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DMT ist die geheimnisvollste von allen Drogen, die im Körper des Menschen vorkommt. Sie wird in der Zirbeldrüse (Epiphyse) hergestellt, von der Descartes glaubte, sie wäre der "Sitz der Seele", eine "Brücke zwischen dem Spirituellen und dem Körperlichen". Diese wie ein Pinienzapfen geformte Drüse, die "als das einzige tief im Gehirn sitzende und nicht paarweise vorkommendes Organ", das nicht einmal aus dem Hirngewebe besteht und in jeder Hinsicht eine "anatomische Kuriosität" bildet, wurde oft in der alten Kunst verewigt - man findet ihr Bild (als Pinienzapfen) in der mesopotamischen Kunst, sie schmückt auch den Eingang des Aachener Doms, um den sich unzählige Rätsel und Legenden ranken. Was für eine Bedeutung diesen Bildern innewohnt, habe ich lange nicht gewusst, doch nachdem ich das Buch von Strassmann gelesen habe, glaube ich, dass sie auf die Rolle der Zirbeldrüse bei den alten Einweihungszeremonien verweisen.

Dass man diese Symbolik lange nicht erkannte, überrascht mich übrigens nicht, die Zirbeldrüse wurde von der modernen Wissenschaft für ein Überbleibsel aus früheren Evolutionsstufen gehalten, galt als eine Art von "Blinddarm im Gehirn", wurde kaum beachtet. Inzwischen ist sie "rehabilitiert" worden. Zunächst fand man heraus, dass sie die Kontrolle über das ganze endokrine Drüsensystem ausübt, und heute wissen wir, nicht zuletzt dank den Forschungen von Dr. Strassmann, dem Leiter des DMT-Projektes, das an der Medizinischen Fakultät der Universität New Mexico in Albuquerque durchgeführt wurde, dass sie eine Schlüsselrolle bei "mystischen Erlebnissen" spielt. Wie gesagt, sie produziert nicht nur Melatonin und Serotonin, sondern auch DMT, eine Droge, die Strassmann als eine "spirituelle Droge" ("The Spirit Molecule") bezeichnet, da sie die "Pforten der Wahrnehmung" öffnet und den Blick hinter den Schleier der Maya ermöglicht, der unsere Sinne vernebelt.

Er schreibt: "DMT hilft spirituelle Zustände zu erreichen" , "mystische Erkenntnisse zu erlangen und ermöglicht dem Gehirn, Dunkelmaterie oder Paralleluniversen sowie Existenzebenen wahrzunehmen, die von bewussten Wesenheiten bewohnt sind und sonstige Informationen zu empfangen, zu denen es in einem normalen Bewusstseinszustand keinen Zugang hat." Ihre Wirkung ist überwältigend - nicht nur "fantastische Visionen, außerkörperliche Reisen, Voraussagen über die Zukunft, das Aufspüren verloren gegangener Gegenstände", sondern auch "Kontakte mit toten Ahnen oder mit anderen körperlosen Wesenheiten" sollen auf diese körpereigene Wunderdroge zurückgehen! Strassman verweist mehrmals auf die Ähnlichkeit der "klassischen mystische Erlebnisse" und der Erlebnisse nach der Einnahme von DMT: "Ein blendendes, grelles weißes Licht, Begegnungen mit Wesenheiten, die Engeln und Dämonen ähneln können, ekstatische Gefühle, himmlische Klänge, Gefühle des Sterbens und der Wiedergeburt, die Kontaktaufnahme mit einer mächtigen, liebevollen Präsenz, die der ganzen Wirklichkeit zu Grunde liegt- diese Erfahrungen ziehen sich quer durch alle religiösen Orientierungen und spirituelle Gruppen. Sie sind auch für eine vollständige psychedelische DMT-Erfahrung typisch."

