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4.0 von 5 Sternen Geeignet zur Verfilming ..
Wenn man dieses Buch zu lesen beginnt hat man erstmal den Eindruck es wäre in Mundart geschrieben. Das ist es aber nicht. Der Autor schreibt über seine Protagonisten als „der Brandner“, „der Birngruber“, „der Gamperl“…. und verwendet viele typische Dialekt-Wörter wie z.B. „Dirndln“ (für...
Vor 10 Monaten von A. Hartl veröffentlicht

versus
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu überzeichnet, um zu zünden!
Nun soll die Geschichte um Sissis Tod auch durch einen Film in Nachfolge der berühmten Sissi-Verfilmungen aufgearbeitet werden.
Ort der Dreharbeiten ist das wunderschöne Salzkammergut mit seiner Kulisse von Bergen und See. Die Hauptdarstellerin, wie sich schnell herausstellt nicht gerade eine Sympathieträgerin, wird tot aufgefunden. Schnell stellt sich...
Vor 13 Monaten von Laurent Piechaczek veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu überzeichnet, um zu zünden!, 18. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Sissis Tod. Ein Salzkammergut-Krimi (Taschenbuch)
Nun soll die Geschichte um Sissis Tod auch durch einen Film in Nachfolge der berühmten Sissi-Verfilmungen aufgearbeitet werden.
Ort der Dreharbeiten ist das wunderschöne Salzkammergut mit seiner Kulisse von Bergen und See. Die Hauptdarstellerin, wie sich schnell herausstellt nicht gerade eine Sympathieträgerin, wird tot aufgefunden. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um keinen natürlichen Tod handelt und Inspektor Gustl Brandner nimmt die Ermittlungen auf. Viele Verdächtige bis hoch in Adelskreise gibt es. Alle „Großkopferten“ sind irgendwie involviert und der Leser erlebt so manche falsche Fährte, bis er zum Schluss den richtigen Täter präsentiert bekommt.
Irgendwie zündete für mich diese Geschichte nicht. Die Konstruktion ist einfach. Der ermittelnde Inspektor ist auch Teil der Gesellschaftskreis gegen die er ermittelt. Er ist mittendrin und darf/soll nicht anecken, den Tourismus nicht stören. Das alles wirkte auf mich comic-haft bunt und steril. Klischeehaft sind die Personen überzeichnet; leider reicht dann dieses nicht zu einem Stilmittel.
Es sind lediglich Versatzstücke, eingebaut in eine Geschichte rund um das Salzkammergut. Grell überzeichnet und aus meiner Sicht inhaltsleere Charaktere bestimmen diesen Roman. Der Leser hat schnell den Eindruck, dass die Geschichte aufgesetzt erscheint. Irgendwie gewinnt man den Eindruck, dieses alles schon zu kennen. Der böse Kapitalist, von dem man herausfindet, dass er so in ziemlich allen Dingen seine Finger drin hat, der Tourismusdirektor, nur auf seine Region und die Auswirkungen auf den Tourismus bedacht. Das hätte spannend erzählt werden könne, so bleibt nur eine klischeehafte Oberfläche ohne nennenswerten Inhalt übrig.
Schade, aber all dieses hat mich schnell gelangweilt. Kein zündender Funkte, der übersprang.
Auch die Hauptperson, der Inspektor Gustl Brandner, tapste hilflos durch die Kulisse. Erst spät in der Geschichte entwickelte er so etwas wie Selbstbewusstsein. Zu spät, um die Geschichte zu retten. Zwar kann man zu jede Landstrich einen Krimi mit Lokalkolorit schreiben, muss es aber nicht.
Zu hoffen bleibt, dass es bessere Folgegeschichten geben wird!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Funke wollte nicht überspringen!, 3. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Sissis Tod. Ein Salzkammergut-Krimi (Taschenbuch)
In Bad Ischl kommt die schöne berühmte Schauspielerin Vera Kaprisky zu Tode. Schon schlimm genug, dass der Hollywoodstar nun nicht mehr die Filmrolle der 'Kaiserin Sissi' spielen kann, Inspektor Gustl Brandner ist sich auch bald darüber klar, dass es sich um Mord handelt. Und das kurz vor dem größtem Fest des Jahres, dem Kaisergeburtstag. Verdächtig sind so gut wie alle, denn die sexy Schauspielerin war ein ausgemachtes Miststück, wie die Befragungen ergeben und hoch verschuldet war sie auch. Da sie in der Salzkammergut-Hautevolee verkehrte, muss der Inspektor feinfühlig vorgehen. Vorgesetzte und Presse schauen ihm immer auf die Finger.

Langsam und behäbig erzählt, kommt die Geschichte fast nicht auf Touren. Schreibstil ist simpel und die Figuren bleiben eher eindimensional. Man lebt nicht mit, ein Gefühl für die Akteure oder die Region kam bei mir nicht auf. Dennoch ist der Plot originell und der Täter eine Überraschung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geeignet zur Verfilming .., 31. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Sissis Tod. Ein Salzkammergut-Krimi (Taschenbuch)
Wenn man dieses Buch zu lesen beginnt hat man erstmal den Eindruck es wäre in Mundart geschrieben. Das ist es aber nicht. Der Autor schreibt über seine Protagonisten als „der Brandner“, „der Birngruber“, „der Gamperl“…. und verwendet viele typische Dialekt-Wörter wie z.B. „Dirndln“ (für Mädchen), „derappeln“, „Bua“, „gfernzt“ …..

Aus diesem Grund gibt es im Anhang des Buches auch ein Glossar, worauf man jedoch, wenn man es in der E-book-Variante liest, erst stößt wenn man es zu Ende gelesen hat. Wenn man Glück hatte entspricht der Dialekt so ungefähr dem eigenen, wenn nicht, dann runzelt man vielleicht hin und wieder verwirrt die Stirn.

Die Hauptperson Inspektor Gustl Brandner gefällt mir gut. Er stammt aus reichem Hause, hätte den Familienbetrieb übernehmen sollen, entscheidet sich dann jedoch seinen Traum zu verwirklichen und Kriminalbeamter zu werden.

Sein ausgesprochen ausgeprägter Geruchssinn zeichnet ihn besonders aus, und ist ein wichtiges Instrument zur Lösung seiner Fälle. Unterstützt wird er von dem sehr engagierten Wachtmeister Birngruber und dem tollpatschigen Wachtmeister Gamperl. Umsorgt wird der Single von der mütterlichen, schon immer für die Familie tätigen, Haushälterin Rosi.Regelmäßig trifft er sich mit seinen Freunden am Männerstammtisch im Goldenen Brunnen.

Offenbar hatten alle schon irgendwann in der Vergangenheit oder heute ein Techtelmechtel mit dem Mordopfer, der sehr erfolgreichen und berühmten, dennoch hoch verschuldeten Schauspielerin Vera Kaprisky. Sie wird von der Bürgermeistergattin am Fuße des Siriuskogel gefunden, doch recht schnell ist klar,… Fundort ist nicht gleich Tatort.

Für Inspektor Brandner der Beginn einer sehr herausfordernder Ermittlung in den nobelsten Kreisen Bad Ischls. Es zeigen sich keine offensichtlichen Motive für die Tat, eigentlich war Vera mit ihrer Hauptrolle im neuen Sissi-Film die große Hoffnung für den Tourismus in Ischl. Der Kreis der Verdächtigen zieht sich durch die Filmcrew, die Verehrer der Schauspielerin und einige Geldgeber des Films.

Bei so manchem von Brandners Freunden zeigen sich ganz ungeahnte Seiten und ein paar mal scheint die Lösung ganz logisch und klar. Dann wird doch noch alles ganz anders. Die Männer der Stammtischrunde waren für mich etwas schwer auseinanderzuhalten…“wer war das noch gleich???“

…. dennoch ein sehr gelungener, unterhaltsamer Krimi, der sich gut für eine Verfilmung ala SOKO Kitz oder SOKO Donau eignen würde!

Richtig unerträgliche Spannung kommt leider nicht auf, man kann das Buch jederzeit weglegen. Deshalb nur 4 von 5 Sternen.
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2.0 von 5 Sternen eher langweilig, 13. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Sissis Tod. Ein Salzkammergut-Krimi (Taschenbuch)
Da ich aus dem Salzkammergut komme, lese ich gerne Bücher über dieses Gebiet. Sissis Tod allerdings stellt die Salzkammergutler als permanent alkoholisiert und eher dümmlich dar. Die Änlichkeit mit den dort lebenden Personen (manche sogar namensgleich) ist für mich eher verwirrend als belustigend. Zu viele Klischees und zu wenig Spannung. Ich werde mir den Nachfolgeroman nicht mehr kaufen....
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit spitzer Feder ..., 22. September 2013
Von 
Thomas Lawall (Sinsheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sissis Tod. Ein Salzkammergut-Krimi (Taschenbuch)
Chefinspektor Gustav "Gustl" Brandner untersucht mit der gebotenen Umsicht die Habseligkeiten der Ermordeten, jedoch nicht, ohne sich vorher die Schutzhandschuhe übergestreift zu haben. Schließlich war er "immer schon scheu im Umgang mit dem Tod".
Eine ganze Menge Arbeit kommt auf ihn zu. Nachdenken ist angesagt, und ein "Zirbenschnaps", welcher ihm bei der geistigen Arbeit stets hilfreiche Dienste leistet. Zunächst ruft er im Hotel Royal in Ischl an, um sich dahingehend zu versichern, dass die "Sisi-Suite", wo Vera Kaprisky gewohnt hatte, noch immer verschlossen ist.

Auch mit den zahlreichen Mitgliedern der Filmgesellschaft, die ebenfalls das Hotel bezogen haben, muss er Kontakt aufnehmen. Dazu kämen dann noch die Darsteller und alle weiteren maßgeblich Beteiligten. Schließlich war Vera Kaprisky keine Unbekannte, sondern ein Weltstar. Gerade war sie mit Dreharbeiten zum neuen "Sissi"-Film beschäftigt. Jetzt ist sie tot und ganz offenbar einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Gefunden hat sie "Resi, die Gamsjägerin", die den "Birngruber" von der Bezirkspolizei Salzkammergut informierte. Der pflichtversessene Wachtmeister wiederum rief umgehend seinen Chef an, den er aus einem schrägen Traum weckte, um ihm vom Fund einer "toten Leiche" zu berichten...

Mit spitzer Feder skizziert Bernhard Barta die Ermittlungsarbeit in der gehobenen Gesellschaft in und um Bad Ischl herum, sowie die Machenschaften einer deutsch-amerikanischen Filmgesellschaft und deren vielfache Verzweigungen. Die Bezüge im lokalen Rahmen, sind es nun die finanziellen Verflechtungen der "Corbis Film" oder die zahlreichen privaten Verbindungen der Schauspieler, insbesondere der ermordeten Hauptdarstellerin, bleiben stets in überzeugendem Rahmen. Dieser Intrigantenstadl aus Lug und Trug hat etwas von einem Kammerspiel und könnte vielleicht ohne weiteres auch als Bühnenstück funktionieren.

Im Wechselspiel aus falschen Fährten, schrägen Protagonisten und zahlreichen Liebschaften geht die eigentliche Geschichte zwar keineswegs unter, hat sich insgesamt gesehen aber eindeutig unterzuordnen. Dem trockenen Charme des stets hungrigen und durstigen Gustl Brandner sowieso. Dem schwarzen Schaf seiner Familie. Dem, der es wagte, sich den Traditionen seines Elternhauses radikal entgegenzustellen. Dem, der andere Wege gehen wollte, geht und gehen wird. Und dem, der mit einer einzigartigen Fähigkeit ausgestattet ist, die ihn wohl von allen bisher bekannten Ermittlern unterscheidet...!

Kunstvoll eingewebt sind die Traumsequenzen, die einerseits in die Vergangenheit Brandners führen oder in die eine oder andere Situationskomik. Derlei Kontraste scheint der Autor zu mögen, weshalb er uns hier und da mit einem knochentrockenen Brüller überrascht. Auch die schon erwähnten Nebenfiguren brillieren mit einer unkonventionellen Präsenz. Man schaue sich nur einmal die werten Herren am Stammtisch in Brandners Stammlokal an oder die ebenso fesche wie stöckelbeschuhte Gerichtsmedizinerin Dr. Fuchs "Füchsin".

Und noch etwas unterscheidet diesen Roman von vielen. Die Hauptfigur zeichnet. In seiner Kindheit wurde der Gustl zum "Spontanzeichner". Jenes kleine Lederbüchlein besitzt er heute noch. Allerlei zwielichtiges Volk zeichnete er bisher. Das neue Kapitel heißt "Sissis Tod" und beschert neue Gesichter. Gesichter, die der Leser sehen darf. Schön in diesem Zusammenhang, dass Brandner beim Zeichnen auch einmal in einen Spiegel schaut ...

Der große Showdown bleibt nicht aus und mündet gar in einen handfesten Skandal in heiligen Hallen. Doch beruflicher Erfolg geht nicht immer Hand in Hand mit privatem. Bernhard Barta wird uns in naher Zukunft dahingehend aufklären, ob dem guten Gustl endlich auch das private Glück hold sein wird, denn "Sissis Tod" bildet erst den Auftakt für seine Salzkammergut-Krimireihe. Solider kann ein solcher nicht sein.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selten so geschmunzelt!, 1. August 2013
Ein wunderbar leichtes Buch, das mit viel Humor und Lokalkolorit punktet. Besonders nett sind auch die sympathischen Nebencharaktere und die herrlich beschriebene Landschaft des Salzkammergutes mit seiner historisch-prägnanten Vergangenheit.
Aber auch für Romantik-Fans ist Gustl's sehnsuchtsvolles Suchen nach einem Weibchen an seiner Seite durchaus verlockend.
Zum Schmunzeln gibt's reichlich, denn mitunter kommt einem so manche Figur aus dem wahren Leben durchaus bekannt vor (wie die ehemalige Skilegende Franzi Rammler, um hier nur ein Beispiel zu nennen) und auch die Jagd nach dem Mörder ist spannend und gut konstruiert.

