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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hardboiler aus Nordirland !
Schon die Vita des Autors würde genügend Stoff für einen Thriller liefern: IRA-Terrorist mit zig Gefängnisaufenthalten und verantwortlich für einen der größten Raubüberfälle der amerikanischen Geschichte, den Überfall bei Brinks, bei dem er und sein Komplize über 7 Millionen Dollar erbeuten. Es folgt wieder...
Vor 20 Monaten von Hamlet veröffentlicht

versus
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zerrissener irish hardboiled detective Karl Kane
Blurbs warnen Zartbesaitete und Bluthochdruckleidende in grellem Gelb und Weiß auf dem Retro-Cover vor. Sozusagen "Lesen auf eigene Gefahr"! Entsprechend zaghaft entfernte ich die Schutzfolie der schmalbrüstigen, mit schwarzem Schnitt (irish NOIR eben) versehenen Klappenbroschur und lauschte dem erregenden Knistern der druckfrischen Seiten beim Aufschlagen der...
Vor 18 Monaten von DieBuchpiraten veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bestien von Belfast, 1. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Bestien von Belfast: Ein Fall für Karl Kane, Bd. 1 (Broschiert)
Belfast.Ein Toter liegt im Stadtpark. Karl Kane, Privatdetektiv, soll herausfinden, wer der Mann war und warum er sterben musste. Kane ermittelt, doch das Morden geht weiter. Bald weiß Kane, dass er niemanden mehr trauen kann. Dann holt ihn die eigene Vergangenheit ein, und es wird kalt in Belfast, sehr kalt. In dem schockierenden Roman, in Belfast gibt es viele Tote. durchaus alle wurden bestialisch ermordet. Karl Kane erhält den Auftrag, in einem der Todesfälle zu ermitteln. Er stellt sich die Frage, gibt es hier eine Verbindung zu einem Todesfall,einer jungen Frau der bereits über zwanzig Jahre her ist? Der Roman erzählt eine spannende Geschichte, die in Zeitabschnitten erzählt wird. Die Morde werden sehr drastisch vermittelt und auch beschrieben. Auf der Buchrückseite steht, Leser mit hohem Blutdruck, sollten um dieses Buch einen großen Bogen machen. Stimmt genau. Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Was auffällt, ist das Cover, es wirkt wie Nostalgie. Der Buchschnitt, ist schwarz eingefärbt und gibt dem Ganzen den nötigen Kick. Ein packendes Buch aus dem Atrium Verlag Zürich. Wie schon erwähnt, das Buch kann nur empfehlen, aber für schwache Nerven ist es nicht geeignet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein gelungener Auftakt, 14. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Bestien von Belfast: Ein Fall für Karl Kane, Bd. 1 (Broschiert)
Klappentext:
Belfast. Ein Toter liegt im Stadtpark.
Karl Kane, Privatdetektiv, soll herausfinden, wer der Mann war und warum er sterben musste.
Kane ermittelt, doch das Morden geht weiter. Bald weiß Kane, dass er niemandem mehr trauen kann. Dann holt ihn die eigene Vergangenheit ein, und es wird kalt in Belfast – sehr kalt.

Das Buch wurde von Sam Millar geschrieben, der selbst in Belfast geboren wurde.
Millar, der bereits im Gefängnis saß, liefert hier sein Erstlingswerk.
Der Krimi ist der Beginn für eine neue Serie. Fall 2 erscheint im Oktober 2013 im Atrium-Verlag.

Hält man das Buch in den Händen fängt die erste Begeisterung an.
Der Buchrand ist komplett schwarz und zu dem rot, weiß gehaltenen Cover, ist das ein echter Hingucker.

Der Prolog beginnt mit einer Rückblende ins Jahr 1978, wo eine Frau aufs Schlimmste vergewaltigt und einfach liegengelassen wird. Man fragt sich hier, was es mit dem Buch zu tun hat und wie es in den Fall einbezogen wird. Man wird nicht enttäuscht.

In der Gegenwartshandlung wird der Hauptcharakter des Buches, Karl Kane, damit beauftragt in einem aktuellen Mord zu ermitteln. Kanes Auftraggeber ist jedoch eines der nächsten Opfer. Es geschehen immer mehr Morde und auch Kane kommt in Gefahr.

Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, es kommen aber so viele Personen vor, dass es zwischendurch nicht so leicht ist durchzublicken und die Zusammenhänge sofort zu erkennen bzw. sich an Namen zurückzuerinnern, wenn diese im weiteren Verlauf des Krimis wieder vorkommen. Das Problem legt sich jedoch und die Freude beim Lesen wird nicht getrübt.

Das Ende ist für meine Verhältnisse auch ein bisschen offen gelassen, sodass man noch neugieriger auf die Fortsetzung ist.

Dem Buch gebe ich 4 Sterne, da die vielen Charaktere mit den teils ungewöhnlichen Namen doch teilweise für Verwirrung sorgen. Auch kam es bei den Datumsangaben im Buch zu Unstimmigkeiten, was auch zu Irritationen geführt hat.

Ich freue mich trotzdem auf die Fortsetzung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Start in eine neue Serie, 13. Juni 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Bestien von Belfast: Ein Fall für Karl Kane, Bd. 1 (Broschiert)
Das Buch:
Sam Millar kennt Gewalt. Die, die er erfahren hat. Und die, die er verübt hat. Eine außergewöhnliche Krimiserie von einem Autor mit einer Vergangenheit. Sie öffnete die Augen. Was sie sah, erfüllte sie mit Entsetzen. Ein Stück Knochen ragte wie ein bleiches Teleskop aus ihrem linken Bein. Stimmen schossen ihr wie Querschläger durch den Kopf. Sieh nach, ob sie tot ist. Machst du Witze? Klar ist die tot. Manisches Gelächter. Bestien. Schneid ihr die Kehle durch. Sicher ist sicher. Sie begann zu beten: Macht schnell. Zwanzig Jahre danach: Karl Kane ist Privatermittler in Belfast. Als eine männliche Leiche im Stadtpark gefunden wird, erhält er den Auftrag, herauszufinden, warum der Mann sterben musste. Die Motive seines Auftraggebers sind undurchsichtig. Doch Kane braucht das Geld. Als noch mehr Menschen auf verstörende Weise ermordet werden, merkt er, dass er niemandem mehr trauen kann. Dann holt ihn die eigene Vergangenheit ein, und es wird kalt in Belfast sehr kalt.

([...])
Der Autor:
Sam Millar wurde 1955 in Belfast geboren. In den 70er Jahren verbrachte er acht Jahre hinter Gittern, nachdem er auf dem Höhepunkt der Unruhen in Nordirland ohne Gerichtsbeschluss inhaftiert worden war. Wieder auf freiem Fuß, ging er in die USA, wo er 1993 einen der schwersten Raubüberfälle in der US-amerikanischen Geschichte initiierte und über sieben Millionen Dollar erbeutete. Millar wurde gefasst, später begnadigt und kehrte nach Belfast zurück, wo er seitdem Kriminalromane schreibt. Er stand auf der Shortlist zum Grand prix de littérature policière, wurde mit dem Brian Moore Award und dem Aisling Award for Art and Culture ausgezeichnet.
([...])

Meine Rezension:
Das Buch ist flüssig geschrieben, daher ließ es sich reicht leicht in die Story hinein kommen. Auch wenn das eine oder andere doch etwas, für meinen Geschmack, zu deutlich beschrieben wurde, ist es ein Buch welches einen nicht wieder loslässt. Von der ersten Seite an ist es hochspannend, und, die Spannung steigert sich bis es kaum zu ertragen ist. Ein für mich ganz wichtiger Aspekt war, dass man wirklich bis zur letzten Seite lesen musste um den Täter zu kennen, vorher erraten, nahezu keine Chance. Für mich ein Topthriller für den ich gerne eine Leseempfehlung ausspreche.
Von mir gibt es hier die vollen 5 von 5 Sternen und das hochverdient.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kool, Kooler, Karl Kane..., 2. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Bestien von Belfast: Ein Fall für Karl Kane, Bd. 1 (Broschiert)
"Sam Millar" schafft mit "Die Bestien von Belfast" den Auftakt einer viel versprechenden Krimireihe:
Karl Kane, seines Zeichen Privatdetektiv, scheut keine Gewalt und auch nicht davor, sie selbst anzuwenden. Nachdem der Ermittler den Auftrag erhält, die Hintergründe eines brutalen Mordes aufzuklären, gerät er durch weitere Aufträge seines misteriösen Klienten immer tiefer in einen Strudel aus Mord und Brutalität, Korruption und Intrige. Dann sieht er sich plötzlich mit seiner Vergangenheit konfrontiert...
****
Die Aufmachung des Buches hält was sie verspricht: ohne lange Einleitung findet man sich so gleich in das Geschehen eingetaucht und die erzeugte Spannung hält bis zum Ende an. Dabei scheut Sam Millar nicht vor der Darstellung und Beschreibung brutaler Gewalt, die aber durch eine gewisse Distanz zu den Opfern und einen guten, klaren Schreibstil nicht übertrieben wirkt.
Die Story verläuft nicht linear, schafft im Mittelteil ein wenig Verwirrung und verlangt vom Leser am Ball des Geschehens zu bleiben, was aber dank des angenehmen Schreibstils, durchsetzt mit lässigen Dialogen und passend ausgesuchten Kapitelzitaten, nie zu anstrengend wird.
Mit Karl Kane schafft der Autor einen äußerst interessanten, abgebrühten und koolen Protagonisten im hard-boiled Stil. Man erfährt nur zögerlich seine tieferen Charakterzüge, wodurch die Person immer ein bisschen kühl und distanziert bleibt.
****
Allein schon in der Aufmachung des Buches sehe ich einen echten "Hingugger" und "Anfasser". Diese Vorfreude wurde nicht enttäuscht, denn Sam Millar schafft mit Karl Kane definitiv einen Detektiv der späten hard-boiled Ära, so mein Eindruck. Ein wenig Abstriche gibt es von mir für ein paar Verwirrungen in der Story und dafür, dass mir der Ermittler bis zu Ende doch noch nicht so richtig Nahe gekommen ist. Aber das kann ja noch werden, denn Die Bestien von Belfast ist erst der Auftakt der Karl Kane Reihe und ich freue mich schon auf weitere Kriminalfälle.

Wer keinen 01815-Krimi sucht, Brutalität nicht scheut und einen kultigen hard-boiled Ermittler kennen lernen möchte, dem sei dieses Buch sehr empfohlen.
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5.0 von 5 Sternen Sam Millar weiß wie man seine Leser schockt, 2. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Bestien von Belfast: Ein Fall für Karl Kane, Bd. 1 (Broschiert)
Inhalt:
Karl Kane ist Privatermittler. Pleite und ohne wirkliche Jobs. Eines Tages findet man die Leiche eines Mannes und kurz darauf kommt ein zwiellichtiger Auftraggeber in sein Büro. Er möchte mehr über die Todesumstände wissen. Ehe sich Kane versieht, ist er in einem mysteriösen Fall geschlidert und seine eigene Vergangenheit scheint ihn einzuholen.

Meine Meinung:
Der 1. Fall von Karl Kane hat es in sich. Die Tagen sind grausam und brutal. Schonungslos schildert Sam Millar was in den Opfern vor sich geht, während sie sterben. Doch er bewahrt sich durch seine Schreibweise eine gewisse Distanz, womit man einen Abstand zu den Grausamkeiten halten und diese dann auch gut lesen
kann. Aber trotzdem ist es nichts für schwache Nerven und ich habe mich nicht nur einmal ziemlich gegruselt.
Die Spannung wird sehr hoch gehalten und schon nach ein paar Seiten meint man, mehr kann nicht kommen.
Doch es gibt noch ein mehr, wie Sam Millar beweist.
Das Ganze wird dann durch die Art und Weise wie sich Kane gibt aufgelockert. Mit seinem trockenen Humor und seiner Direktheit fand ich ihn einfach klasse als Ermittler. Aber auch Kanes Freundin ist für mich eine ganz tolle Figur gewesen. Ein wenig der Ruhepol in diesem Krimi, nimmt sie den verschrobenen Kane so wie er ist.

Mehrere Handlungsstränge sorgten für anfängliche Verwirrung, wo die schwankenden Tagesangaben zu Kapitelbeginn noch mehr verwirrten. Ich bin sehr lange im Dunkeln getappt und konnte mir kaum einen Reim auf diese Geschichte machen. Das Motiv war zwar klar, aber wer dahinter steckt, bleibt bis zum Ende eine Überraschung.
Zwischendurch streut Sam Millar geschickt einige Hinweise auf, die dazu neigen überlesen zu werden. Doch beim großen Show-Down wird alles logisch aufgeklärt und man hat den ein oder anderen Aha-Effekt, wenn man solch Hinweise überlesen hat.

Der Schreibstil ist hervorragend. Sam Millar weiß, wie weit er gehen kann, um seine Leser zu schocken ohne sie zu vergraulen. Die Charaktere sind schön ausgearbeitet, obwohl ich mir bei Kane ein wenig mehr Tiefe gewünscht habe. Ich bin mir sicher, dass das noch kommen wird, es war ja jetzt erst der erste Fall und die weiteren Fälle werden von mir schon sehnsüchtig erwartet. Die Handlungsorte sind hervorragend beschrieben. Man bekommt die Stimmungen in Belfast mit und hat genaue Vorstellungen, wie die Orte aussehen.