DMT ist in der Natur weit verbreitet. Sie gehört, schreibt Strassmann, zur "Normalausstattung des Menschen und anderer Säugetiere"- "sie ist in Meerestieren, Gräsern und Erbsen, in Kröten und Fröschen, in Pilzen und Schimmel, Blüten und Wurzeln vorhanden". Warum lässt sich ihre psychedelische Wirkung trotzdem so selten beobachten? Die Antwort ist einfach: oral eingenommenes DMT wird innerhalb von wenigen Sekunden durch bestimmt Enzyme (MAO) zerlegt. Das hat natürlich Sinn, denn DMT kann im Organismus "psychotische Symptome" hervorrufen und das normale Funktionieren der Psyche beinträchtigen. "Der Körper stattet die Zirbeldrüse mit einem so starken Schutz aus, damit Stress in üblichem Ausmaß nicht zur Freisetzung von psychedelisch wirksamen Mengen an DMT führt und uns dadurch in einen für unser normales Funktionieren untauglichen Zustand versetzt".

Diese Behauptung zieht nun die Frage nach sich, in welchen Situationen körpereigenes DMT in psychedelisch wirksamen Mengen ausgeschüttet wird. Ich zitiere: "Wenn unsere individuelle Lebenskraft in unseren embryonalen Körper eintritt....geht sie durch die Zirbeldrüse hindurch und löst den ersten, den uranfänglichen Schwall von DMT aus. Später, bei der Geburt, schüttet die Zirbeldrüse weiteres DMT aus. Einigen von uns vermittelt DMT aus der Zirbeldrüse im Zustand der tiefen Meditation, in der Psychose oder bei Nahtoderfahrungen zentrale Erfahrungen. Wenn wir sterben, verlässt die Lebenskraft den Körper durch die Zirbeldrüse und setzt einen weiteren Schwall dieses psychedelischen Bewusstseinsmolekül frei."

Es ist klar - DMT wird automatisch in Stresssituationen freigesetzt, wie Geburt, Lebensgefahr, Tod. DMT wird aber auch bei Meditation, durch das Singen von Mantren oder anderen heiligen Worte, beim Gebet oder bei Visualisationen ausgeschüttet. Heute wissen wir warum: "all diese Techniken lassen besondere Wellenmuster entstehen, dessen Felder eine Resonanz im Gehirn auslösen". Auch Magnetfelder können übrigens eine ähnliche Wirkung haben, oder die sogenannten Kraftorte, wo früher religiöse Zeremonien stattfanden. "In der Zirbeldrüse kann ein Resonanzprozess in Gang kommen... Die Zirbeldrüse fängt an, auf Frequenzen zu schwingen, die ihre vielfachen Barrieren für die Bildung von DMT schwächen: den zellulare Schutzschild, die Enzymkonzentrationen und die Mengen an Anti-DMT".

