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5.0 von 5 Sternen Ein großartiges Buch vom wahrscheinlich besten politischen Journalisten, den das deutschsprachige Fernsehen zu bieten hat!
Was gibt es zu Armin Wolf zu sagen? Sehr viel, weil er ein wirklich hervorragender Journalist ist! Ich mache es aber kurz, weil ich ein Buch von ihm bewerten möchte. Die FAZ bezeichnete ihn nämlich als "Österreichische Personalunion von Tom Buhrow und Claus Kleber".

Man merkt in diesem Buch, dass Armin Wolf viel zu erzählen hat, und,...
Vor 5 Monaten von Julian Rüther veröffentlicht

versus
2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwacher Versuch eines Journalisten, ein Buch zu verfassen
Braucht Journalisten wirklich noch jemand? Das frage ich mich auch, wenn ich dieses miserabel geschriebene Buch sehe. Ich musste leider zur Kenntnis nehmen, dass ein bekannter Journalist leider keine qualifizierte Antwort auf seinen selbstgestellte Frage geben kann. Auch bedeutet bekannter zu sein noch lange nicht, dass man Bücher schreiben kann. Es handelt sich bei...
Vor 9 Monaten von Napoleon veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen Ein großartiges Buch vom wahrscheinlich besten politischen Journalisten, den das deutschsprachige Fernsehen zu bieten hat!, 2. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Wozu brauchen wir noch Journalisten? (Gebundene Ausgabe)
Was gibt es zu Armin Wolf zu sagen? Sehr viel, weil er ein wirklich hervorragender Journalist ist! Ich mache es aber kurz, weil ich ein Buch von ihm bewerten möchte. Die FAZ bezeichnete ihn nämlich als "Österreichische Personalunion von Tom Buhrow und Claus Kleber".

Man merkt in diesem Buch, dass Armin Wolf viel zu erzählen hat, und, er kann auf einen riesigen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Er moderiert die Nachrichensendung Zeit im Bild 2 im ORF und macht diese schon seit über 10 Jahren, zudem hat er im Journalismus einen Erfahrungsschatz von über 25 Jahren, in gleichbleibend guter Qualität, die Markenzeichen seiner Sendung sind die Interviews im ZiB2-Studio, wo er die gesamte Österreichische Politprominenz mit seinen Fragen zum schwitzen gebracht hat.

Zum Buch:

Armin Wolf beschäftigt sich hier mit der veränderten Mediennutzung der Menschen im Laufe der Zeit, mit der Frage, wozu man heute noch Journalismus braucht und welchen Sinn ein Politiker-Interview hat, selbst wenn die Politiker gerne Fragen ausweichen.

Zum Inhalt:

Selten so ein kluges Buch gelesen! Armin Wolf versteht es, Fakten darzulegen und in dem Buch zu analysieren. Er schafft es, das Buch, welches ja eigentlich auf drei Vorlesungen an der Universität Wien basiert, so gut zu machen, dass man das Buch einfach nur aufschlagen muss und nach 3 Minuten hat man spätestens was neues gelernt! Außerdem kann man das Buch wirklich auch öfter mal lesen, weil es sehr kurzweilig ist und sich auch sehr gut zum Wildrumschmökern eignet.

Ein besonderes Schmankerl ist die Dankesrede vom Robert-Hochner-Preis 2006, in der er vor einem zu starken politischen Einfluss im ORF warnte und nachher mit Generaldirektorin Monika Lindner aneinander geriet.

Das Buchformat und das Schriftformat lädt zudem zum flüssigen lesen ein, welches das Buch noch angenehmer macht, außerdem ist die Handhabung super.

