Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More sommer2016 fissler Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen3
4,7 von 5 Sternen
5 Sterne
2
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 8. August 2013
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so spannend fand ich es. Grant Morrison ertählt aus seiner eigenen Lebensgeschichte, aufgewachsen in Schottland, Eltern aktive Anti-Kriegs-Aktivisten, Kindheit mit Comics aufgewachsen (natürlich, aber viele davon kennt man hier gar nicht), Punkmusiker, und dann der Einstieg in die Comic-Welt als Profi-Autor, anfangs eher kärglich, dann rasanter Aufstieg samt "British Invasion" in USA bei Marvel und DC. Sehr viele Informationen über die Entwicklungen der Serien Superman, Batman, Spider-Man, X-Men, JLA usw. usw. sowie über die Rivalität Marvel-DC Comics. Viele Insider-Infos über das Management und Zeichner/Autoren. Klasse die Analysen von Superman 1 oder dem Flash-Heft mit der Aufforderung von Flash: Kaufen Sie dieses Heft, mein Leben hängt davon ab! Grant Morrison kennt selbst noch die obskursten Comic-Helden und weiß nette Geschichten dazu zu berichten. Der Schreibstil ist genial, man merkt halt, dass er Autor ist. Klasse auch die eingeschobenen Texte aus den Heften, deren philosophische, politische oder auch einfach nur zeithistorische Bedeutung einem vorher gar nicht so bewusst war. Wer den Kinofilm Wolverine gesehen hat (und ihn gelungen fand, so wie ich), versteht die Entwicklung vom eher plumpen Superman der 1930er Jahre über Batman usw. bis zu den komplexen Superhelden a la Wolverine heute. Empfehlenswert!
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Comic-Autor Gran Morrison, Autor von "Batman: Arkham Asylum" beleuchtet in seinem brillianten Lesebuch die Mythologie und Historie der Superhelden.

Dieses Buch unterteilt er in vier große Kapitel:

DAS GOLDENE ZEITALTER

DAS SILBERNE ZEITALTER

DAS DUNKLE ZEITALTER

DIE RENAISSANCE

Grant Morrison beleuchtet die Entwicklung der ersten Superheldengeschichten, besonders mit der Veröffentlichung des ersten Superman-Comics.
Er erklärt sehr gut die Geschichte und Bedeutung von Superhelden.
Angefangen mit den 1930er bis hin zu den heutigen Jahren.
Vor allem erläutert er große Comic-Meisterwerke und wie förderlich sie für die Entwicklung der Superhelden-Historie war.
Die Tatsache, dass das Buch auch autobiografisch ist macht es umso unterhaltsamer.
Grant Morrison erklärt nämlich, welche Comics für sein Leben sehr wichtig waren und wie sie ihn entscheidend beeinflusst hatten bevor er selbst in der Comic-Branche tätig und erfolgreich wurde.
DC- und Marvel-Comics werden gleichermaßen erklärt was die Superhelden dieser Verlage so besonders macht.

Wer ein Lesebuch zum Thema Superhelden-Historie sucht, der ist bestens damit versorgt.

Für alle Comic-Fans ist dieses Buch geradezu Pflichtlektüre.
Auch Superhelden haben eine Mythologie, die die Menschen fasziniert.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 25. Oktober 2013
Der Schotte Grant Morrison (“Batman: Arkham Asylum“) ist nicht nur einer der erfolgreichsten US-Comicautoren sondern auch ein Experte auf dem Gebiet der Superhelden. Eine lebenslange Liebe verbindet ihn mit der Figur des Supermans, der er in der 12-teiligen Miniserie “All-Star Superman 01“ ein Denkmal setzte und im Neustart der klassischen Serie “Action Comics“ die Über-Unterhose wegrationalisierte.

Im Buch “Superhelden“ erzählt Morisson sowohl die Geschichte der Superhelden-Comics als auch seine eigene Biographie. Das funktioniert zunächst sehr gut. Informativ und gelegentlich auch pointiert analysiert Morrison die ersten Auftritte von Superman und Batman, die zahllose weitere Superhelden-Comics nach sich zogen. Hier wäre eine etwas großzügigere, nicht nur DC-Comics zeigende, Bebilderung wünschenswert gewesen, während es etwas fraglich ist, ob “Panel“ mit “Panele“ wirklich optimal ins Deutsche bzw. Österreichische übersetzt wurde.

Doch ansonsten ist Morrisons “Superhelden“ in der ersten Hälfte sowohl für Neueinsteigern aber auch für Experten ein spannend zu lesendes Comic-Sachbuch. Interessant ist die Schilderung jener Zeit in den Fünfziger Jahren als sich die Superman-Comics bedingt durch den Erfolg einer spießigen TV-Serie mit George Reeves aber auch unter dem Zensur-Druck des Comics Code mehr mit alltäglichen Problemen als mit galaktischen oder gar kapitalistischen Bedrohungen beschäftigten. Im Kapitel “Superman auf der Couch“ erzählt Morrison davon, wie sich DC-Herausgeber Mort Weisinger einer Psychotherapie unterzog und “seine Schreiber mit dem in den jeweiligen Sitzungen anfallenden Material“ versorgte. Das Resultat waren dann Hefte mit Clark Kents Kollegen Jimmy Olsen als Transvestiten oder einer gegen Superman die Peitsche schwingenden Lois Lane.

Während Morrison anfangs nur sehr gelegentlich davon erzählt, wie er die beschriebenen Comics als jugendlicher Leser empfunden hat, gerät das Buch auf den letzten 250 Seiten merklich aus dem Gleichgewicht. Hier betritt Morrison auch als Comicschaffender die Bühne und nutzt diese zunächst ausgiebig um Spitzen gegen seinen noch etwas prominenteren Kollegen Alan Moore abzufeuern. Dessen anerkannten Meilenstein “Watchmen“ findet Morrison gar nicht so bedeutend und seine Argumentation liest sich recht amüsant. Während er sich für einen verständnisvollen “Anthropologen“ der US-Comics hält, bezeichnet er Alan Moore als rücksichtslosen “Missionar“, der Superhelden-Lesern seine “eigenen Wertvorstellungen und Vorurteile“ aufzwingen möchten. Laut Morrison sieht Moore Superhelden als primitive Eingeborene über deren “farbenprächtige Trachten“ er sich nicht nur lustig macht, sondern diese dazu zwingt “lederne Trenchcoats zu tragen“ und zudem auch noch bis zum “Nervenzusammenbruch drangsaliert“.

In den letzten Kapiteln versucht Morrison den Eindruck zu erwecken, dass fast jeder bedeutende Comic der letzten 20 Jahre aus seiner Feder stammte. Statt über die Werke anderer Comicschaffender zu berichten, ist der Autor hier stärker daran interessiert seine Erfahrungen mit mystischem Hokuspokus oder die Vorteile einer rasierten Glatze zu schildern. Das trübt zwar ein wenig den positiven Eindruck der ersten Hälfte des Buches, hat aber durchaus Unterhaltungswert.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden