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4.0 von 5 Sternen Über Orte, "wo der Geist stärker zu wehen scheint als anderswo"
Das Buch von Blanche Merz "Orte der Kraft" handelt über Stätten höchster kosmo-terrestrischer Energie (terra = Erde). Wie fast jedes Buch, das "metaphysische Energien" zum Thema hat, ruft es unweigerlich Kritiker an den Plan, die sich sofort herausgefordert fühlen, wenn sie von Phänomenen hören, die sich mit als "wissenschaftlich"...
Veröffentlicht am 2. Juni 2013 von Dr. Ilona Banet

versus
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1.0 von 5 Sternen Mit Phantasie und Naivität an der Grenze zur Lächerlichkeit
Warum wurden die großen Pyramiden ausgerechnet auf dem Plateau von Giseh errichtet? Ist die genaue Lage des Doms von Aachen von besonderer Bedeutung? Aus welchem Grunde sind alle mittelalterlichen Kirchen präzise in Ost- Westrichtung gebaut worden? Sicher eine der wichtigen archäologischen Fragestellungen und oft, zumal wenn es sich um prähistorische...
Veröffentlicht am 9. März 2002 von Gerd Aldinger


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über Orte, "wo der Geist stärker zu wehen scheint als anderswo", 2. Juni 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Orte der Kraft: Die Stätten höchster kosmoterrestrischer Energie (Gebundene Ausgabe)
Das Buch von Blanche Merz "Orte der Kraft" handelt über Stätten höchster kosmo-terrestrischer Energie (terra = Erde). Wie fast jedes Buch, das "metaphysische Energien" zum Thema hat, ruft es unweigerlich Kritiker an den Plan, die sich sofort herausgefordert fühlen, wenn sie von Phänomenen hören, die sich mit als "wissenschaftlich" anerkannten Methoden nicht beweisen lassen. Das Phänomen der kosmo-terrestrischen Energie und der sogenannten "Orte der Kraft" gehört auch dazu, denn diese Energie lässt sich mit physikalischen Instrumenten nicht immer nachweisen. Was nicht heißt, dass man sie nicht messen kann, man kann sie messen, allerdings mit "subjektiven Methoden" ( wie Rute, Pendel und Bovis-Biometer), was vielen materialistisch orientierten Naturwissenschaftlern suspekt erscheint.

Merz, die Autorin des Buches "Orte der Kraft", war sich wohl dessen bewusst, dass sie auf diesen Punkt eingehen muss, um nicht den Vorwurf der "Nichtwissenschaftlichkeit" herauszufordern. Sie schreibt: "Viele renommierte Physiker haben während Jahren jegliche subjektive Methoden bekämpft, um heute anzuerkennen, dass das menschliche Wesen das perfekteste Messinstrument ist, so dass unzählige Apparate von hoher Empfindlichkeit erfunden werden müssten, um nur annährend die Kapazität dieser Wundercomputers, wie sie unsere zwei zerebralen Hemisphären darstellen, zu erreichen". Im Klartext: bis jetzt sei kein Gerät gefunden worden, das empfindlicher wäre als der Mensch, der auf die subtilsten Schwingungen der Felder reagiert. Jeder, der mit der Geomantie (vgl. Feng Schui) oder Radiästhesie (gr. "Strahlenfühligkeit") vertraut ist, weiß darüber Bescheid, doch da dieses Buch auch "Laien" lesen werden, ist es gut, dass die Autorin darauf verweist. Ich finde es auch richtig, dass Merz bei ihren Lesern das radiästhetische Wissen nicht voraussetzt und im ersten Teil ihres Buches seine Grundlagen vermittelt. Man braucht es nämlich, um sie auf ihrer Reise zu den geomantisch wirksamen Orten dieser Welt zu begleiten: nach Ägypten, Indien, in die Tibetischen Klöster, nach Chartres, Santiago di Compostella, nach China, Mexiko und in bekannte Wallfahrtsorte in Deutschland und in Italien.

Wie gesagt, der erste Teil des Buches beginnt mit der Einführung in die Geobiologie, die sich "mit dem Einfluss der Erde auf alles, was lebt" befasst - "auf den Menschen, das Tier und die Pflanze". Den Hintergrund dieses Wissenszweiges bildet die Überzeugung, dass die Erde ein lebender Körper ist, den man in gewisser Weise mit dem menschlichen Körper vergleichen kann, auch bei der Erde findet man nämlich "bevorzugte Zonen, Stellen angereicherter Energie" die - wie die Meridiane im menschlichen Körper - "den Weg des Strahlenflusses anzeigen". Des weiteren erklärt Merz, wie die Methoden funktionieren, mit denen man Orte der Kraft auf ihre Energie hin untersucht, und erläutert die Arbeitsweise des Biometers, was zusammen mit dem letzten Teil ( "Definitionen und Erklärungen") eine Basis für das Verständnis dessen bildet, worüber sie in diesem Buch berichtet: über die "Orte der Kraft".