Meine ehrliche Meinung? Dieses Buch ist für mich eine Offenbarung. Seinen besonderen Wert sehe ich allerdings nicht nur darin, dass der Autor gekonnt und souverän die Biologie mit der Spiritualität verbindet, dass er uns über die bis dato kaum bekannten Funktionen der Zirbeldrüse und von DMT aufklärt, sondern auch darin, dass das von ihm vermittelte Wissen Licht auf so manche Phänomene wirft, die man nicht so ohne weiteres erklären kann. Ich hatte jedenfalls bei seiner Lektüre mehrere "Aha-Erlebnisse". Ich denke zum Beispiel an die gefährlichen Tod-und-Auferstehungsrituale der alten Mysterienkulte: nach der Lektüre dieses Buches ist mir klar geworden, dass ihr Sinn nicht in Mutproben, sondern darin bestand, die DMT - Ausschüttung anzuregen, um bei den "Adepten" die "Pforten der Wahrnehmung" zu öffnen und ihnen einen Eintritt in die "Anderswelten" und Kontaktaufnahme mit ihren Bewohnern zu ermöglichen. Darüber hinaus verstehe ich jetzt auch besser den "spirituellen Sinn" der Wehen bei der Geburt. Strassmann schreibt: "Die normale (vaginale) Entbindung verursacht die plötzliche Freisetzung von enormen Mengen an Katecholaminen. Diese Überflutung der Zirbeldrüse der Mutter und des Säuglings mit diesen Stresshormonen könnte ausreichen, um das Schutzsystem der Zirbeldrüse zu überwinden und eine Ausschüttung von DMT in Gang zu bringen. Wird die Mutter betäubt, wird viel weniger Katecholamin gebildet, und die geringere Menge wird dann produziert, wenn das Kind mit einem Kaiserschnitt auf die Welt gebracht wird." So frage ich mich natürlich: heißt es, dass die heutigen Praktiken bei der Entbindung dazu führen, dass dem Neugeborenen die "hoch-dosierte DMT-Erfahrung" verweigert wird? Und was soll man davon halten, dass unserem Körper Fluor zugesetzt wird, der die Zirbeldrüse verkrümmen lässt? Stecken etwa Kräfte dahinter, die uns vor der "Erleuchtung" schützen wollen? Und noch ein Beispiel: Im "Tibetischen Totenbuch" wird behauptet, schreibt Strassmann, dass es sieben Wochen dauert, "bis sich die Seele eines Verstorbenen inkarniert". Genauso lange dauert es, bis die ersten Merkmale der Zirbeldrüse in dem Menschen erkennbar werden und die erste DMT-Dosis freigesetzt wird, die - so seine Vermutung - "den Eintritt der Seele in den Fötus ermöglicht". Mir fällt dazu noch ein, dass auch im Alten Ägypten die 7-Wochen-Frist bei den Bestattungsritualen eingehalten werden musste. Wobei wird wieder bei der Zirbeldrüse als dem "Sitz der Seele" wären, dem Ort, wo die Seele in den Körper tritt, und wo sie ihn verlässt.

Fazit: Es ist nicht zu leugnen, dass mich dieses Buch in seinen Bann gezogen hat. Trotzdem will ich nicht verschweigen, dass ich bei seiner Lektüre auf einige Widersprüche, Ungereimtheiten und offene Fragen gestoßen bin. Allerdings möchte ich auf sie nicht eingehen, um ihnen nicht allzu große Bedeutung beizumessen. Für mich sind sie nämlich ein Zeichen dafür, dass der Autor mit der Materie seines Buches ehrlich umgeht: er hat Mut, Fragen zu stellen, die er nicht beantworten kann und Theorien zu spinnen, die noch nicht bewiesen werden können. Grade dadurch regt er aber seine Leser zum Nach- bzw. zum Weiterdenken an.

Und zum Schluss noch ein kurzer Hinweis: ich fand besonders aufschlussreich den Teil des Buches, wo die sechzig "Freiwilligen", mit denen Strassmann seine Experimente durchgeführt hat, ausführlich über ihre Erlebnisse nach der Verabreichung Von DMT berichten. Doch dieser Teil ist wie ein guter Krimi, man soll nicht alle seine Geheimnisse verraten. Lassen Sie sich überraschen! Ilona Banet

P.S Personen, die an DMT-Experimenten Strassmanns teilnahmen, betonten einstimmig, dass diese Erfahrungen sich von Erfahrungen unterscheiden, die durch andere halluzinogene Drogen ausgelöst werden und bestanden darauf, dass sie "real" waren.
66 Kommentare|78 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Juli 2006
Dr. Rick Strassmann war Professor an der Universität von Albuquerque, New Mexico und ehemaliger Zen-Praktizierender. Wider Erwarten gelang es ihm, eine offiziell genehmigte Experimentalreihe mit DMT - Dimethyltryptamin mit 60 Freiwilligen durchzuführen. Bei DMT handelt es sich um eine von der Zirbeldrüse gebildeten psychedelischen Substanz, dem Wirkstoff des magischen Trankes Ayahuasca, der auch von den Amazonas-Indianern verwendet wird.

Dr. Strassmann hat seine Versuche in den USA mit hochoffizieller Genehmigung der Behörden durchgeführt und dabei ist es ihm gelungen, psychedelische Zustände auszulösen, die in beeindruckender Art und Weise den bekannten Kernelementen der NTE entsprechen.

