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13 Rezensionen
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Endlich mal nimmt einer kein Blatt vor den Mund... Satire pur!,
Rezension bezieht sich auf: Danke, dass Sie hier rauchen (Taschenbuch)
Dieses Buch, dass erst vor kurzem Beachtung im deutschsprachigen Raum erfuhr, da es verfilmt wurde, habe ich beinahe verschlungen; Wenn sie nicht gerade bekennender Nichtraucher (mit leicht fanatischen Zügen) sind, werden sie es ebenfalls mögen oder, noch besser: lieben.Die Geschichte grob zusammengefasst: Nick Naylor, aalglatter Chefsprecher der Tabakindustrie, ist kurz vor der Entlassung, als er in einer Talkshow argumentativ brilliert, er ändert sogar die Meinung eines krebskranken Jungen. bei alledem erscheint einem Nick wirklich sympathisch, was natürlich so bewerkstelligt wurde, dass Nick am Anfang in einer mitleiderregenden Situation gefangen ist; Ein Trick, der das solide Handwerk des Verfassers erkennen lässt. Weiter: Da er brilliert, wird er nicht entlassen, was sein Chef, BR, bedauert, aber er muss sich seinen Vorgesetzten fügen, die Nick behalten wollen, dabei hätte er den gerne durch seine Liebhaberin Jeanette ersetzt. Bald jedoch bekommt Nick eine Morddrohung... Genial fand ich auch die Treffen der MOD Squat (merchants of death), in der ausser der Tabak- auch die Alkohol- und Waffenindustrie und deren Gegner satirisch gezeigt werden. Eine Schwierigkeit stellten für mich die vielen Namen dar, aber nach einer gewissen zeit weiss man, dass "BR" der Chef der Hauptfigur ist. Alles in allem: Ein sehr beachtliches Buch, klar geschrieben (bis auf die Namen), spannend erzählt, humorvoll zu lesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Selten so gelacht,
Von
Rezension bezieht sich auf: Danke, daß Sie hier rauchen. (Broschiert)
Das Buch fängt damit an, daß der Sprecher der Tabaklobby vor einem Gesundheitskongress steht und denen verklickern will, daß rauchen gar nicht gesundheitsschädigend ist... Diese Rede ist so gut, daß ich dachte, wenn ich es nicht besser wüßte: 'Wow, Rauchen ist gar nicht so schlimm' ...Insgesamt ist dieses Buch sehr angenehm zu lesen, sehr witzig. Auf jeden Fall zu empfehlen!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wunderbar gerade für Pressesprecher und PR-Berater!,
Rezension bezieht sich auf: Danke, daß Sie hier rauchen. (Broschiert)
Wer im Berufsfeld Public Relations tätig ist, sollte dieses Buch auf keinen Fall verpassen! Zwar ist die Hauptfigur definitiv Nick Naylor, Chefsprecher der Akademie für Tabakstudien, doch ist in meinen Augen nicht die Handlung an sich (d.h. der Mordversuch an Nick Naylor und die anschließende Intrige) interessant, sondern vielmehr die Wortgefechte zwischen Nick Naylor und den amerikanischen Medien sowie die Gespräche mit seinen Berufskollegen Bobby Jay Bliss, Sprecher der Gesellschaft für Schusswaffen-Absatz-Förderung, und Polly Bailey, Sprecherin der Spirituosen-, Wein- und Bierhersteller. Gemeinsam treffen sich die drei, die sich selbstironisch als "Merchants of Death" (Händler des Todes) bezeichnen, immer wieder zum Mittagessen, um aktuelle Probleme zu diskutieren. Sie wissen um ihre unpopuläre Aufgabe und kämpfen trotzdem jeden Tag wieder gegen die Gesundheitslobby des Landes. Highlights des Buches sind definitiv die brillanten Rededuelle des Meisterdemagogen Nick Naylor, die die Macht des Wortes illustrieren - und die Macht, die Medien auf die öffentliche Meinung haben. Als Tätiger in der PR-Branche kommt man beim Lesen kaum umhin, sich selbst die Frage nach Wahrheit, Transparenz und Glaubwürdigkeit zu stellen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Suchtbewältigung,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Danke, daß Sie hier rauchen. (Broschiert)
Christopher Buckley, der dieses Werk, sagen wir, verbrochen hat, und das im positiven Sinne, war einmal Raucher. Und zu allem Überfluß auch noch Redenschreiber und das für George Bush. Einem ehemaligen Präsidenten also. Diese beiden Fakten sagen uns nun, daß der Mann sich auskennt. Im Bereich des Rauchens und im Bereich der Politik. „Danke, daß Sie hier rauchen" ist ein Buch über das Rauchen und über Politik. Politik nicht im eigentlichen Sinne sondern im Sinne der amerikanischen Tabaklobby. Aber so unterschiedlich kann beides nicht sein. Nick Naylor. So heißt der, sagen wir, Held dieser Geschichte. Er macht als Sprecher der Tabaklobby gute Politik für Zigaretten. Eine äußerst unpopuläre Aufgabe. Ungefähr so, wie britisches Rindfleisch oder belgische Eier zu verkaufen. Es entbrennt ein Beinahe - Krieg zwischen der Tabaklobby