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am 16. März 2010
Israel Shamir zeigt in seinem brillianten Buch deutlich die journalistischen Fehler im Bezug auf die Israelpolitik auf und legt den Finger in eine offene Wunde unserer (pseudo)modernen Welt. Was uns Bürgern nicht berichtet wird, schreibt der Autor unverfroren in diesem Buch ohne Scheu und mit sehr viel Mut, mit Liebe zum Land Palästina und seiner Bewohner, ohne die unterschiedlichen Religionen als solche für den krassen Konflikt im nahen Osten verantwortlich zu machen. Er nennt das Kind beim Namen und zeigt die Barbareien Israels an den Palästinensern, die Ungerechtigkeit die Jenen zuteil wird, die sich gegen das Regime auflehenen, welches sich jüdisch nennt aber es im Herzen nicht ist. Deutschland sollte sich im Bezug auf Israel seine Politik wohl überlegen und nicht blind einem Pakt mit dem Teufel eingehen... .
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am 27. Februar 2010
Das Buch kann man nur weiterempfehlen; gut und mutig geschrieben.
Ein deutscher Autor würde jetzt leider um seine Existenz bangen.
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am 4. Oktober 2007
Karl Pfeifer (Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich)in dem Artikel "Brückenschlag in Wien" über dieses Machwerk:

Fritz Edlinger, dem Generalsekretär der Gesellschaft für
Österreichisch-Arabische Beziehungen und ehemaligen Vertreter der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) beim Nahostkomitee der Sozialistischen Internationale, bleibt es vorbehalten, ZOG im Jahr 2005 im deutschsprachigen Raum auch außerhalb der Neonazi-Szene zu propagieren. Er gab im Wiener ProMedia Verlag das Buch Blumen aus Galiläa von Israel Shamir heraus. Laut Edlinger "repräsentiert [Shamir] das 'andere' Israel, das in Europa - und vor allem im deutschsprachigen Mitteleuropa - kaum zu Wort kommt". Demgegenüber wurde bereits im Februar 2004 öffentlich darauf hingewiesen, dass Israel Shamir in Wirklichkeit schwedischer Staatsbürger ist, in Stockholm lebt und dort 2001 den Namen Jöran Jermas angenommen hat. Edlinger und der von Hannes Hofbauer geleitete ProMedia Verlag begehen also einen Etikettenschwindel, wenn sie den Antisemiten Jermas-Shamir als Juden präsentieren, denn er ist orthodoxer Christ. Es ist irrelevant, ob er tatsächlich jemals Jude war und zum Christentum konvertiert ist, wie er angibt, oder ob er schon immer Christ war. Aber im Denken von Edlinger, Hofbauer und Co. kommt der Etikettierung als Jude oder Jüdin ein zentraler Stellenwert im Prozess der Selbstimmunisierung gegenüber Kritik zu: Antisemitismus hört auf einer zu sein, wenn er von jüdischer Seite artikuliert wird.

Jermas-Shamir bedient ein weit gestreutes Publikum mit seinen antisemitischen Tiraden. Von den Rechtsextremisten über christliche Fundamentalisten und bis zu Teilen der Globalisierungsgegner sieht man in den USA die jüdische Machtzentrale und gleichzeitig die Schrittmacher einer die Völker zerstörenden Globalisierung. Dieser Antisemitismus und der Antiamerikanismus vereinen die sonst sehr verschiedenen politischen Richtungen auch in ihrer Solidarität für den Irak:

"Das Besatzerregime im Irak wurde von der US-Armee eingesetzt, im Interesse der Zionisten, und man kann es zu Recht ZOG, Zionist Occupation Government (zionistische Besatzerregierung), nennen. Dennoch ist dieses ZOG auch ein Zog, ein Diener der Finsternis und der Verwüstung, denn sein erster Schritt war die Zerstörung der Büchereien und Museen von Bagdad."
Es ist Irrsinn, hat aber Methode. Wenn in Bagdad Iraker Museen plündern, dann sind laut Jermas-Shamir die Zionisten schuld. (5) Um das beweisen zu können, wird Joachim Martillo, Computerspezialist und fundamentalistischer Katholik, als ein "Gelehrter des Zionismus" (sic!) zitiert, der behauptet:

"Der Zionismus hat es sich seit langem zur Aufgabe gemacht, Zielbevölkerungen ihres kulturellen Erbes zu berauben und sie in Lehm zu verwandeln, um sie dann in Übereinstimmung mit der zionistischen Ideologie formen zu können."
Bereits nach der Französischen Revolution 1789 entstand der Mythos der Jüdischen Weltverschwörung, der zu einer ganzen Reihe von Fälschungen inspirierte, wie die Protokolle der Weisen von Zion, die dazu benutzt wurden, Judenpogrome in Russland zu rechtfertigen. Hitlers Denken war ebenfalls beeinflusst von den Protokollen und diese spielten eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung des Holocausts. In die arabische Welt gelangten die Protokolle bereits vor dem Krieg, wo sie zu Bestsellern wurden. Heute beruft sich Hamas in ihrer Charta explizit auf die Protokolle.

Jermas-Shamir sieht die Zukunft der USA düster: "Das Problem ist, dass das amerikanische Volk keinen Ausweg aus der zionistischen Übernahme hat." Daran sind natürlich die Medienbesitzer schuld, "die eine unproportionelle Anzahl von Juden einstellen und somit nichtjüdische Amerikaner diskriminieren". Laut Jermas-Shamir "hat die Konzentration von Juden ihre Besonderheiten, denn Juden bekennen sich zu einem anderen, nicht christlichen oder sogar antichristlichen Glauben. Der durchschnittliche jüdische Herausgeber oder Medienbaron ist jedes Mal ziemlich unzufrieden, wenn er auf eine Bezugnahme zu Christentum oder der heiligen Jungfrau stößt".

Aber wo ein Jermas-Shamir, da ist auch eine Rettung in Sicht:

"Die jüdische Dominanz in den Medien sollte unter anderem durch die Trennung von Werbung und Medien beseitigt werden. Werbende Medien sollten keine Nachrichten oder Artikel enthalten und Nachrichten-Medien sollten keine Werbung enthalten dürfen. Die kommerzielle Werbung in den Medien war (laut Werner Sombart) eine jüdische Erfindung im 18. Jahrhundert." (7)
Jermas-Shamir lässt uns auch an seiner Vulgärtheologie teilhaben. So postuliert er in seinem ZOG-Artikel:

"Das jüdische Konzept der Beziehung von Mensch zu Gott unterscheidet sich metaphysisch von dem - sagen wir einmal - katholischen Konzept, und zwar so sehr, wie sich Diesel von Benzin unterscheidet. Die vorherrschende Stellung der Juden im westlichen Diskurs verursacht dieselben Probleme, die man bekäme, würde man den Tank eines mit Diesel betriebenen Autos mit Benzin füllen."

In dem von Edlinger herausgegebenen Buch findet sich auch das Kapitel "Der Schatten von Zog". Zu diesem vermerkte Jermas-Shamir mit dankenswerter Offenheit auf seiner deutschsprachigen Homepage: "Aus dem Englischen übersetzt für das Deutsche Kolleg". Diese Kaderschmiede für militante Rechtsextremisten wurde bis zu deren Zerwürfnis von den Antisemiten Reinhold Oberlercher und Horst Mahler angeführt, die aus dem radikal linken ins neonazistische Milieu gewandert sind.

Es ist bezeichnend, dass sich die Herren Edlinger und Hofbauer nicht mit dem Autor näher beschäftigt und nicht wenigstens seine Homepage angeschaut haben. Anscheinend aber stört sie die antisemitische Haltung eines Jermas-Shamir nicht. Offenbar ist gerade ein solches Buch, das von Holocaustleugnern und Rechtsextremisten propagiert wird , Zeichen eines Brückenschlags antiimperialistischer Linker mit Rechtsextremisten. Was sie eint ist die gemeinsame Israelfeindschaft, die das Existenzrecht des Staates leugnet oder in Frage stellt. Da treffen sich Antiimperialismus, traditioneller Antisemitismus, Antiamerikanismus, Rechtsextremismus, "Revisionismus" und muslimischer Extremismus. Israel und seine Politik werden zum zentralen Problem der Nahostregion hochgespielt, doch eine solche Querfront richtet sich nicht nur gegen den Staat Israel, sondern bedroht auch die Juden außerhalb Israels, denn sie macht diese mitverantwortlich für die Politik der USA im Nahen Osten.
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am 18. September 2007
Israel Shamir steht für eine Lösung des Israel-Palästina-Problems durch die Gründung eines gemeinsamen Staates für Juden und Palästinenser. Für ihn ist die Situation derart verfahren, daß es nur noch diese Lösung geben kann. Leider steht die in seinem Buch geschilderte Realität dem völlig entgegen. Für diese Position gibt es offensichtlich keine Chance.

Als Vertreter der Unteilbarkeit der Menschenrechte schreibt er offen und kritisch über den völkermordähnlichen Kolonialkrieg der Israelis in Palästina. Die zahllosen Besatzungsverbrechen der Israelis werden gnadenlos aufgedeckt. Shamir stellt sich bewußt mit Rat und Tat als Jude vor die betroffenen Palästinenser.

Er ist ein lebender Beweis für die Unsinnigkeit kollektiver Verurteilungen von Völkern, Rassen oder Religionen. Es läßt hoffen, daß immer mehr Juden/Israelis seinem Beispiel folgen und nicht blind für die eigenen Verbrechen sind.

Bei dem Buch handelt es sich um ein weiteres grauenerregendes Buch über die verzweifelte und hoffnungslose Lage der Palästinenser.

Shamir vergißt dabei auch nicht die weltweite prozionistische Lobby mit Zentrum in den USA. Das einzige, was man derzeit wirklich hoffen kann, ist die Verbreitung der Wahrheit. Angesichts der weltweiten, die meisten westlichen Massenmedien dominierenden Lobby der Zionisten, wird dies sehr schwer sein. Auch wenn Shamir seinen dankenswerten Beitrag dazu geleistet hat.
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am 6. Januar 2006
Ganz zufällig wurde ich in einer Zeitungskolumne auf Israel Shamir aufmerksam, der mit Uri Avnery wohl auch zu den in Israel lebenden jüdisch-modernen Antizionisten gehört. Nur Israel Shamir ist schonungsloser, ja er geht sogar nach dem Vorbild und Muster der Deutschen vor, die er deswegen auch sehr schätzt, weil sie wie kein anderes Volk ihre Geschichte so schonungslos kritisch analysiert und aufgedeckt haben. Weder die US-Amerikaner oder Briten, noch die Franzosen haben ihre Greueltaten in Amerika, Afrika und Asien so schonungslos analysiert, in Frage gestellt und aufgedeckt, wie die Deutschen ihre Greueltaten in der Welt und insbesondere gegenüber den Juden Europas vorbildlich getan haben. Shamir, nicht verwandt mit Yitzhak Shamir, berichtet ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, über die Greueltaten der israelischen Armee, der Siedlermilizen und der israelischen Polizei sowie über den radikalen Rassismus vieler jüdischer Israelis gegenüber den Palästinensern bzw. Muslimen und Christen in Palästina und auch in der Welt im Allgemeinen. Er entlarvt die amerikanischen Bonzen als die Kriegstreiber -und Förderer des Leidens in Palästina und Israel und zeichnet in einer fesselnden Art und Weise vor, wie das Morden und Leiden im Heiligen Land ganz sicher beendet werden kann: Durch einen einzigen gemeinsamen Staat Palästina/Israel in der Juden, Muslime und Christen friedlich miteinander koexistieren und zusammen regieren, was uns schon die Muslime Spaniens im Mittelalter vorbildlich vorgelebt haben. Alles andere ist nur ein Verlängern des Leidens. Nur ein Ende der "Apartheid" in Israel bringt den Frieden! Kein anderes Buch hat mich seit langem so gefesselt, wie dieses. Shalom Israel Shamir und Shalom für Israel und Palästina!
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am 27. Juni 2005
Es ist der palästinensische Mythos, dem Israel Shamir in diesem Buch huldigt.
Das aber ist ein schöner Mythos. Denn er beinhaltet die Vorstellung vom ungeteilten »Heiligen Land«, in dem die Herrschaft der Zuwanderer über die autochthone Bevölkerung aufgehoben ist und sich die Kinder Israels, die Erfinder des Talmuds und der Bibel, die Schüler des Korans, arabische und jüdische Freigeister wiederfinden. Deshalb tritt Shamir auch vehement gegen die Zweistaatenlösung ein. Denn eine Teilung des Landes würde die palästinensische Identität zerstören. In diesem Sinn weiß er sogar den Sechstagekrieg von 1967, in dessen Ergebnis Palästina wiedervereinigt worden sei, zu würdigen. Doch bewegt sich seine Vision im religiös Imaginären. Die Palästinenser seien die wahren Nachkommen des biblischen Israel, »der einheimischen Bevölkerung, die Christus annahm und für immer im Heiligen Land blieb, während diejenigen, die Christus zurückwiesen, dazu verdammt wurden, auf ewig umherzuwandern, bis sie ihren Fehler einsehen«. In der Metapher vom bis in alle Ewigkeit verdammten Juden treten unverhüllt die Muster des christlichen Antijudaismus - nicht des rassischen Antisemitismus - zutage.
Der aus dem russischen Nowosibirsk stammende Autor sieht im Judentum tatsächlich die rückständigste Form monotheistisch-religiösen Denkens, eine Religion der Rache und gewaltsamen Vergeltung, den kollektiven »Antichristen«. Auch politisch geht seine Kritik am Judentum weit über die Verurteilung des Zionismus hinaus. Dabei verweist er öfters auf Marx, der in seiner Schrift »Zur Judenfrage« gefordert hatte, das Geheimnis des Judentums nicht in der Religion zu suchen, sondern das Geheimnis der Religion im realen Juden. Die Religion des Juden, schrieb Marx, sei das Geld. Für ihn war das Judentum kein religiöses oder rassisches, sondern ein soziales Phänomen, eine Art Vorbote der Ethik der Gewinnmaximierung. In diesem Zusammenhang verweist Shamir zu Recht auf die Kehrseite der Profanisierung des Sakralen: die Sakralisierung des Profanen, die Heiligsprechung von Geld, Privateigentum und Profit, wie sie für den neoliberalen Diskurs, den er einen jüdisch-amerikanischen nennt, typisch ist. Er faßt das unter dem Begriff des Mammonismus.
Hier aber ist äußerste Vorsicht angebracht. Denn damit bedient Shamir indirekt das Ressentiment vom »Geldjuden«, das, naziideologisch instrumentalisiert, einer falschen »Kapitalismuskritik« Vorschub leistete - mit für die europäischen Juden vernichtenden Konsequenzen.
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