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am 8. Oktober 2014
Selten, dass mich ein Buch so in den Bann zieht. Es gehört zu jenen, die man nicht nur einmal liest.Der außergewöhnlich, interessante Inhalt, mit den noch dazu tollen Bildern, entwickelt sich immer häufiger als Diskussionsstoff in meinem Freundeskreis.
Die Autoren Dr.Heinrich und Ingrid Kusch habe ich bei einem Vortrag schon gehört.Ich war begeistert über die seriöse und authentisch, freundlichen Art und dem weitgefächerten Wissen der beiden. Fragen wurden ausführlich, kompetent und logisch erklärt. Die Fakten, die uns das Forscherehepaar aufzeigten,veranlasste einem schon zu ausschweifenden Gedankengängen.
Am meisten hat mich erstaunt zu erfahren , was wir hier in Österreich- speziell in der Oststeiermark- für eine geheimnisvolle, unterirdische Vergangenheit haben. "Erdställe" wozu und für was, wie und mit welcher Technik erschaffen? Künstliche Gangnetze und Lochsteine-alles Sensationsfunde die laut neuesten Datierungen uralt sind.
Obwohl diese Objekte zur Zeit noch mehr Fragen als Antworten liefern, sagt mir etwas, dass diese in naher Zukunft die gleiche Berühmtheit erlangen werden wie z.B. die Pyramiden in Ägypten.
Skeptiker, wie auch in meinem Freundeskreis stellen immer wieder Thesen auf, dass diese Gänge dem Mittelalter zuzuschreiben sind.Meine persönliche Meinung ist, dass Menschen aus diesem Zeitalter weder die Möglichkeit, Motivation noch die nötige Technik besaßen, solche Gänge die teils in hartem Felsen gehauen wurden, generationsübergreifend zu errichten.Noch dazu händisch und mit primitiven Mitteln?!Erich von Däniken sagte einmal,"Wir haben verlernt zu sehen, was zu sehen ist".Es liegt in der Natur des Menschen, sich keinen Milimeter raus aus festgefahrenen und eingetrichterten Denkweisen zu bewegen.Deshalb ist es auch verständlich, dass nur tote Fische mit dem Strom schwimmen.
Viele renomierte Wissenschafter, dazu erlaube ich mir auch die Buchautoren von "Tore zur Unterwelt" zu zählen,haben sich zum Ziel gesetzt- anerkannte Beweise für die Existenz von viel höher entwickelter Techniken- die es lange vor unserer Zeit vielleicht gegeben haben könnte, zu beweisen.Vielleicht sind diese jahrtausendalte Objekte einer der Schlüssel dazu.
Hoffe, dass das nächste Buch von Dr, Heinrich und Ingrid Kusch bald erscheint und einiger dieser Fragen beantwortet.
Sehr empfehlenswert, auch als Geschenk der besonderen Art- für Leser, denen das Gewöhnliche zu wenig ist.
11i van Kels.
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am 18. April 2015
Wenn Jemand glaubt, dass es auf unserer Welt nichts mehr zu erforschen gibt dann irrt er sich gewaltig. Als ich das Buch „Tore zur Unterwelt“ und den Nachfolge-Bildband „Versiegelte Unterwelt“ vor kurzem geschenkt bekommen habe hat mich gleich das Foto auf dem Cover des ersten Bildbandes fasziniert und mich veranlasst einmal in diesen bereits in der 2. Auflage erschienenen Bildband hineinzusehen. Auffallend waren gleich die wunderschönen Fotos über eine Welt von der ein gewöhnlicher Mensch kaum etwas weiß, weil die Zugänge zu den unterirdischen Anlagen meist versteckt im Gelände liegen. Als ich dann zu lesen begann fesselte mich der Text dermaßen, dass ich nicht mehr zum Lesen aufhören konnte. In Ergänzung mit den Bilddokumenten einer jahrelangen Forschungsserie konnte man in eine völlig unbekannte Welt eintauchen.

Da werden im ersten Kapitel künstliche unterirdische Anlagen beschrieben, die „Erdställe“ genannt werden und die weit verbreitet über Europa zu finden sind. Demnach kennt man heute hunderte solcher unterirdischer Anlagen aber keiner weiß wann, wie und warum sie erbaut worden sind. Es gibt seit einem Jahrhundert meist nur Spekulationen und Vermutungen aber keine schlüssigen Fakten. Im Internet wird diese Unwissenheit mit dem Wort „Rätsel“ umschrieben. Kurz vorweg, im zweiten Bildband werden Teile dieses Rätsels durch Fakten aus der wissenschaftlichen Bearbeitung der unterirdischen Anlagen durch die Autoren, durch Vertreter der Kirche und vielen Universitätsprofessoren und Studenten teilweise gelöst. Hier kann man auch schön verfolgen, wie aus anfänglichen Vermutungen belegte Tatsachen werden.

Auch im nächsten Kapitel wird auf ein Gebiet eingegangen, dass interessant aufbereitet worden ist. Nämlich auf die Mythen und Sagenwelt der Steiermark in der viele unterirdische Gänge beschrieben werden. Doch die wichtigste Erkenntnis der Autoren ist jene, dass diese alten Überlieferungen doch einen wahren Kern besitzen können und die darin beschriebenen Objekte tatsächlich vorhanden sind. Eine faszinierende Spurensuche in die eigene Vergangenheit begann für die beiden Autoren, dem international bekannten Prähistoriker Dr. Heinrich Kusch und seiner Frau Ingrid Kusch, zu jenem Zeitpunkt als man versuchte den Hinweisen aus der Bevölkerung nachzugehen. Dass man gerade unterhalb des Stiftes Vorau auf zumindest einen begehbaren unterirdischen Ganghorizont durch mehrere Zeitzeugen aufmerksam gemacht wurde, war schon bemerkenswert. Weiteres wurde eine Kopie eines alten Planes wiederentdeckt, die in einem neuzeitlichen Hohlbodengeschoß gefunden worden war. Die sich wie ich später im zweiten Sachbuch nachlesen konnte als Abzeichnung eines alten Kirchendokuments das die „Grund- oder Fundamentallinien“ zwischen den einzelnen unterirdischen Gängen und Erdstallanlagen anzeigt offenbart hat. Dies geht aus dem vorliegenden Bildband ja nicht gleich hervor, denn zu dieser Zeit war der Forschungsstand der Autoren offensichtlich noch nicht so weit fortgeschritten. Was sich aber, wie im zweiten Bildband ausführlich dokumentiert wurde, im Jahre 2013 je änderte. Faszinierend sind die ehemaligen Funktionen dieser unterirdischen Anlagen, deren Geheimnis die Kirche Jahrhunderte lang bewahrt hat und die im Nachfolgeband ausführlich beschrieben werden. Spannend sind die Forschungsarbeiten der beiden Autoren mit zu verfolgen, die versuchten jedem Hinweis nachzugehen, dem sie habhaft werden konnten. Und die Bevölkerung half ihnen dabei. Auch bei der Fragestellung über das vermutliche Alter sind die Argumentationen der Autoren schlüssig und auch für einen nicht mit der Materie vertrauten Leser verständlich geschrieben. Denn wer beschäftigt sich heute in seiner Freizeit mit frühem Berg- oder Stollenbau? Da gibt es so nehme ich an nur mehr wenige Montanspezialisten auf unserer Welt die sich mit alten Stollenbau auskennen. An Hand von vielen Beispielen wird man in eine Welt entführt, die mehr als bizarr erscheint und einem vor dem Lesen dieses Buches völlig unbekannt war.