Die Energie, die die "Kraftorte", ausstrahlen, ist unterschiedlich, und unterschiedlich ist auch ihre Auswirkung auf lebendige Organismen. Die spezifische "vibratorische Qualität" des physischen Menschen beträgt ca. 6500 Boviseinheiten. Daraus folgt: ein Ort, dessen Strahlungsintensität schwächer ist, entzieht uns die vitale Energie, ist sie höher, lädt er uns mit Energie auf. Der beste Wert für den Menschen beträgt 7000 bis 8000 Einheiten. Werte, die unter 6500 liegen, machen uns krank, das ist verständlich, aber auch Orte, deren Strahlungswerte weit darüber liegen, eignen sich nicht zum Leben. Bei solchen strahlungsintensiven Orten handelt es sich meistens um "heilige Stätten", die nicht den physischen, sondern den ätherischen oder den spirituellen Körper des Menschen stärken. An solchen Kraftplätzen werden normalerweise keine Wohnsiedlungen gebaut, sondern Tempel und Kirchen. Die alten Baumeister kannten die "bewusstseinserweiternde" Wirkung solcher Orte, wussten, dass ihre Vibrationen Menschen, die sich an ihnen aufhalten, "in einen anderen Seinszustand versetzen" - der nicht unbedingt für die Bewältigung des Alltags förderlich ist.

Der Einfluss der kosmischen und terrestischen Energien auf de Psyche, das Verhalten und das Bewusstsein des Menschen ist in der letzten Zeit gut erforscht worden und nicht zuletzt durch die moderne Neurowissenschaft bewiesen. Die Untersuchungen, die Blanche Merz und ihr Team an heiligen Stätten der Menschheit durchgeführt hat, bestätigen nun diese Wirkungen. Das wird im zweiten Teil des Buches, in dem die Autorin ausführlich über ihre persönlichen Erlebnisse an solchen Kraftorten erzählt, an praktischen Beispielen veranschaulicht.

Wer die Möglichkeit hat, die von Merz besprochenen heiligen Orte selbst zu besuchen, wäre gut beraten, ihr Buch auf die Reise mitzunehmen, um von den Erfahrungen der Autorin zu profitieren, zumal "Orte der Kraft" nicht immer Kraft spenden. Gerade in alten Tempelanlagen (mittelalterliche Kirchen eingeschlossen; vgl. dazu Dimde, "Die Heilkraft der Kirche") gibt es regelrechte "Todeszonen", die uns die vitale Energie abziehen. Sie haben im gesamten Gefüge dieser Anlagen konkrete Funktionen, die allerdings nicht jedem Reiseleiter bekannt sind, so dass sie oft die Touristen an Stellen führen, an denen ihnen Lebensenergie abgezogen wird. Als ein Beispiel dafür können die Seitenkapellen des Hathortempels in Dendera (Ägypten) angeführt werden, deren Wirkung Merz folgendermaßen beschreibt: "Wer den kühlen Kopf behält, kann beobachten, dass seine Gedankenfolge verwirrt wird. In diesen Räumen ist das Netzgitter in allen Richtungen äußerst engmaschig und das Bometer gibt weniger als 1000 Einheiten an, genau wie vor der Statue der Göttin Sekmet; das ist die Vibration des Übergangs zum Tor des Todes oder ins Nichts.... Man fühlt sich wie von einer unsichtbaren Präsenz überschatten, welche die Klarheit des Denkens zu vernebeln versucht, einen in einen niedrigen Astralzustand hinabzieht und desorientiert". Auch in der Nähe von Sobek, dem ägyptischen Krokodilgott, sei die Energie sehr niedrig; "die gemessenen 1000 Einheiten signalisieren eine Lebensgefahr. Solche "Todeszonen" befinden sich natürlich nicht nur in Ägypten, sondern auch in anderen Tempelanlagen rund um die Welt. Eine entsprechende Stelle der Kathedrale von Chartres befindet sich - so Merz - in der Nähe der Statue der "Jungfrau du Piller": Nähert man sich ihren Füssen, wird man von einem Schauer überlaufen oder zur sofortigen Flucht gedrängt. Kinder weigern sich, an ihr vorbeizugehen.."

Nicht ungefährlich für einen längeren Aufenthalt sind allerdings auch die Zonen einer erhöhten Strahlung - sie versetzen den Menschen in einen nervösen Aufregungszustand. Die Autorin schreibt: "Auf dem spezifischen Punkt eines geweihten Ortes, wo das Biometer die stärksten Intensitäten von 18.000 Einheiten und mehr angibt, wird der nicht vorgewarnte, untrainierte Sterbliche riskieren, von den zu stark konzentrierten Vibrationen völlig erschüttert zu werden... Diese Erfahrung kann aber auch zur Erleuchtung führen. Das Nichtwissen ist kein Hindernis". Da die "göttlichen Vibrationen" von normalen Sterblichen kaum ertragen werden, wurde in alten Kulturen Zugang zu solchen Orten der erhöhten Vibration, die den dritten, den spirituellen Körper des Menschen mit Energie versorgen, nur den Eingeweihten gewährt, die auf solche Erfahrungen durch langwierige Exerzitien vorbereitet wurden.

Indien, Tibet, Mexiko, Ägypten... Die Reise, auf der wir Merz und ihr Team begleiten dürfen, entführt uns in exotische Welten, in andere Kulturen. Merz geht auch auf ihre Kulte, auf ihre heiligen Gegenstände, auf ihre Götter ein. Und sie erzählt Geschichten über Menschen, die an solchen Orten der Kraft leben (oder gelebt hatten) und von der Energie der Erde psychisch, physisch und spirituell beeinflusst werden. Ein Beispiel: die in einer kleinen Wüstensiedlung lebende Swatimata, die "heilige Mutter" der Inder. Sie nimmt seit 45 Jahren ( gilt für das Erschiungsdarum des Buches: 1999) keine Nahrung mehr zu sich und scheint sich - so die Vermutung von Merz - "vom Prana und der kosmo-terrestrischen Energie", sowie von der feinstofflichen Energie der ihr dargebrachten Produkte der Erde und der sie besuchenden Verehrer zu ernähren. Messung der Plätze, an denen sie sich gewöhnlich aufhält, ergab eine Vibration von 14 000 Einheiten (wie im "Shivatempel"). Eine solche Energie stärkt den ätherischen Körper. Die Autorin erzählt über den Eindruck, den auf sie die Berührung des "dematerialisierten Körpers" der "Mutter" hinterließ: "Als sich unsere Hände zufällig berührten, verspürte ich einen Schock: Es war verwirrend festzustellen, dass es keine Berührung mit einer Menschenhand von wirklicher Körperlichkeit zu sein schien - und dennoch war sie in Fleisch und Blut vor uns. Die Berührung löste gleichsam ein leichtes Brennen aus; der dematerialisierte Kontakt hinterließ den Eindruck, als wenn man in dichtes Spinnennetz gegriffen hätte"). Solche Geschichten bereichern meiner Meinung nach das Buch, und das ganze Bild wird runder, mehrdimensionaler, als wenn die Autorin nur über die kosmo-terrestrischen Energien und ihre Wirkungen erzählen würde.

Fazit: Dieses Buch vermittelt nicht nur Informationen über Strahlungsphänomene, sondern auch über die alten Kulturen, deren Gründer offensichtlich mehr Ahnung über die Wirkung der kosmischen und terrestrischen Energie hatten, als wir, die wir so stolz auf unsere Wissenschaft sind, dass wir nicht einmal merken, wie viel Unheil wir anrichten, indem wir das alte Wissen (sei es bewusst oder unbewusst) missachten. Und zum Zweiten: Die Energiemessung gewährt tiefe Einblicke in den Sinn und Bedeutung alter Kulte, ihrer "Götter" und ihrer Attribute, die sich mit bloßem Verstand nicht erschließen lassen.

