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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Buch für Leute mit Vorwissen
Dies ist ein großartiges Buch für Leute mit Vorwissen zum Thema "Völkermord in Ruanda", aber auch für Leute mit großem Interesse an diesem Thema. Eines der bewegensten Bücher, die ich je gelesen habe. Kann ich nur weiterempfehlen.
Veröffentlicht am 25. Oktober 2009 von B. Dalar

versus
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3.0 von 5 Sternen viele hintergründe zum Konflikt in Ruanda
Das Buch ist nicht unbedingt spannend geschrieben, aber das erwarte ich von einem Soldaten ehrlich gesagt auch nicht. Das Buch beschreibt die Zusammanhänge des Konfliktes sehr gut und ausführlich und zeigt auf, was hätte gemacht werden können um den Massenmord zu verhindern.
Vor 17 Monaten von Jörg De Witt veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Buch für Leute mit Vorwissen, 25. Oktober 2009
Von 
B. Dalar "Shirin" (Frankfurt/Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Handschlag mit dem Teufel: Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda (Taschenbuch)
Dies ist ein großartiges Buch für Leute mit Vorwissen zum Thema "Völkermord in Ruanda", aber auch für Leute mit großem Interesse an diesem Thema. Eines der bewegensten Bücher, die ich je gelesen habe. Kann ich nur weiterempfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für alle Politiker, 5. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Handschlag mit dem Teufel: Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda (Taschenbuch)
Dies ist eine atemberaubende Dokumentation der ruandischen Verbrechen gegen die Menschenrechte in den Jahren 1993 und 1994. Es sollte eine Pflichtlektüre für alle Parlamentarier sein. Immer in Sonntgsreden betonen sie, der Holokaust dürfe sich nicht wiederholen und doch tut er dies stets, nur ein paar Nummern kleiner. Heute Syrien!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts für schwache Nerven, 8. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Handschlag mit dem Teufel: Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda (Taschenbuch)
Schonungslos und packend. General Dallaire stellt die Geschichte in Ruanda aus seiner Sicht dar. Erschreckend wenn man die Tatenlosigkeit der UN oder ihrer Mitgliedsstaaten sieht. Trotz Völkermord macht keiner einen Finger krum, aus Angst vor Verlusten. Wer Weltpolitik betreibt, muss auch gewillt sein einen "gerechten Krieg" zu führen, um einen "gerechten" Frieden zu schaffen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen viele hintergründe zum Konflikt in Ruanda, 27. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Handschlag mit dem Teufel: Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda (Taschenbuch)
Das Buch ist nicht unbedingt spannend geschrieben, aber das erwarte ich von einem Soldaten ehrlich gesagt auch nicht. Das Buch beschreibt die Zusammanhänge des Konfliktes sehr gut und ausführlich und zeigt auf, was hätte gemacht werden können um den Massenmord zu verhindern.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternd - und absolut lesenswert, 21. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Handschlag mit dem Teufel: Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda (Taschenbuch)
Wie kann man ein Buch rezensieren, dessen Inhalt jeden fühlenden Menschen sprachlos macht? Die Sprache des Buches ist relativ nüchtern - dennoch trieben selbst mich die Beschreibungen der Geschehnisse während jenes Genozid, die Dallaire erlebte, mehrmals während dem Lesen dieses Buches zu Tränen und zu einer tiefen inneren Verzweiflung. Es ist unfassbar, was Menschen dem Menschen antun können. Und dennoch scheinen jene Mechanismen, welche einen Völkermord, einen Holocaust auslösen können jederzeit möglich - solange, bis diese psychologischen Mechanismen der Masse, der Hetze und der Manipulation endlich genügend studiert und jeder einzelne Mensch durch ein entsprechendes Bewusstsein darüber auch dagegen immunisiert wird. Mir wurde durch das Lesen dieses erschütternden wie zugleich wertvollen Buches wieder eines bewusst: Wie wichtig es ist, Hass und Intoleranz bereits selbst im KLEINSTEN KEIM jede Wurzel zu entziehen, bestenfalls die jungen Generationen dazu zu erziehen, sich solchen Gefühlen niemals, nicht einmal im Kleinsten, hinzugeben. Es beginnt mit Ab- und Ausgrenzung, Neid, Zwietracht, mit irrationalen Gefühlen und Ansichten - und wenn ich hierzulande z.B. die um sich greifende Islamophobie betrachte, dann wird mir bereits Bange. Denn die Lehre dieser Geschehnisse in Ruanda, die große Botschaft dieses Buches ist diese: Niemals, NIEMALS darf der einzelne Mensch es zulassen, dass sein Herz von Urteilen und/oder Vorurteilen gegen eine Volksgruppe, gegen eine Religion, gegen eine Nationalität usw. usw. verdunkelt oder gar regelrecht vergiftet wird. Die Geschehnisse in Ruanda, wie auch im dritten Reich zeigen ebenso: Stets spielen die Medien, spielen bestimmte Agitatoren und ihre Verstärker eine bedeutende Rolle (im Fall Ruanda: Der Radiosender RTLM). Stets spielt auch das (berechtigte oder eben auch unberechtigte, irrationale) Gefühl der eigenen (z.B. wirtschaftlichen) Benachteiligung eine Rolle. Und noch vieles mehr. All diese Mechanismen zu erforschen und ein Bewusstsein dafür in der Masse zu etablieren, ist eine der großen, der unendlich wichtigen Aufgaben der Gegenwart. Denn die letzten Jahrhunderte sind voll von Völkermord, voll von Progromen, voll von "Kreuzzügen", voll von "Inquisitionen". Diese Dinge dürfen niemals wieder geschehen - und dennoch geschehen sie letztenendes leichter, als jeder es glaubt. Noch niemals wurden so viele Menschen während "Friedenszeiten" umgebracht, wie in der Gegenwart.
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5.0 von 5 Sternen Nicht Meyer, Müller, Lehmann, 12. Oktober 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Handschlag mit dem Teufel: Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda (Taschenbuch)
Es ist ein wichtiges Buch, da die Gräueltaten die in Ruanda passiert sind nicht in Vergessenheit geraten dürfen. In der Anzahl der Ermordeten bezogen auf einen ca. 100 tägigen Zeitraum, steht dieses Abschlachten weltgeschichtlich wahrscheinlich ganz weit oben.

