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am 25. Februar 2013
Bouvier hat in diesem Buch Eindrücke und Erlebnisse aus zwei Japan-Aufenthalten in den fünfziger und sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts verarbeitet. Auch wenn damit wichtige Entwicklungen der japanischen Gesellschaft in den vergangenen fünfzig Jahren nicht widergespiegelt sind, erkennt man in Bouviers detaillierten Beobachtungen die wesentliche Facetten auch des heutigen Japans wieder.
Er beginnt sein Buch mit einem gut 100-seitigem Galopp durch einzelne Episoden der japanischen Geschichte, von ihrer mythischen Ursprüngen über die Ausbreitung des Buddhismus, die ersten Kontakte mit dem Westen bis zum zweiten Weltkrieg. Diese Darstellung ist m.E. ein Highlight des Buches, sehr eigensinnig und auch teilweise sehr witzig.
Daraufhin folgen im Buch zwei kurze Abschnitte mit Eindrücken seiner jeweiligen Aufenthalte in Japan, gefolgt von zwei Reiseberichten in die japanischen Alpen und nach Hokkaido. Der letzte Abschnitt war für mich ein weiterer Höhepunkt des Buches.
Bouvier hat einen sehr eigenen Stil, er arbeitet sehr viel mit Rückblenden und literarischen Einschüben, vor allem aber hat er eine Beobachtungsgabe für sehr interessante Details.
Für Freunde von Reiseliteratur und für an Japan Interessierte sicherlich ein Klassiker.
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am 24. März 2012
Für das japanische Volk, das von seiner göttlichen Wesenheit ehrlich überzeugt ist sind alle von aussen Kommenden "ausländische Teufel". Die offizielle Doktrin hält daran fest, dass "Seine kaiserliche Majestät" von der Göttin Amaterasu abstamme.

Aus den Aufzeichnungen während seiner Aufenthalte 1955 und 1964-1966 ist die "Japanische Chronik" entstanden. In feinsinniger Sprache berichtet er über die Geschichte Japans von seiner mythischen Erschaffung bis zu den tragischen Ereignissen des zweiten Weltkrieges. Zu Fuss, mit Bus und Bahn bereist Nicolas Bouvier den Archipel und breitet vor dem Leser "die japanische Seele" aus, eine Fülle aus dem Lebensalltag, Selbstverständnis, Kultur, Religion dieser Menschen.

Seine eindrücklichen Reiseschilderungen und seine eigenen Reflexionen machen das Buch zu einem wahren Lesegenuss.
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