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am 5. November 2012
Aus Sicht eines Schweizers, auch Baslers (wie die Autorin), der schon einige Jahre in Deutschland lebt:

Das Buch kommt kurzweilig daher, trifft auch diese oder jene Eigenart, sprich, Differenz zwischen Schweizer und Deutschen. Jedoch wird es im Lauf der Lektüre zunehmend oberflächlich und der anfänglich als würzig-kurzweilige Stil nutzt sich ab: Es bemüht sich krampfhaft, immer die Differenzen zu maximieren und gleitet dabei in Stereotype diesseits oder jenseits des Rheins ab. Damit wird es weder den Schweizern noch den Deutschen gerecht. Bitteschön, nicht alle Deutschen sind laut, überselbstbewusst und schnell im Sprechen. Das sollte der Autorin doch auch bewusst sein, nachdem sie einige Jahre in Deutschland lebt. (Interessant wäre die Überlegung, warum die Schweizer, die übrigens Deutschland sehr schlecht kennen, oft diesen Eindruck von den Deutschen haben. Schlussendlich wohl nur eine simple Folge davon, dass man eine laute Person viel eher und viel stärker wahrnimmt....) - Andererseits sind auch die Schweizer alles andere als eine homogene Gesellschaft. Die Unterschiede sind durch andere Kategorien wesentlich größer: durch Regionen, durch soziale Milieus, durch den Stadt-Land-Gegensatz etc. Darum wirkt der immerzu hochgehaltene Gegensatz Schweiz - Deutschland auf Dauer doch sehr verkrampft.

Andere Überlegungen vermisse ich: Die beiden Länder haben unterschiedliche Geschichte(n) erlebt. Was sind die Folgen bis heute in der Gesellschaft und in der Kultur? (Ich denke, die noch stärker empfundene regionale Verwurzelung in der Schweiz wurde in Deutschland durch die durch den Krieg ausgelöste Dynamik stark abgeschwächt. Vielleicht auch dadurch schlussendlich ein anderer Umgang mit regionalen Dialekten?)
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am 16. Mai 2014
Ein Länderporträt ist diesem Buch zwar abzugewinnen, allerdings nerven die ständig wiederholten Hinweise, warum Deutsche in der Schweiz unbeliebt sind und mit welchem Verhalten man sich als "Sauschwoob" zu erkennen gibt. Statt solcher Frechheiten wäre es besser gewesen, sich auf die Eigenheiten der Schweizer zu konzentrieren ohne die wiederholten Belehrungen, wie man sich als Deutscher bei Deutsch-Schweizern unbeliebt macht.

Was hat dies eigentlich mit dem Titel des Buches "Länderporträt" zu tun? Sind zum Beispiel Österreicher keine deutsch sprechenden Touristen oder Einwanderer in der Schweiz?

Auf der anderen Seite stellt die Autorin ihre Landsleute engstirniger dar, als sie in Wirklichkeit sind. Eigentlich soll dieses Buch für mehr Verständnis sorgen, vor allem sollen offensichtlich die "Sauschwooben" besser verstehen, wie die Deutschschweizer ticken. Kann dieses Ziel mit so viel Schubladendenken erreicht werden?

Das Buch enthält viel Wahres, aber etliche Äußerungen hätte sich die Autorin sparen können.
Insgesamt ein eher ärgerliches als lehrreiches Buch.

Ein Südbadener
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