MSS_ss16 Hier klicken Sport & Outdoor createspace Cloud Drive Photos Kamera16 Learn More Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen13
3,9 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 13. März 2010
Ich kann die Kritiken mancher hier verstehen, die das Buch als abschreckend empfunden haben. Ich habe das Buch gelesen, bevor ich mich zum ersten Mal in der Schweiz aufgehalten habe und ich muss sagen, obwohl mir der Aufenthalt gutg gefiel, war ich doch sehr verkrampft. Erst nach einigen weiteren Aufenthalten bin ich lockerer geworden.

Mir war vor der Lektüre gar nicht bewusst, dass das Verhältnis zwischen den Schweizern und den Deutschen tatsächlich so arg kompliziert ist. Diese Thematik steht in diesem Buch sehr im Vordergrund, was ja auch hier kritisiert wird. Doch da die Anpassungsbereitschaft der Deutschen im Ausland ja generell tendenziell eher gering ist, ist das auch richtig so. Im Übrigen schreibt die Autorin auch, dass nicht alles in Stein gegossen ist und dass die Jüngeren es sowieso viel lockerer sehen.

Das hört sich bis jetzt alles negativ an, warum also doch 4 Sterne?

Ich fand das Buch sehr hilfreich und informativ (auch was das alltägliche Leben in der Schweiz angeht) und an vielen Stellen auch sehr amüsant und unterhaltsam geschrieben. Und obwohl mir das Buch einen Teil meiner natürlichen Lockerheit genommen hat, hat es mich auch erst auf die Idee gebracht, für zwei Jahre in der Schweiz zu studieren.

Außerdem ist ja völlig klar, dass solche Gesamtdarstellungen immer nur einen allgemeinen Überblick geben und niemals 1:1 für jeden einzelnen Menschen stehen können.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ob der Schmöker deutschenfeindlich ist? Papperlapapp!
Beim besten Willen lässt sich dies _nicht ins Buch "Grüezi und Willkommen" hineininterpretieren. Der ironische, feine Stil sucht sich eher die Schweizer Landsleute Susann Sitzlers als Objekte amüsanter Betrachtungen.

Eine Schweizerin stellt ihre Heimat vor: als Blitzlicht für Touristen, mit längerer Verschlusszeit für Deutsche mit längerem Aufenthalt und schließlich mit den letzten Geheimnissen für ein Dort-Heimischwerden. Ein Tipp-Beispiel: die indirekte, höflichere Kommunikationsweise der Schweizer wahrzunehmen. Der Deutsche sollte besser _nicht allzu schnell, hochdeutsch, direkt, egozentrisch und laut wirken, oder er kann sich direkt auf den Rückweg begeben. Umgekehrt habe ich aus der Beschreibung der Schweizer ein eigenes Erlebnis zum ersten Mal besser verstanden, als das Schweizer Gegenüber geradezu neurotisch-unauthentisch bescheiden wirkte ... das gehört laut Sitzler unbedingt dazu.

Den fünften Stern gibt es, weil auch immer wieder - aussagekräftige - Anekdoten den Inhalt noch einmal vermitteln. Sehr schönes Buch, das es übrigens in dieser 2009-er-Version auch bei der Bundeszentrale für polit. Bildung gibt. ;-)
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Januar 2010
Die Autorin beschreibt eine sehr engstirnige Schweiz mit einer sehr subjektiven Meinung, die sicherlich nicht für alle Schweizer gilt.
Trotz der überzogenen Formulierungen ist das Buch sehr amüsant geschrieben- ich musste ein paar Mal herzlich lachen. Es gibt viele Informationen über die Geschichte und Gemütslage der Schweizer, was hilft dieses Volk besser zu verstehen. Auch über die täglichen Dinge und Behörden wird geschrieben.
In erster Linie ist das Buch abschreckend und wenn man es zu ernst nimmt, würde man sich nicht für eine Auswanderung dahin entscheiden. Wenn man aber weiß, dass es sehr überzogen und humorvoll geschrieben ist und man einen Gang rausnimmt, ist doch sehr infomativ und hilfreich. Und ganz ehrlich, in welchem Land wird man als Zuwanderer mit offenen Armen empfangen?
Die jungen Schweizer sind definitiv nicht so, wie sie im Buch beschrieben werden, sondern im Gegenteil offene und aufgeschlossene Menschen, wie die Autorin sicherlich selbst einer ist.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. April 2011
Wenn wir in uns gehen, gibt es schon sehr viele Deutsche, die die Schweiz als Erweiterung ihres Landes sehen und sich nicht anpassen. Da stimme ich der Autorin absolut zu. Dennoch muss auch ich sagen, dass mir dieses Buch irgendwie Bauchschmerzen bereitet. Zwischen guten Tipps und einigen sehr humorvollen Stellen, schwirrt immer ein Menge Feindlichkeit den Deutschen gegenüber mit. Sie versteht es gekonnt gewisse Eigenschaften der Schweizer zu beschreiben wie sie auch wirklich oft sind. Aber es ergibt sich auch irgendwie ein leicht hinterhältiges Bild der Schweiz das mich irritiert. Das die Autorin im plumpen Deutschland wohnt unter den prollig, lauten und direkten Deutschen verwirrt umso mehr. Was sie irgendwie vergisst ist zu erwähnen, dass auch die Deutschen eine eigene Kultur und Lebensweise haben und Ausländern gegenüber grösstenteils sehr tolerant sind. In Berlin dürfte sie das ja durchaus sehen und auch spüren. Es wird sie hier sicher keiner Rassistisch angehen. Die Schweizer hingegen sind teilweise ungerecht Deutschenfeindlich. Ich weiss nicht so richtig ob dieses Buch Abschreckung oder ein wirklicher Leitfaden sein soll. "Willkommen" fühlt man sich nach dem lesen jedenfalls nicht... Auch nicht von der Autorin ;)
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2010
Eigentlich wäre der Untertitel "Die Schweiz für Nicht-Einheimische" zutreffender gewesen, denn in den 60ern und 70ern waren die "Buhmänner" die Italiener, die das größte Fremdarbeiterkontingent ausmachten und die all die Arbeiten (Müllabfuhr, Straßenbau usw.) tätigten, für die die Schweizer sich zu schade waren. Jetzt hat sich das Zahlenverhältnis zugunsten (in diesem Fall wohl keine gute Wortwahl) der Deutschen geändert. Auf Seite 20 erklärt die Autorin auch, dass, wenn man von der Schweiz redet, man in der Regel die Deutschschweiz meint. Zum Leidwesen der nicht Schwyzerdütsch sprechenden Bewohner im Tessin und der Westschweiz fühlen sich die Deutschschweizer durchaus überlegen, wie die Autorin ja auch offen zugibt. Die Deutschen sind also in guter Gesellschaft.

