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5.0 von 5 Sternen Mutig gegen den Strom gedacht
Es ist nicht einfach, über den dritten Balkankrieg ein Buch zu finden, das nicht von der westlichen Voreingenommenheit und den einseitigen Opferrepräsentationen geprägt ist. In diesem Buch haben namhafte Wissenschaftler sich getraut, die politische Konstruktion von Gut und Böse, Schuldigen und Unschuldigen, Opfern und Tätern anhand ihrer...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2000 von Birgit Bock-Luna

versus
41 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Politisch korrekt?
Obwohl Hofbauer seine Quellen nachweisen kann, die auch glaubwürdig sind, scheitert sein sonst so um Neutralität bemühtes Buch an der Neutralität: Es ist ganz einfach nicht neutral.
Der Versuch, die Serben nicht als alleinige Aggressoren darzustellen, mag löblich und faktisch richtig sein - jeder der verschiedenen Machthaber trug seinen Teil...
Veröffentlicht am 14. Februar 2005 von Darko Spoljar


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66 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mutig gegen den Strom gedacht, 21. Oktober 2000
Es ist nicht einfach, über den dritten Balkankrieg ein Buch zu finden, das nicht von der westlichen Voreingenommenheit und den einseitigen Opferrepräsentationen geprägt ist. In diesem Buch haben namhafte Wissenschaftler sich getraut, die politische Konstruktion von Gut und Böse, Schuldigen und Unschuldigen, Opfern und Tätern anhand ihrer historischen, politologischen und kulturanthropologischen Kenntnisse vertiefend in ein facettenreicheres Licht zu rücken, als wir dies durch die massive Medienpropaganda seit 1991 im Westen verfolgen durfte. Der Balkankrieg ist ohne die kritische Thematisierung der einseitigen Parteinahme für die Kroaten und Slowenen durch die deutsche Politik nicht zu verstehen, ebenso ist die Analyse des ersten unabhängigen Staates Kroatien 1941-44, des faschistischen Ustasha-Staats, notwendig, um den Ausbruch von Nationalismus auf JEDER Seite ins rechte Licht zu rücken, und ferner gehört zu einer komplexen Betrachtung, die davor zurückscheut, nach gerade opportunen Machtkonstellationen zu simplifizieren, die historisch gruselige Rolle Deutschlands dazu. Alle diese Punkte erfüllt das Buch hervorragend, es ist beispielhaft in seiner geballten Information in überschaubarer Länge. Ein Buch, das die heute seltene Gabe hat, anzuecken, wie es sich sonst (leider, aber immerhin) nur noch Handke traut!
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weg vom Schwarz-Weiß-Denken, 27. Januar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Balkankrieg: Zehn Jahre Zerstörung Jugoslawiens (Taschenbuch)
Wer kennt nicht das Gefühl, daß sich politische Ereignisse zutragen, die man kaum glauben mag oder die einen schlicht fassungslos machen. Wie oft habe ich dann Nachrichten gehört und geguckt, Zeitungen und Nachrichtenmagazine gelesen, Sondersendungen und Foren verfolgt, um mich zu informieren und dennoch hatte ich das Gefühl, daß da etwas in der Begründung der Ereignisse, die uns die Medien vermitteln, nicht stimmt oder aus dem Zusammenhang gerissen zu sein scheint.
Ich fragte mich immer, weshalb beginnen die Serben mit allen Teilrepubliken diese unglaublichen Kriege, warum in dieser Brutalität. Warum beginnen sie gerade zu diesem Zeitpunkt die Kriege, teilweise zeitgleich? Welchen wirtschaftlichen oder militärischen Sinn soll das ergeben? Die Begründung der Medien beschränkte sich auf den serbischen Nationalismus. Doch wo kam der auf einmal her? Das konnte doch unmöglich die (alleinige) Antwort auf all die offenen Fragen sein?
Dieses Buch klärt weit über die allgemeine westliche Berichterstattung hinaus auf, über die Geschichte der dortigen Balkanvölker, sowie über die einseitige westliche Berichterstattung, über den extremen, seit Jahrzehnten schwelenden Nationalismus auch in Kroation, Slowenien und anderen Teilrepubliken, über die gegenseitigen Wirtschaftsblockaden, ausgehend von Slowenien und Kroatien, über die sehr zweifelhafte westliche Diplomatie - kurzum, es gibt sehr gute und plausible Antworten auf viele offene Fragen. Ein sehr aufschlußreiches Buch, daß den Leser auch vereinzelte, nicht ganz so wissenschaftliche Begründungen verzeihen läßt, wie etwa die, daß Deutschland in Kroatien und Slowenien ein zweites Mallorca etablieren wollte.
Ein unbedingtes Muß für jeden Politikinteressierten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leider wahr, 4. November 2013
Lange Zeit habe ich nach einem Buch gesucht, dass die Geschichte meiner Heimat so widerspiegelt, wie sie wirklich war. Ich wusste nicht, ob ich während des Lesens dieses Buches weinen oder froh sein sollte - weinen, weil ich es immer noch nicht fassen kann, dass das alles passiert ist und froh sein, weil es endlich ein Buch gibt, das einfach Tatsachen auf den Tisch legt, ob man sie hören will oder nicht.