Solche Versuche sind nicht neu, In einer im Jahre 2002 durchgeführten Studie behaupteten Schweizer Neurologen um Prof. Olaf Blanke, dass sie Out-of-Body-Erfahrungen künstlich hervorgerufen hätten. Die Schweizer Neurologen hatten bei einer Patientin gezielt Out-of-Body-Erfahrungen hervorgerufen. Die Patientin hatte das Gefühl, den eigenen Körper zu verlassen und von außen zu betrachten, war im Magazin "Nature" zu lesen.

Um den Epilepsie-Herd einer Patientin zu bestimmen, haben Blanke und sein Team Elektroden auf die Hirnoberfläche der Betroffenen gelegt. Reizten sie mit den Elektroden am hinteren Schläfenlappen des Gehirns den Gyrus angularis, erlebte sich die Patientin von außen: Sie sah sich von oben auf dem Krankenhausbett liegen. Forderten die Ärzte währenddessen die Patientin auf, den Arm zu heben, hatte sie das Gefühl, der Körper würde nach ihr schlagen.

Dr. Strassmann`s Ergebnisse gingen nach seinen Angaben aber weit über diese Erlebnisse hinaus. Es wurden nicht nur Teilelemente ausgelöst, sondern vollständige Nahtoderfahrungen, mit allen bekannten Elementen. Strassmann vertritt die These, dass 49 Tage nach der Empfängnis der Mensch durch entsprechende DMT-Produktion in der Zirbeldrüse zum Menschen wird und kann dies durch entsprechend hohe DMT-Konzentrationen belegen. Er hält es für möglich, dass beim gerade Verstorbenen DMT dann durch Diffusion auch ohne funktionierenden Kreislauf im Gehirn für die entsprechenden Erlebnisse sorgt. Strassmann nun jedoch als Gegner einer transzendenten Interpretation abtun zu wollen, wäre verfrüht. Er hält es durchaus für denkbar, dass die geistigen Welten, die sich unter der Wirkung von DMT zeigen, autonom für sich existieren und das DMT ein Hilfsmittel darstellt, um sich dieser normalerweise nicht wahrnehmbaren Existenzebenen bewusst zu werden.

Diese Interpretation muss man nicht zwingend nachvollziehen. Es ist die alte Diskussion, ob die geschauten und erlebten Bilder, Landschaften und Wesen immanent oder transzendent sind. Wir werden dieses Problem wohl nie lösen können.

Für Strassmann zeigt sich, dass die NTE ein Kind des DMT ist, ob nun DMT als Schlüssel zur einer transzendenten Realität oder als Verantwortlicher für ein Trugbild aufgefasst wird, bleibt vorerst dahingestellt. Seine persönliche Schlussfolgerung lautet, dass er es für möglich hält, dass das Lebensprinzip durch DMT-Ausschüttung durch die Zirbeldrüse in den Körper gelangt und beim Sterbeprozess dort auch wieder hinausfindet. Anschließend hält er es in Anlehnung an des tibetische Totenbuch denkbar, dass ein Energiefeld noch einige Tage existiert und sich dann, entsprechend den Gesetzen der Resonanz, in einen neuen Körper begibt. Er vergleicht diesen Vorgang mit einer Glocke, die nach dem läuten noch ausschwingt und nachklingt.

Dieser Philosophie zufolge wäre also die Zirbeldrüse eine Art Filter, die uns vor einem Übermaß an transzendenter Wahrnehmung schützen würde, um unseren normalen Lebensablauf zu gewährleisten. In entsprechenden Ausnahmesituationen würde DMT dann in Form eines chemischen Dolmetschers diesen Filter außer Kraft setzen und die Wahrnehmung anderer Realitäten ermöglichen,

Insgesamt lässt sich das Problem also immer noch nicht abschließen. Die Nahtoderfahrung stellt uns noch vor viele Rätsel und es gibt zur Zeit hochspannende Untersuchungen, die vielleicht in naher Zukunft ein klein wenig mehr Licht auf dieses hochinteressante Phänomen werfen werden. Dr. Strassmann`s Arbeit könnte aber der momentan sehr gereizten Stimmung zwischen den Vertretern der Neurotheologie, also der ausschließlich materialistischen Interpretation mystischer Bewusstseinszustände und der transzendenten Sichtweise vermitteln.