Interessant ist aber die Feststellung, dass fast alle Vermutungen, die die Autoren in diesem ersten Bildband äußerten, sich letztlich durch Fakten belegt als wahr erwiesen und zusätzlich durch wissenschaftliche Untersuchungen wie bereits bestätigt werden konnten. Nur das Alter der unterirdischen Anlagen sowie der wiederentdeckten Megalithbauten, Lochsteine und Menhire, das in diesem Buch in einer Vermutung als bronze- bzw. jungsteinzeitlich angegeben worden ist, erwies sich als wesentlich älter nämlich über 10.000 Jahre. Wahrlich eine wissenschaftliche Sensation! Aber da dieses erste Buch ein Zeit- und Forschungsdokument ist, finde ich dass es notwendig ist, beide Bücher zu lesen um zu begreifen welchen Fortschritt die Autoren bei ihren Forschungen in nur 5 Jahren machen konnten. Spannend fand ich wie aus einem anfänglichen Zufall ein großartiges Forschungsprojekt wurde, das die Autoren und später auch ihre Leser voll in den Bann zieht. Erklärungen die im Text enthalten sind lassen vielfach auch eigene Antworten und Überlegungen zu und dies ist gut so. Da wird nicht versucht alles Unklare richtungsweisend zurechtzuzimmern und mit phrasenhaften Argumentationen zu belegen. Ganz im Gegenteil, die Autoren zeichnen sich durch Ihre Offenheit aus schwierigen Fragestellungen und Problemen nicht aus dem Wege zu gehen, sondern sie zu hinterfragen.

Dass wir bei uns in der Steiermark hunderte Menhire und Lochsteine haben wurde mir erst durch dieses Buch bekannt gemacht, ich dachte dies gäbe es nur in West- und Südeuropa. Bis jetzt hörte ich von den zuständigen Stellen in Österreich nichts darüber und bekam auch keine Auskunft. Dass wir zusätzlich noch Überreste einer nacheiszeitlichen megalithischen Kultur hier im mitteleuropäischen Raum besitzen ist schon überraschend! Ein Buch, das für alle die etwas völlig Unbekanntes und ungewöhnliche Orte kennenlernen möchten, die noch keiner kennt, sehr zu empfehlen ist. Jeder der an der mitteleuropäischen Kulturgeschichte Interesse hat sollte einen Blick in dieses Buch werfen, denn er nimmt beim Lesen an der Erforschung von schier unglaublich erscheinenden Hinterlassenschaften einer sehr alten Kultur in Mitteleuropa teil und wird mit einer faszinierenden Welt konfrontiert die es warum auch immer in Österreich offiziell scheinbar nicht gibt!
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am 28. April 2010
Mit dem Buch "Tore zur Unterwelt" eröffnet das Ehepaar Kusch ein Thema, das wohl noch einiger Nachfolgebände bedürfen wird. Hat Heinz Kusch bisher die höhleninteressierten Leser mit Büchern zum Thema Kult, Mensch, Höhle, und den wohl schönsten Höhlenfotos begeistert, so geht das neu erschienene Buch einen bedeutenden Schritt weiter.

Es wird den Leser - so wie auch mich - fast an eine Abenteuergeschichte erinnern, wie es dazu kam, daß sich eher durch Zufall Hinweise auf unterirdische Gänge im Bereich des Stiftes Vorau ergaben. Waren künstliche Höhlen (Hohlräume) in der Oststeiermark bis dahin eher ein Randthema, so eröffnete der Fund einer alten Handskizze eine unerwartete Sensation. Seitens des Stiftes zeigte man sich dem Projekt, die vermuteten unterirdischen Gänge zu suchen und gegebenenfalls zu öffnen, sehr aufgeschlossen und es wird sehr anschaulich geschildert, in welches Abenteuer sich das Ehepaar Kusch und Freunde eingelassen haben.

So erwiesen sich die Hinweise offenbar als richtig und die befragte Bevölkerung half mit unzähligen Hinweisen mit, eine unterirdische Welt zu eröffnen, von deren Ausmaß man sich anfangs kaum eine Vorstellung machen konnte. Über viele Quadratkilometer erstreckt sich das Gebiet, in dem laufend neue Zugänge entdeckt werden. Zudem schildert das Buch neben den Gängen noch weitere rätselhafte Funde, die möglicherweise in einem gemeinsamen Zusammenhang stehen könnten. Darüber hinaus finden sich noch hochinteressante Naturerscheinungen, wie die "Blaslöcher" und aufgetretene Lichtphänomene, deren Deutung und Ursache wohl aus Zeitgründen nie stattfinden kann.

