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am 20. Mai 2009
Lebenskunst Vergebung: Befreiender Umgang mit Verletzungen

Wie oft nimmt man sich vor:"Ich hake diese alte Geschichte jetzt ab und denke nicht mehr dran. Schluss, aus!" Bei vielen funktioniert das nicht, zumindest hatte ich immer meine Probleme damit. Mit Hilfe des Buches von Martin Grabe wurde mir klar, warum ich in bestimmten Bereichen verletzbar bin und was noch viel wichtiger ist, es gibt schlüssige, logische und konkrete Hilfestellungen, wie ein sinnvoller und heilender Umgang mit Verletzungen möglich ist. Es ist das Buch eines Profis mit langjähriger Berufserfahrung und für alle, die Probleme mit dem Thema Vergebung haben eine wirklich sinnvolle und brauchbare Hilfe. Ich habe es vor einiger Zeit gelesen und spüre eine wohltuende und befreiende Veränderung in mir. Das Leben ist kurz, aber schöner, wenn man es kreativ und heiter lebt ohne Beschwernisse aus der Vergangenheit!
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am 29. April 2010
Ich stecke zur Zeit in einer Lebenskrise und habe die Feststellung gemacht, dass mir Bücher dieser Art sehr viel helfen und Trost spenden.
Dieses Buch hab ich in einer Nacht ausgelesen, und es hat mich von meinen Zorn und Rachegedanken abgebracht und sie mir auch etwas verständlicher gemacht.
Die einzige (kleine) Kritik die ich anbringen möchte, dass es bei dem Thema Delegation sehr religiös abgeht.
Ich verstehe, und beneide zur Zeit, Menschen die gläubig sind und darin Trost finden, aber für einen Menschen der nicht allzu viel von der Kirche hält ist dieses Kapitel nicht sehr hilfreich.
Aber, wie schon gesagt, ab gesehen davon ein tolles Buch, jederzeit zum weiter empfehlen.
Ausserdem bietet es am Ende noch 3 Seiten weiterer Buchtips zu diesem und ähnlichen Themen.
Mir hat es geholfen!!!
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TOP 100 REZENSENTam 1. August 2011
Vergebung - ein Thema, das schon einige Künstler inspiriert hat. Bushido kann Vergeben, doch nicht vergessen, Helen Fischer will vergeben, vergessen und wieder vertrau'n, Sarah McLachlan will ihrem Ex keine Vergebung gewähren und verschließt ihr Herz, Leona Lewis hingegen bittet um um Vergebung. In den Liedern geht es meistens um Verletzungen, Verrat in der Liebe. Im realen Leben sind es Verletzungen im familiären Bereich, ein ungerechtes Verhalten der Eltern, Streit mit den Geschwistern, Hänseleien in der Schule, vielleicht auch am Arbeitsplatz, ... die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass jeder Mensch irgendwann in seinem Leben mit irgend einem Unrecht konfrontiert wird, das ihn verletzt. Die Frage ist, wie kann man damit umgehen?

Zunächst beschreibt Martin Grabe wie Kränkungen überhaupt entstehen können. Warum reagieren Menschen unterschiedlich auf erlittenes Unrecht? Als Bereiche, in denen Kränkungen möglich sind, identifiziert er Besitz, Ehre und Lust. Bereiche, die bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt sind. Martin Grabe meint, dass man nur in den Bereichen großzügig sein kann, die man nicht oder nur schwach narzisstisch besetzt hat. Des Weiteren meint er, dass uns Kränkungen oft genug deshalb unerwartet "erwischen", weil wir uns über den Raum, den unser Selbst besetzt hat, nicht im Klaren waren. Die Möglichkeit, prophylaktisch Kränkungen zu vermeiden, zeigt der Autor an einem biblischen Beispiel auf (Matthäus 19,16 - die freiwillige Revierverkleinerung). Man hätte hier an dieser Stelle auch noch den Bereich Demut ansprechen können.