Leider gibt es in diesem Buch auch Stellen, wo die Autorin etwas in Spekulationen abdriftet und dadurch eine Angriffsfläche für Kritik bietet. Mich hat das nicht gestört, ich fand es eher interessant und zum Nachdenken anregend, doch ich habe den negativen Rezensionen entnommen, dass viele Menschen, die nach sachlichen Informationen über die "Orte der Kraft" suchen, auf die vielen persönlichen Überlegungen, die Merz in ihre Bücher einfließen lässt, irritiert reagieren. Mir fällt dazu spontan die Stelle ein, wo sie darüber spekuliert, wie es Jesus gelang, auf dem Wasser zu gehen. Ihre Erklärung ist durchaus plausibel (er habe die freie Energie, die "Energie der Leere" benützt), doch solche Behauptungen muss man beweisen, will man nicht (von überforderten Lesern) angegriffen werden. Deshalb würde ich dieses Buch eher den Menschen empfehlen, die für solche Überlegungen offen sind und den "esoterischen" Touch dieses Buches nicht als seine Schwäche, sondern als eine Stärke auslegen. Ilona Banet
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Hineinspüren in die Erdenergien, 12. April 2014
Von 
larapinta (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Orte der Kraft: Die Stätten höchster kosmoterrestrischer Energie (Gebundene Ausgabe)
Vorab: Den Sternabzug gebe ich nur, weil das Buch mit fast 30 EUR für 250 Seiten einfach zu teuer ist.

Der Inhalt allerdings hat es in sich. Anhand von verschiedenen Ländern (Ägypten, Indien, Tibet, China, Mexico) sowie einigen Wallfahrtsorten (Chartres, Santiago de Compostela, Aachener Dom usw.) erklärt die Autorin Erdenergien und deren Schwingungen, was sie auslösen können, weshalb welche Kultstätten wo errichtet und welche Boviseinheiten wo gemessen wurden als auch welchen Effekt dies auf das eigene Wohlbefinden hatte. Man lernt die Erdenergien aus einer ganz neuen Perspektive kennen. Von wegen - unsere Vorfahren wußten nicht, was sie taten! Umgekehrt wird ein "Schuh" daraus...

Zu etlichen Orten, z.B. der Kathedrale von Chartres, dem Aachener Dom und dem sakralen Einweihungsweg von Teotihuacan (bei Mecico City) gibt es phantastische Schaubilder, die genau die wichtigen Stellen herausheben, erklären und auch die entsprechenden Boviseinheiten an bestimmten Punkten angeben. Es wird auf Wasseradern eingegangen, auf Wasseraderkreuzungen und das Hartmann-Gitter. All dies kann bei sensitiven Menschen zu emotionalen und körperlichen Störungen führen oder auch umgekehrt zu einem unerklärlichen Wohlbefinden und einer Energielevelsteigerung.

Das Feng Shui nimmt ebenfalls einen breiten Raum ein und der Leser erfährt, daß viel von diesem Wissen während der Kulturrevolution auf Biegen und Brechen ausgemerzt werden sollte. Dabei ist es so wichtig zu wissen, was zu tun ist, damit die Lebensenergie (das Chi, das Prana, die Orgonenergie) ungehindert fließen kann, damit sich der Mensch wohlfühlt.

