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am 20. Februar 2005
Während in den gängigen Debatten immer häufiger die Rede davon ist, dass wir in einer "Wissensgesellschaft" leben würden und "Wissen" die Ressource Nummer Eins in der heutigen Zeit sei, macht Andre Gorz eine andere Rechnung auf:
Was wir heute erleben, so Gorz, sei der Versuch, immer mehr Wissen und Wissensformen in die Form von Ware und Geld zu pressen. Dummerweise passen die da nicht rein - und so sind all diese Versuche nichts weiter als ein Versuch, mit der immer offensichtlicher werdenden Krise kapitalistischer Vergesellschaftung umzugehen. Ausgehend von den Analysen von Moishe Postone und Robert Kurz versucht Gorz, die Krise des warenproduzierenden Systems nachzuzeichnen, die Rolle des Wissens innerhalb dieser Krise herauszuschälen und Handlungsalternativen zu entwerfen.
Zwar ist man sich beim Lesen an einigen Stellen nicht sicher, ob Andre Gorz die Kategorien, mit denen er arbeitet, so 100%-ig im Griff hat - aber trotz alledem ist "Wissen, Wert und Kapital" ein spannendes Essay und eine Bereicherung für die Diskussionen um die Zukunft von Bildung und Wissen.
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Der Sozialphilosoph André Gorz sieht in diesem Buch das Humankapital als Hauptkraft an, die zur Überwindung des derzeitigen Wirtschaftssystems beiträgt. Denn das Humankapital, sprich: die Menschen und insbesondere ihr Wissen, unterliegt laut Gorz vollkommen anderen Gesetzmäßigkeiten als gewöhnliche Waren. Der Autor, der seine Thesen durch zahlreiche Zitate anderer Denker zu untermauern sucht, liefert eine differenzierte Analyse der derzeitigen Gesellschaftsentwicklung und warnt eindringlich vor einer entmenschlichten Maschinenwelt, die er durch die Allianz von Wirtschaft und Wissenschaft heraufziehen sieht. Als Gegenbild postuliert Gorz den freien Menschen, der seine Fähigkeiten uneingeschränkt entfalten kann. Aufgrund der zahlreichen Denkanstöße und herausfordernden Thesen empfehlen wir dieses Buch als äußerst anregende und kurzweilige Lektüre.
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am 30. Januar 2009
Die Lebenseinstellungen und Meinungen zum Arbeitsleben vom Autor finde ich klasse! Leider hat der Autor es selbst nicht verkraftet und entschieden sich das Leben zu nehmen...
Wer lebt mit eingener Logik und Verstand braucht das Buch mit vielen Zitaten und Analysen nicht zu lesen. Der findet dort nichts neues.
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