Martin Grabe zeigt danach drei Wege auf, die Vergebung möglich machen: Das Verstehen, die Relativierung und der Ausgleich. Sein Ziel ist, dem Leser zu helfen, den emotionalen Ballast loszuwerden, der sich durch erlittenes Unrecht ergibt.

VERSTEHEN - Voraussetzung: ein Gespräch, der Austausch von Informationen. Ziel: die Erkenntnis inwieweit das Handeln des Anderen durch vorausgegangene Lebenserfahrungen oder Charaktereigenschaften bedingt ist. So ein Gespräch, solche Erklärungen sind nach Meinung des Autors auch noch später, mitunter Jahre später sinnvoll.

RELATIVIERUNG - Ein Unrecht, das mir selbst zugefügt wurde, mit einem Unrecht vergleichen, das man selber einem anderen zugefügt hat. Ein Akt der Selbsterkenntnis, den nur das Opfer selber anstossen kann.

AUSGLEICH - Hier wird zwischen der Wiedergutmachung, der Rache und der Delegation unterschieden. Dass es sinnvoll ist, Wiedergutmachung rasch einzufordern, zeigt der Autor am Beispiel des Paulus in der Apostelgeschichte (16,36-39). In der Tat erscheint dieser Weg sinnvoller, als negative Emotionen mit sich herum zu schleppen. Keine Vergebung im eigentlichen Sinne, sondern eine Form des Umgangs mit erlittenem Unrecht. Die Rache hingegen ist das negative Spiegelbild der Wiedergutmachung. Sie versucht nicht zu retten, was noch zu retten ist, und möglichst viel Positives auf die eigene Seite zu bekommen. Ihr Ziel ist es, möglichst viel Negatives auf die Seite des Verursachers zu schieben. Wobei hier die Gefahr einer selbstschädigenden suchtartigen Entwicklung steht. Die negativen Gedanken wird man durch Rache nicht los. Zudem wird das Opfer zum Täter. Martin Grabe sagt klar: Es ist Unrecht, das geschieht, nicht Recht. Die Rache ist somit nur eine Eskalationsstrategie. Zuletzt die Delegation, als eine Möglichkeit, bei der das Opfer nur in sehr geringem Maße in Kontakt mit dem Täter kommt. Geeignet ist sie immer dann, wenn man einen klaren Trennstrich ziehen will. Delegation kann auf juristischem Wege erfolgen, aber auch spirituell, indem man die Rache an eine übergeordnete Instanz (Gott) abgibt. Hier hätte man neben den christlichen Bezügen vielleicht auch noch etwas zum Thema Karma schreiben können.

Die jeweiligen Wege werden anhand von zahlreichen Fallbeispielen aus den Bereichen Liebe, Freundschaft, Beruf sowie anhand von biblischen Beispielen erläutert. Bemerkenswert sind die vielen Aspekte, die der Autor berücksichtigt. Er geht zum Beispiel auch auf die selbstzugefügten Kränkungen ein, auf den Umgang mit er eigenen Scham. Ein Bereich, bei dem man noch nicht einmal die moralische Überlegenheit zur Verfügung hat, die sonst einem Opfer von erlittenem Unrecht zusteht. Oder er betont die Bedeutung des Setzens von Grenzen. Keine Grenzen zu setzen, hat nichts mit Friedfertigkeit zu tun. Des Weiteren erkennt er, dass es Verletzungen gibt, die so tief gehen, dass man keine Wahl mehr hat, wie man damit umgehen will. Natürlich wird auch beschrieben, was Vergebung verhindert, sowohl äußere als auch innere Faktoren, und der Leser erfährt, wie er sein Leben wieder ins Gleichgewicht bringen kann. Vergebung wird als Reifeprozess beschrieben, der seine eigene Zeit braucht, und nicht beschleunigt werden kann. Letztendlich bedeutet Vergebung ein neues Selbstbild zu akzeptieren, das der neuen Situation angepasst ist. Dabei können Kränkungen und Leid der Anstoß zu wichtigen Richtungsänderungen sein.

Das vorletzte Kapitel fragt nach der eigenen Schuld. Wenn jemandem die Schuld in einer Situation klar ist, wie kann er Vergebung erhalten? Wie kann er dem Opfer helfen, und den Vergebungsprozess beschleunigen? Zum Beispiel indem er anhaltendes Unrecht beendet, Schuld durch Wiedergutmachung verringert. Schwieriger wird es, falsche Behauptungen, die man öffentlich ausgesprochen hat, auch öffentlich wieder zurück zu nehmen, weil dies Mut erfordert (siehe auch Ich habe recht, auch wenn ich mich irre: Warum wir fragwürdige Überzeugungen, schlechte Entscheidungen und verletzendes Handeln rechtfertigen von Carol Tavris und Elliot Aronson). Und natürlich kann man seine eigenen Motive erläutern, um das Verständnis zu erleichtern. Delegation ist ebenso eine Möglichkeit.

Das letzte Kapitel zeigt, dass Vergebung eine Lebenskunst ist oder sein kann. Martin Grabe meint, dass derjenige, der bereits positive Erfahrungen in Sachen Vergebung gemacht hat, der erlebt hat, wie befreiend Vergebung sein kann, es nicht mehr zulassen wird, dass Kränkungen ihm Zeit oder Energie rauben oder womöglich gar die Stimmung verderben. An dieser Stelle hätte man auch noch erwähnen können, dass derjenige, der schon einmal um Vergebung gebeten hat, sich entschuldigt hat, und dabei die positiven Auswirkungen kennen gelernt hat, auch in der Zukunft nicht zögern wird, frühzeitig diese Lösung zu suchen. Es scheint, als ob immer nur das erste Mal schwierig ist. Auf jeden Fall ist Martin Grabe der Meinung, dass sich Vergebungsfähigkeit entwickeln lässt. Innere Balance ist möglich.

Am Ende des Buches findet der Leser noch eine Literaturauswahl. Diese reicht von der Nikomachischen Ethik des Aristoteles über Martin Bubers Ich und Du, Gion Condraus Angst und Schuld als Grundprobleme der Psychotherapie, und noch einige mehr bis hin zu Selbstpsychologie. Weiterentwicklungen nach Heinz Kohut.

Mein Fazit:
Unbedingt empfehlenswert!

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Anmerkung: Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Kaufentscheidung, dass es sich hier um ein eindeutig christlich geprägtes Buch handelt.
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am 14. Oktober 2009
Dieses Buch gehört in die "Werkzeugkiste" jedes Seelsorgers. Es ist erfrischend praktisch und realistisch und trotz hohen Niveaus nicht "verkopft". Da hat jeder Christ etwas davon.
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am 7. Mai 2013
ist eine Lebenshilfe für alle Menschen, die in Not und Schwierigkeiten stecken.
Das Buch kann man getrost weitergeben.
Herr Grabe hat den Nerv unserer Zeit getroffen.
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am 28. August 2013
Habe einen Kurs besucht, dessen Grundlage das Buch war. Gefällt mir sehr, denn auch als Christ darf ich verletzt sein und mich schwer tun zu verzeihen. Dennoch ist es die einzige Lösung zu vergeben, denn auch ich muss hoffen Dinge vergeben zu bekommen, von denen ich evt nicht mal gemerkt habe, was es anderen bedeutet hat. Dazu ist es die beste Lösung zu verzeihen, denn dann hat mein Leben eine ganz andere Qualität.
Die Lösung ist in jedem Fall Jesu, dann klappt es auch mit dem Leben....
Nie möchte ich an die Stelle zurück, an der ich alles selbst bewerkstelligen mußte.
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am 19. November 2010
Das Buch von Martin Grabe ist sowohl für Menschen, die Vergebung suchen, als auch für solche die jemand anderen auf einem Vergebungsweg begleiten, in hohem Masse hilfreich. Der Autor zeigt zuerst an Hand von Fallbeispielen, wie Kränkungsmuster aussehen und wie sich diese in der Phantasie der gekränkten Personen aufbauschen und verselbständigen. Deutlich wird die fatale Bindung von Lebensenergie aufgezeigt, die eine betroffene Person in diese 'Geschichten' investiert. Der hilfreichste Teil besteht aus den konkreten Vorschlägen zu gangbaren Wegen der Vergebung, die aufgeteilt werden in Gruppen je nach Beziehungsnähe zwischen gekränkter Person und kränkender Person: Von der Klärung innerhalb einer Partnerschaft bis zur Kränkungsbewältigung fern vom Peiniger findet man hilfreiche Anleitung. Ungeschminkt wird auch davon berichtet, dass Scheitern möglich ist. Für mich als christlicher Leser war die thematische Fortsetzung und Vertiefung der einzelnen Kapitel aus der Optik der christlichen Botschaft sehr wertvoll, wurde doch der 'Mehrwert' sichtbar. Man liest das Buch aber auch als Nichtchrist mit grösstem Gewinn.
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am 31. Oktober 2015
Wer dieses Buch liest und versucht danach zu leben wird das echte Leben kennenlernen.
Gott vergilt alles über Bitten und Verstehen.
Als ich unserem Gott all meine Verletzungen und Narben übergeben habe,hat er mir nicht nur ein neues Leben und Lebensgefühl gegeben, einen neuen Blick für meine Nächsten, sondern auch meine Sehnsüchte und Wünsche erfüllt die ich nicht einmal genau definieren konnte. Ich erkenne dass, genau das, was mir jetzt widerfährt bzw. was ich jetzt erlebe genau das ist was ich mir schon immer gewünscht, wonach ich mich gesehnt habe.
Dafür danke ich meinem Herrn und Heiland Jesus Christus und erlebe wie Gott den Himmel über mir immer mehr öffnet und ich seinen Segen und seine Gnade täglich mehr erfahre.
Das kann man erst erleben, wenn diese unerfüllten Sehnsüchte und Wünsche durch die Gnade Gottes erfüllt werden. Dann erlebt man erst welche Auswirkungen von Freude und Zufriedenheit eintreten.
Aber vorsichtig, mein Leben ist seitdem kein Wohlfühlleben. In dieser mit Gott neu geschaffenen Beziehung wird man auch angefochten von Menschen, von denen man es nie erwartet hätte. Aber unser Gott hat mir durch den Herrn Jesus Christus,seinen Sohn einen neuen Blick für die Not vieler Menschen geschenkt Dadurch habe ich sich selbst in der größten Anfeindung Gedanken und Gefühle von Mitleid und Barmherzigkeit für meine Nächsten bekommen .
Auch hier ist mir durch Freude, die über Bitten und Verstehen geht, stets vergolten worden.
Gepriesen sei Gott der Herr über Himmel und Erde für seine Barmherzigheit und Gnade die jeden Tag neu ist. Amen
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am 22. März 2016
Ich besitze viele viele Bücher. Wenn ich heute fliehen müsste und könnte nur eine handvoll davon mitnehmen: Ich bin mir ziemlich sicher, dass Martin Grabes „Lebenskunst Vergebung“ dabei wäre. Die Prinzipien, die der Autor erklärt, sind grundlegend. Er erläutert sie einfach. Zahlreiche Beispiele machen die Erläuterungen greifbar. Häufig habe ich in der Begleitung von Menschen auf dieses Buch zurück gegriffen. Und ich werde es wohl noch oft tun. Für mich ein inzwischen unverzichtbares Werk. Ich hoffe, dass diese schönen, einfach und systematisch dargestellten Strategien noch vielen Menschen weiterhelfen.
Uli Zeller, Autor von u.a.
- der Kolumne „Uli & die Demenz“ auf die-pflegebibel.de (Tipps und Gedanken über den Umgang mit Demenz)
- dem Buch „Frau Krause macht Pause. Andachten zum Vorlesen für Menschen mit Demenz. Brunnen-Verlag.“
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am 30. Juni 2015
Das Buch wurde mir von einem Freund empfohlen, und hat mir sehr gut gefallen.

Anhand vieler Praxis-Beispiele wird einem sehr vieles, was in einem selbst vorgeht, auf einem viel klarer.
Ich konnte dadurch auch einige lange Zeit in mir gärende Dinge endlich abhaken!
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