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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Juni 2008
Der Zweite Weltkrieg war schon insofern eine Fortsetzung des Ersten, da sich im Prinzip die gleichen Machtblöcke wieder gegenüber standen. Während die wirtschaftliche Ausgangslage des Deutschen Kaiserreichs 1914 weit günstiger war als die des Dritten Reiches 1939, standen im zweiten Krieg mit Japan, Italien und Rumänien Staaten an der Seite des Reiches, die im ersten zu den Gegnern gezählt hatten. Aber das gerade und die Anfangserfolge seit September 1939 verführten Hitler Anfang Dezember 1941 zu einer groben strategischen Fehleinschätzung der Gesamtlage.

Der Krieg im Osten entwickelte sich zu einem existentiellen Weltanschauungskrieg, bei dem Freiwillige und Wehrpflichtige aus zahlreichen Staaten an der Seite des Reiches gegen den Bolschewismus kämpften.
Müller gliedert seine Darstellung in drei Teile: Zunächste stellt er die Rolle der Verbündeten (von Finnland über die Slowakei, Ungarn, Rumänien und Kroatien bis Italien) und ihrer Kontingente bei den militärischen Operationen gegen die Rote Armee dar. Die wirtschaftliche und politische Ausgangslage in den jeweiligen Staaten wird geschildert, die Ausrüstung der Truppen und ihre Kampfmoral. Dabei kommen erstaunliche und zwielichtige Fakten ans Licht: Wer zum Beispiel hat gewußt, daß Ungarn 1939 etwa 150 000 polnischen Soldaten über die Karpatoukraine den Weg in den Westen freimachte, wo sie den Kern eines polnischen Exilheeres bildeten? Oder daß die Finnen sich sträubten, die Bahn nach Murmansk anzugreifen und zu unterbrechen?
Ein zweiter Teil behandelt die Rolle der Freiwilligen aus neutralen und besetzten Ländern, die sich überwiegend der Waffen-SS anschlossen. Ihre Motive waren unterschiedlich und ihre Verluste enorm. Diejenigen, die überlebten, erwartete nach dem Kriege in ihrer Heimat die Hölle. Auch dieses Thema wird nicht ausgespart.
Der dritte Teil befaßt sich mit den Freiwilligen aus den besetzten Gebieten der Sowjetunion und denen, die unter den Kriegsgefangenen geworben worden sind. Hitler war anfangs strikt gegen die Aufstellung derartiger Truppen, beugte sich aber später und zu spät den militärischen Notwendigkeiten. Wer von diesen Freiwilligen nicht im Kampf fiel oder nach Kriegsende untertauchen konnte, landete unweigerlich im Gulag.

Das Buch ist in erster Linie ein militärgeschichtliches Werk - ohne die sonst übliche ideologische Rundum-Verteufelung - und ist getragen von der sehr großen Sachkenntnis des Verfassers.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Januar 2008
Das Buch von Rolf-Dieter Müller bietet einen äußerst empfehlenswerten und informativen Einblick in ein wahrscheinlich noch zu selten beleuchtetes Kapitel europäischer Geschichte. Das auf dem Höhepunkt des „Kampfes gegen den Bolschewismus“ jeder dritte Uniformträger an der Ostfront kein Deutscher war, verblüfft ebenso die akribisch zusammengetragenen weiterführenden Informationen über die einzelnen Verbündeten (wie Finnland oder Italien), die Freiwilligen (unter anderem aus Spanien, Frankreich oder Norwegen) und die osteuropäischen Völker (beispielsweise aus Polen, der Ukraine oder Russland), wo bei jeder Gruppierung ein einzelnes Kapitel zukommt. Vor allem dieser Umstand unterstreicht den für ein Nachschlagewerk prädestinierten Charakter dieses Werkes. Allgemein macht das Buch einen gut recherchierten Eindruck, auch wird der Lesefluss (durch die gute sprachliche Aufarbeitung) nicht unterbrochen, auch wenn an einigen Stellen dafür wohl auf eine genauere Analyse des militärischen Wirkens der Nicht-Deutschen Fraktionen verzichtet wurde. Alles in allem für Interessiert und solche die es werden wollen ein sehr zu empfehlendes Buch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Dezember 2011
Also...ich habe das Buch an einem Wochenende gelesen. Nicht weil ich mir dachte "ich muss das jetzt schaffen", sondern weil ich es gar nicht mehr weglegen konnte. Das Buch widmet sich den Motiven, die die einzelnen Staaten hatten bzw. warum sie sich an dem 'Kreuzzug gegen den Bolschewismus' beteiligt haben. Denn wer kennt schon die Gründe warum es Flämische Legionen oder Ungarische Freiwillige gab. Bei manchen war es ja nur die Hoffnung, dass Hitler sie in ein autonomes Gebiet innerhalb des Deutschen Reiches integriert. Bei anderen war es einfach nur ein sympathisieren mit den Deutschen weil man der Stalinisierung entgehen wollte. Für mich persönlich war auch Interessant zu lesen, warum Hitler hoffte, dass auch die Portugiesen, wie die Spanier, eine freiwillige Legion stellen. Die diversen Bildmaterialien (die ich so im World Wide Web nicht fand bzw. schwer), wie auch die zwei Karten die sich im Inneren des Einbandes befinden, sind sozusagen ein kleines 'Zuckerl' für den Leser.

Fazit:
Ein Muss für jeden der einen Einblick bzw. Durchblick in den Freiwilligen-Wirrwarr des zweiten Weltkrieges bekommen möchte, oder um einige Hintergründe verstehen zu können.
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