Ich bin 1989 geboren und dank dem Krieg darf ich mich "bosnische Serbin" nennen, denn das Land, auf dem meine Eltern geboren wurden, ist die jetzige Republika Srpska in Bosnien. Als kleines Kind habe ich es nicht verstanden, was da passiert und warum es passiert, wie denn auch, wenn es nicht einmal die damals Erwachsenen verstanden haben. Warum mussten meine Tanten und Onkel - wir haben damals schon in Deutschland gelebt - alle flüchten, warum mussten sie ihre Häuser in einer Nacht und Nebel-Aktion verlassen und alles zurücklassen, was sie sich aufgebaut haben? Warum konnten wir damals niemanden anrufen und haben jahrelang nicht gewusst, ob sie überhaupt noch leben? Warum wurden die Gräber meiner Großeltern geschändet, obwohl sie niemandem was angetan haben? Warum finde ich immer noch Munition, wenn ich in meiner Heimat spazieren gehe und durch den Wald laufe? Warum mussten wir damals, als wir das erste Mal wieder in unsere Heimat fahren konnten, über eine alte Eisenbahnbrücke fahren und Todesangst haben?

Was eigentlich für mich gefühlt viel schlimmer ist als der Krieg, ist die Tatsache, dass die Wahrheit niemand hören möchte. Natürlich ist es kein schönes Thema, aber es gehört zur Geschichte Europas. Schlimm genug, dass so gut wie niemand hier wirklich bescheid weiss, was in den letzten 25 Jahren in Europa passiert ist. Viel wichtiger erscheint das nächste Champions-League-Spiel, welcher Promi mit wem zusammen ist und wer was bei der letzten Gala getragen hat.
Schon beeindruckend, wie die Medien uns und unsere Sichtweisen, Meinungen. "Wahrheiten" und unser tägliches Leben bestimmen. Man will die wahre Wahrheit einfach nicht hören und nichts davon wissen. Vor allem kann man sie sich eigentlich gar nicht bilden, da man nicht weiss, ob die Nachrichten wahr sind oder sich eine Werbeagentur wieder selbst verwirklicht hat.