Als ehemaliger in der Schweiz lebender "Sauschwoob" (8 Jahre in den Kantonen Waadt und Genf und 1 Jahr in Luzern) kann ich vieles in diesem Buch Beschriebene nur bestätigen. Aber es bezieht sich im Großen und Ganzen nur auf die Deutschschweiz; ich bin nach nur einem Jahr in Luzern weiter nach England gezogen, weil ich die Feindseligkeit nicht ausgehalten habe - das war auch in 1971/72 schon so. Dagegen habe ich nur Gutes von den Westschweizern zu berichten und denke immer noch gerne an meinen Aufenthalt in Lausanne und Genf zurück.

Das Buch ist mutig, denn die Deutschschweizer kommen dabei nicht gerade sehr gut weg, ehrlich, sehr interessant und stellenweise auch amüsant und ich kann es denjenigen empfehlen, die in der deutschsprachigen Schweiz wohnen und arbeiten möchten und sich den Gegebenheiten und Gewohnheiten des Landes und seiner Einheimischen anpassen wollen. Das Buch behandelt fast alles. Aber den nicht so Mutigen rate ich, Französisch (oder Italienisch) zu lernen und ihr Glück in der Westschweiz oder im Tessin zu versuchen. Dort sind die Menschen toleranter und gelassener. Man kann ja auch viel mehr mit Französisch oder Italienisch in der Welt anfangen als Schwyzerdütsch, oder?
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Mai 2009
Das Buch zeigt auf leichte Art und Weise die Probleme zwischen den beiden Ländern Deutschland und der Schweiz auf, spannend, unterhaltsam und zur Völkerverständigung beitragend
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. November 2009
Dieses Buch trägt sicherlich nicht dazu bei, das Verhältnis der Deutschen und Schweizer im positiven Sinne zu verändern. Mir hat das Buch die Entscheidung in die Schweiz zu ziehen nicht einfacher gemacht. Im Buch wird der Eindruck vermittelt, dass Deutsche in diesem Land unerwünscht sind und nur bei Einhaltung bestimmter Verhaltensweisen einigermassen geduldet werden. Dies wird mit allerhand Beispielen belegt. Glücklicherweise sieht die Realität deutlich differenzierter aus. Die Autorin schreibt für mein Empfinden in einem teilweise schon fast feindseligen Tonfall wodurch beim Leser durchaus eine ähnlich gelagerte Gegenreaktion entstehen kann. Dieses Buch mag allenfalls dazu geeignet sein, allfällige Ignoranten wachzurütteln. Für alle anderen, welche genügend Einfühlungsvermögen besitzen, um sich die kulturellen Unterschiede zwischen den beiden Ländern bewusst zu machen, ist dieses Buch eher eine Provokation. Ich finde dies Schade, da es dem Land und seinen Bewohnern nicht gerecht wird.
0Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. November 2011
Das Buch ist sehr amüsant geschrieben. Ich habe es angefangen zu lesen und nicht mehr weg gelegt.
Die ursprüngliche Sichtweise und Einstellung der Schweizer wird sehr gut beschrieben. Man bekommt einen guten Überblick, auf welche "Hindernisse" man als Deutscher in der Schweiz so treffen bzw. in welche Fettnäpfchen man treten kann ....
Ich denke schon, daß sich mittlerweile so einiges geändert hat - trotzdem finde ich das Buch sehr lesenswert!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. September 2011
Das Buch ist gut geeignet die ersten Eindrücke und Hintergründe über die Schweiz zu vermitteln. Schöne Gliederung in Kapiteln, somit können spezielle Themen direkt an gelesen werden.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Oktober 2015
ok ok ok ok ok ok okm okm okm okm okm okm okm ol oö pöp uj ou km bj
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden