Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sport & Outdoor calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen6
4,5 von 5 Sternen
5 Sterne
5
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
1
1 Stern
0
Format: Broschiert|Ändern
Preis:16,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 29. März 2012
Der Humorist, Satiriker und Essayist Stefan Gärtner wurde bekannt als Autor und Redakteur der Satirezeitschrift Titanic, eine wie man weiß gute Schule, und Gärtner hat mit dem Lernen nicht aufgehört. Es gibt nicht viele Schriftsteller, die schreiben können wie er, und es gibt noch viel weniger, die über ein ähnlich intaktes Gehirn verfügen. Stefan Gärtner weiß zu denken, er weiß die Resultate seines Denkens zu formulieren, er ist ein moralisch integrer, ein anständiger Mensch und also links, und weil er zu alledem Humor hat und komisch und sehr komisch da zu schreiben weiß, wo es die Erkenntnislust oder den Trost befördert, sind seine Texte eine Wohltat, eine prächtige fruchtbare Insel im Meer der Blödheit und der Schweinerei. Gärtners politische Kritiken haben recht, weil sie fundiert und unabweisbar sind, und man liest sie mit derselben Freude wie die erzählerischen Passagen, die leichter und kleiner daherkommen und trotzdem einen großen Humanisten bei der Arbeit zeigen. Gärtner begibt sich auf Deutschlandreise, und immer wieder ist er entsetzt von der Macht der anderen, der Unverschämtheiten und Arschgeigen, aber er läßt sich nicht dumm machen von der eigenen Machtlosigkeit, das wäre ja noch schöner. Wer also ein klügerer und besserer Mensch werden will, dabei lachen möchte und zwei Paar Hosen hat, der mache eines zu Geld und kaufe sich dieses Buch.
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. April 2012
Stefan Gärtners Texte in der Titanic lese ich eigentlich immer gerne. Darin schafft er es häufig auf den alltäglichen Unsinn aufmerksam zu machen, dem man so ausgesetzt ist. Das gelingt hier leider kaum.

Es beginnt damit, dass es er sich rund 10 Seiten dafür gönnt, zu beschreiben, wie das Buch zustande und er auf den Titel kam. Ziemlich uninteressant. Es geht weiter damit, dass er seine Frau durchgehend als die schönste Ehefrau von allen bezeichnet. Schön, dass er sein Glück gefunden hat, aber mit so einer Formulierung die Leserschaft zu nerven sollte doch eher Autoren des Boulevard vorbehalten sein. Und eine Liebeserklärung sollte doch lieber Privatsache bleiben.

Weiter geht es damit, dass er roh auf die Bewohner von München, Hamburg und Freiburg einkeilt. Anstatt hier mit dem Florett zu arbeiten, wählt Gärtner die Keule. Alle doof außer ich. Das dürfte es auch seinen Kritikern ziemlich einfach machen (z.B. Die Achse des Guten). Zudem hat man Vieles auch schon mal in der Titanic gelesen (wenn auch anders abgemischt). Und wenn ihm dann offensichtlich nichts mehr einfiel, na dann wird eben eine knappe Seite mal das Flugblatt von durchgeknallten Mitgliedern des Ordnungspöbels zitiert.

Alles in allem also ziemlich enttäuschen. Aber: "Für Fans ein Muß" (sowas wollte ich schon immer mal schreiben). Aber auch 10 Euro wären schon zu teuer, ganz zu schweigen von 17.
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. März 2012
Stefan Gärtner ist mir vor allem bekannt durch seine fröhliche Kolumne "Wie ich es sehe" in der Jugendzeitschrift TITANIC. Monat für Monat spießt er dort furiose Alltagsbeobachtungen mit der rosaroten Lupe auf - bissig, aber nie verbissen; heiter, aber nie angeheitert.

In seinem Buch Deutschlandreise begibt sich Stefan Gärtner nun zum ersten Mal aus der Abgeschiedenheit seiner Kolumne hinein in ein Land, das es in sich hat, das ihn, wie einst Heine, nachts um den Schlaf bringt. Allein mit der Kraft seiner Phantasie und seiner Bahncard reist er durch eine Nation, die innerlich tief gespalten ist, in welcher Kleinstadtelend, Großstadtdepression und Dorfdeppentum Urstand um Urstand feiern. Als Seelenarzt der Deutschen kämpft er gegen Verzagtheit, mangelnden europäischen Führungswillen und Geschichtsverklemmung; sein Allheilmittel dabei: das Lachen. Dabei erteilt Gärtner den drei deutschen Diktaturen eine klare Absage, ebenso wie den Extremisten von links und rechts.

Auf der Ebene von der Stilistik trösten die vielen schön gewählten Adjektive über so manche Eigenwilligkeit in der Kommasetzung hinweg. Ein gekonnter Parforceritt mit Suchtpotential und Sogwirkung!
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. März 2012
Hand aufs Herz: Ich habe das Buch zunächst gekauft, weil der Autor so gut aussieht. Aber ich habe festgestellt, dass es außer dem Autorenfoto auch noch inhaltliche Stärken hat: Viele lange Sätze, in denen Gärtner in der ihm eigenen Art liebevoll und penibel Ordnung hält. Hier knüpft er mit Bedacht und gutem Recht an seinen kanonischen Erstling (Man schreibt deutsh: Hausputz für genervte Leser) an. Wer endlos-zähes Lamentieren über Deutschland befürchtet, liegt falsch: In "Deutschlandmeise" wird höchst amüsant und unterhaltsam lamentiert. Nicht zuletzt weil Gärtners Weggefährten auf seinen Wanderungen durchs irre Land tragende Rollen spielen dürfen: der dicke Gonz, der feine Herr Giselher mit seiner Uschi, der junge Dr. Mangold, der Hammerheinz mit seiner Kerstin, Fred und v.a. die Ehefrau, die ganz gut wegkommt (ein weiterer Pluspunkt). Ich empfehle das Buch daher vorbehaltlos einfach jedem und schließe mich der Vorrezensentin Olive Nagel an: Sieben von sechs Sternen!
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. März 2012
Deutschland, quod vaduz? Der Wahl-Karlsruher Stephan Gärnter hat nachgesehen und einen flotten Reiseschmöker vorgelegt: Von den Pyrenäen zum Atlantik, knapp an Aachen, Bremen und Cottbus vorbei und zurück - Deutschland von a bis z ist das bestimmt nicht. Dafür aber ein Unterwegsbuch vom Feinsten, in dem kein Auge trocken bleibt und keine Zugverspätung unkommentiert. Schnallen Sie sich an! Sechs von fünf Sternen.
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. März 2012
Ich habe das Buch zwar nicht gelesen, aber den beiden bisherigen Rezensentionisten Olaf Gärtner und Sternchen schließe ich mich an. Mit Stefan Nagel kann man bestimmt nichts falsch machen, finde ich. Wenn der ein Buch schreibt, dann kann das nur lustig werden, der kann gar nicht anders!!
Außer vielleicht, das Buch ist manchmal ein bißchen oberlehrerhaft, das kann echt sein (der guckt immer so), aber ich wette, die lustigen Stellen machen das locker wieder wett!
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

19,95 €