Danke, Herr Hofbauer, dass Sie dieses Buch geschrieben haben. Sie können sich sicher sein, dass Sie nicht nur mir meine eigene Geschichte erzählt haben. Danke von ganzem Herzen.
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41 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Politisch korrekt?, 14. Februar 2005
Von 
Darko Spoljar (Siegburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Balkankrieg: Zehn Jahre Zerstörung Jugoslawiens (Taschenbuch)
Obwohl Hofbauer seine Quellen nachweisen kann, die auch glaubwürdig sind, scheitert sein sonst so um Neutralität bemühtes Buch an der Neutralität: Es ist ganz einfach nicht neutral.
Der Versuch, die Serben nicht als alleinige Aggressoren darzustellen, mag löblich und faktisch richtig sein - jeder der verschiedenen Machthaber trug seinen Teil dazu bei. Und mit „Machthaber" sind nicht nur die Ex-Jugoslawen gemeint, sondern die gesamte EU, als auch die USA. Dahingehend stimmt Hofbauers Buch. ABER ... es ist zu auffällig pro-serbisch. Die serbischen Gräueltaten, die es zweifelsohne gab, werden zum größten Teil verschwiegen und nur in einem geringen Teil erwähnt. Die kroatischen, bosnischen als auch albanischen Massaker hingegen erwähnt der Autor im Detail.
Nach zehn Jahren Bürgerkrieg ist selbst dem Weihnachtsmann klar, dass nicht nur die Serben schuld an Massenmorden/-vergewaltigungen tragen, doch diese - aus welchen Gründen auch immer - nicht näher beleuchteten Tatsachen fehlen einfach, wenn man ein Buch schreibt, das den Titel „Balkankrieg" trägt. Dann nämlich sollte man es im Ganzen sehen und im Ganzen sahen die Serben - zu Recht - nicht gut aus. Dass die Zivilbevölkerung Belgrads unter dem Angriff der Amerikaner schwer zu leiden hatte ist nicht nur klar, sondern auch eine traurige und tragische Wahrheit. Aber ebenfalls ist es Wahrheit, dass - wie ein politischer Sprecher Kroatiens gesagt hatte, den auch Hofbauer zitiert - die serbischen Panzer nach Kroatien gerollt sind. Und was auch immer gegen eine Unabhängigkeit gesprochen, wer auch immer diesen Bürgerkrieg weiter angeheizt hatte, so gab es keinen Grund einen Krieg untereinander zu führen, und aus Freunden, die sich jahrzehnte lang kannten, Feinde werden zu lassen.
So bleibt Hofbauers „Balkankrieg" ein ambivalentes Werk, dessen größter Nachteil in der gewollten aber nicht erreichten Neutralität besteht, was sehr, sehr schade ist, da Vieles genau recherchiert ist und den Leser oft ein erstauntes Gesicht schneiden lässt; hier geht es nicht um wirre Verschwörungstheorien eines Oliver Stone, sondern meist um gnadenlose und beweisbare Fakten, die in ihrer Größe unglaublich beängstigend sind. Und wie bei jedem brisanten Buch so bleibt auch bei diesem Buch die Frage nicht selten offen, was nun wahr ist und was nicht und wie so oft - muss das wohl letzten Endes der Leser selbst entscheiden.
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5.0 von 5 Sternen ein umfassendes, neutrales Buch, 8. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Balkankrieg: Zehn Jahre Zerstörung Jugoslawiens (Taschenbuch)
Im letzten Jahrhundert wurden die Serben dreimal als die "bösen" dargestellt. Im ersten Weltkrieg durch die Propaganda der Habsburger Monarchie, im zweiten durch die Nazi-Propaganda, und im letzte Balkan-Krieg durch die westlichen Politiker und Medien. Dass die Realität anders aussieht, als vom Westen dargestellt, beweist,unter anderen, dieses gut recherchierte Buch.
Wer ein Gesamtbild des letzten Balkankrieges haben möchte, dem ist dieses Buch sehr zu empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen Nützlich, 30. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Balkankrieg: Zehn Jahre Zerstörung Jugoslawiens (Taschenbuch)
Sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis. Entspricht in etwa meinen Erwartungen.
Ich habe einige Daten aus diesem Buch benötigt. Danach habe ich es weitergegeben.
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5.0 von 5 Sternen Sehr Wissenswert, 2. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Balkankrieg: Zehn Jahre Zerstörung Jugoslawiens (Taschenbuch)
Ich komme selber aus dem ehemaligen Jugoslawien und wollte verstehen wieso es soweit gekommen ist.
Dieses Buch hat mir wirklich die Augen geöffnet und ich muß sagen es ist sehr neutral geschrieben und mit vielen Informationen verbunden. Und in diesem Buch werden alle Parteien von Balkan genauestens unter die Lupe genommen und wahrheitlich kritisiert. Ich kann jetzt verstehen wieso es zum Bosnienkrieg, Kroatienkrieg gekommen ist auch warum im Slowenien nur ein paar Tage gekämpft wurde und wieso es auf dem Kososvo immer noch keinen Frieden gibt. Genauso verstehe ich jetzt auch die Rolle der USA und NATO sowie UNO in diesem Krieg. Ich glaube das viele Leser überrascht werden über die Wahrheit. Über den Autor habe ich auch gelesen und es wundert mich nicht weil Er von einigen wegen des Buches stark kritisiert wurde.
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5.0 von 5 Sternen Ein neutrales sachliches Buch, 5. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Balkankrieg: Zehn Jahre Zerstörung Jugoslawiens (Taschenbuch)
Anfangs war Ich skeptisch, da Ich ein Buch zu dieser Thematik gesucht habe, welches kritisch sich mit dem Jugoslawienkrieg auseinandersetzt aber doch neutral bleibt. Dieses Buch, von Hannes Hofbauer, erfüllt meine Erwartungen und ich kann es nur jedem empfehlen.
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18 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gut!, 24. Juni 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Balkankrieg: Zehn Jahre Zerstörung Jugoslawiens (Taschenbuch)
Gut ist dieses Buch! Weil es erstens eindeutig Abstand zu den westlichen Mediendarstellungen nimmt und zweitens gut recherchiert und dargelegt ist. Ich finde es gut, um einen Einblick in die verrückte Welt des Balkankrieges zu bekommen.
Desweiteren schätze ich Hannes Hofbauers Neutralität sehr, ich weiß, wie schwer es ist, neutral zu bleiben (es zumindest zu versuchen ist schon mal nicht so leicht).
Dieses Buch ist für alle diejenigen was, die sich ehrlich für die Geschehnisse im Balkan interessieren und sich ein Bild abseits der einbseitigen Mediendarstellungen machen wollen.
Gelungen!0
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31 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen endlich NEUTRAL!, 7. Januar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Balkankrieg: Zehn Jahre Zerstörung Jugoslawiens (Taschenbuch)
schockierendes buch, weil es so viel aufdeckt. endlich begreift man mal alles. naja, nicht "begreifen", aber dennoch deckt der autor( grosses lob!!!) einiges auf, wovon die einseitigen medien natürlich nie berichtet haben. klar, das man einen sündenbock braucht, um seine eigenen verbrechen zu verdecken. klar, das amerika die moslems unterstützte, um die einflussnahme irans abzuschneiden. ganz und gar nicht christlich das der vatikan die kroaten mit waffen ausstattete... endlich wagt mal einer den blick hinter den falschen vorhang der medien! dickes lob nochmal!!!
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Balkankrieg: Zehn Jahre Zerstörung Jugoslawiens
Balkankrieg: Zehn Jahre Zerstörung Jugoslawiens von Hannes Hofbauer (Taschenbuch - 2001)
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