Fazit:
Atemlose Spannung von der ersten Seite an. Nichts für schwache Nerven.
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5.0 von 5 Sternen Klar, hart, überzeugend, 29. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Bestien von Belfast: Ein Fall für Karl Kane, Bd. 1 (Broschiert)
Ein harter Zyniker, bitter ironisch, das ist Karl Kane. Privatdetektiv in Belfast. Geschieden. Ehemals verschwägert mit einem ebenso harten Knochen im aktiven Polizeidienst (dessen Team schon auf den ersten Blick so einiges zu wünschen übrig lässt). Bestens befreundet mit dem Pathologen der Stadt. Und dabei, mit seiner deutlich jüngeren Assistentin die erotischen Gefilde noch einmal neu zu entdecken. Verhinderter Schriftsteller. Dauerpleite. Ermittelnd.

Und das alles trotz massiver Belästigung durch Hämorrhoiden. Die später von einem Arzt untersucht werden, welcher sich auf einen der (wie immer gnadenlos) daneben liegenden Tipps von Kane für ein Pferderennen verlassen hatte. Und mit Begeisterung sich an die medizinische Untersuchung macht.
Dabei hat Kane an sich schon alle Hände voll zu tun hat, für seinen neuen Kunden Informationen zu bestialisch grausamen Morden heranzuschaffen. Und dabei späterhin beweisen wird, dass er auch eine Moral hinter all dem misanthropischen Zynismus besitzt.

So „begeistert“ vollführt übrigens der Arzt seine Untersuchung, dass der ketten rauchende Privatermittler umgehend an Nikotinpflastern nun lutschen wird.

In klarer, bildkräftiger Sprache ohne jeden Schnörkel, führt der ehemalige (und verurteilte) Räuber Sam Millar seine neue Figur in das Genre des Kriminalromans ein. Ein Roman, dessen „Fall“ von Beginn an in seinen Grundzügen klar ist. Rache steht im Raum für ein brutales, in allen Einzelheiten geschildertes, Vergehen an einer jungen Frau.

Wer aber innerhalb der in der Gegenwart sich vollziehenden Ereignisse wer ist, welche gegenwärtige Figur, die im Prolog in dieser brachial-blutigen Weise vor Augen geführt werden, sich nun hinter neuen Namen versteckt, das ist die eigentliche Frage, die den Leser mit Spannung bei der Stange hält.

Vor allem, weil schon die ersten Seiten in ihrer sprachlichen Klarheit zeigen, dass hier ein Autor schreibt, der kein Blatt vor den Mund zu nehmen gedenkt und den Leser von den ersten Sätzen an mitten hineinzieht in das Erleben dieses nur noch leicht röchelnden Etwas, das die Jugendbande missbraucht und zerschlagen auf dem Boden liegen lässt. Bis die wilden Hunde kommen, langsam sich nähern, nachdem die Ameisen in dem noch lebenden Körper bereits ihr Werk begonnen haben.

„Keine Panik. Du lebst. Im Augenblick zählt einzig und alleine das“. Und später wird noch mehr bedeutsam werden, als ein Mann nach dem anderen über ein Jahrzehnt später gefoltert und hingerichtet werden wird. Und für Kane lange nicht klar sein wird, wer Freund und wer Feind ist in diesem hintergründigen Spiel der verdeckten Identitäten.

Seite für Seite treibt Millar dabei seine Geschichte mit Tempo voran und erzeugt eine intensive und harte Atmosphäre im Geschehen und den Dialogen.

„Erinnerst Du Dich an die amputierten Hände im Magen des Wildschweins“?
„Wie könnte ich die vergessen? Seitdem ist ein Schinkensandwich einfach nicht mehr dasselbe“.

Eine sehr empfehlenswerte Lektüre für Leser mit starken Nerven.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht gelungener hard-boiled Versuch, 25. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Bestien von Belfast: Ein Fall für Karl Kane, Bd. 1 (Broschiert)
Am Ende komme ich nur auf zwei Sterne und die letzten Seiten habe ich nur noch, was selten passiert, hastig grob überflogen. Ich sehe dieses Buch als einen Versuch an, "hard-boiled Literatur" zu schreiben unter starker Anlehnung an die bekannten alten Meister dieses Genres. Nur gelingt dies dem Autor aus meiner Sicht leider nicht. An Morden, auch brutalen, gibt es in der Srory sicherlich keinen Mangel. Wer nicht stimmig ist, ist der Protagonist Karl Kane selbst, und wenn das so ist, dann stimmt das ganze Buch nicht. Sam Millar lässt seinen Helden, einen Privatdetektiv in Belfast, beinahe wie in den alten Klassikern des Genres durch die Story ziehen, nur ist das hier weder wirklich amüsant noch spannend. Karl Kane hat außerdem ständig irgendwelche Sprüche drauf, diese wirken jedoch eher deplatziert und mehr gewollt intellektuell, als es dem Milieu, in dem er sich bewegt, entspricht und gut tut. Somit entsteht keine Harmonie in der Szenerie, der Protagonist wirkt darin beinahe wie ein Fremdkörper. Die blumige Sprache des Autors passt auch nicht so richtig zum ganzen von ihm geschaffenen Umfeld. Man kann am Ende natürlich immer nur für sich selbst sprechen, aber leider war das Buch für mich keine neue Entdeckung.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Philip Marlowe >> Karl Kane, 21. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kann dem überwiegenden rest der bewertungen hier nicht so ganz folgen - das genre des trocken-humorigen hardboiled krimis ist ja mittlerweile doch schon recht ordentlich ausgetreten und etwas wirklich neues wird hier neben der ungewöhnlichen location nicht hinzugefügt. So richtig an's herz wachsen konnte mir der Karl Kane auch nicht und die etwas bemühte kritikeranbiederung über literaturzitate zu kapitelbeginn oder eher unmotivierte zeitsprünge haben auch nicht so recht gezündet - kann ja auch an mir liegen. Hätte ich eher zum dritten oder vierten mal die schwarze Dahlie oder den long goodbye gelesen...
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5.0 von 5 Sternen spannend, witzig, überzeugend, 30. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mehrere Fäden werden geschickt und überzeugend zusammengeführt. Der Ermittler Karl Kane ist menschlich, schlagfertig in seinem trockenem Humor und sympathisch.
Freue mich auf einen weiteren Fall.
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5.0 von 5 Sternen Karl Kane - nichts für zarte Gemüter, 2. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Bestien von Belfast: Ein Fall für Karl Kane, Bd. 1 (Broschiert)
„Auftakt einer neuen Serie: stark, packend, beängstigend gut“ schreibt Publishers Weekly und diesem Satz unterschreibe ich sofort.

Das Buch beginnt mit einem Rückblick auf das Jahr 1978. Eine Frau wird vergewaltigt, brutal zusammengeschlagen und für tot liegengelassen.
Heute: Karl Kane, Privatdetektiv und ständig pleite, wird von seinem neuen geheimnisvollen Klienten, Mr. Munday beauftragt, mehr über einen Toten im Botanischen Garten herauszufinden. Karl beginnt mit seinen Ermittlungen, doch es bleibt nicht bei dem einen Toten und auch Mr. Munday hat noch einen Auftrag für ihn…

Sam Millar, selbst kein unbeschriebenes Blatt, versteht es seine Leser in den Bann zu ziehen. Die Sprache ist hart und klar. Die Morde werden schonungslos geschildert, die verwendeten Bilder sind eindeutig. Die Ausführungen des Gerichtsmediziners, übrigens ein guter Freund von Kane, sind so präzise wie detailliert.
Die Figuren sind durch kurze Charakteristik treffend beschrieben. Gleiches gilt für die Orte.
Millar schafft hier eine Gratwanderung. Durch die Beschreibung des alltäglichen Lebens von Kane und der Beziehung zu seiner Sekretärin Naomi, bleibt soviel Menschlichkeit in der Geschichte, dass das Buch nicht zu einer Orgie aus Gewalt und Hass verkommt. Es ist von brutaler Härte aber nicht ohne Wärme.
Besonders gut haben mir die Zitate von jedem Kapitel gefallen.

Das Buch spielt auf drei zeitlichen Ebenen und ständig versucht man diese in Einklang zu bringen, ein schwieriges Unterfangen und so endet es denn auch mit einem Überraschungseffekt. Auch wenn einige Ermittlungen ohne den Leser geführt werden und die Ergebnisse erst am Ende bekannt gegeben, sind die logischen Verbindungen da.

Die Ausstattung macht das Buch zu einem echten Schätzchen. Zwar ist es ein Taschenbuch, hat aber einen sehr passenden schwarzen Schnitt und ein tolles Cover.

Fazit: Ein überaus spannender Krimi mit harter klarer Sprache, jedem Freund des Genres uneingeschränkt zu empfehlen. Ich bin sehr gespannt auf die Nachfolger, der zweite Band erscheint im Oktober 2013.
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Die Bestien von Belfast: Ein Fall für Karl Kane, Bd. 1
Die Bestien von Belfast: Ein Fall für Karl Kane, Bd. 1 von Sam Millar (Broschiert - April 2013)
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