Auch wenn Kusch beschreibt, daß die meisten der Gänge nach einigen Metern verstürzt sind bzw. vorsätzlich verschüttet wurden und aus diesem Grund nur teilweise begehbar sein sollen, erscheint das Rätsel der Vorauer Unterwelt nicht weniger spektakulär, denn zu der bisher offenbar nach wie vor ungelösten Frage, wer diese Gänge wann und wozu mühsam errichtet hat, gesellt sich die weitere Frage, wer diese und warum und wann mühsamst verschüttet und verschlossen hat.

Kuschs können zum gegenwärtigen Zeitpunkt sicher keine dieser Fragen beantworten, auch wenn Heinz Kusch offenbar im Bereich der Ur- und Frühgeschichte eine Kapazität seines Faches sein dürfte (sh. Web). Und es wird das Buch falsch verstanden, wenn man sich Antworten auf diese zweifellos sich aufdrängenden Fragen erwarten wird. Zu früh ist der Zeitpunkt, das Ausmaß der Vorauer Unterwelt abzugrenzen und zu sehr dürfte das Projekt noch im Stadium der quantitativen Erfassung der Objekte stehen.

Auch wenn natürlich vieles auch noch Spekulation und Hypothese ist, so kann Kusch bereits auf überwältigende Beweise der Existenz der geheimnisvollen Gänge in und um Vorau verweisen. Und er tut dies mit unvergleichlich schönen Fotos, die einen das Vorauer Rätsel bequem daheim erleben lassen, ohne sich durch enge Röhren und schlammige Gänge zwängen zu müssen.

Ich warte mit Spannung auf einen weiteren Band zu diesem Thema, denn es hat sich seit Erscheinen des Buches sicher vieles weiter bewegt.

Ohne Zweifel zeichnet sich in der kleinen Welt von Vorau in der Oststeiermark eine Sensation ab. Das Ehepaar Kusch läßt uns mit diesem traumhaft gestalteten und hoch spannenden Buch erleben, daß die wirklichen Rätsel und Abenteuer auch in der Oststeiermark gefunden werden können.

Der Preis des Buches ist in Anbetracht des spannenden Inhaltes sowie der außerordentlich schönen Gestaltung und den Höhlenfotos, wie sie wohl nur wenige Fotografen zustande bringen, mehr als gerechtfertigt.

Unbedingte Empfehlung für alle an Grenzbereichen und ungelösten Rätseln Interessierte.
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am 18. Dezember 2014
Gibt es in der heutigen Zeit überhaupt noch ungeklärte Rätsel der Menschheitsgeschichte, Fragen, die sich die moderne Wissenschaft im 21. Jahrhundert nicht erklären kann? Die Entdeckungen in der österreichischen Steiermark seit dem Jahre 2006 präsentieren eine Reihe von miteinander verbunden scheinende Mysterien, die es nach herkömmlicher Meinung eigentlich gar nicht geben dürfte. Im Text-Bildband „TORE ZUR UNTERWELT - Das Geheimnis der unterirdischen Gänge aus uralter Zeit …“ präsentieren die Autoren Heinrich und Ingrid Kusch ihre erstaunlichen Forschungsergebnisse.

Die jahrelange wissenschaftliche Spurensuche des Autorenteams wird in diesem Buch detailliert beschrieben und mit über 200 Abbildungen dokumentiert. Man taucht dadurch mit diesem Werk regelrecht in eine andere Zeit ein. In eine alte Epoche, die man rein optisch zwar sehen und wahrnehmen, aber nicht verstehen kann. Alle herkömmlichen Erklärmodelle für den Zweck der Anlagen und die Frage nach der Herstellungsmethode dieser fremden Bauwerke und Strukturen ergeben irgendwie keinen Sinn. Die Autoren gaben sich viel Mühe, in alle erdenkliche Richtungen nach möglichen Antworten zu suchen, aber geben selbst zu, dass wir es „heute verlernt haben, die wahre Bedeutung jener Zeugnisse unserer Vergangenheit zu begreifen“.