Für Menschen, die sich für das Geheimnis der richtigen Schwingung, die Macht von Erdenergien und Geomantie interessieren ist dieses Buch eine wahre Fundgrube!
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61 von 134 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mit Phantasie und Naivität an der Grenze zur Lächerlichkeit, 9. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Orte der Kraft: Die Stätten höchster kosmoterrestrischer Energie (Gebundene Ausgabe)
Warum wurden die großen Pyramiden ausgerechnet auf dem Plateau von Giseh errichtet? Ist die genaue Lage des Doms von Aachen von besonderer Bedeutung? Aus welchem Grunde sind alle mittelalterlichen Kirchen präzise in Ost- Westrichtung gebaut worden? Sicher eine der wichtigen archäologischen Fragestellungen und oft, zumal wenn es sich um prähistorische Monumente handelt, kaum eindeutig zu beantworten.
Mit wenig wissenschaftlichen Mitteln, aber mit einer Fülle okkult-magischer Vorstellungen ausgerüstet, nehmen sich manche „Geomanten“ diesem Thema an. Die Geomantie, die Lehre vom geheimen Wissen und den Botschaften der Erde, geht davon aus, dass bestimmte Orte eine besondere Qualität haben, also die Eigenschaft, sowohl positiv als auch negativ unsere Existenz zu beeinflussen. Diese Fähigkeit sei zunächst ausschließlich von den natürlichen Gegebenheiten ausgehend, unsere Ahnen wären aber intuitiv in der Lage gewesen, diese zu erkennen und dort durch Errichtung religiöser Bauwerke, die positiven Wirkungen zu verstärken und für sich zu nutzen.
Blanche Merz hat eine Anzahl dieser bedeutenden Orte besucht und mit den Ihr eigenen Instrumenten versucht, den „Genius Loci“ aufzuspüren. Wichtigstes Messgerät ihrer Untersuchungen ist das sogenannte Biometer, oder auch Bovimeter genannt, nach dem französischen Physiker Alfred Bovis (1871-1947). Es handelt sich dabei um ein Pendel mit daran angebrachter Skala. Der Vorteil ist offensichtlich. Man kann aufgrund der Arbeit mit dem Biometer Sätze schreiben wie: „Der tibetische Stein, der die sakrale Inschrift „Om mane Padme hum“ trägt und tagsüber die bekannten Vibrationen von 3000 bis 4000 aufweist vibrierte in der Morgendämmerung mit 13000 Einheiten!“(S.90) Das hört sich doch allemal besser an als: „Als ich am nächsten Morgen über den selben Stein das Pendel hielt, schlug es stärker aus, als an Tag davor.“
Auch die Wünschelrute ist festes Bestandteil ihres Instrumentariums. So findet sie an allen Orten verblüffende Belege, wie genau die Alten ihre Bauwerke in das globale System der Kraftlinien, Verwerfungen und Wasseradern eingliederten. Die Tibetaner haben - ihren Untersuchungen nach - sogar so geschickt, ihre einfachen Häuser gebaut, dass die Wände exakt auf den Rasterlinen des Hartmannschen Netzgitters stehen und somit in den dazwischen liegenden Räumen keine Gefahr für die Bewohner droht.
In diesem Zusammenhang sei ein Beispiel erwähnt, mit welcher Finesse die Autorin sich Belege selbst schafft, für Behauptungen welche sie doch gerade beweisen will. So entdeckt sie auf den Mauern von Chartres, wie auch anderer sakraler europäischer Bauwerke, die allegorischen Darstellungen von Schlagen. Ohne die naheliegende Interpretation als Symbol der biblischen Schöpfungsgeschichte auch nur in Erwägung zu ziehen, deutet sie dieses Tier in ihrem eigenen esoterischen Kontext als Zeichen für das Element Wasser. Das verleitet sie auch noch zu der für sie logischen Überzeugung, man wolle hier auf versteckte Wasseradern hinweisen. Damit ist nicht Schluss, denn jetzt ist sie in der Lage jedes Mal wenn sie auf exotischen Tempeln im Asien, Indien oder Amerika eine Schlange sieht, zu erkennen: Diese Völker wussten über die gefährlichen Erdstahlen bescheid.
Mit keinem Wort gehr die Autorin auf archäologische und kunsthistorische Quellen ein. Das ist doch zumindest verwunderlich, da über die besuchten Orte ein Fülle von Erkenntnissen vorliegen. Offensichtlich ist sie nicht bereit, ihre Sicht der Dinge durch wissenschaftliche Befunde beeinflussen zu lassen. Bei der Qualität dieses Buches ist auch zu erwarten, dass weder ein Literaturverzeichnis noch ein Register vorhanden ist.
Die Liste der weltweit erkundeten Orte ist lang und vielfältig. So gibt es Kapitel über Ägypten, Indien, China, Tibet und Mexiko. Besonders Wallfahrtorte und berühmte Kathedralen haben es Ihr angetan. Erstaunlich ist bei der Naivität Ihrer Arbeit doch, das ein gleichartiges Buch, speziell über Bauwerke in der Schweiz, in ihrem Heimatland zum Bestseller wurde. Aufgrund des Lesens der langatmigen Analysen von morgendlichen und abendlichen Bovis-Messungen und angeblich erstaunlichen Feststellungen von sich unter bestimmten Altären kreuzender Kraftlinien ist das doch sehr verwunderlich.
Es bleicht jedoch die einfache Frage gestattet: Ist es nicht möglich, dass die besondere Situation eines historischen Ortes uns stark beeindruckt und manchmal auch emotional aufwühlt, ohne dass dieses mit magisch- okkulten Vorstellungen erklärt werden muss?
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP BUCH, schnelle Lieferung, 30. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Orte der Kraft: Die Stätten höchster kosmoterrestrischer Energie (Gebundene Ausgabe)
TOP BUCH! Blicke in eine zuwenig wahrgenommene Welt, in der man aber genau hinschauen sollte und so manche "Wunder" entdecken kann!
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Orte der Kraft: Die Stätten höchster kosmoterrestrischer Energie
Orte der Kraft: Die Stätten höchster kosmoterrestrischer Energie von Blanche Merz (Gebundene Ausgabe - 1. Februar 1999)
EUR 34,90
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