Den Gustl Brandner werden wir uns definitv merken müssen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungen :-), 15. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Sissis Tod. Ein Salzkammergut-Krimi (Taschenbuch)
Dieses Buch ist eine sehr gelungene Verbindung von Kriminalroman, Führung durch das Salzkammergut und Milieustudie.
Die Charaktere sind lebhaft beschrieben, mit einer gewissen Portion Ironie aber meistens sehr sympathisch. Durch nette kleine Bleistiftzeichnungen, die Kommissar Brandner anfertigt, werden die Eigenheiten der einzelnen Charaktere noch deutlicher herausgestellt.
Der Hauch der Kaiserzeit, der immer noch in und um Bad Ischl weht, wird im Buch sehr lebendig. So lernt der Leser den schönen Ort Ischl mit seinem Kaiserflair recht gut kennen.
Und der Krimi? Spannend, welche geheimen Beziehungen im Laufe der Ermittlungen auftauchen und wie sich mit der Zeit ein klares Bild ergibt… Am Ende hat Kommissar Brandner genau den richtigen Riecher!.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gediegene Krimiunterhaltung, 1. August 2013
Von 
Beate Mayer (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sissis Tod. Ein Salzkammergut-Krimi (Taschenbuch)
Ausgerechnet die schöne Hauptdarstellerin des nächsten Sis(s)ifilms wird ermordet am Siriuskogel gefunden - und sorgt rund um des Kaisers Geburtstag für ordentlichen Wirbel in Ischl. Der Gmundner Inspektor Brandner ist auf einmal gar nicht mehr so gern gesehen, finden sich doch eine illustre Menge an (gar nicht so ehemaligen?) Liebhabern und Verdächtigen unter seinen Freunden und Bekannten.
Brandner - der ein bisschen später berufene mit ganz anderer Ausbildung - trifft sie alle und nimmt uns mit in alle wohlbekannten Lokale bis hin zur Kaiservilla, und der Autor zeichnet nicht nur im übertragenen Sinn die Bilder der "Dasigen", der Schürzenjäger, der alternden Schauspielerin, der Ortskaiser, der Polizisten , der Interventionskaiser, oder einzelner Mitglieder der Filmcrew, die wieder so ganz anders sind...
Resumee: ein in ausgezeichneter Sprache verfasster, gut zu lesender Krimi, bei dem (angenehmerweise) der Ermittler ganz und gar nicht vertrotttelt ist und in dem eigentlich das Salzkammergut das Wichtigste ist.
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4.0 von 5 Sternen Lokalkolorit, 7. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Sissis Tod. Ein Salzkammergut-Krimi (Taschenbuch)
Ein Filmteam sorgt für Aufregung im ansonsten verschlafenen Bad Ischl. Hier, im Salzkammergut, soll die Fortsetzung der "Sissi"- Reihe gedreht werden.
Da kommt es zu einem Todesfall! Ausgerechnet die Hauptdarstellerin Vera Kaprisky wird tot am Siriuskogl gefunden.
Inspektor Gustl Brandner ermittelt unter Zeitdruck, denn eine Tote macht sich nicht gut, so kurz vor Beginn der Hochsaison. Vera war im Ort keine Unbekannte, schon vor langer Zeit war sie dort und knüpfte etliche Kontakte zum männlichen Teil der Bevölkerung.
So beliebt sie bei den Herren war, so ungern sahen sie die dazu gehörigen Damen und auch unter den Männern gab es Rivalitäten.
Aus diesem Grund präsentiert der Autor Bernhard Barta dem Leser eine ganze Reihe von Verdächtigen, bis er zum Schluss nach einer gekonnten Wendung eine überraschende Lösung bietet.

Ich bin grundsätzlich kein großer Freund von Lokalkolorit-Romanen, aber Bernhard Barta hat die Örtlichkeiten so anschaulich geschildert und die Charaktere so gezeichnet, dass man sich auch als Niederrheiner schnell im Salzkammergut zurecht findet. Erleichtert wurde das Lesen durch das Glossar am Ende des Krimis, in dem einige Vokabeln erläutert wurden.
Teilweise war ich etwas verwirrt wegen der vielen Namen und Protagonisten, aber das tut meinem Gesamturteil keinen Abbruch, einen kurzweiligen, soliden Krimi gelesen zu haben.

Ich freue mich auf die angekündigte Weiterführung der neuen Krimi-Reihe mit Inspektor Brandner.
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4.0 von 5 Sternen Das weiße Gold, 25. August 2013
Von 
Belle's Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Sissis Tod. Ein Salzkammergut-Krimi (Taschenbuch)
In Bad Ischl dreht ein deutsch-amerikanisches Filmteam „Sissis Tod“. Als wäre dies für Ischl und dem Nachbarort Gmunden nicht schon Aufregung genug, wird die Hauptdarstellerin Vera Kaprisky tot am Siriuskogl gefunden. Die Oberen von Gmunden hoffen auf Selbstmord oder Unfall, denn kurz vor dem Kaiserlichen Geburtstag wäre ein Mord fatal für den erhofften Tourismus. Der Gmundner Inspektor Gustl Brandner ermittelt und muss bald feststellen, dass die Hollywood-Schönheit tatsächlich ermordet wurde. Und es gibt einige Verdächtige in dem verschlafenen Kleinstädtchen, denn Vera lebte vor ihrer großen Karriere in Gmunden und war der Männerwelt nicht abgeneigt.

Ein Mord kurz vor den Kaiserlichen Geburtstagsfeierlichkeiten? Ein Unding für Bürgermeister, Kurdirektor und Tourismusdirektor. Entsprechend unter Druck muss der eigensinnige Gustl Brandner zusammen mit seinem etwas tapsigen Wachtmeister Birngruber ermitteln. Unterstützung, ob sie nun gewünscht ist oder nicht, erhält Brandner zumeist vom ortsansässigen Stammtisch bei einem genüsslichen Essen und einigen Schnäpsen. Die Gerüchteküche kocht, zumal wirklich jeder im Ort Vera von früher kannte und einige bis viele männliche Bewohner in ihrer Jugend ein Verhältnis mit der schönen Schauspielerin hatten. Natürlich wird der Fall sofort von der Boulevardpresse aufgegriffen und schnell macht dazu noch das Gerücht die Runde, dass die Hollywood-Diva hohe Schulden hatte.

Es ist so beschaulich in Gmunden. Jeder kennt Jeden, es wird geschlemmt und getrunken, einen Grund dafür gibt es immer und man trauert ein wenig den Tourismusschwärmen der vergangenen Tage nach. Anschaulich und bildhaft beschreibt Bernhard Barta das Salzkammergut, sodass man schnell den Wolfgangsee, das Weiße Rössl und die umliegende Landschaft wie auch Bad Ischl und Gmunden vor Augen hat. Und auch der Schreibstil des Autors ist flott, oftmals witzig und immer wieder durchsetzt mit österreichischem Dialekt und Lebensart. Somit bekommt man Lokalkolorit vom Feinsten geboten.

Als hochspannend kann man den Krimi jetzt nicht unbedingt bezeichnen, jedoch ist die Story immer unterhaltsam und recht wendungsreich. Hinzu kommt, dass Bernhard Barta seinen Lesern im Verlauf seiner Geschichte immer wieder neue Verdächtige präsentiert, welche durchaus auch ein Motiv hätten und wenn dies nicht der Fall ist, dann hat der eine oder andere zumindest einiges zu verbergen.

Etwas klischeehaft sind jedoch stellenweise die Charaktere gehalten. Gerade was die Oberen von Gmunden angeht. Sei es da der aufbrausende Bürgermeister, der seine Machtstellung gerne ausnutzt, sei es der cholerische Kurdirektor, der sich für unwiderstehlich hält. Und auch bei der Filmcrew wirken einige Personen etwas schablonenhaft gezeichnet.

Origineller ist da schon Gustl Brandner angelegt. Der 46-jährige Single hat mit der Frauenwelt so seine Probleme, ist äußerst schüchtern und liebt gutes Essen und Karikaturen zeichnen, diese sind auch im Buch abgebildet. Als Spross einer wohlhabenden Wiener Familie hat er sich gegen das familiäre Antiquitätengeschäft entschieden und seinen Traum als Ermittler erfüllt. Von dem Druck des Bürgermeisters, der auf einen schnellen Ermittlungserfolg Wert legt, lässt Brandner sich kaum beeindrucken und ermittelt in seiner ruhigen, behänden Art stur in alle Richtungen.

Fazit: Gelungener Auftakt der Salzkammergut-Krimireihe rund um den sympathischen Inspektor Gustl Brandner
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Sissis Tod. Ein Salzkammergut-Krimi
Sissis Tod. Ein Salzkammergut-Krimi von Bernhard Barta (Taschenbuch - 19. Juli 2013)
EUR 9,95
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