Für Interessierte spreche ich also eine klare Kaufempfehlung aus!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Einblick in die Motive des Anchorman, 8. Mai 2013
Von 
Markus Hartbauer (Wien, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kurze Abendlektüre, ordentlich für den Kindle aufgemacht. Im Wesentlichen Zeugnis der persönlichen Motive und Motivation ("warum man auch mich trotzdem braucht!") sowie in die Mechanik von Fernseh-Interviews von Österreichs prominentestem Anchorman.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswert, 18. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir die kindle Ausgabe gekauft, weil ich für die Uni einen Überblick über das Thema Zeitungs-/Journalismus Wandel/Krise haben wollte. Grundsätzlich brauche ich wissenschaftliche Literatur, aber für einen Gesamtüberblick hat mir das Buch sehr geholfen. Es fasst die drei Vorlesungen die Herr Wolf an der Uni Wien gehalten hat übersichtlich zusammen und lässt sich gut lesen. Für meinen Geschmack hätte das Buch ruhig länger sein können!
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5.0 von 5 Sternen liest sich recht gut ..., 2. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wozu brauchen wir noch Journalisten? (Gebundene Ausgabe)
habe das buch geschenkt bekommen und habe es jetzt bestellt, um es jemanden anderen zu geben.
Es ist die Zusammenstellung von einzelnen Vorträgen, die Wolf wo gemacht, und dadurch leicht lesbar, weil jedes Kapitel für sich abgeschlossen ist. So kann man es wo aufschlagen, 30 Minuten lesen und hat Informationen erhalten.
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5.0 von 5 Sternen Einer der Besten!, 25. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wozu brauchen wir noch Journalisten? (Gebundene Ausgabe)
Dieser Mann ist eine Bereicherung der Fernsehwelt! Einer der besten Journalisten die ich kenne. Ein kurzes aber sehr informatives Büchlein. Nicht billig aber Gut....
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4.0 von 5 Sternen Der böse Wolf, 1. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wozu brauchen wir noch Journalisten? (Gebundene Ausgabe)
Armin Wolf gilt als bester Interviewer Österreichs, gewann die Wahl zum beliebtesten Nachrichtensprecher und hat es zuletzt zum "Onliner des Jahres" gebracht.

Im Sommersemester 2012 hielt der populäre Anchorman des ORF drei Vorlesungen zur Poetik des Journalismus im Rahmen der Theodor-Herzl-Dozentur an der Universität Wien.

Verschriftlicht wurde die Vorlesung in diesem Büchlein und beschäftigt sich mit folgenden Schwerpunkten:

-) Veränderung der Mediennutzung und die Konsequenzen für den Journalismus

-) Wozu braucht man noch Journalisten in Zeiten von Google, Blogs & Co.?

-) Warum Interviewer nur selten konkrete Antworten von Politikern bekommen und warum es trotzdem Sinn macht, Fragen zu stellen

Auf allgemein verständliche Weise, im wohlbekannten "bösen" Ton, zeigt Wolf worauf es bei E-Journalismus (E = ernst) ankommt, wie man ihn erkennt und warum es sich lohnt, doch genauer nachzufragen.

Ein kurzweiliges, gut recherchiertes und fachlich fundiertes Büchlein, das gerade im gegenwärtigen Medien- , Kommunikations- und Informationsumbruch für alle von Interesse ist.

Chapeau, Herr Wolf!

(c) NiWa
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5.0 von 5 Sternen Interessant und unterhaltsam, 27. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe mir das Buch als Urlaubslektüre gewählt. Es liest sich ausgesprochen gut, ist äußerst informativ und zugleich sehr unterhaltsam. Gut gemacht, Herr Wolf.
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4.0 von 5 Sternen Gute Zusammenfassung, 31. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
A. Wolf fasst seine Gedanken und seine Arbeiten der letzten 2-3 Jahre gut zusammen, sinnvolle Quellen für "deep dive" - ich persönlich fand aber keine wesentlichen neuen Erkenntnisse, da ich sowohl seinen Vorträgen als auch seinen anderen Aktivitäten in den letzten Jahren gefolgt bin. Somit ist es für mich mehr Nachschlagewerk denn "Neuigkeit". Ich denke das war aber auch sein Anspruch. Empfehlenswert.
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5.0 von 5 Sternen Excellente Zusammenfassung und guter Einblick, 22. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Armin Wolf hat lange journalistische Erfahrung. Auf Twitter folgt ihm halb Österreich. Seine Interviews in der ZIB sind legendär. Pointiert und kenntnisreich beleuchtet er die aktuellen Entwicklungen im Journalismus aus der Sicht der Fernsehmachers. Fein formuliert ist es außerdem.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch mit viel Biss und konkreten Inhalten, 11. Mai 2013
Von 
Armin Wolf/ - “Brauchen wir Journalisten noch”, ein Buch mit “Biss”, das
ich unbedingt weiterempfehle!

A. Wolf , ein vorbildlicher Vollblutjournalist ohne Redaktionsschluss, der auch bei den neuen Medien (Twitter, Facebook, Blogs, etc..) zu Hause ist, wo andere Printjournalisten noch schlafen!!. Er meint auch, einen professionellen Journalisten ohne Twitter-Account dürfe es heute gar nicht mehr geben, so fühlt er zeitnah den Puls der Menschen.

Mag.MBA Dr. A. Wolfs (Berlin - School of Creative Leadership) mit Inhalten aus seinen Theodor-Herzl Vorlesungen (Journalismusinstitut ) . Seine Facebook- und Twitter Fangemeinde liegt ja jeweils schon zwischen 70.000 und 100.000.

ZIB2-Anchorman im ORF, harter, dialektischer Fragensteller. Im Gegensatz zur Fragetechnik von Sokrates führen seine Fragen nicht immer zur Geburt von Weisheit, was jedoch am Niveau seiner Interviewpartner aus der Innenpolitik liegt. Die Aufgabe des Journalismus ist Aufklärung, die beste Frage-Technik dazu ist die Dialektik, schon Kreisky war ein Fan von “dialektischem Denken”.

Theodor Herzl war übrigens ein prominenter Journalist der “Freien Presse” im Wien des fin-de-ciecle und als junger Zionist (die auf der ganzen Welt zerstreuten Diaspora-Juden brauch endlich ein eigenes Staatsgebiet) beschrieben in seinem Buch “Der Judenstaat” auch Begründer Israels.
Ich bin zwar einer seiner Follower auf meinem Twitteraccount, schau eher selten hinein - bin kein Twitter - Häppchenjournalismusfreund.
Arbeiterkind, dann Schülerunion (ÖVP), dann Austritt und seitdem parteilos, u.a. 2 Jahre Korrespondent in Washington, Vielleser mit angeblich 25 Print-Abo's , Zweitwohnsitz im Waldviertl wegen der dortig ruhigen Nächte:) - manche gehen deswegen wiederum nach Wien::) . Er schließt jedoch eine Rückkehr nach Tirol "mangels Integrationsfähigkeit" aus.

Wolf :
Ein seriöser Journalist trennt klar zwischen:

a) E-Journalismus (ernster Journalismus, Erkenntnis, Aufklärung, Objektivität).
Qualitätsjournalismus ist kostenintensiv, allein im Archiv des SPIEGELS arbeiten mehr
Journalisten, als im gesamten PROFIL. Die ZIB 2 muss mit 7 Leuten das machen, was der
ZDF mit über 30 Leuten macht. die NYT arbeitet mit dreimal so vielen Journalisten, wie bei
Presse, Standard, KlZ und SN zusammen und trotzdem kam es überall zu massiven
Restrukturierungen und Abbau von fixen Angestelltenverhältnissen.

b) U-Journalismus (Unterhaltungsindustrie, Fun, Tratsch - ein menschliches Urbedürfnis)

c) K-Journalismus (bezahlter Kommerz/Auftragsjournalismus).
Nicht objektiven, bezahlten Auftragsjournalismus erkenne ich oft daran, das nach einem
redaktionellen Schönwetterbericht über ein Unternehmen oder einen Politiker einige
Seiten weiter hinten plötzlich einseitige Inserate von der gleichen Person veranlasst
wurden (Häuptl/”Heute”, Faymann/”Krone”, kürzlich habe die steir. Spitalslandesrätin
der KlZ 130.000.-- und Krone 50.000.- für gefällige KAGES-Berichterstattung angeboten,
was natürlich nicht stimmen soll.
PR-Journalismus will etwas verkaufen, eine Person gegen Bezahlung ins schöne Licht rücken, nicht jedoch objektiv aufklären. Kampagnen-Journalismus ist als Journalismus verkleidete Politik gegen Bezahlung durch zB. Inserateschaltungen, etc...Ministerien mit einseitigen Inseraten aus Steuergeldern mit Bildchen des Ministers oder eines LH Pröll - einfach widerlich.