Insgesamt betrachtet handelt es sich um ein sehr lobenswertes Werk, das in keinem Bücherschrank von an Nahtoderfahrungen Interessierten fehlen sollte.
55 Kommentare|81 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. April 2014
Als ich dieses Buch las, las ich im Geiste einhundert andere Bücher mit und es ergab alles einen Sinn. Meinen Sinn….

Bill Clinton soll einmal gesagt haben. Durch die Existenz von Ausserirdischen würden wir einmal den größten Bewusstseinssprung vollführen.
Ich sehe das ganze eher umgekehrt. Gerade das wir in diesem riesigen Universum auf keine fremden Spuren treffen, sollte uns stutzig machen……………, aber lassen wir das.
Es geht in diesem Buch um den "kanonenartig" eintretenden Effekt der Droge DMT und dessen Erforschung mit Menschen. Innerhalb von einer Minute nach Verabreichung befinden sich die Personen bei vollem Bewusstsein und mit offenen Augen in anderen Welten und können noch zeitgleich schildern was sie erleben.
Viele Erfahrungen gleichen sich in Kontakt mit fremden Wesen und Welten. "Out of Body" Erfahrungen wie bei Nahtoderlebnissen oder wie im tibetischen buch vom leben und sterben beschrieben.
Da ich mich schon mehrere Jahre mit dem Geheimnis hinter den Religionen beschäftige frage ich mich wieso ich erst jetzt auf dieses Buch gestoßen bin. Wahrscheinlich war ich vorher noch nicht richtig gefestigt.
Man muss es eigentlich selbst gelesen haben. Die Erfahrungsberichte der Probanden und die Schlussfolgerungen des Leiters R.Strassmann sind so spektakulär und trotzdem ganz unaufgeregt und sehr sachlich was das Cover des Buches gar nicht vermuten lässt.
Jeder muss halt seine eigenen Erfahrungen sammeln und deuten.
Meine These und auch die des Buches lautet wir sind Wanderer zwischen den Welten und unser Bewusstsein ist ausgelagert. Leider können wir diese ohne weiteres nicht wahrnehmen. Höchstens eine kleine Ahnung bei unserer Meditation oder Yoga erhaschen.
Nun werden manche sagen. Das habe ich schon länger gewusst. Aber ich denke es gibt einen Unterschied zwischen Glaube und Verinnerlichung. Erst wenn ich mein Weltbild , mein Denken und mich stark verändere wird aus diesem Glauben auch Handeln.
Dieses Buch ist ein großer Schritt um Zweifel aus dem Wege zu räumen. Der Mensch ist halt so gestrickt. Mir widerfährt oder ich sehe ein Wunder und ein paar Tage oder Wochen später fangen schon wieder die ersten Zweifel an.
So ging es auch manchen Versuchsteilnehmern, aber ich glaube eher aus dem Grund da sie vorher schon mit bewusstseinsveränderten Drogen Erfahrungen hatten. Obwohl alle vollkommen der Meinung waren hier keinen Traum erlebt zu haben sonder Realität, kamen wahrscheinlich nach Jahren wieder Zweifel auf. Manchen ist es auch negativ bekommen, was die Frage aufwirft ob wir damit überhaupt Gott spielen sollten.
Eine lebensveränderte Erfahrung bei Menschen ohne diese Drogenvorkenntnisse ist wahrscheinlich viel einschneidender. Man kann ja alles auf die letzten Lichtblitze unseres Gehirns oder Bewusstseins schieben. Aber was mache ich mit Besuchen ausserhalb meines Körpers und deren genauen Beschreibungen.
Dort draussen gibt es so viele Wahrheiten und dies ist nur eine davon. Aber wenn es jemals zu einem Bewusstseinswandel und anderen Umgang im Miteinander auch der Religionen geben sollte, dann nur dadurch das wir alle erfahren wer wir wirklich sind !
Bis jetzt bleibt es nur einzelnen Menschen vorbehalten und ich weiß noch nicht einmal ob hier eine gewisse Absicht im Spiel ist.
Jeder Wissenschaftler und jede Religion kocht hier ihr eigenes Süppchen.
Ich denke sie könnten sich vorstellen was es für uns alle bedeuten würde diese Erfahrung zu machen. Dann würde sich die Welt verändern oder sehen sie das anders ? Wir müssten ja ein kosmisches Gericht oder Karma in Erwägung ziehen, sonst würde dies wieder manche ausnutzen wollen, was sie vielleicht schon tun.
Man könnte stundenlang schreiben. Wie sagten schon die alten Yogis. Alles ist Maya und doch haben wir hier einen Auftrag. Es ist nicht alles gleichmütig.
Diese Suche und Erkenntnisse sind natürlich meinem voranschreitendem Alter entsprungen. Aber wenn ich mich mit offenen Jugendlichen unterhalte finden diese sich auch immer weniger zurecht und stellen sich viele Fragen. Deshalb hoffe ich das es doch über Generationen eine Bewegung der Zeit ist.
Beim letzten Erfahrungsbericht ,auf den letzten Seiten dieses Buches ist mir meine Rezension zu Ken Wilbers " Eine kurze Geschichte des Kosmos" eingefallen. Lassen sie sich überraschen.