Heinrich und Ingrid Kusch nehmen den Leser mit auf eine regelrechte Schatzsuche, die schwer im heimischen Wohnzimmer auszuhalten ist. Animiert durch die vielen Fotografien und genauen Beschreibungen der Örtlichkeiten will man entweder direkt in der Steiermark mithelfen, die verbleibenden Geheimnisse zu lüften oder aber in seiner eigenen Heimat auf Spurensuche nach alten noch verborgenen historischen Schätzen gehen. Es ist zu vermuten, dass ähnliche Tunnelsysteme in anderen Bereichen Europas - vielleicht auch Deutschlands - zu finden sein können, da die Entdeckungen in Österreich auf Zufälle zurückgehen und viele Monolithe, die es auch außerhalb Österreichs gibt und gab, als Wegweiser für Eingänge in unterirdische Tunnelsysteme fungieren.

Hoch anzurechnen ist dem Wissenschaftsduo (Dr. Heinrich Kusch ist Prähistoriker und Lehrbeauftragter an der Karl-Franzens-Universität in Graz, Ingrid Kusch studierte Geologie und Paläontologie und begleitete ihren Mann bei vielen Forschungsreisen und über 30 Expeditionen), dass ihr Buch von der ersten bis zur letzten Seite auch oder gerade von Lesern ohne wissenschaftlichem Hintergrund vollständig verstanden werden kann. Es gibt keine den Lesefluss störenden verwirrenden Fachbegriffe.

Zudem gibt es meist im Bereich der sogenannten „Wissenschaft“ tabuisierte Themen, die nicht – zumindest nicht offiziell - in die Forschung mit einfließen dürfen. Deshalb werden oft unmögliche Erklärmodelle für nach heutiger wissenschaftlicher Meinung eigentlich unerklärbare Zusammenhänge präsentiert, einfach nur um nicht sagen zu müssen, dass man keine Erklärungen hat. Kuschs machen dies nicht. Sie lassen offen, wer, wann, wie und warum die bereits entdeckten Bauwerke errichtet hat, da sie zugeben, dass es hierfür noch keine passenden Antworten gibt.

Auch durchforsten die beiden Autoren bei ihrer Recherche alle möglichen mündlichen und schriftlichen Überlieferungen und Sagen aus der Region und verwerfen diese nicht sofort, wenn sie sich im ersten Augenblick zu sonderbar oder abstrus anhören, um dem echten Wahrheitsgehalt auf den Grund gehen zu können. Dieses Vorgehen hat sich bereits mehrfach ausgezahlt, wie man im Buch lesen kann und spricht dafür, dass die Wissenschaft vermehrt ihr Gedankengefängnis verlassen sollte. Denn anfangs hat niemand ein so großes und langes Tunnelsystem in der Oststeiermark trotz vieler mündlicher Berichte über kilometerlange Gänge für möglich gehalten und nun sind durch die neuen Forschungen bereits über 280 Erdställe (Forschungsstand April 2009) gefunden worden, deren Großteil mit großer Wahrscheinlichkeit noch wesentlich weiter als das Neolithikum in die Vergangenheit reichen soll. Daher sollte das Buch Pflichtlektüre für jeden akribischen Geschichtsforscher sein, denn die darin präsentierten Forschungsergebnisse wirken definitiv horizonterweiternd.
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am 25. April 2015
Packend, informativ und bahnbrechend. Warum will die Menschheit nicht sehen, was kaum mehr zu leugnen ist? Ein Buch welches im Unterricht an jeder Schule Pflicht sein sollte, damit unsere Jugend wieder Ziele hat! Ziele die dazu führen sollten, unsere tatsächliche Geschichte zu erforschen und nicht all die Dinge zu ohne Kritik zu glauben, die uns Religionen und Staat vorgeben! Wenn wir sehen wollen, dann wird sich Einiges für uns auftun. Danke an die Wissenschaftler Ingrid und Heinrich Kusch!
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am 27. Dezember 2012
Was hier Dr Heinrich Kusch gemeinsam mit seiner Gattin in jahrelangen Recherchen übder die unerklärlichen Tunnelanlagen der Steiermark zusammengetragen und beschrieben hat, lässt neue Fragen nach dem Alter der menschlichen Zivilisation und verloren gegangenem Wissen um höchst technisierte und wissende Vorgängerkulturen stellen, die mit schönene Bildern und spannend beschrieben neugierig machen
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Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, denn es behandelt ein äußerst ungewöhnliches Thema und dazu noch so nah - in Österreich, in der Steiermark gibt es unter der Erde eine Vielzahl von Gängen, Kavernen und Stollen, deren Nutzung, Alter und Bauweise zum Teil völlig im Dunkeln liegen. Zudem zeigt uns TORE ZUR UNTERWELT von Ingrid & Heinrich Kusch auf, das unter unseren Füßen Geheimnisse liegen können, welche das Vorstellungsvermögen sprengen können. Ein Buch über ein unglaubliches Thema, unvorstellbar und noch weitgehend unerforscht!