Politiker sehen in kritischen Journalisten immer ein Feindbild und man hüte sich vor politisch bestellten Personen in Medien, wie ORF, sie sind Parteigänger:
“Sie machen den Käse und wir bohren die Löcher hinein” hat Robert Hochner einmal gesagt.

Auch im Boulevardjournalismus geht es nicht um objektive Aufklärung, sondern durch populistische Artikeln (Skandale, Ausländerhetze, die da oben, EU-Hetze, erfundene Storys und Leserbriefe, etc...das bringt Auflage, bei der Krone knapp unter 40%).

Was mir persönlich insb. bei der PRESSE oft auffällt, das Agenturmeldungen mit neuen
Verpackungen versehen und mit Worthülsenjournalismus aufgeblasen werden
(= Zeitdiebstahl dem Leser gegenüber), auch die qualitativ hochwertige SDZ gerät immer wieder in dieses Fahrwasser.(wenig Inhalt, wenig Substanz jedoch viel zu viele Worte).

Als STANDARD-Abonnent vermitteln mir Gastkommentare oft den Eindruck , redaktionell durchgewinkt zu werden, detto die pseudointellektuellen, oft nicht praxisrelevanten Beiträge der Consultingindustrie . Mir genügt der einzig kompetente Kurzkommentar der dort zuständigen, sehr bemühten Chefin.

Bleibt nach wie vor die NZZ insb. in der Auslandsberichtserstattung Qualitätsmaßstab und hat mit Spillmann einen ausgezeichneten Chefredakteur.

Wolf meint, ein guter Journalist müsse täglich 5 neue Menschen kennen lernen und auf Twitter und Facebook, wo Wolf bis zu 100.000 Followers hat, präsent sein (auch NZZ-Spillmann hat einen Twitter-Account). Ein guter Journalist muss sich ein Adressbuch mit Kurzvermerken zu kennengelernten Personen anschaffen und wenn er einmal gerade nichts zu tun hat, diese Leute anrufen, was es Neues gibt. Jeder Mensch (auch ohne Journalistenausweis) ist eine potentielle Quelle! Mitarbeiter, Sekräterinnen, etc.. von Politikern, Managern wissen oft Storys.

Ein guter Journalist muss neugierig sein, darf keine autistischen Züge aufweisen und muss
Informationen auch bewerten, einschätzen und einordnen können, sie nicht nur durchwinken. Er sollte auch Bücher lesen und im GGs. zu einem Magistratsbeamten gibts für ihn keinen Redaktionsschluss.

Auch Ehrgeiz - gemeint ist dabei nicht Posten-Ehrgeiz - ist wichtig: “Ich will das, was ich mache, so gut wie möglich machen”...”Ich möchte meine Arbeit morgen noch besser, als heute machen”. Nie mit dem zufrieden zu bleiben, was man bereits kann, sondern dazuzulernen, besser zu werden. Leidenschaft muss ins Spiel kommen.
Sokrates: “Wer glaubt, bereits etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden”

Zum Erfolg gehört trotz allem auch eine Menge Glück, zufällig auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

ORF und Medien werden auch von einer Wut beherrscht, nämlich die Wut der jungen Journalisten der Mit/End-Zwanziger, die trotz Studium und Praxis mit lachhaft bezahlten Teilzeitverträgen abgefüttert werden und ihre Kreativität wird mit der Zeit durch Ausbeutung und ihre Gesundheit durch existenzieller Sorgen ruiniert. Sie müssen sich von einem lachhaften Teilzeitvertrag zum nächsten wursteln, eine Schande.

Weiteres aus dem Buch:

o Auch “Nicht Kommunizieren” hat laut Wazlawik eine Aussagekraft, wenn Politiker Antworten permanent verweigern oder umgehen. Man kann eben nicht “Nicht Kommunizieren".
o "Post Broadcast Democracy" (Prior/Cambridge) = Wandel vom "Low Choice"
zu einer "High-Choice-Media Environment". 1955 Österr. S/W-TV Beginn,
später KabelTV, Privat-TV, SAT, multimediale Internet mit der Ausbreitung digitaler
Medien.
o "Riepl'sche Gesetz" = wenn ich's richtig verstanden hab, ersetzen alte Medien nicht neue, verdrängen sie nur ein bisschen. TV hat Kino nicht ganz ersetzt, der Radio nicht die Zeitung....Demnach würde das eBook auch den Hardcover nicht ganz verdrängen.
o Größtes Problem für die Nachrichten ist die Jugend !!! = sie schauen keine regelmäßigen Nachrichten mehr!!! Bei typischen Nachrichtensendern (ARD-Info, ZDF, SAT1, RTL) sind 87% der Zuschauer über 40, nur mehr 13% unter 40!!!!!!!! Bei “ZDF-heute” sind sogar 96% über 40.
o Die "Digital Native"s (Pranscy: "Digital Natives, Digital Immigrants") lesen kaum Zeitungen, sehen keine TV-Nachrichten und der Irrglaube der Redakteure ist, dass sie mit 30 aufwärts schon damit beginnen werden. Tun sie nicht, weil Verhaltensmuster neuronale bleibende Prägungen hinterlassen und es für diese Zeitfenster gibt, weshalb ein Kind viel leichter eine Sprache lernt, als ein Erwachsener, Das wollen viele Print-Medienmacher jedoch nicht wahrhaben!!
GEWINNER ist das multimediale INTERNET,
VERLIERER ist jedenfalls das PRINTMEDIUM,
auch wenn es eingefleischte Printjournalisten nicht wahr haben wollen.
o Three Screen Generation = INTERNET, TV, HANDY(SMARTPHONE)
o "grazing, scanning, snacking, zapping" (Palfrey:"Understanding... Digital Natives") = ist der Medien Konsum der Digital Natives und zwar nicht 2x täglich in der Früh die Zeitung und am Abend TV-Nachrichten, wie die Eltern, sondern permanent den ganzen Tag.
Permanent heranströmende Facebook-Postings, SMS, Tweets, etc..dann wieder OE3, ZIB-Flash,...der Erhalt des soziale Status unter den Peers verlang es.

Aber auch älteren Lesern, wie mich nervt die Tatsache, dass einem am nächsten Tag viele Artikel der Printzeitung bereits durch den ONLINE-Vorkonsum bekannt sind, man doppelt liest.

o Einstellung vieler Jugendlicher:
"I don't go hunting for mews, I just accept it, when it comes", "When truly something big happens,...then you hear automatically from others about it".
Nachrichten sind langweilig für Digital Natives, “sind nicht für uns gemacht”, nur sie bleiben es dann auch in höherem Alter (Verhaltensmuster).
Paradigmenwechsel, früher musste man die Nachricht suchen, kaufen (Zeitung)....heute wird man digital damit überschwemmt auch im Facebook, etc...

Nur in Ausnahmefällen tauchen unter 30-Jährige tiefer in ein Thema ein, nämlich wenn sie ein(e) Referat, Hausarbeit oder Thesis auf der UNI schreiben müssen. Hintergründe, Zusammenhänge, Geschichte...interessieren ansonsten keinen mehr, sondern nur mehr Infotainment/Entertainment.
Auf der Suche nach Lösungen:
Den Qualitätsjournalismus lustig machen, dann wird er vielleicht gelesen. Für junge Leute sind Nachrichten ein "basic service" wie die Krankenkasse oder Arbeitslose. Man braucht es nicht täglich, nur wenn es etwas Besonderes gibt.Keine gute Nachricht für den Qualitätsjournalismus.
Medien dienen Jugendlichen fast ausschließlich der Unterhaltung, sie sollen Spaß machen, entspannen und ablenken.
Die "Daily Show" im US-TV von "John Stewart"............etc.........etc..........
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Wozu brauchen wir noch Journalisten?
Wozu brauchen wir noch Journalisten? von Armin Wolf (Gebundene Ausgabe - 20. Februar 2013)
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