Vielleicht sollten wir aufhören das Universum zu erforschen , wenn doch alle Antworten in uns vorhanden sind.
Ich kann nur hoffen, je verrückter die "Welt" sich darstellt ,desto mehr Menschen sich aufmachen werden eine Wahrheit hinter dem Ganzen zu finden.
Vielleicht gingen alle Menschen in diesem Buch nicht in eine Illusion oder einen Traum, sondern befanden sich erst wieder bei Ihrer Rückführung dort. -:)

Das Leben ist ein Mysterium,……..ist Magie. Bei all dem lauten sollten wir versuchen jeden Tag in der Stille etwas zu üben, um diese Ahnung nicht zu vergessen.
Ich wünsche Ihnen beim Lesen dieses Buches eine "positive Gänsehaut", so wie sie mich manchmal heimsuchte……..-:)
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am 25. Februar 2007
Das Buch dokumentiert zahlreiche, sehr beeindruckende Interviews mit Versuchspersonen, die im Labor von Rick Strassman, einem amerikanischen Professor für Psychiatrie, eine Reise in die inneren Räume angetreten haben. Rick Strassman bekam Anfang der 1990er Jahre die (äußerst seltene) Genehmigung der Regierung, eine wissenschaftliche Untersuchungsserie mit der Droge DMT durchzuführen. DMT ist eine psychedelische Substanz, die einerseits in verschiedenen enteogenen Pflanzen vorkommt, etwa im Ayahuasca-Trank. Andererseits wird sie auch von unserem Körper selbst produziert, und es gibt daher gute Gründe zur Annahme, dass die Erlebniszustände, die man durch Einnahme DMT-haltiger Pflanzen wahrnimmt, stark denen ähneln, die wir zum Zeitpunkt unseres Todes erleben. Alles in allem ist dieses Buch „klinischer“ gehalten als das andere. Als Person ist mir der Autor ein wenig zu hölzern, zu wenig visionär; aber genau das musste er wahrscheinlich sein, als Wissenschaftler im Staatsdienst. Die näheren Umstände seiner Forschungsprojekte interessierten mich eigentlich weniger; dafür aber die Aussagen seiner Versuchspersonen. Denn die haben‘s in sich, denn sie weisen ein weiteres Mal auf die Existenz einer Wirklichkeit, die irgendwie parallel zur unseren abzulaufen scheint. Mut braucht man ja schon, diese Räume aufzusuchen, denn was Dr. Strassmans Probanden da so erleben, das ist manchmal echt hardcore: Besonders beeindruckt hat mich der Fall eines „Sunnyboys“ der Esoterik-Szene, der wohl schon häufig leichter verdauliche „Party-Drogen“ genommen hatte und seinen Angaben nach dabei immer Erfahrungen gemacht hatte, die mit Spaß, Feiern, Liebe und Spiritualität zu tun hatten. Von Dr. Strassman auf DMT-Reise geschickt, fand er sich plötzlich in einer Situation, in der er von zwei Krokodilen anal vergewaltigt wurde, als ob sie ihn für die allzu unbeschwerte Leichtigkeit seines früheren Lebens bestrafen wollten. Gut, andere Versuchspersonen berichten von wunderschönen Erlebnissen und wiederum oftmals auch von sehr lehrreichen Erfahrungen. Aber ich persönlich hätte durchaus meine Bedenken, ob ich mich in einem solch klinischen Setting mit einer „heroischen Dosis“ künstlich hergestelltem DMT auf die Reise schicken lassen würde. Lieber hätte ich da einen gestandenen Schamanen als Reiseführer dabei, der mir die Reptilien vom Leib hält.
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am 9. April 2013
