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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliante Alternativweltsatire
Das Alternativweltgenre hat - insbesondere beim Thema "2.Welt-
krieg" - schon einige bemerkenswerte Beiträge hervorgebracht
(Philip Dicks "Das Orakel vom Berge", Robert Harris`"Vaterland").
Dem österreichischen Kuturjournalisten, umtriebigen Herausgeber
und Schriftsteller Otto Basil gelang mit dem vorliegenden Buch,
das erstmals bereits...
Am 6. Januar 2005 veröffentlicht

versus
11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Warnung
+interessante Idee

-aber leider ziemlich schlecht und un- bzw. überkonsequent umgesetzt
-mehr als gewöhnungsbedürftige Sprache und Stil
-im ganzen Buch gibt es kaum Absätze und kaum zusammenhängende, abgeschlossene Kapitel. Auch wenn dies möglicherweise als Stilmittel gedacht war, hat es das Buch nur sehr leseunfreundlich...
Vor 21 Monaten von D. G. veröffentlicht


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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliante Alternativweltsatire, 6. Januar 2005
Von Ein Kunde
Das Alternativweltgenre hat - insbesondere beim Thema "2.Welt-
krieg" - schon einige bemerkenswerte Beiträge hervorgebracht
(Philip Dicks "Das Orakel vom Berge", Robert Harris`"Vaterland").
Dem österreichischen Kuturjournalisten, umtriebigen Herausgeber
und Schriftsteller Otto Basil gelang mit dem vorliegenden Buch,
das erstmals bereits 1966 erschienen ist,
ebenfalls ein literarischer Volltreffer, welcher, obwohl formal
und inhaltlich ganz anders als die obengenannten Werke, das Ni-
veau spielend hält.
Bei Philip Dick ist die alternative Welt einmal mehr Grundlage
einer philosophischen Meditation über das Wesen der Realität;
Harris nutzt das Szenario als Hintergrund für einen Politthril-
ler der anderen Art. Otto Basil hat daraus eine Satire gemacht
nach dem Motto: Den Irrsinn des Nationalsozialismus gerade da-
durch zeigen, daß man ihn triumphieren läßt und ihm sozusagen
die Zeit gibt, seine wahnsinnigen ideologischen Verirrungen
langfristig in die Tat umzusetzen - und sich selbst zugrunde zu richten.
Der Autor nutzt den systemimmanenten NS-Irrationalismus als
Ausgangsmaterial für seinen satirischen Entwurf; die Über-
gänge von logisch begründeter Fortschreibung der tatsächlichen
Geschichte zu gewollter Übertreibung sind dabei oftmals kaum wahrnehmbar;
das Konzept von O. Basil geht glänzend auf.
Und so schildert der Autor eine von Anfang an düstere, be-
drückende Welt, ein Land, in dem Brutalität und Menschenverach-
tung auf schauerliche Weise zur Alltags(un)kultur geworden sind,
wo Geist und Wissenschaften "rassisch" geeicht werden und Men-
schen ausgestopft im Museum stehen. Otto Basil verwebt dies alles
und noch sehr viel mehr groteske, irrwitzige Einfälle zu einem
spannenden, stilistisch souveränen, bizarren und vor Detail-
reichtum und Anspielungen schier überbordenden Roman,
er schickt seinen Protagonisten Arnold Höllriegl , einen "Nordischen Da-
seinsberater" und gewissermaßen "konservativen" Nationalsozia-
listen auf eine wahre Höllentour durch ein auf die Apokalypse
zurasendes III.Reich...
Große Klasse und ABSOLUT lesenswert, auch nach fast vierzig
Jahren !
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial - und bitterböse!, 7. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Wenn das der Führer wüßte. Roman (Gebundene Ausgabe)
Dieser Roman war für lange Zeit vom Büchermarkt verschwunden. Man fragt sich - warum eigentlich? Ich habe noch eine gut erhaltene Ausgabe vom Fritz Molden - Verlag/Wien und München 1966 und gehe davon aus, dass der alte Romantext 1:1 in die neue Ausgabe eingeflossen ist.

Otto Basil zieht hier alle Register und hat ein Lesevergnügen der besonderen Art abgeliefert!

Er schildert in Form eines Zukunftsromans einmal die Welt eines kleinen "Wald- und Wiesen" - Nazis Albin Totila Höllriegl - der in den Strudel von allerlei ungeplanten Ereignissen gerät, nachdem ihn zunächst ein Parteibefehl ereilt hat. Dann wirken sich zunehmend die Weltereignisse auf sein Leben aus, dadurch gerät es immer mehr aus dem Ruder. Die ansonsten allgegenwärtige wie -mächtige und -wissende Partei glänzt simultan dazu mit immer mehr Ausfallerscheinungen...

1945 hat Hitler den 2. Weltkrieg gewonnen, seitdem ist die Welt in eine deutsche und eine japanische Hälfte aufgeteilt. In den Sechzigern stirbt Hitler, wird mit gigantischem Pomp im Kyffhäuser begraben; sein Nachfolger heißt Köpfler - nomen est omen... Aber überall regt sich Widerstand, die Herrschaftskaste müht sich, ihre Gegner in "UmL" (= Untermenschenlagern) festzuhalten; schließlich treibt alles auf ein finales, nukleares Inferno zu, die Parteiführung will sich nach Thule/Grönland ausfliegen lassen...

Basil zeichnet ein Psychogramm eines kleinen, gläubigen Parteisoldaten - schonungslos und ätzend. Auch der esoterisch - skurrile Hintergrund kommt dabei nicht zu kurz - der hat bis in unsere Tage überlebt...

Ein Lesevergnügen der besonderen Art - besonders für Leser, die Sinn haben für staubtrockenen, ätzenden Humor, an gemeinen Wortspielen, an Geschichte... zu lesen an trüben Wintertagen. Vorsicht! Die Wirkung kann vergleichbar werden mit einem LSD - Trip, unter dessen Einfluss man eine besondere Version einer "Rocky Horror Picture Show" verkonsumiert...

Wenn man das Buch aus der Hand legt, ist man doch froh, in der vermutlich besten aller Welten zu leben, nämlich hier und heute...!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Satire mit Längen, 16. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Wenn das der Führer wüßte. Roman (Gebundene Ausgabe)
Auch mir gefiel das Buch von O. Basil gut, aber ich kann es nicht kritiklos hinnehmen!
Die extrem langen, ermüdenden Aufzählungen der NS-Gliederungen - da hätte ein Rotstift kürzen sollen.
Der Held des Buches (omnipotenter Sex-Star und Busenfetischist) kommt des öfteren in ausweglose Situationen:
da wird ein Ortswechsel und Zeitsprung als Ausweg genommen - das ist irgendwie billige Ausflucht.
Schade, dass hier James Bond 007 anklingt; und jüngere Leser (ich bin 79) werden die Satire kaum erkennen.
Bei "1984" von J. Orwell dürfte es ähnlich sein. Alles in allem ein sehr lesenswertes Buch, obgleich manche Folterungen etc. starke Nerven verlangen.
Daher nur 4 Sterne.
Gottfried Ofner
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach genial!, 16. Dezember 2003
Dieses Buch muss man mit sicherlich 2 oder 3 mal lesen, um überhaupt alle Anspielungen abzuraffen!
Der Autor taucht die Nazi - Zeit in eine düstere, dunkle Welt, und das sicher zu Recht. Unnachahmlich seine Beschreibungen dieser Zeit, die jedes Individuum bedroht... es sei denn, man ist eine Nazi - Grösse im Reich und kann sich deshalb (fast) alle erlauben. Da wird heimlich ausgependelt und entarteter Sex getrieben bis die SS kommt... oder auch nicht kommt!
Keine leichte Lektüre zwischen Tür und Angel, sondern ein Buch dass man voll konzentriert lesen muss, um die Gedanken des Autos zu verstehen.
Aller Anfang ist schwer, auch der Einstieg in dieses Buch. Aber wenn man sich durch die ersten 25 Seiten gewühlt hat, wird man belohnt: mit einer tollen, durchdachten Story und mit einer Beschreibung des Nazi-Deutschlands voller Brutalität!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bitterböse, 17. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Wenn das der Führer wüßte. Roman (Gebundene Ausgabe)
in den 1960er jahren, deutschland und japan haben den zweiten weltkrieg gewonnen und beherrschen die welt. aus den einstigen verbündeten sind allerdings erbitterte gegner geworden, eine neue globale auseinandersetzung scheint unabwendbar. man lernt den anti-helden des buches, den ostmärker höllriegel, in den letzten lebenstagen des greisen führers kennen, einen opportunistischen, feigen wünschelrutengänger, der, durch einen mysteriösen auftrag nach berlin gerufen, auf eine seltsame reise geht. als dann der führer stirbt und unter grossem pomp beigesetzt wird, entbrennen interne machtkämpfe um seine nachfolge, und die japaner ergreifen die gelegenheit des machtvakuums für eine atomare auseinandersetzung. das ist das setting für das road-movie, in dem sich höllriegel befindet. seine durch die nazi-propaganda herbeigeführte abgestumpftheit hat ihn für liebe völlig unfähig gemacht, statt dessen wird er von geilheit und feigheit beherrscht, von minderwertigkeitsgefühlen angespornt und von opportunismus getrieben.