Warum wurden kilometerlange Gänge angelegt? Warum wurde sich tief in die Erde und in massives Felsgestein gearbeitet? Wann wurden alle diese Gänge und Höhlen angelegt? Zu welchem Zwecke waren sie gedacht und wer weis heute noch von ihnen?

Fragen über Fragen und die Autoren Ingrid & Heinrich Kusch stehen erst am Anfang der Erforschung all dieser Rätsel. Sind es Höhlen und Gänge aus der Jung-/ oder Altsteinzeit? Was wurde im Mittelalter hinzugefügt und was ist in der Bronzezeit und der Megalithzeit erarbeitet worden? Zu welchem Zweck wurden Gänge in massivem Fels in einzigartiger Technik geschlagen? Und die Frage aller Fragen: Warum wurde alles zugeschüttet und teils mit tonnenschweren Felsen vor der Öffentlichkeit verborgen? Warum wurden Kavernen und Hohlräume verschwemmt und Zugänge zugemauert? Was wurde hier verborgen und warum? H. P. Lovecraft hätte meinem Erachten nach bei all diesen unterirdischen Gängen und Räumen seine helle Freude gehabt und eine grandiose Geschichte dazu erfunden.

Doch zurück in die Wirklichkeit, die beiden Autoren haben sch buchstäblich in die steirische Erde gegraben und eine Menge freigelegt. Leider sind zwei der Karten im Buch nicht vollständig, die Zentren künstlicher, unterirdischer Anlagen fehlen leider!

Insgesamt gesehen behandelt das Buch ein wirklich interessantes und spannendes Thema, wer weiß schon, dass in der Steiermark solche Dinge unter der Erde liegen und das man sie noch erforschen kann. In TORE ZUR UNTERWELT werden uns anhand von sehr gutem Bildmaterial und anhand eingehender Begehungen der offenen Teile des Systems Dinge gezeigt, welche unglaublich erscheinen und die der Klärung bedürfen.

Wichtig wäre ebenso zu klären, wann die Systeme entstanden sind und warum man sie so endgültig versuchte zuzuschütten. Eine vergessene Welt harrt ihrer Wiederentdeckung!

Sehr empfehlenswert!
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am 23. November 2012
Da tun sich Abgründe auf, die sich nur erahnen lassen. Sehr sachlich und unspekulativ gehalten. Jedem zu empfehlen, der an mehr interessiert ist als an dem, was in den Geschichtsbüchern steht.
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am 24. September 2012
Das Buch war ein Geschenk für meine Großmutter und es gefällt ihr sehr gut. Es ist sehr informativ und spannend zu lesen.
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am 27. November 2013
Angebliche Unwissenheit des Staates und der Bevölkerung, die in der Öffentlichkeit nicht bekannt sind (Info über Nazivergangenheit (unterirdische Flugzeugfabriken, KZ Lager) wurden aufgezeigt,
AEmpfehlung an Menschen, die sich für die Vergangenheit interesieren.Sollte für höhere Schulstufen verpflichtende Lektüre sein.
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