Ich stimme den vielen begeisterten Kommentatoren weitgehend zu. Ich nahm das Buch zur Hand wegen des Hinweises auf Nahtoderfahrungen. Deren Erscheinungsformen laut subjektivem Erleben den Folgen des Konsums von DMT erstaunlich ähnlich sind. Mir fiel daneben eine vergleichbare Schilderung in einem Buch von Hans Holzer (USA) über "Geisterjäger" ein. Ein Versuchsteilnehmer Dr. Strassmans berichtete von technologisch fortgeschrittenen Wesenheiten und Szenarien mit Apparaten und Röhren, aus denen tränenartige Flüssigkeiten tropften. Bei Holzer steht etwas von einem Medium, das (ohne DMT !) bei außerkörperlichen Erfahrungen u.a. mit unglaublich hochstehenden Autoritäten Kontakt hatte, in deren Umgebung es verzweigte Systeme riesiger Röhren gab, aus denen vereinzelt eine dunkle Flüssigkeit tropfte.
Es ist wohl kein Zufall, daß aus völlig verschiedenen Blickwinkeln außerkörperlicher (???) Erfahrungen Ähnliches geschildert wird. Es ist die Folgerung unausweichlich,was auch der Autor in aller Vorsicht nahelegt,diese "Mobilisierung" der Zirbeldrüse als Transmitter für außerordentliche Bewußtseinswege aufzufassen Die erlebten Welten der Probanden waren für diese so real wie unsere Welt (wobei wir ja noch nicht begreifen können ,daß diese nur aus Schwingungen und Lichtpartikeln besteht !) Jedenfalls sind die kühnen Folgerungen von Quantenphysikern und Bewußtseinsforschern über mehrdimensionale Räume und engste Verzahnungen unserer und anderer (Bewußtseins-) Dimensionen geeignet, eine Brücke zu den unglaublichen Erfahrungen mit den DMT-Experimenten zu bauen.
Was mich aber am meisten inspiriert hat, sind Bemerkungen von 2 Teilnehmern der DMT-Experimente, sinngemäß: die Welt ist entstanden aus einem übervollen Urzustand reiner Energie, die in langsamere Schwingungen überging und irgendwann als Nebenprodukt "materielle" Formen annahm.Es wird auch unterstellt, daß von Anfang an in irgendeiner Form ein universelles Bewußtsein beteilgt war und ist (!) Interessant ist in dem Zusammenhang , daß die Teilnehmer darüber flaxten, daß man nur bis zu einer (experimentellen) Dosis von 0,4 DMT Atheist bleiben könnte.( das betrifft aber zumindest die christlichen Formen der "Göttlichkeit" allenfalls in der Kernaussage).
Aus dem Buch kann man fast nur Unerwartetes erfahren- und seinen Horizont für Spirituelles umfassend erweitern.
Es vorschnell zur eigenen Beruhigung in eine esoterische Ecke abzulegen ist niemandem zu raten und kaum zu verzeihen ! Einzige Kritikpunkte sind die oft langatmige Schilderung von privaten und medizinischen Ereignissen, auch wären statistische und tabellarische Auswertungen der Erfahrungen aus allen Experimenten hilfreich gewesen.
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am 28. Januar 2006
Ich bin absolut nicht der Meinung, dass der wissenschaftliche Kontext in diesem Buch auch nur für eine Zeile verlassen wird? Es wird zwar "Mack" zitiert, aber es wird an keiner Stelle behauptet, dass z.B. die Entführungen von Ausserirdischen tatsächlich stattfinden! Das Buch ist von Anfang bis Ende absolut zu empfehlen und falls bestimmte Leute damit nichts anfangen zu wissen, dann zeugt das meiner Meinung nach von beschränkter Weltsicht/Weitsicht. Eine Sache, die mich persönlich jedoch sehr interessieren würde, in dem Buch aber unbeantwortet bleibt, sind die Erfahrungen, die der Autor selbst gemacht bzw. nicht gemacht hat... Fazit: Ein durchweg zu empfehlendes Buch!
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am 3. März 2011
Dieses Buch ist für jedermann der sich mit Stoffen der anderen Art ausseinandersetzen will, für Leute die sich selbst diesem Stoff ausseinander setzen will und für uns Hobby-Wissenschaftler.
Es zeigt anhand von Tatsächlich durchgeführten medizinischen Studien, wie man sich am sinnvollsten an die eigene Dosis herrantastet und hat zumindest mich auf ein paar schöne Gedanken gebracht im allgemeinen.