und den sogenannten Gutmenschen, sprich Nichtrauchern. Diesen Krieg kann keiner gewinnen, viele aber verlieren, so auch Nick Naylor, der Opfer eines Anschlages wird, um nach diesem an Popularität zu gewinnen und das Rauchen einstellen zu müssen. Den Hauptteil des Buches macht die Suche nach dem Anschläger aus, der gefunden wird und, oh Wunder, niemand hätte diese Täterkonstellation vermuten können. Im allgemeinen ein leicht zu verdauendes Buch, was Buckley da geschrieben hat. Spaßig. Manchmal etwas langatmig, aber das ist zu verschmerzen. Man merkt dem Autor den Redenschreiber irgendwie an. Trotzdem ist es lesenswert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Was ist böser als sich der Raucherlobby zu verkaufen?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Danke, daß Sie hier rauchen. (Broschiert)
... Redenschreiber für George Bush sen. vielleicht, wie Autor Christopher Buckley in seinem früheren Leben?"Danke, dass Sie hier rauchen" hat die Tabaklobby und das Rauchen als Hintergrund. Das Zentrale ist freilich, wie Wahrheit verschleiert wird, wie mit Argumenten gelogen und manipuliert wird. Das gibt Christopher Buckley einfach perfekt wieder - das hat mich vom reinen Drinblättern zum tatsächlichen Durchlesen bewogen (es war ein Scherzgeschenk einer rauchenden Bekannten, ich habe mich bei ihr letztendlich bedankt). Nick Naylor, die Hauptfigur, ist US-Tabaklobbyist. Im Verdrehen, im "Spin" zeigt er ein Naturtalent, das (wider eigenes Wissen) Krebskranke um den Finger wickelt und Gegner "nail-t", also sophistisch in die Ecke nagelt. "Moralisch flexibel", das kann er mehr als andere. Und doch ist selbst Nick nicht zu 100% zynisch - was selbst ihn angreifbar machen wird ... (mehr wird nicht verraten) ... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Das Buch kann nur empfohlen werden!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Danke, daß Sie hier rauchen. (Broschiert)
Beschrieben wird die fiktive Geschichte des Sprechers der Tabakindustrie der USA, der aufgrund dieser Position von allen Seiten angefeindet und bedroht wird. Witzig ist vor allem die enorme Gelassenheit, mit der er aller Kritik begegnet, wohl wissend, daß er den reinen Tod verkauft. In Abständen trifft er sich mit den Sprechern der Waffen- und Alkohollobby, und verarbeitet die jeweiligen Probleme ironisch. Trotz der eigentlich heißen Themen läßt sich das Buch gerade wegen der starken Ironie sehr gut lesen, und gibt gleichzeitig tiefe Einblicke in die Perversität der heutigen Medienlandschaft. Alles in allem sehr unterhaltsam!
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5.0 von 5 Sternen
Warnung: Dieses Buch gefährdet Ihr Zwerchfell,
Von Spassprediger "Spasspredigers Shirts" (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Danke, daß Sie hier rauchen. (Broschiert)
Nick Naylor ist nicht gerade ein Sympathieträger. Der smarte Thirtysomething arbeitet nämlich für die Washingtoner 'Academy of Tobacco Studies'Mit anderen Worten: Nick ist ein Lobbyist, der über Raucherleichen geht. Schlimmer noch: Nick scheint sogar stolz auf den jährlichen Bodycount zu sein, denn in der abendlichen dreiköpfigen Runde, die sich selbst kokett "Merchants of Death" nennt, wird mit solchen Zahlen sogar noch geprahlt. Neben Nick sind im kleinen Clübchen noch ein Vertreter der Waffenlobby und eine Dame aus den Reihen der Alkoholhändler Mitglied. Nach erledigtem Tagwerk klagt man einander sein Leid und macht einander nette Komplimente für erfolgreiche Kampagnen und Aufsehen erregende Auftritte in der Öffentlichkeit. Nicks spektakulärster Coup ist allerdings einer, in dem er nicht Täter, sondern Opfer ist. Eines Tages nämlich entführen Dunkelmänner den Tabak-Fürsprecher. Die Motive sind offenkundig mörderisch, denn Nick, den man über und über mit Nikotinpflastern beklebt auf freien Fuß setzt, springt dem Tod durch Überdosis nur mit knapper Not von der Schippe. Wer hinter dem Kidnapping steht, wissen zwar auch die FBI-Agenten nicht, die Nick bald auf Schritt und Tritt folgen. Eine Vermutung haben sie aber doch: Hat der gewiefte Nick die Entführung vielleicht selbst inszeniert, um seiner Branche ein tolles PR-Thema zu liefert ... ? Christopher Buckleys Roman hat mir in der englischsprachigen Originalfassung "Thank you for smoking" 288 Seiten lang ein geradezu diebisches Vergnügen bereitet. Gekauft habe ich das Buch aus dem Wunsch heraus, mir vor Inaugenscheinnahme der gut besprochenen gleichnamigen Verfilmung erst einmal die literarische Vorlage zu Gemüt zu führen. Inzwischen bin ich mir aber gar nicht mehr sicher, ob ich mir den Film überhaupt noch ansehen soll. Buckley schreibt so amüsant und lebendig, dass vor meinem geistigen Auge ab der ersten Seite des Romans mein eigener, höchst unterhaltsamer Film ablief, und nun fürchte ich natürlich, dass die offizielle Verfilmung, so verdienstvoll sie auch sein mag, mal wieder nicht mit meiner eigenen mithalten kann. Dass man das Buch verfilmt hat, kann ich aber durchaus nachvollziehen; und wenn der Film dem Buch einigermaßen gerecht wird, müsste das Ergebnis die richtige Kino-Empfehlung für alle Zeitgenossen sein, die über die gallige Satire "Wag the Dog" lachen konnten. R e s ü m e e Buckleys Buch ist unterhaltsam und insofern aufschlussreich, als sich manches, was satirisch erscheint, durchaus mit der Wirklichkeit deckt - die Kampagne, die Buckleys Protagonist konzipieren lässt, um angeblich Jugendliche vom Rauchen abzuhalten, sie in Wirklichkeit aber genau dazu zu animieren, ist ziemlich aus dem Leben gegriffen: Vor geraumer Zeit war davon zu lesen, dass solche von der Tabakindustrie mitfinanzierten "Just say no"-Kampagnen bei Jugendlichen eher den Widerspruchswillen als die Einsicht in die Schädlichkeit des Rauchens schüren. Man ahnt beim Lesen: So weit entfernt von der Wirklichkeit kann das, was Buckley da schreibt, nicht sein. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Bitterböser Angriff auf den Lobbyismus,
Von K. Beck-Ewerhardy "kgbeast" (Moers) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Danke, dass Sie hier rauchen (Gebundene Ausgabe)
Die Tabak-Lobby in den USA steht im Vordergrund - und ihr Versuch in den 90er Jahren auf die asiatischen Märkte auszuweichen, die heute die höchste Raucherrate (61% der männlichen Bevölkerung)der welt hat. Nun wurde Afrika in augenschein genommen, wo die Raucherquote weltweit am niedrigsten ist. Doh das ist heute und zu Beginn der 90er Jahre war die Welt noch ein wenig anders.Anders ist aber sicherlich nicht die Art und Weise, wie verschiedene Interessengruppen in den USA - und auch in anderen Ländern - gegen jede Vernunft versuchen, ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Dies wird in diesem Buch an Hand der Tabak- Alkohol- und Waffen-Industrie beispielhaft vorgeführt, wobei die Hauptfigur Nick Naylor als Sprcher für die Tabakindustrie und ihr späterer "Märtyrer" eine überaus ambivalente Rolle spielt - denn das Böse ist immer auch wieder attraktiv. Ein hervorragender statirischer Roman in dem man nebenher auch noch viel über die Geschichte des Ruachens und der Rauchverbote erfährt. Leider ist die Übersetzung ins deutsche nicht wirklich geglückt, was das Lesevergnügen für mich ein wenig einschränkte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Absolut gutes Buch,
Von
Rezension bezieht sich auf: Danke, daß Sie hier rauchen. (Broschiert)
Wer Spass an ein wenig Sarkasmus und einer richtig guten, lustigen Story hat der sollte diese Buch verschlingen. Selten so was fittes gelesen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Man möchte das Rauchen drangeben, schafft es aber nicht ...,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Danke, daß Sie hier rauchen. (Broschiert)
... ebenso wenig gelingt es einem, das Buch aus der Hand zu legen, denn es macht süchtig - genau wie das Rauchen. Mit dem entscheidenden Vorteil, daß man vom Lesen dieses Buches nicht krank werden kann. Ist man allerdings Raucher und noch dazu hypochondrisch veranlagt, dann hat man schlechte Karten und bildet sich allerlei ein. Aber in Buckleys Buch geht es vordergründig nicht um die Gefahren des Rauchens, sondern um den Alltag des Sprechers der amerikanischen Tabak-Lobby, in dem nicht weniger Gefahren lauern. "Danke, daß Sie hier rauchen" ist brillant geschrieben und steckt voller Spitzfindigkeiten und brutaler Ironie. Vor allem der sarkastische Humor, mit dem der Protagonist auf die Anschuldigungen gegen die Tabakindustrie antwortet, sind lesenswert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation betrachtet, in der der amerikanischen Tabakindustrie Schadensersätze in mehrstelliger Milliardenhöhe ins Haus stehen, wirken sie noch ironischer als sie ohnehin schon sind. Und wegen dieser Bemerkungen beginnt man, den Tabakvertreter zu hassen, wegen all der Lügen und Verleugnungen, die aus seinem Mund strömen. Auf der anderen Seite erhält er aber auch das Mitgefühl des Lesers, wegen der zahlreichen Ungerechtigkeiten die ihm widerfahren. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Danke, dass Sie hier rauchen von Christopher Buckley (Taschenbuch - Juni 2006)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,14
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