das gespenstische: wenn die nazis die atombombe vor den amis fertig gehabt hätten, sie hätten wohl nciht gezögert, sie auf london zu werfen, wie in dem buch angenommen. und dann wäre dieser weltentwurf, wie er im buch dargelegt ist, so unwahrscheinlich nicht mehr gewesen. insgesamt eine hellsichtige, bitterböse satire auf die nazis und alle diktatorischen systeme in der welt. absolut lesenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich. Gut., 14. Mai 2014
Von 
Thomas Liehr (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wenn das der Führer wüßte. Roman (Gebundene Ausgabe)
Romane, die mit der Idee spielen, dass das "Dritte Reich" den Zweiten Weltkrieg überlebt, gar gewonnen haben könnte, gibt es nicht wenige - zu den bekanntesten gehören "Vaterland" von Robert Harris und "Das Orakel vom Berge" von Philip K. Dick.
Der 1901 geborene und 1983 verstorbene österreichische Journalist, Publizist und Schriftsteller Otto Basil, der während der Nazizeit mit einem Schreibverbot belegt war, hat 1966 die Dystopie "Wenn das der Führer wüsste" veröffentlicht, mit einer für damalige Verhältnisse bemerkenswerten Startauflage von 25.000 Exemplaren. Nach einem kurzen Boom und exzellenter Rezeption durch die Presse geriet das Buch allerdings in Vergessenheit, bis der in Wien ansässige Milena-Verlag im Jahr 2011 die Neuveröffentlichung nahezu in Originalausstattung herausgab.

Wir schreiben das Jahr 196-, das Reich hat den Krieg gewonnen, erstreckt sich von westlichen Asien über Afrika bis zu den ehemaligen Vereinigten Staaten, die quasi in Vertretung vom Ku-Klux-Klan verwaltet werden. Die Atombomben sind nicht auf Japan, sondern auf Großbritannien gefallen, und es waren deutsche Bomben. Inzwischen gibt es bewaffnete Satelliten und Lasergewehre, aber niemand im Reich scheint genau zu wissen, was die "gelben Teufel", die einzigen verbliebenen Gegner, derzeit planen. Man arbeitet angeblich - wieder einmal - an einer Superwaffe, die mit Antimaterie bestückt sein und zum endgültigen Sieg führen soll. Die jüdische Bevölkerung ist vernichtet, nichtasische Menschen leben in Untermenschenlagern oder als Leibeigene.

Antiheld des Romans ist der aus der Ostmark (vormals Österreich) stammende Erdstrahlensucher und Pendelgänger Albin Totila Höllriegl, vermutlich Mittdreißiger, der unglücklich in die in der Nachbarschaft lebende, kompakte und promiske Volksheldin Ulla von Eycke verliebt ist, die seine Annäherungsversuche aber barsch und herrisch zurückweist. Höllriegl wird für einen Auftrag nach Berlin gerufen, wo er einen obskuren, anscheinend jüdischstämmigen Mann trifft, der im Sterben liegt und allerlei offenkundigen Unsinn darüber erzählt, wie sehr er das Nazireich beeinflusst hat. Kurz darauf stirbt der Führer, dessen Beisetzung in der Nähe von Höllriegls Wohnort stattfinden soll, einer Ortschaft namens Heydrich am Rand des Kyffhäuser-Gebirges im Ostharz. Nachfolger wird ein Ivo Köpfler, seines Zeichens Hardliner und Anführer der "Werwölfe". Dass es innerhalb der Partei Fraktionen gibt, wird Höllriegl und damit dem Leser erst nach und nach klar, wie auch die Tatsache, dass es im faktischen wie metaphorischen Untergrund lebende Oppositionelle gibt, die allerdings überwiegend sinnarme wissenschaftliche Abhandlungen verfassen. Oder dass der Führer sehr wahrscheinlich von Köpflers Schergen oder gar ihm selbst ermordet wurde. Was wenig daran ändert, dass Hitler posthum von der stark eingedampften Kirche Christi Position innerhalb der Dreifaltigkeit zugebilligt wird, oder fortan jeder deutsche Mann offiziell "Adolf" als zweiten Vornamen tragen muss.

