distanziert gegenübersteht. So handelt der Roman dann auch von den üblichen Problemen einer beginnenden Partnerschaft und den Vorurteilen der Gesellschaft einem schwulen Paar gegenüber.
Die Geschichte, obwohl teilweise in „Ich-Form" geschrieben, hält den Leser auf Distanz, wirkt zeitweise etwas bemüht. Trotzdem ist die Beziehungsgeschichte von Michael Tremblay kein schlechter schwuler Roman, da man einige Aspekte in den Erlebnissen der Hauptfiguren aus eigenen Erfahrungen zu kennen scheint. So ist das Buch eine nette und melancholische Unterhaltung für einsame Tage.
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am 5. Februar 2005
„Der Mann in Papis Bett!" - ein Liebes­roman über zwei Männer und ihre Rolle als Väter.

Mutter, Vater, Kind ist als alleiniges Familienmodell längst überholt, auch wenn konservative Zungen anders tönen. Wie lange das Thema schon schwelt, zeigt die Neuauflage des Liebesromans „Der Mann in Papis Bett", den der heute 62-jährige kanadische Schriftsteller Michel Tremblay schon vor fast 20 Jahren schrieb. Aus heutiger Sicht immer noch erstaunlich modern.
Politisch ambitioniert? Keine Spur. Darum ging es Tremblay nicht. Was zählte, war die per­sönliche Akzeptanz, das Sichtbarmachen. Als er die Liebesgeschichte über zwei Männer und ihre Rolle als Väter veröffentlichte, war das Thema noch skandalös genug. Der Autor verstand es sehr anschaulich, die schwule Lebenswelt im Detail zu charakterisieren. Jenseits aller Klischees bediente er virtuos ein Repertoire an „Problemfaktoren", die für sich genommen bereits Sujet genug wären: Da ist der 39-jährige Jean-Marc, der sich nach etlichen gescheiterten Beziehungen vom 15Jahre jüngeren Mathieu aus seiner sicheren Singlewelt herausgerissen sieht -und prompt rebelliert. Als dann noch der 4-jäh­rige Sohn setner neuen Liebe mit in die Beziehung stolpert, öffnen sich Jean-Marc unge­ahnte Horizonte.
Einfühlsam und verstörend vertraut beschreibt der Autor die emotionalen Achterbahnfahrten der Protagonisten zwischen Zweifel und An­feindung, Liebe und Zuversicht. Ein Roman, der auch heute noch mitreißt und unter die Haut geht.
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am 1. Dezember 2013
Alles gut gelaufen ... immer wieder gerne .. danke ..... weiter sooo..... bis dann mal wieder .... Gruss Andreas .....
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