Es ist aber auch ein recht technisches Buch. Nur selten verliert der Autor (und Soldat) seine Fassade und lässt uns Leser an seinem Entsetzten teilhaben oder da er ja kein versierter Schriftsteller ist, ist er leider nicht in der Lage seine Betroffenheit über das menschliche Leid literarisch umzusetzen. Hauptsächlich dreht sich dieses Buch um das politische, militärische, humanitäre, logistische, organisatorische Verhandeln mit allen Parteien und Organisationen in diesem Konflikt aus Sicht des Autors. Man spürt auch, dass Dallaire sich einen gewissen Panzer gegenüber den Grausamkeiten zulegen musste, um überhaupt die Aufgabe die er zu bewerkstelligen hatte erledigen zu können. Er konzentrierte seine Gefühle und Emotionen hauptsächlich auf die zu erledigenden Tätigkeiten, die damit oftmals verbundenen Plänkeleien, Irreführungen und Macht gepoker. Dies zeigt sich meines Erachtens deutlich in einer seiner Schilderungen, als er während des Gemetzels kurz in Nairobi (Kenia) weilte: „Am zweiten Abend wurde ich vom Essen mit meiner Frau fortgerufen, um einen dringenden Anruf entgegenzunehmen. Ich fürchtete sofort, dass in Kigali etwas Schreckliches im Gange war. Aber nein, zu meinem beträchtlichem Zorn war nur der französische Botschafter in Kenia am Telefon.“

Von den Erläuterungen und Darstellungen, hat mich dieses Buch sehr an den biografischen Roman von Robert Merle 'Der Tod ist mein Beruf' erinnert. Dort ging es um den KZ-Lagerkommandanten Rudolf Höß, der seine Vernichtungsmaschinerie aus rein technischer Perspektive mit all den Problemen und Problemchen betrachtete. Thematisch sind die Bücher natürlich nicht zu vergleichen. Der eine wollte Leben retten, der andere Leben vernichten. Aber die Schreibart ist sehr ähnlich. Wer mit der Lektüre von Dellaire gut zurecht kommt, wird in dem Roman von Robert Merle einen bereichernden Lesestoff finden.

Aus literarischer Sicht, ist der ''Handschlag mit dem Teufel'' kein Bestseller, da schon die viel zu vielen Personen die Übersicht trüben, die ja auch nicht einprägsam Meyer, Müller, Lehmann heißen, sondern Habyarimana, Bizimungu oder Ndindiliyimana usw. Ich verlor oft den Überblick, mit welcher Seite er gerade sprach bzw. verhandelte, mit einem von den Tutsis oder von den Hutus. Das war stellenweise auch egal, da beide Seiten ihn meistens irreführten oder es sowieso zu keinem Verhandlungsergebnis kam.

Wer sich für das Thema Genozid in Ruanda interessiert und auch Hintergrundwissen haben möchte kommt um dieses Buch wohl nicht herum.
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Handschlag mit dem Teufel: Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda
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