Strassmanns bemühungen die scheinbar untergegangen sind in der Medizin werden in diesem Buch klar dargestellt und klären die Verhältnisse die zu dieser Zeit geherrscht haben wenn es um das Thema "Drogen-Forschung" geht.
Ich würde jedem raten dieses Buch zu lesen, selbst wenn man Themenfremd ist wird man auf einige interessante dinge stossen.
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TOP 100 REZENSENTam 11. Juli 2015
strassman als klinischer forscher erreicht es, allen bürokratischen regelungen zu trotzen und mit genehmigung zunächst mit melatonin, später mit DMT zu forschen. er beschreibt seinen eigenen weg und sein interesse ebenso ausführlich wie die ergebnisse mit freiwilligen versuchspersonen.
so entsteht ein einblick in die völlig verschiedene wirkung dieses psychedelischen moleküls, das in der zirbeldrüse produziert wird, wie auch melatonin.
als meditierender sowie als wissenschaftler zugleich, verbindet seine arbeit ein übergreifendes interesse. das macht dieses buch wohl so einzigartig. manchmal ist es etwas langatmig, speziell was die bürokratischen vorgänge betrifft oder den streit in der buddhistischen gemeinschaft, doch darüber kann man ja weglesen. die forschungsergebnisse zu DMT und hinweise auf die bedeutung der zirbeldrüse sind spannend und höchst informativ.
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am 8. Juli 2014
Es sind nicht nur die Testreihen mit DMT, die hier interessant sind. Auch die Auswahl der Probanden, die Durchführungs usw. alles wird sehr genau dargelegt. Die Ergebnisse sind spektakulär. Lesen!
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am 27. Juli 2012
Der Freund für den ich dieses Buch bestellt habe ist sehr begeistert davon und spricht eine klare Kaufempfehlung aus.
Ich selber kann über das Buch nicht wirklich viel Aussagen, da es sich nicht um mein Themengebiet handelt und ich das Buch auch nicht gelesen habe.
Für Physiker soll das Buch jedoch laut den Aussagen von meinem Kollegen ein absolutes Muss sein.
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