Das Geschehen während der knapp einwöchigen Odyssee, die dem Leser viel, Höllriegl aber praktisch alles abverlangt, lässt sich kaum in wenigen Sätzen wiedergeben. Es ist absolut wahnwitzig, dabei aber enorm stimmig. Basil trifft den mythologisch-esoterisch geschwängerten Naziduktus vortrefflich, macht nie auch nur einen Halbschritt aus seiner Hauptfigur heraus, die anfangs in trotteliger, fundamental überzeugter Gutgläubigkeit - Höllriegl ist der klassische Mitläufer -, später dann zunehmend skeptisch, aber immer noch beseelt vom nationalsozialistischen Glauben und dem "Die Partei denkt für dich!"-Mantra ihre absurden Hoffnungen vor sich herträgt. Mit großer und umso erschütterndender Selbstverständlichkeit parliert Höllriegl über die "Äfflinge", lauscht den ganz erstaunlichen (überwiegend amüsanten, allerdings manchmal in der Ausführlichkeit etwas langweiligen) Radiomeldungen, während die Welt um ihn herum und damit das Reich (oder umgekehrt) zugrundegeht. Und, ja, es gibt tatsächlich so etwas wie eine Liebesgeschichte in diesem Buch.

"Wenn das der Führer wüsste" ist eine akribisch und detailgenau komponierte Erzählung, eine präzise und absolut authentisch wirkende Skizzierung des Dritten Reichs in den Sechzigern, hätte es bis dahin Bestand gehabt, was glücklicherweise so nicht passiert ist. Dieses Reich ist zerfressen, abergläubisch, morbide und ohne Substanz, während die Menschen darin den Zerfall ebenso zu fürchten scheinen wie den Fortbestand. Letztlich ist eine Welt entstanden, zu der es ohne Totalvernichtung keine Alternativen mehr gäbe.

Otto Basils unglaublicher Roman ist keine leichte Lektüre, kein Buch, das man eben so mal wegliest, es steckt voller Andeutungen, Rätsel und Querverweise, aber es ist zugleich äußerst amüsant, bitterböse und extrem lakonisch. Ich habe Robert Harris gelesen und auch Philip K. Dick, aber diese Variante der Thematik ist nach meinem Dafürhalten die beste.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Werk, 12. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wenn das der Führer wüßte. Roman (Gebundene Ausgabe)
Man stelle sich vor, die Nazis hätten den Krieg gewonnen und dann die EU gestaltet...
Das 1966 erschienene Buch zeichnet ein durchaus vorstellbares Szenario des Wahnsinns und des Untergangs. Einige der Entwicklungen nach 1945 wirken hier auch durchaus aktuell.
Die Bevölkerung des Buches mit praktisch ausschließlich schweren Psychopathen und bestenfalls komplexbeladenen Vollkoffern sorgt für eine durchaus unterhaltsame Atmosphäre. Es bleibt zu hoffen, das dieses Buch Quentin Tarantino oder den Coen-Brüdern in die Hände fällt - das wäre sicher ein netter Film. :-)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Buch lechzt nach Illustrationen!, 4. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Wenn das der Führer wüßte. Roman (Gebundene Ausgabe)
Den vorangegangenen Rezension ist nicht mehr viel hinzuzufügen. Ein tolles und sprachgewaltiges Buch! Ich gebe nur deswegen vier Sterne, weil man bei der Aufmachung Chancen vertan hat, der Text lechzt nach mehr Illustration:

1) Vorder- u. Rückseite wirken optisch wie die Hülle eines x-beliebigen Computerspiels zum Zweiten Weltkrieg. Ein groteskes Cover wie das der Taschenbuchausgabe von 1981 erscheint für einen Roman wie Basils viel angemessener.

2) Die ein oder andere Illustration im Buch hätte das Lesevergnügen noch größer gemacht. So viele Szenen verlangen geradezu nach einfachen Bleistiftillustrationen oder dergleichen. Natürlich: Das Buch mag dadurch auch teurer werden, aber es gewinnt noch an Sammlerwert.

Trotzdem: Lesen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP, 4. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Wenn das der Führer wüßte. Roman (Gebundene Ausgabe)
Die beste Nazi-Fiction/Satire, sehr böse, spannend und realer als man glauben möchte.
Otto Basils wichtigstes und lange Zeit verkanntes Werk.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterschätzt und unbekannt, 23. Januar 2012
Eines der unterschätztesten Bücher der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur,sofern aus meiner Sicht beurteilbar.In den 60ern war die Zeit für eine literarisch gediegene satirische Auseinandersetzung mit der Naziideologie wohl noch nicht reif,danach war dem Buch auch keine große Bekanntheit beschieden- Zeit für eine Renaissance!Lesen!
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Wenn das der Führer wüßte. Roman
Wenn das der Führer wüßte. Roman von Otto Basil (Gebundene Ausgabe - 28. September 2010)
EUR 18,90
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